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Wiener Morgenzeitung · 1926-03-21 · Heft 2542 (21.3.1926) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2542 (21.3.1926)
Date
1926-03-21
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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fcftB -iffiitii, gönnt«! """""I —MUtntt Morften^Uuna mmm**- x, IM „r tuierten bezeichnet hat. Die ganze J>ec einer weiblichen Polizei ist vielleicht ein' wenig paradox und grotesk; sie entbricht unserer in sexueller Hinsicht verkehrten Zeit und ist »ns ihr zu erklären. Sotvie zum Beispiel der unlängst in Dien gegründete Bund für Mä n nerre chte, der Plakate anschlägt. Mitglieder wirbt, einen Vorsitzenden — Kr Herr heißt Hohen« de — hat, mto in Resolutionen gegen Frauenalimente und für die Rechte des verkannten, unterdrückten geschiedenen Mannes eintritt. Auch dieser Bund entbehrt als Kampforganisation gegen manche, tatsächlich vorhandenen Auswüchse — aber nur gegen diese — nicht einer' gcvviffen Berechtigung; er wirkt aber doch — Gott sei Dank! — komisch und ruft ein mitleidiges Lächeln hervor. Nicht viel anders die werbliche PÄizei! Ihr aber könnte in diesem Fall den großen Ernst und eine dauernde Lebenslbercchtigung diese einzigartige, hohe Aufgabe verleihen: die tätige, helfende Liebe zu den Fernsten, weil Berichteten, Nie-Gekannten, zu den Prostituierten. Nur müßte sie dann oben aufhören „Polizei" zu sein — zumindest was wir bis jetzt unter Polizei verstehen — und 'önntc ruhig, ohne kleinsten Verlust an Ansehen, auch den Namen in einen echteren, sachlicheren, natürlicheren ändern. Das wäre ja aber schon nicht rmhr äußerlich-originell, nicht mehr komisch... ♦ Daß für manche Menschen schon 8er Nachbar 8er Fernste, ist, den sie um einer Nächstenliebe hasien, lehrt eine furchtbare Mordgeschichte aus Frankreich. In Perignoux heiratete kr junge Lagarde die Witwe Marie Dob» 7 i e u i l. Zum Erstaunen aller Ortsbewohner gab die arme Mutter des Herrn Lagarde ein Fest im Wirtshaus. Woher »rahm die alte, vermögenslose Frau das viele Geld? Bald wllte die Erllärung kommen. An: selben Morgen wund: der -eiche Nachbar der Lagwde's Chavanncaux ermordet mrd beraubt austzefunden. Die Spuren führten bald zur 5ochz?:tsseier rmd statt ms Schlafzimmer w-.rnderten die Brautleute und . die Schwiegermutter, die Hauptanstisterin rer fürchterlichen Tat, ins Gefängnis. Auf die Frage des 'rstaunten Richters nach Motiven der Tat, anttvortete die Mutter: ,Mie hätten wir denn sonst die Hochzeit ausrichten iollen?" Änd als der Richter meinte: „Wie konnte man so iustig tanzen nach vollbrachtem Mord?" sagte die Braut: .,Mr hatten uns doch so lieb! . . ." Ja, über Leichen und Blut der Fernen haben sich die Nächsten so lieb ... l. ch. Sie Huudertjahrfeier ves Tempels in der Seiteustetteogaffe. Oie beiten MAZZOTH und GRIESS dv'ij »mse sind die aus dci renommietten Mazzoth-Bäckcrei H. STRUH 2. Bezirk, Rotensterngasse 11 Telephon 47-7-17 linder Aufsicht des ehrwürdigen Rabninats der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, mit neuen, eigenen patentierten Maschinen erzeugt, entsprechen Sinun- Maraoth allen hygienischen und rituellen Anforderungen. Verlangen Sie daher fiberall nur die feinen, dOnnen, guten Sirum-Maxxoth und Orie|' Konferenz der radikalen Nonlken ln Brünn. Tie Bereinigung der radikalen Zionisten in der Tschechoslowakei veranstaltet heute den S?l. März im Sitzungssaale der israelitischen Kultusgemeinde in Brünn eine Konferenz. Gegenstand der Bechandlungeri ist die grundsätzliche und progranmlatische Stellungnahme zu den Problemen der zionistischen Bewegung in ihrer heutigen entscheide noeu Entwicklung und die Festlegrurg der Richtlinierr siir Organisation und Arbeit, sowie insbesondere die Stellungnahme ver radikalen Zionisten zu den Fragen der zionistischen L a n d e s p o l i 111 und die Erörterung der Möglichkeiten nno Pläne für die reale zionistische Arbeit in der Tschechoslowakei. Die Fragen dieses Problem komplexes lverden Im Rahmen der nachstehenden Tagesordnung besprochen werden. 1. Ter Zionismus als nationale Renaissancebewegung: Referent Herr Dr. MaxSo l o w e i t s chi k. 2. Die Entwicklung der zionistischen Bewegung. Referent Herr Tr. Emil Margu.'ies, Leitmeritz. 3. Organisation. Referent Obevbaurat Robert Stricker. die Kolonien wehrett sich gegen die Einwanderung voT Juden, da jüdische Einwanderer in der Regel nich: aufs Land gehen, sondern, sich In den Städten ansässig machen, wo sie den Arbeirsmarkt belasten. - Während in den vergangenen Jahrhunderten, heißt «8 A dem Bericht weiter, vom Kontinent immerzu Juden zuströmten, hat der Strom in diesem Jahrhundert anfgehört; heute sinkt die Zahl der Juden Englands rapid. Biele jüdische Familen aus dem 18. Jahrhundert sind! entweder ausgestorben oder deren Nachkommen gingen in? der allgemeinen Bevölkerung auf; ihr Platz wurde von der Nach- : kommenschaft eingewanderter Juden eingenommen. Aber auch / diese Generationen anglisieren sich allmählich. vk dar Testament Des Baron Hirsch. Die Gründung der Jea. Rew-York, 20. März. (I. T. A.) Die jüdische Presse Amerikas beschäftigt sich in der letzten Zeit mit der Arbeit der Jewish Colonisation Association (Jca) und fragt, ob die ' Hilfsarbeit der Jca im Verhältnis steht zu der gegenwärtigen Notläge der jüdischen Bevölkerung. Es wird gefragt, weshalb die Jca nicht alle Dokumente veröffentlicht, die auf das Berntächtnis des Barons Hirsch und dessen Ziele Bezug haben. Der Chefredakteur des ,Jewish Morning Journal", Jakob Fishman, findet es erstaunlich, daß die Jca bis heute weder das Testament des Barons, noch einen Finanzbericht veröffentlicht, hat. Dazu ist zu bemerken, daß eine Kopie des Testaments des Barons Hirsch im Somerset Ho>use zu Schottland niedergclegt ist. Der Jüdischen Telegraphenagentur wurde Gelegenheit gegeben, Einblick in das Dokument zu nehmen. Die Ziele der Jca sind im Artikel.3 der Stiftungsurkunde festgesetzt. Danach ist die Jca in London mit einem Kapital! von zwei Millionen Pfund, geteilt in 20.000 nichtdividendepflichtige Aktien, die Mtie zu 100 Pfund, eingetragen, mit dem Zweck, die Emigration der Juden aus jenen Teilen Europas und Asiens, in denen sie Rechtsbeschränkungen unterworfen sind, zu unterstützen und Kolonien in Nord- und Südamerika zu gründen, ferner Erziehungs" anstalten, Musterfarmen, Darlehenskassen, Industrien «ufc andere Institutionen, wo es der Rat für passend findet, O unterhalten, die Ansiedlung von .Juden in verschiedenen Teilen der Welt, außer in Europa, zu fördern sowie. Gesellschaften zu unterstützen, die nach der Meinung des Rats die Ziele der Jca fördern. , 3ns Reich der Kirschenblütr Ueberaus zahlreiche Gratulationen und Kundgebungen 4er Anerkennung und der Sympathie sind der Israelitischen Kultusgemeinde aus Anlaß des Jubiläum s aus dem In- und Auslande zugekommen, so auch vom Präsidenten des Evangelischen Oberkirchenrates «np von dem gewesenen Präsidenten desselben, Sektionschsf Dr. Wolfgang Haas e. In herzlichen Kundgebungen haben der Oberrabbiner von Ko p e n hag e n, woselbst Isaak Noa M a n nh e i m e r, der erste Prediger der Stadtsynagoge, vor seinem Amtsantritt in Wien wirkte, und der Kultusdovftand von Hohenems, der Geburtsstätte Proseßor Sulz ers, die Wiener Kultusgemeinde begrüßt. Alle Vorbereitungen und Arrangements, die mit der Feier in Verbindung standen und dem Amtsdirektor Herrn Guido Fuchsgelb oblagen, wurde» «mit tadelloser Präzision durchgeführt. Ae neue« jüdischen ürzühler. Der Verweltlich»ngsprozeß im Wschen Amerika sowie die durch den Krieg heworgevusene Erschütterung des ostjüdischen Lebens gaben der jüdischen Erzählungskunst neue Impulse, ein neues Stoffgebiet und eine Reihe neuer eigenartiger jüdischer Erzähler, von denen allerdings nicht wenige schon in der früheren Uebergangsperiode zu wirken begonnen hatten, aber erst jetzt zu ihrer vollen Kraft gelangten. Der Berweltlichu ngsprozeß schuf die zur künstlerischen Basinnung notwendige historische Distanz zum jüdischen Leben der fernen und nahen Vergangenheit. Das jüdische Amerika war während des Krieges vom geistigen Mutterboden der osteuropäischen Heimat nicht mehr gespeist, und so vor die Alternative einer kulturellen Assimilation auf der einen Seite, eines Verzinkens der Massen in die Tiefen geistiger Verrohung auf der anderen gegeben. Infolge der wirtschaftlichen Struktur des jüdischen Proletariats konnte der Großteil der amerikanischen Judenheit naturgemäß die Assimilation nicht nach oben, sondern nur nach unten vollziehen. Oder, es galt, die Anstrengung zur Fortsetzung und Erneuerung des osteuropäischen jüdischen Kultuserbes zu wagen. In stinem besten Teil entschied sich das Judentum für das letztere und tvar befähigt, eine bis dahin nicht gekannte Voraussetzungslose Frische in die jüdische Literatur zu bringen, ein neues, der Formierung des jüdisch-amerikanischen Lebens angemessenes Tempo einzulegen. * So brachten die letzten Jahre einen Wettstreit der Literaturgattungen. Ein Wettstreit, der das Aufblühen moderller jüdischer Lyrik, des jungen jüdischen Dramas und Theaters vor allem aber der Erzählungsliteratur zur Folge l^rtte, weil es in ihr, im Gegensatz zur Lyrik und zum Drama, keine stigmatisierte vorherrschende Richtung gibt und weil sie in unmittelbarem Kontakt mit dem Volksleben steht. Die heutige jüdische Erzählungsl'iteratur ist der ersten Blüteperiode gleichwertig, wenn auch nicht immer potentiell, gewiß aber in der künstlerischen Tendenz. Wie jene Blüteperiode wird auch die heutige jüdische Erzählungsliteratur von keiner „Richtung" beherrscht und von Individualitäten reprält>Ltu>ni üievtrilefen Schlawvort böria sind. Rückgang bet Wischen Bevölkerung in knglaod. . Dem soeben veröffentlichten 67.' Jahresbericht ves. London e r jüdischen Armen amte 8 ist. zu entnehmen: . Die Zahl der Personen, die vom-Arnt unterstützt. werden, ist seit mchreren Jahren stabil. Das charakterisiert den Zusta,rd, daß keine Zuwanderung aus dem Kontinent mrd auch keine Abwanderung vor sich gcht. Im Berichtsjahre wurden 2357 Familien und Einzelpersonen unterstützt (gegen 2444, 2418 und 2200 in den letzten drei Jahren). Alle Unterstützungen des letzten Jahres betreffen Inländer, mit Ausnahme Von acht Personen, die weniger als sieben Jahre im Lande wohmN. In d.'nr Bericht wird darüber gellagt, daß die Gesetz? eine Zuwanderung unterbinden. Die Londoner Gemeinde bekommt immer mchr den Charakter einer jn sich geschloffenen Körperschaft. Auch Die neujüdische Romantik trägt nicht wie ihre ältere Schwester den Stempel erklügelter, konstruierter und deshalb halb sentimentaler, halb intellektuell gewitzigter Stilistik wie bei Schalorn Asch, sondern die durchaus künstlerisch-triebhafte Form ihrer gegenwärtig vornehmsten .Vertreter: David I g n a t o f f und Mosche Nadir, beide in New-Dork lebend. Jgnatoff baut sich in Novellen, Romanen und Skizzen ein dichterisches Gebäude, das ungleich den ähnlichen impreffionistisch-romantischen Stimmungsmalereien der jüdischen Erzählung, nie der notwendigen, ihnen konformen epischen Handlung entbehrt. Gestalten und Milieu sind beispielsweise in Jgnatosfs Roman „In der Kesselgrube" in einer höchst eigenartigen, fast realistischen Beziehung zum Kolorit der Riesenstadt New-Dork, seines Tempos und seiner Menschen, dem landschaftlichen Kolorit der amerikanischen Weststaaten, des Waldes unb der Steppe der Ukraine gebracht, zu einem künstlerischeil Ganzen geformt, das der Dichter in seinen späteren Arbeiten, im Wesen und in der Form sich gleichbleibend, noch weit überschritten hat.*) Nadir, der Verfasser zahlreicher, auf den ersten Mick Publizistischer Aizzen, ist ein ganz sonderbarer und ein ganz großer künstlerischer Gestalter einer Stimmung von der Art Peter Altenbergs, diesen aber weit übertreffend in der Geschlossenheit seiner Prosapoeme, die immer raffiniert, graziös» aber nicht, wie bei letzterem oft süßlich-sentimental silld. Wie ein Zauberer entlockt er diese Stimnmng dem llnscheinbarften jüdischen Ereignis, das im besten Fall ein trockenes Thema der gesellschaftlichen oder literarischen Publizistik wäre. Sie haben beide, Jgnatoff und Nadir, wiewohl voneinander in der Art der Emotion gänzlich verschieden, einen impreffionistischen Romantizismus gemein, der nicht Schule machen kann, weil er ganz und gar eigener Ausdruck dieser Individualitäten ist, Ebenso wie der gestaltende RealiSmu» I. Opatoschus, des vielftitigstrn und umfassendsten Mischen Erzählers der Gegenwart. Opatoschu ist der einzige Vertreter der jüdischen Literatur mit ausgesprochenem Formsinn für die Oekonomie eines *) Jgnatoffs Roman «In der Keffelgrube" wird fe dar „Wiener MygeriMnng" evscheMu, im. d. U. Wen Sie sich beim Betre^n des bekannten Warenhauses de- ‘ . Brüder Schiffmann in der Taborstraße 48 versetzt.. Die mit auserlesenem, künstlerischem Geschmack arrangierte japani-. icke Jnnendewr.atson, die von bunten Lämpchen durchwirkten, hängenden Mütendoldrn in weiß und rosa, sind wirklich sehens-. wer:. Dchenswerl und preiswert ist auch die soeben eirigelangte, . reichhaltige, Kollektion, m allemeueftrn Stoff- und 'Se.idewoaxen ' fürs Frühjahr.. Crepe de Chine, Marocain, DaMeüre, Faklle de Claire, Schottenseide, sowie alle Wollstoffe m herrlichen Dessins ./ und Modefarben werben in der kommenden Woche ber garantiert - evstklaffiger Qüäliräl m staunend billigen Borsaison-Okkassious- Preisen verkauft. Gleichgeitw wurden die bekannt.billigen Prr'je für Herren- und Damenwäsche, Lvinenwaren, ^Borl)änge, . Tep'. piche ichv. ufw. wesentlich reduziert, «m dem täglich wachsen den Kundenkreis d.ejrs führenden Leopoldstädter Warenhauses wieder . einmal die außerorvemliche Leistungsfähigkeit der Brüder, Schuf" . - mann zu. beweisen und jedem Käufer twtz des herrschenden; Geldmangels Kaufmög'ichkeit zu bieten. Eine Besichtic^mg des . Warenlagers ohne Kaufzwang wird jeüermaim im eigenen Jutereffe empfohlen. msaBBBB^SB^SSaSBSBSBBfSSSBBSB^BmsSBStSBtBSSBaSSmBm I großen Epos, gleichzeitig der bedeutendste .unter, denen, die von der obenerwähnten, durch den Derweltlichungsprozeß gewonnenen Distanz die nicht allzu ferne jüdische Vergangenheit episch und realistisch zu verwerten verstehen; der einzige vielleicht, der in historischer Kontinuierlichkeit erlebt und gestaltet. Avischen dem impreffionistischen Romantizismus JgnäioffS und Nadirs und dem dynamischen Realismus Opatoschus steht der eigenartige Jona Rosen seid, der zwischen Realismus und Romantik höchst ungleich pendelnd, durch Grübelei ausgezeichnet ist. Seine Erzählungs- . weise konzentriert sich nicht in der Fabel oder in der Stimmung, sondern in der Psychologischen Situation 8er Gestalten, ihre Momentreaktion' zueinander und zu den Dingen, die sie umgeben und mit denen sie in Berührung kommen. Ein vollendeter Virtuose, der mit den Mitteln der Sprache die sonderbarsten, nicht zu definierenden seelischen Gebilde erzeugt und aus den fubtiksten seelischen Regungen Bilder. Nur der fehlende Formsin» ste^ ihm zum wirklichen großen Erzähler im Wege... Daß die gegenwärtige jüdische Erzählungsliteratur nicht mit schablonenmäßiger gebundener Marschroute einherlärfft und glücklicherweise von Parolen nicht gehemmt ist, beweist der gesunde NatumliSnms, der gerade in einigen jungen Vertretern seine Repräsentanten hat. Typische Naturalisten ml besten Pinne des Wortes, das heißt solche» bei denen sich photographiemäßige Kvpiemng wirklichen Lebens zum künstlerischett Gesamtbild formt, sind I. B i m k o und A. M. F u ch s, deren oft Plastische Novellen eine getreue Wiedergabe jüdischen Lebens der Nachkriegszeit sind. Letzterer ist übrigens neben Mosche Nadir vielleicht der eigenartigste und beste jüdische Stilist, der das reinste Jüdisch schreibt, was angesichts der ^rechlichen Gefahren, denen ein Mischer Schriftsteller auSgefetzt ist, nicht wenig besagen will. # Die Schöpfungen aller dieser SchristMer, em Produkt muen jüdischen Lebens, bergen in sich neue, dauernde jiwische Werte und sind zugleich Beweis der mm sich verjüngende» Gestaltung des jüdiWp Volkes. P. Haller.

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