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Wiener Morgenzeitung · 1926-03-21 · Heft 2542 (21.3.1926) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2542 (21.3.1926)
Date
1926-03-21
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Nr. 2545 Men, Toimlag Wsenek Mvraenzeskmkg ^iiiimiiiiiiiiiiiiiiiitiimmitfiiimiiiiiiiiiiiiiiiimiiit iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii 1111111111111111111111111111^ | Was die Technik Neues bringt I Die Messung der Luftbewegung. Muer, der London vom Nedel befreien will. Der rumänische Ingenieur I 0 an 0 vitsch ist soeben von Newport in Plymouth singetroff-en und ha: eine Reihe von großen, märchenhaften Plänen entwickelt, von deneit einer überraschender als der ander»: ist. B-ssondeves Aussehen hat in England das Projekt erregt, mit dem das Land von dem bösen Nebel befreit werden soll. Ueber das Verfahren selbst sind Einzelheiten nicht begannt geworden, in der Hauptsache Handel: es sich aber dabei um folgendes: Der St. Loreirzcstroni soll durch r>in hydraulisches System von seinem Eis befreit weiden durch ein Verfahren, das nicht mehr als 100.000 Dollar Kosten beanspruchen soll. Nach einem noch Aroßjügigeren Plan jedoch soll die Erbauung eines Systems von Tchleufetl erfolgen. Der Kostenanschlag betrüg: hier schon 46 Millionen Dollar; dafür aber würde die Ausführung nach den Berechnungen des Ingenieurs bewirken, daß durch Mlenkung des Golfstroms d>e Eisbildung iu der arktischen Zone verhindert, die Gisnrassen in der Hudsoubaii aufgelöst und dadurch das Klima Großbritannietls grundlegend verändert würde; die Turchschnitts.'cingera:ur wttche erhöht, die Regenfälle vermindert und der Nebel beseitig:. Der Ingenieur beabsichtigt, die britische Regierung für feine Pläne zu interessieren und gibt sich sogar der Hofslinm.g hin, die Mittet für die Ansführring zu erhalterr. Mn neues Mikrophon. Der russische Professor M. Bon ch-Br uiv i ch hat ein treues elektrostatisches Mikrophon nach einem ganz neuen System hergestellt. D'e Cr.ebnisje der damit in der Nischui-Nowgoroder nno anür-.cn F inkstationen ang.stelllen Versuche werden als höchst bv friedigend bezeichnet. T'e niedv.gen wie die hchen Töne werden •mt voller Genauigkeit wkderge,geben. In dieser Beziehung soll das neun Mikrophon ,'edes andere bisher verwendete weit üherlresstn. Die Konstruktion des Bonch-Vrmvichschen Mikrophons ist überdies so einfach und billig, daß es der bescheidenste FunNcistler Herstellen kann. Das Mikrophon besteht ans zlvei parallelen Metallgeivoben, Miifchen denen in einer Entfornnng vorr 6 bis 1 Millimeter sich ein seidenes, sehr seines Gewebe befinde:, das mit einer fchr dünnen Schichte von Gold, Silber oder Platin bedeckt ist. Durch die metallenen Gewebe gch: der elektr'sche Stwm von einer 200-Volt- Battevie aus; die Membrane ist mit einer Verstärkerröhre der» bunderr. Die Tonwellen verlassen die Membrane, zwischen den Metallgeweben hin und her zu schwingen, und diese Schwingungen erzeugen Nicderfrequenzströme, die durch die Röhre verstärk: werben Die Tonstärke nach der ersten Verstärkerröhre >sl ungefähr dieselbe wie von einem gewöhnlichen Kohlenmikrophon. Dev Rundfunk als Gewittevanzeiger. Durch Versuche der Forscher Rothe und La Porte von der Straßburger Universität st es gelungen, nachzuweisen, daß «ne bestimmte Funkenempfangschaltung das Herannahen von Gr-- wittern Voraussagen kann. Es handelt sich um sine Apparatur, die aus Rahmenantenne und Goniometer besteht und die vermöge ihrer Nichtwirkung di« Richtung, «in der das Zentrum atmospärischer Störungen liegt, bestimmen kann. Die Beobachtungen brachten aus dem Jestilanbe zuverlässige Ergebnisse. Das Motorschiff überquert den Ozean. Wie ans Berlin gemeldet wird, soll das Flettnvrsche Rotorschrff „Buchau" demnächst von Hamburg aus mit einer größeren Fracht eine Reise nach New-A0r k antreten. Die Rsilfe soll im Zusammenhang mit den schwebenden Bechcmdlungen über deir Verkauf des Schiffes nach Amerika stehen. Anfangs April wird auch Flettner nach den Vereinigten Staaten von Nordanrerika reisen, um dort in Schifsahrtskreiseu Vorträge über seine Erfindung zu halten. In einem Vortrag vor dem englischen Institut der Heizungs¬ und Lüftungsingenieure beschäftigte sich der Ingenieur Ower mit den SchwieriMten, die einer genauen Messung der Luftbowegungen gegenüberstehen. Die wesentlichste Schwierigkeit lieg: darin, daß infolge der Unsichtbarkeit der Luft die Methoden, die für die Messung der Bcwmung von Flüssigkeiten verwendet werden, hier unbrauchbar sind. Es sind zwar eine große Anzahl von Manometerkonstruktionen erfunden worden, doch glaubt Otver, daß bisher kein Typ konstruiert sei, der allen wissenschaftlichen Anforderungen Genüge leistet. Die feinste W«rye dev Well. Nach den Angaben von Dr. H 0 l tz (Würzhurg) baute der Hamburger Feinmechaniker Kuhlmann eine neue Wage, eine Wunder wage, die bc> einer Höchstbelastung von zwanzig Gramm bis auf ein Zehntausendstel Milligram an, also 0,000,0001 Gramm, obzuwägen gestattet. Diese Wage, von Dr. Hvltz Ultr 2 wag - genant, ist, Wie die Zeitschrift ,S)er Naturforscher" mitteil:, mit ihrer bisher nicht gekannten Empfindlichkeit die feinste Woge der Wett. Die Teilstriche werben mit Hülse einer nrikroskcpischen Vorrichtung abgett'sen. Die vordem bekannte feinste Analyfenwage war die Mikroskop- oder Mikrowage, die höchstens ein Tausendstcl Milligramm genau abwog. Die Borberenungsarbeiten beii der Herstellung der ,reuen Ultrawagen werden von Kuhlmanns Hilfskräften ausgeftihrt. Die peinlichst feinen Arbeiten, Zusammensetzungen und nrühsamen Eichungen sind bis jetzt nur den geschickten Händen Kuhlmanns gelungen. Er arbeitet >in seiner Werkstatt unverdrossen, denn nicht nur deutsche, sondern auch schon ausländische Universitäten haken die Wage bestell:. Sie wu-rde zuerst in Würzburger, darrn in anderen Komiken eingeführt und wird «in starkem Maße zu neuen Erfolgen in der biologischen Fälschung beitragen. Die Technische Hochschule München ernannte Kuhlmann zum Ehrendoktor. In der Ernennungsurkunde wird Kuhlmann „der geniale Erbauer" genannt. Wie heiß ist flüssige Lava? Genaue Temperaturmessungen der Lava zu machen, ist mit außergewöhnlichen Schwierigkeiten verknüpft. Dm Italiener Adolfo Bartoldi «ist es jetzt gelungen, diese Schwierigkeiten zu überwinden. Er hat, um. seiner Sache sicher zu sein, di« Lavawävme auf zwei verschiedene Arten gemessen, die in ihrem Endresultat übereinstimmten. Nach diesen Feststellungen beträgt die Temperatur der Lava in dem Augenblick, da sie aus dem Krater hervor tritt, 960 bis 1080 Grad Celsius. Elektrizität in Chimr. Wir in Europa hören von China meistens nur, was sich dort an politischen Wirren zuträgt, und daß die Chinesen meistens im Innern des Landes ungeheuer konservativ seien. Aus Wirtschaftsberichten entnimmt man mit Erstaunen, daß eine der neuesten Errungenschaften westlicher Zivilisation auch in China in rascher Aufnahme begriffen ist, daß nämlich die elektrische Sonne im Reiche der Mitte bald Ebenso hell strahlt wie in London oder New-Aork. Auch der konservative Chinese lieb: da8 elektrische Licht. Die großen Warenhäuser, Seidenläden, Silberschm'-eden u.sw. in den chinesischen Großsttidren haben feenhafte Fassaden- und Jnnenbeleuchtung, und sÄbst die kleineren Städte wollen alle ihre Elektrizitätswerke haben. Daß außerdem die Industrie auch in Ghina immer mehr zur Verwendung elektrischer Kraft übergeht, nimmt dann nicht mehr Wunder. Ebenso beginnen die elektrischen Straßenbahnen sich, wenn auch erst sehr langsam, Bahn zu brechen. die Knude den JuweÄer, die Perle fosort zu kaufen. Der Juwelier zahlte die 50o00 Dollar, erhielt auch die Perle, aber der Käufer ließ sich nicht mehr sehen. Nun hatte der Juwelier die beiden Perlen., die zusammen nicht im entfertesten die 50.000 Dollar ivert waren. Wiener Adreßbuch 1926 (Lehmanns Wohmmgsanzeiger) st jochen iu: 67 Jahrgang neu erschienen. Dieses in seiner Füll« unerreicht dastehende Nachfch.agewerk wurde sehr sorgfältig fainunngestellt. Tie zwei großen, in fünf Teile zerfallenden Bände l'iu'6 vollkommen friedensmäßig auSgestattet. Der im vorigen Jahve zstdiil ersten Mal« geschaffene und von allen Teilen der Bevölkerung begrüßie Hausnachweis des Adreßbuches, der alle Straßen, Gaffen und Plätze W'ens mit erläuternden Skizzen und sämtliche Häuser mi: Nennung der Eigentümer, Bewohner. Telephonanschlüss« usw. enihält, ist für die dieSsthrige Ausgabe twtz großer Kosten und Arbeit besonders vervollst.mdiigt worden. Der Nmfang dieses Teiles lutb dem-lsolgr auch der des Einwohnerverzeichnisses hat sich dadurch nur mehr als 1'0.000 Neuaufnahmen verg ößerl. Auch der große farbige Stadrplon mit Planbuch Mr leichteren Orienlierurrg liegt der neuen Ausgabe wieder bei Zu begießen ist das für die gesamte Geschäftswelt und das Privatleben in jeder Beziehung unentbehrliche „Wiener Sldreßbuch" durch die OesterreichisHe Anzeige,^esellickM A.-G., Wien, 1. Bez.. Wildpremrarkt 1, Telephon 62-5-95 Serre. Dins jüdischeHaus 1 as jüdische Blatt» W i e n, A. März. * Das Weiter. Gestern herrschte zeitweise regnerisches und twckenes Meter. Die Voraussage lautet: Meist bedeckt, zeitweise leichter Schneesall, kalte nordöstliche W i n d % «Plötzlicher Tod. Gestern mittags ist im Hause Dowtheagasse 12 der 63jähige Kaufmann Dlorrtz Mora wetz, Liechtensteinstraße 4 tvchnhaft, i,no>Ige Herzschlages plötzlich bewußtlos MsammelMstüvzt und verschied noch vor Eintreffen der Rettungsgefellschaft. * Selbstmord. Gestern hat sich die 84jährige Artistin Rosa Hepp in ihrer Wohnuivg druch Einatmen von Leuchtgas vergiftet. * Selbstmord in der Wachstube. Der 23jöhrige unterstand-- lose Hllssa,beiter Leopold Proschek wohnte am 19. d> im Burschenzimmer des Landwirtes Leopold Stern, Kagrauerplatz 32, einer Josefiseier bei. Dabei geriet ec mit mehreren Kutschern in Streit; er wurde dann auf der Straße geschlagen und verletzt. Proschek eilte in die Wohnung des H:lfsarbeiters Franz Somme r e r, bei oem er einen Revolver in Berwahmng hatte, unv verlangte von ihm feine Waffe. Somme'er suchte den Aufgeregten zu beruhigen und, als er sah, daß Proschek nicht zu besäns ign, war, begleitete er ithii .zur Wachstube Kagran, wo der Verletzte d,e Anzeige über die Mifhandliingen erstatten wollte. In der, Wachstube jagte sich Proschek aus dem Revolver eine Kugel m das Herz. Er war sofort tot. Die gerichtliche Oessnung der Leiche st beantragt. * Verhaftete Kaufleute. Der 38jährige Lichten stein aus Warschau, 2. Beg^ Zirkui und der 23jährige Fleischy^uergehilfe Hrrsch Hormann a»r Brcdh, 8. Bez., Kleine Sperlaasse 81 wchnhaft. wurden am 19 h. verhaftet, wett sie dem Kaufmann Heinrich W i e s e r einen Betrag von 1600 S. entlockt haben. Der Wjähriye Kauftnann Karl Leibs. 2. Bez., Hrinestraße 8 wohnhaft, hat einem m der Stuwerstraße wohnhaften Berstchrmngsbeantten einen B trag von 6800 S. enlockt E: wurde verhaftet und dem LandeSgerichte eingeliefert. Wegen Mittäterschaft wurden angezeigt der 36jährige Koufnmnn Leopold Silber st ein, der Wjähriae GeschäflS- Inhaber Paul PraSnieki md her LMvW Beamte FeLr Lügdes. 21. Mr, m «Ir < WALLENSTEIN von Friedland - 1630 ———— mA „Seni“, spricht Fürst Wallenstein, „Sag, was rät der Sterne Schein?“ „Durchlaucht, ihre Lichter sagen: Jeder Mensch soll BERSON tragen t* * * Ein flüchtiger Wiener Kaufmann. Dir Prager TextÄlvarenfirma H"cht u. schwarz hat im DicheHeitsbur-rau gegen ihren hiesigen Vertreter, den 34jährigen Hans Im mergut, der in der Bäckerstraßi: 12 etMiert war und in der Villa seines Vaters, 19. Bez., Reichlegasse wehnte, eine Strafanzeige erstattet, der zufolge sie Jmmevgut u,m etwa 12.000 2. geschädigt haben soll. Jmmevgut unterhielt ein Kommissionslager, in denr die Waren auch verfchiodener anderer Firmen lagerten. Der Anzeige zufolge soll Jmmergut die für Bettfedern einkassierten Beträge nicht abqeführt haben und auch sonst unrechtmäßig Jnkassi vorgenommen haben. Schließlich wird ihm zur Last gelegt. daß er die nicht ihm gehörigen Kommissionswaren wicht nur an Gwßkäujer, sondern auch an Privatkunden zu unverhältnismäßig niedrigen Preisen weiter verkauft habe. Jmmergu: hat sich schon seit längerer Zeit in finanziellen Schwierigkeiten befunden und st seit dem Ende v. I. mit Pfändungen bedroht wmden. Sein Batvr hat ihn schon einmal rangiert. Jmmevgut hat einen ziemlich Der» schwenderischen Lebenswandel geführt und im Börsenspiel große Summen verloren. Auch soll er kostspielige Damenbekann^chasten -unterhalten haben. Ehe noch die Strafanzeige erstattet war/ st Jmmergut am 2. dans Wien verschwunden. Die Echebungen zur Ausforschung semr Person sind im Zuge. * Ein vermißter eGschäftsdiener. Seit dem 10. d. ist der 49jährige Geschäftsdiener Robert Huber, Anton-Burg-Äasse -11, . abgängig. Huber hat an diesem Tage im Aufträge seiner Firma der der Krediibomk am Stephtnsplatz 1600 Lire und 100 Schiillng behöbert. Seither fehlt von ihm jede Spur. Eine Veruntreuung scheint vollständig ausgeschlossen, so daß sein Verschwinden, dr er in geordneten Verhältnissen lebte und nie Selbstmordabsichten geäußert hat, rätselhaft erscheint. * Unredliche Postbeamtbmen. Eine dem Postamte Nr. 82, 13. Bez., Arndtstraße, geteilte Offizialin und eine Assistentin haben seit Oktober 0. I. Geldbeträge, die von Parteien im Scheckverkehr mit Erlagscheinen Ungezählt wurden, am Dage der Einzahlung nicht eingetragm Md überwiesen, sondern die Ge.Mr 'für sich verwendet. Aus den Einzchlungm des nächsten Tatzes deckten sie dann das Manko' und überwiesen die am Vortage em- Mahilten Beträge. Diese Manipulation wiederholten sie so lange, bis der Fehlbetrag die. Höhe von 1360 S. erreicht war. Durch den Zufall, daß die 'Offizialinl erkrankte, wurden die Malversattonm aufm^deckt. Die. unredlichen Beamtinnen wurden dem Landes- Gericht emgeliefert. - * Ein GrundungSschwindl«. Der 67jahvige awMichr Kaufmann Luis Eddelbutte"l, der im Hotel BrstÄ wohnte, wurde hier verhaftet. Er hat sich verschiedenen Firmen als,UnterhäMer einer großen englischen Firma, die sich mit der Gründung von Aktiergesellschastm befaßt, vorgestellt und ihnen ungefähr 2000 Pfund entlockt. * Zusamenstomtz zwei« Stratzenbahnzüge. In der Ullmannstraße. Ecke dtzr Sturglergaffe, führ gestern nachmittags el» Stmßenbahnzm der Linie „8" in emen vor ihm fahrenden Zug der gleichen Linie mit großer Wucht an. Durch den starken Anprall gingen mehrere Fensterscheiben in Trümmer. Hilferufe wurden aus dem Wagemnnern laur und die Mhrgaste drängten 'panikartig auf die Sttaße.. Die Rettunasgeselffchaft rückte mit zwei fliegenden Ambulanzen aus und mußte insgesamt acht Personen Hivfe leisten, von betten sieben nur leichte Bevletzangen aufwichen. Die Erhebungen über das Verschulden wurden eingeleitet. * Die Abschiedsvorstellungen im Zirkus hagenbeck. Heute Sonntag, 8 Uhr nachmittags und 8 Uhr abends, finden di« letzte« Vorstellungen rm Zirkus Hagenbeck statt. In denseilben wird sich daß gesamte Künstlerpersonal und sämtliche Attraktionen von der Wiener Bevölkerung verabschieden. * Jubiläum des Akademischen Gymnasiums. Im Oktober b. I. iahrt sich zum 60. Male der Tg, an dem daß Akademische Gymnasium m Wien nach mehrhundertjährigem Bestände sein jetziges Anstaltsgebäude. daS vom Donrbaumeister Schmidt, dem Erbauer des Rathauses, <mf dem zu diesem Zwecke zur Verfügung gestellten Bauplatze auf den Stadtevweiterungsgrünben in den Jahren 1868 bi- 1865 erbaut wurde, bezog. Der Lehrkörper der Anstalt plant im Einvernchmen mit der Elternvereinigung, diesen Tag feierlich zu begehen. Ehemalige Schüler der Anstalt, die in Erinnerung an ihre Studienzeit sich an dieser Feier zu beteMgen beabsichtigen, werden gebeten, chre Adresse der Direktton des Wademischen Gymnasiums Wien, 1. Bez^ Bmthovenplatz t, bekanntyugeben. * Die Gartenanlage von d« Rattomckbank. Nach länger« Dauer sind die mit einem beträchtlichen Kostenaufwand verbundenen Achei:en zur Ausgestaltung des grvßvn freien Platzes^ dem Gebäre der NttioMank in der Msestmtze zu Ende geMrt worden. Es tvnrden mehrere kleine Park» geschaffen, oie Zuiahrtstraßen zum Bankgebäude durchwegs asphaltiert und deren elektve- Beleuchtung eingerichtet. Die AnpMWSg der BäUM DM j» nnfHÜtof arinlmu

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