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Wiener Morgenzeitung · 1926-04-08 · Heft 2559 (8.4.1926) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2559 (8.4.1926)
Date
1926-04-08
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Leite 2 Wien, Donnerstag Wiener Morgenzeiinng 8. April WM ft. 255V London und Jerusalem. ' ’ ■ ' ■ - üJ t e n. 8 April. Eine offiziöse Note des englischen Kolonialaintes denicnticvt die Nieldnng, das; das neue palästinensische Grenzkorps eine rein araoisch-tscherkessische Truppe darstellen wird Eine gewisse Zahl jüdischer. Gendarmen sei bereits in die.neue Formation übernommen worden. Es ist also jedenfalls von einem prinzipiellen Ausschluß der Inden aus der Landesverteidigung nicht mehr die Rede und die jüdische öffentliche Meinung, die sich mit vollster Einmütigreit gegen die Maßregel Iva i wie, hat sich durchsetzen körrueu. Daß der Plan zu einer BrüÄieruug der jüdischen Einwohnerschaft Palästinas bestanden hat, ist nicht zu ^streiten und die unrichtige Meldung, gegen welche das britische Kolonialamt Stellung nimmt, stammte ans einer Erklärung der Palästinaregierung selbst. Die Amze legen heit ist darum durch das Londoner Dementi keineswegs aufgefellt. Es bleibt die Tatsache bestehen, daß innerhalb der Jerusalemer Regierung antijüdische Tendenzen am Werke sind, denen an Ort und Stelle kein gleichwertiger Einfluß E'aenübersteht. Die Vorstöße gegen das Mandat und seinen Sinn wiederholen sich. £\u schon dieser aktuelle Fall der palästinensischen Militärmacht die Ausbreitung und Fundierung der zionistischen politischen Arbeit als dringlichstes Gebot erkennen lassen, so zeigt sich dies in womöglich noch nuancierterer Weise in der Angelegenheit des französischen Mandates über Syrien. Hier bereitet sich ein Angriff vor, der scheinbar ans Frankreich, in Wirklichkeit aber auf Palästina gerichtet ist. Die permanente Mandatskommission hat in ihrer römischen Beratung das französische Berwaltungssystem getadelt und, es wird von dem Vorsitzenden dieser Kommission und dein Vertreter Italiens vorgeschlagen, den .Bericht und das rügende Schlußvotum dem arabischsyrischen Kongreß vorzulegen. Tie Großmacht Frankreich wird dies abwehren können und sie ist wohl der politischen Mithilfe Englands sicher, das die wahre Richtung der Offensive erkennen muß. Die Borla^ an den arabischsyrischen Kongreß, der den Zusammenschluß aller arabischen Gebiete mit deutlicher Spitze gegen die europäischen Mächte fordert, wäre ein Präjudiz, das stets ge^n das Judentum bereit stünde. Es liegt in diesem Vorschlag die gleiche pseudodemokratische Heuchelei, die wir in der Behandlung der jüdischen Frage so oft zu verspüren haben. Es wird supponiert, daß der syrisch-arabische Kongreß eine legale Vertretung der Araber sei, und von dieser Annahme aus ergibt sich dann, daß man ihm die Konzession der Demokratie machen müßte. Dieser Kongreß ist nichts als die Zusammenkunft der Vertreter von Großgrundbesitzern, denen nichts ferner liegt als der Gedanke, dem Fellachen Politisches Recht zuzugestehen. Wird diese Versammlung als Richter über dieses Mandat anerkannt, dann richtet sie über das Prinzip des Mandates überhaupt. Eines fließt aus dem anderen und die vatikanische Schutzmacht der nationalistischen Araber würde mühelos mit freundlicher Unterstützung einer'Völkerbündkommission ein Werk des Völkerbundes ausheben. Dieses Unternehmen, das gich so sehr, ernst zu entwickeln beginnt^ findet seine Ermunterung in dem Verhalten der MandatMachte, besonders'^ aber Englands, das in der Behandlung der DÄndatssrage eine gewisse Nachlässigkeit zeigt, die eben nur aus wem jüdischen Inhalt der Frage zu erklären ist. Die englischen Politiker betonen bei. jeder Gelegenheit ihre Vertragstreue, ihr Festhalten an dem Mandat. Aber kein englischer Politiker nimmt Stellung gegen die im Wege der ' Datsächen sich "vollziehende Abbröckelung des Mandates und von der ursprünglichen Definition dev Errichtung eines jüdischen autonomen Ge-' meinwesens ist man schrittweise bis zum Kulturheim gelangt. Tie englische Politik übersieht jedoch, daß nicht nur ihre Autorität an die sinngetreue Ausführung des vom Völkerbund übernommenen Auftrages gebunden ist, sondern daß jeder antijüdische Schritt in Palästina zugleich auch Englands Interessen trifft. s Die Ermutigung der arabisch-nationalistischen Velleitäten ist ein Teil der antienglischen Strömungen und jeder Erfolg dieser Tendenzen ist zugleich ein Mißerfolg Englands und eine schwere Beeinträchtigung des englischen Prestiges, Wenn die Kurzsichtigkeit der antisemitischen Elemente auch in der englischen Mandatspolitik. bestimmend eingreift, so ist dies ein Fehler, dessen Auswirkungen sich im ganzen Orientbereich des englischen Imperiums geltend machen muffen. Noch schwerer aber muß der Prestigeverluft sich in der jüdischen Oeffentlichkeit zeigen, die ein schwer errungenes Recht in Gefahr sieht. Sie merkt, daß die englische Politik vor den aus Rom kommenden Einflüssen zu erlahmen beginnt. Die politische Arbeit des Zionismus muß sich mit diesem Kapitel mehr und intensiver beschäftigen und sie muß in London und in allen politischen Zentren denl Angriff auf das Mandat und das Mandatssyslem ennzegentreten. Konferenz der Biilkerbundligen. Brüssel, 7. April. Tie Bereinigung der Böllerbunötigen tritt übermorgen -um erste» Male in Brüssel zusammen. Hcmptgcgen stand der Beratung ist die Reorganisation des B ö lke rb u ndrat e s. Vorsitzender ist der Schweizer Dolsutz. Deutschland wird durch den Grasen B e r » st o r s f, Frankreich durch Prof. VC 'u l >a r b, England ' neu P-M u r x a Y, Be? giert durch Las vntain th Holland i-.ivrf) Den früheren FÜMMÜuisstr Pros. Traub vertreten sein. Sie klerilale Gefahr. Das geistige ttiifc kulturelle Leben des Mischen Volkes bot seit, je den mauniMchsten Anschauungen und Richtungen freien Spielraum. Vom radikalsten Freisinn über Pietät-vollen Traditionalismr.s hinweg bis zu emme Konservativismus. den man schon siir reaktionär ansprechen kann. Und es ist ein Zeichen der Vitalität des jüdischen Volkes, daß alle diese Richtungen in ihren zahlreichen Schattievungm nebeneinander bestehen können und daß der DoUAgeist sie assimilieren und zu einer Synthese verarbeiten kann. Nur eine Richtung gibt es, die sich nie dieser Synthese ein ordnen ließe, ohne dom Bolksgeiste größten Schaden zuizusiigen, ihn zu verfälschen und sein historisches Gepräge ins Gagentcil zu vcrkchren. Und das ist der Klerikaiismu s. Er ist ein Neugebllde, das eine ernste Gefahr für die Gchl.ndheit und das Leben des jüdischen Geistes in sich birgt. Ans diese eminente Gesahr, die durch eiue Reihe von Vorgängen und publizistische Erscheinungen rn letzter Zeit echöthte Aktualität erlangt hat, hat Oberrabbiner Dr. Chajes in seiner Synagogenrede am ersten Tag des diesjährigen Pessach- ' festes hmgewiesen. Ausgehend von der alten, den Bestand des Tempels nnd des Pessachopsers voraussetzmden Einladrmgssormel des Sederäbends: „Jeder, der dessen bedürftig ist, komme und nähme teil am Pessach, in diesem Jahre hier, kommendes Jahr im Lande Israels, in diesem Jahre als Unfreie, kommendes Jahr als freie Menschen," erklärte er die scheintbar tautol-ogische Fassung dieses Textes. Es ist nicht seVbswerstärMch, daß die Erfüllung des Wunsches nach der Heimkehr nach Evez Israel uns auch von selbst zu freien Menschen nvacht. In Wirklichkeit Müsst das eine neben dem anderen einhergchm. Freie Manschen werden wir nur, wenn wir den Besitz der geistigen Freiheit, die der Auszug ans Aegypten unserem Dolle gebracht hat, zu wahren und zu echalten wissen. , Der Redner erörterte nun in anschaulicher Weis« die Bedeutung des Freiheitswerkes im Sinne des bilbl«schon Berichtes, die darin gipfelte, daß der Gatt Israels an den Göttern Aegyptens feine Macht bekundete. Daß diese Götter, die auch den Sklaven in Gasen in gewissem Grade imponiert haben mögen, znm ersten Male so gründlich versagt hatten, das bewirkt zu haben, war die große revolutionäre Tat Moses. Dadurch hat er die Gedankenlosigkeit, in welcher sein Volk genau so wie das ägyptische dcchinlobte, überwunden. Und in der Ueiberwinidung dieser Gedankenlosigkeit liegt der Grundstein zum Judentum, aus welchem das Gesetz des Sinai auifgöbaut ist, dessen erstes Wort sich in diesem Sinne aus den Auszug aus Aegypten beruft. Und diese Revolution, gegen die geistige Untätigkeit ist auch damit nicht zu teuer bezahlt, daß das Volk ' später auch an Mose selbst Kritik übt. Ohne diese eigentliche Besremngstat wäre die Freiheit bestenfalls eine Freiheit der Fleischtöpfe Aegyptens-gewesen. Und dieser Geist ist der grcke Genius des Mische« Volkes geiblieben durch die Jahrtausende seiner Geschichte. Wann immer Erstarrung und bequeme Gedanke nlo-sigkert dem Völlsgeiste Gefahr zu bringen drohte, trat er in die Drscheinung. Er fand sein« Exponenten' in den Propheten, ' die den Priestern entgegen» traten, und ist trotz aller Schwierigkeiten sieghast.gMieibsu. Ihm ist der ungeheuer revolutionäre SchM zum Gckstsdstnlst ohne Opferlkult zu danken. Nach den Propheten waren' es bst Pharisäer, die für den Geist gegen den Buchstaben fochten und als der Talmudismus in Erstarrung verfiel, erhoben sich Kabbalisten und Chassidims, um den Forderungen delebendigem Gemütes Geltung zu wrschaksfen. Nachdem der Redner den Zuhörer durch dst ganze Geschichte des Mischen Geisteslebens in seiner schlichten, künstlerisch vollendeten Art, die kompliziertesten Prozesse der KulturenWicklung wunderbar einfach, klar und gemeinverständlich M zeichnen, geleitet hatte, nachdem er den Beweis erbracht hatte, daß dst Mische Geistesgeschichte den ewigen ©feig der geistigem Freiheit über Bevormundung und Gedankenlosigkeit, daüstellt, kam er aus die gegenwärtigen Erscheinungen eines Wischen Klerikalismus zu sprechen, wie er ganz besonders in einer kürzlich erschienenen Schrift sich geradezu mit programmatischen Erklärungen dem Mischen Volke vorstellt. ObervaMner Doktor Chajes sagte: Mevikalismus ist keineswegs gleichbedeutend mit Frömmigkeit, auch nicht mit gedankenloser Frömmigkeit und auch nicht mit Gedankenlosigkeit schlechthin,' sondern er verstche darunter jene Anschauung, die dahin geht, ein einzelner oder einige wenige hätten das Recht, zu denken und das Bollk hätte nur ihre fertigen Denkreisultate, förmlich vovgskaut, zu übernchmen und sich an dreist gebunden, zu fühlen. Cm Kstvikallismus dieser Art, der vorgibt und es anstrebt, daß ein bestimmtes Amt oder Vertreter eines solchen souverän über dom Willerr von Genreinde rrnd Volk stehen, ist nicht bloß rmjüdischen Ursprungs, sondern kann rmd dars auch vom Judentum niemals geduldet u-nd evtmgen werden. Weder konnte je ein einzelner Blensch dfese Bedeutung im Irrdentum erlangen, noch auch ein einzelnes Buch, Vas seine souveräne Geltrrng an die Stelle der Souveränität des jüdischen VolkSgeistes setzen wollte. Selbst «ine Autorität wst dst des großen Maimouides tvurde vonl Bann« bedroht. Und als R. Joses Karo st» 16. Ichchrrndert seinen Schulchan avuch versaßbe und mm befürchtete, daß dieses Brrch ein« Erstarvung des Mischen Gesttzestoesens verursachen könnt«, erhob R. Salomo Lurja Meharschal, einer der größt«! Zeitgenossen Karos, zahlreiche emste Anwendungen gegen dies«- Meatk. Redner «rzählte, er habe einmal durch Zählung ststgostM, daß fast vierzig Prozerlt der Bsstinmungen des Schulchan avuch seit feinem Erschrincn bis h'.'ute in größerem oder geringerem Grade differenziert und modifiziert wurden. Der Gßist des Wischen Bowes 0o soll und daas er auch jetzt dein rveuen Bechrch i'mf Klerikalismus Mgcniiber nicht untätig verharren. Ter gust Genius des jüdischen Volkes, der am Frechcitsiseste gckwven ist fordert dazu arts, Mn klerikale, d. h. nnjüdische B«vommrnldun^ laut und nachhaltig zu protestieren. Ae KrWung der landwirtschaftlichen Mädchenschule in Rahalsl. Von Dk. Perle Wechsier. Bor mir liegt die Einladung der ^ckkutive der Weltorganisatiou zionistischer Frauen zur Erössnungsstierlichkeit der landwirtschaftlichen Mädchenschule in NahalaI, wclche heute stattsinde!. Eiu winziger Brief. Mevies Mühsal und Plage »rußten vorübergeheu, bis er geschrieben werden konnte. Er^ kündet das Fertigwcrden eines Teilchens der Aufbauarb.'it >der alt-neuen Heimat. Die Verwirklichung der Idee ist ein gemeinsarnes Werk der ziouistischen Frauen der Diaspora, tvelche die Mittel gesichert haben, der Schwestern in Palästina, dke das Werk schufen. Tüchtige jüdische Landwirtiunen werden aus dem harten Boden der Wir'klichkcit jährlich der Schule entwachsen. Ein Schul- und Wöhühaus, ein Kuhstall, eine Butterei, eine Käserei, eine Waschküche, eine Geflügelzucht mit zehn .Hühnerhäusern, Scheuern, Maschinenschuppen, eine Bäckerei, ein Getreidespeicher, Gerätermd Pflanzenhäusor für Gärtner, ein Bienenh.rus sind schon fertig. Der bisherige Anfivand beträgt 12.183 Pfund. Ein zweites Haus, Ställe, ein Ilckn'batorenhaus, sollen noch erstehen, bis die restlichen 8000 Pfund beisammen, bis die Erfahrungen mit den vollzogenen Bauten gemocht sind. Es wird dann die Möglichkeit der Unterbringuttig weiterer 30 bis 40 Schülerinnen gegeben sein. Die Leiterin' der Schule, die nnübertreWche Ghana M e i s e l-S ch o ch a t, schreibt m einem Briefe: „... Wir sind in stetem Ringen um die richtige äußerc^ und innere Gestaltung der Schule, aber das erreicht man bei nnieren Mitteln (ich meine nicht nur Geldmittel, sondern auch die objektiven Bedingungen des Landes ustv.) nicht in ein paar Monaten...Wn brauchen ceht einige Jahre ruhiger Arbeit, um das zu erreichen, was gewünscht wird; und solange ich nicht am Ziel bin. solange ich die ganze Sache nicht von einer gewissen Entfernung sehen lann, solange ichsekbst tief mitten drin stecke, kann ich nicht sch verben und sprechen. Mögen es die andern tun, die von außen kommen und im) die Sache ruhig anschen. Was ich .Ihnen schulde, sind vielleicht noch einige Angäben über die Wirtschaft selbst. Seit Söptencher essen wir n n s c r e i g e n e 8 Brot, das heißt, nicht nur eigen von den Mädchen gebacken, sondern das Mchl ist ans unserem eigenen Weizen gemahlen. Das^meiste Futter für unsere Kühe und unsere Hühner ist von nnseren Feldern. Wir häben täglich 70 bis 80 Liter Milch,; em Teil davon wird für Wirtlschaiftszwecke veriwendet, der größere Teil a!ber wird verkauft. Der größte Teil der Baumschule, besonders die Fruchtlbaumschule, ist verkauft worden, auch ein großer Teil der Zierpflanzen. Das hat uns große Freude gemacht, denn jetzt können wir mit neuem Mut an die Zucht.neuer Pflanzen gehen. Auch in der Geflügelzucht gcht es schr schön. , ... In der Landwirtschaft und der Erziehung gehr alles' langsam, fehr langsam vorwärts, und wie soll man das mit Propaganda und jüdisch-städtischer Ungedreld verbinden? Jede Post bringt einen Hansen Aufnahmsgesuche, aber wir Wunen sie nicht ubevücksichtigen, .denn wir können leine neu«! Schülerinnen mehr ansnehmen. ■ ' ■ Mehr ist über die'Schule jetzt nicht zu sagen, denn sie kann' schließlich nicht jeden Monat neue Wunder zeigen. Es muß aber über die NoiweNdrgkeit dieser und ähnlicher Institutionen in Palästina Mprochen werten, und das werde ich ein anderes. Mal Inn. Erinnern sich unfere Mitarbeiterinnen noch an die Briefe, die wir vor Kvei Jchren verösientlichten? Wir haben den Boden von Jngll und Kussab von gefährlichem Unkraut gereinigt und die Meine auS dem Boden geklaubt. Bald werden wir Pflügen können... Dich Warst Gve'chert Bande. Es ncht ein FreMutag heran für alle Mitarbeiterinnen. Es war, ist und wird nicht leicht sein, dst Gelder zu sammeln. Doch müssen wir nef&cn 'fett allgemeinen Fonds die Mittel für die Arcsgoben der Frauen finden. Dst Körbchen für Nahalal sollen immer aufs Neue gefüllt werden. Die Stunde, in der honst nachmittags uustr Vorsitz Cchaim Weigmanns von Lady Herbert Samuel die Eröffnung der Schust vollzogen werden wird, wird von Wichtigkeit sein. Wir ln der Diaspora werfen durch das Geschaffene enger zusanrmengeschlossen. Euch in Erez-Israel, vor allem dir, Ghana Meisel-Schochat, Ms-eren stmigen Gruß und Glückwunsch! 8i»e «o»se»e« der zionMchen Mrer in Warschau. Warschau, 6. AM. Zwecks OrgauPemn, des »MomtS der Zionistische» Organisanon", der von der Exe-tulive Proklamstrt wurde, hat hier Sonntag den 4. V. eine große Konferenz der zionistischen Mhver stattgefundeu. W wurden eingeherrdc Propaganda- und Organisationsp'läue diskutstvt. An dieser Konferenz nahmen zircka fünfzig Personen unter dem Vorsitz des Präsivenstn der Zionistischen Organisation, Herrn Lewil«, teil. Nach einer langen DMusiion, an der unter anderen auch der Abg. Grün bäum, Senator Körner und der Abg. Dr. Schipper tvilmhmen, wurde ein Organifationskomlste nnd ein besonderes Pveffs- und Propagandakomitee mit einem Press«lbur>rau gewKhtt. Diese Komitees hüben dst Arbeit sofort begonmn. Mae kommunistische SeheiaSouse»««. Paris, 7. April. (Havas.) Dst Blätter melden ud Stockholm, daß dort Me gelheime jiowmuuWfche Konferenz äbgchalstn Wochen fei, au der ein Delegierter deö BÄlKugsanÄfchusses der Dritten Antematiomst mch Kommunisten, insbesondere ans Deutschland, Oesterreich und Ungarn, stilnvhmen. Die Konseveng besprach to* BerstärAmg der Propaganda in den europäischen Armeen st>» wie die Vorbereitung eines großen k o m m u n i st>\* sch'eu Kougresfes, der in Holland oder in G«Oand 1 I, .

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