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Wiener Morgenzeitung · 1926-04-11 · Heft 2562 (11.4.1926) · p. Seite 15

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2562 (11.4.1926)
Date
1926-04-11
Page
Seite 15 (sequence 15)
Language
German
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..**•»WMtamäfl_Wiener Morftenzeitun- »« 8«P. GlmnreiMg—Gpoetklnb 1:1 (Irv). Am RachftM Mf Minuten vor Schluß weg«« Dunkelheit abgebrochen. W. A. C.-Platz. 1500 Zuschauer. Schieidsrichter Preßler. Simmering: Aigner; Hauswirt, MM; Klkwiffch, Kurg, Dumiser: Viertel, Zillbauer, Horvath, Testa, Danis. Sportklub: Edr; Beer, Lovak; Mbomanu, Mika, Pmmner; Bauer, Schreiber, Höß, PilKvein, Strnad. Dieses Spiel wird sich nun wieder weiter durch den Cup schleppen, da es auch gestern nicht entschieden werden konnte. Das Niveau des Kampfes war ziemlich mäßig. Die Simmeringer zeigten nach ihrer Tournee Ermüd üngserscheinungen. Außerdem hatten sie das Pech^ im Verlaufe des Matchs in Hauswirt und Horvath zwei Verletzte zu Ende spielen zu lassen. Vor der Pause spielten die Simmeringer gegen starken Gegenwind. konnten aber trotzdem in der 18. Minute durch Sesta die Führung erlangen. Für die zkveite Hülste wird weitu eine Ueberlcgenlheit Simmerings erwartet, doch Sportklub ^,cn das Spiel cfipert halten und in der 22. Minute durch Schreiber ausgleichen. Firns Minuten vor dem Ende des Nachspieles, das art der» Stand nichts änderte, mußte das Spiel wegen Dunkelheit abgebrochen werden, weshalb es neuerdings zur Ganze zur Austragung gelangen wird. W. A. C. siegt in Paris. Paris. 10. April. (Havas.) Der Wiener Fußballklub W. A. C. schlug den Pariser Klub O l y m p i q n e 6:1 (8:1). „Alles wohlaufi" Die in Paris siegreichen Hakoahner haben sich gestern abends in Cherbourg eingeschW, von wo sie an die Hakoah in Wien folgendes Telegramm absendeten: „Alles wohlauf, Abschiedsgvüßc." _ Rapid—Vienna. Om ekligen erstklassigen Meisterschaftsspiel des Tag:s steheheute um halb 6 Uhr die Mannschaften dieser beiden Vereine einander gegenüber. Das Match findet in Hüttcldors statt und wird von Plhak geleitet. Hakoah (kombiniert) gegen Hasmonea. Dieses Wettspiel findet heute um halb 6 Uhr ans dem Hakoah-Platz in der Krieau statt. Admira in Konstantinopel. Die Floridsdorser spielten am Freitag gegen ein Städteteam von Konstantinopel vor 7000 Zuschauern 2:1 (1:0). Kadimah—Hac-Nordsteru. Dieses wichtige Meisterschaftsspiel findet heute um halb 5 Uhr ans dem Hac-Nordstern-Platz statt. Kadimah stellt zu diesem Kampfe folgende Mannschaft: Singer 1; Basch, Kolisch; Adlerblum, Drucker, Singer 2; Schalit, Eckhaus, Fürst, Marl, Finko. Der Platz ist mit der Linie 60 bis Linienamt zu erreichen. Treffpunkt. halb 3 Uhr. Ktuibheim. Makkabi—Bar-Kochba. Dieses Spiel findet heute um 10 Uhr aus dem Neptun-Platz statt, da Makkabi, wie uns mrtgeteilt wird, nicht suspendiert ist. Hakoah-Senioren besagten gestern die Mannschaft des Cafe Fürstenhof 4:1 (4:0). Kadimah-Semoren gewannen gegen Frem-Senioren 3:1. Eine Jubiläumsausstellung des Budapester Vivo. Die Turnsektion des Bae veranstaltet anläßlich d?8 AWrigen Bestandes des Vereines im Leopoldstädter Kasino in Budaprft eine allgemein zugängliche Ausstellung der von ihren Mitgliedern und Sektionen errungenen Trophäen und Ehrenpreise.- Die Eröffnung der Ausstellung, die auf, 14 Tage berechnet ist, erfolgt heute mrt 12 Uhr mittags durch die Präsidenten der Turnsemon Börseurat Andor Nagh und Dr. Franz Szeoö. Leichtathletik. D«s Geländelaufen. Das gestern.in den Praterauen mit Start und Ziel auf dem W. A. C.-Platz abgeyaltene Stasifellawfen über 12 Kilometer (6 und 4 und L) nahm 'Hnerf überraschenden Verlauf. Die Ergebnisse waren: Seniorengruppe: 1. W. A. C. 87,18, 2. SporMub 38I4. 3. Coneovdia 40,57. — Junioren: 1. W. A. C. 38,56, 2. Vienna 39L1, 8. F. Ä. C. 89,46. — Neulinge: 1. W. A. C. 38,68, 2. Hakoah 40,37, 3. Horekan 40,56. Allgemein e Placierung: 1. W. A. C.-Senioren, 2. Wiener Sportklub-Senioren, Z. W. A. C.-Juuioren, 4. W. A. C.-Neulinge, 6. Vienna-Junioren, 6. F. A. C.-Junioren. 7. Rapid-Junioren, 8. Hakoch-Nenlinge. 9. Hov.kckn-Neülinge, 10. Concordia-Senioren. DaS Resultat des Jürigliriaslam'ens über 3 MomeM lautet: 1. Do« <W. «. C.) 10:41, 8. Mvy A Ä. $.). Hockey. Die Hockeymeisterschaft. Heute finden folgende Spiele statt: W. A. C.-^-Hakoah (Hakoah-Platz, dreiviertel 10 Uhr), Lehrersporlvereinigung— Arminen (Hakoah-Platz, 11 Uhr), Amateure —Allround (AMateure-Platz, halb 4. Uhr), Kritzendorf—International (Brrgittenauer A. C.-Platz, halb 11 Uhr). Die Reserven •ber gleichen Vereine spielen ebenfalls gegeneinander. Die Hockeymannschaft der Hakoah, die den LHerpoM zu gewinnen vermochte, tritt heute um -reiviertel 10 Uhr auf dem Hakoah-Platz zum Meisterschaftsspiel gegen W. A. C. an. Durch einige Urlauber verstärk!, wird Hakoah sagende Elf stellen: Mar; Landesmann, Weinwurm; Neuman, Wald, A. Nossig; Schrfeld, Dr. Kuvzmann, Korwin, Rosenfeld, E. Nossig. Mn nationales Ringkampfmeeting. In der Halle des Wiener Sportklubs in Hernals veranstaltet der Oesterreichische Krastsportverband heute ab 9 Uhr vormittags ein nationales Ringkampsmeeting. zrr dem 66 Konkurrenten genannt haben. Die Hakoahner Flamm, Schlang er, Birnbaum, Ochsenhorn und Kadmon gehen'mit großen Chancen in den Kampf. Der Boxländerkampf Oesterreich gegen Ungarn. Der ungarische Boxverband Plant den in Budapest fälligen Boxläuderkanipf gegen Oesterreich am 2. Mai, vor dem F u ß b a l l ä n d e r k a m p s. der gleichfalls zwischen den beiden Ländern stattfindet, abzuhalien. Wenn dieses ProjÄt der Koppelung durchführbar ist, dann ist es für den ungarischen Boxsport eine großartige. Propaganda, vor den 20.000 bis 30.000 Besuchern des Fußballändevkampfes Boxkämpfe durchzuführen. Der österreichische Boxverband hat den Termin und das Projekt der Ungarn bereits akzeptiert und der Verband skapitän, Ing. Spiegler, hat mit der sportlichen Vorbereitungsarbeit begonnen und nachstehende Boxer nominiert, die in die engere Auswahl für die Nationalmannschaft kommen. Es sind dres: Im Fliegengswicht: Meister Deszö (Sportklub), Ssmrad (Rapid), Siegert (Sportklub). Im Bantamgewicht: Meister Spunner (W. A. C.), Pospffchil (Rapid). Im Federgewicht:. Meister Krawagner (Vienna), Barta (Rapid), Hering (M. A. C.). Jim Leichtgewicht: Meister Zeheimaier (Hertha), Guifwund (Sportklub), Netoony (Vienna). Weltergewicht: Meister Ssdlacer (Sportklub). Eichholzer (Sportklub), Wäger (Vienna), Zehetmmer. Mittelgowrcht: Meister KrMs (Sportklub), StranÄy (Hercha). Halbschwergewicht: Meister Bhbpal (Hertha). Meister Ros (Graz). Schwergewicht: Meister Ros (Herkules, Graz), Schramml (Rapid). - lurnen. Das Gchlttttumren des 1. Wiener Mvkfchen Turnvereins Mnkkwtti ft. Samstag den 17. d. Das diesjährige Schauturnen findet nächsten Samstag den 17. d., präzise 8 Uhr abends, in den Sofiensälen statt. Im Rghmen der Sondervorführungen der Damenabteilung worden neben schwierigen Geräteübungen die in dem letzten Veremsveranstalktungen mit so ungewöhnlichem Evfolhg vorgeführten chylhmischen Uebungen wiederhol und eiste Reihe neuer Schöpfungen unseres MvisterS Popper von seiner Damenrfege gezeigt werden. Auch die Borturnevriege bringt unter Poppers Leitung neuartige Darbietungen. Entsprechend der großen Bedeutung des weiblichen Elernentes in der jüdischen Turrfbewegung wird die Festrede zum' ersten Male von einer Frau, und zwar von Anitta Müller-Cohen, ge¬ 11. April 1926 halten werden. Karten Kn Turnlokäle, 9. VA., M. 20, beiallen Brudervereine», der Hakoah, Aida, 2. Bez., Taborstraße 6, und >in der VÜch 1. Btt., Rotenturmstraße. Grschestdvn ist <Äe» j und Sportlern nationale Pf.icht. SM « im KarteEkl iW «Bjfc. _ __^ Für Jugendwanderer — halber Fahrpreis «ck de» Vnn« desbahnen! Ein sehnlichst erstv?btes Ziel der Wiener JngeiMvan«' deker ist erreicht. Das Wiener Jugendhilfswerk hat mit der neraldirektion der Bundesbahnen ein Abkommen getroffen, ^dal den Wiener Jugendwanderern den halben Fahrpreis in der dritten Klasse aller fahrplanmäßigen Züge sichert. Das Jugendhilfswerk mußte sich dagegen bereit erklären, der Bundesbaünvemaltung für den durch diese Begünstigung entstehenden Ausfall an Einahmen ein: ziemlich hohe Pauschalsumme zu bezahlen. Die Generaldirektion der Bundesbahnen hat die Wünsche bezüglich der Durchffihrung der Jugendreisen fast restlos erfüllt. Die Begünstigung wird schon im April wirksam Sie gilt vorläufig für ein Jahr. Anspruch auf den halben Fahrpreis haben schon W and-ergrupp en mit sechs Telln.ehmern, wobei die zulMge Höchstgrenze mit,20 Jahre «wurde. Auch die Benützung der Schnellzüge und der ist erlaubt. Die Anweisungen gelten drei Monate, so daß für"die Hin- und Rückfahrt eine Anweisung ausgestellt werden kann. Die Bsgünstigung gilt auch für Kindertransporte in Erholrmgsheime. Für zwei Kinder unter zehn Jahren ist ein halber Fahrpreis ru zahlen. Die Begünstigung gilt aber nur für Kinder, hie in Wien seßhaft sind. Sie wird aus Grund der Anweisungen gewährt, die beim Wiener Jugendhllfswerk. 1. Bez.. Rachausstraße 9, Telephon 31-0-36, verlangt werden müssen. Dort werdm auch alle Auskünfte erteilt. Pttshball in Wien. Die Hakoah veranstaltet anfangs Mai gemeinsam m:? der Danubia ein großes internationales Meeting. Als Gast wurde der Berliner D. S. C. Germaniaverpflichtet. Die Berlinerinnen sind unseren Damen zumindest ebenbürtig, nur in i>en Freistilkonkurrenzen hätte die Hakocühnerin Fritzi Löwy gute Aussichten gehabt. Nun nimmt aber auch Fräulein Lehmann (Leipzig), Deutschlands beste Crawlerin, an der Reise teil, und so kann man unseren Vertreterinnen gegen die deutsche Elite nur wenig Chancen geben. Außer den wirklich hervorragend besetzten Schwimmbewerben wiri es noch eine große U e b e r r a s ch u n g gelben. Den Berlinerinnen wird eine aus den Vereinen Danubia und Hakoah gebildete Pushball Mannschaft entgegeutreien. Das Spiel hat, das sah man schon bei 'ben Uebungen, viele spannende Momente und interessante Kampsszenen. Im Sommer will dann die Hakoah, die ja ihr Hauptaugenmerk auf Massensport richtet, mehrere „Mannschaften" bilden. Sie hofft nun, mit diesem neuen Sportzwei für die Damen ein Kampfspiel gefurwen zu haben, das Ihnen in der Eintönigkeit des Nurschwimnrens etwas Abwechslung bitten wird. Die Regeln des Spieles lehnen sich an die des Waterpolo stark an. Im freien Wasser können bis zu elf Damen daran teilnehmen. Die Tore sind, «den Maßen des Balles angepaßt, 1,30 Meter hoch und 6 Meter lang. Das Werfen und Fanaeu des Balles ist mit Heiden Händen Mattet. Die Wertung ist: für ein Tor fünf Pünkte, für daS über!die Torlinie Bringen des Balles ein Punkt. _ 1 PushbaAntereffevten mögen sich beim Schwimmtraining der Hakoah (Montag von halb 6 bis 7 Uhr im Jorgervad und Donnerstag von 7 bis halb 9 Uhr im Boerhavebäd) einsinden. Die TenntsMon -es Sportürchs Hakoah hat die Saison Stell begonnen. Es sichen ihr sechs Platze zur Verfügung,, ine anschließend an den Fußball- und Hockeyplatz in der Krieau tlbett. Den MÄliedern steht ein Klubhaus mit Umkleide- und Dufcheräume jux Verfügung. Anmeldungen werden im Sekretariat der Hakoah, Wiest, 1. Pez-, WMingerstraße 34, endgegengmontnten. _ Aus övn Deve-noru Hakoah (Sektion Brigittenau). Heute um tz Uhr abends Zusammenkunft im Klubheirn. 1. Beg., Wipplingerstvaße 24. Winter. Novelle von I. Z. ttnojchi. (Aus dem Jüdischen von P. Haller.) Wir sahen alle drei und sprachen fast nichts. GcMnamr stand auf und waMe sich zu Mira. „Mirachen, ich habe mich nach Ihnen gesehnt. Kommen Sie, wir werden spazierengchen." Mira s<ch mich an: ,Mollen Sie fpazievengohsn, Ich antwortete: „Nein." Da sagte sie zu GMnanm >.,i M „Bleiben Me noch eine Weile sitze«. Später." i i :jjf Goldmann blich sest: " „Nein, kommen Me jetzt, tmvnen Me, Mtrachen." Mira tvandet sich wieder an mich. ,Iron, kommen Me." Ich wollte nicht: „Nein, ich gehe nicht." Göidlnann hielt immer noch stand: „Nein, ich gche." Mira blickte bald ans mich, bald aus Mmiann. Dann entzog sie itniS ihren Blick und betmchtete vchig und mit Bergnügen ihre schöne Frauenhcn^, die auf dem Tische richte. Wir schwiegen. Dann schlug ich vor: „Wissen Sie, Herr Goldmann, gchen Me, wir kommen 'bald nach." " Mira stimnüe zu: „Grit, wir kommen bald mch." Goldinanns Gesicht zitterte nervös auf. Er setzte sich wieder auf seiiren Platz und sagte mit newöser Stimm«: „Nu»l, ich lverde tvarten." Ein Lächeln durchlief Miras Gesicht und blieb auf den Lippen haste»:. Wir saß.'n >u Tritt. Mira bet rächte X' ruhig ihre schöne Hand. Auf ihren Lippen ruhte das Lächeili. Ich mx beruhigt. Ich wußte, das Lächeln galt nicht mir. Nicht rnich will es beleidigen, sondern Goldmann. Dennoch aber begann es mich zu ärgern. Warum? Ich stand aus: „Nun, gehen wir spazieren." Eine kurze Weile ging ich mit ihnen auf der Straße spazieren. Ich ging bald wieder nach Hanse. Von Mira nahm ich diesmal sehr kalt Abschied. Am nächsten Tag zu Mittag kam Mira wieder. Sie ging auf mich hastig zu, wie wenn sie gekommen wäre, um mir rasch etwas zu erzählen. Ich nahm sie kalt auf. Ihr« Lippen zuckten nervös. Ich bat sie, Platz zu nehmen. Sie wollte nicht: Missen Die", sagte Mira, „Goldmann fährt morgen fort." Ich antwortete kalt: „So? Und was soll das mir?" Wir schwiegen. Ich fragte ruhig und kalt: ,^ahren Sie auch?" MiraS Schultern zuckten. -Ihr Gesicht wurde Miß. Sie trat näher an >nich heran. Streckt« sich und sagte: ,^Kron, tvarum sprechen Sie mit mir so? Was fragen Sie? Wissen Sie denn nicht...?" Sie bohrte ihre srischen, scharfen Augerr in hie meinen. Aufgeregt und nervös sagte sie: „Ich werde es heute abends Goldmann sagen: Ich tverde ihn fragen, was er von mir will. Er lsebt mich. Vater und Mutter wollen ihn. Ich aber liebe ihn nicht. Nein. Krön, Sie toiffetr es.. .. Krön!..." Ihr Kops fiel auf meine Brust. Heißes Glücksgesichl umsaßt mich. Ich küßte sie auf die . Stirne. Sie erfaßte meine Hand und küßte st« stürmisch.» ' 7. Goldmann ist fortge fahren. Mira kam bei Tag zu mir gelaufeu. Froh, begeistert, glücklich. Sie lvar mit ihrem kurzen, weißen Mantel, ihrem kleinen we'ßen Hütchen bekleidet. Sie siel auf meine Brust. Ihr« Schultern erzitterten vor Freude. Sie küßte meine Hände. „Er ist fortgefahren. Fortgefahren. Krön, mein herrlicher, num Kren, mein Krön!" Zü) Miutic sie an meine Brust. Küß»« ihr: Slirn, ihre frischen^ frischen Augen. Enge Mrden uns die Wände memer , Zimmer. Es -zieht wohin, gehen, laufen. Wir sind auf der Straße. Wir gehen zu Chajim. Wir ibitten ihn, einznspannen. Wir fahren. Wir fahren auf weißem Wege. Um uns, hinter uns, vor uns ist es weiß und weiß. Wir sitzen in dem kleiner:, le:chten Schlitten eins beim andern. DaS Pfrrd Wust rasch, hitzig. Es eilt wie der Wind. Werßer Schnee umschützt uns, bedeckt nns. Der Schlitten gleitet über den weißen Weg rasch, behend. Und wir sitzen beide so nahe beieinander. Mira schreit wild vor Glück. Ich antwortete ihr wie «in Echo. Und das Pferd eilt wie der Wind. Wohin? Alles eins! Wozu? Alles einst Ein weißes GM ist vor uns. Ein weiße- Mick. Ich liebe, ich liebe. Ich liebe Mira. Mira liebt mich. Es ist ein weißes Mck in «chvm tzmW. Air fteben, wir sieben, wir Men. * ' Enge ist mir das ffefoe, wsthe SMcheu geworden. Ich liebe, ich liebe. Chana fragt: „Herr Krön, was ist mit Ihn«»- Ah« Angm Mhen so. Sie haben Fieber." „Nichts, Chana, nichts. Der Kopf schwmdett»" Mrs sagen Sie, Herr Krön? Der Kopslk Sie mWn zu Bett. Ich habe Essig. Ach werde mit Vffig dm S^pf etnreiben. Essig, Sie find kram." Ich habe Lust, dickst liebe, gute Fstau zu umarmen, ihr zu erzählen: Ja. ja, Chana. Weüeicht bin ich tvank. Ach «n krank. Wer liebeskrank! ,-So, so, Chana, Sk Mn Wg"t stge ich iths mw lache. Ich lache vor Freude. Ghana schaut mich an. Ge fürchtet sich ,Mrrum lachen Sie, Herr Krön. Legen Sie sich ins Bett. Sie sind krank. Ich werde Essig bringen? Ich würde ihr so gern sagen: Liebe Chana, ich liebe, ich liebe. Ja ich werde htf Schlafzimmer gehen. Ich werde mich ins Bett legen. Aber schmucken Sie.das Zimmer mit weißen Blumenkränzen. Bitten Sie meine Schlafftätte.mit weißer Seide, überschütten Sie sie mit weißen Blumen. Ich werde mich in das seidenweitze, blumen* lveiße Bcu legen. Ich bin tiebeekmuk. Ich liebe, ich liebe! (Fortsetzung folgt.)

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