Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2542 (21.3.1926)
- Date
- 1926-03-21
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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m s Men. Mener MorasnAkNim« 5t. Mr; m Uh. MI Pentiche Hamerverwaliun^geieliichaft, Berlin jtjaben Sie Ihre Berliner O Däuser in besten Händen Bekommen Sie Ihre Ueberschiisse regelmässig herein? Wir übernehmen unter Garantie bester deutscher und Wiener Firmen noch unige Berliner Häuser in Verwaltung. Nänere Auskünite erteilt unser Wiener Vertreter: Herr Max Adler, Pelikangasse 4 (Telephon 66-2-60) Jet Konkurs der Prinz Liechtenfteiafchen Rodauner Srnchadrik. Don Leon Wechsler. An der letzten Woche wurden von zwei Wiener Zeitungen die Vorgänge bei der Rodauner Drucksäbrik erörtert. Direktor Leon Wechsler äußerte sich über die Gründe des Zusammenbruches, welcher ein inlercssantes Licht auf Sie geschäftliche und Grünverrätigkeit gewisser Kreise wirft, wie folgt: Ein gewisser Herr Siegmund Amarant hat, nachdem er vor dem Kriege als kleiner Versicherungsagent sich bereits „ausgezeichnet" hatte, in Wien sein Glück mit verschiedenen Spekulationen versucht. Seiner Geschäftstätigkeit, mit der er die Fähigkeit verbindet, sich immer der Veranttvortung zu entziehen, sutd zahlreiche Menschen zum Opfer gefallen. Strafanzeigen versucht sich Amarant stets durch Schiedsgerichtsanbote zu entz:ehen. Dieser Herr Amarant hatte die Konzesiion zur. Gründung der Rodauner A.-G., welche Baumwollveredlung betreiben sollte, an sich gebracht. Die Gründuttg war nach der Ansicht von Fachleuten völlig verfchlt, da das Nnternehnten weder die Kapazität, noch die entsprechende Einrichtung hatte, um rentabel sein zu können. Das Gründungskapital im Jahre 1923 betrug nebst den untaugliche:: Apports 5,000.000 Kronen! Doch genügte Amarant diese Konzession, um Aktien zu drucken und sie um das Mehrfache des Einzahlungspreises an den Mann zit bringen. Die Machenschaften des Herrn Amarant, der die während der Gründung aufgenommenen Gelder durch eine gesetzwidrige Aufwertung und Rückverschiebung der gesetzlich auf den Grünvungstag, den 10. Februar 1923, aufzustellenden Eröffnungsbilanz auf die Rodauner A.-G. überwälzte, belasteten s das ohne Betriebskapital geschaffene Unternehmen auf diese Weise bereits am ersten Tage seiner Existenz in einer materiell unerträglichen Weise. Die von Amarant erlangte Beteiligung der Austro-Holländischeu-Bank sowie die der Sta fa wurden anfangs 1924, »rachdem beide Institute bis dahin der Rodauner Fabrik in keiner Weise die entsprechende Obsorge bei deren Führung hatten angedeihen lassen, durch den Zusammenbruch der Austro-Hollandischen-Bank und eine widerrechtlich vorgenommene Entlassung aus dom Syndikate der inzwischen in andere Hände übergegangmen Stafa, ganz illusorisch. Anfangs November 1923 trat ichim Vertrauen auf eine Versicherung der Bankleitung, wonach eine von der Bank' veranlagte fachmännische Expertise des Unternehmens in bezug auf Rentabilität und firumzielle Lage sehr günstig gewesen sei und die Austro-Holländischc Bank selbst, nach dieser, die Aktien der Rodauner mit 5000 K. Pw Stück gezahlt habe, in das Unternehmen ein, indem ich 75.000 Stück Aktien zu 6000 K. pro Stück, um den Betrag also von 450,000.000 K. von der Austw-Hollänoischen Bank erivarb und Bürgschaften für Darlchen an sie Gesellschaft in der Höhe von etwa 400,000.000 K. übernahm. Mchrere Wochen nach meinem Eintritt konnte ich feststellen. daß die Anlage des Unternehntens ganz verfchlt und unrentabel, und daß der finanzielle Starch — die von mir bereits angetroffenen Verluste betrugen mchr als eine 1.500,000.000 K. — damals überaus schlecht war. Doch gelang es mir durch zweckentsprechende und fachkundige Arbeit in vechältnismäßig kurzer Zeit die Lage des Unternehmens wesentlich zu verbessern. Don den oben erwähnten Bankinstituten vermochte ich durch Hinweis auf ihre Unterlassutrgen Nachlässe von etwa zwei Milliarden Kronen und die Rückgabe von 135.000 Stück Aktien an die Gesellschaft zu erwirken. Den Betrieb stellte ich durch Investitionen auf die viel rentablere und eine geringere Kapazität erfordernde Seidenveredlung um. > Meine Bemühungen fanden darin Erfolg, daß das Unternehmen Milliarden an Rohstoff- und andere Gläubiger zurückzahlen konnte. Die externen, nicht sichergestellten Schulden betrugen bei meiner Erkrankung im Oktober 1925 etwa 500,000.000 K. im ganzen. Als dann im Slugust 1924 Prinz Eiduavd Liechtenstein in das Unternehmen kam und in der Folge seine Schwiegertochter in England der Fabrik im März 1925 mit 5000 Psuttd Sterling beitrat, waren meine Absichten, die Grundlage des Unternehmens zu festigen und solid zu machen, endgültig gesichert. Nicht zu übersehen ist, daß ich diesen Kampf um den Neuaufbau des Unternehmens während der schwersten Wirtschaftskrise Oesterreichs durchifichrle. Aber die Tätigkeit des zum Präsidetrten des Berwaltungsrates berufenen Prinzen Eduard Liechtenstein und seines HelferS Siegmunid Amarant waren meinen Absichten durchaus entgegengesetzt. Denn wie sich zr ffe und wie Prinz Eduard Liechtenstein Vm Verlause einer A .seinandersetzung zwischen mir und chm, vor einem Zeugen selbst zugab, ging er daraus aus, vor allem seine persönlichen Interessen einseitig wahrzunehmen, auch gegen die Interessen der Rodauner, an deren Spitze er stand. Daß diese Intentionen des prinzlichen Kaufmannes, für die er besonders bei Amarant verständnisvolle Hilfe fand, zu Konflikten Mischen dem Prinzen Eduard Liechtenstein und mir führen mußten, ist klar. Besonders stark traten diese an den Tag ^e,-ien:lich des Einschusses der 5000 Pfund Sterling. Prinz l l n.h Liechtenstein, hat von diesem Gelbe nur Teile, schleppend, .;i:i unzureichendem Ausmaße, vielfach nicht rechtzeitig der Rä umer übergebe«, dadurch DurchjühMg der Witzen , Investitionen und die Abtragung von l-ochverzinsbaren Schulden verzögert, somit den Passivstand des Unternehmens vermehrt mch die Lage auf diese Weise stetig verschlechtert, bis nach meiner Erkrankung im Oktober 1925, der Zusanunenbruch im Dezember 1926, den ich den: Präsidenten Eduard Liechtenstein bereits im Inn: 1925 schriftlich unter Hinweis und clls Folge seiner Verschlungen auf den Kopf zugefagt hatte, erfolgte. Dagegen verwendete Prinz Eduard Liechtenstein, der für hohe Zinseng.'schäfte sehr viel übrig har, wie dies ans seiner Tätigkeit bei der Erdöl A.-G., welche sich schließlich für seine Präsidentschaft bedankte, und bei der unter seiner Präsidentschaft zugrunde gegangenen A u ft r o - H o l l ä n d if ch e n Bank bekannt ist, einen Teil der für die Rodauner bestinmtten 6000 Pfund Sterling, unter der Begründung seiner eigenen Glattstellnng, zu mit 30 Prozent verzinsten Darlehen an die Erdöl A.-G., den Amarant und an einem Baumeister, Ferdinaird Grell, während die Robaunner dringend Geld brauchte und in größter Verlegenheit war. Eine Verrechnung der 6000 Pfund Sterling seiner Schwiegertochter, für die sich Prinz Eduard Liechtenstein 50,000.000 K. von der Rodauner an Provision bewilligen ließ, war vom Präsidenten, der sie eigenmächtig verwaltete, lange Zeit nicht zu erlangen und als ich dann, nachdem ich die äußersten Drnckntittel angewendet hatte, die Verrechnung vom Verwalter bekam, ergab sich vieles gegen die Interessen der Rodauner. Während aber andere Gläubiger bei der Anstw-Holländischen Bank ihr Geld verloren haben, übertridg deren Präsident Prinz Eduard Liechtenstein seine Forderung an diese, welche durch hohe Zinsen auf über eine halbe Milliarde Kwnen angcschtvollen war, an die Rodauner und stellte sich bei dieser den Betrag aus den 5000 Pfund Sterling glatt. Die Grülwungspraktiken Diegmund Amarants mW die Verwaltungder 5000 Pfund Sterling durch dei: Prinzen Gmard Liechtenstein entschieden den Untergang der Rodauner. Als die Rodauner dem Prinzen Eduard Liechtenstein konkursrerf schien, förderte er in einer Sitzung des Verwaltungsrates die Ausfolguiu; eines freigewordenen Teiles einer Hypothek und die Verpfändung von Maschinen sowie die Rückdatiernng dieses von ihm begehrten Beschlusses :m: 60 Tage, unter Hinweis auf die Gcfahrer: der Gesellschaft. Nur mit Hilfe von Rechtsanwälten gelang es mir diesen Anschlag gegen die Interessen der Gläubiger der A.-G. abzuwehren. Trotzdem behauptete Prinz Eduard Liechtenstein immer wieder entgegen den Tatsachen, daß der Beschluß im Sinne seines Wunsches gefaßt wurde und daß ihnt Hypothek- und Pfandrechte zustehen. Ein schweres Verschulden, tvelches die Absichten des Prinzen Eduard Liechtenstein deutlich enthüllt, liegt darin, daß er oem Gründer der Rodauner, Amarant, gegen den die Gesellschaft auf Grund einer Revision des Treuhänders des Bankenverbandes eine Forderung von etwa 300 Millionen Kronen hat, aus der Gesellschaft entließ. Er zahlte nämlich Arnavant, dessen Guthaben von etwa 150,000.000 K. bei der A.-G., trotz «reines Protestes, aus der englischen Beteiligung, im Wege einer Uebertragnng auf sich, zurück und kaufte das restliche Gründeraktienpaket, noch kurz bevor die Rodauner A.-G. ins Ausgleichsverfahren trat, ab. Es erscheint noch notwendig, zu der A e u ß e r u n g, welche Rechtsanwalt Dr. Karl B o n d y in einer Zeitung abgegeben hat, Stellung zu nehme::. Sie steht im Gegensatz zu den ihm seit Monaten bekannren Tatsachen des Syndikats- und Dienstvertrages. Sie stcht auch im Widerspruch zu einer diesbezüglichen Mitteilung gegenüber meinem Rechtsantvalt. Doch, wenn es im Liechtensteinschen Interesse erwünscht ist, erscheint es auch möglich, die prinzliche Unschuld zu beweisen nnd darzulegen, daß dessen Interesse an der zusammengebrochenen Rodauner erloschen ist. Dies läßt sich leicht sagen, tvenu der Zweck dieses Interesses selbst, der vom prinzlichen Kansmann gewollte Konknrs der Riwauner, erreicht ist. Allerdings ist mit dem Erlöschen des prinzlichen und Amarants Interesses für die Rodauner bas Interesse der Gläubiger derselben an der Roll e, welche die Gesellschaft Prinz Eduard Liechtenstein und Siegmund Amarant bei ihrem Zusammenbruch und ihrer Gründung gespielt haben, noch lange nicht erloschen Grobe KuvferdiebftShlr in Srd. Aus Oed wird uns berichtet: In der Nacht zum 28. ü. M. haben mehrere Täter in bei Metallwarenfabrik Stern in Oed int Pistingtol einen großen Kupserdiebstahl verübt; es war dies schon der vierte innerhalb Monatsfrist. Die Beute betrug jeweils bis zu 1000 Kilogramm. Bei Verübung des letzte»: Diebstahls hat der Nachtwächter d.r Firma Stein die Diebe, die die Beute schon aus dem Fabriksgelände geschafft hatten, betreten; als er sie fast nehmen wollte, feuerten sie auf ihn mehrere Schüsse ab, die aber ihr Ziel verfehlten. Die Abgänge an Ktrpftr betrugen mehrere Waggons. Durch die Echebungen wurde festgestellt, daß das gestohlene Metall mit einem zweispünnigen Magen nach Wiener-Neustadt geschafft worden ist. Ms Fuhrmann und Käuf'r des Metalls wurde der Altmetallhäudl.'r Leopold Latzclsberger aus Wiener-Neustadt ernüttelt. Weiters wurden Latzelsbergers Geliebte Angela Zenz, deren Bruder, der wiede:holt vorbestrafte Simon Zenz, bei der Firma Stein b.dienste: unc auch Betriebsrat, sowie seine beiden Brüder Karl und Fra«; Zenz, die alberüchtigte Einbrecher bekannt sind, verhaft°t nnd dem Kreisgericht Wiener-Neustadt eingelieftrt Sinwn Zenz hat auf Grund der drückenden Beweise ein Geständnis abgelegt, Dadurch gelang es, noch einige tausend Kilogramm Kupfer bei verschiedenen Händlern sicherzustellen. Zenz, der auch Kassier des Republikanischen Schutzbundes für Moniuvgebder war, hat sich an diesen Ge-Dern vergriffen und seine beiden Brüder 5karl und Franz Lenz zu den Metalldiolftählen veranlaßt. Die Hauptschuld an seinen Verfehlungen schiebt er seinen: zukünftigen Schwager, dKm MtalHanÜler Latzclsberger, zu, weil ihn dieser angeblich Leopoldjellinek Qualifafe Schuhe \t5urnnasse 5 schon im Sommer vorigen Jahres zu den Diebstählen angeeifert haben soll. Franz Lenz, gegen den eine Kurrende wogen Abgabe in die Zwangsarbettsanstalt evlaffen ist, ist noch flüchtig. Gegen die Käufer und Hehler des Kupfers ist die Anzeige an die Staatsamvallsachft erstattet. Las Semmering-Schachturnier. Semmering, 20. März. (Panhans-Turnier.) Die beiden a» der Tete marschierenden Meister Dr. Tartakower und N i e m z o w i t s ch kamen gestern schon vor dem ersten Abbruch in sichtlichen Nachteil. Prof. Dr. Bidmar gelang eS gegen seinen Gegner Dr. Tartakower sukßesfive einen, wenn auch geringen Stellungsvorteil zu erlangen. Eine richtig gestellte Falle, die der Pariser Großmeister nicht beachtete, kostete ihm die Qualität, und in einen: vorbildlich geführten Endspiel verstand es schließlich Bidmar, diesen Borteil zum Gewinn zu verdichten. Der große Theoretiker wußte auS der Fiankenstellung der indischen Verteidigung gegen Nientzowitsch minimalen Vorteil herausholen und dürfte das hänget gewordene Endspiel trotz der ungleichfävbigen Läufer zu seinen Gunsten enden. Dr. A l j e ch i n: brachte seinen Gegner, den Schweizer Dr. Michel schon im 33. Zug zu Fall. Fast ebenso rasch bezwang R u b i n st e i n die indische Verteidigung R o s s e l i s, der sich mit einen: unbedachten Königszug einen irreparablen Angriff zngezogen hatte. Eine ausgezeichnete Leistung vollbrachte Dr. Treybal als Nachziehender in einer spanischen Partie gegen Dates. Der tschechofloZvakische Meister gewann durch das nraterielle Plus im 50. Zug. Janowski verunglückte mit einer unregelmäßig geführten Damenbauernerasfnung gegen den Ostrauer Jungmeister G i l g, dessen kraftvolles Spiel alle Anerkennung verdient. In dem von Dr. Tarrasch gegen Spielmann gewählten engjlH" scheu Bauernspiel kam es schon nach 18 Zügen z« einer friedlichen Einigung auf Remis. Auch in dem Spiel Doktor B a j d a—D a v i d s o n» einer Karo-Kann-Derteidigung, einigte man sich nach 30 Zügen auf Remis. Der erkrankte Kmoch tragt, sein Spiel gegen R e t i Dienstag am spielfreien Tag nach. wach der zehnten Runde. Niemzowitsch 8 (1.), Dr. Tartakower 8, Dr. A l j e ch i n und Spivlmann je 7, Prof. Doktor Bidmar 6'/,. Dr. T a r r a s ch »nd Rubinstein je 6, R e t i 5 (1). Gilg und Dr. Treybal je 5, Dr. D a i d a. 4'/, Davidson 4, Grünfeld 9'/, (1), Janowski 8Kmoch und Iates je 3, Dr. Michel 21/,, R of e II l Vt- __ Neue Trick« der Zuwelendiebe. Die Juwelemdiebe haben es m Amevika zu einer ungchmven ' Gewandtheit gebracht, ihre Betrügereien auszuführen. In den großen Juwelengeschäften von New - Aork sind monatelang Diebstähle immer in derselben Weise vollsührt worden, ohne daß die GeschÄftsnchaber sich den Vorgang erklären konnten. Ein eleganter Herr trat regelmäßig in ein Geschäft und ließ sich mehrere Riivge vorlegen. Plötzlich fehlte von den Ringen einer und statt acht Ringen waren nur noch stebm da. Der Jrtwelier machte den Kunden darauf nffmeUstm., aber der Kunde war sehr enchört und forderte den Geschäftsinhaber auf, ihn von einem Polizisten untersuchen zu lasten. Auch die genaueste Untersuchung war immer vollkommen ergebnislos, bis endlich sine Schmerfrau das Geheimnis löste. Der Gauner hatte unter der Ladenplatte ein Stück Wachs angebracht nnd einen Ring — meistens den schönsten — in das Stück Wachs hineiargepreßt, so daß er bei ihn: nicht gefunden werden konnte. Wenn dann die Untersuchung voriiber war und er den Ladm in Empörung verließ, vergaß er nicht, den Ring aus dem Wachs hevausiziziehen. Ein zweiter, besonders abgefeimter Schwindeltrick bestcht in folgendem: Gin eleganter Herr betritt den Laden und sucht für den Geburtstag seiner Frai: mehrere Schmuckgegenstände aus, die er wt ein bestimmtes Haus zur Auswahl bringen läßt. Dieses HauS ist aber ein — Irrenhaus, in dem der Bote schm: einen Tag vorher von dein Herrn als ein irrsinniger Juwelenhändler angemeldet worden ist. Wenn er dann die Juwelen, die er dem Gauner übergab, zurückverlangt. wird er vom Meter hr eine Zelle gesteckt, da der Gauner schon rechtzeitig daraus hingewiesen hat, daß der Wahn darin zum A-usdruck kommt, man habe ihn: Juwelen gestolffen. Zu spät merkt erst der Leiter des Smiatoriums, daß n emem Gauner in die Hände gefallen ist. Inzwischen ist der Schwindler längst verschwunden und der Jruvelenhändler hat den Schaden. Etwas ganz UngcheureS ereignete sich vor einigen Tagen. Gin Mann brachte zu einem Juevelier eine echte, m der Form eigenartige Perle und Vevlarrgte ein ganz gemues Gegenstück dazu, mn «einer Gattin ein Paar Oyrritvge aufertigen lassen zu können. Er selbst besaß mtürlich das Gegenstück dazu, das er bei sich behielt. Der Juwelier hatte Auftrag, keine Kosten zu scheuen, am daS Gegenstück zu besorgen. Die eine Perle von großer Schönhöit durfte der Juweiier bei sich behalten. Auf Urmvegon ließ der Schwindler dem Juwelier das Gegenstück da-u für einen urtgeheuern Preis anbieten. Als nun freudestrchlelck der Juwelier den: Kunden initteilte, daß er eine iolchc Perle aus'reibeu könne, allerdiugs dajnr den Preis von WM Dollar Men mM. beauftrag