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Wiener Morgenzeitung · 1926-04-11 · Heft 2562 (11.4.1926) · p. Seite 14

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2562 (11.4.1926)
Date
1926-04-11
Page
Seite 14 (sequence 14)
Language
German
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Veite M _Men, Sonntag genommen werden würde, war allgemein bekannt. ES ist ein offenes Geheimnis, Laß der österreichische Finanz, bedarf mit der VölKrLundarrleihe noch lange nicht vollkommen befriedigt ist und daß in absehbarer Zeit der internationale Finan-marK für die Zwecke österreichischer Anleihen noch mehrmals in Anspruch genommen werden dürfte. Als erste soll eine Eisenbahnlinie in Betracht kommen. Die Eisenbahnen sind jetzt ein beliebtes Anleiheobjekt. Fast sämtliche Nationalstaaten suchen ihr Eisenbahnnetz für solche Anleihen reif zu machen. Oester« reichS Bahnen benötigen ebenfalls GeÜ>. Ihr Betrieb ist nicht so rentabel wie nach der Reorganisation der Eisenbahnen in ein kommerzielles Unternehmen erwartet wurde. Der Präsident der Eisenbahnen G ü n t h e r hat in seinem Referate für das Defizit der Eisenbahnen die Wirtschaftskrise im allgemeinen verantwortlich gemacht. ZweiMos haben WarentvanSporte unter dem geschwächt ten Absätze ebenfalls eine Minderung erfahren. Verwunderung muß es aber erregen, daß auch die Transittransporte erheblich herabgemindert wurden, und daß die letzte Erhöhung der Tarife nicht geeignet war, das Defizit restlos zu bereinigen. Hier scheinen gewisse Mängel zu obwalten, die zweifellos anderswo liegen müssen. Eine Anleihe kann wohl ein momentanes Defizit beheben; sie kann auch durch erhöhte Investitionstätigkeit die Rentabilität günstiger gestalten. Es fragt sich aber, ob ein Vorhandensein kommerzieller Mängel durch eine Anleihe behoben werden kann. Hier dürften noch andere Maßnahmen notwendig sein. Das Problem der österreichischen Eisenbahnen scheint schwerer lösbar zu sein als ursprünglich gehofft wurde. Man hat bei billigen Kohlenpreisen Elektrifizierungsarbeiten unternommen und hiezu Kredite ausgenommen, die 10 bis 12 Prozent an Zinsen beanspruchen. Die Kapitalisierung der in den Wasserkräften angelegten Kapitalien bringt aber nur eine Rentabilität von sechs bis sieben Prozent. Die weiteren vier Prozent sind ein Passivum, das schwer zu decken ist, zumal da die Kohlenpreise mittlerweile so stark gesunken sind, daß bei ihrem Verbrauche diese umfangreichen Investitionen nicht immer notwendig gewesen wären. KaPitalKimmodilifierung -er Gemeinde Wien. In deutschen gewerkschaftlichen Blättern wird darauf verwiesen, daß eine ganze Reihe deutscher Industrie- Unternehmungen ihr Kapital in Bauten immobilisiert habe, dadurch ein Mangel an Betriebskapital entstanden sei und dies die Produktionskrise verschärfe. Bei der Kritik der Wiener Gemeindefinanzverwaltung ist dieser Umstand nie in Erwägung gezogen worden. Es wurde dabei nicht bedacht, daß gewaltige Summen durch die ungeheure Bautätigkeit der Gemeinde Wien immobilisiert werden, daß sie der Wirtschaft entzogen sind und keine entsprechende Verwendung finden. Dies ist ein volkswirtschaftlicher Schaden, der sich auch später rächen kann. Die Wirtschaft Oesterreichs ist leider nicht so kapitalsreich, daß sie sich den Luxus gestatten kann, große Kapitalssummen für unabsehbare Zeit zu binden. Darin liegt einer der Hauptfehler der Wirtschaftspolitik der Gemeinde Wien. Altkronenverbinülichkeite« iiber Neuitalien. Am 31. März d. I. ist bös Bundesgesetz betreffend die in alten österreichisch-ungarischen Kronen entstandenen privaten Forderungen und Schulden gegenüber Neuiialien erschienen. Es handelt sich im Ue'bereinkoinmen um private Schulden und Forderungen, die vor dem 4. November 1918 zwichen Parteien entstanden sind', von denen am 10. August 1921 die eine im heutigen Oesterreich, die andere im heutigen Neuitalien ihren Wohnsitz hatte. Auf die Staatsangehörigkeit kommt es nicht an. Die in Oesterreich am 10. August 1921 wohnhaft gewesenen (österreichischen) Schuldner halben ihre Schilden an das Abrechnungsamt, Wien, 1. Bez., Bi'berstraße Nr. 16, zu bezahlen. Wieviel zu bezahlen ist, regelt das nun erschienene Bundesgesetz. Es bestimmt, daß unter Zugrundelegung der am 10. August 1921 bestandenen Kapitalsfchld ohne Zinsen für eine alte Krone das H undertstel in ö. K., d. i. 1 Groschen, zu bezahlen ist. Lombardschldner jedoch haben in der Regel für 100 alte Kronen das Einfache in ö. K., d. i. nur einen Groschen, zu bezahlen. Diese niedrigen Sätze kommen nur dann zur Anwendung, wenn der Schuldner seine Schuld bis spätestens 30. Juni 1926, ohne eine Feststellung der Verbindlichkeit seitens des Abrechnungsamtes abzuwarten und ohne Rücksicht darauf, ob die Schuld dem Abrechnungsamt angemeldet wurde oder nicht, bezahlt. Direkte Zahlungen Mischen Oesterreichern und Neuilalienern zur Regelung der alten Schulden und Forderungen sind verboten, da alles innerhalb von Oesterreich geregelt werden muß und auch keine Zahlungen von Oesterreich an Italien zu erfolgen Haben. _ Argentiniens versandbereite Crate. Aus Buenos Aires, 10. d., wird telegraphiert: Nach einer amtlichen Statistik belaufen sich die gegenwärtig für die Ausfuhr zur Verfügung stehenden Getreidevorräte aus mehr als zwei Millionen Tonnen, die Lewsamenborräte aus e r n e M i l l i o n T o n n e n. Der gestrige Privatverkehr. Der gestrige Privaiverkehr zeigte nur wenig Bewegung. Nur wenige Werte warm gesucht. So vot allem Krupp, Juli-Süd, Ttaatsbahn und Oesterr. Goldrenten. Letztere konnten einen Teil ihres letzten Verlustes wieder wettmachen. Im allgemeinen waren die KurSöndenutgen nicht bedeutend. Verminderung des österreichischen RotemrmlanfeS. Nach dem gestrigen Ausweis der Österreichischen Natioualbank für die erste Apri.'ivoche weist oer Notenumlauf eine Minderung um 3ö Mllfmm m M ätoW&m SKWg M Wh dst VWil« Wiener Morsenzeiturm 11. April 1926 Nr. 2560 «eberralchvnsen in der Meisterschaft. Hertha und RudolfShügel verzeichnen den erste» Sieg. Gestern wurden drei Meisterschaftsspiele abgewickelt, die mit Ueberraschungen endeten. Die führenden Amateure mußten wieder einen Punkt ab ge Len. Der F. A. C. wurde von Hertha geschlagen und RndÄfShügel brachte durch einen Sieg über Slovan die Sensation des DrgeS. Auch das Cupftrtel Simmering-Sportklub blieb trotz Nachspieles unentschieden. Arireüeure gegen Wacker 3:3 (2:2). Die St. Leiter spicke« 76 Minuten mit zehn Mann! Wacker-Platz. 7000 Zuschauer. Schiedsrichter Zwicker. Amateure: Lohrmann; Tandler, Blicinez; Briza, Sefcik, Schneider; Banicer, Weiser, Hierländer, Sindelar, Eutti. Wacker: BraKa; Kollendorser, Capeik; Br'mek, R«sch, Pellet; Machhörndl, Rappan, Kuthan. Aigner, Schrötter. Der Kampf wurde von Anfang an scharf geKhrt und war bis zur letzten Minute spannend.' Die Amateure, die gegen Wacker immer leicht siegen konnten, , stoßen diesmal bei den Meidlingern ans einen sehr hartnäckigen Widerstand. Außerdem satten sie das Pech, ihren Verteidiger Blieeneg durch eine Deretzung bereits in der 14. Minute zu verlieren. Blieeneg verachte zwar in der 43. Minute wieder mitzuwirken, brach aber Hort zusammen und mußte endgültig das Spielfeld verlassen. Dre St. Beiter, die ohne Konrad und Geyer antraten, spielten mit einer Aufopferung, wie man sie von dieser Mannschaft nur selten zu sehen bewnmtt. Die Wacker-Elf befand sich in guter Verfassung und konnte den 2:v-Vorsprung der Amateure überholen. Der sonst gut amtierende Schiedsrichter Zwicker wurde von der fanatischen Anhängerschaft irritiert und beging mehrere Fehler. Eine gute Leitung vollbrachte Lohrmann, der seinen Verein vor einer sicheren Niederlage bewahrte. Die Verteidigung war stark überlastet, spielte aber trotzdem nicht schlecht. Nach der Verletzung Blicenez' nahm Schnevder seinen Posten ein, während Wreser und Sindelar abwechselnd in der Deckung kämpften. Ssfcik, der früher bei Hertha und Zdera (Trie-st) tätig war, führte sich gut ein. Der Angriff der Violetten legte wenig Wert darauf, ein schönes Spiel vorzu-führen. Cs wurde wenig gedribbelt, dagegen aber gut kombiniert und geschossen. Cutti und Hierländer gefielen am besten. Die Meidlinger hatten gegen eine numerisch geschwächte Mannschaft leichter zu kämpfen und wurden auch von ihrem Anhang stark anaefeuert. Kuthan vollbrachte einige Kunststücke, die an seine Glanztage erinnerten. In der Deckung hatte Wacker den besten MannschajftSteil. Bereits in der 12. Minute er-sielt Wies er nach einem schönen Patzball Hierländers die Führung. In der 26. Minute echöht Sindelar den Vorsprung. Wacker unternimmt heftige Angriffe und Kuthan schießt in der 33. Minute den ersten Treffer für die Meidlinger. Zwei Minuten vor Seitenwechsel gleicht Aigner aus. In der zweiten Spielzeit bekommt Lohrmann viel zu tun. In der 20. Minute legt Kuthan seinem Nebenmann Aigner schön vor und dieser schießt das dritte Goal. Nun scheint das Schicksal der Violetten beisiegelt zu sein. In der 31. Minute brennt Vanicek durch, flankt und Hierländer erringen. Beide Mannschaften setzen alles daran, den Sieg zu erringen. Wacker hat sogar noch .in der letzten Minute eine günstige Chance, die aber unausgenützt bleibt. Rudolfshilgel gegen Slovan 3:2 (2:1). Rubolfshügel-Platz. 3000 Zuschauer. Schiedsrichter Kaufmann. Rudolssyügel: Lotzky; Ambroich, Dworschak; Hecht!, Kellinger, Kar aber; Kamesch, Morawetz, Gottwalo, Maroschvvsky, Schneider. Slovan: Hlouschck; Grüner, CzerrwtÄY; Mache?, Baar, Barback; Haider, Hanoi, Zoarsky, Soboika, Eck.. DaS Spiel stand sportlich auf einer hohen Stufe, was vielleich'i darauf zurückzuführen ist, daß einerseits Slovan mit Ersatz antrat, andererseits Rtdolsehuge'l die Kombination der Wiener Tschechen nicht in Schwung kommen ließ Slovan kann für das Rcsu.tat als teilweise Entschuldigung auch die schwache Leistung des Schiedsrichters Kaufmann anführen, der durch seine falschen EntfchsidunHeu die Spieler ganz aus der Fassung brachte. Der erste, der auffteckte, war der Mittelläufer B a a r, der an der Niederlage auch die Hauptschuld tragt. Schr schwach waren die beiden Seitenlauser. Stcpan ging im Angriff schr ab, da ihn Sobotka nur teilweise ersetzte. Gut war Zdarsky und vor der Pause Eckl, der auch ein prach iges Tor schoß. De Favoritner Mannschaft spielte gewohnheitsgemäß mit großer Aufopferung und dieser Eigenschaft verdankt Ruoolsshiigcl aiich den Siez. Die besten Deistunflen boten der Mittelläufer Kelliuger und der linke Flügel Schneider, Diareschovsky. In der 16. Min gcht Eckl von der Mittellinv: allein durch, umspielt auch den Torhüter Lotzky und sendet das Leder ins Netz. 26 Minuten später glicht Mcvrcischovs'y nach einem Fehler Macheks aus und eitle Minute vor der Pause stellt Schneider das Spiel 2:1 ■ für Rudolsshügel. Durch einen pveiselhasten Elfmeter vergrößert Hechrl den Vorsprung. Rudolsshügel wird .in deir Folge zur Ganze eingeschnürt, doch gelingt es Slovan mit mchr, ein Tor ans einem'Äser, dm Zdarsky verwandelt, auszuhvlen. Hertha—F. A. C. 2:1 (2:0). Die Favoritener konnten sich überraschenderweise beide Punkte aus diesem Meisterschaftsspiele holen. Bei den Floridsdorffern machte sich der Mgang Druckers empfindlich bemerkbar. Sein Vertreter Biber konnte ihn nicht ersetzen. Auch dieses Spiel hatte, wie fast alle gestern, an der Unzulänglichkeit des Schiedsrichters zu leiden. In Floridsdorf am'uerte Herr Müller vor ÄlOl) Zuschauern. Einen Schwächeanfall der Floridsdorfer Hintermannschaft kanten die Hertha-Lente zu zwei Treffern durch Kettncr und Hovvath ausnützen. Die Floridsdovfer waren nach der Pause wohl überlegen, konnten aber infolge großen Schußpechs nur einen Treffer durch Wimmer aufholen. Portefeuille hat sich um 6,6 Millionen Schilling auf 86 Millionen ermäßigt. Hingegen hat der Barschatz eine Zunahme um 236.000 auf 606 Millionen Schilling erfahren. In der zweiten Aprilwoche bürste das Wechselportefeuille eine weitere Ermäßigung aufweisen. Die Verhältnisse reifen für die von uns bereits angekündigte weitere Ermäßigung des Zinssatzes um ein halbes Prozent heran. Es wurde bereits gemeldet, daß diese Ermäßigung für ultimo Apvil erwartet wird. Das Postsparkassenamt im Monat März. Nach den: Ausweise des Postsparkasienamtes für den Monat März betrugen im Sparverkehr die Einlagen 3,236.943 S., denen Rückzahlungen 1,992.611 S. g>zenüberstanden. Der Stand der Spareinlagen hat sich somit um 1,244.332 S. vermehrt. Im Scheckverkehr betrugen die Einlagen 726,182.000 S., die Rückzahlungen 726,231.996 2. Das Guthaben aus den Scheckkonti hat sich um 52.996 S. vermindert. Der Umsatz in beiden Geschäftszweigen betrug 1.457,646.551 2, Das Gesamtguthaben im Spar¬ und Scheckverkehr beläuft sich ans 180,152.585 S. Dir Anzahl der Teilnehmer hat sich im Dparverkehr um 1967 auf 2,474.652, im Scheckverkehr unr 115.000 ans 178.885 erhöht. Die Spareinlagenbewegung im Dorotheum. Jur Monat März 1926 wurden 5,309.045 S. 54 G. eingeAgt und 3,882.478 S. 3 G. rückgezählt. Mit, Ende März 1926 betrug bei einer Einlegerzahl von 46,204 der Gesamteinlagenstand 65,187.376 S. 53 G. Gestrichene Börsennotierungen. Mit Zustimmung des Bundesministeriums für Finanzen entfallen vonr 12. d. nachstehende Notierungen irn amtlichen Kursblatt der Wiener Börse: Bozen« Meran-rr-Bahn, Aktien und vierprozentige Prioritätsobligationen in österreichischer Währung und zweite Emission in Kronen; Friauler Eisenbahngesellschast, Prioritätsaktien und vierPro'Mtige Prioritätsobligationen Emission 1893 und 1897 in österreichischer Währung sowie Emission 1910 in Kronen; Lokalbahn Lemberg(Kleparow)-Jaworow, Prioritätsaktien und Freistädter Stahl- und Eisenwerks A.-G., Aktien. Revision des rumänischen Zolltarifes. Wie die Politische Korrespondenz erfährt, hat die neue rumänische Regierung beschlossen, die Wirtschaftskommission mit der Revision der vor kurzem in Kraft getretenen erhöhten Zölle zu beauftragen. Diese Revision dürfte eine Herabsetzung der neuen Textil- und Eisenzölle zur Folge haben. Durch diese Maßnahmen dürste besonders die notleidende österreichische Eisen- und Textilindustrie eine bessere Stellung für den Import nach Rumänien einnchmen, da sie beim Bestehen der letzten Zollverordnung fast ganz von der Einfuhr nach Rumänien ausgeschlossen wäre. Neuerlicher Rückgang des Zloty. Auf allen Plätzen war gestern der Zloty wieder stäA-er rückgängig. Diese rückläufige Bewegung hat ihre Ursache in den größeren Angeboten in Zloty, hie in Polen -elbir einer Flucht vor dem Zloty ähnlich war. An den polnischen schwarzen Börsen wurden für den Dollar 10 bis 11 Zloty bezahlt. In Zürich war der Rückgang nicht so bedeutend. Di« Devise Warschau notierte hier 55,0. Sohr viel büßte der Zloty in Berlin ein, wo der Kursrückgang 10 Prozent betrug. Er fiel von - ä»S & SSM leicht abgeschwächt. Die Devise Paris ermäßigte sich in Zürich von 17,82 auf 17,73, die Devise Brüssel von 19,72 auf 19,65. Di« Kursänderungen der übrigen Devisen lvaren unbedeutend. Katastrophale Lage der Tokajer Weinproduzenten. Aus Budapest meldet die „Neue Weinzeitung": Die 1925er Ernte lagert fast noch nnberührt in den Produzentenkellern. Für di« Eigentümer minderwertiger Weine droht die Situation in Anbetracht des Herannahens der warmen Tage zu einer Katastrophe zu werden. Wiener Produktenbörse. Trotz der leichten Rückgänge auf den amerikanischen Märkten hält die fe st e Tendenz in Wien w e i t e r a n. Bei allen Produkten waren Gewinne zu verzeichnen, um so mehr, als nur ein geringes Anbot besteht. Besonders fest war Weizen und Gerste Das Mehlgeschäft zeigt nach langer Zeit, besonders in griffiger Ware, stärke Umsätze. Doppelgr'sfige Mehle sind um 1 Schilling gestiegen. Es notierten: Wetzen: Inländischer 41.50 bis 42.—. Ungarischer Tbeiß 79/60 Kilogramm 46.35 bis 47.50, Ungarischer 43.50 bis 45.50, Jugoslawischer 76 Kilogramm —bis —, Jugoslawischer 77/78 Kilogramm 43. — bis 44—. Roggen: Inländischer Marchfelder 27.50 bis 28.—. Pester Boden 27.25 bis 27.50. G e r st e Brauware inländische 32.— bis 85.—. böhmische mährische —.— bis —. Mais: Ingo- 'lawischer 20.75 bis 21.75. C i n q u a n ti n neu 30.50 bis 81.50. Hafer: Inländischer 28.— bis 29.—. Reis: Italienischer 80.— bis 82.—. Burma 63.— bis 64.—. M a b l p r o d u k t v: Grieß inländischer 81.— bis 82.—, Weizenmehl 0 inländisches 77.— bis 79.—, Kochmehl 2 inländisches 67.— bis 69 — Brotmehl inländisches 42.- bis 47.— Berliner Börse, 10. Llpril. Nach den gestrigen Rückgängen stellte sich die Spekulation mit größeren Kaufaufträgen wieder ein und die Spekulation mit g ößeren Kaufau'trägen wieder ein und brachte zahlreichen Effekten K u r s b e s s e r n n g e n von 1 bis 2 Prozent. Das Geschäft hatte keinen größeren Umfang angenommen. Flau lagen wieder die Anleihen. Es notierten- Türlenlose 22.50 Süd. Lombarden neue —, üesterreichi'che Staatsbahn 23.25 Darmstädter Ban 137.50, Deutsche Bant 136 — Dresdner Bank 120 50 Ocfterrctdiifdje Kredit 7.75 Oesterreichische Länderbani —ReichSbanl 143.63, Wiener Bankverein 6.37 Untonban' 6.50 Daimler Motoren 67.—, Dynamit Nobel 87.12, Felten & Guilleaume 119.25 Ae Sevilenlnrle. U4/) XV. 3HIUII. VA'CUllvUllUie UVK xe* nywy 128.82V„ <128.25-, Holland 207.90 f207.72-, Rew«Aor 518.12 (517.87), London 25.201/, <25.18*/.. Baris 17.7k (17.82) Mailand 20.83V, <20.81), Brussel 19.65 19.72V.) ttovenhager» 185.70 (185.55;, Stockholm 188.50 183.82V,), 0Sl< 111.85 (111.227. < Madrid 78.20 - 78.22,. Buenos Aires 206.25 205.25/, Prag 15.86 (15.38-, Budapest 0.007250 (0.007255) Bukarest 2.14 (2.141/*), Belgrad 9.127, (9.13V,-, Sofia 8.7! (9.74). Warschau Wien 73.10 (73.10) iü, 100 Schilling. Marsch««, 10. April. (Devisen.) Belgien —bt« — Berlin —bi» —Holland bis , lionbitt 44.72 bis 44 95, Aew-Aor' 918 - bis 922.— Paris 31.48 sts 31.64 Schwelt 177.46 bl«1 178.43, Budapest —bis Prag 27.25 bis 27.83, Wien bis für 100 Schilling. Italien 37.08 bis 87.22 Stockholm —- vis —.mm Bukarest —-iS .

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