Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2556 (4.4.1926)
- Date
- 1926-04-04
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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tectff 4 Men, Stomtto, Wsenev Morsterizelkima k. ^v;T 1926 Der Prozeß gegen Alexander Heisa und Artur Fuchs. Die schon berichtet, wird der Prozeß gegen den gewesenen Chefredakteur des „Abend", Alexander Weisz, und den Jnstratenchef Artur Fuchs in der Zeit vom 8. bis 10. April vor dem Schöffengericht stattfinden. Die „Wiener Allgemeine Zeitung" macht über &ic Affäre die folgenden Mitteilungen: Die Anklage der Staatsanwaltschaft bezichtigt die Beschuldigten, sie hätten in den Jahren 1921 und 1922 im Einverständnis und wechselseitigem Zusammenwirken den Finanzmann Kamillo Cast'rgliont, Funktionäre der Allgemeinen Depositenbank und der ^Zentraleuropaischen Landerbank mit der Veröffentlichlmg ehrverletzender und wirtschaftlich schädigender Zeitungsangriffc im „Abend" bedroht, um von ihnen Geld zu erpressen; ^ie Sumnien, welche erzwungen wunden, überfteigen 1500 Schilling. Artur Fuchs ist überdies angeklagt, dem W e i s z Enthüllungen, die ihn unmöglich machen würden, angedroht zu haben, um von ihm den Abschluß eines Jnseratenverttages nrit der Firma Schale! und die Unterlassung eines Vertragsabschlusses mit der Firma Anoreela zu erzwingen. Die Anklage lalltet auf das Verbrechen der öffentlichen Gewalttätigkeit durch Erpressung nach § 98 b St.-G., strafbar nach § 100 St.-G. höherer Strafsatz, der im Falle der Verurteilung Strafen zwischen einem und fünf Jahren schweren Kerkers vorsieht. Zu erwähnen wäre, was nicht allgemein bekannt ist, daß Alexander W e i s z in S z e n i c z, Tschechoslowakei, geboren, aber n a ch W i e n zuständig ist; hingegen ist Fuchs nach Eperjes zuständig, also Ausländer. Die Verhandlung wird Oberlandesgerichtsrat Dr. Dörr leiten, die Anklage der Prcssestaatsanwalt Dr. Schwär tz vertraten. Verteidiger sind Dr. Robert Steiner für Weisz und Dr. Josef Stein fiir Fuchs. Wie verlautet, hat sich Weisz auch an den derzeit auf einer Reife weilenden Regierungsrat Dr. Heinrich S t e g e r mit der Anfrage gewendet, ob er ferne Verteidigung übernehmen und sie mit Dr. Steiner ausüben wolle; Regierungsrat Dr. Sieger hat telegraphisch aus Kiew seine Bereitwilligkeit ausgesprochen. Die Anklage stützt sich ausschließlich auf die nach Erscheinen der Zeitungsartikel über die Affäre. Weisz-FuchS polizeilich.vorgenommenen Erhebungen und die gerichtlichen Unterfuchungsergebrrlffe; Strafanzeigen gegen Weisz und Fuchs liegen nicht vor, auch keine Erklärungen von Privatpersonen, daß sie sich geschädigt, fühlen und sich dem Strafverfahren anschließen. Es gibt also in diesem Erpressungsprozesse keine, sogenannten „Privatbete iligten". Zwölf Zeugen sino zur Hauptverhandlung vorgeladen worden, und zwar: Ter ehemalige Präsident und General Inspektor. der- Allgemeinen Depositenbank Paul Goldstern, 8er Direkior der Annoncenexpedition .Haastnstein u. Vogler Anton Josef Fried, der Generaldirektor des Houses Castiglioni Bertold Schweiger, der Pressechef Dr. Otto Lederer. Kamillo C a st i g l i o n i, der Direkwr der Annoncenfirma M. Dukes Nachf. Emmerich L e ß n e r, der Herausgeber des „Ab:nd" Karl Eolbert, der Vizepräsident der Depositenbank Artur Drucker, der einstige Generaldirektor der Landerbank Maximilian Kraus und der jetzige Generaldirektor Markus R o t t e r, der verantwortliche Schriftleiter des „Abend" Dr. Siegfried Klausner und Siegmund Sach sei. In richterlichen Kreisen hält man eine Vertagung des Prozesses für wahrscheinlich, falls auch unrein wichtiger Zeuge >der Vorladung nicht Folge leisten sollte oder aus wirklich triftigen Gründen nicht Folge leisten könnte. Inland. Andauernd günstige SteuereingSnue. Durch die Eingänge in den Monaten November und De^mber von zusammen 54 Millionen Schilling erreichten die Erträgnisse an direkten Steuern des Bundes im Jahre 1925 rund 2 8 5 Millionen Schilling und haben daher den Voranschlag um 7 2 Millionen S ch i l l i n g ü b e r s ch r i t t e n. Verhältnismäßig hoch sind auch die Eingänge in den Monaten Jänner und Februar 1920 im Betrage von 29, beziehungsweise 27 Millionen Schilling geg:nüber der Monats-Voranschlagsquote von nur 17 Millionen Schilling. Der G-esam'erfolg an Ste m pc l- und R e ch t s g e b ü h r e n sowie an Umsatzsteuern stellte sich im Jahre 1925 nach nach den vorläufigen Kassaerfolgsnachoeisnngen ans rund 826 Millionen Schilling. Hierdurch tvnrde die VoranschlagSziffer 1925, die 242 Millionen Schilling betrug, um 84 Millionen Schilling überschritten. Am Mehrersolge sind namentlich di« Warenumsatzsteuer mit 43 Millionen Schilling und die Stempel-und Rechtsgebühren mit 39 Millionen Schilling beteiligt. Die Erträgnisse an Verbrauchssteuern beliefen sich im Jahre 1925 auf rund 8 5 Millionen Schilling und haben die Voranschlagsziffer um 13 Millionen Schilling überschritten. Für das Jahr 1926 ist der Verbrauchsstou-er-- erttag mit rund 79 Millionen Schilling veranschlagt. An dem im Jahre 1925 gegenüber der VoranschlagsM'er von 174 .Mit- Nonen Schilling effektiv erzielten ZMvträgnis von rund 196 Millionen Schll 11 ngstich die Monate Novemiter und DezenEer, welche erfahrungsgemäß zuden werkehrsstärfften Monaten des Jahres. gehören, mit zusa.mni.en rund 38 M i l l i o n e n S ch i l l i n g beteiligt. Die Monate Jänner und Februar 1926 lieferten an Zöllen zusammen ein Ertragnis von rund 3 3 Millionen Schilling. Diese Entwicklung der Zolleinnähmrn bietet ein normales durch Br« Hoffbauer* Entfettungs-Tabletten Dieselben sind von bester Wirkung, angenehmem Oeschmuck, vollständig umchadlich, stellen eine schlanke, graziöse Figur her, ohne Diätawang oder Aenderung der Lebensweise. Prompte Gewichtsabnahme. Vom Volksgesundheitsamt bewilligt Nr. 911 Kain Abführmittel Keine Schilddrüse Depot» Apolheke „Zum Römlsohen Kaiser*, Wien,I., Wollten« 13 Bild und läßt mit Sicherheit erwarten, daß die Voranschlagsziffer für Zölle pro 1926 von 178 Millionen Schilling erreicht werden wird. Reduzierung der Beihilfen für Arbeitslose. Die Industrielle Bezirkskommission hat beschlossen, die außerordentliche Beihilfe für weibliche Arbeitslose ausnahmslos und für männliche Arbeitslose unter 20 Jahren um 20 Prozent zu kürzen. Den Angehörigen folgender Berufe wird der Anspruch aus die Beihilfen gänzlich entzogen: Männlichen und weiblichen Arbeitslosen der zum Arbeitsnachtveis für das Baugewerbe gehörigen Berufe; allen Arbeitslosen der chemischen Industrie; allen weiblichen Arbeitslosen der Webwaren-, Bekleidungs- und Hutindustrie unter 30 Jahren; Hilssarbeiterinnen der Holzindustrie; Korbmachern, Bürsten- und Besenbindern; allen weiblichen Arbeitslosen der Lebensmittelindustrie; männlichen und weiblichen Arbeitsloseil des Hotel-, Schank- und Kaffeehausgewerbes; weiblichen Arbeitslosen der Metallindustrie, der Schuh- und Lederindustrie; männlichen und weiblichen Arbeitslosen des Friseurgewer'bes. Diese Gruppen von Arbeitslosen erhalten seit Donnerstag überhaupt keine Beihilfen mehr. Die Beihilfen wurden bis nun an jene Arbeitslosen bezahlt, die keinen Anspruch auf die Arbeitslosenunterstützung oder der außerordentlichen Rolstandsunterstützung mehr halten, da sie über anderthalb Jahre arbeitslos waren. Bon der Einstellung und Kürzung der Beihilfen werden von den 8000 die Beihilfe Beziehenden in Wien etwa 1200, mgist weibliche Arbeitslose, betroffen. Ausfolguog der burgeniöndischen Mnvelgeider. Auf Grund der zwischen der österreichischen un8 der un-- > garischen Regierung getroffenen Vereinbarungen wurden in der Zeit voui 16. bis 27. März 1926 von den Wailsenstülhlen der Komitate Vas (Eiisensladt), Sopron (Oedeniburg) und Györ (Raab), Moison (Wieselburg), PoHsony (Preßburg) die V o r m u n d s ch a f t s- und Pflegeschastsaktcn, die buvgenländffche Waisen und Pistegebefohlene betreffen, au Vertreter der österreichischen Justizverwaltung ausgefolgt. UebernomtNen wurden msyetfanrtr 38.899 Akten, 24,981.010,49 ung. Kronen und Worte im Nominale von 1,933.638.688,49 ung. Kronen. Dadurch sind die burgenländischen Gerichte in die Lage versetzt, ihre Vormundschafts- und pflegeschaftsbehördliichtzu Geschäfte nunmehr uneingeschränkt auszuÄben. Denn ihr Elend ist still, ist alltäglich, ist uninteressant geworden. Für uns Juden gibt es auch noch ein besonderes Kapitel vom stillen, uninteressanten Elend — das ist. die Rot der heimatlosen Juden. Wir haben schon davon gesprochen, - baß mir im Flüchtling heute nicht mehr den interessanten Träger eines peinvollen Schicksals sehen, sondern höchstens den lästigen, vevschnorrten Mitbürger. Und diese Einstellung haben wir vielfach auch jenen armen Inden gegenüber, die das Schicksal in unsere Stadt führt, ohne ihnen das Heimatsrecht an diese Stadt zu geben. Die Tragik der armen Juden ist es, daß sie in Oesterreich keine Staatsbürgerschaft haben. Wenn der Jude hier trank wird, wenn er Unterstützung und Hilfe braucht, findet er sie bei den offiziellen Stellen nicht. Er kann zugrunde gckhen, wenn sich die private Fürsorge seiner nicht annimmt. Der Spender will sehen, wofür sein Geld ausgegeben wird. Er möchte lange Bänke voll Hungernder sehen und Kinderheime und gerettete Jngendliche — man muß ihm etivas präsentieren können. Kann man ihn in die Wohnungen der Hungrigen schicken? In den kleinen Laden des tiefverschuldeten Kaufmanns? An das Krankenbett des Unglücklichen, dem man die Spitalskosten zahlen mußte, weil er sonst ohne Operation und Behandlung auf der Stvaßd gestorben wäre? Für die unintereffanten Fälle gibt es keine Spenden mehr, ste stich zu still, zu alltäglich, zu wenig trank, zu wenig greifbar. D:^e Menschen sterben, leiden, bluten, ohne viel Aufhebens davon zu machen. Das ist die große Tragik ihres Elends. Wozu ich diese Zellen schreibe? Diese D'mge erzähle, die doch jeder weiß und keiner wiffen will? In der Hoffnung, daß sich doch ein paar hundert Menschen oder nur zehn oder auch nur einer bekennen wich und zum Retter werden will an den Gequälten? Ich habe wenig Hoffnung, daß diegeschehen wird. Aber ich mußte einmal von diesen Dingen sprechen, die heute die größte, marternbste Qual des sozialen 2lrbeiters stich, den sie zur Hilflosigkeit verdammen und vielleicht darum, weil die Bitterkeit, welche diese stets Tage und Nächte währende Qual erzeugt, eben auch einmal nach Worten ringt. Und vielleicht, well ich doch ein wenig, em ganz klein wenig Hoffnung habe, die Menschen von heute auszurütteln und ihnen das Elend zu weisen, an dem sie vorübergchen, weil es lächelt. Aus dem Leben eines Wischen Dienstmannes. Er Iit mein Mohnungsgebex tut'b heißt Jojne Dragoner. Auf den Zuschriften, die er manchmal von feinem Verein oder von der Krankenkasse zugeschickt bekommt, heißt e8 zivar immer: „An Herrn JvnaS Dragoner"; er aber nennt sich einfach Jojne, wie ehemals in dem kleinen mährischen Städtchen, aus dem er vor vielen Jahren nach Wien herübergokoirimen ist. Ich aber nannte ihn Reb Jojne, sobald ich von stiiier LebcnÄvrist, die mich sehr überraschte, näheres erfuhr, ' . Mohr <tj§ dreißig Jahre ist Jojne Wiener Dienstmann, erscheint aber noch immer PürMich aus seinem Standplatz. Wir scheu uns nur an Samstagen, <m welchen Tagen er ins „Geschäft" — wie er sich ausdrückt — nicht geht, oder mcinchmail iw grauenden Moiren beim Haustor, wenn er es bereits verläßt und — ich erst nach Hanse komme. Jojne schlägt dann mit seinen eingefetteten und nägelbeschlagenen KommiZschuhen schwer gegen die Steine des schmalen Gehsteiges. Das amisolige, kotige Gcißchen ist noch im Schlaf versunken n>nd Jojne scheint es — wie der Schammes im kleinen Städtchen — durch seine lauten Schritte zum Gottesdienst und zur Arbeit wecken zu wollen. An den Fxeit,g.zhenden kommt Jojne früher alz sonst nach Hanse. „Lekowed Schabbes" geht er ins ,Acüpser-lbad" rmd sein frischrasiertes Kinn glänzt wie blankes Leder. Auch di« schivieligen großen Hände herben etwas von ihrem gewöhnlichen Kolorit verloren, sobäld er den großen Strick wn seinen Lenden entsernt und die numerierte rot-^veiße Kappe mit dem Mechschild „Wiener Dienstmann" ablegt. Er eilt dann, ein anderer Mensch, in den Pazmanitentempel, um sich die Predigt anziihören. Sonst einsilbig, wird Jojne nach der Predigt redselig; sein Herz schwillt förmlich vor stiller Jreivde über das Gehörte und 08 ist ihm ein Bedürfnis, es mich anderen mitzuteilen. In aufgeräumter Stimmung erzählt er «im nächsten Dag seiner Frau den Inhalt der Predigt. Sie ist schwechörig und Jojne bomicht sich, chr auch das kleinste Detail, das der Rabbiner vorbrachte, zu vermitteln. Manchmal stutzt sie und scheint nicht alles Erzählte fassen zu können; Jojue selbst gerät in Verlegenheit und streng: sein Gedächtnis an, um alles richtig wiederzngcben. Aber plötzlich wird er kleinmütig, sein Gedächtnis stockt und er findet keinen Answeg ntchr. An Samsdagen höre 'ich oft von meinem Kabinett aus diesen ^Vorträgen" zu. In seinem Munde klingen die ungewohnte» Worte merkwürdig, aber die Predigt scheint ihm, diesem Lastträger, Kwft und Ausdauer für die übrigen Tage der Woche zu verleihen. Schwerer als alle Lasten, die er zu tragen hat, drücken Jojne die Sorgen, wem: es keine Berdienstmöglichkeiten gibt. Oft vergehen ganze Tage und er hat noch reinen Groschen für seine Fran. Lautilos kommt er dann am Mend die Stiegen hinaus und nmcht sich gleich an der alten Kommode — einem Faoni-lienerbstück — zu schassen, der er einen Psalter entnimmt. Ohne etwas zu sich zu nehmen, beginnt Jojne bestimmte Psalmen herzusagen, die int Buche eigens angezeichnet sind. Diese Kapitel sollen laut Ueberlvchevnng als Gebote für „Parnusse" besonders empfohlen sem. Hat Jojne dagegen ein ^Aeschäst" gemacht, verläßt er sogleich den Standplatz, um soine: Frau die frohe Nachricht zu übechringen. Von der Straße noch schreit er m seine Wohnung hinauf, die Frau hört ihn nicht, erst die Nachbarn machen sie aufmerksam. Im ganzen Hause weiß man dann, daß Jojne heute ,perdient" hat. Er kommt behutsam die St'iegen hinaus und strahlend übergibt er den glmze» Verdienst seiner Frau. Dabei vergißt er nicht auf seinen Psalter, küßt di« einzelnen Kapitel, die er st, oft herzusagen pflegte, und legt das teure Buch mit heiliger Schert wieder -in die alte Kommode. In große Verstimnmng gerät Jojne, wem eine ihm zum Transport übergebene Kiste beschädigt wirb. Manchmal reißen seine morschen Stricke, manchinal wieder versagen die Kräfte des abgehärmten Mannes. Sein Verein muß den Schaden decken, den er angerichtet hat, und Jojne klagt dann tagelang über sein Mißgeschick. Die Frau versucht ihn zu trösten und schiebt alle Schuld ans die Stricke, die sie nun wieder zusammeMüpst, aber Jojne weiß die wahre Ursache ... Er betrachtet lange seine zitternden Haube und mit schlotternden Schritten geht er wieder zum Standplatz, wie schon seit mehr als dveißig Jahren . . . Einst sah ich ihn vor dem Kaffeehaus, im dem ich zu derkchven pflege, a-nif- und abgehen. Er ging inMer wieder vorbei, blickte durch das Fenster zu mir herein und sagte nichts. „Reö Jojne". fragte ich, ebenfalls durchs Fecher, Joag machen Sic hier, so >veit entfernt von Ihrem Standplatz?" Jojne war anfangs sehr verlegen und anüvovtete Mießlich, daß er nach Haust gche, um ein »Fdapitel Dhilim" herzusagen. Nun wußte ich, wieviel es geschlagen hat, rmd bezahlte noch am selben Tage den rückständigen Mietzins ... Seit jener Zeit zahle ich Mr PünMch, aber Jojne mußi rrotzdem sthr oft zum Psalter greisen. I. Tiger.