Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2544 (23.3.1926)
- Date
- 1926-03-23
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Tmmw- ~§w?- ■X>y •*’■" ’■*/- J'tWRl*1 "V •* * ■ E»' ■ Kr. 284? Mm. MenWg Menev Ms^stxnzeNuM Die Resom des BSlkerbundes. 8in Vortrag Profeffor Schstikngs. Der Hervorrvgeirde Bökkerrochtslehrar und Pazifist Prof. WaÜer Schücking, Mitglied des deutschen Reichstages, hielt Samstag auf der Heimreise von Genf als (Hast der ästerreichiischen Völkerdundliga, der österreichiischen Fricdensgosellischaft und der internationalen FraueUliga einen Vortrag Mer die R e o r g a n ps a 1 i o n des Völkerbundes. Die Persönlichkeit des Vortragenden nnd d:e Aktualität des Themas hatten ein zahlreiches Auditorium angezogen, das dem Vorkämpfer des Friedens- und Volkevbundsgedaukens herzliche Ovationen buchte. Nach einer Begrüßungsansprache des Herrn Goldsched, der die Verdienste des Vortragenden schilderte, begann Prof. Schücking seinen Vortrag. Er waMe sich zunächst gegen jene Enthusiasten, die rm Völkerbund die Vollendung des pazifistischen Ideals schen wollen, wie auch gegen jene Step. Liker, de ihn nur als Instrument imperialistischer Politik darstellen. Es ist 'Notwendig, einen Mittelweg einzuschlagen und den heutigen Zustand objektiv im Dichte der Geschichte zu betrachten. Der Völkerbund -st entstanden in einer Zeit des Ue-berganges vom Egoismus der Staate n z u m N e ch t s g e d a n k e n. Es ist dies die gewaltigste Revolutionierung aller Völker und Zeiterl. Denen, die heute in höchster Vollendung das verlangen, was ihnen gestern noch als Utop'e erschien, müsse man entgegenhalten, daß auch Rom nicht an einen: Tage erbaut worden ist. Der Völkerbund ist heute ein internationales Clearinghaus. Dadurch, daß die Rats Mächte alle drei Monate olle aktuellen Fragen der Woltpolitik besprechen, ist ein großer Fortschritt % den Methoden der Diplomatie erreicht worden, wenn auch heute die einzelnen Mächte sich noch größtenteils von ihren eigenen Interessen treiben lassen. Wir leben in einem demokratischen Ze-talter, und so wird der Völkerbund das sein, was die Völker aus ihm mache n. Man hat gesagt, daß die Haager Friedenskonferenzen den Völkerbund überflüssig gemacht hätten. Daraus sei zu erwidern, daß der Völkerbund ome internationale Arbeitsgemeinschaft ist und sich nicht nur um die Erhaltung pes Friedens bemühe. Atan hat dem Völkerbund ferner vorgeworsen, daß er heUen Fragen bisher sorgsam aus dem Wege gegangen se'. Das ist richtig, denn man habe sich ganz bewußt nur mit kleineren, beschränkten Ausgaben abgegeben. Der Völkerbund ist ein zartes Pflänzchen, und man muffe ihn erst zu einer internat'-onalen Bülkerburrdgesinnnug erziehen. Und dazu sind eben die kleinen Ausgaben, iwc Kalenderreform, geeignet. Die letzten Ereignisse >n Gens haben nun die Notwendigkeit einer Resornr des Völkerbundes gezeigt. Heute besteht er als Bund souveräner Staaten. Drüse mißverstandene Souveränität verlange die E'nstimmigkeit der Beschlüsse. Ausgabe muß sein, im Rahnren des Bundes einen höh er e «, ü b e r st a a t l i ch e n Wille n zu schassen, einen Mehrheitswillen, dem sich der einzelne Staat unterwarft. Es bestcht hier eine große Ausgabe für die Kleinstaaten, die sich bisher von allen großen Affären, europäischen Fragen und Konflikten ferwhalten und geradezu Furcht vor der Wahl in der: Rat hätten. Diese Politik ist falsch. Wenn diese Staaten nicht ünmer Komplimente machen wollten, sondern energisch ihre Meinung vertreten ivürdcn, so wäre das Gcnfe r Debakel nicht eingetreten. Wir können heute kaum hoffen, daß der Gedanke an eine Aendernng der Organisation sich bald durchsetzen »verde. Heute geht der Kanrpf um d'e R a t s s i tz e. Diese Frage läßt sich nur radikal lösen, durch eine Demokratisierurig, das heißt Abschaffung des Unterschiedes zivischen ständigen uub nichtständigen Ratssitzen. Die Einrichtung der ständigen Ratssitze sei noch ein Ueberbleibsel aus der Vorkriegszeit, eine Nachfolgerin des „Europäischen Konzerts". Es ist jedoch unwahrscheinlich, daß diese Demokratisierung heute dnrchgesetzt wevden könne. Daher müsse man sich mit einer Beschränkung der Ratssitze begnügen, und zwar auf fünf ständige, Deutschland inbegriffen, und sechs nichtständige. Für letztere muß ein Berteilungsinodus geschaffen werden, bei bis heute noch fohlt, da ein entsprechender Beschluß voll 1920 auf Statutenänderung in der Weise, daß die Assem'blee mit Zweidrittülmohrheit-Norinen über Wahl und Dauer der' nichtständigen Ratssitze sowie über Wicdcvwähl-barkeit der Mandatare zu setzen habe, von einem Teil der Mitglieder noch nicht ratiszert wurde, was nun ehestens geschehen nlüßte. En Vorschlag wäre, daß alljährlich zwei Sitze zur Neubesetzung kommen müßten, deren bisherige Inhaber nun drei Jahre hindurch nicht wählbar sind. Bei der Wahl nlögen geographische, ethnische, religiöse nn> kulturelle Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Ebenso müsse die Möglichkeit einer Abberufung durch Mehrheitsbeschluß, also eines Mißtrauensvotums siir diese nichtständigen Sitze geschaffen rverden. Am Schluffe seiner Ausführungen kam Prof. Schücking alvf das V e r h ä l t n i s Amerikas z u m V ö l k e rbnnd zu sprechen. Sein dortiger Aufenthalt habe chm gezeigt, daß in den führenden geistigen Schichten eine günstige Stimmung für den Beitritt der Vereinigten Staaten herrsche, die einerseits auf die Investitionen der Vereinigten Staaten in Europa und ans das Interesse für den Schuldner zurückzuführen sei, andererseits aber durch den Einfluß der k a t h o l c.f ch e n K i r ch e veranlaßt werde. Reicher Beifall am Ende des Vortrages dankte dem Redner für seine interessanten Anssührungen Sa« Minderheitenrecht. Ein Gespräch mit Professor Schücking. Einem unserer Müarbeitcr gewährte Profeffor Schücking eine Unterredung über aktuelle völkerrechtliche Probleme. Profeffor Schücking äußerte sich zuversichtlich über die Wirkungen, die der Eintritt Deutschlands in den Völkerbund für die Entwicklung des Minderheitenrechtes auslösen wird. Deutschland sei am stärksteil au dieser Frage interessiert, dä der größte Teil der Minderheiten dem deutschen Bolle angehöre. Dadurch werde die Frage zur Gänze aufgerollt rverden. Ebenso sicht Profsfor Schücking der Entwicklung eines W e l t m i n d e r h e i t e n r e ch t e s, wie es in letzter Zeit vorn Genfer Minoritätcnkongreß unter anderem gefordert wurde, optimistisch entgegen. Erlaubt auch, daß in absehbarer Zeit den Minderheiten ein Dn mittelbar es Klage recht vor dem Internationalen Gerichtshof zugestanden werden würde und daß die Entwicklung dahin gche, daß nicht nur Staaten, sondern auch Nationen und M. «W-, IW S*fe9 Bei Grippegefahr Tabletten Ina 1l e u Apotheken er h a l t l i ch Minoritäten B ö lke r rech t s su b jeitc we rden könne n. Bezüglich der I e w i s h A g e n c y ist Professor Schückin; der Ansicht, daß sie kein Gebilde des Völkerrechtes ist. Sie so es ebensotvenig wie das Rote Kreuz oder die Völkerbuudligen. (Der Vergleich scheint uns irrig. Die Jewish Agency ist m Maildat ausdrücklich als die Körperschaft anerkannt, die de» Rlandatsregiernng in allen beu Aufbau der jüdischen Heimstätte betreffenden Angelegenheiten zur Seite zu stehen hat. Sü »väre also eine Körperschaft öffentlich rechtlichen Charakters.' Auf die Frage nach -der Kodifikation des Völkerrechtes! an der Professor Schücking tätigen Anteil nimmt, betonte er, daß auf diesem Wege der Spielraum der Diplomaten wesentlich eingeengt werden würde. Nach der Stellungnahme Deutschlands zur Mandatspolitik befragt, erklärte Profeffor Schücking, daß Deutschland nach seinein Eintritt in den Völkerbund wieder an der Handelsfreiheit in den Mandatsgebieten teilhaüen werde und vor allem am Handel mit seinen ehemaligen Kolonien interessiert sei. Aber auch am allgemeinen Aufschwung der vorderasiatischen Länder sei die deutsche Wirtschaft interessiert. Sie hebräische Universität. London, 22. März. Am Sonntag fand in London eine Ber* ftmnilnng der jüdischen Aerzrcschast statt, um eine medizinische Sektion der Gesellschaft Freunde der Jüdischen Universität in Jcr-usalml zu gründen. Sir Philip H a r t o g, der Präsident der Gesellschaft, führte den Vorsitz. Sir Philip gab eine Uebersicht der gegenwärtigen Arbeit der Universität, die er vor kurzem besuch: hatte. Dr. Eder sprach besonders über die medizinische Forscher- Arbeit, die in der Universität geleistet wird. Das erste Institut, das geöffnet wurde, war das Jnstitur für Medizin, das einerseits die Untersuchung der serologischen, hygienischen und bakteriologischen Probleme Palästinas und der Nachbarstaaten durchführt, andererseits die Ausbildung der Aerzte, die im 'Lande arbeiten, leitet. Abschaffung der Todesstrafe in der Tschecho« slowakei. Das nette Strafgesetz. Prag, 22. März. (Tel.-Komp.) Nach dem soeben fertiggestellten Entwurf des neuen tschechoslowakischen: Strafgesetzes wird die Todesstrafe ab geschafft Ferner wird die Unterbrechung der Schwangerschaft, § 144-47, auf ärztliche, soziale und ougenffche Indikation g e st a t t e t sein. § 129, der die Homosexnalität betrffft, ist in 8er Weise abgeändert, daß Unzucht zwischen gleichgeschlechtlichen Personen nur dann verfolgt wird, wenn sie dem Tatbestand der gewalttätigen -Schändung entspricht oder mit einem anderen Verbrechen, wie Verführung, Verletzung der öffentlichen Sittlichkeit usw., in Verbindung sicht. f iltlA Willi IV «ivi -i Geheimsprachen für Frauen. Wie exotische Völker: voden. Bor don verfchiedenerr Völkern der Erde findet man dnr Brauch, daß sich die Frauen, wenn sie miteinander plaudern, einer anderen Sprache 'bedienen, als wenn sie mit Männern sprechen. Dies trifft man besonders häusig bei den Jndianerstämmen Guatemalas unb Brasiliens an. Bei ihnerr haben Frauerr und Männer enttveder nur zum Teil aridere Bezeichnurrgen für einzelne Gegenstände oder überhairpt gesonderte Frauen- und Mämrerspracheu, wogegen bei den Chiqnitos in Bolivien dir Frauen oft nur die Endungen der Worte verändern. Bei dcrr Karaiben, dem Jndianerstanmr, der heute fast ganz ausgestorben ist, findet man ganz nnverstärrdliche Sprachgowohnheitcn; bei ihrrcrr gibt es eine Sprache, die von Frauerr und Männern, wenn sie zu Männern sprechen, angeivendet wird und rirre andere, tverrn die Frauerr untereinander sprecherr; dieser 'bedieneil siü) jedoch auch die Männer, ivenn sie „weibliche" Angelegenheiten besprechen. Arrch die südafrikarrischerr Kaffemfrauen sprechen eirre eigene Sorrdersprache, deren Gebrauch indes ganz saltsarne Gesetze vorschrerbt, indem sie jeiveils durch die Bevtvandtschaftsvechältrnffe bringt werde»:. Keine Frau darf z. B. jemals ein Wort aussprechen, das im Zusanunerchang mit deui Namen eines 'ihrer Schwäger steht. Schwer hat es auch eine Frau bei den (sulus, deren Gesetze ihr verbieten, den Naurerr ihres Gwßvaters oder Schwiegervaters oder besten Brüder auszusprechen. Diese Gesetze sirrd uranchnral so streng, daß, wenn der Name eines dieser alten Herrerr^ z. B. ein „Z" enchält, die Frau ihr Leben lang kerrr Wort aussprechen darf, in denr ebenfalls ein „Z" vorkonmrt. Die Wasuahelifrauen Ostafrikas plaudern wieder eine richtige Ge he im spräche, die den Mämrern vollständig frciUtb ist und Aoiben nruß. Es sind aber auch mmrer uur ganz oertranliche Dinge, die sich die schlvarzen Damen in ihrer Sondersprache nrUtcilen. Auch die malaiischen Fvarren vertrarrerr sich ihre (^cheiinrrisse in Worten an, die die Männer nicht verstcherr. Auf Borireo sprechen die Frauen der Brunei allerhand Sprachen, die sie sich selbst ans denk ich«» sie jcher Mbe brffpW" weise eine andere anfügen. Diese „verkehrte Sprache", wie sie bei den Frauen heißt, zeigt denn arrch keinen einheitlichen Charakter. Anders dagegen ist cs bei den Suahelis Afrikas, bei. denen den jurrgen Mädcherr ein regelrechter Unterricht in ihrer Sondersprache erteilt »vrrd. Bei den a s i a t i s ch e rr K r r g i s e u giü cs für unschicklich, rvenn eirre Frarr jmralS den Namen eines ihrer mänrrlichen Bevivandten ausspricht, lvas aber um so schwieriger ist, als manche Kirgisen die Namen von Gegenstärrden oder Tieren siihrerr. Heißt also der Schwager einer Kirgisenstau eüva „Messer", so bleibt ihr rrichts anderes übrig, als für das Wort Mester ihr ganzes Leberr lang eirre andere Bezeichnung zu wählen. Uebrigens hat selbst die ja p a n i s ch e Sprach e ihre eigenen ArNoendungsarten, die für Männer und Frauen gesondert sind, ja sogar zlvei Arten voneinander gesonderten Schriftsprachen und oin für beide Geschlechter verschiedenes Satzgefiige. Seltsame zahlenrufammenbavse. Am 23. April 1616 starb z>r Stradjvrd-on-Avon William Shakespeare. Dos gleiche Jahr, ja sogar derfelbc Tag, »var auch das Toöesdaturrr Miguel de C e r v a n t e der am 23. Apr.Ä 1616 zu Madrid verschied. Anfjallerro ist, daß arr demse'iberr Daturn, also am 23. April, Shakespeare 52 Jahre vorher das Acht der Welt erblickt hatte. Er starb also au seiuein Geburtstag. Genau hirndert Jahre »rach ssinern Geburtsta-g oreike der Tod oinen anderen Dichtür jener Zeit, der gerade mit Shakaspoare die nrannigfachsten Brrührungspurrkte hat, uird oftmals mit dem Beinamen ,per deutsche Shakespeare" benarrrrt twrden ist: den Schlesier.Aroreas Gryphrus. Dieser, der das Amt eines Syndikrrs des Fürstentums Glogarr beMidcu.', wurde am 16. Juli 1664 in einer Versanmrilurrg des Larrdesousschrrsses oorrr Schlag getroffen, und es ist beachn'nsivert, daß auch hier die „16" eilve Stoffe spielt. G'Wh'.'.rs war närnlich im Dodesjahve Shakespeares uno Cervantes' 1616 zu Oberglogau geboren. Die merkwürdige Berschlirlgurrg dies'!» Zibien- Werns rückt dieses Dichterdroigestirri, das sachlich scharr durch »nancheriei in new Bezichungerr mitvrna>rdc,r vevknüpfr erschräut rrnd eine ganze Epoche repräsentiert, in eine noch engen.', magische Ber- Die schmerzliche Melanchorre des Träamors, der « einer ihur wchnsstemden Zeit lebt, und aoc dad»r.:ch?:mt Kritiker seine: Zeit wi<rd, offenbart sich ebenso in dar Gestalt des Hamler, wie in der Gestalt des armen Ritters de la Mr-cha, wie in dem abenteuerlichen Leben des reinen Toren Simp.'icins. Diese innere gedankliche Verbiudunig, deren Aufhellung Sähe der Literituchistorrke^ ist, drängt sich — nein durch die Verwandtschaft der Zahlen — auch schon äußerlich deur Chwnisten auf. Ein avichmetisches Zusammentreffen, das besonders nachdeEch machen muß! Es erinner: daran, daß auch eine aitbcre Zahl rm Ablauf eines Jchrh.rnderrz eme besondere Roye ^gespielt hat. Es ist die Zahl „9", ntiit der im 18. Jahchundert die bedeutendsten Taten der Geistesg-eschichte verknüpft sind. ES ist bekannt, daß' Goethe 1749 nno Sch;Ier zch:r Jahre später, 1759, geboren sind, 1769 Napoleorr, 1719 Gierm, 1729 Lass in g, 1799 Balzac. Wer rr.ben den Geburtsdmen dieser göistigen Aufrührer des 18. Jahrb.l'rdrrtZ, deren Wirkung sich bis in unsore Cagp Mreckt, sind auch bedeutsame, geisteZgaschichtliche Werke mA der magischen Zchl „9" verknüpft, wie die revolutionierend wnÄnden „Litemturbrkfe" (1789) uird die Harnipuvge-r Dvanraturgie" (1769) und auch das 'Standardwerk Lessmgs „Nathan der Weise" (1779). 'Schillers Hauptwerk, der „Walle,rstein", kam im Geburtsjahre Balzac' (1799) heraus. Herders kritisches Hauptwerk „Kritische Mldrr" ihn gleichen Jahre wie die ,^Hmnburger Dramaturgie" (1769). Auch Goethe blieb der „9" seines Geburtsjahres treu. Demr als das größte undaufwühlerrdste Ervignis dieses Jahchllnderts archob — die große französische Revolutiorr —, da wurde auch Goethes Leberr durch die Geburt seirres 'ersten und einzigen Sohnes (1789) irr neue Bahnen geworfen, die für se-iire Zrllunst bestmtmerrd sein sollten. Die Wiederkchr bestimmter Zahlen mtb Zeitabstände in Verbindung mifc bsstimmten Slrten von Ereiignisten oder beftimmteir Gattungen von Persönilichkeiterr lenkt die Anfmerksarnkeit irmner von nerrem darauf, über die .inneren, hannotüschchythnrischen Gesetze des Leberrs mrd des Geistes nachzudercken, die bicher keitti» Theorie und ürirve Forschung, so tiejdringerB sie auch üst Einzelfall» sein nwchten, enrrätseili ha:. Die Zahl ist Änes der großen Ächemmiffe des Lebens. m ■ mr iriKni>rTr<Miirfnri ii>ii|-» rtrtTriri i—ig■MTiMTI!MI>Mlt M' l,,s 1"