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Wiener Morgenzeitung · 1926-03-30 · Heft 2551 (30.3.1926) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2551 (30.3.1926)
Date
1926-03-30
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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jrvwwRriPir* m-%r& Nr. 28U Men, Diensto Wiener Morgengettun« 30. Marz 1W6 Mrft Tagesbericht. Set Much des Propheten Utah. Mne Peffachbegerrde, dem Volksmunde nucherzählt von Bar-Ami. In einer Stadt »var einmal ein hochgelehrter Whcum ans vornehmen: Stamme und sehr reich. Er führte ein frommes Leben, gab reichlich Almosen an die Armen, lernte ständig Thora und übte alle Gebote streng nach den Vorschriften mit allen Kvwwanoth, wie nur einer, der in die tiefsten Geheimnisse der Lehre eingedrungen ist. Er mischte sich nicht mtter den gemeinen Haufen, sondern schloß sich ab und saß Tag nn Nacht in einem mit Büchern angefüllten Zimmer seines schönen Hauses und widmete sich der Lchrc und' dem Gottesdienst. Einmal, an einen: Pessach, hielt der reiche und gelehrte Maun in dem größten Gemach seines sihöiten Hauses einen Soder ab. Du kannst dir denken, wie prunkvoll es dabei herging und wie streng alle Vorschriften bis aufs Haar dabei beobachtet ivurdeu. Der Tisch ivar mit dem herrlichsten Linnen bedeckt und mit kostbaren silbernen und goldenen Geräten tierziert. In kristallenen Flaschen und Bechern funkelte der Wein in allen Fachen und der Wein war von dm frömmsten Männern von der ersteti Minute seines Wachsens aus das sorgsamste behütet. Rings um den Tisch saßert viele Arme und fremde Wanderer, die der Hausherr eingeladen hatte, ganz wie die Vorschrift gebietet: ,Jeder, der da hungrig ist, komm', speise mit uns, jeder, der dürftig ist, komm', feiere Pessach mit uns." Der Hausherr saß angelchnt auf seinem mit seidenen Kissen gepolsterten Sessel an der Spitze der Tafel, angetan in einen mit Goldstickerei verbräm dm Kittel, umgürtet mit einem silbernen Gürtel, und vor ihm stand die goldene Sederschüssel, auf der mit peinlichster Genauigkeit, streng nach den Vorschriften Mazzoth, Kräuter und' alles andere schön geordnet dalag. Die Hagga>da wurde schön und laut gesungen, und der Hausherr holte aus jedem Worte die verborgensten Geheimnisse heraus und mit jeder Zeremonie verband er feen tiefsten Nun, den die Weisen und Frommen der Vorzeit ihr untergelegt Chatten. Er blickte über die Tafel hin, und als er sah, daß so viele arme Leute und Fremde an seinem Tisch sich gütlich taten und daß er alle Mizwoth so mit strenger Genauigkeit nach ihrem tiefsten Sinn erfüllte, dankte er Gott und freute sich im Herzen und dachte bei sich: wenn der Prophet Eliah heute in unsichtbarer Gestatt in jedes Haus kommt, wo der Seder abgehalten wird, mrd aus dem für ihr bereitstehsuden Pokal trinkt, so wird er gewiß bei mir zuerst eintreten. Gibt es in der ganzen Gegend weit und breit ein zweites .Haus, litt dem die Gebote Gottes an diesem Abend so streng und genau, mit so viel Weihe und Andacht erfüllt worden sind? Nach dem Seder entließ er die Gäste, sein Hausgesinde ging zu Bett, nur der Hausherr allein wollte die ganze Nacht wach bleiben, wie die Strengfrommen zu tun pflegen, um Schir Haschirim zu singen und im heiligen Schar alle die Erzählungen vom Auszug unserer Väter aus Aegypten zu lesen. Auf einmal übermannte ihn die Schläfrigkeit und er nickte sin. Im Traume kam Eliah, der Prophet, zu ihm und sprach: „Du irrtest dich, als du meintest, ich hätte heute abends dein Haus zuerst besucht. Bei dir bin ich seit Jahren überhaupt nicht gewesen. Mein erster Besuch aber galt heute abends Chajjim. dem Fuhrmann." Der vornehme Mann erwachte sehr erschrocken und zu Tode betrübt. Er dachte: Gott 'weiß, was für schwere Sünden ich begangen habe, venn Eliah, der Prophet, seit Jahren zum Sederabend nicht zu mir kommt. Wer aber mag jener Fuhrmann sein, den er zuerst mit seinem Besuche beehrt? Es litt ihn nicht mehr im Hause, er legte den schönen, goldgestickten Kittel ab und ging hinaus, um Chajjim, den Fuhrmann, aufzusuchen. Die ganze Nacht irrte er umher. Erst als es Tag wurde, fand er die zerfallene Hütte weit draußen in einem Gäßchen, wo die ärmsten Leute wohnten. Chajjim, der Fuhrmann, war nicht lvenig erstaunt und verwirrt, als der reichste «und vornehmste Mann der Stadt in seine ärmliche Stube eintrat und ihn auszufragen begann, was er am vorigen Abend getrieben hätte. „Was alle Juden am Pessachabend machen", antwortete Chajjim, ,/den Seder habe ich abgehalten." „Aber wie habt Ihr das getan? Habt ihr alle Dinim und Minhagim genau beobachtet? Und die Kawwauoth dabei im Sinne 'behalten? Und haben arme Leute und fremde Gäste an eurem Tisch gespeist?" Chajjim sah den Mann verlegen an und antwortete: „Ich verstehe leider nichts von allen diesen heiligen Sachen, denn ich bin nur ein ganz unwissender Fuhrmann, ich kann mit Mühe nur ein wenig beten. Die Zeiten sind schlecht und die Verdienste kärglich. Aber, Gott sei Dank, zu Mazzoth, Rosinen und einem Stückchen Fleisch hat es gereicht. Abends bin ich zerbrochen vor Müdigkeit nach Hause gekommen, mein Weib hat den Soder zurecht gemacht, und als ich die Haggada aufschlug, wie jedes Jahr — hm, ich kann ja kaum lesen und weiß gar nicht, was alles darin steht und wie man es zu machen hat — da sagte ich zu meinem Weibe: Wir wollen es machen wie jedes Jahr, und wir sprachen: Wir danken dir, Gott, dafür, daß du unsere Väter aus dem Lande der Knechtschaft herausgeführt hast, und nun hilf uns Wetter. Dann speisten wir, und währenddessen kratzte es an der Tür, es war ein Hund, der sich in der Nachbarschaft herumtreibt und, weil er sehr häßlich ist, von allen nur Schläge und niemals einen Bissen bekommt. Das Tier dauerte uns, denn es frox: und winselte. Mein Wsib rief ihn herein und wir gaben ihm vor: unserem Essen. Dann betteten wir ihm ein Lager, dort in der Ecke. Da schläft er noch. Also erzählte Chajjim, der Fuhrmann, dem vornehmsten Mann der Staadt. Hagadah-Melodie». Uintleir unseren vielen schönen Hagadah-MelMen befinden sich gewiß manche, die auf alte Tr-aditvon Anspruch machen Wimen. Es ist nicht ausgeschlossen, daß manche von ihnen noch Motive uralter jüdischer Melodien auifzuweisen haben, die so alt sind, wie unsere altehrwüMge Hagadah selbst. Wie aber nmnche unserer SynagolgeWesömge, besonders die modernen, nicht mehr frei sind vom Einschlag der nichtjüdischen Umwelt, so gibt es auch Hag>adah-Melodien, in denen manche Varianten zu finden sind, die nicht in der reinjüdischen Tonwelt wunKelln. Die Analyse ist für ein feines jüdisches Ohr LMschwer. In unserer schönen Liburgie begegnen wir Weisen, in deren Tönen sich noch die jüdische Seele rein abspiegelt: der spezifisch jüdische Seufzer und das herzliche Autfjcmchzen der Bei Grippegefahr Tabletten im ■//r, In allen Apotheken erhältlich Freude, die noch heute tief in die jüdische Seele dringen, und selbst bei religiös erkalteten Juden frte letzte Seite des jüdischrelvgiösen Empfindens in Schwingung versetzen. Zu diesen gehört der „Tvop", mit dem in unseren Synagogen die Thor« vorgelssen wird. Die „Schiro" mit diesen: uralten „Trop" vorgetrogen, löst Helle aufjauchzende Hallelujas in der jüdischen Seele aus, wie andererseits der ,Zrop" des Mageliedes „Eicho" am Tischo-Be-av die jüdische Seele in Schmerz und unsägliche Trauer versetzt. In den „Kol Nchwi" am Jovi Kippur, in einigen Rezitativen in den Slichoch und in den Gebeten und Piutrm der Festtage, insbesondere der hohen Festtage, ist. soweit sie die Kantoren unserer mödeirnen Tempel nicht modernisiert und ./verschlimmbessert" haben, noch das unverfälschte Echtjüdische enthalten, wie es seine tiefen seelischen Regungen gesanglich wled ergibt. Gebannt steht man hier vor prunkvollen heiligen Monumenten, an die sich der zerstörende Zahn der Zeit nicht herangewagt hat. Weniger günstig aber war das Los einer nicht geringen Zahl unserer liturgischen Gesänge. An manchen ist sogar für das musikalisch nicht besonders geschMe jüdische Ohr das im Lause der Zeit hinzugekommene fremde (Stemmt, di« nichtjüdische Variante leicht herauSznhören. Und seitdem das schöne altjüdische „Chasouus" seinen Matz dem modernen Kantor abtreten mußte, dessen Ausbildung vielfach keine andere als die des Opernsängers ist, kann man so viele synagozate Melodien Höven, die nur alls fremde Früchte genossen werden Wunen, und am liebsten — außerhalb der Synagoge. Nnsere Hagadah-Melodien hatten noch weniger Glück als ihre Geschwister, die synagogalen Gesänge. Während die Synagoge in leber Stadt die gange Gemeinde zu einem gemeinsamen Gottesdienst sammelt uiid so die Gesänge und Melodien der Gebete mehr oder weniger uniform gestaltete, waren die Sederzeremonien seit jeher FamKienandachten gewesen. Mar: braucht sich daher nicht zu wundern, daß mit wenigen Ausnahmen von einigen wirklich Traditionelle:^ jedes Land, ja jede Stadt, wenn nicht fast jede Familie mehr oder weniger einige eigene Melodien für manche Partien der Hagadah besitzt. Hier kommt es häufig vor, daß manche StM, manche Familie ganz unbewußt ein variiertes Motiv eines mchtjüdischen Liedes tvied ergibt. Es ist zum,FamMenstück"' geworden und ging vom Vater auf den Sohn über. Bon einer solchen charMerMchen ,-vevjüdischlen" HagadahMelodie, die in der Ukraine für das ,M lo noch Ki lv joeh" popMr geworden ist, weiß der bekannte Meister des jüdischen Volksliedes, Herr Kipnis (auf seiner Tournee in Westeuropa gab er kürzlich an einem Sonntag im Wille de Paris, Strasbourg, ein erfolgreiches Konzert von jüdischen VolMiedern), zu erzählen. Dos unten folgende „Ki-ilo-uoeh"-Lied wich noch heute in Wolhynien das „fvnische" Lied genannt .(,Fonlie" ist Spitz- Mn» die Blüten aufgehen. Skizze aus dem Leben Palästinas von Dow Kliniker. Am Rüsttage des Pessachfostes vormittags stand in Mister Jakob Sirnons Orangegarten in Petach Tikwath eine Gruppe junger Leute, schnitten von den Bäumen goldfarbene Orangen und packten sie schön geordnet in Kistchen zum Export. Während alle dastehen, ohne Blusen, die Aermel hinaufgebunden, mit glühendroten Gesichtern, in die Arbeit, die Eile hat, vertieft, kommt Else, Mister Jakob Simons einzige Tochter mit seiner Frau Elisabeth, weiß gekleidet, mit einen: Körbchen in der Hand/und bittet höflich, daß man ihr für den Pessachtffch Orangen äbschneide. Igal, der wohlerfahrene Anführer der Arbeit, erfüllt beveiiwilligst ihren Wunsch, wählt die schönsten Früchte aus, schneidet jede Frucht mit noch einem grünen Matte ab und legt alles künstlerisch ins Körbchen. Man wechselt einige Worte; Else bringt mühsam ihr gebrochenes Hebräisch hervor, mit den: englischen Akzent und dem unter der Zunge rollenden r, lächelt dazu und öffnet ein 'wenig den Mund, wobei auf sehr anmutige Weise kaum merkbar die obere Zahnreihe etwas hervortritt. Ihre ganze Erscheinung, ihre liebliche, wohlgesittete Offenherzigkeit eines echten Londoner Kindes machen einen frmMichen Eindruck. Sie bedankt sich und, als sie sich entfernt, blickt die kleine Gruppe noch mit einem befriedigten Lächeln nach. Wortlos, nur gleichsam wie erfrischt, kehrt man zur Arbeit zurück. Niemand denkt etwas Schlimmes. Da ereignet sich aber eine kleiiw Geschichte. Die Arbeit ist schon beendet. n:an zieht die Blusen an, eilt in den Gedud.*) Konunt eben Ben-Jemini, der Wächter der Orangerie, mit einer Bitte: Er müsse am Abend im Gedud sein, auf einer Versammlung, und soll selbst dort ein Referat halten; vielleicht will ihn einer der Genossen ablösen. Igal erklärt sich einverstanden, au seiner Stelle Wache zu sichen. Man meldet es Mister Jakob: Der hat nichts dagegen, stellt :mr eine Bedinguldg, daß .Igal bei ihm den Seder verbringe. Igal sträubt sich — konunt Misses Elisabeth zu Hilfe, unterstützt die Bitte ihres Gemahls, auf matronenhafte Weise *) Große ArbeitevovganijatM: in Palästina. freundlich und gebieterisch zugleich. Da darf Igal «icht Absagen ... Der Tisch ist bereitet, w:'e Elisabeth selbst bezeugt, mit allem Guten — möchten es alle Juden so haben! Was kann denn in einem Pordes*) fehlen, wo Geflügel, Eier, Gemüse und, was es nur Grünes gibt, rn Hülle und Fülle vorhanden sind, sogar eigene Fische aus dem Weiher; auch an Wein und Kognak fehlt es, Gott sei Dank, nicht in Petach Tik-vah. Und gar die Orangen nach den: Dessert schmecken wie aus dem Paradies. Mistes Elisabeth drängt Igal, von allem zu genießen; mit der Vornehmheit einer reichen Hauswirtin sucht sie seine Zufriedenheit mit ihren kulinarischen Kenntnissen. Und Mister Jakob ist mit dem Gaste sehr zufrieden. Er rühmt sich vor diesen: mit seinem Fachwissen in allen Pestachgebräuchen, in allen Deutungen der Hagada. Mister Jakob bekennt stolz, daß man in seinen Kreisen, in der Mischen Aristokratie von London, auf das Jüdische großen Wert lege. Nie ist die einzige, welche an. den Gesprächen wenig Anteil nimmt, nur gerade soviel, als die Höflichkeit erfordert. Sie hält eben bei einer interessanten Stelle in ihrem englischen Romanbuch mit den farbigen Bildern. Erst später, als auf das Hohe LiÄ die Rede kommt und Igal da ausmalt die Frühlingszeit in Erez Israel, die erwacheride Natur, das Natuckind Srklamith, wie sie einfach ist, naiv und doch zugleich schlau und tief empfindsam wie eine moderne Frau — da legt Else ihr Buch weg und lauscht aufmerksam dem Gespräche. Es tvar schon spät, als man sich von: Tische erhob. Igal ging noch auf die Wache. Am nächsten Morgen, eben aufgostandön, nahm Else chren Roman, lustwandelte durch den Pordes bis zum Hügelchen beim großen Feigenbaum, wo sie Igal begegnete. Wie dies seltsam sei, fragt sie ihn, die Luft scheint ungewöhnlich, sonder>bar verändert, keine Wolke und doch die Sonne nicht sichtbar, alles wie in verschwimmender Dämmen:ng. Igal erklärt, daß dies die Dämmerung der Apfelsinenblütezeit sei. Drei Tage dauert sie in der Regel. Erfahrene Leute behaupten, daß, trenn es anders iväre, wenn die Blüten unter den Strahlen der Sonne aufbrechen, sie so starken Dust Verbreiteten, daß kein Geschöpf es ertragen fömtte. Die Dämmerung verlangsamt und reguliert das Auf- Mlhen. Else findet, daß in der gedampften Beleuchtung die Welt wie ein Panorama erscheine. So plaudernd und spazierend erreichen sie den höchsten Punkt des Hügels, von wo man den ganzen Pardes überblickt. Prachtvoll ist er, wie ein Zaubergarten. Ein schnurgerade Zypressenallee führt vom Tore zur Wohrmng, links der große Weiher, von dem in weißen Linien die Wasserkanäle ausgehen, von denen jeder Baun: seinen vollen Trunk empfängt. Und die Bäume .— wie seltsam! — tragen zur gleichen Zeit die goldene Frucht vom Vorjahr und die weißen Blüten der künftigen Ernte. Else öftnet die Augen weit, blickt in alle Winkelchen; durch Jgals Erklärungen sieht sie zum ersten Male den Zaubergarten, welcher Leben und Reiz ausströmt. Wie schön erscheinen die Gemüsebeete zwischen den: Weiher und dem Hause, umgeben mit Drahtgeflecht zun: Schutze vor den Vögeln, die großen Salatblätter spiegeln alle Nuancen des Grün; die weißen Zwiebel mit den grünen Fächern stehen in Reihen wie auf Parade; die rosenfarbenen Tomaten blicken verstohlen unter den Blättern; in den Gewürzbeeten gewahrt man schon kleine Blümchen, gestern erst geboren und heute schon in Farben gekleidet, aufgeputzt zum Frühlingsfeste; und schillernde Falter flattern umher, Stäubchen vertragend. Vor den Steigen spazieren Hühner, welche nach Würnrern suchen. Der große Hahn aber mit dem roten Kam::: ist immer beschäftigt, „busy", wie Else sagt. Jede Weile kletert er auf die Spitze der Leiter, bcäht mit lauter Stimme, verkündet der ganzen Welt, daß eme seiner würdigsten Hennen ihm in glücklicher Stunde ein Ei gelegt hat. Der ganze Garten ist unrgeben von einem lebendigen Mimosenzaun; zahllosen wie arwinandergewachsenen Bäumchen, die alle wie geschoren oder gekämmt ausfehen und mit gelben Blütchen v^l besteckt sind; sie wiegen sich und Hüpfen tvie Dvrfmädchen vor einem Festestanz. So schildert es wenigstens Igal. Und Else bemerkt dabei verlegen, daß auch sie jetzt wie ein Dwrfinädchen fühlt. Doch inmitten der Festlichkeiten ein Sfcmtfcf: zwei Chamäleons schießen wie Feinde gegeneinander. **) Orangerie.

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