Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2560 (9.4.1926)
- Date
- 1926-04-09
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Sk. «so Wien, Wiener Morsenzettrms 9. April 1926 Sein» Lagesbericht. Nur Nordav über fein Drama „Dr. Kahn". Mn Brief Nordnus an Marek Gcherlag. In unserer Ausgabe vom 8. S. berichteten wir, daß in New-Dork anläßlich der Ueberfübrimg der Gebeine Nordaus nach Erez Israel zwecks Erwerbung sämtlicher Werke, Handschriften, Korrespondenzen des großen zionistischen Führers ein N o r d a u - Memorial «Fonds errichlet wird. Wir sind heute in der Lage, einen für Nordau Hr bezeichneten Brief rum ersten Male zu veröffentlichen, welken uns der Empfänger, der verkannte Wiener SchrifPeller Doktor Marek Tcherlag, in dankenswerter Weise zur .Verfügung stellt. Im Hinblick auf die angeregte Sammlung von Nordau-Dokumenten kommt diesem bisher unbekannt gebliebenen Handschreiben cchichte Bedeutung zu. „8, rue Henner, Paris, 21. Mai 1914. Hochgeehrter Herr Doktor! Empfangen Sie meinen wärmsten Dank für die freundliche Gesinnung, aus d.'r heraus Sie Ihre sehr interessante 9totiz über ,-Doktor Kohn" für die „Fr. jüd. Lehvrrstünme" zu schreiben die Güte »hatten. Es ist ohne Zweifel geschmacklos; ich bitte Sie aber doch, mir einige Bemerkungen zu gestatten. Ihre Kritik ist ein Schulfall dafür, wie eine einmal hingoworfene Formel ohne Nachprüfung in der Folge selbst von den klügsten, verständnisvollsten, urteilsfähigsten Männern wiederholt wird — weil es bequem ist oder weil sie Snggestionskruft hat. Das Drama „ist Mvar ein Tendenzstück". So wurde es bei seinem Erscheinen etikettiert, weil es zufällig kurz nach dem ersten Zionistenkongreß herauskam und dabei bleibt es. Sie selbst aber weisen schlagend nach, daß es kein Tendenzstück ist und alles, was sie ihm als Fehler vorwerfen, scheint Ihnen nur darum ein Fehler, weil Sie durchaus an der Annahme einer „Tendenz" feschalten wollen, der jede Zeile des Werkes widerspricht. „Daß er Zionist ist, wird nicht ausdrücklich gesagt." Natürlich nicht, denn er ist es nicht. Sie allein behaupten, daß er es ist. Dr. Kohn »veiß noch gar nichts vom Zionisums. Er ist nur durch die Tatsachen und eigenes Fühlen utth Denken in die Seeleuperfassung versetzt worden, in der es nur des Auftretens eines Herzl bedarf, um aus hochgesitteten Westjud'en Zionisten/ zu machen. Wollte er dem alten Moses recht geben? Das stünde doch im Widerspruch mit der eigentlichen Tendenz usw. Natürlich wollte ich Moses recht geben. Das steht int Widerspruch mit Ihrer Annahme einer nicht bestehenden Tendenz, doch nicht mit meiner /Absicht, die falsche Situation des Galuthströen zu zeigen, der sich vom Formalen int Judentum emanzipiert hat, ohne zu sehen,- wie er das Hochgeistige des Judentums inmitten der ihn umspinnenden fremdnationalen Kultur bewahren kann. „Dr. Kohn.ist eigentlich kein Judendrama," Gewiß nicht. Es ist die Tragödie der Assimilation. Moses glaubte ehrlich, , im Deutschtum aufgegangen zu sein. Nichts hätte ihn in diesem Glauben gestört, wenn Dr. Kohn nicht in sein Leben getreten wäre. Dieser Zufall öffnet ihm die Augen für das Tragische seines Selbstbetruges. „Dr. Kohn ist auf die Tendenz hin konstruiert." Welche Tendenz? Ihre vermutete, nicht meine nicht existierende. Er 5 49 WEINBRAND? ISTVwJVbcht \ </s/VNAAAAAA/WVNAAAA/v\A/VNA/VvVSA> aus naturechten, besten Weinen in amtlich plombierten Flacchen (Erlaß des Ackerbaumlnistefiums ZI. 16199/474 ex 1904) Gegen Grippe bestbewährt ÜBERALL ZU HABEN! ist so wenig konstruiert, daß er ein Porträt ist, dessen Modell ein engerer Kreis kennt. Er ist, er wird nicht? Der Charakter i st immer; seine Entwicklung zu verlangen, ist das alte Steckenpferd der lebensfremden und unpsychologischen deutschen Kritik seit Schlegel. Ter Charakter veräußerlicht sich nur durch die Einwirkung der Ereignisse und das tut er bei Dr. Kohn von Szene zu Szene. Er offenbart seinen Charakter nicht handelnd? Soll ein Gelehrter etwa einen Staatsstreich ausführen und mit einem -Heer gegen den Großherzog marschieren? Er queruliert, gegen seine Universität, er tritt unerschrocken vor Moses hin, er fordert den Bruder der Geliebten — nach meiner Auffassung verdient er nur den Vorwurf, zu viel zu handeln. Seine fortwährenden Widersprüche? Gewiß; und er ist sich ihrer voll bewußt; er analysiert sie; er spricht sie klar aus. Denn er ist ein moderner Mensch der Geistigkeit mit klarer Introspektion und dich Widersprüche sind gerade sein Wesen. Ich habe nicht im Traum an Tendenz geeicht. Zuerst lächle ich über das Wort; dann ärgerte es mich; dann würde ich gleichgültig. „Dr. Kohn" wollte und will nichts sein als ein dichterisch beobachtetes Stück Gegenwartsleben, das ich .kenne. Ich wollte an einen: typischen Falle zeigen, wie der gebildete Jude heute in der nationalen Gesellschaft steht. Nicht mehr. Nichts anderes. Nochmals Tank und aufrichtigste Grüße vom Ihrem ergebensten M. N o r d a u." Aus Paris meldet die I. T. A.: Am 1. d. abends wurde im d'Orsay-Saale die erste Wiederkehr des Tages der E r ö f s n u n g der h e b r ä i s ch e n Universität in Jerusalem festlich begangen. Eine große Menschenmenge hatte sich zur Feier eingefunden. Der hier anwesende Präsident der Zionistischen Weltexekutive Nahum So ko low begrüßte den im Saale anwesenden früheren Ministerpräsidenten P a i n l e v e sowie den gleichfalls anwesenden Arbeitsminister Senator de M v n z i e und überreichte ihnen die Zertifikate über die Eintragung ihrer Namen i n d a s Goldene Buch des Jüdischen Nationalfonds. P a i n l e v e und de M o n z i e betonten in ihren Dankansprachen, sie schätzen sich glücklich, im Namen Fra n k r ei ch s an der Verwirklichung der z i o n i st i s ch e n Ideale und dem Aufbau Palästinas Mitarbeiten zu können. Nahum So ko low hielt nachher einen Vortrag über die Bedeutung der hebräischen Universität, durch deren Begründung die hebräische. Sprache Gleichberechtigung mit den Kultur- Bon Dr. Fritz Löwenstein, Jerusalem. T e l - A w i w, 31. März 1926. Wenn man ein paar Wochen nicht in Tel-Atvitv war und inzwischen in der Auslandsprcsse Artikel über das verödete Tel-Awiw vorfand, so wird man von neuem freudig überrascht konstatieren, daß von der Verödung wenig zu merken ist und daß vvr allem die Stimmung in Tel-Awiw durchaus hoffnungsfreudig ist. Man darf freilich dabei nicht vergessen, daß die Krise im Lande ihren Höhepunkt überschritten, zu haben scheint, daß die Versuche zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in einem zunehmenden Maße gelingen und daß auch die Industrie sich wieder zu beleben beginnt. Man muß sich bei der Beurteilung wirtschaftlicher Erscheinungen in Palästina eine gewisse Zurückhaltung auferlegen, man darf ebensowenig in Krisenzeiten Alarmartikel in die Welt hinausschicken, besonders wenn sie unstlndiert und tendenziös gefärbt sind, und man sott ebensowenig in Zeiten der Besserung sofort prophezeien, daß nunmehr alles endgültig überwunden ist. Die jüdische Wirtschaft in Palästina ist klein und verhältnismäßig geringfügige Ursachen können in ihr wesentliche Wirkungen Hervorrufen. Was in Tel-Awiw wiederum auffällt, ist die Tatsache, daß die Baubewegung in starkem Maße anhält. Die Wohnungsnot in Tel-Awiw ist vielleicht etwas geringer geworden, aber, immer noch in reichlichem Maße vorhanden, und eine starke Bautätigkeit wäre selbst dann vonnöten, wenn nicht die monatliche Einwanderung immer noch den größeren Teil der neuen Einwanderer nach Tel-Awiw bringen würde. Es soll hier nur an die eine Ziffer erinnert werden, daß vom Jahre 1924-1985 sich die Bevölkerung Tel-Awiws um 68 Prozent vermehrt hat, während sich die Zahl der Häuser trotz der damals so starken Bautätigkeit nur um 38 Prozent vermehrt hat. Das beweist zur Genüge die Notwendigkeit weiterer Bauten. Was die Arbeitslosigkeit anlangt, so hat die Stadtverwaltung von Tel-Awiw, die ja heute von einer Arbeitermehrheit beherrscht wird, alles getan, um ihrer Herr zu werden. Auf dem neuen jüdischen Terrain, das sich hinter tat Fabriken von Delfin« und Lewkowitz am arabischen Friedhof. vorbei bis zum Jarkon hinzieht, wird seit einigen Wochen gearbeitet und die Errichtung der Schchunath Hazafon vorbereitet. Diese Vorstadt soll vor allem den Arbeitern, den Beamten der Histadruth und anderen Kreisen mit geringerem 'Einkommen die Möglichkeit gewähren, durch kleine Zahlungen sich das Anrecht auf ein zwei- oder dreizimmeriges eigenes Haus mit kleinem Gärtchen zu erwerben. Es ist vielleicht das erste Mal, daß in Tel-Awiw die Stadt eine sehr aktive, vernünftige und fortschrittliche Bodenpolitik führt und wirklich Ernsthaftes zur Ueberwindung des Bodenwuchers unternimmt. Tel-Awiw ist eine Stadt mir sehr lebhaften und ausgeprägten k u l t u r.e l l e n Bedürfnissen. Das ist nur natürlich. Abgesehen davon, daß jüdische Menschen überall kulturelle Bedürfnisse haben, Theater, Konzerte und Vorträge als notwendige Erfordernisse ihres persönlichen Lebens empfinden, Ntacht sich dies noch stärker in Tel-Awiw bemerkbar, wo der größte Teil der jüdischen Einwohner der Stadt aus größeren Städten stammt und nunmehr in Tel-Awiw sich vielfach unbefriedigt von dem Fehlen eines geistigen Lebens fühlt. Das heutige Zentruni derartiger kultureller Veranstaltungen ist das B e t h A m, das mehrere tausend Plätze faßt und dessen Veranstaltungen jedesmal bis zum letzten Platz überfüllt sind. Man konnte am Ausgang des Sabbat die Völkerwanderung sehen, die nach Schluß eines Konzertes im Beth Am durch die Straßen von Tel-Awiw zog. Es wird aus diesem Grunde sehr begrüßt werden, daß die Histadruth Haowdim den Bau eines Hechal Hatarbuth, eines Kulturtempels, beschlossen hat, der einen richtigen Theatersaal, ein Amphitheater im Freien und Raum für Filmaufführnngen, Borträge usw. enthalten soll. Am 1. Mai, dem Weltfeiertag des Proletariats, der in Palästina von der Arbeiterschaft regelmäßig gefeiert wird, soll der Grundstein gelegt werden. Das Gebäude wird in der nach dem Nordviertel führenden Jarkonstraße gelegen sein, unmittelbar neben dem großen mehrstöckigen Gebäude der Moazath Poale Jaffo, das seiner Vollendung entgegengeht und für jede in Tel-Awiw und Jaffa bestehende Gewerkschaft einen besonderen Raum enthält. Da auch der Sole! Boneh sich ein eigenes Gebäude in Tel-Awiw baut, werden in absehbarer Zeit alle Institutionen der Arbeiterschaft, die ja seit einiger Zeit ihr Zentrum in Tel-Awiw hat, im eigenen Gebäude sich befinden sprachen der Welt erhallen hat. Die hebräische Unb versität, die am 1. April 1926 durch Lord Balsoui eröffnet worden ist, dessen Deklaration im Jahre 191? das Antlitz der jüdischen Welt verändert hat, ist zwar dir jüngste Universität der Welt, aber eine Fortsetzung der alte st e n jüdischen Akademien in Ia wn e h, N a d i e h und P o m p a d i t e h und der großer Schulen des jüdischen Gedankens im Mittelalter, die ir Spanien, Italien, Frankreich, Polen, Deutschland, Bagdad und Alexandrien bestanden. Die Versammlung stimmte sodann die H a t i k w a h an, Pa i n leve und de Mo n z ie. sangen mit, worauf die Versammlung auch die Marseillaise stimmte. Ser internationale Archiiologenkongreß in Zernsalem. Aus Jerusalem wird uns gemeldet: Der internationale Archäologenkongreß wurde hier ero-fnet. Erschienen sind unter anderen der berühmte ägyptische Archäologe A h m e v Z a k i Pascha, Prof. 2 a y e e (Oxford), Professor Gerard B. B r o w n (Edinburgh), Prof. A. R. S. K e nnedy (Edinburgh), die Professoren Mag» s s i n und Kyle vom amerikanischen Archäologischen Institut, Prof. Babe von der kalifornischen Universität, Prof. Mackurdy von der Jale-Universität, Mrs. M a ck u r d y und Prof. Rüssel I von der amerikanischen Hochschule für prähistorische Forschung. Aus Palästina nehmen teil: der Direktor der britischen archäologischen Schule zu Jerusalem, Prof. John C a r st a n g, Prof. Albright von der amerikanischen archäologischen Schule in Jerusalem und Miß Levy, die die Londoner Universität vertritt. . Die ausländischen Gäste besuchten alle wichtigen, der archäologischen Forschung zugänglichen Gegenden in Palästina, so unter anderem die Ausgrabuugsstellen der britischen Archäologen schu le zu Jerusalem, die Höhle in Wadi el Amud zu Galiläa, wo T u r v i l l e - P e t r e einen prähistorischen Menschenschädel des Neandertaltypus gefunden hat, die Ausgrabungsstelle in Beisan, wo Dr. Fisher und Allan Rowe einen Kanaanitentempel der Göttin Aschtaroth ausgegraben haben, sowie die Ausgrabungsstellen in Gllboa. Noch vor Eröffnung der Tagung wurde das Ausgrabungsgebiet 1>er Davidstadt auf dem Berge Ophel zu Jerusalem/ in welchem die palästinensische Archäologengesellschaft arbeitet, besichtigt. Die Gelehrten werden auch die Ruinen der berühmten Synagoge zu Kapernaum, sodann die Gegenden von Baalbek, Sidon, Petra, Damaskus u. a. m. besuchen. Gestern begaben sich die Kongreßteilnehmer nach Beirut Mcks Fortsetzung ds» Session. 8in neuer Lehrstuhl für Wische Kultur in Rußland. Einer Mitteilung des Präsidiums der ukrainischen Akademie der Wissenschaften in Kiew zufolge soll im Herbst an dieser Akademie ein neuer Lehrstuhl für jüdische Kultur eröffnet werden. Dieser Lehrstuhl wird Unterabteilungen für Philologie, Literatur und Geschichte der jüdischen Kultur umfasstn. Es wurde beschlossen, sich an das Kommissariat für Aeußeres mit der Bitte zu wenden, den ausländisch en jüdischen Gelehrten die Einreise in das ukrainische Territorium zu bewilligen. Das Kommissariat wird die Be-! willigung auf Vorschlag des Unterrichtskommiffariates in jedem einzelnen Fall erteilen. Unverkennbar ist in den letzten Wochen der Wiederaufschwung der Industrie. Die Schokoladenfabrik Ra an an, die, wie bekannt, vorübergehend geschlossen war, ist wieder geöffnet und arbeitet wieder, und dasselbe gilt von der großen Gerberei von Lewkowitz, die ebenfalls eine Zeitlang geschlossen war. Die zeitweiligen Schließungen sind also nicht, wie man in Palästina und im Auslande geglaubt hat, nur Euphemismen für Bankrotterklärungen. Es verlautet, daß mit einer Wiedereröffnung der Delfinerschen Fabrik in absehbarer Zeit gerechnet werden kann. Daß sich die Krise gebessert hat, ohne aber schon völlig überwunden zu sein, beweist am besten ein Besuch der zweiten „Ausstellung und Messe dos nahen Orients", die in diesen Tagen neu eröffnet wurde. Der Besuch der Ausstellung ist vorläufig ein bedauerlich schlechter. Dabei wirken natürlich viele Momente mit: es ist noch kühl und der schöne Ausstellungsgarten lockt deshalb die Bewohner nicht so, wie im warmen Herbst 1925. Die Tel-Awiwer Bevölkerung glaubt zum großen Teil, daß die Ausstellung dem nicht viel Neues zu zeigen habe, der die erste Ausstellung gesehen hat, endlich ist die Zahl der Touristen, mit denen man jetzt um die Pessachzeit natürlich # besonders gerechnet hat, ziemlich gering. Das alles kann'aper nicht darüber hinwegtäuschen, daß es vor allem das Eintrittsgeld von fünf Piaster pro Person ist, das einen großen Teil der Bevölkerung der Ausstellung fernhält, und es besonders dem Arbeiter, der im Winter arbeitslos war oder nur einige Tage in der Woche Arbeit hatte, unmöglich macht, die Ausstellung zu besuchen. Und das ist sehr schade; denn die Ausstellung ist sehr interessant und zwar nicht zuletzt gerade für den, der auch die erste Ausstellung gesehen hat. Den Touristen überrascht zunächst natürlich die große Geschicklichkeit, mit der die ganze Ausstellung wiedernnt arrangiert wurde. Der Ausstellungsplatz liegt in der Nähe der Ruthenbergschen Kraststation. auf dem Terrain einer früheren Orangenbojare. Man hat eine große Reihe von Orangenbäumen stehen lassen und der Duft der blühenden Orangenbäume durchdringt alle Räume der Ausstellung. Wenn bei der ersten Ausstellung die landwirtschaftliche Abteilung sehr interessant und bemerkenswert war, so tritt sie diesmal ziemlich zurück. Es liegt auch im Wesen der landwirtschaftlichen Entwicklung, daß sie nach so kürzer