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Wiener Morgenzeitung · 1926-04-10 · Heft 2561 (10.4.1926) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2561 (10.4.1926)
Date
1926-04-10
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Sit. ML menet Motaeizetti»«- «eftct ragerbericht. Mch« Srainin Mer dar geistige Leben i» Srrr gsrael. Der Vortrag Braivins vor den jüdischen Jntellettnellen. Am 8. d. fand im Ingenieur- und Architektenverein die j vom Keren Kajemeth einberufene Versammlung der jüdischen! Schriftsteller, Künstler und Männer der Wissenschaft statt. ES beteiligten sich an ihr über 120 Personen. Unter anderen; tvaren anwesend: Oberrabbiner Chajes, Dr. Diesendruck,! Horat Prof. Ehrman, Rabbiner Feuchtwang, Maler Lazar; Krestin, Prof. Julius Wolfsohn. Brainin, von Adolf Böhm mit einer herzlichen Ansprache begrüßt, hob zunächst die Bedeutung der Slobotkaer Jeschiwah in Hebron hervor, wo junge Menschen nur um der Thora willen mehrere Jahre verbringen, um dann ihrem sonstigen Lebensberufe nachzugehen. Er führte eine Reihe von lebendigen Beispielen dafür an, wie Palästina zu einem wirklichen Zentrum jüdischen Geistesleben wird. So hat er Menschen angetroffen, die mit der Melodie des Talmudstudiums Kant studierten. Er erzählte, wie er mit einem 90jährigen Greise zusammengetroffen sei, welcher durch 60 Jahre Hof- Alchimist und Arzt des Sultans von Marokko war, jetzt seit mehreren Jahren in Jerusalem wohnt, um sich ganz der Kabbala und der Alchimie zu widmen. Das letzte Wort der europäischen Wissenschaft und die letzten Erscheinungen der modernen Literatur seien in Palästina leichter zu finden, als oft in großen Weltstädten. Zu den beliebtesten Autoren der palästinensischen Judenheit gehören Gandi, Tagore, Tolstoi und Rolland. Aber nicht nur die Wissenschaft erfreue sich einer großen Anhängerschaft im Lande, auch die Kunst beginne in Palästina immer schönere Früchte zu tragen. So sei über Nacht die hebräische Oper entstanden und ein Anziehungspunkt für bedeutende musikalische Kräfte des Auslandes geworden: Prof. Engel ist nach Palästina gekommen, Prof. Schur hat Sowjetrußlanü verlassen, um die jüdische Musik im Lande zu verbreiten. Die hebräische Bühne nehme eine bemerkenswerte Entwicklung. Zu bewundern sei die herrliche hebräische Aussprache der Schauspieler, um die sich ganz besonders Dr. Jizchak Epstein, der seit vielen Jahren im Lande tätig ist, die allergrößten Verdienste erworben hat. Dieser bemühe sich, die althebräische Aussprache, wie sie dem Klima und der Natur des Landes entspreche, wieder aufleben zu lassen. Enthusiastisch äußerte sich Herr Brainin über das Schulwerk, entzückt sprach er über die schönen jüdischen Kinder des Landes. Er überbrachte den Versammelten Grüße der jüdischen Geisteswelt Palästinas, wies in eindringlichen Worten auf die innige Verknüpfung zwischen dem jüdischen Geiste und dem Boden Erez Israels hin und forderte die Versammelten auf, dem Beispiel der jüdischen Künstler und Schriftsteller sowie überhaupt der . jüdischen Intelligenz des Landes zu folgen und mitzuwirken, daß alle jüdischen Männer des Geistes in Wien den Lag Baomer zu einer Manifestation der jüdischen intellektuellen Welt für den Bodenfonds gestalten und so bewirken, daß der Keren Kajemeth in die Lage versetzt werde, große Strecken des LandesMr die jüdische Gesamtheit zu .erwerben. Die Versammelten dankten ^rrn Brainin mit starkem Beifall. Aus der Mitte der Versammlung, deren Vorsitz Herr Dr. David Rothblum führte, bildete sich dann ein vorbe- Lar älteste medizinische Buch in üebröifcher Sprache. Bon Dr. Michael Thalheim. Im Herzen jedes Menschen Wummert ein gewisses Pietätsgefühl für die in der Kindheit empfangenen Eindrücke. Ein Volk als Individuum gedacht, sucht in der Vorzeit seine Kind'heitserinnerungen und betrachtet mit Ehrfurcht die ältesten Dokumente seiner Kultur, die ersten Versuche in dem Buche der Melterforschung zu buchstabieren. Den: Prof. Dr. Ludwig Venetianer gebührt das Verdienst, das älteste medizinische Buch in hebräischer Sprache herausgegeben, übersetzt und erläutert zu haben. Die Handschrift selbst, auf Pergament in Quartformat, 396 Seiten stark, trägt den Titel „Sepher Riphuot" (Das Buch der Heilmittel) und den Namen „Asaf der Jude" als Verfasser. Die vom Hauch der Jahrhunderte vergilbten Blätter erzählen ein- .^iiend, in einer gut leserlichen Quadratschrift, folgendes über sie Anfänge und Geschichte der Medizin: Zu Zeiten Noahs begannen die unreinen Geister die Kinder Noahs zu beunruhigen, sie zu verführen und zu betören, sie mit Krankheiten, Schmerzen und totbringenden Leiden zu züchtigen und zu verderben. Noah erschrak darüber und erkannte, daß alle Arten der Krankheiten und Leiden die Folgen von Sünden seien. Da heiligte er seine Kinder und das Hausgesinde, trat vor den Altar, brachte Opfer, betete zu Gott, der ihn erhörte und ihm einen der diensttuenden heiligen Engel, den Raphael, sandte, um die unreinen Geister zu vertilgen, damit sie unter den Menschen keinen Schaden mehr anrichteten. Dies tat nun der Engel, indem er die Geister ins Gefängnis sperrte, doch nicht alle, denn den zehnten Teil von ihnen ließ er vor den» Geisterfürsten Mastemah frei auf Erden wandeln, um durch sie die Frevler. unter den Menschen zur Strafe ihrer Sünden mit Krankheiten Plagen zu können. Damit aber die Krankheiten der Menschen doch geheilt würden, lehrte er den Noah alle Arten von Heilmitteln, um 5" heilen durch Bäume, Getvächse und Wurzeln; er handle auch die Häupter der übrig gebliebenen Geister zu Noah, damit sie ihm zeigen uni* kundtun mögen «« Heilpflanzen, mit allen ihren Gräsern, Blättern, Kräutern, Wurzeln und Körnern, wozu sie erschaffen wurden, und lehrten ihm alle Arten ihrer Heilkraft. Noah schrieb diese Dinge in ein Buch auf und übergab es dem Sem, seinem ältesten Söhne. Es überflügelt durch sein Renomee, seine riesige Wirkung der echte DIANA Franzbranntwein mit Menthol sämtliche ausländischen Erzeugnisse und Hausmittel. An Nervosität und Kopfschmerzen Leidende wenden nur eine Massage an, um sich zu erfrischen und ihre ermüdende Tagesarbeit fortsetzen zu können. UeberaM erhältlich. reitendes Komitee namhafter jüdischer Künstler und Schriftsteller, welche die Lag-Baomer-Aktion zusammen mit der Leitung des Keren Kajemeth in Oesterreich vorbereiten und durchführen werden. legrüßungsirberrd für Rüben Brainin. Im weißen Saal des Hotel Continental findet heute, pünktlich 8 Uhr abends, der Begrüßungsabend für Rüben Brainin, veranstaltet vom hebräischen Beth Waad, statt. Herr Brainin selbst wird über „Erez Israel nnd Amerika" sprechen. Anschlag ans den D-3ug Berlin- München. Der geistesgegenwärtige Lokomotivführer verhindert ein Unglück. Aus München wird telegraphiert: Auf den D-Zug Berlin—München wurde heute ein Anschlaa verübt. Die Lokomotive des Zuges fuhr in v o lle r Fah r t auf eine ü be r da s Ge l e i fe a e l e g t e s chw e r e S ch i c n e auf, die sich vor das rechte Hinterrad der Lokomotive legte, worauf die Vorderachse der Lokomotive e n t g l e i st e. Der Lokomotivführer batte Geistesgegenwart gmug, bei der Auffahrt auf das Hindernis sofort zu bremsen. Mit welch ungeheurer Wucht der erste Anprall auf das Hindernis erfolgte, davon zeigt die vollkommen gesprengte E i s e n b a h n s ch i n e. Die D-Zug-Maschine wurde fast gar nicht ^beschädigt. Bereits vor einigen Wochen war ein Anschlag auf den Berlin—Münchner Schnellzug bei Hartmannsbosen verübt worden. Bei dem neuen Anschlag handelt es sich vermutlich u m mehrere Verbrecher, da eine Person alleindie vier Zentner schwere Schiene nicht lockern konnte. Zwanzig Minuten vor dem Anschlag auf den Berliner Schnellzug ihatte der Frankfurter Schnellzna die Stelle ungefährdet passiert. ■ Ser Schnellzug LembM—Wien entgleist. Krakau, 9. April. Güstern um 23 Uhr 40 Min. ist der Eilzug 204 zwischen den Stationen Bochnia und Slotvina entgleist. Als Ursache der Entgleisung wird ein Attentat angenommen. Es wurden die Schienenschrauben aufgedreht und eine Schiene in der Richtung der Fahrt we-ggezogen. Sämtliche Wagen des Zuges, und zwar der Gepäcks- Wagen, der Postwagen und vier Personenwagen, sowie die Lokomotive sind entgleist. Getötet wurde niemand. Aus diesem Buche haben die frühcnn Weisen geschöpft und viele andere Bücher geschrieben, ein jeder in seiner Sprache. So wurde die Kenntnis des Heilens auf der Erde groß unter allen Völkern. Dieser sagenhaft ausgeschmncktcn Darstellung, der die Auffassung der Krankheiten als Strafen Gottes zugrunde liegt, widerspricht die im ganzen Werke vertretene Anschauung, daß jede Krankheit ausschließlich der gestörten Har-; monie der Gründete mente des menschlichen Körpers, welcher man Vorbeugen kann, zuzuschreiöen sei. Es wäre daher anzunehmen, daß das uns vorliegende Asas-Buch nicht vom Autor selbst, sondern auf Grund seiner Vorträge von einem Höver der Medizin ausgezeichnet wurde, der die einleitende Vorlesung seines Lehrers über die geschichtliche Entwicklung der Heilkunde eigenmächtig im mystischen Lichte dargestellt -hat. Auch durch die Art der im Buche äußerst zahlreich vovkommenden hebräischen Transskriptiouen griechischer Wörter, aus die wir aus naheliegenden Gründen nicht eingchen können, wird die Vermutung erhärtet, daß unser Asas-Bnch nicht das Werk des Gelehrten selbst, sondern eine Sammlung seiner Vorträge ist, die einer seiner Schüler angelegt hat. Rapoport (int Vorwort zu Barasch, Liber Thesaurus Seientiarnnr, Wien 1856) meinte überhaupt, daß im Namen Asaf, dessen Mortwurzel hebräisch sammeln bedeutet, ein Hinweis ans seine Sannnlertätigkeit enthalten wäre. Steinschneider verweist .das Asas-Buch in das Gebiet der Pseudoepigrahie. Indessen ist, der Versassername des Ajas-Buches kein Pseudonym. Eine Reihe triftiger Gründe und getvisse Stellen im Buche selbst, deren Erörterung der enge Rahmen eines Zeitungsartikels nicht zuläßt, erlauben, wenn auch indirekt, die Feststellung, daß Asaf spätestens im siebenten Jahrhundert an Mer medizinischen Hochschule Mesopotamiens gewirkt hat. Sapher Riphuot von Asaf ist das älteste medizinische Werk in hebräischer Sprache; die vier handschriftlichen Exemplare sind im Besitz der Bibliotheken zu Oxford, Paris, Florenz und München. . Die Forschung nach den Quellen zu Asafs Werke führt zu dein Ergebnis, daß der Verfasser wohl von Hippokrates, Dioskurides und Galenus infpirieri, in der Bearbeitung des aufgenonunenen Materials vollkommen selbständig war. Den griechischen Einfluß weist die der geschichtlichen Einleitung ' des Werkes folgende These von den Grundelemenien des I menschlichen Körpers. Nachher befaßt sich Asaf mit der Anaj 16. April IM Hingegen erlitten drei Personen schwere, und vterundzwanzig Personen leichte Verletzungen. Die Polizei hat einen verdächtigen iDlaitit, bei dem ein Revolver und eine Fahrkarte von Krakau nach Rizezawa gefunden wurden, verhaftet. Unweit der Unglücksstelle wurde auch eine elektrische Lampe gefunden. kntgleiimig einer amerikanischen krvreßzuzes Berlin, 9. April. Das „Berliner Tageblatt" meldet aus Nsw-York: Ter Expreßzug New-York—Atlantic City ist in der Nähe von Camdcn im Staate New-Jersey entgleist. Nur drei Wagen blieben unbeschädigt. Bisher wurden vier Tote und 75 Verletzte festgestelll. Der Lokomotivführer und der Heizer befinden sich unter den Getöteten. Sine internationale Fnweliertagnng. Aus Amsterdam wird uns berichtet: Auf dem hier vom 19. bis 24. April tagenden internationalen Juwelierkongreß werden nach den bisher eingegaugenen Anmeldungen 3 8 Bereinigungen aus 15 verschiedenen Ländern sowie verschiedene Handelskammern vertreten sein. Sie Uhr von Loranio. Die Uhr im Sitzungssaals des Gevichtsgebäudes von So* oarno, der den Staatsmännern und Diplomaten bei ihrer welthiftorischen Zusammenkunft als Versammlungsort gedient hat, ist nunmehr auch zur Berühmtheit gelangt. Dieser Tage wurde sie mit einer Plakette versehen, auf der «ihre historische Bedeutung gewürdigt ist. Es wird in der Inschrift darauf hingewiasen, daß sie den Bevollmächtigten der .Großmächte, die sich in diesem Saale zusa-mmengefuwden haben, um Europa den Frieden zu geben, angezeigt habe, was jeweils die Uhr geschlagen hatte. Unter dieser Inschrift sind die N a m s n s z ü g e der Minister emgraviert, die an der Konferenz teilgenommen haben. Gal-anterweise hat man auch die Unterschrift der Lady Chamiberlain beigefügt, die bekanntlich ihren Gatten während der Konferenz besuchte und bei >den Unterredungen der Staatsmänner eine nicht unwesentliche Rolle gespielt hat. 8i« lüSMriger Bubikotzf. Aus Paris wird uns gemeldet: Wohl der intern efsanieste Bubikopf ist in dem kleinen Ort Auxi I« Chateau (Departement Pas de Calais!) zu schen. Die Dame, die zu dem Kopf gehört, heißt Augustine Restitude To uzet und ist — 103 Jahre alt! Fräulein Touzet, die sich erst vor kurzem die Haare äbschneiden und den Nacken ausvasieren ließ, ist auch sonst eine muntere Weltbürgevin, die ihren schweren Vornamen Restitude mit guter Laune trägt. Sie hört und sicht noch gut, spielt Karten und sang den Reportern, die sie besuchten, ein munteres Lied vor. Als die Dame aus dem Jahre 1823 gefragt wurde, wie sie darauf gekommen, sich in immerhin „reiferem Alter" die Haare kurz schneiden zu lassen, gab sie die Antwort: „Man muß doch mit der Zeit witgehen." Ohne Erlaubnis des Mannes kein Bubikopf! Aus Paris wird uns gemeldet: Ein französischer Gerichtshof hat entschieden, daß der Ehegatte das Recht hat, seine Frau zu züchtigen, wenn sie sich ohne seine Erlaubnis einen Bubikopf schneiden läßt. tomie des Menschen, dann folgt die Physiologie, Embryologie» Pathologie und Therapie. Das Buch schließt mit einer an Promotion erinnernden Ansprache an die Schüler und deren Beeidigung. Wir wollen allgemein die angeführten Kapitel einzeln besprechen. Der jüdischen Tradition folgend, teilt Asaf das menschliche 'Skdlett in 248 Knochen ein. Nach der spezialisierenden Aufzählung sind nämlich -in jeder Zehe je fünf Knochen, in den Sohlen je fünf, in den Knien je drei, in den Unterschenkeln je zwei, in den Oberschenkeln je einer, in den Hüftbecken je einer, in den Lenden je drei, im Kreuchein drei, in der Wirbelsäule achtzehn Ringe, an den Ringen hasten siebzehn Rippen, acht Rippen nach links und neun nach rechts, in den Schultern je sechs, fünf Knochen sind in. den Herzschlüsseln, im Schädel neun, in der Brust acht, in der Hand je fünf und je fünf in den Fingern; die Zähne und Knorpel schließlich sollen die Zahl der 248 Knochen komplettieren. Diese Zahl, fcow den Juden übernommen, hat auch bei den Arabern ihre Autovi,'Lt behauptet. Die größte Bedeutung kommt nach Asaf dem Kreuzbein zu, das im Knochengerüst des menschlichen Körpers zuerst entsteht und nach dem Tode, wenn schon alle Knochen vermodert sind, unversehrt bleibt. Auch ist das Kreuzbein die Stelle, wo die Aussonderung des Phlegma stattsindet. Die Gesamtzahl der Adern ist bei Asaf, der ein kurzes 'Schema über das Netz der Blutgefäße entwirft, mit 360 angegeben, eine Zahl, die auch bei den Arabern anzutressen ist. Was die Eingerveiddlehre betrifft, hat sie bei Asaf mehr physiologische als anatomische Bedeutung. Die Kenntnis der Form und Lage der Atmungs- und Verdruungsorgane wird vorausgesetzt und nur das Darmnetz beschrieben. Der eine Darm führt den Namen „die Mutter der Zwölf", dem aus diesem Migen sich zwölf kleine Därme ab; den Meilen nennt man „Faftdarm", denn der ist immer leer, Speise kommt nie dorthin, und sollte einmal doch etwas hineingeraten, so stirbt man; den dritten nennt man den „dünnen Darm", denn der ist der dünnste, dann folgt der ,^Kolos" und schließlich der letzte, griechisch Kekis Amis genannt, dessen Ausgabe ist, den Wassergehalt aus den Speisen auszuscheiden und ihn durch die beiden Nieren der Blase zuzuführen. Diese Einteilung der Därme entspricht der des Galens.

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