Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2554 (2.4.1926)
- Date
- 1926-04-02
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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«K.ZM_M-", F«!«g_ Sie «eltorganisalion zionistischer Frauen. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) London, 1. April. Die Exekutive der Weltovganffation z4p»ifti!scher Frauen, hat für den 23. d. eine besondere Sitzung errckemfen, mn Wer Ort und Zeit der im Sommer ftattftrchenden Sitzung des Mtionskomitees zu beraten. Re Anklageschrift gegen Linde. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Warschau, t April. In der aufsehenerregenden Strafsache gegen den chema-ligen Präsidenten des Postfparkaffenamtes und gewesenen Finanzminister Hubertus Linde wwÄe dem Angeklagten gestern die Anklageschrift zugestellt. In der AnKagefchrrft wird dem Angeklagten vorgewovfen, daß er durch unerlaubte Finanzoperationen den Staatsschatz um Len Betrag von 1,5 Mllionen Zloty geschädigt habe. Die Behandlung ist auf den 8. April anberaumt. Mutige Arbeitrlofenunrvhen in Stryj. Sievm Tote, neun Schwerverwundcte. Warschau, 1. April. Gestern rotteten sich ungefähr kaufend Arbeitslose vor dem Bürgermeisteramt zusammen. Die Menge, die durch die Ablehnung einer geforderten Osterzulag-e in Erregung versetzt wurde, drvng in das Bürgermeisteramt ein, mißhandelte den Bürgermeister-Stellvertreter schwer und zertrümmerte die Bureaueinrichtnngen. Die eingreifende P'olizei gab, als Micher Widerstand geleistet wurde, Feuer, wobei sieben iPersonen getötet un'ö neun schwer verwundet wurden. Das herbeigcholte Militär stellte die Ordnung wieder her. In der Stadt herrscht große Erregung. Fnland. Weiteres Sinken der Arbeitslosigkeit. Der Stand der Arbeitslosen in Wien ist in der zweiten .Hälfte des Monates März 1926 um 5 6 55 auf 8 7.6 3 8 gefunken. In dieser Zahl sind die im Bezüge der außerordentlichen Beihilfe stehenden 4988 Arbeitslosen (gegenüber Mitte März ein Rückgang um 143) nicht emgeschloffen. Die Zahl der Unterstützten ist gegenüber dem Stande vom Vorjahre um 9649 höher. Bei den Angestellten Ist die Zahl der Unterstützten um 7 7 auf 11.203 gestiegen. ' ‘ . Re KhrWchsozialen iür die BeibehalUmg der Liftenwahirechts. Der chemalige Finanzminister Dr. Kienböck, kam in einer Verfamnilungsrede in Mar:ahilf auch auf die Bestrebungen zur Aenderung des Liftenwaihlrechtes zu sprechen. Er meinte unter anderem: „Für uns Oesterreicher, die wir nicht auf sozialdemokratischer Grundlage stehen, ist es eine absolute Notwendigkeit, daß wir für die nächste Zeit Einrichtungen beibehalten, welche die Zusammenfassung einer an der gegenwärtigen Gesellschastso rdnung fefthaItenden Soffel, der Schlimmes. Von Schalom Asch. In der alten heiligen Stadt Worms lebte vor vielen, dielen Jahren ein Jude, Er wurde Joffel, der Schamnres, ge- ■luumt. Sem richtiger Name war Josef Hazaddik, der .fromme Josef. Er war Diener in der attchrwürdigen Synagoge zu Worms, von der die Ueberlivfevung sagt, daß sie zur Zeit, da das Heiligtum iu Jerusalem noch stand, erbaut tvaüd. Den Kosenamen Jossel hatten beim alten Shnagogendiener die Kinder von Worms gegeben, weil er ihnen so zugetan war. Jeden Morgen ging Jossel von Haus zu Haus, nahm die Kinder mit und führte sie mit Psalmensang in den Gheder, mrd jeden Abend holte er sie aus dem Cheder und brachte sie chren Müttern heim, wieder beim Klang der Pifalmlieder. Am Eingang der Synagoge zu Worms stehen zwei große Sammelbüchsen, von zwei mächtigen Marmorsäulen getragen. Die Chronik erzählt, diese zwei Sammelbüchsen habe die Judenheit von Erez Israel zur Zeit, da noch der Tempel zu Jerusalem stand, der Wormser Synagoge zum Geischenk gesandt, auf daß darin Spenden für die Erhaltung des Heiligtums gesammelt würden. Zwischen diesen beiden Säulen mit den Sammelbüchsen versammelte Jossel, der Schammes, in der Zeit zwischen Mincha- und Mariwgebet die Kinder von Worms und erzählte ihnen Geschichten. Er erzählte von den Wundern, die in der alten Judengenreinde von Worms in grauen Jahres ihres Bestandes gescha'hen, wie in jeder Generation sich Bösewichter erhoben, um sie zu vernichten, aber Gott bewies jedesmal ein Wunder, durch das die heilige hchre Gemeinde von Worms vom Untergang errettet ward. Er erzählte den Kindern die Geschichte von den zwei Gänsen, die die Gänschirten mit sich nähmen, als sie nach Jerusalem Men, um das Grab ihres Heilands zu befreien; die Gänsehirten brachten damals bitteres Weh über alle Judengemeinden, zu denen ihr Weg sie führte. Mit Hilfe der zwei Gänse wurde ihnen überall das Versteck kund, darin die Juden sich vor ihren Mördechänden verbargen. Denn die beiden Gänse waren von einem Zauberer beschworen: ivenn die Gänsehirten in eine Stadt kamen, (Deßen sie die zwei Gänse frei; unter dem Dach, auf das sich die Gänse setzten, waren — das wnßten sie ans des Zauberers Unterweist:^ Juden der-! borgen. In M»i« 4i« Sünje auf m SBsj&s 1 _Wiener Wnntttwffmtft_ Gruppe er m ögl ichen, die diesen zersetzenden E l e m e n t e n g e w a ch f e n i st. Wir müssen unsere Gedanken fest auf dieses allgemeine Ziel gerichtet halten. Kleine, zersplitterte Parteien könnten der Aufgabe, der Sozialdemokratie einen festen Widerpart zu bieten, nicht gerecht werden. Bon dieser Erkenntnis müssen wir uns in der Wahlrechtsfrage leiten lassen." _ Re Reststenzbewegung in den Staatsbetrieben nbgebiasen. Gestern vormittags fand im Finanzministerium eine Besprechung in der Frage der Beamten und Arbeiter in den Staatsbetriolen statt, an der Finartzminister K o l l m a n n, Minister Grimm, Sektionschef Weigl, Abgeordneter Z elenka und Sekretär Fischer teilnahmen. Die Besprechung führte zu dem Ergebnis, daß M i t t w o ch d e n 7. d. die Verhandlungen mit den Betriebsbeamten vorerst ausgenommen werden, an die sich dann die Verhandlungen mit den Staatsarbeitern anMietzen. _ Snr Affäre Alexander Weisz. Die „Reichspost" besaßt sich mit unseren gestrigen Ausführungen in der Angelegenheit des in Haft befindlichen Chefredakteurs Alexander Weisz und schreibt: „Das zionistische Blatt scheint anbeuten zu wollen, daß «twa von denen, gegen die während seiner Zeitungstätigkeit Weis; seine Angriffe zu richten pflegte, also von den Chrisilnhsozialen, versucht werde, nun an dem Manne politische Ra chebe du r fn iss e zu.»befriedigen. — Der Verdacht ist abwegig. Den Eyristlichsozialen ist das Persönliche an diesem Falle völlig gleichgültia und wir würden es sogar für einen schädlichen Fehler halten, wenn der Eindruck erweckt würde, daß der größte Skandal, den das österreichische Zeitungswesen kennt, das „Abend"-Panama, damit erledigt und bereinigt werden könnte, daß der L oder A abgeurteilt wird. Getroffen werden muß das System, eine in ihrem Wesen auf gesinnungslose Geichästsspekulation und Ausnützung der schlechtesten Instinkte eingestellte Zeitungsmache. Ein Prozeß, der künstlich ein Urteil gegen einen Einzelnen konstruieren wollte, würde nur die Bedeutung des moralischen Verdiktes verkleinern, das jetz: schon über dieses System bei allen anständigen Leuten feztstcht. Nein, die Christlichsozialen haben kein Interesse an einer persönlichen Zuspitzung-oder gar an einer die Verteidigung behindernden Beirrung der Justiz, die nur denen rvillkommeu sein könnte, die aus dem großen Fall „Abend" ein-r kleine persönliche Affäre Weisz zu. machen ein Interesse haben. Wenn es wirklich Einflüsse geben sollte, welche das Recht des Angeklagten zu schmälern trachten, so muß sie das zionistische Organ schon wo anders als bei den Christlichsozialen suchen." Ser Frühling bereitet seinen Einzug vor. Für das kommende Frühjahr bietet das Warenhaus Brüder Schi ff mann, 2. Bez.,' Taborftraße 48, eine außerordentliche Okkasiion rn Stoffen, Seide und Waschvaren jeder Art zu äußerst billigen Vorsaison- - preisen. Nachstehend einige Beispiele aus der Preisliste: Taft fleure für Kleider in allen Modefarben per Meter 3.50 S. Popeline dovpeltbreit alle Modefarben . 6.50 S. Crepe de Chine doppeltbreit alle Modefarben w „ 6.50 S. Kletdervoile ... . „ 0.85 S. la Seidensilke gemustert für Futter . 3.— S. Wollmarocain p. M. 2.50 S., Seidenmarocain „ 2.60 S. Mode-Doppel-Stores .. 7.50 S. Dreiteilige Madras-Vorhänge.. 9.50 S. Madrasstoff 130 Zentimeter breit ..... per Meter 1.95 S. Damast-Tischtücher mit Hohlsaum komplett ..... 6.50. S. dazu paffende a jour-Hohlfaum-Servietten .... 0.86 S. Gestickte Damenwäschegarnituren Hemd oder Hose . . 3.— S. des Domes nieder; denn der Erzbischof von Mainz hatte für eine große Summe Geldes den Inden ein Versteck in den unterirdischen Gängen des Domes gewährt. In der düsteren Abenddämmerung erzählte Jossel den Kindern oft die Geschichte von; Sarg des berühmten Zaddik Mar Amrou, der in einem Kahn auf dom Rhein gen Köln geschwommen kam. Die Kölner wollten den Savg-bevgen, um ihn auf ihrem Friedhof zu bestatten — doch sie vermochten es nicht, denn der Sarg wurde immer schwerer, je mehr ihrer sich bemühten, ihn aus dom Wasser zu ziehen. Die Inden aber konnten ihn leicht ans Land bringen; denn Mar Ämron stammte aus Köln und hatte ans seinem Sterbebette feine Schüler gebeten, ihn in seiner Geburtsstadt Köln zur ewigen Ruhe zu bestatten. Die Schüler fragten ihn: „Rabbi, wie sollen war dein Gebot erfüllen? Die Straßen sind nicht sicher, und die Christen werden (Gott verhüte es) deinen heiligen Leib schänden." Ta befahl der Rabbi seinen Schülern, die Truhe mit seinem Leichnam in einen Kahn zu legen, und den Kahn dem Rhein zu überantworten; die Wellen des Rheins würden schon allein dann die Truhe nach Köln bringen; so geschah es denn auch. Auch die Geschichte von dem jüdischen Papst, dom sein Vater im Traum erschien, erzählte Jossel den Kindern, und die Geschichte von Raschis Mutter; die wollte, als sie, ihren heiligen Sohn unter dem Herzen, über die Straße ging, ein Ritter nioderreiten; sie stellte sich an eine Mauer und stehe, die Mauer wölbte sich zur Nische ein und die Nische barg so die Mutter und das werdende Kind vor den Hufen des Rosses. Diese Nische in der Mauer ist zum Gedächtnis dieses Wunders bis zum heutigen Tage erhalten geblieben. Solche und andere Geschichten, die Jossel, der Schammes, in seinem Buche „Wundergeschichten" hinterlassen hat. erzählte er den Kindern. An diese Geschichten hatte Jossel die Kinder so gewöhnt, daß sie von ihm Geschichten verlangten, so oft sie ihn trafen. Wie nur die Kinder Joffel aus der Straße sahen, liefen sie ihm nach und riefen ihm zu: „Jossel. Jossel, erzähl' uns eine Oleschichte!" Und sie ließen ihn erst dann seines Woges gehen, wenn er ihnen versprach, am Abend, zwischen dem Mincha- und dem Marilvgebet, ihnen ein? neue Geschichte zu erzählen. Zur bestimmten Zeit warteten die Kinder schon auf Jossel, und wie der Chaisan das Kaddischgehet begann, zupften die Kinder Jossel am Rock. y;m\ ihn zu den zwei Säulen, und setzten sich W 4» feW. A BM ütiü LsM Art; Sau® -r 34« 2. Hml 1926 Säte , Tagesbericht. Zirternationale Studentenkonferenz. Deilnrrhme des Weltvevverndes de« füd-ifcheu Studentenschaft. Die Kommission für i n t e l l e k t u ekle Z-usa mm enarbei t des Bölke rbu ndes hat die Vertreter der studentischen Spitzenorganisationen zn einer Konferenz, welche am 8., 9. und 10. April l. I. in Gens stattfinden wiw, eingeladen. Der Welt verband der jüdischen Stiudeutenschast wird.als eine der acht teilnehmenden Organisationen eine aus drei Medevn bestehonde Delegation nach Genf entsenden. Die Kommission für intellektuelle Zusammenarbsit ihat vorläustg folgende Tagesordnung vorgeschlagen: 1. Mahl des Vorsitzenden (Mitglied der Kommission für intellektuelle Kooperation). 2. Kurzer Bericht über die Aktivität der einzelnen Verbände, die an der Konferenz vertreteen sein werden. 3. Koordination der Kräfte: A. Zum Zwecke der Förderung internationaler Bezichungen: a) Evleichtevung der Wanderung; b) Studentenaustausch; e) SLudentenkilubs; d) Ausdehnung der Rechte und Begünstigungen, deren sich die Mitglieder der nationalen BeMnde erfreuen, a u ch auf Ausländer. B. Zum Zwecke gegenseitiger Studentenhilse: a) Studentenheime; b) studentische Selbsthilfe; c) wirtschaftliche Hilfe. 4. Internationale Studentenkonserenzen. 5. Schaffung eines gemeinsamen intematio-.. nalen Zentrums. 6. .Alffälliges. Rn Plakat. Alljährlich um die Osterzeit erscheint es an deck Straßenswänden und man sicht es gerne wieder^ das heitere Kmderpoar, den Buben mit dem Schmetterlingsnetz, das wohlgenährte Mäderl mit der Botanrsierbüchse. Halb hockend stcmnt der Knabe die FrMingsiwunder an, behaglich die Beinchen spreizend, sonnt sich feine kleine Schwester. . Dieses heitere Bild — wie :n einer SeiseMase ift die junge Welt mit weitem Wiesenplan, Kirchturm, Schmetterlingen, roten Beeren, Kalmen, Sträuchern in eine große, lichte Halbkugel gestellt —, dieses Märchen vom Fvühlmgskinderland gilt der Wiener Kinderrettuugswo che. Und just, weil es so hell und froh ist, wiM e§ pi den «würdigen Zweck. Willst du den Jarmner vevstch'n — sieh dir die Glücklichen an! Kein Bild des Kinderelends, wie es etwa die große Käthe Kolliwitz zeiget, könnte so bezwingen und zur Mittat an dem Füvsovgewerk anersern wie dieses Helle, frohe, echt wienerische Webbeplalat. Sie werden den darbenden, echolungsVedüvftigen Kindern hoffentlich Glück bn..ngen, der Knabe Mt der bunt gewürfelten Joppe Md sein blondes Schwesterchen im gestreiften FWgMeid. ' A. Kinder um sich mit offenen Augen nnb Mündchen begierig ans seine Geschichte warten, da fiel ihm gleich eine Wundermär aus dem alten Worms ein, die er in seiner Kindheit von den Gwßeltern hatte erzählen hören, welche selbst viele der Wunder? evfchren hatten. Denn Worms war eine alte Gemeinde und erprobt in Leiden. Jossel schilderte den Kindem die Ereignisse und Taten so, als geschahen sie wirklich vor seinen Augen; die Geschichten, die er ihnen e^ählte, lebten so in ihm, daß er ver-. gaß, wer er in Wirklichkeit war, daß er, der Synagogendiener, nach einer Mil? werde aufs Pult klopfen müssen, mn das * Zeichen zum Mariwgebet zu geben: Jossel sieht sich im Kerker? zusammen mit Rabbi Meir von Rocheübuvg; er ist einender; zwei unbekannten Fremden, die in einer Zeit ärgster Bedrängnis nach Worms gekommen sind, und für die ganze Gemeinde den Märtyrertod starben. Joffel sicht sich in der heiligen Stadt Jerusalem; er befindet sich mit der KreuMgdePutation der Wormser Juden auf dem Weg nach Rom zum Papst. Aergerlich ruft der Vorsteher: Hostel, Joffel, es ist Zeit zum Marüvgebet!" Die einzige Kerze vor« dem Almsnor schwelt schon, die Äte Synagoge ift fast ganz in den Schatten der zwei riesigen Säulen gehüllt, zwischen denen Joffel, ganz in DmM gehüllt, stcht. Aus dem Dunkel leuchten die Augen der Kinder und bilden um Joffel oinen Kranz glänzender Perlensterne; Joffel schwebt irgendwo durch ferne Welten und die Kinder ihm nach... Nicht immer ist Joffel in der Phantasiöwelt ferner Geschichten versunken. Wenn er nach dem Mariwgebet mit den großen Schlüffeln die schweren Tore der Synagoge verschloffenhat, geht Joffel in seine Kammer. Dort nimmt er den Tops mit Grütze, der schon lange auf einem Dreifuß über dern Feuer brodelt, und schleicht damit in den Keller und aus den Boden. Er weiß, wo sich der oder jener fremde Wanderer versteckt hat, der heimlich den Weg ins Ghetto von Worms gesunden und sich nun vor dem strengen Auge des Vorstehers' verbirgt. Joffel findet im Valkengewirr des Dachbodens sicher? den Weg zu dem einsamen Kranken, den der Vorsteher dort eingoschloffen hat, damit die Stadtobrigkeit nicht erfahre, daß im Ghetto jemand an einer ansteckenden Krancheit darnieder^ liegt; denn die Kunde davon könnte UngNck über die ganze Gemeinde bringen. Einmal geschah es, daß eine furchtbare Seuche das gache Ghetto von Worms ergreff. Es gab kein einziges Haus im ZudWvisM chne eftiM KraM. die »G W Lag