Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2562 (11.4.1926)
- Date
- 1926-04-11
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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'9t m Mn» SonMff Wiener Mpraenzettuna '■ M«AM« Pla-LWöM für Ui KtM-vetinngswochr. wk Wiener Heeresmusiken werden heu« zugunsten der Kinder- MNWvoche mientyMich nachstehende P-atzkonzerte abhalten: M oft Zyr von 11 VN halb 1 llhr mittags au.f dem H i e tz>, n- V«rdlatz, beim Leuchüobelisk, auf dem Mav'cchrlsergürtel Wd vor dem Rathaus; in der Zeit von 10 bis halb 12 Uhr vftm Strauß'-Denkmal im Stadtpark. des 12. November zwischen "der Stabiongasse und söraße werden Betoneinfassuttgen um die Baumscheiben hergestellt. Dadurch soll das Zertreten der Rasen wie es m den letzten Jchren Lider imm« erfolgt A dechinbert worden. Die Gaumbankette zwischen d?n einzelnen Baumen werden m t t B l »« men bepfla nzt, wobei» um eine besssre Wirkung zu erzielen, die Gchaüee au^ Kosten der Teitensahrvchnen verbrei-ert werden wird. Auch rinaS um die Bäume werden Blumen gesetzt. Der mogers Teil dieser Arbeiten dürfte noch im April! beendet weiden. An der Bevölkerung Uegt es dann, jede Beschädigung dieser Anlagen zu vermeiden, damit sie sich ungestört entwickeln Annen. * Die sti-tffchen Marktorgan« gegen das Trinkgeldnchmen. Die kürzlich abgchaltene Vollversammlung des Fachvereines der städtischen MaMausscher hat einstimmig brschlosserr, die Annahme von Trinkgeldern als eine das Standesanschen verletzende Hand.ung anzusehen. Ans diesem Grunde hat der Magistrat das Verbot v o n S ch e n k u n g e n an die städtischen Mamorgane inderGroßmarkthalle, amZentralvrehmax! t und bri den st ä d«: i s ch e n B r ü ck e nw a g e n neuerlich Verlautbart. Bemerkenswert ist, daß nach dieser Kundmachung de» Magistrats sowohl daS Geben wie das An bieten von Geschenken verboten ist, ja daß die dagegen handelnden Marktparteien auch mit der Wegweisung oder Ausschließung vom Markt bestraft worden können . * Mord an einer Unbekannten in der Schweiz. Nach einer 'tern an das Sichecheiisbureau gelangten Mitteilung ist am v. M. in der Schweiz bei Sonceboz, „Front du Droit", 160 Meter oberhalb des BahnwächtechäuschenS dar Schweizerischen Bundesbahnen, ein gHeimmSooller Mord begangen worden. Dort wurde eine etwa SO- bis SSjährigr Frau tot ausgefunden, die durch einen Nackenschuß getötet worden ist. Die Frau war möglicherweise eine jüdische oder russische Hausiererin. Sie war mittelgroß, schlank, hatte schmale Schultern, kurzen, ziem- Wh dicken Hals, dichtes, dunkelbraunes, nach hinten gekämmtes Haar, >im Oberkiefer künstliche Zähne. Sie trug braunen Mantel, blauen Rock, Filzhut, Seidenschal, Hemd mit Mache ,M. C." Die Persönlichkeit der Toten konnte nicht festigestellt werden; ebenso Mt noch jede Spur des Mörders. ^adioprogrmnm. Henke Sorurtqg den 11. April. 10 Uhr: Chocvorträge der Wiener Sängerknaben. — 11 Uhrr Orchesterkonzert des Wiener Sym- Vhonie-Orchesters Richard WagnerS. — 16 Uhr r NachmittagSkonzert. Konzertorchester. I. W. Ganglberger. — 18 Uhr 10 Min. j Kammermusikabend. Quartett Swertka (Ptof I. Swertta, D. Martens, I. Gehringer, W. Kleinecke. C» Frühling IKlavier). Ludwig Thuille r Klavierquintett. L»-Vur, Op. 20. Dttezlaw Nowak: Klavierauintett. A Moll, Op. 12. — 80 Uhr: „Götterdämmerung", von Richard Wagner. Zweiter und dritter Aufzug. Chor und Orchester der Lolksoper. Siegfried Hubert Leuer, Günther und Alberich Hermann Wiedemann. Hagen Josef Manowarda, Brünhrlde Duly Schimon, Gutrune Wanda Ächtel-Clemens. Wogltnde Berta Kiurtna, Wellgunde AnNY Konetzki. Floßhilde Olga Pauer-Pilecka. Morgen Montag de« 12. April. 11 Uhr: BornEtagsmusik. -- 16 Uhr 15 Min.: NachmitragSkonzert. -- 17 Uhr 15 Min.: Märchen vom Frühling und von de» Blume». — 18 Uhr 30 Min-: Vorspiel der Over „Lohengrin*. (Uebertragung aus der Staatsoper). — 19 Uhrr Dar Phonogrammarchtv der Akademie der Wtssenscbasten. — 19 Uhr 40 Min.: Englisch l. — 30 Uhr 15 Mn. r Grieg-Abend. - 31 Uhr 15 Mi«, r Wiener- Humor-Abend. frrüdjÄkrksvecideitev clnoesangt Im SEIDEN*EN GROS-HAUS DULDNER & DEUTSCH IQ VII., NEUBAUGASSE |Q DCTÄlLVGRKÄUr Sölden-Mantelstoffe, sehr preiswert... 5 9.— Bordören-Selden-Mantelsttoffe .. . s 26.— Crepe de Chine, sämtliche rarben .. Crepe de Chine, la Klcldcrwarq ... Halbselden-M arocalnes, bedrucht, für Kleider ........ .5 7.90 .5 10.50 7.30 11.— 9.20 ..... s Crepe Georgette, Kleiderware, alle Modefarben.S Rohseide, bedruckt, allerneueste Dessins . . 5 Crepe de Chine Imprime.s 10.— BortrBflc, Seteine, Setfatnmlnngen. ZionisttscheBezirkSsektionAls ergründ. Morgen Montag um 8 Uhr abends im Caft Metropol, 9. Bez, Berggaffe 88 Vortrag des Herrn Dr. W. Herzberg über da» Thema: „Strömungen im Zionismus*. Gä'e herzlichst willkommen. — ZiontstischeSettion VI/VIII. DjenStag, 18. 8 Uhr abends, 8. Be»., Bennoplatz 1a. Konzertatabemie. — Wiener Beth-Hamtdrasch, 2. Bez., Ferdinandstraße 29. 5 Uhrr Lektor Dr. S. GelbbanSr .Gifte". 6Uhrr Lektor Dr.S.Rub'n r ^DieSprüche der Väter*. Morgen. 7 Uhr, Lektor Rubin: .Talmud'. — Z t o n t st i s ch e Jugendgruppe Leopoldstadt. Heute, V,10 Uhr vormittags. Ausschußsitzung. Nachmittaar Ausflug. Treffpunkt; 3 Uhr. Stadtbahnstation Schottenring. Mittwoch, 8 Uhr abends, tm Heime, ZrrkuSgasse 99, Plenarversammlung mit einleitendem Referat. Täglich hebräische Kurse. — Jugendveretn E r e z Israel, 3. Bez., ZirkuSgaffe 98. Heute Ausflug Kwuzab T. Treffpunkt: 10 Uhr Ferdinandsbrücke bet der Stadtbahn. Sämtliche Vereinsmitglieder können sich diesem Ausfluge anschließen. Mittwoch im Vereinslokal, V,8 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Wilhelm Stein über „Jüdisches im Christentum*. # Säuglingspflegekurs. Der Bund für Mutterschutz veranstaltet einen Kurs von Dr. Heinrich Keller über Pflege, Ernährung und Erziehung des Säugling» mit praktischen Uebungen. Beginn 34. d. Tetlnebmerzahl beschränkt. Anmeldung täglich, außer SamStag. 5 bis 6 Uhr, in der Beratungsstelle de» Bundes für Mutterschutz, 6. Bez, Mvllnrdgasse 8. SachverstLiwi-er für Kinderwagen. Der Inhaber der altrenommierte Firma K. Wein b"t e r, Wien. H. Bez.. Mariahtlferstraße 41, Herr Erwin Weinberger, wurde zum ständigen beeideten Sachverständigen und Schätzmetster zür Kinderwagen ernannt. ... ' Professor Eduard BÄlrt hält Mittwoch den 14. d. abends einen Vortrag in deutscher Sprach« irtr Großen Musikvereinssaal über dar Thema ,Oon der Bildtelegraphie zum Fernsehen*. Di« Jnternattonal« Kahenausstellung findet vom 16. bis 17. Mai im Prater (Straße öe8 1. Mas 25) statt. Anmeldungs- Muß am 80. d. gllllHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIllllllllllllllllllllllllllllIHllillllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllilllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllillllllJ I Mas die Technik Neues brinat I lMIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHHIIIIIHIHW«HtHIIHWnHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII!lllllllllimilllllllllllllllllllllll!llllllllllllllli Mne neue Lichtquelle. Nach langjährigen Versuchen ist es der modernen Technik gelungen, dir Lichterscheinungen, die bei zahlreichen chemischen Reaktionen austreten (Chemrluminescenz), als praktische Lichtquelle tzu verwerten. Hierzu eignen sich nur Reaktionen zwischen verdünnten Gasen; die besten Erfolge ließen sich bisher mit Chlorgas und Natriumdampf erzielen. Die beiden gasförmigen Reacktionsprodukte werden an den zwei Enden einer Röhre bei 0,1 bis 0,01 Millimeter Druck eingvführt. Ihre in der Röhre ttnitre lende Bereinigung ruft die Lichterscheimnrg hervor. Bei Haltung des Druckes unter einen Millimeter lvevden nun, wie dir „Them. Ztg." berichtet; 10 Prozent der theoretisch sreiwerdenden Energie in Licht verwandelt. Die neue Lichtquelle kann für medizinische und wiffenschafNiche Zwecke und zur Herstelluing von monochromatischem (einfarbigem) Licht dienen. Die Ueber-X-Etruhlen vestäMt. Im Petersburger Radiainstitut der Akademie der Wissenschäften haben Dr. L. MyssowSkh und Dr. L. Tuwim erfolgreiche Versuche mit den Ueber-X-'Strahlen gemacht, dies ist bekanntlich die aus dem Weltraum auf die Erde herniedevgehende, äußerst kurMlliye Strahlung, deren.Existenz schon vor dem Kriege durch den deutschen Forscher Kol hörst er festgestellt wurde. Die mssischen Gelehrten führten an einer 19 Meter tiefen Stelle des Onegasees unter Wasser ähnliche Messungen aus, toie Kolhörster während des Krieges im Bosporus. Das Ergebnis der Russen bestätigt vollkommen die früheren Untersuchungen, auch die des. berühmten amerNanischen Physikers und Nobel-PreisträMS Millikan, der kürzlich Ebenfalls die Kolhörsterschen Befunde.bestätigt hatte. An der Exfftenz der mervwüchigen Ueber-L-Strahl«n mit ihren auffälligen, von allen sonst bekannten StrählrnerscheinMgen der Physik abweichenden Ei'genschasten ist demnach kaum mehr M zweifvl«. Benzin «ns Etvinlohle. Die ErMsyntheft bei gewöhnlichem Druck aus den VergastzngSepzeugniffen der Kohle ist dem deutschen Gcheinirat Fischer und Dr. Tropsch im Kaiser-Wilhelm-Jnstitut für Kohlensorschung zu MüWeim-Ruhr numnchr rästloS gelungen. Das WchchM WO tefrt hah NW w« BeWs»Ag»pMBe von Kohle, Koks oder Halbkoks, wie zum Beispiel Wassergas; Generatorgas, Gichtgas »fnx, die in beliebigem Ausmaß zur Verfügung stehen, bei gowöhnlichem Druck und Temperaturen Mischen 200 bis 300 Grab über hochccktive Kontaktsubstan-zen leitet. Unter dem Einfluß dieser Kontaktsubstanzen, die dabei nicht verbraucht werden, entstehen dann je nach den gewählten Einzelbedingungen Benzin, Petroleum oder sogar Hartparaffin. BrennstoffeVsprnmis durch VerOvennung tm Wasser. Alle Dampfkessel sind daraufhin konstruiert, die Flamnie des Brannstofses in möglichst engen Kontakt mit dem Wasser zu bringen, um Verluste an Wärme zu vermeiden. Die wirksamste Methode ist die, die Flamme tm Wasser selbst brennen zu lassen und ein solcher Brenner wurde von dem Belgier O. Brunler konstruiert, der darüber an die Gesellschaft für Chemische Industrie berichtete. Während ein gewöhnlicher Brenner selten mchr als 75 Prozent Ausnutzung der Wärme ergibt, kam die unter Wasser bronn-rnde Flamme auf praktisch 100 Prozent, selbst bei einem Zeitraum von einigen Wochen. Mittels einer veögaserähnlichen Vorrichtung wird ein Sprühregen von Rohöl, das mkt Luft gemischt ist, unter Druck in die Brenner geblasen. Bis er heiß ist und die Flamme gut brennt,, bleibt das Wasser fern. Dann läßt man es ruNd um die Flamme steigen, bis diese dirvon vollständig bedeckt ist. Einmal im Gang, kann der Brenner monatelang brennen. Die Flamme kann durch Drehen eines Rädchens nach Bedarf reguliert weiden. Mehr als 60 verschiedene Oele wurden verbrannt, wchei die Kessel momtelang ununterbrochen arbeiteten. Luftreinisnng mit elektrischem Betrieb. Seit Jahr und Tag tzvar es eine stets akute Frxrge geitvesen, wir man die Luft in stark besuchten Lokalen reinigerl soll. Die 'Kinos, Theater, Cafes und Gasthäuser Mienen sich seit längerer 'Zeit e'nen kleinen Handpumpe, milder wohlriechende Essenzen -zerstäubt werden. Mit dies«, Apparaten hat man ganz gute Erfolge erzielt, well die in die Luft gelangende Flüssigkeit die Unreinig'eit der Luft zum größten Teile beseitigte. Der Slpparat har aber Nachteile: der eine ist allzu großer Verbrauch der Zer- WfrtftmmatfiiAttAfr lotü Um MMiUMt burtb LanSwtww» ml 19 Mil »jpi» M- .WfH VW Vg*J5F Wi T|r'f,B^5SS!P HM, 11. April IM * Mtlt Ein« der erste» Herrenmodewarenfirme« am Wiener Dlcktz, die Firma Gottfried Malvwan, vormals Malowan ». Frantz, 1. Bez., Opern ring 23, bringt seit 15. Mäm Uebevgangsrocke m den herrlichsten Farben und Deffins zum Preise von 160 Schilling. Nachdem vor Ostern ein ganz kolossaler Andrang war, würden die gesamten Lagevbestärwe v?rkMft. Ab Montag bringt die Firma sowohl die bereits gehabten als auch ganz neue Mantel zum Berkaus. Es empfichlt sich, bereits anfangs der Woche, nck» Mar vormittags, den Bedarf zu decken, nachdem für Ende der Woche wieder ein großer Rummel erwartet wird. £ Unschädliches Entfettung-mittel. Man kaufe sich in nächsten Apotheke 4 Dekagramm Fueabohnen, davon nimmt mün zwei Wochen hindurch zweimal täglich je eine Bohne nach der Mahlzeit, hernach drei Wochen dreimal täKich je zwei Bohnen nach der Mahlzeit, sodann wiederum Zvei Wochen dreimal tätlich eine Bohne nach der Mahlzeit. Der Erfolg ist ein überraschender. Del-Ka bringt erstklaffige Qualitäten moderner Frühjahrs-- schuhe zu den bekannten Einheitspreisen von S. 84/0 und. 28,50. TÄ-Ka-Spezialangsbot e: Spangenschuhe, braun, echt Chevreaux, mit festem und französischem Absatz, S. 20,50. Herven-Halbschuhe, braun, echt Chevreaux, weiß gedoppelt und schwarz mit Lackkappen, S. 20,60. Beachten Sie Inserat Seite 9. Die neueste« Schöpfungen der Kindermode, Kleidchen^ Spielhöschen. Mäntel, Hüte, Schrche, Strümpfe, byaien. Säuglings- Wäsche „Tetra" und „Kindwohl" ferner dir solldssten Fabrikate moderner Kinderwagen, Eisen-, Messing- und Hülzbetten, Badewannen. Wickeltische usw. und Spreiwaren aller Art kaufen Sie zu außerordentlich billigen Preisen im «Kaufhaus ^des Kindes" bei der Firma K. Weinberger. 6. Beg., Mariahtliferstraße 41. Gegründet 1870. E Der Besitzer des großen Loses, welcher bei der 1. April- Ziehung 700 Millionen mit einem Ratenlos gewann, erhi-'It zwar vom Bankhaus Albert Bauer. Wien, 4. Bez., Favoritenstraße 4, durch welches er das Los gekauft hatte, «ine telegraphische Verständigung von seinem Haupttreffer, er dachte aber, das Opfer eines APrMchepzeS zu fern und glaubte nicht an sein Glück. Schließlich vequemte er sich doch, oeim Glücksbauer amusraaeu, und dieser konnte ihm zu seiner Freude den Haupttreffer bestätigen. Der Jubel war groß,' .er als einfacher Stromaufseher kann daS Geld gut brauchen! Bereits zum zweiten Male wurde jetzt spielen m lücksbauer" ist im Glück und seine Lose sollte jeder Los-? vom „GNcksbauer" kauhenl Preis Ü8 Ir - aester.._ _ „_ _ Ludwig Mally zur Verlosung. Der glück- Gewinner des prächtigen, reichgestickten, mit echten Motiven Nilchmückien Cv-pe-Geovaette-KleMs, einer unserer letzten "ungen, ist Herr Philipp Otto, 7. Bq., Reusttftgaffe 139. Berichtigung. ES ist unwahr, daß die neuesten Modelle in Herrenurch Damenschuhen nur in der Stadt zu haben warM». wahr ist vielmehr, daß Sie auch im Schuhhaus Dorn, 8. Bez., Tavorstraße 8 a. zu OkkasionSprchen Schche bekommen. Wir empschlen den nach^ Wien kommenden Auslandslesern unseres Blattes, im Hotel National, 2. Bez., Taborstraße 18, Quartier zu nehmen. Erstklassiges EtMiffement. Mäßige Preise. Cafe und Restaurant im Hause. . s Ein erstllaffigeS Fabrikat. CS ist berettS allgemein bekannt und wird sowohl von der Kaufmannschaft als auch dom konsumierenden Publikum anerkannt, daß die renommierten ,^!e8"- Strümpfe zu den vorzüglichsten Evzeugniffen. der Stvumpstvarenfabrikadion zählen. Der großen Nachfrage wegen mußte auch nt Wien eine eigene VertriWsstelle errichtet werden, ^Zes"-StrüWfe sind aus einem erstklassigen, vierfach aedrchten amevikanischen Seidenflorgarn-ch«a«1ettt, daher „unverwüstlich, elegant und trotz der Primaqualität staunend oillig. Man verlangt veveits überall nur ,^e8"-Strümme. ZentralvertrM: Leo Sußmann, Wien, .1. Bez., Schwertgaffe 2. rasch zerstäu'bt wird, andererseits ober wird diese Lustrsinigunig vom PMckum oft lästig empfunden, weil jedesmal ein wrchrer Sprüh- -regen niedergeht. Jetzt wurde ein Apparat -mit elektrischem Betrieb konstruiert, der alle die Uebel >zu beseitigen berufen ist. Der Apparat besteht in der Hauptsache aus einem Keinen Elektromotor, zum Antrieb eines Kompveffors, dessen hoher Druck dir - Flüssigkeit voMommen gasförmig vernebelt. Diese - Nebel werden durch einen Ventilator mtt Lust vermengt «nd so in den Raum geschleudert. Um die Lust eines ziemlich großen Saales derart zu reinigen und ju parfümieren, genügt bereits eine Flüssigkeit im Gewichte von einigen Gramm. Die deutsche Mlwkne führt den Msttuer- Rotor eltn. Union Flettner, der Erfinder des RvtorschiffeS, ist nach Amerika abgereist. Vor der Mreise erklärte er Journalen gogenüher: Bei der Laienwett sind vielfach noch Bedenken detbreitet, daß ein Rotovschifs kentern könnte. Demgegenüber aber läßt sich sagen, daß ein Rotorschisf viel größere Sicherheit als zum Beispiel ein Segelschiff bietet. Was di« Arbeiten für die praktische Einführung des Rotovschrffes betrifft, so möchte ich darauf Hinweisen, daß die deutsche Mar ine sich außerordentlich dafür interessiert und daß sich, ein Rotorjchifs fiir die deutsch« Marine gegenwärtig im Bau befindet. Cs ist ein Schiff von 3000 Tonnen, - das eine Länge von 90 Meter haben wird. Auch von deutschen Schiffahrtsgesellschaften liegen Anftagen zum Ba»i von Rotorschifsen vor. Gegenwärtig fahren zirka hundert große Schiff« mit dem Flettner-Ruder. Keine elektrischen Stromzähler in Norwegen. In Norwegen, .das infolge seimr zahlreichen Wasserkräste in der Lage ist, den Bewohnern die elektrische Energie schk wohlfeil cibzugeben, ist man in letzter Zeit dazu übevgsgangen, dtt Stromzähler, die bisher bei jedem Verbraucher aufgchelü waren, einzuziehen «ich «ine andere Form kt Gebühren«, echebung einzufühven. Die Elektrizitätswerke schließen jetzt mtt den' Brdbrauchern Jahresverträge über ein« bestimmte Anzahl Kilowattstuniden ab, worin die jeweilige HöchststromentnahM schgelegt wich. Da somit die sonst iibliche Zählung der Strorymenge in Wegfall kommt, wich bedeutend an Personal gespart. Der Strom kann also noch billiger abgegeben werden. Nun muß fteilich daS Eleklrizitätswerk eine Sicherung dafür haben, daß die ■ festgesetzte Höchststvommenge nicht überschritten wich. Zu diesem Zwecke baut man iu jche Verbrauchevleitung einen Strombogrenzer M, der bei Uebevschrertemg ö«S Stromverbrauches «in« Strormmtechrechuntz hrrbeisichrt und den Verbraucher darauf aufmerksam mach!. Hat dieser für Verminderung der Stromentnahme gesorgt, so schaltet . der Apparat die Leitung wieder e«. eich^ > i