Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2540 (19.3.1926)
- Date
- 1926-03-19
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Wiener Moryenzeriun- 19. Marz IM Sette ft Nr. 2540 Wien. Freitag »i —---;---- -j. . - --- .versunkenen" Stadt erbaut, zählt diese jüngste und nach Kel-Awiw schönste aller Städte in Palästina etwa 200 anmutige Häuser, denen sich jede Woche einige neue anreihen. Ti« sind bis auf zwei — ein großes Hotel und das Krankenhaus — sämtlich in orientalischem Stile — flaches Dach — gehalten. Zum Unterschiede von der Altstadt besitzt jedes Haus hier einen schönen Zier-» Obst- und Gemüsegarten. Hier blühen im Jänner die prächtigsten Nosen, Nelken und Chrysanthemen. Am Eingang der jungen Stadt empfängt den Besucher eine lange Fächerpalmenallee» der ein Park mit Karoben, Azodarachen, 'Kasuarinen, Eukalypten und Pfoffer'baumen folgt. Ein Rückblick nach unten macht den Besucher glauben, er sei im Zaubcrland. Ta liegt die halbrunde Stadt am See mit ihren schachtelähnlichen. flachdächrigen Häuschen, ihren geisterhaften Ruinen, der hohen schwarzen Basaltmauer, mit ihren vereinzelten, 'wie Kerzen emporragenden Minaretts mit dem Halbmond, mit den zahlreichen schlanken Dattelpalmen, die, riesigen Sonnenschirmen ähnlich, die Stadt unter ihren Schatten nehmen. Und im Hintergrund dehnt sich, so weit das Auge sehen kann, der ruhige, blaue, bezaubernd schöne Genezarethsee, in dessen spiegelähnlichem Wasser die violetten, von den letzten Sonnenstrahlerl geröteten Gipfel der gegenüberliegenden Haurangebivge sich wundervoll widerspiegeln, während von der Ferne her das schön-melodiös-monotone Abendgebet der Moscheenküster, vermengt mit dem leisen Geklingel der heimkchrenden Schafherden und dem süßen Flötenliedchen der Schäfer, dem Hörer Ohren und Herz füllt — und da möchte man glauben, man befinde sich im Reiche der Märchen aus Tausendundeiner Nacht . . . Jerusalem, März 1926. Das Semmering-Schachturnier. Memzowitsch und Du. Tartakolver halten die Spitze. Semmering, 18. März. (Panhans-Schachturiner.) Mit Absolvierung der heutigen neunten Runde ist die H ä l f t e des Turniers überschritten. Die Eröffnungen zeigten diesmal lebhaften Charakter und an drei' Brettern hatte sich von vornherein ein offener Kampf entwickelt. Spiefmann, Roselli und Dr. Treybal hatten ihre Partien mit dem ein scharfes Spiel tendierenden Königsbauer gegen ihre Gegner Grünfeld, Iates und Davidson eröffnet. Das Treffen Spiel mann-Grünfekd, eine spanische Partie, endete mit dem Siege des Erstgenannten. Die theoretisch hochtvertige Partie lieferte Dr. Treybal der die Karo-Kannverteidigung des Holländers Davidson in neuartiger Werfe widerlegte. Auch R oselll hatte ein recht gute Partie mit der Wiener Eröffnung erlangt und den Engländer Dates zur Aufgabe der Rocharde Veranlaßt, als er von diesem mit einem hübschen Qualitätsopfer überrascht wurde, das den Verlust von drei Bauern und in weiterer Folge des Spieles nach sich zog.' Di'e restierenden Partien wurden teils mit der geschlossenen Damen-Bauer-Eröffnung, teils mit dem Reti-Springer-Spiel und der bekannten Länfevsiankierung entwickelt. Schon nach 2,3 Stunden vermochte Niemzowitsch den Schweizer Mi.chel durch kraftvolles Spiel zu überrennen. Ebenso gelang es dem' gleichfalls in Führung befindlichen Dr. Tartakower, den sich mit der Budapüster Verteidigung wehrenden Dr. Tarrasch noch vor dem ersten Abbruch niedevZuringen. In bester Form zeigte sich heute auch Bidmar, der im Nachjug keinem geringeren als Ret: gegenüberstand. Er hatte das DamengaMbi't mit der tschechischen Verteidigung beantwortet und verstand es, Reti zur Aufgabe der Partie zu Königen. Das Spiel Kmoch-Bajda endigte nach 31 Zügen remis.' Schwere Positionskämpfe entwickelten. sich zwischen Aljechiu und Janowski einerseits, Gilg und Rubinstein andererseits. Der Pariser Altmeister hätte sich gegen seinen gefürchteten Gegner mit der Annchme des gebotenen Damengantbits verteidigt und eine feste Stcfllntg eingenommen, an der sich die Kunst Aljechms vergeblich abmühte, und als es chm schon gelang, einen Bauern durch eine feine Kombination zu erbeuten, konnte er, in Zeitnot geraten, diesen Vorteil auf die Dauer nicht ststhälten. Die Partie Aljechin-Janowski mußte nach Ablauf der achtstündigen Turmerzeit vertagt werden. In zäher Weise parierte der Ostrauer alle Versuche Rubinsteins; die Partie endete remis. Dev Stand nach dev neunten Runde. N i o m g ö iv i t s ch und Dr. Tartakower je 8, Spie! mann 6'/„ Prof. Dr. Bidmar und Doktor T a r r a s ch je 5'/„ R e t t und N « binstein je 5, Doktor A l j e chi ft 4V« (2), Dr. Treybal, Dr. V a j d a und Gilg je 4, D ä v i d s o n und G r ü n f e l d je 3'/« I a n o w S k t, K m o ch und N a t e S je 8, Michel 2'/„ 9t o feilt V, Sie Verbrecherjagd mit dem Mlkroftov. Die Methoden der Perbrechereiularvung, die Dr. Edmond Locard, der Direktor des polizeitechnischen Laboratoriums in Lyon, auSgedacht hat und, mit denen verglichen, die Mittel -eines Sh e r ko ck Holmes kindlich sind, werden mit viel Erfolg in Amerika angewandt. Ein Mann brannte unlängst, um sich an seinem Freund zu rächen, dessen Haus nieder. Die einzige Spur, die, man zunächst fand, war. ein Ende öligen Bindfadens, M"t dem ,ein Haufen ölgetränkter Lumpen unter der Veranda zusamnwngcbündelt war. Die Polizei brachte aber heraus, daß die Fasern des Bindfadens genau aus demselben Material .waren, wie der Bindfaden, der in der Fabrik verwendet wurde, in welcher der Brandstifter beschäftigt war. Als der Schuldige, mit diesem Beweisstück konfrontiert wurde, brach er zusammen und gestand, .obgleich er vorher scheinbar sein Alibi nachgewiesen hat:«. Eirr rase n der Auto m o b>i I i st hatte einen Polizeivrauuen ym^z-ahrnr und getötet. In einiger Entscruunz von Der Hafen vo« Livorno in Flammen. Benjiniankr in Brand geraten. — llngehearer Schaden. Aus Mailand wird gerneledet: Im Haien von L : v o v u o brach heute ein riesiger Benzinbrand aus, durch den das ganze Hafenbecken von Mandraccio in Flammen gehüllt wurde. Bei der Löschung oes B-uzinra.npsers „Fedetta" entstand plötzlich ein Bran). Im Nu verbreitete sich das brennende Benzin über den ganzen Wasserspiegel des Winterhafens, in weichen zahlreiche Schiffe oeranker: lagen. Eine ungeheuere Rauchwolke hüllte deu Hafen ein. Es entstand eine furchtbare Panik. Tie Schiffe lösten ihre Anker und suchten schleunigst das offene Meer zu gewinnen. Alle im Hafen beschäftigten Personen rannten in w i l de r F l ch t davon. 'Militär rückte ans, um gemeinsam mit der Feuerwehr den Brand zu bekämpfen. Erst nachdem sich die schweren Rauchwolken verzogen halten, konnten die Wirkungen des Brandes übersehen werden. Ter Dampfer „Fedelta" ist gänzlich ausgebrannt. Eine Reihe anderer Dampfer hat durch das Feuer e r h e bl i ch e « Schaden gelitten. Ein großer Segler tvurdc voU den Flammen des brennenden Benzins ergriffen und zum Teil vernichtet. Seine Mannschaft konnte mit knapper Not das Leben reiten. ' Vernichtet 'wurde ferner ein großer Teil der im Hafen liegenden kleineren Barken und L e i ch t e r. die nicht rasch genug dem Feuer entfliehen konnten. Ta beinahe alle Fahrzeuge voll ''beladen waren und zum Löschen deren stunden, ist >er.angerichtete Schaden ungeheuer. Das Zisterntnschifs »Zcdrlla" war honte morgens mit einer Benzin ladllng ans Amerika in Livor» no eingelaüsen' und hatte sofort mit der Löschung durch Unterwasserschläuche begonnen. Wie die Untersuchung ergab» hat ein Matrose während der Löschuugavbeiicn unvor> sichiigerweise em brennendes Streichholz ins Wasser geworfen/ auf den 'bereits eine dünne Vcnziw schicht schwamm. Pas Benzin entzündete sich sofort. " Bei dem Hafenörande sind dr« Mätvofsr, mms Ä.'bj.'i, g-'k'.i, ,ts r. deren Barken in unmi-iteKarer Nähe des orermend.'n Bettzindampfers lagen. . ' Bei der überstnrtzten Flucht der Hajenarveiter «vurdett zahlreiche Personen verwundet. dem Orte, wo sich das Unglück zugetragen hatte, fand man ein verlassenes Automobil, dessen Windschirm durch den Anprall zerbrochen worden war. Tie einzige Spur war in diesem Fall der 'teilweise Fingerabdruck auf einem ecr zerbrochenen Glasstricke. Ter Besitzer des Automobils, der behauptete, daß ihm sein Wagen einige Tage vor dem Unglüüsfall gestohlen worden sei, gab zu, daß der Fingerabdruck von ihm stamme. Kriminalfpezialisten fügten das zerbrochene Mas wieder zusammen und setzten es in den Rahmen ein. Mil Hilfe von Vergrößerungsgläsern wiesen sie nach, daß sich der Fingerabdruck bis unter den 9tahmen erstreckte, so daß er nur hinterlassen worden sein konnte, nachdem die Scheibe schon aus dem Rahmen gesprungen war. Ms dies dem Wagenbesitzer mitigeteilt, wrude, gestand er seine Tat. .In einer Seidensabrik war ein S:reik ausgebrochen. Nacht für Nacht drang jemand in . die Fabrik ein und zerstörte die Seidcnvorräte mit einer Säure, ohne daß man he-rausfindett konnte, wer den Schaden anrichtete. Schließlich fand man an ein em herausstclMden Nagel drei winzige W o l l f a s e r it. Das führte zur Entdeckung des Täters. Es war ein Arbeiter, vor in einer Hose ein ganz kleines Loch hatte, die Wollfastrn. an dem Nagel und die in der Hose des Mannes waren aber von derselben Art. Tie mikroskopische Unuersuchnng des Staubes, der auf dem Rock eines Morbverdächtigen haftete, zeigte, daß der Staub .von dem Fußboden der Fabrik herrührte, in welcher der Mord jbchang'eri worben war. Wie in dem vorhergehenden Fall die .Wollfafern, so führte in diesem der Staub zu einem Geständnis, Diebstahl einer Auto» in der Innern Stadt. Gestern in den. Abendstunden wurde in der Inneren Stadt ein frecher Autodiebstahl verübt. Ter Chausfenr Leopold Grobner hatte abends gegen 8 Uhr sein Autotaxi, das er führte, vor dem Gasthanfe Steigberger, Mollzeile 17, ausgestellt. Als er nach kurzer Zei rvieder auf die Straße trat, war sein Wagen verschwunden. Ein unbekannter Dieb war augenscheinlich mit dem Wagen fortgesahren. Der gestohlene Wagen, Marke Fiat, trägt das Kennzeichen A12 831 und Lizenz Nummer 1432 und die Tafel 5000sache Taxe.- Der - Wagen hat einen Gesamtwert von. 9500 Schilling, für die der Chauffeur haftbar ist. Die Erhebungen sind cingdeitet- Rätselhafte» Verschwinden eine» Kansmannrr. Der Kau-fmann Max Imbermann hat am Dienstag den 16. d. um 9 Uhr abends seine Wohnung/ 1. Bez., Wipplingerstraße 15, Verlässen, um ein Kaffeehaus aufzusuchen, und ist seither spurlos verschwunden. Von den Familtenangehörigen des Kaufmannes Jmbermann wird der Korrespondenz Wilhelm ersucht, mitzuteilen, daß der Kaufmann abends wieder in seine Wohnung zurückgekehrt ist. Er hat sich den Mitteilungen der Angehörigen jufolge bei- Bekannten im Prater ausgehalten. Im Stadtkommissariat, wo die Abgüngigkeits-- änzeige erstattet wurde, ist die Anzeige noch nicht widerrufen worden. Irr Rachlab elner Wiener Sammler». Zur Max-Strautz-Auktion bei Wawra. Es ereignet sich immer seltener, daß einwandfreie, ^sozusagen ,Museumsreife" Kunstobjekte auf den Bevsteigerungsmarkt gelangen. Sei es, daß das verarmte Wien sich seiner greifbaren guten Stücke bere'ts entäußert hat, fei es, daß wertvolle Stücke ohne Kenntnis der Oesfentlichkeit in fremde. Hände übergehen. Um so überraschter ist man, wenn man den Nachlaß der Bilder des jüngst verstorbenen Sammlers Dr. Max Strauß im Künstlerhaus einer Betrachtung unterzieht. Was zunächst auffällt, -ft die seltene Patsache, daß ein Mensch mit nichtkünstlerischem Beruf eine Sammlung zustande gebracht hat, die an Auswahl und Qualität den sichersten Blick des Kenners verrät. Und was für den Käufer ins Gewicht fällt, ist der Umstand, daß die Gemälde aller Meister von Fachleuten wie Professor. E ig e n b e r g e r und B e n e s ch nach der stilkritiischen ünd technischen Seite überprüft, und auf ihre Echthe'-t untersucht wurden. Hievon zeugt in einwandfreier Weise der Katalog, den die Auttionäre W a «lv r a und Glückselig dem intetesiierten Publikum als Wegiweiser bieten. Ein Rundgang durch die Ausstellung hat uns überzeugt» daß die Werke, welche am 22. und 23. d., nachmittags, -m Künstlerhalis zur Versteigerung gelangen, auch hinsichtlich ihrer Erhaltung einwandfrei sind; dies ist um so bemevkenswerter, als es sich zürn Teil um Bilder älterer Hollän» der handelt. Namen wie Adrian Brouwer, Peter Bruegel, Cuyp, Cossiers, Vau Goycu. Heem, Molenaer, Ostade, Ruysdael, Siberecht, Jan Steen, TennierS, Weenix und Wonwermann bezeugen das hohe Niveau. Daneben figurieren Namen Netscher, Tiepolo und Lamp. Die neuere Zeit ist durch Oesterreich wie Alt, Amerling, Fendi, Kriehuber, Schindler, Pettenkofen und — nicht zuletzt — durch Waldmütter (Fam'lienproträt und Proträt einer Wienerin) erstklassig vertreten. Die Zeichnung von Menzel stellt ein charakteristisches Stück dar. Die Sammlung wird ergänzt dürch stllechte Miniaturen der engl-schen, französischen und Wiener Schule, wobei auch deutsche Miniaturisten vom Ende des 18. Jahrhunderts nicht zu kurz kommen. Einen reizenden Abschluß bilden die Silhouetten, eine Kunstgattung, der man neuerlich wieder Beachtung schenkt. Trotz der ungünstigen wirtschaftlichen Verhältnisse -st die Hoffnung nicht unangebracht, daß wenigstens ein Teil de^ Standardnummern in Wien verblo-ben wird. ' ' Wien, ,19, Mältz. * Das Wetter. Die. Voraussage meldet: VyÄv-ctzenÄ hettek. Morgenfrost, tagsüber etwas, wärmer. * Todesfall. Nach'langer^ schwerer Krankheit' ist hier Herr .Josef Heller, der Schwiegersohn des Mitgliedes des österreichirchen Zionistischen Laubeskomitees, Herr Tr. Leo. Golohammcr, i'm 64. Lebensjahre verschieden. Der Verblichene war Mzeit, als im Bezirk Floridsdorf noch eine selbständige Kultusgemelnde bestand, durch viele Jahre Mitglied des dvrUgen KultuAoorstandes, ferner Mitglied der dortigen Chewra Hadischa ' und gehörte auch der Zloniftizchen Ovaanifation an. Ein Mann von ausgezeichneten menschlichen Eigenschaften, erfreute sich Herr Josef^Heller. der Wertschätzung im weitesten Kreise der Bevölkerung. Seinen Kindern ließer eine streng jüdische Erzichung angedechen und führte sie der zionistischen Bnvegung zu. Eine große Zahl von Wchlrätigkeitsoerelnen betrauert seinen Heimgang. Mit. besonderer Hingabe widmete sich der Berstovbene der. Arbeit für den jüdischen Nationalfonds. Das .Begräbnis findet beute Freitag um halb 3 Uhr nachmittags am Floridsoorser Friedhof statt. , . . * Todesfall. Gestern starb hier nach langem, schtverem Leidett Herr Siegmund Sächsenberg. Der Verstovbene hat sich als. gelvesener Gemeinde- und Kultusrat in Storo.zynetz besonders der Kranken- und Armettpflege gewidmet und sich durchs sein wchltätigeS Wirken die Sympathien der Bevölkerung in keiner Heimat erworben. Das Begräbnis . findet beute um 10 Uhr vormittag» bom Zentralfriedihof. drittes Tor, statt. * Die Tragödie einetz Mädchens. In der 'Nacht zum 13. d. bat sich eine zirka 30jährige Frauensperson aus einem FeüsteL des vierten Stockwerkes im Haufe Prinz-Euasn-Stratze 6 in die Tiefe gestüMt und blieb mit zerschmetterndem Kopf'auf der Stelle tot liegen. In ihrem Besitze fand man ein. Schreiben, in dem die unbekannte Selbstmörderin bat, auf der iüdrfn Abteilung des Zentralfriedhafes begraben zu werden. Dem Schreiben war auch ein Geldbetrag beigeschlossen. Der Inspektor der ungarischnk Staatsbahnen, Lajos Sümony aus Budapest, erkannte nunmehr in der Toten seine Schwägerin, die 26jähriae, zu Miskolc; geborene Beamtin Jolan Roß. Budapest, Berkocfitz-utcza 3 wc-»nq Haft. Sie ist am 12. d. von Budapest nach Wien gefahren airgeb-- sich in her Absicht, hier eine Stelle zu suchen. Bon Wicir. aus hat sie an ihre Familie einen Brief geschrieben, in dem sie ihre Dokumente beilchloß und indem sie ankündigt, daß sie wegen Krankheit und Stellenlosigkeit Selbstmord begche. Nndioprogramm. mk Freitag den 12. März. 16 Uhr 13 Mm.: Nachylittags« konzert. Mmoirteno: Konzertsängeriu Leonie Bnraerstetn. „AuS dem Opernrepertoire der Woche". —18 Uhr 10 Mnu Wochen bericht für Sport nnd Fremdenverkehr. Oberbaurat Zng. Erwitt Detnlein. — 18 Uhr 26 Min. r Die Sonne. Reg.-Rat Doktor A. Hnatek. - 19 Uhr 10 Min.: Französisch. — IS^Uhr 40 Min.: Englisch - für Vorgeschrittene. - 20 Uhr 1b Mi».: „Erve" vo» Karl Schönherr. Svielleitungr Doktor Karl Schönherr. Mitwtrkend r Dr. Rudolf TtzroÜ