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Wiener Morgenzeitung · 1926-04-02 · Heft 2554 (2.4.1926) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2554 (2.4.1926)
Date
1926-04-02
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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FDe v W-rn. FreWz Menev Moesrnzelk««s_ s. AM isse sd. ' licher, «B das Fehle« scher Nahmngsmittel. Er setzte durch t die in diesem Wasier enchccktenen Wneralien seinem Körper einen für die Körperfunktionen wichtigen Teil von Salzet: zu. Aus diesern Gntnde mußte Jolly das anfangs genossene künstliche Mineralwasser spater mit natürlichem vertauschen. Jollys Körpermaße sind geringer geworden. Sein B lu t- 1 druck ist um fast die Hälfte gesunken. Sein Herz l zeigt eine beträchtliche Verkleinerung, eine Folge , der herabgesetzten üRvpechmktionen und des vemnnderten i Blutdruckes. Eine zahnärztliche Untersuchung zeigte nner- , 'wartetcrweist, daß sich Zähne und Mundschleimhaut in tadel- - loser Verfassung befanden. ^oüy wird sich einige Tage in der Charite aujhalten. Mau 'hatte ihm am Montag schon eine Hastrschlcimsuppe verabreicht; aber seine Nahrungsaufnahme bedarf jetzt ganz bc- , fonderer Ueberwachung und Dosierung, da eine aÜM schnelle ' Steigerung der Inanspruchnahme ferner Körperfunktionen ihm ' gefährlich tverden kömtte. M die Fra« oder da« Friiulein geschästttüchtiger? , Leistet die verheiratete Frau mchr im Geschäftsleven »ser t drc unverheiratete? Dieses viel behandelte, aber noch nie ganz s. geüarte Problem! ist wieder einmal zmn Gegenstand einer Umfrage gemacht worden, die ein Londoner Blatt veranstaltet. Die wert überwiegende Mchrzahl der Londoner Geschäftsleute stimmte dabei für das Fräulein. Die AckoitsvemnttlungÄmreaus stimmen darin überein, daß dr- Geschäftsinhaber vielfach Frauen nur aus demr Grunde nicht cinstellen, weil sie verheiraM sind. „Unsere Erfahmng gcht dahin," sagte der Leiter des Hauptarbeitsnachweises für Frauen, ,-daß die unverheiratete Frau sehr bevorzugt wird. Immer wieder wird gesagt, daß sie mehr Zeit nnd Atstmerksamkeit ans ihre Arbeit verwendet. Die verheirateten Frauen sind viel zu viel nrit ihren eigenen Angelegenheiten und besonders mit ihrer Häuslichkeit beschäftigt. Außerdem wechselt die verheiratete Frau häufiger ihre Stelle mub nicht selten ist sie schon nach kürzerer Zeit in der Lage, wenn der Mann mehr verdient, sich mir ihrem Haushalt zu widmen. Die Behauptung, daß die Fräuleins „immer nach der Uhr gucken", um rechtzeitig zu ihren Verabredungen oder Vergnügungen zu kommen, paßt durchaus nicht nur auf diese, sondern trifft bei den verheirateten Frauen ebenso zu, die sich sputen müssen, um dem Mann das Essen zu kochen. Einzelne Firmen lassen freilich diese bessere Ggrmng des Fräuleins nicht unbedingt gelten und verweisen ans die Gepflogenheit mancher amerikanischen Geschäftsleute, die verheiratete Frauen bevorzugen. Die Gründe, dir besonders in Zlmerika für diest Haltung angeführt werden, liegen darin, daß man bei der verheirateten Frau mehr Lebenserfahrung und mehr Ernst findet; sie hat die feste Absicht, sich eine Stellung fürs Leben zu schaffen, und weiß besser mit dem P-uAikum um- Mg.'hen." _ Kleine Sensationen amerikanischer Milliardäre. Herr und Frau Jarbot in Chikago sind soeben itzont Standesamt zurückgekehrt; was bleibt den glücklichen jungen Leutchen anderes übrig als schleunigst den Luxuszug zu besteigen und die obligate Hochzeitsreise anzutreten, wie sich das für Millionäre gehört? A^r Herr utü> Frau Jarbot finden eine Reise im herkömmlichen Stil langwellig und banal; Sensation muß dabei sein, und so schließen sie mit Bekannten eine Wette von 15.000 Dollar ab, in der sie sich verpflichten, eine Fahrt in die Flitterwochen zu unternehmen, auf der sie keinen Cent für die Eisenbahn und den Aufenthalt in den Hotels ausgeben bürf Nötig hätten sie es, wie gesagt, nicht gehabt: aber jenseil. des großen Teiches liebt man nun einmal solche prickelnde Abenteuer. Und so verwandele sich der zunge Ehemann in einen Landstreicher, und seine junge Frau wählte dasselbe Kostüm, mit dem sie ihr Geschlecht verleugnete. D.e Leiden verbargen sich zuerst in einem von Chikago abführenden Güterzng, wurden aber schon an der nächsten Station entdeckt und an die Luft befördert. In Amerika gibt sich die Polizei mit blinden Passagieren nicht ab; diese Fälle gehen ausschließlich die Betriebsgesellschaft und die den Polizeidrenst besorgenden Beamten etwas au. Das Ehepaar Jarbot konnte deshalb das Experiment fortsetzen mit dem Erfolg, daß es.be». der Benutzung der verschiedenen Güterzüge etwa zehn Städte besuchte, ohne auch nur einen Cent ausgeben zu müssen. In der Hauptstadt von Colorado angelangt, traten beide als Hilfsgepackträger in den Dienst eines Hotels gegen eine kleine Entschädigung und freie Beköstigung und Wohnung. Nachdem auch dieses Experiment gelungen war, traten sie die Nückrerse nach Chikago wiederum als blinde Passagiere an. Unterwegs entdeckte aber ein Eisenbahnbeamter, daß einer der angeblichen Landstreicher eine Frau war. Die heröeigernsene Polizei nahm die beiden daraufhin fest und steckte sie ins Gefängnis. Nach zweitägiger Hast wurden sie per Schub nach Chikago zurückbefördert, wo sie lachnd ihre 15.000 Dollar cinkastierten. Sie hatten ja die Wette gewonnen, da sie aus der Rückreise, die sie unter dem Schutz von zwei Polizisten zurückteglen, auf Staatskosten befördert worden waren. Sin Auto rast in eine Mensemnenge. Aus Berlin wird berichtet: In der vergangenen -lacht rannte in Stralsund ein Automobil direkt in die aus dem Stralsnnder Theater strömende Menschenmenge hinein und preßte fünf Personen derartig gegen die Mauer des Theaters, daß eine Theaterbesucheriu sofort getötet und vier andere Personen schwer verletzt wurden. Der Besitzer des Wagens und fein Chauffeur, die Heide fet4§afti*8!mm tmäm Sic amerikanische Arbeit in Seer Ursel. Jerusalem, 30. März. (I. T. A.) Der jetzt in Palästina weilende Präsident der amerikanischen Patestine Occonomic Corporation, Herr Bernard F l e x n e r, äußerte sich im Gespräch mit dem Vertreter der Palestine Telegraphie Agency, daß er mit Herrn Pinchas Ruthenberg über die Beteiligung der Palestine Occonomic Corporation au der Durchführung des Ruthenbergschen Hydro-elektrischen Planes der Ausnützung der Wasserkräfte dcS Iordan verhandelt. Die Besprechungen zwischen Flcxner und Ruthenberg werden im April in London fortgesetzt werden. Herr Bernard Flcxner wird mit der Palästinaregierung ein Abkvnuncn betreffend die Fortsetzung der Arbeit des von» Joint Distribution Committee finanzierten Malaria -Erforschungsinstttut treffen. Zwischen der hebräischen Universität und dem Joint Distribution Committee wurde ein Vertrag abgeschlossen, laut welchem der Joint eine hygienische Fakultät an der hebräischen Universität zu errichten hat. Leiter der Fakultät wird Herr Prof. Doktor Kliegler sein, der schon am 1. April seine Tätigkeit an der Universität beginnt. Dr. Micgler behält aber seinen Posten als Beirat des Malaria-Erforschungsinstituts der Palästinaregierung. Prof. Davidson aus New-Aork ist soeben in Jerusalem eingetrvffen, um den ihm angebotenen Lehrstuhl an der hebräischen Universität zu übernehmen. Er wird hier sechs Monate bleiben. Sech« Monate im öchiafzuftand. Em medizinisches Rätsel. Ans London Wird gemeldet: ,,'Dunday Expreß" berichtet von einem aiHchenervcgenden Fall ,von Schlafz u st a n d, der die englischen Acrzte seit Monaten beschäftigt. Ein siebzehnjähriges Mädch.m, Doris H i n t o n, in dem Städtchen Chigwell 'bet Nottingham, fiel vor sechs Monaten in einen Trancezustand, aus dem sie nicht wiedererwacht ist. Der Körper des jungen Mädchens ist vollständig steif und leblos. Sie wird durch die Nase mittels einer Röhre künstlich genährt. Zahlreiche Professoren und Aerztc haben sich bemüht, das junge Mädchen aus ihrer Leichenstarre zu erwecken, doch sind bisher alle Versuche fohlgoschlagen. Die Acrzte stehen vor einem medizinischen Rätsel. Puls und Herzschlag des Mädchens sind vollkommen normal. Dos Pariser Lachkabinett. Poris ist um ein neues Schönheitsinstitut bereichert worden. Ob dazu ein Bedürfnis vorlag oder nicht, sei dahingestellt. Das Institut jedenfalls sagt, daß es sich um eine durchaus notwendige Sache handle. Die Frauen — heißt es in dem Prospekt, — vcrstehen nicht zu lachen. Sie lachen nicht so, wie es den Gesetzen der Schönheit entspricht. Einige lachen zu laut, andere wieder nicht „nuanciert" genug, sie »erziehen ihr Gesicht in unschöne Falten oder sie lächeln hilflos und verlegen, wie die Kinder. Nur die wenigsten haben das liebliche, natürliche Lächeln, das die Männer so entzückt. Auch das Lachen nmtz systematisch gelernt werden, um vollkommen zu sein, und zu dieser Vollkommenheit will das Institut den Frauen, die nicht richtig lachen können, verhelfen. Dos Institut hat für alles gesorgt. In erster Reihe für Spiegel und Grammophone. Man wird sein eigenes Lachen nicht nur sehen, sondern auch hören können. Kaum eine wird-mit dem Lächeln im Spiegel zufrieden sein, und mit den Lachlauten im Grammophon noch weniger. Es ist Aufgabe des Lachlehrers oder der Lachlehrerin, die Damen auf die Höhe des vollkommene» Lachens zu führen. Etwas werden die Pariserinnen jedenfalls von dem Unterricht in dem Lachkabinett gewinnen. Wenn auch nicht so viel wie die Erfinder der genialen Idee. Ueber die Dummheit der anderen lacht sich schließlich am schönsten. Me Blutesel. Der ,Frankfurter Zeitung" wird die folgende Geschichte erzählt: Kommt da kürzlich im Birkenfeldischen ein biederer Landbewohner in die' Stadt zürn Apotheker. Es entspinnt sich folgendes Gespräch: „Guten Dag! Ich möchte gern? ein paar Blutsauger." — Llpolheker: ,Ja, lieber Mann, die habe ich nicht,, die führe ich schon seit Jahr und Tag nicht mehr.". — Der andere: „So, wo kanu ich denn die Dinger bekommen?" — " Apotheker: „Oh, da gchen Sie nur zum Finanzamt, da werden Sie sie sicher bekommen." Der Bauer wandert tatsächlich zum Finanzamt und wird dort natürlich ganz gehörig angesahren, worauf er erwidert: „Ja, der Apotheker in X. hat mir dochgesagt, ich könnte die Dinger hier kri'.'gen!" Die Folge davon war eine Beleidigungsklage des Finanzamtes gegen den Apotheker. Urteil: 20 Mark Geldstrafe. Der Apotheker bezahlt die 20 Mark, schickt aber das Urteil und ein an ihn gerichtetes Schreiben des Finanzamtes d:m ,Madderada>bsch" ent. Dieser honorierte den Apocheker mit 70 Mark. Hierauf schreibt der Apotheker den: Finanzamt, er habe die Strafe von 20 Mark bezahlt, vom „Kladderadatsch" aber 70 Mark erhalten. Nun bittet er das Finanzamt um gefällige Angabe, unter welcher Rubrik er den Verdienst von 60 Mark zwecks Versteuerung zu buchen habe. Die Antwort des -Finanzamtes stcht noch aus. DIos judischic 1*1 aus d as jüdische Blatt, T mm Schneeftiirme in Amerika. Mehrere Menschen verunglückt. London, 1. April. Einer „Times"-Meldung aus Ncw-Avck zufolge (breiteten sich die heftigen Schwee stürme, tfk bereits am Montag die Rocky Mountai n s bis No r dtexas heimgesucht hatten, in östlicher Richtung bis NeuenglanL und südlich bis zum Mo Grande in Texas aus. In der Nähe von Liberty richtete der Orkan, der stellenweise den Charakter eines Wirbelst» r m r S hakte, Schäden in der Höhe von 300.00 s' Dollar .tu. Ztvci Menschen verunglückten tödlir''. v;t C (; i i o lvinb; c;;i Kind ourch herab fallende (Äeger.stöi^e g e r ö r -, Mek/.cre Kinder wurden verletzt. Der E'.fett .; nbttuti::c!;v erlitt an viele» Stellen durch Schrreeverwchunge:. V e r; ö g e r u n g e - Wunle Wed. Ministerpräsident und Berkimferw. Bei der Ewtveihmrg eines .Hauses, das sich die Londoner Verkäuferinnen errichtet haben, hielt der englische Premierminister eine Ansprache, die votr den zahlreichen Zuhöverinnen mit größter Getrugtttnng ausgenommen wurde. Der Premiermirnster stellte näurlich fest, daß seine StÄhntfl sich durchaus mit der der VeÄäuscciitncn vergleichen ließe. Auch er nmsse den ganzen Tag lang auf den Beinen sein und alle Ätettschen bedieltet:, die vor seinen Tisch treten. Auch er müsie vom frühen Morgen bis zunr fpätett Abettd arbeiten und sei am A'bend ebetiso nrüde nach all den Reden, die er über sich ergehen lasten tnuß, tvie die BcMuserinnen. Der einzige Uttterschied zwischen ihn: urtd einer Verkäujseriit sei eigettllich der, daß er oftmals »ein zn den Leuten sagen müsse, die etwas von ihn: wollen, tvährcnd doch die Vcrkäitferin ht der Regel in der glüMchen Lage wäre, den Menschen das geben zu können, tvas sie begehren. Ein ähnliches RedeLttnststück, tvie die Ansprache des Prcmtermin'lterS hat übrigens vor kurzem bereits der ctGische Admival Lindnt a » verübt, als er zu einer Bersammlmtg von Handelsreisenden sprechen utußtc. Geringes Zeitschahungsvermögen der Frauen. An der Johns Hopkins University in Baltimore haben Versuche großen Stils, an denen fick) 1064 Studenten, zur Hälfte Männer ttttö Frauen, beteiligten, zu dem Zwecke stattgefunden, das Zeitschätzungsvermögen der zwei Geschlechter zu bestimmen. Das Ergebnis ist ttach der „World" derart, daß der durchschnittliche Irrtum in der Schätzung einer Zeitspanne bei der Frau mehr als 110 Prozent zu wenig, beim Mann 40 Prozettt zuviel beträgt. Ein sechs Zentner schweres Täuzerpaar. Jtt Paris ist dieser Tage ein amerikanisches Tänzerpaar eingetroffen, das das anständige Gewicht von über dreihutrdett Kilo repräsentiett. Es handelt sich um einen Mr. Suttymauriee, den Präsidettten des New-Aorker Klubs der hundert Kilo, der sich einen Ruf als eleganter Tänzer erworben hat, und seine Partnerin, ein sechszehnjähriges junges Mädchen, dessen Familienname nicht genannt wird; die junge Dante wird nur mit ihrem Vornamen Emma gerufen. Der Schwergelvichtstänzer wiegt die Kleinigkeit von 182 Kilo, und Fr!. Emma hat es trotz ihrer sechzehtt Jahre bereits auf 120 Kilo gebracht. Die junge ehrgeizige Dame gibt indestett der Hoffnug Ausdruck, daß sie mit der Zeit ihren Tanzpartncr an Gewicht übertreffen wird. Wie versichert Witt», soll das Paar wunderbar tanzen und besonders im Tango und Foxtrott ausgezeichnetes leisten. Ein Tischler als Entdecker Verdis. Das alte Spmett in der amrsoligen Hütte seines Vaters zu Roncole, an dem sich Verdi als Kind mit ungeschickten Fntgern die ersten Mkorde und Melodien zusammensuchte, zeigt auf dem Deckcl eine Inschrift, die ein armer Dorftrschler mit mwcholsenen Zügen mtd fragwürdiger Orthographie eingekritzelt hat. Sie enthält soigettde Worte: ^Zch, Stefano Cava-- lettt, habe dieses Instrument repariert und neu itestandgesetzt. Auch habe ich unentgeltlich ein neues Pedal'gemacht und die Taften teilweise erneuert. Das alles tat ich, weil ich die musAalifche Begabung des Keinen Giuseppe erkannte und den Wunsch hatte, ihm sein Spiel auf dem Instrument zu erleichtern. Wenn mir das gelungen ist, so bin ich reichlich belchnt. Geschrieben im Jahre 1821.* Das größte Nebel. Gin Besucher eines berühmten Aussicht^-. Punktes hatte in dos Fremdenbuch die Verse eingetragen: „Das Leben ist der Güter höchstes nicht» Der Nebel größtes aber sind die Schuld«.^ Darunter schrieb ein anderer: „Die Schulden sind der Nebel größtes nicht, Das größte Nebel ist die Zahlungspflicht." Auch diese Worte fanden chren Krttiker, denn ein nächster fSjndGg ,Iluch diese ist der Nebel größtes nicht. Dem: übler ist noch der daran, Der zahlm soll uttd nicht bezahlett fljmtt* Hiezu bemerkte ein vierter: „Dtt irrst dich, lieber Frmnch nicht schlecht^ Du kennst des Lebens Not nicht recht; Den Schuldner kürwnerrt SchuLen nicht, . Er lacht dem Gläubiger ins Glicht. Am schlimmsten gcht es diesem oft, Werl er umsonst auf'Zahlung hofft.^ Stach mir di« Sintflut. Aus Mannheim wird bonchtett In Mannheim handelt ein jüngerer Hausierer mit kleinen Änaille- oder Blechschildern, die ohne Rücksicht auf das gegenwärtige Eigenintevesse des Verkäufers die Ausschrist tragen: „Betteln und Hausieren verboten." Hobt's mein Hut a? Ein« außewrdeuÄiche GemütSrvhe zeigte eit: Betmnkvnep, der bei Pvsjau in die Dom« fiel, ober noch rechtzeitig von zwei hilfsbereiten Männern mit RettougSstangen ans Land gezogen tvurde. Statt eines Staates war still erstes Wort die Frage: ,^Hobt's mein Hut a?" Man hatte h» «ch drückte ihn dem Mann krüfttg auf den Kops. Du» Mfcffc bet Gerettete befriedigt nach HM. , i ■<i

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