Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2556 (4.4.1926)
- Date
- 1926-04-04
- Page
- Seite 15 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Er. 2556_ Wien, Sonntag ♦ Verwendet WohkiatigkektSPostmarken r d^n meisten europäischen Landern gibt die PrstverwÄllmg alljährlich Marron von besonders kUmstlerijscheur Wert heraus'vir nur eine fit ne Vivin^cit haben und mit einem Aufschlag verkauft werden Diese Marken werden w r c gewöhnliche B rief m arte n benützt und finden meist einen guten Absatz. Ter Ertrag wird zum größten Terl für Zwecke der I u g e nd f ü rs o r g e' verwendet. 'Auch die osterrc-ichlische Postverwaltung gibt seit einigen Jahren WohlitätigieitSipostmarken heraus, die über nur bei den Postsch altern zu bekommen waren und deshalb nickt die gewünschte Verbreitung, Mimde» haben. Nun werden sich Heuer zuut ersten Male auch die Vereine der srerwilli-aen Iu-aendfnriorge mit dem Vertrieb beschäftigen. Die Wchltstti.gkeitsmarkeu werden vom 11. d. bis 2. M a i anif der Straße, v o n Haus z u Haus in Sätzen zu sechstg Moschen, 1.40 und 2.— Schi-Ising uuü in ganzen Blättern zu vierzig Stück verkauft. Da die Zuschläge bei den gangbarsten Sorten nur zwei, drei und fünf Groschen betragen und die Marken einen hohen künstlerisklwu 'Wert haben, dürften drase WolMtigkertsmarken einen guten Absatz ftndcu. Radwpvogramm. Heute Sonntag den 4. April. 10 Uhr 30 Mm.: Orgelvortrag. Professor Georg Volker. — U Uhrr Orchester konzert des Wiener Symphonieorchesters. Herma „n Grädener. Lust'pi-Ouvertüre Lieder von Grädener, gesungen von der Lpernlängerin Eugeme Veialla Am Flügel? Fritz Kuba Robert FuckS. Klavierkonrert, C-Moll (iHitjta Nickel). Robert Fuchs, Serenade. E-Moll für Streichinstrumente. Leopold Welleba. Ouvertüre zur Oper «Stock im Eiien*. — 1b Utzr 90 Min.: Nachnnttanskonzert des W'enec KonzertorchesterS Andrö Hummer. — 18 Ulir Gitarre- Kaminermufic deut'cher Meister. Gltarrevirtnoie Prof. Alfred lttonoor». Franz Slavicek (Violine', Rudolf Nadda (Viola), Franz Süß (Flöte). F. A. scraft (Fagott). — 20 Uhr: „Ur- Fanst". Von I. W. Goetbe. Faust — Ferdinand Onno. t'lmgncr -- Auion Amon. Meph sto — Aurel Nowotny Valen'in He uz Altruigcir. Margarete — Hilde Watt. MartKe — Lilly Fröhlich. Lieschen — Anna Katuz-Schrölter. Frosch - Karl Krre-dinger Brander - Franz Kommaut. Siebet — Rudolf Ferstl. 211 eit — He'mich Jensen. Student - Willy Eich» bcrger Geist — Viktor Kutsthera. Böser Geist — Hilde wenuc-r Svielleirring De Hans Nückte'N. Morgen Montag deu 0. April. 11 Uhr SO Min. Orgelbortrag (Louis Diliiy. — U Uhr: örei)e11erfou^eri des Wiener Symphonieorcyesters Leitung Prof. 2lnlon Konrath. S.i ubert Symphonie Ar. <>. L-vur (kleine). Mozart, K'avterkonrert, O-l)ur. Am Flüge!: 'Angela Eugel-We chlor. G. Mahler und H. Wolf, Oickesterlteder. (.Kammersänger Artur Prenst.) Edvard Grieg. Lyrische Suite für Streichorchester Luigi Cherubim, Ouvertüre zu „Anakreon". — 16 Uhr: Militärkonzerr der Neeimentsinusik des Infanterieregiments Nr. 2, Kapellmeister M Thann. — 18 Uhr 10 Min : Kammermusik. Quartett GotleSmann. A. Glazounotv, Streichquartett, ^-bloll F. Schubert, Streich» g'u utett. L-l)ur. (Zweites Cello: R. Zupancic) — 20 Uhr: „Der Lettelstudent". Operette von Karl M-llöcker. Palmaticü — Anna Paulmann. Laura - Fried! Böbm. Brontslawa — Paula Bäck. Ollendorf — Ernst Rollö Wangenheim - Otto Beer. Schwenitz — Erich HeriUh. Symon — Atbin Nitterslieim. Janicki — Ernlt Tauber. Eva — Sophie Munteanu. Enterich - R'idols Bandler Dienstag den 6. April. 11 Uhr: Bonnittagsmustk. —16 Uhr 15 Min.: Nachmiltagskonzerl. — 17 Uhr 1b Min.: DaS Märchengedtch. ll Gesprochen von Dora Mtklosich und Grete Bach — 18 Uhrr Stunde der Frau. Fleckenputzkurs. Fachlehrer Eduard Kopf. ~ Menev Morgenzettung_ Kunst. Bühne, Buch. Den Erben des ollen Burgtheaters. Die Erinnerung an die glorreiche künstlerische B-crg<illgen>he>it des Blurgchea-ters bleibe den: Tage votzbehaiten, an welchem das BmgcheaterjudUäuin offiziell begangen wird. Heule grüßen wir alle, die als Zeitgenossen das küirstlcriche Etzbe dieser Bühne zu ver.ralten haben. Es ist nicht leicht, Epigone zu sein und >nan tvich es jenen, die beim Dunkeln, erden des Zu-chauerrannles auf den Brettern des Burglheatcrs für den Ruhm dieser größten deutschen Bühne allabendlich eintreten, zugute halten müssen — daß es ihnen nicht leicht gemacht wird. Mit cinem Aufwand an Temperament, das nicht selten durch Schadenfreude angefacht scheint, wird förmlich aus jedes Ungemach, <mf jeden Fehltritt, auf jeden Mißerfolg gepaßt, unl ihn zu buchen, unr das Jammerlicd von dom Zugrunde gegangenen Burgtheater anzustimmen. Es scheint uns dringende Pflicht in diesen Jubiläumstagen uns vor allem den gegenwärtig am Burgthcatcr wirkerrden Künstlern zu nähern und sie in ihrem Streben zu fördern. Dazu ist durchaus Anlaß gegeben. Die künstlerischen Ergebnisse des letzten Jahrzents — an den widrigen Umständen gernessen, unter denen sie erzielt wurden, — sind durchaus nicht gering zu achten. Unsere Künstler des Burgcheaters sollen jetzt nicht mit Lobpreisungen der Herrlichkeiten von einst überfüttert, sondern daran erinnert werden, daß es auch im Burgfhcater. im klassische n Burgcheater, Zeiten des Ausstieges und des Niederganges gab. Als Schreyüogel nach einem Lluftntt mit dem Grasen Ezerniu entfernt wurde, soll es unter der Aera Demhardstein, unter de-r späteren Tirekt'on Hokbein eine Zeit arger künstlerischer Depression durch fast zMi Jahrzehnte anr Burgcheater gegeben haben. Und auch später traten Perirden des Stillstandes und Rückganges ein. Es gibt ja doch nur tvenige, welche auch nur das Burgcheater der Achtzigerjahre des vorigen Jahrhunderts kannten und die könnten mit dem jüngsten Burgcheater auch dann nicht zufrieden sem, wenn es glänzend wäre, weil sich ja doch der Geist der Zeiten geändert hat und mit'ihm — wenn schon nicht immer die Kunst, so doch sicherlich die Kunstübung. Unter ungeheuren Schwierigkeiten — durch inneren Zwist in der Arbeit gestört, durch Beamtenunwesen behindert, durch das giftige Wien" mißgünstig, ja mit feindlichem Spott behandelt — hat das Burgthrater noch eine Zahl von Künstlern um sich gesammelt, wie sie in solcher Tauglichkeit für ihre Kunst an keiner Bühno zu finden sind. Bei der Mfsührung von Werfels ,/Lroerimien" zum Beispiel stan- 4. Apr« 1926 Seite 1$ .....■ ■ -. —,. ..— * den gleichzeitig Hedtvig B l e i b t r e u, Lotte M ed e l sky, Maria M a i e r, Lilly M a r b e r g ans der Szene. Und mit diesem Ouartett war die Zahl großer Bnrgkhcaterkünstlerinneu nicht erschöpft. Zumindest gchörcn noch nebst der derohrunMvürdigen Meisterin Auguste W i l b r a n d t - B a udius, die Elfe Wohlgemuth und die Rosa Albach-, Retty dazu. Das männliche Ensemble ist frei lick, schivächer- Aber es verließen einige, deren Namen heiüe nicht genannt rverden soll, die Stätte der einstigen Triumphe ober ihrer 'jungen Erfolge leichtsinnig, ja treulos (und bedauern es heute gewiß schoti). Aber neben D e v r i e n t, H e i n e, Reimers und T r e ß I e r gibt es doch noch Erstklassige von einst und Neuere, die sich vccheißungsooll entivickeln. Es ist -eine nicht genug erkannte Qualität des neuesten Burgtheaters, daß hier jetzt auch junge Künstter zur Gel- «tung kommen. Uns scheint, ldaß damals, als Stella Hohenfels noch nach Jahrzehnten die Naive war. sich eine Begabung vom Range der Alma Seid!er nicht so rasch durchgesetzt hätte, eine Begabung wie sie die blutjunge Hilde Wagen e r -ist, überhaupt nicht zur Geltung gekommen wäre. Ein ganzer tzlora lobenswerter Burgthcaterjugend steht.zur Verfügung und diese jungen Menschen könnten der berühmten Kunststätte —> wir glauben fest daran — weit mehr bedeuten, wenn sie Wrhlwollen, derer, auf die man hört, wenn sie wahrhaftige Liebe zum Burgcheater förderte. Denn daß der Begriff „Wiener Burgtheater" noch 'immer gilt, daß der Genius loci auf alle wirkt, die hier der Kunst dienen dürfen, scheint uns zweifellos. Am jüngsten Burgcheater ist Ra ou ll As la u zu seinem unvergleichlichen!„Coriolan" gereift (und ist heute im Schauspiel und Luststiel .als der Aslau von einst, der aus Berlin ans Deutsche Volks-- Heater kam, nicht wieder zu erkennen). Am Burgtheater wurde Mayerhofer ein tauglicher Nestroy-- und. .Shakesteare-Darsteller. Am Burgiheater sah man im letzten Jahrzehnt die schöne Entwicklung von Künstlern wie es Hern sS i e b e r t und Frau M a y e n sind. Das Burgtheatcr eröffnet zum Beilstiel dem jungen feurigen Löhner den Weg zum Ausstieg. Daß diesem En'emble wohl das Burgcheater zur Bersügung stand, aber nebst einer freundlichen Mmosthäre im Publikum die Kontinuität einer Leitung fehlte, einer u ngeh emm 1 en, s r eud i g arbeitenden, daß kein Geist da war, der emporreißt und auf der Höhe hält, und daß er unter den gegebenen traurigen Verhälltnissen nicht da sein konnte, ist freilich nicht zu leugnen. Wir.wünschen den Künstlern des Burgcheater nichts, als daß sie eine solche Leitung erzwingen, daß sie die inneren Schwierigkeiten auf. i die schönste Art überwinden, indem sie sich im Kampf um die unabhängige Direkkian des Bnrgtheaters vereinigen. Otto Aböles. giniiiiimiiiimiiinimimiiinniiiiiiiniiiiiiiininiiiiiiiinniiinniiiniin„ii,nmimiiiiiimmiiiiinmiiiiiiimiiiiniiniiiiiiiiiiiiiiinii^ as die Technik Neues liringt I Röntgendurchleuchtung im erhellten Raum. Einer chomifchen Fabrik in Dresden, die als Herstellerin vLvjchiedcncr in der Rön-tHenologie gebrauchter Artikel bekannt ist, gelanig es, eine Apparatur zu konftrniereld, .die Röntge>ns-urch>beuchtun-gen im erhellten Raume evmöglicht. Dr. ,M. Eohn, der leitende Arzt der Röntzg-enabterlung am KranLen« Haus Jricdvichshain vn Berlin äußert sich über die neue Ersindnng r>. a.: Die Idee stammt von Buckh und, Stumpf, und fußt auf dem Prinzip der Komplementärfarben. Befestigt man an der Decke eine rote Ampel, welche das Licht von der weißen Decke reflektiert, und schaltet mau vor den Durchleuchttmgsischirnn eine enHprechenid ob-Mstimmte Grünifdlie, so erscheint diese vor der ’ Einschaltung des Nöntgonapparates so gilt wie . schwarz. . Nach Einschaltung des RöntgeMchtes slnoresziert der Durchleuchtungssschirnr hellgrün auf, ohne daß Lichtstrahlen, welche im Raume zur Geltung kommen, von dem Leuchffchirin reflektiert werden und das Durchlouchtunigsbild verschlechtern. Durch die.se Einrichtung ist es möglich, daß sich der Arzt, Patient und HiVsspeysonal gvgeniseitig sehen -und frei un Rann: 'beNregen können. Ich habe mich davon überzeugt, daß, nachdem die erste Scho:: des Ungeüvohnten überwunden ist, die Durchleuchtung in cinwiin so erhellten Raum mit gleicher ttwündlichkeit vorgenommvn werden kann wie ehedem, und -daß zahlreiche Vorteile gegenüber der absol-utvn Verdunlkeliung vorhanden. sind. Ich greife einige heraus: Die Scheu der Patienten vor der abfolnten Ber>dunkelun-g, namentlich bei Kindern und Frauen, ist allbekainnt und löst eine psychische Angst aus, die das Resultat der' Unt-eusuchimg ungünstig beeinflußt. Es kommen viele Manipulatianeu bei der Durchleuchtung in Frage, die eine gewisse Helligkeit erfordern, wie bas Meferr der Inftrume-n!e, die Anfnaihmre von Nahrung während der Durchleucht>uM, Bewegurrgen des Patienten, die sich durch das Aiuge viel leichter wiedurch Worte dirigieren lassen. Das Licht reicht jedenfalls aus, nur auch lesen u-nd schreiben zu können, ein großer Vorteil, wann inan nrchrere Patienten hintereinander durchleuchtet nnd derr Befund gleich zu Papier bringerr will. Die übephvlte Schveivmaschine. Gerade rechtzeitig, unl die Auispvilche des iinnner irrsinniger werdenden Tenrpos unserer Zeit befriedigen zu können, löst jetzt die Stenog-raphiermaischine die gute, alte Schreib- Maschine ab. Den neuesten Veolautbavurrgön nach, scheinen tatsächlich die deutscher Uraniaüverke eine Ston-ogvaplhieruraschine kon'stvuier-t zu haben, die tvlMich praktisch brauchbar ist. Mit ihr wjch eine haldtvegs geschulte Moschinistenotypistm ohne große Anvougunig die Weltrekordrnänner der Handstenographie schlagen können, wird überhaupt mit Leichtigkeit schneller schreiben können,' als nornralerüveife überhaupt diktiert werden kann. Das Problem der Stenographiermaischine hat schon lange' die Techniker in aller WM beschäftigt. Doch tvnrderr die bisherigen - Beystrche, es zu' lösen, auf viel' zu komplizierten Systemen ausgebaut. Jetzt hat ein Süddeutscher, Otto Arrtenri-ed, ein System spegiell Ml. Vertve-ndung .für diese Maschine erfunden, das mit den. 42 »Wichen Schreibmaschineirrtasten auskomnrt urid in ltzenigen Dagon erlernt werden kmm. Der einzige Unterschied zwischen der Stonogrqphiermiaschrne und der Schreibmaschine ist für den Schreibenden dos Bestehen von zwei Weiterschaftuugon^ denn eibenso wie bei der HmMeuagraphie werden auch bei der Maschinenftolrographie verfchiedon weite Abstande zwischen den Buchstaben verschicderre B-edeutnngen ergeben. Da man Mvschinenftenogramme, -iuenrt man einmal das zugehörlye System kennt, sehr viel leichter „ wird. wson können -als Handstenogranrme, hasst nmrr, daß im Lause der Zeit die Maschinenstvnographie ohne weitere Uelbertragnug rnr Geschäftsverkehr Eingang finden wird. Uebrigens follerr für die Bevwoirdunig i« dem Parlamenten solche Maschinen mit besonderen schalldichten Abdecku-n'gen geibarrt toerdcn, die ihre Avboit vollikomme-n geräuschlos verrichterr, Die LollenÄd<ruer der Echifsie. . Kürzlich wllrde berichtet, daß der älteste in Lloyds Register ausgeführte Dampfer „Feuix", der 1818 erbaut worden ist, durch Feuer zerstört ioovdmr sei. Dieses Schiff war affo 78 Jahre alt gctvorden, immerhinein rcspektäbles Wter angesichts. unserer schnellebigen Zeit. Die neueren Schiffe werden vekanntl'lich nicht so -alt. Nach 2V bis 30 Jahren iverden Kriegs- und Passagievschiffv bereits wieder außer Dienst gestellt und abgeüvrackt, weil die Einrichtunigen dieser Schiffe den riesigtzrr Förtschritwu 'der modernen Technik nicht mehr standzuhckltsn vermögen. Selbst Schiffe, die Ansairg dieses Jahchunderts noch als große. Luxus- und Schnelldantpfer gälten, sind heute kaum mchr irn Dienst. Es klingt fast wie ein Märchen, tvenn n«m hört, daß sich in den baltischen Uieeren noch einige Keine Holzschiffe befinden, von denen das ästete M Jahre 1728 gebaut wurde. Dieses SchG, ,Fdnstanza", wird heute noch zu kleineren Küstensahrten verwendet. Ein ursprünigliches Seeräu^bevschU, das 1749 erbaut twlvde, wird ebensalls an der schwedischon Küste noch zu Keinen Fährten benützt. Anfangs dieses Jchvhuitde-vts wupde in Gem.a ein Schiff abgewrackt, das ein Mer voy Wuh L0st/ .JahvW zu tzvyzeichnM fyqtU; & WU jn dev Tagen der Königin Elisabeth erbaut tvorden und hat zu Hcur- > dÄsgwecken Wd zy Erkmrdigrmgslsahrten die gange Welt befahre«. Di« mitormMschev Wey-vorser. Die Steckt Rotterdam kann sich als erste Europas eines ,Mltvmatischen Wegweisers" elfteren. Dieiser besteht ans einem Plan. Rotterdams, und einer Liste der Straßen, Plätze usw. in alphabetischer Rechensolge und einer ' Nummernliste. Neben der Liste befinden sich Druckknöpfe. .Wer eine -be^- stimmte Straße sucht, findet sie mit einer Nummer angagebvn, drückt auf den betrelfifercken Knopf rmd di« gesuchte Stelle leuchtet in der.Karte rot aus. Gleichzeitig find dem , Apparat Angaben abzulesan, wie tvvit die gchuchte Straße -uffv. von dem Börsenplatz, wo dieser Apparat cmfg-ostellt ist, en-üfernc ist, mit welcher CleKrischen sie erreicht weNdm kann,-rchw. Die Stadtverwaltung beabsichtigt!, wenn , sich der Apparat, der großes Interesse erweckt, -bewährt, noch weitere,mt verschiedenen : Punkten auftustellon. Wieviel gemÜvKtrs Gold Kkdt es a-uf der Welt? Da über die Ausgabe von Mmgen in den einMreu .&>»-' dern amtliche Statistiken vorliegen, laßt sich die Gesamtzahl mit ziemLicher Sicherheit berechnen. Jnr ganzen sind für m'etzr als 50 Milliarden Schilling Goldstücke aus der Welt in Umlauf öder in den Staatskassen. Davor: entfallen allein 18 Milliarden ans die DereinigtM Staaten von Nordame-vMa. Von dem Rest eu-tfallen etwa 18^ Protzcut arff England, 11 Prozent auf Frank - reich, 8 Pvotzsnt auf Japan, 6 Proyeut auf Spanien und jo 2^ Prozent auf Deutschland mrd Holland. An Ewlck wird jährlich für etwa 90 Mllianen Schilling gefördert; davon entsalleir allem 70 Protzvirt auf Goldmmen, die in englischem Besitz sind, Tonnen und Tonnen. Die Größe der Schiffe wird, wie alllgornel-u vernnm ljt, nach Toniuon bemessen. Es gibt jedoch so viel vorschieberre Tonnenmaße, daß selbst bei Fachleuten oft UMarheit darüber herrscht, tme groß ein Schiff wirklich ist. Da ist znnächsl die Gewichtstomre, gleich 1000 Kilogramrn, »rach der die gantze Wasserverdrängung unserer Kriegsschiffe bemesstrr wird. Die Registertonnage jedoch wird nach der Tonne, gleich 100 Än<M!- fuß, pleich 2,81 Kubrknwter, bamsssen, abzüglich des von Maschinen, Kesseln, Bunkern, Mannschaft uffv. eingenommenen Stammes. Die „Cargotonuage" wird entweder nach Göwichtswnnen oder nach RMMtoewen dort M KubHnß bemessen, je nachdean, ob schtvere oder unffangoeiche Sachen veÄMm »verden, mck beziehen sich nur auf den Laderaum. Irr S-tatlsriösn wird auch «och oft Awischm Dampfer- und Soglertoruurge untere schieden, indem man infbige der um zwo: Drittel geringere« Leistungsfähigkeit' der SsgckMst ei« Dampfevtonno glaichdtzü ZeglevtMWW rechnet.