Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1926-04-13 · Heft 2564 (13.4.1926) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2564 (13.4.1926)
Date
1926-04-13
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2979076-2981549-2981651--26171-3013909
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

MM, DWNSW Vlener? MoeAenzeNuW m Aprll MS <Hr. $m 8t8.t Zweig und der Keren Kajemeth. PerOrrttche Erinnerungen. Bon Adolf Böhm. ES sind 26 Jahre, daß unser Freund Dr. E. M. I w e: 4 für den Keren Kajemeth l'Jsrael tätig ist. Zionist feit dem Erscheinen von H«rz-IS „Judenstaat", hatte Doktor Zweig von allem Anbedinn ein« führende Rolle im Zionismus der alten österreichischen Monarchie gespielt, hatte m:tgeholsen, di« Organisation zu schaffen, war Delegierter am 8. Zionistenkongreß zu Basel im Jahre 1896, öiner der Hauptreferenten des ersten österreichischen Parteitages 1900 in Olmütz und durch diele Jahre Mitglied des österreichischen Landeskomitees gewesen. Schon im Jahre 1901 hatte «r das NationalsondSreferat rnnegehabt und war m damaliger Zeit einer der wenigen Zionisten, die ein lebhaftes Interesse für diesen bekundeten. Dadurch, daß bis nach dem 7. Kongreß die Weltzentrale des Keren Kajemech sich in Dien befand, war die österreichische Sammelstelle in ihrer Aktionskrast, trotz der eifrigen Arbeit des damaligen Kommissärs Dr. Hugo Benedikt, sehr beengt, da die wenigen vorhandenen Kräfte sich der Arbeit für das Zentralbureau widmen mußten. Damals befanden sich auch mangels Erfahrung Äe Organisation und die Methoden der Propaganda noch in zienüich primitivem Zustand. Als im Herbst 1907 nach der Weltl-eitung auch das Keren-Kajemeth-Hauptlbureau nach Köln übevsiedette, entstand in Wien für den Keren Kajemeth «tot förmliches Bakmrm, da die österreichi'che Sämmelstelle nut •tot Anhängsel der Weltzentrale gewesen war. Dazu kamen Unstimmigkeiten mit dem fvüheven Beamten in Wien, der einfach alle Men kistenweise nach Köln sandte und der Wiener zionistischen Leitung, an deren Spitze ich damals stand, nichts übergab. Ich Zollte mit einem alten Beamten, der früher auch Diener gewesen war (Wolf Te-itelbcmm), durch Hilfe von Zetteln und irgendwo ausgegvabenen Notizen die Sammelstell« für ganz Oesterreich etablieren. Damals suchte ich vergebens unter den wenigen überlasteten zionistischen Arbeitern einen geeigneten Mann, der die Nationalfondsarbeit leisten könnte. EMich fand ich ihn — es war Dr. Zweig. Trotz s«in«x Uebevbüvdung mit anderen Geschäften übernahm er es, in das Chaos Ordnung zu bringen. Bon die'er Zeit an ist sein Name mit der Keren-Kajemeth-Arbeit noch unlöslicher verknüpft als vorher. In kurzem hatte sich Dr. Zweig ein Komitee, einen Stab von Mitarbeitern und ein Bureau geschaffen (hiebei muß der Name seines Wen Mitarbeiters Dr. Emil Stein, der seit einigen Jahren in Palästina lebt, genannt werden), und die österreichische Sammelstelle leistete fortan vorbildliche Arbeit. Aus Wien wurde auch über Zweigs Vorschlag Nathan Groß, der leider früh verstorbene erste HauptsÄretär des Keren Kajemech, nach Köln berufen. Seither hat Dr. Zweig nur kurze Zeit die direkte Arbeit für den Keren Kajemech unterbrochen. Als der Krieg beendet war und Dr. Zweig zurücRam, sagte er mir im Jüdischen Nationalrat, es müßten in der ganzen Welt Palästinaämter geschaffen werden; er selbst stelle sich für jenes in Wien zur Verfügung. Drt Zweig war — Ende 1918! — der erste gewesen, welcher zu einer Zeit, als wir noch gar nicht wissen konnten, wie die Dinge sich gestalten werden, die Notwendigkeit der Errichtung von Palästinaämtern — auch diese Bezeichnung stammt von ihm — erkannte. Er brachte auch das für die damalige Zeit der Ungewißheit große Opfer, seinen Advokaturbems aufzugeben und in den. Dienst der Organisation zu treten. Das Wiener Palästinaamt blich in den ersten. Jahren m inniger Verbindung mit der Keren-Kajemech-Sammelstelle — es war das erste seiner Art —r und seine Arbeit wurde vorbildlich; als sein Gründer fungierte der NatioMfondsverein. Als 1981 das Hauptbureau des Ke/ren Kajemeth, damals im Haag, seinen Referentenstab vergrößern mußte, fiel die Wahl aus Doktor Zweig, der sich von allen Keren-Kajemech-Arbeitern die größten Verdienste erworben hatte. .Im Haager Hauptbureau hatte. Dr. Zweig sich rasch eine Position geschaffen; er hatte das Pressereserat, die Propaganda, Statistik u. a. m. über. In den schwierigen Testamentsangelegenheiten einiger englischer Legate bewährte er große juristische Fähigkeiten. Er war auch gegen alle Widerstände einer der eifrigsten Verfechter der Uebersiedlung des Hauptbureaus nach Jrm akm. Knapp, bevor diese durchgeführt wurde, starb Nathan Groß. Dr. Zweig übernahm dessen Agenden und auch die Leitung des Bureaus. In Jerusalem hatte er bald Wurzel gefaßt, doch trat in seiner Betätigung ein radikaler Wechsel ein. Das Direktorium hatte beschlossen. die Propagandaatteit auf eine viel großzügigere Wei'e als bisher zu betreiben. Das Beispiel des Keren Hajessod mit semem großen Propagandaapparat, ferner jenes der deutschen Organsiation warendafür maßgebend. Julius Berger wurde zur DurcMhwng dieser Maßnahmen engagiert, und dieser 'ehr energische, ideenreiche Mann übernähm einen großen Teil der Agenden von Dr. Zweig. Natürlich war dtsse Abgrenzung nicht ohne Reibungen möglich, da sich zwei ausgeprägte Charaktere mit festgeprägten Meinungen gegenüberstalcken. Dr. Zwerg verfocht stets den Standpunkt, daß mit der fieberhaften Intensivierung der Arbeit auch die Spesen ühor Gebühr wachsen müßten, so daß der Nutzeffekt auch bei erhöhten Einnahmen sich kaum vergrößern könnte. Trotz der sicher bedeutenden Zunahme der Einnahmen ist daletzte Wort über bisst Frage — jene der notwendigsten Größe deS Apparates — noch nicht gesprochen. Jnzivischen hatte sich Dr. Zweig ohnehin ein neues großes Arbeitsgebiet geschaffen. Nachdem Herr Dr. Chaim Tgrttzkower, her jetzige &ifei de- WmiAWs Skpt Für die Hakoah in Amerika. von Sr. g. H. Mn«. Dir beginnen mit der Veröffentlichung der Reiseberichte des Präsidenten der Hakoah, über f dessen Eintreffen in Amerika wir bereits be- . richtet haben. ' Die Ueberfahrt war außerordentlich stürmisch gewesen und unser Schiff kam um zweimal' 84 Stunde« später an, als der Fahrplan vorgesehen hatte.. An New- Kork fiel ich sofort nach der Ankunft.den Preffeverkretern in die Hände, und K r aus z, M a z u r, H i r s ch l e r Und unsere übrigen Freunde konnten mich erst nach geraumer Zeit in Empfang nehmen. Sie geleiteten mich in das für die Hakoah eingerichtete Bureau in der Union Square. Dort ist tu dem Haus« Nr. 81 im Zentrum der Stadt ein eigenes Bureau mit Telephon, zwei Sekretären und vier Damen eingerichtet. Die Hakoah-Maimfchaft wird in einem. Klubhaus untergebracht werden. Ich nahm sofort nach meiner Ankrtnft die Tätigkeit auf. Ls handelte sich zunächst darum, da - Empfangskomitee zu bilden. Das Ehrenpräsidium hat der B ü r g e r m e i st e r der Stadt New-Dork und d i e Gattin des Gouverneurs des Staates New- Aork übernommen. Ferner gehören der österreichische,. der tschechoslowakische und der polnische Generalkonsul dem Komitee an. Selbstverständlich hat die Zionistische Organisation die ihr gebührende Stelle eingenommen. So wurden insbesondere ihr Präsident, Herr Louis Lipskh, der Präsident des amerikanisch-jüdischen Kongresses, Dr. Stephen W i s e, die große jüdische Frauenrechtlerin und Philanthropin Frau Rebekka K o h u t, entsendet. Dem Komitee gehören ferner Louis Marshall, Nathan Strauß, der Richter Mack, Oberrichter Brandeis, ferner Dr. G l ogau (der Präsident des Vereines der Wiener) sowie unsere Freunde Hirs.chler und Halpern an. Ich nahm selbstverständlich Gelegenheit, mit allen im , öffentlichen Leben, hervortretenden Persönlichkeiten in Verbindung zu kommen, bei denen ich ein Interesse für den Wiener, jüdischen Klub voraussetzte. Dieses Interesse ist außerordentlich st a r k, da die gesamte Presse, voran selbstverständlich die jüdische, die große Bedeutung der Reise der Hakoah erkannt hat und darüber dem Publikum berichtet. Es sei erwähnt, daß wir auch in der tschechischem polnischen und deutschen Presse gewürdigt werden. In den ungarischen Blättern schreibt Herr F od o r, der Bruder des Herrn Dr. Fodor vom M. T. K., in den deutschen Blättern Herr Redakteur Sperber, ein früheres Mitglied der Berliner Bar-Kochba, über unsere Reise.: Die Zeitungsberichte, die sich mit uns beschäftigen, füllen bereits jetzt ein ganzes Archiv und umsassett fast sämtliche Sprachen. Es entspricht sicher dem Interesse, daß ich in allen Kreisen die denkbar beste Aufnahme gefunden habe. Imposant manifestierte sich die Brüderlichkeit und Freundschaft der jüdischen Gemeinschaft bei dem Bankett, das die Zionistische Organisation mir als dem Vertreter der Hakoah veranstaltete und bei dem ich aus einer Unmenge von Toasten und Reden das große Verständnis für die Tatsache unserer Reise konstatieren konnte, die eine Brücke zwischen dem österreichischen und dem anterikanischen Judentum schlägt. Denselben Eindruck konnte ich bei der Sederfeier der Ijoung Men's Hebrew Association, der Vereinigung der jüdischen Jugendvereine festhalten, zu der ich am ersten Abend geladen war. Den zweiten Abend verbrachte ich in der Mitte des M a k k a b i, der eine Art von Vereinigung zwischen Hakoah und Blau-Weiß darstellt. Das Arbeitspensum, das zu erledigen ist, hält sich ganz in den amerikanischen Dimensionen. Es gibt ununterbrochen Konferenzen, Interviews, Versammlungen und Vorträge. Hier nur ein kleines Detail: Außer dem Komitee in New-Aork wurden auch solche in Chikago und St. Louis geschaffen; die Wiener Kolonie hat von mir einen Vortrag über Palästina verlangt, in Chikago sprach ich in einer tschechischen Versammlung, in Philadelphia über die jüdische Turn- und Sportbewegung, in Boston über Palästina. Freund Krausz hielt in St. Louis einen Vortrag in ungarischer Sprache. Natürlich müssen auch Besprechungen mit den Behörden durchgeführt werden, um die Empfangszeremonien festzusetzen. Die Behörden kommen uns in -er denkbar freundschaftlichsten Weise entgegen und ich Möchte gerne festhalten, daß ich dies unter anderen auch der Sympathie für Oesterreich zu verdanken habe, insbesondere aber der großen Autorität, derer sich hier der Polizeipräsident Schober erfreut. Die Hakoah-Mannschaft wird durch das Polizei s ch i f s vom Dampfer abgeholt werden, so daß sic vier Stunden früher als alle anderen Passagiere das Land wird betreten können. Der Empfang wird sich in der feierlichsten Weise abspielen. CS werden nicht weniger als zwanzigtausend Mens )«n — Vereine mit Fahnen — die Wiener jüdische Mannschaft wilNommen heißen. Die Hakoah wird sodann zum Jüdischen Hans geleitet werden, wo abermals ein Empfang siattfindet. Auch das Be. rgnügungSprogramm, das noch in Ausarbeitung begriffen ist, das aber im Augenblick der Ankunft vollendet sein muß, ist sehr umfangreich. Ich will nur erwähnen, daß die Hakoahner im Metropolitan Opera. Houfe de« »Sauft" mit Schaljapi« zu sehen bekommen werden, und zwar als Gäste einel großen Freundeder Hakoah, der zur Erinnerung an di« Reise 24 Brillantenabzeichen hat anfertigen lassen. Eben, so ist die Hakoah bei der großen jüdischen Künstler! r» Mali Pikon, die wir alle aus Wien hier in cmgenehmster Erinnerung haben, geladen. ch Ich habe schon erwähnt, daß hier in allen gtschäft. lichen Kreisen die wohlwollendsten Anschauungen übel Oesterreich bestehen und daß man die Erzeugnisse bei Wiener gewerblichen Fleißes hier sehr viel sieht. Es ft bedauerlich, daß der (von der „Wiener Morgenzeitung^ bereits erwähnte) „Hoilala"-Artikel des Kommerzialrat Neumann ein falsches Bild zu zeichnen versuchte. ES isi übrigens nur bei dem Versuch geblieben und ich könnt« in einer persönlichen Aussprache mit dem Chcifredaktoul des „Herold" daS Mißverständnis beseitigen. In New Aork befinden sich derzeit die folgenden Wiener Hakoahner: ' A. H i r s ch l e r, Leo H i r s ch l e r, Halpern, Hilf reich, Kozak, Mehler, Schüller, Halporw Arnold (der beste Spieler der New-Aorker Hakoah) S p i r a, B r a n d st ä t t e r, S ch t.b I o ff (von der Ring sektion), und K e l l e r m a n n. Ich bin allen viel Dant schuldig für die Unterstützung, die sie uns zuteil Werder lassen. Wir haben bisher zweiundachtzig Anträge für Wettspiele. Schwer und' teuer war die Miete der Spötltplätze. Die^ ist darauf zurückzuführen, daß nur di« Plätze der Base« baller für uns in Betracht kommen können, welch« hohe Mieten verlangen, da sie den Fußball oder wie man dies hier nennt, den Soccer sehr fürchten. Die Ersah, rungen, die wir machen, werden auch selbstverständlich allen europäischen Vereinen zugute kommen, dl« nach uns in Amerika Spiele absolvieren werden. Im Hevbst soll die Sparta aus Prag nach Amerika fahren. Unsere nächstjährige Reise ist bereits gesichert, ihr Ausgangspunkt wird Kanada sei«. Sehr gefragt wird hier nach Leichtathleten. Eis« Hockey wird noch jetzt in einem hiesigen Eispalast gespielt * Die politische Würdigung Oesterreichs ist hier rtatiw gemäß ziemlich different und auch in vielen Punkte» mißverständlich. Daß Polizeipräsident Schober großel Ansehen genießt, erwähnte ich bereits. Sehr wertvoll war mir die Erfahrung, daß der Name des Stadtrates Breit, ner in hiesigen politischen Zirkeln mit großem Respekt genannt wird. Die Tätigkeit des Handelsministerl Schürff für den Fremdenverkehr ist von sehr großem Wert unb sie würde auch sicherlich Erfolge zeitigen, wen" nicht alles durch die hakenkreuzlerischen Umtriebe in den österreichischen Alpengegenden und in den Sommer» frischen und Kurorten wieder zerstört würde. WaS der geschäftlichen Verkehr mit Oesterreich anbelangh so stehen mir keine Statistiken zur Verfügung, doch freut es mich sehr, daß man allgemein die Solidität der Wienei Häuser betont. Die Klagen über die teuren Hotelpreis« sind ziemlich allgemein. Die Aufklärung der österreichische« Verhältnisse wird in umsichtiger Weise durch das hiesig« Generalkonsulat betrieben, doch arbeitet auch die 28!^ wmummmmmmummmmmmmamummmummmmmmammmmmmm meth, den ersten entixheidenden Vertrag mit der „Phönix für Oesterreich abgeschlossen hatte, gelang es Herrn Dr. Zweig in monatelangen schweren und zähen Verhandlungen 1925, den Rähmenvortrag mit der „Phönix für die übrigen Länder ab« zuschließen, dessen Durchführung in allen Ländern intensive und unermüdliche Arbeit erforderte und die Anwesenheit Doktor Zweigs in Europa durch viele Monate im Jahre nötig machte. Dies« Abteilung des Keren Kajemeth wuchs unter Leitung von Dr. Zweig rasch zu großer Bedeutung, die sich von Tag zu Tag verstärkt. In den 30 Jahren seiner zionistischen Tätigjkeit halben all« Zioncheu Gelegenheit gehabt, die großen Eigenschaften Dr. Zweigs schätzen zu lernen: Die aufopfernde Hingabe an die Idee, di« unpersönlich« Sachlichkeit, di« rücksichtslose, ja oft schroff« Offenheit, mit der er jedermann gegenüber seine unerbittlich strenge Auffassung von der Reinhaltung Wjerex Sache M der »MWdiM JntegriM aller «MI nfftischen Arbeiter vertritt und Schäden fchommySlos auf. deckt, seine Gewissenhaftigkeit und staunenswerte Exakt« «heit, seine juristtschen Fähigkeiten, seine unermüdliche Är< beitSkraft. Oftmals Hal er durch sein« Strenge Konstikü hervorgerufen, da die Menschen bekanntlich di« Wahrheit nicht vertragen, aber stets mußte auch der Gegner anerkennen, daß Dr. Zweig ebenso fchonurtgslos gegen sich stlibsi verfuhr, wie gegen andere und daß ihn nur sein Mtbestechlicher Wahrheitsd'rang leitete. So ist Dr. Zweig ein« markante Figur in der zionistischen Bewegung, und speziell rm Bereiche der Keren-Kajemeth-Arbeit geworden. Wir österreichischen Z-onisten, die wir Gelegenheit hattenmit Doktor Zweig jahrzehntelang zu.arbeiten, stehen ihm besonders nahe, und anläßlich seines Jubiläums sprechen wir den Wunsch aus, daß er sein erfolgreiches Wirken noch weitere Jahrzehnte zmn Nutzen unserer Sache und insbesondere

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.