Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2556 (4.4.1926)
- Date
- 1926-04-04
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2979076-2981549-2981643--26089-3013807- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
' f?«ilc 10 Wiener Mor-en-ettunR 4. April 1926 Nr. 2366 Dien, Sonntag Hörden nur Sachlichkeit und Menschlichkeit herrschen »vürven ... Wenn die Bureaulraten auf einmal alle denkend und vornrteUslos und dir Revolutionäre alle umsichtig und gemäßigt tverden könnten . . . Wenn die Frauen alle schön und die Männer alle nichtig wären . . . Denn die Liebe immer glücklich und der Mai das ganze Jahr . . . Nein, nein, das gcht zu weit! Das wäre schon vielleicht nicht mchr so schön, ^uch Nenn es wahr wär' ... Es ist oder gor nicht wahr. Rur am 1. April darf man es so herumlügen und vorlanbern . . . Am 1. April, an dem allerlei Ulk ge i rieben wird und nach Wien sogar der Prinz von Wales kam, dem Iimmerman ein D-enta-al errichtet wurde, i.n den Elektrischen jeder schön vorgegangen ist und der Schaffner höflich Dar. Man sprach ferner davon, daß der Breiiner alle Steuern mfgehoben hat und die Seetensan'.erer sogar in einer Bar Shymmi getanzt haben. Ja, und in den Kaffechäusern brachte )er Kellner gleich alle Zeitungen, die nur net:e und glänzende Beiträge enthielren. Schließlich wurde ein Allheilmittel entdeckt, )as Krankheit zum Vergnügen und Mediziner entbehrlich machte . . . Alles das geschehen und in Wien am 1. April veitererzählt . . . Warum? Wozu? Nur um die tägliche Lüge der bösen Ubsicht und des Betruges einmal zu harmloser Schadenfreude;u gebrauchen? Oder um das göttliche Spiel der Möglichkeiten auf kindische Art zu versuchen? Oder um auszunchen »om Ernst? Für den 1. April gibt es verschiedene Eollärungen und Begründungen. Historische, die aus Jesus, der ,gaon Pontius t". Pilatus" angeblich an diesem Tage lief, oder aus Judas, »essen S-ecketag es sein sott, zurükgchen. Einige Legenden -rzählen vom Teufel, der an diesem Tage leibhaftig unter den Nen^chen weilen soll. Auch die Erklärungen dürften nur Nummenscharrz und Aprilscherze sein. Wahr bleibt, daß wir zerne zumindest einmal im Jahre das Privileg der ö'feMächm, legitimen Lüge haben wollen . . . Vielleicht ein Ventil »er harmlosen Schadenfreude, damit der übecheizte Kessel nenschlicher Bosheit nicht springt ... l. th. Streiflichter auf die Medizin im Talmud. Von Dr. Michael Thalheim. Die potengierSe Sublimierung der Gvttesidee bei Juden, weckte schon früh das Verlangen nach einem lebendigen Ausdrucke der Allgegenwart des höchsten Wesens. Die Scheu vor oen elementaren 9iatuverscheinungen ließ Gottes Offenbarungen ihnen ahnen und wie der Donner die Stimme Gottes, so ist jedes Erglühen für das Wahre und Gute scr he-l'.ge Geist, zeder heilige Ort, jeder höchst moralische Mensch, esne Wohnung Gottes. (Sch'china.) Und moralisch sollte jeder Mensch fein. Die von Simlai vorgetragene Oxtogenie des Menschen kulminiert in einer Parabel, die dieses Postulat manifestiert. Das Kind im Mutterleibe, lehrt Rcckbi, gleicht einep zusammengelegten Schreibtafel. Beide Arme liegen an den Körper'eiten, die Ellbogen an den Knien. Der Mund ift geschloffen, der Nabel offen, es ißt von dem was die Mutter, ißt, und. trinkt von dem was die Mutter trinkt. Bevor das Kind den Mutterleib verläßt, legt es einen Schwur ob, deffen Formel Mmtet: Sei gerecht und nicht ruchlos. Und sagte dir auch alle Welt, du seiest ein Gerechrer, so sei gleichwohl in deinen Augen ein Sünder; und wisst, daß Gott ein reines Wesen ist, daß 'eine Diener rein sind und daß die Seele, die er dir gegeben, rein ist. Hältst du sie in chrer Reinheit wohl, wo nicht, st» nehme ich sie von dir. Die Seele ist es somit, die den.befruchteten Keim im Mutterleibe belebt. Die Entwicklung des Fötus wird nach dem Talmudisten mit der Bildung des Kopses singeleitet; in der sechsten Woche erfolgt die Bildung des Mundes, der Nase und der Augen, in der siebenten die der Extremitäten. Das Ge'chlecht sei nach drei bis dreieinhalb Monaten zu erkennen, zu welcher Zeit auch die ersten Haare entstehen. Die Schirangerschastsdauer beträgt 270 bis 273 Tage. Mißgeburten. wie der Hermaphroditismus und das Fehlen von Extremitäten, werden aus den Umgang mit Dämonen oder Tieren zurückgeführt. Uebechaupt spielen die Dämonen im Talmud die Stolle der perniziösen Potenzen. Eine Art solcher Kakvdämonen sind Seirim. V>en-Esra leitet Seirim von Saar (Grauen, Haarsträuben) ab, weil denjenigen, der sie sicht, ein Grauen ergreift. Wahr'cheinlich heißen sie Seirim (Böcke), weil sie die Irren in Gestalt von Böcken schauen. Nach Rasch! sind Seirim Dämonen (Schedim). Die männlichen Schedim haben die weiblichen LiVin zur Seite. Die Schedim fügen den Menschen Schaben, Gebrechen und Krankheiten zu, weshalb sie schädliche Potengen sMasiLim) heißen. An unbewohnten Orten halten sich die Masikim aus und lauern den Menschen auf, bis diese durch gewisse Blößen «ihrem verderblichen Einfluß zugänglich werden. Dann fahren sie in die Men'chen (Besessen* 'ein) oder verursachen Erkrankungen, deren Wesen sie sind. So heißt die Angina Schibta. Sie ist, evüären Raschi und Aruch, ein böser Geist, der die Kinder im Halst ergreift. Ter Sched Ben-Nephalim ist nach den Genannten der bö'e Geist der Engbrüstige it. (Asthma.) Die Befolgung emes bestimmten Rituals vermag nach b:nn Talmud die schädliche Macht der Masitim zu paraphieren. Das Trinken einer graden Bdcherzahl gilt als besonders gefährlich, da Ajschmäai, der Schedim-König die Herrschaft über alles Gepaarte hat. Nur am Peffach-Aberd, an dem die rituellen vier Becher getrunken werden muffen, haben die Masitim keine Gewalt über die Juden. Wenn auch bteie Krankheiten von den bösen Geistern herrühren, so liegen doch manchen Erkrankung!» magische ttchchW -rgrunde, Dem meMliKg Mm Weckes fe* Kennen Sie schon die grandio.'e Wirkung des DIANA FRANZBRANNTWEIN? . J«d«r GESUNDE und jeder KRANKE wird es ihnen bestätigen, dass die denkbar beste Wirkung durch Diana-Franzbranntwein mit Menthol erzielt wird. _Ueberall erhältlich. sondere Kräfte ,^geschrieben, deswegen möge man sich der unglücksverkündenden Rede enthalten. Auch kann das Passieren bestimmter Stellen, das Hin'chreiten über ausgeschüttetes Wasser, böse Krankheiten zur Folge haben. Den noch heute verbreiteten Glauben, daß manche Menschen durch ihren Blick (den sogenannten bösen Blich krank machen und töten können, treffen wir schon im Talmud an. Aber nicht nur auf die dämonischen und magi'chen, stndern auch auf die sidcrischcn Einflüsse tvckm im Talmud gewisse Krankheiten zurückgeführt. Eine Relation Mischen den verschiedenen Mondesphasen und den Krankheitszuständen dürfte chon zettlich ausgefallen sein. Die Berechtigung für die Annahme der Planetaren Krankheitsboemflussung ließe sich aus Reils Erwähnung (Fieberlehre, 1. Bd.), daß der Einfluß des Mondes auf Erzeugung der Ruhr in Tropenländern von vielen europäischen Aerzten jener Gegenden angenommen wurde, ableiten. Auch Kant glaubt an den Einfluß des Mondes auf die Beschleunigung des Todes der Fieberkranken in Bengalen. Im Zusammenhänge sei noch die Anziehungskraft des Mondes auf die Nachtwandler erwähnt. Auch der Sonne legt der Talmud Heilerde Kräfte bei. Abaji sagte: Der Prophet spricht von der heilenden Sonne, (Maleachi 3, 20), denn d-e Sonnen'stätrbchen besitzen heilende Kräfte. Es wäre noch zu erwähnen, daß die bibli'che Auffassung der Krankheiten als Schickungen Gottes auch im Talmud vertreten ist. So werden zum Beispiel die Po'ypen des Mundes und der Nlast als Strafe für begangene Sünden angesehen. Neben den mystischen Vorstellungen über die Entstehung der Krankheiten wird im Talmud auf die Abhängigkeit emcr Krankheit von der Konstittltion oder auf ihre Entstehung durch äußere Schädlichkeiten, insbesondere tierische Gifte, hingewne'Ln. Die faktischen ätiologischen Kenntnisse waren noch gering; Gelbsucht führte man richtig auf Gallenretenvion zurück, während.man die Wassersucht mit der mangelnden Urinentleemng erklärte. Samuel behauptete, die Ursache aller Krankheiten liege in der wechselnden Beschaffenheit der Lust, Hanina meinte, in dem Temperaturwechsel. Die Diagno'e war eine roin empirische. Von den chirurgischen Krankheiten werden genannt: die Verrenkung des Oberschenkels, der Schädelbruch, die Rückenmarksverletzungen, die für besonders gefährlich gehaltenen Rippenbrüche, dann auch Perforattonen der inneren Organe, wie der Luftröhre, der Lunge, der Speiseröhre, des Magens und der Gedärme. Ueber den Verlauf der morsten Krankheiten lehrte die Erfahrung; auch waren für die Prognose gewisse kritische Zeichen, wie Schweiß, Nießen und glückverheißende Träume von Bedeutung. Für den letalen Ausgang einer Krankheit wurde der Todesengel (Satan) verantwortlich gemacht. Er wird voller Augen dargestellt. Wenn der Mensch sterben 'oll, stellt er sich zu deffen Haupte und hält ein gezücktes Schwert in der Hand, an dessen Spitze ein Tropfen Galle hängt. Sobald der Sterbende seiner ansichtig wird, erschrickt er, seine Glieder beben, je n Mund öffnet sich. Da wirst der Todesengel soinem Opfer den Gallentropfen in den Mund, davon stickt es, davon wird es stinkend, davon wird sein Antlitz gelb. Nach einer anderen Vorstellung, schlachtet der Todesengel den Menschen ab. Auch die Therapie ist w Talmud zum Teil vom mystischen Ge'ste erfüllt. Neben dcr Anwendung d^r Heilmittel vevüchtie man die Krankt^.:en durch Sprüche (Besprechung), Amulette und magnetische Manipulationen günstig zu beeinfluffett. Das Anmlett rvar entweder ein beschriebenes Pergamentstück, was Pitka hieß oder ein Bündelchen, Pflanzenwurzeln enthaltend, die Kamea. Der Inhalt der geschriebenen Amulette war verschieden, mitunter B'.belverse. Was die magnetischen Behandlungsmethoden anlangt, so waren sie schon im Talmud m etter Ausdehnung bekannt, die man vor der Entdeckung Mesnrers nicht ahnen konnte. Die Propheten heilten durch Handauflegeu und Streichungen; Rabbi Jehuda soll zum Beispiel auf diese Weise von einem langjährigen Zahnleiden befreit worden 'ein. Am prägnantesten finden wir die Anwendung der magnetischen Kraft bei Wiederbekebung eines Kindes durch Elischa, der seine prophetische Kraft oft durch Musik steigerterte, betrieben. Elischa schloß sich mit dem toten Kinde in ein Zimmer ein und legte sich auf diests derart, daß Mund auf Mund, Augen gegen Augen und Hönde auf Hände zu liegen kamen. Dann stand er auf» ging einmal im Zimmer auf und ab, legte sich wieder auf das Kind, stand auf und ivicdecholie diese Prozedur sieben Male, woraus das Kind gegen sieben Male nieste und die Augen auffchlug. Ucker die sonstigen therapeutischen Maßnahmen deS Talmuds und feinem Arzneischatz möge folgende kurze Uebersicht orientieren: Das Wasser diente besonders zu Augenmnschlägen, die frischgemeltene Ziegenmilch galt als Heilmittel gegen Atemnot. Ein 40 Tage alter Harn wurde in kleiner Menge s.aen Genuß unreinen Wassers, in größerer gegen Mvrpiom. . sse empfohlen. Der GelMchtigc sollte sich mit tzeMreckMrW wMM M döSS jg ejii Wd Mes M die Brühe von einem gekochten Ziegen-kopfe Kinken. Auch die Seifenwurz, die gegen GvanulationSwuchemngen in Wunden angoweudet wurde, diente in Beckindung mit persischen Datteln und Wachs gegen Gelbsucht. Das an grauem Star erkrankte Auge wurde mit dem Blute der Fledermaus eingerieben. Dem Olivenöl toutfce eine llnderüde Wirkung bei Rachci.cittzü'ndungen zugeschri eiben, Pfefferkörner in Wer« dienten als Magenmittel, der noch heute angewendete Knoblauch wurde $ttr Mtötung von Eingeveidewurmier verordnet. Bon pflanzlichen Produkten wird u. a. auch der opiumhaltige Mohn'jaft, von mineralischen die Tonerde genannt. Zu den Operationen, die im Talmud erwÄhnt werden,, ^hört die rituelle Cirmmcision. (Baschueidung.) ES sei bemerkt, daß dieser Eingriff von Andiochus Epychanes, dev Judäa hetlenisieren wollte, bei schwerer Strafe verboten wurde. Die Partei der Affimilauten unker den Juden erwies sich allzu willig, dre heimiichen Gebräuche aufzugcken. Es war der Hasmonäer Matachias, welcher der Abtrünnigkeit auch auf diesem Gebiete energisch entgcgentrat. Bon sonstigen ün Talmud genannten Operationen wäre' der 2lderlaß und Kaiserschnitt hervorztche'ben. Berichtet wird auch von der Einrichtung von Brüchen und Verrenkungen, von der Spaltung einer den Masidarm verschließenden Haut, von der Anwendung des Kreuz'chnittes zur Kockunlkelerösfnung und sogar von einem Einschnitt in die Bauchhaut zur Entfernung des übevinäßig unter ihr abgelagerten Fettes. Der Chirurg bediente sich beinerner Werkzeuge, da man Eisen, vielleicht infolge schlechter Erfahmngen m't verrosteten Metallinstmmenten, für gefährlich hickt. Ten. Fortsthritt der Chirurgie hemmte die mangelhafte Kenntnis der Physiologie rtnd der Anatomie. Die Zergliederung menschlicher Leichen war bekanntlich verboten und selbst Galen hat die anatomischen Verhältnisse nur an Wenleichen skrdieren können. Die älteren jüdischen Aerzte waren daher auch nur dürftig über den anatomischen Körperbau des "Menschen orientiert. Bekannt war ihnen der Urfpmng des Rückeumariks an dem großen Hinterihauptloch und 'ein Ende als Pferdeschtveif. Die Wand der Speiseröhre zerlegten sie in zrei Häute, den Lungen schrieben sie eine doppelte Umhüllung zu und glaubten, das Nierenfett sei in einer besonq deren.Haut eingeschloffen. Daß so mancher jüdischer Arzt ehrlich bestrebt war, feine' anatomischen Kenntnisse zu erweitern, ist aus dem Talmud ztt ersehen. So berichtet er, daß der im 3. Jalhohunidert lckende Arzt Raw, um große Summen Geldes Leichen ankauste, um an ihnen anatornffche Studien zu betreiben, eine Beschaff gung, die ihm große Mißachtung eint-rug. Raws Zeitgenosse war der Arzt Samuel, der unter dems Namen Jarchinai, das heißt Astronom bekannt, anfangs in Palästina, dann in Mesopotamien seinen Beruf ausübte unls seinen Mohnsitz Hardich durch die wunderbaren Heilersvlge berühmt machte. Er galt als guter Gckurtsheffer und als geschickter Augenarzt. Sein Augenmittel, mir dem er den RaW Jehuda gcheilt hatte, wurde viel verordnet. - Von den zahlreichen jüdischen Aerzten des 4. Jahrhunderts, wäre Abba Oumna als Muster von Phitanthroiple und Frömmigkeit hervorzuhcken. Wie ideal er seinen Beruls auffaß^, bereist, daß er die unbemittelten Patienten Vefcherikte, mit der Weisung, sich nahrhafte Nahrungsmiittel zq kaufen. Es würde zu weit fuhren, .all die MnMschen Aerzkej aufzuzählen. Für die vielen 'eien noch Hanina (im 3. Jahrhundert), RaM Gandiel der Dritte (im 5. Jahrhundert), der ein Mittel gegen Milzkranlkheiten erfunden haben sost, Ben Achijah, der Essäer Benjamin, Kahana, genannt. Der erge Rahmen eines Zeitungsartikels erlmckt Mw eine ganz allgemeine Behandlung des Themas. Als wertvollen Führer durch das Labyrinch der talmudischen Medizin sei das Meck von Prsrtß empfohlen. Unser kleiner Ausflug in die Welt des Talmuds zeigt, daß er aus feiner persischen Um-, gckrrng abergläubische Anschauungen ausgenommen hat, welche die Wirksamkeit von dämonischen Mittelwesen, .von Zauberei!, Beschwörungsformeln und von Traumdeutungen vovaussetzen und dadurch mit dem Geiste des Judentums im Wide^. spruch sichen. Bergeffen wir aber nicht, daß über 'sechs Jahrhunderte im Talmud in anschaulichster Lebendigkeit versteinert liegen, eine Art literarisches Herkularmm und Pompeji. Kein Wunder, wenn in dieser Welt Erhabenes und Kleinliches, Jüdisches und Heidnisches nebeneinander angettoffen wecken. Katastrophe in einem Kino. A-u8 Mexiko wird gemeldet: Durch den Einsturz eines Balkons m einem Lichtspieltheater sind fünf Personen getötet und 92 verletzt worden. Die Ursache des Einsturzes konnte bisher nicht festgestellt werden. gas Reich der KirfcheaMte Men Sie sich beim Betteten des bekannten Warenhauses der Brüder Schifjmann m der Taborstratze 48 versetzt. Die mit auserlesenem, künstlerischem Geschmack arrangierte wmu sche Innendekoration, die von bunten Lämpchen purchwirkten, hangenden Mütendocken in weiß und rosa Jmb wirklich ichenswen. Sehenswer. und preiswert ist auch die socken eurigelanzte, reichhaltige Kollektion in allem-? esien Swsf. und Seidenwaren fürs sirichiahr. Crepe de Chine. Mavoeain. Dtttsteure. Farlle de Claire, Schouenjeide sowie alle Wollstoffe in herrlichen Dessms und Modefarben werden in der kommenden Woche be« garantiert erstklasfiger Qualität zu stamend billigen. DorsaffomOKaswnsprellen verkauft. Gle'chzeitia wurden dir bekanm billigen Prelle rür Herren- und Damenwäsche.. Le-nenwaven.^Bochang^ Teppiche ufw u>w. wesentlich reduziert, um dem täglich wachsenden Kundenkreis dreies Menden Leopoldstödttr Warenbauses wtebar einmal die außerordentliche 2eistungSsähiÄeit der Bruder Sch^i' mann zu beweuen und jedem Käußer ttck Geldnmngels Kausmögtichkeit zu bieten. Eine . Besichtigung d^. Warenlagers ohne Kaufzwang wird jedevmamr rm eigenste« ZW texeSe eMohle«. * 9