Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2542 (21.3.1926)
- Date
- 1926-03-21
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 2532 Mett, TönnW Memr WforötitftffiiiKft 2t. Mar; m> 't\k 18 Die Erhöhung des Existenzminimums hei Exekutionen «mf daS Zehnfache. Das von der Exeikufton bsfreiite EAstvnizmminvuim HÄ sich im Lärche der Zeivt als zu iriodrig erwiesen. Auch die in der ExeEutionsnovelle bostinrmten Werbausmaße, die noch im Jahre 1964 festgesetzt touvden, sind mfvlge der VewSsuovuny der Lobenshoftuug um 2V Prozent nicht mehr akvuell. Jnifolgedessen wird im Hcmpta.uSschuß des Natimmlrates vonder Regierung eck« neu.«r>l>iche ExeLu-tionSnovelle oingelbvacht, welche die Erhöhung des ENbstenzmmiMlms mKf das Zehnfache Vovsiht. Es sollen also die im § 231 genannten 380.000 K. awf 260 S., die im § 289 erwähntem 600.000 K. ans 60 ©., Legw. 1000 S., die im fevben Pcwagvaphm erwohnten 2O.OOO K. mvf 2OO S., die im § 880 Moähirten 500.000 K. aus 600 S. erhöht werden. Die Polnisch-jüdische Handelskammer in Tel-Awiw. In Tel-Awiw wurde aus Initiative des dort zu Besuch weilenden jüdischen Mgeovdnsten M. Frosti.g eine polnisch-pal ä st i n e n s i s ch e HandelskanNner bsgründe-t. An der Gvünduingsversammlung nahm auch der poibnische GmevaNmchuIl Dr. H u b i c k i tM, der zum Mmnvarisrtzsnlden der Hcmdelslummer gewählt wurde. Er galb der Hoffnung Ausdruck, daß Palästina in der allernächsten Zeit das Handelszentrum für den nahen Osten werden Wird. Cr sei auch ülberncngt, daß sich die poftvilsch-palästinensischen Haudelslbezdehuugen fcstigen und soüvohl für das Wiritlschaftslirlbein iu Pallen als auch für Palästina nur vom Bootedl sein tverden. Ungünstiger Saatanstand in Ungarn. Aus Budapest, i’O. b., meldet Ung. Döl.-Korr.-Äur.: Nach dem heute erschienenen Saa-temstanidslieuichtie zeigen wegen der »MMnstigerr WiWrung sowohl die -Herbstals auch die Frühjahrssaatem einelangsame Enitwicklung. Zollerhöhung in Rumänien für Textil- und Eisenwaren. Ans Grund vom Bi.larester Me>ldnu-gcn will di« Handelskammer in Wien mit, daß die seit längorenr von der rumänischen . Regierung beabsichi'igte Erhöhung des Gmvfuhrzolles auf Erzeugnisse der Textil- und metallnngft'chen Industrie mit größter WahrscheftMchkmt am 1. Ap'M.l. I. im Kraft traten un-rb. Diese Zollvvhöhirg dürfte frei BaunvtooMvaren tmö KonfcCtion. 100 bis 120 Prozent des derzeitigen Zolles betragen, bei den EuMtguissen der metallurgischen Industrie jedoch niedriger sein. Es erscheiiivt sedonsalls an>gezeiigt, Sendungen von Daren von genanmer Art ehestens Ml expedieren. Ägyptische LirferungsausschreibunK Das ägyptische Mimlsterium des Innern, Gesänge nhausveivwaltung in Kairo, schreibt für die Periode 1926-27 (Dorm-nr. 1. Mai 1926 — 28. Februar 1927) eme Ossertverhandliumg für folgende Avtldkell aus:, Uniisormstoffe und Zubehör, wollene und baumwollene Sockerr, Jerseys, Fez, wollene Decken, Taschentücher, Mehlsäcke, Zelte. Gisenbvtten, Emailiwasch servioe, Bestecke, Schuhwichse, Metaüputzprsta, Farben zum Färiben von Stoffen, SchmierifetiL, Terpentin, Zylinderöl. Soda, Leder sür SaittlerundSchuhniacherzwecke, elektrische Lampen und Bedarfsartikel. Kupfevgesch irr, Werkzeuge, Meine Gisemwarem. Stahl- Platten- und Dauuolz. " ' Die Hänaüer Industrie in Frankfurt a. M. Die Lebenskraft eines ziie-mlich fest umvissenen ProduktionAgelbietes offenbart sich am stärksten ourch dem Willen Kur Emtsaltnng. Währiend viele Zweige -industrieller Erzsilgung die Depression durch allzu scharfe Herabdrücknng jeglichem Kostenaufwandes <mSzuMiichen suchen, zeigt die Hanauer Industrie den weitaus gesündesten und eiinhestlichen Willen, gerade in einer Zeit der wirtschaftlichen Schwierigkeiten, durch kräftiges Hervovtreten weribend am' Markte zu erscheimen. Anläßllich der FvamDfuvtor Fvützjiahrsmess« vom 11. bis 14. April werden etwa 30 bedeutende Hanauer Firmen der Edelmetallbvanche ihre Ergeugnisft im Hause Werkbund zeigen. Wiener' Produktenbörse. Infolge der scharfen Rückgänge auf den amertlani-chen Märkten verhielt sich der diesige Markt iebr reserviert. Weizen gab auf ein gesteigertes Anbot leicht nach. Roggen und Mats blieben schwach bekwuvtet. während Hafer unverändert blieb Freundlicher verhielt sich der Mehlmarkt. Es notierten inklusive der Warenumsatzsteuer ex Zoll pro 100 Kilogramm: Wetzen: Inländischer 40.— bis 40.60. Ungarischer Theiß 79/80 Kilogramm 43.— b'S 46.60 Ungarischer 41.— bis 44i— Jugoslawischer 76 Kilogramm —bis —. - Jugollavischer 77/78 Kilogramm —bis —. Roggen: Inländischer Marchfelder 2676 bis 27.25. Bester Boden 26.25 bis 25.75. Gerste Brauware inländische 90.- bis 33.—. böhmische mährische —bis —.—. M a i S: Jugoilawtscher 19.50 bis 2060 Cin quantin neu 30.— bis 81 — Haie r Inländischer 27.76 bis 28.76 R e i S, Italienischer 78.— bis 80.-. Burma 62.— bis 68.—. Mahlprödukte Grieß inländischer 80.- bis 81.—. Weizenmehl 0 inländisches 75.50 bis 77.—, Kochmehl 2 inländische« 68.- bis 68.— Brot, mehl inländisches 43.— bis 47.— Äerliuee Börse vom 20. März Der heutige Verkehr nahm keinen einheiU chen Verlauf da Publ-kum und Spe'ula:ion infolge des Wochenschlusses sich sehr reserviert verhielten Fester waren Elektro und einzelne Textilwerte. Dagegen ermäßigte« sich SchiffahrtSwerte um 2 bis 4 Prozent Der Anlage» markt zeigte keine nennenswerten' Veränderungen Es notierten Türkenloie 23.— Süd. Lombarden neue —. ^esterrvichpche Staatsbahn 21.26 Darmstädter Ban 139.50 Deulichr Ban> 128 — Dresdner Bank 117.75 Oestene chische sirebtf 6 62 O österreichische Länderban» —RetchSdant 167.60 Wiener Bankvere»n 5 87 llntonban 6.75 Daimler Mowren 60.— Dnnamit Nobel 78.60, Felten 4 Guilleaume 116.—. Sie Seoilenturle. Zürich. 20. März. lDevtienknrie von 13 Uhr.) Berlin 123.66 128.66/. Holland 30815 '20845,, Rew-Aor' 519.25 '519.25). London 26.24»/. '26.34'/,,. Bart« 18 28 (18.66»/.,. Mailand 20.86 '20.86), Brüstet 20 80 '20.87*/, . »iovenuagen 186.10 (186.—). Stockholm 18928»/, 189.20,. Oslo 111.60 110.76 Madrid 73 36»/. 78.20/, Buenos «ue« 206.— 206.-), -pra.' 15.88»/. (16.89,. Budave» 0.007277*/, '0.007277'/,- Butareß 2.18 2.19), Belgrad 9.14'/, (9.14. Svstc, 6 76»/. (8.7b), Warichau —< 63.—a. Wt— 78.22»/, 78.26, <ui 100 Schilling. rvarschau. 20. März. (Devisen, i Velgten —bi» — Berlin —b'> —.—, Holland 816.96 bi» 81754, London 88.86 bis 88 64 Aew-Aor> 788 - vis 792 — Part» 27.88 bis 27.97 Schweiz 163 ^8 bt» 183.58, Budavest —.— bi» Praa 28.84 dt» 38.48. Wien 111.13 bi- 11168 für 100 Schilling, Italien 31.72 bis 31.88, Stockholm —bis —$utanft ->d Mi Set Atlerparasravh im Lefterrelchischen SMerband. Sine europaifch« Blamage. Der Oesterreichische Skiverband (Oe. S. B.) hat bekanntlich im September 1923 gelegentlich seiner Hauptversammlung in Ischl den At'ierparagraphen in seine Statuten ausgenommen. Schon Jahre vorher hatten einige Mitglieder, die auch dem Deutschen Turnerbund angehorten, den Versuch unternommen, die Arierfrage aufzurollen, konnten aber mit ihrem Vorstoß nicht durchdringen. Erst der gelungene Putsch im Deutschen und Oesterreichische» Alpenverein gab ihnen neuen Mut, und vereint mit den Allgewaltigen der Sektion Austria des D. u. Oe. A. V., allen voran deren Präsident Hofrat E. Bichl, und dessen Vertreter im Oefterreichifchen- Skiverband, Karl Holl, gelang es einer kleinen Gruppe, den obigen Beschluß herbeizuführen. Nichtsdestoweniger beteiligte sich der Oe. S. V. in sonderbarer Inkonsequenz zu seinen nun klar und deutlich festgelegten einseitigen politischen Tendenzen schon im Februar 1924 an der Gründung des Internationalen Skiverbandes in Chamo nix. Dieses Lavieren zwischen zwei grundverschiedenen Auffasiungen beweißt die Zerfahrenheit der leitenden Männer im Oe. S. B., aber auch deren geteilte Ansichten über die Aufgaben des Verbandes. Die radikale Gruppe,, der eine Radaupvlitik wichtiger erscheint als die Förderung des Sports, schnitt sich ms eigene Fleisch, spielt aber Vogel Strauß und will bis heute den angerichteten Schaden nicht sehen. Die anderen jedoch, so der ganze S a l zbnrge.r Untckrverband, viele Vereine Tirols und nicht zuletzt der Klub Die Weißen Elf in Wien stellen Jahr für Jahr den Antrag auf Aufhebung ^es Beschluffes, werden aber von den Pseudosportlern aus Graz und U Ul g e b u n g einfach, niedergestimmt. Die großen Wiener Vereine,., insbesondere der älteste. österreichische Skiklüb, deir im Jahre 1892 gegründete. O e st e r r e i ch i sch e "SI i v e r e i n, mit seinem Präsidenten Rechtsanwalt Dr., Klein - D o p p l e r an der Spitze, hätten . genug Nacke'nsteifheit und' traten spöntän aus dem Oe. S. V. aus und gründeten den Allgemeinen Oesterreichischen Ski verband (A. Oe. S. V.h. Dieser wurde dann von der obersten sportlichen Behörde, dem Hauptverband für Körpersport in Oesterreich als Mitglied ausgenommen und entsendete , in der Folge auch zum 8. Jnternationälen Skikongretz 1924 ist C h a m o n i x seine Vertreter- Auf diestm Kongreß wurde die . .Gründung des Jnterpqtionqlen. Skiverhaybes beschlossen und der A. Oe. S. B. als. gründendes Mitglied angesehen. Da jedoch nach den internationalen Statuten jeder Staat nur eine Stimm« im Internationalen Skiverband haben kann, wurde beschlossen, daß die beiden anerkannten Oefterreichifchen Skiverbände zusammen eine Stimme haben, und zwar derart, daß der Oe. S. B. zwei Vertreter, der A. Oe. S. V. aber nur einen solchen entsenden darf, di« sich miteinander ins Einvernehmen zu setzen hätten. Dieses gewünschte Einvernehmenwar und ist aber infolge 'des p o l i t i s ch e n T e r r o r s und der Quertreibereien einer kleinen Anzahl von Leüten rm Oe. S. B. nie zu erreichen. Im Gegenteil. Der Oe.S.B. benützt jede Gelegenheit, um «ine gemeinsame sportliche Arbeit zu verhindern. Ein bezeichnendes Beispiel diene zur Beurteilung der Handlungsweise des Oe. S. V. Die Landesmeisterschaft für Wien 1924 war nur offen für Vereine des Unterverbandes Wien des Oe. S. B. Di« großen. Wiener Vereine des A. Oe. S. V. waren nicht teilnahmsbevechtigt, obwohl der größte Teil derselben, wenn man von der Ha ko ah absieht, die des A. Oe. S. V. gleichberechtigtes Mitglied ist (der Oe. S. V. hatte seinerzeit die Aufnahme der Hakoah abgelehnt), mindestens ebenso rassenreine Arier sind wie die Verfechter der „arischen A b st a mmung und der germanischen Volkszugehörigkeit" im Oe. S. B. , Nur machen diese die Radaupolitik, gewisser Herren nicht . mit und wollen lieber ehrlichen Sport betreiben. Nun kommt aber der Clou der ganzen Sache! Der Drittplacierte in genannter Meisterschaft von Wien war aber ein Mann, der die A h n e nprobe bestand, dessen unverfälschtes Blut konstatiert wurde, der würdig befunden ward, die Idee des R a s s e n a n t i s e m itismus zu verherrlichen und zu vertreten, wenn er auch aus einer Familie stammt, die einst, es ist noch nicht so lange her, auf den Namen — Löwy hörte. Als Gegenstück hierzu wurden jene Damen des Oe. S. V.» die an der vom A. Oe. S. V. erstmalig in Oesterreich veranstalteten Damenmeisterschaft Teilnahmen, gerügt und in der Zeitschrift „Der Winter" öffentlich gebrandmarkt. Auch heuer warnte der Oe. S. V. im Wege der Deutschösterreichischen Tageszeitung" vor einer Teilnahme an dieser ^Zudenveranstaltung" und drohte wit unnachsichtlicher Disqualifikation, So sieht die, Sportförderung des Oe. S. B. aus! Der Oe. S-B. kann das Verdienst für sich in Anspruch nehmen, derjenige Verband zu sein, der die Politik in den Sport verpflanzt hat, und dies zu einer Zeit, da von allen Staaten für die Völkerversöhnung eingytrssten wird. Drei lange Jahre hatte der Ä.Oe. S.B. jede Kampfaktion unterlassen und sich nur auf eine Abwehrstellung beschrankt. Dos Maß war übervoll. Wie bereits berichtet, hat der A. Oe. S. V. beim Internationalen Skiverband gegepdie Politi.siernng des Skisportin Oesterteich protestiert, da er es nicht weiter verantworten kann, daß diese den Sport schädigende Wühlarbeit fortgesetzt werde, Der internationale > iu Fiuula»d 19W war berufeu, das Locarno des Skisports zu werden. Der Skikongreß in Lahti hat klar dekretiert, daß im Sport kein Unterschied zwischen den Staatsbürgern eines Landes, welcher Nationalität sie auch angehören, gemacht werden diirfe. Der A.'Oe.S.V. hatte den Antrag gestellt, ihm ein« selbständige Stimme im Internationalen Skiverband zuzubilligen, da es nach der geschilderten Sachlage unmöglich erscheint, eine Einigung mit dem Oe. S. B. zn erzielen, und er sonst nicht in der Lage ist, die Interessen aller österreichischen Skiläufer voll und ganz zu schützen. Es wurde, wie wir kürzlich berichteten, in Lahti beschlossen, den Oe. S. B. aufzufordern, den Arierparagraphen aus seinen Statuten zn st r e i ch e n, alle österreichischen Sportorganisationen mit allen gleichen Rechten als Mitglieder aufzunehmen, widrigenfalls der Oe. S. V. aus dem Internationalen Skiverband ausgeschlossen wird. Die Hakoah, - die mit ihren Sektionen in allen österreichischen Sportverbänden vertreten ist, in allen Disziplinen Vorbildliches leistet und ihr Teil zur Hebung des Sports in 'Oesterreich redlich beiträgt, will auch mit ihrer jungen Skisektion am Gedeihen dieses schönen Sportzweiges Mitarbeiten. Die Hakoah hat bewiesen, daß sie befähigt ist, den österreichischen Sport nicht nur im Inland, sondern auch im Aus- .land würdig zu repräsentieren. Wir begrüßen die Stellungnahme des A. Oe. S. V., der nur die S p o r 1 i d e e auf sein Panier geschrieben hat. Dem Präsidenten des A. Oe. S. V., Dr. Klein-Doppler, und insbesondere Herrn Ernst Wertheim e r, der als Delegierter am Skikongreß in Finnland seinen Verband so initiativ nnd erfolgreich vertreten hat, ist der Dank aller wirklichen Sportler sicher. Dem Oe. S. V. aber raten wir, gute Miene zum bösen Spiel zu.machen und zu retten, was zu retten ist. Die Blamage vor der Sportwelt ist schon groß genug. Wir .bezweifeln, ob Dr Rödling (Präsident des Oe.S.V.) und Genossen die Verantwortung für diese Schädigung des sport- . lichen Ansehens Oesterreichs übernehmen und tragen können. Sollte stch der Oe.S.V. wider Erwarten nicht fügen wollen, .dann werden die ehrlichen Skiläufer in Oesterreich wissen, was "sie zu tun haben. Hoffen Ivir, daß endlich der Friede in unseren Skisport einkehrt, damit die sportlichen Leistungen diesen Skandal ver- ' gessen machen. Fußball. - Sie gestrigen Spiele. Anrateuve gegen Cr>icke1 11:0 (3:0). Amateur-Platz. 3000 Zuschauer. Schiedsrichter Werner. Amateure: Lohrmann; MiMec, Tandler; Schneider, Briz«/ Geyer; Wanicek, Wiejser, Sindelar, Kalman Konrad, Cutti. Cri.cke t: Kürner; Mayer, ' Dürvinger; Großmann, Schuh; 2, Schulz 1; ' Köhler, Wiesner, Röscher, Molacek, NadworM Die Amateure befinden sich derzeit, wie ihre zuletzt ausge- .tragenen Spiee auch beweq'en, in Hochform. Die tüchtige Cricketer-Mannschaft konnte dem feinen Konckinationsspiel der Ober-St. Beiter vor Seitenwechsel noch einigen Widerstand ent- Mensehen. Nach der Pause aber machten die Amateure mit ihren Gegnern was sie wollten. Daß sich der Angriff der Ober- St.-Berter. so gut entfalten Sonnte, ist einerseits auf die gute Unterstützung der Läufer, andererseits dem schwachen Spiele der gegnerischen Hintermannschaft zuzuschreiben. Brillant war bei .den Amateuren das Jnnentrio Wreiser-Sindelar-Kalman Kon- .rad. Letzterer bewährte sich nach Seitenwechsel mit gutem Erfolg auch am linken Flügel. Die Tore fielen in der Reihenfolge: Kalman Konrad (19. Minute), Weser (Elfer, 20. und 27. Minute), Sindelar (52. und 54. Minute), Eigentor Dürringer (57. Minute), Cutti (Elfer, 73. und 77. Minute), Wieser (78 Minute), Cutti (86. Minute). Wiefer (87. Minute). Menno gegen Mdniiva 2:1 (0:1). Im Nachspiel entschieden. Amateur-Platz. 3000 Zuschauer. Schiedsrichter Zwicker. Vienna: Maresch; Raines Mum; Deiffert, Hoffmann» Ludwig; Kaller, Uribil, Gschweidt, Sziklossh, Fischer. Admira: Wieser; Vozi, Janda; Wostrak, Koch, Schott; Beovalle, Runge, Klima, Weiß, Palko. Dre Vienna hat vewient golvonncn, wenn auch zugegeben werden muß, dass dre Zldmira ung ücklich kämpfte. Vorerst wurde nach 26 Spielminuten der bis dahin beste Stürmer der Floridsdorfers, Weiß, verletzt und nach seinenr Wiedereintritt konnte er nicht nrchr recht mit. Die Döblniger, die. solange Admira vollständig kampffähig war, sich nicht besonders auszeichnen konnten, liefen erst mch Seitenwechsel zu einer halbwegs entsprechenden Form a»ff. Den ausgleichenden Treffer erzielte Fischer arrs einer klaren off-side-Stellnng. Dieser Spieler >var auch der, beste Stürmer der Vienna. Sehr gut spielten auch die Verteidiger Blum- Rainer und der Mittelläufer Hoffmann. Wie schon erwähnt, boten die Floridsdorfer nur vor der Pause eine gute Leistung. Die besten Leute waren der Mittelstürmer Klima und der Zenterhalf Koch. Taktisch schlecht spielten die beiden Flügelläufer und Verteidiger. In der 10. Minute komnrt Adnrira zmn Treffer. Nach einem Eckstoß köpfte Koch den Ball aufs Tor; Maresch wchrte schlecht ab und K l i m o drückte das Leder über die Torlinie. Die Vienna-StÄmrer vergeben durch Ueberkonchination mchrere Torgel^enheiten; auf der Gegenseite bringen Weiß und Palko den Ball wiederholt gut nach vorne und nur mit Mühe werden chre Vorstöße bewiesen. In der 26. Minute wich Weiß verletzt; nach ecker Viertelstunde kchrt er auf das Spielfeld Drück, kann aber nicht mehr. mit. Nach Seitenwechsel spielt Kaller Läufer und Seiffert als rechter Flügelstürmer. Fischer schießt in der 1. Minute im Alleingang den ausg'eichenden Treffer. In der Folge belundn Bienlm eine leichte lledertegenheit, ohne, aber M Treffern zu gelangen. Fm Nachspiel erzielte Urrdil in der 1. MvWe noch guter Vortage dm siegbrmgende, TaSer.