Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2538 (17.3.1926)
- Date
- 1926-03-17
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Wltf llllUflWQJ «m«r OTiUBtnietfttnie 17. Mrz 1996 Mm tmtm nCi «wB S,‘ f ^örtarö v Sie Kulturarbeit der Wische» Arbeiterorganisation Palästinas. .Der LätigkeilSbeeicht -es Waa- Hatarbuth. Die spezifische Eigenart der Wischen Gemeinschaft m Palästina zeigt sich nirgends so deutlich vvie nn Habitus des Mischen Arbeiters. Be. keiner anderen Nation ist der Ackertechand jv durchaus inteüektualisiert, so sch: von unbändigem Unabhängigkeit^ und Selbständigeitsdrang erfüllt und im .innersten Kern so stark von sozialem Gofi'chl durchtränkt, wie bei den Juden. Die! Gründe dafür brauchen hier nicht nähe.- .nrSgeführt zu werden, sie sind ja allgemein bekrMt. > Dieser spezifische Geist der Mischen Arbeiterschaft Palästinas hat eigenartige soziale Formen in der Arbeiterwirtschajt geschaffen. Er ist auch der bewegende Faktor in der ungemein intensiven BrLtungsarbert, ivelche vcnt der Arbeiterorganisation entfaltet wird. 'Soeben wird ew Bericht Wer diese veröffentlicht, der uns zeigt, welch reiches intellektuelles Leben unter der Arbeiterschaft herrscht und wie Mbewußt die Kulturtatigkeit ihrer Hfftadruth geführt Wird. Das erste praktisch: Bildungsbedürftris des ins Land , kommenden jüdischen Arbeiters ist das Erlernen der hebräischen Sprach. In nicht rveniyer als 15 städtischen und 23 ländlichen Abendkursen wurden von 73 Lehrern Wer MO Arbeiter darin unterrichtet. Außerdem wird hebräisch in vier Schulen für die arbeitende Jugend, die von 153 Schülern besucht werden, gelehrt rnck die fachliche Unterweisung in hebräischer Drache erteilt. Die Jugendlichen finden sich in Klubs zusammen, die heute fast 1300 Mitglieder zahlen, in denen es außer Fachkursen noch ZiriÄ -strr Kurrstpfl^e, wisienschaftliche Fortbildung usw. gibt. Unter der LestunZ des Kulturausschusses (Ward Hatavbuch) her Hrstadruth stehen ferner eine große Anzahl Schulen, Kinderheimc und Kindergärten ütt 23 Kolonien mit vielen Hunderten von Kindern. Bekanntlich werden in den meisten Kolonien die Kinder schon vom Säuglingsalter an gemeinsam aufgezogen unter der Leitung von geschulten fachlichen Kräften, ein System, das sich aufs borzüglichstr bewährt, da es die schwer arbeitenden Eltern, namentlich die Mütter, entlastet und ein Prächtiges Gedeihen der Kinder — das wir so oft auf der Filntleinwcmd bewundern konnten — HewWAeistet. Für die Erwachsenen gibt es eine BÄKothe? von 50.000 Künden, die eine Zahl von Zweigstellen hat, ein Retz von Lese-, Zimmern, Vorträge Mer Heimatkunde (mit Exkursionen), wissenschaftliche Kurse, Vorträge (Besuchsxchkl in den letzten vier Monaten 10.000), eine dramatische und musikalische Abendschule, Konzerte, Chor, Orchester, ferner Fachkmft für Bauarbeit, ElÄtvotechnik u. a. m. Es >besteht auch ein Verlag, der Lehrbücher mw Übersetzungen aus der sozialistischen Literatur ediert. Die Kosten dieser weiivevKvsigten Tätigkeit werden Kirn größten Teile vom Arbeitsamt der Zionistischen OrganisatLou aus Mitteln des Kere« Hajessod gedeckt. Me neueste Schöpfung der Histadruch qt die.Herausgabe zmt hebräischen Tageszeitung ,^Davar". Der Tätigkeitsbericht zeigt, obKvar er nur Auszählungen und Ziffern bringt, welch stürmischer Drang nach geistiger Fortbillmng auf allen Gebieten unter den Arbeitern herrscht. Trotzdem die Anpassung an das Klima und die ungewohnte schpoere Arbeit bei un- Zurekchender Ernährung eine körperliche Uebemmdung zur Fotze hat, ferner die Sorge wegen der Arbeitslosigßert oder Kurzarbeit —. unter der viele leiben und die den anderen jederzeit droht — sowie bte SHtvioriMt. des Emlebens in ein nems Milieu und : m •eh" . anw r.n di: icelischen Kräfte große Anftirdernngen stellt, habe» diese Menschert noch die Spannkraft, in Äriettfiver Weise gokstig zu arbeiten. Die Bildungsarbeit des Hastadmch bckattet einen Ruhmeslüelmehr «in Hrevr von stärkstem Berantwortungsgchöhl beftrAen fi^ialen rmd Aouomischen Aufbauwerk in Pälästu«. 8. Äm katholische Gesellschaft der »ftesnle Sfraeis“. Rom, Itz. Marz. (I. T. A.) Hier wurüe am 14. v. die »Gründung einer Gesellschaft beschossen, die den Namen ,Mniei -'Israels" (Freunde Israels) führen wird, unv die Schaffung einer judenfreundlichen Stimmung m der kaaholischeu Welt zum Ziele hat. Der Gesellschaft gehören mehrere bekannte katholische Geistliche, / wie Mgr. Pisani, Mgr. Carickdor und einige sehr emflußrriche Aardiuäke an. Der Generalsekretär 8er uengvgrüirdeien Gesellschaft, Mgr. Dr. van Afseldonk, setzte die Ziele der „Amici -'Israels" in sagender Weise auseinander: Es handelt sich nm eine rein katbclisch-religiöse Bewegung der Liebe zu Gottes Volk Israel, keineswegs um eine kirchliche Miffionsgesellschaft. Durch Predigten, Bovt-räge, Zeitungsartikel und Äonsersrym soll die katholische Welt erinnert werden, daß unser gemeinsamer Gott-Bater das Volk Israel unwiderruflich auserwählt hat, was auch durch Christus und seine Jünger iböstätigt worden ist. Daraus fotzt, daß der Antisemitismus der Gottesiehre direkt widerspricht. Ein Appell an die katholische Geistlichkeit der ganzen Welt wird schon in den nächsten Tagen ergehen. Die Juden werden gut tun, uns nicht zu mißtraue»« 5 sondern «ns Wchltvoüen entgegenzubringen. . Sie UnwrrsitSlen von vnkarrR «a SM «schloff«. Bukarest, 1L. März. tOrteut-Rabto) Da sich di« Stubtnenden weigern, wieder die Borle »nge» zu besuchen, hat der Senat der Universität dte Schließnng der U^ktversitäteninBnßarest und Jassy mtt de« hentigen Tage bi» zu« 15. April beschlossen. RICHTER-UND PREDIGER- TALARE UND BARETTE von 8 65 aufwärts vorrätig and nach Mass beim Spezialisten 135 RUDOLF GOLDSTEIN, Zivil- und Dnlformscltnelder Gegründet 1866 WliB, II. TabOrStraS«* 94 Telephon 45-6-29 Elegante Herrenkleider nach Mass, massige Preise, Zahlungserleichterungen Fünf gahre Keren Haseffod. Das Londoner Haupkbureau des Keren Hajeffod teilt mit, daß aus Anlaß des fünften Jahrestages der Gründung^ des Keren Hajessod' in vielen Ländem Borbereitungen getroffen werden, um den Tag festlich zu begehen und zu gesteigerten Aktionen Ar den Keren Hajessod auszitnützen. Die Gründung des Keren Hajessod wurde bekanntlich von der Londoner Konferenz des Jahres 1920 beschlossen; ferne Funktwnen begannen am 1. April 1921. Seitens des .Hauptbureaus wird ferner mitgetellt, daß die Aussichten für die Märzcingänge sehr g ünstige sind. Der amerikanische .Keren Hajessod avisierte einen größeren Betrag außer der normalen Monatsleistung, der südafrikanische 'Keren Hajessod überwies 7500 Pfund als Vorauszahlung auf das Erträgnis der Kampagne, die rtach Ankunft von Nahum Solo low urtd Dr. M. H indes dort eröffnet lvecheu wird Sie Arbeitslosigkeit in PalSMa. Der palästinensische Korrespondent des .offiftellen Organs der Zionistischen Exekutive in London, „New Jndaea". berichtet Wer dm gegenwärtigm Stand der Arbeitslosigkeit in Palästina: ,^Die Arbeitslosigkeit in Palästina Dauer: noch «immer an, weimgleich sie nicht den vor zwei Jahren erreichten Umfang angenommen hat. Dank der dm Städten und Kolonien vom Arboitsamt der Zionistischen Organisation aus den Mitteln des Keren Hajesscd für Srraßenbauten gewcchrten Anleihe, wird aber der überwiegende Teil der Arbeitslosen binnen kurzem mit Arbeit versorgt werdm. Es darf bei der Beurteilung der gegenwärtigen Situation jedenfalls nicht außer acht gelassen werden, daß unter dm in den letzten vier Monaten nach Palästina vingewandcrten Personen 7110 Arbeiter und .HaMverker sind, die auf Grund der von der Zionistischen Organisation au^efolgten Zertifikate ins Land kamen, während bloß 1277 Personen eigene Mittel besaßen, und daß die mittellosen Einwanderer sowohl hinsichtlich der Reisekosten als auch während der orften Zeit ihres Aufenchaltes im Lande völlig auf die Hittei» ftützung durch den Keren Hajessod angewiesen sind. Das EinwandemngÄLpartemLnt der Zionistischen Organisation war daher gezwungen, von dem budgetiertm Betrag von 39.000 Pfund Sterling 26.000 Pfund, d. h. cckso anstatt om Drittel volle zwei Drittel bcr veranschlagten Smmne, in Anspruch zu «chmen. Soll das gegenwärtige Einwandörungsver- HNtnis aufrecht erhalten und die Arbeitslosigkeit behoben werden, dann wird der Keren Hajessod in der allernächsten Zeit größere Beträge für Palästina flüsiig machen müssen. Lethlem Schwiegertochter — Frl. Lewtz. Aus Budapest wird uns berichtet: „Magyar-- 0 r S z a g" g'bt heute unter Vorbehalt e «e Meldung wieder, daß der Sohn des ungarischen Ministerpräsidenten, Graf A rr d r e a s B e t h l e n, fich mit der bekannte» amerikanischen PrimadonuaLewY verlobt habe. Ler Mensch der Sntnnft ohne Aren. Ist das menschliche Ohr, das untrennbar mit dem Körper verbunden ist, in Gefahr, allmählich zu verschwinden? Diese. Fvage ist nicht so sonderbar, daß sie nicht ernstlich diskutiert würde. Es Mt GAchrte, die geneigt sind, mit Ja zu antworten. Hervorragende Mediziner und Anchropologen haben, wie ein gwßes'Lon- . doner Blatt mittellt, auf Grund vergLoichender Studien der Körperbikdung des Menschen und des Asien angobttch die vechlüffende Entdeckung gemocht, daß unser Ohr die verhängnisvolle Neigung hat, immer kleiner zu wecken. In der Vergangenheit galt die Regel, daß das Ohr nach der Geburt stetig wuchs, mrd zwar in dem Verhältnis zu dem Körpermaß. Die neuesten Untersuchungen zeigen, daß es heute gerade mngekchrt ist. Dabei ist aber viye bemerkenswerte Ausnahme festgestellt wocken. Die betrifft das Ohrläppchen, dis, wie ein GÄchrter sich humoristisch cmsdrücktq, gütige . Mutter Natur in ihren besonderen Schutz gmommen hat, um den Frauen etwas zu lassen, an dom sie ihren Schmuck aufhängen können". Der weitverbreitete Brauch des Ohrringes, der bei den Frauen aller Völker besteht, und dem auch in vielen Ländern die Männer huldigen, ist wahrscheinlich für die Tatsache verantwortlich zu machen, daß das Ohrläppchen keine Neigung Mundet, zusammenzuschrumpfen. der Jtonlnn der Prinz Lkechtenßchffchrn »odanner SrnSlnbrtt. , Am 7. d. brachten zwei Wiener Blätter die Nachricht Wer eine ÄnKeige gegen den gewesenen Direklvr der Rodauner Druckfabrik, Herrn Leon Wechsler. In ihren nächsten Ausgaben veröffentlichten diese Zeitungen die Darlegung des Direktors Wechsler, wonach die Verleitung zu diesem frivolen Schritt sich als ein Besuch darstellte, ihn, das Opfer, als den Schnldigen an dem Zusammenbruch vorzuschi^ben. Direktor Wechsler hatte in das Unternehmen bchewrende Kapitalien investiert uftd den Neuaufbau der Anlage in zweijähriger, mühevoller Arbeit ersolgveich üurchgeführt. Seit fast einem Jahre steht er in schwerem Kämpft gegen den Gründer, einen gewissen Siegmund Amarant, und gegen den Präsidenten Prinzen Eduard Liechtenstein, welche beide den ZusaMneubruch der Gesellschaft verschuldor mch zu verantm&m Wm. M K^ige MW de«, arg geMdiM Direktor Wechsler sollte die Aufmerksamkeit van den genarmtea verantwortlichen Personen ablenken. Am 8. März hatte Direktor Wechsler Gelegenhei-t, sich M den gegen ihn erhobenen Verleumdungen zu äußern urw bereits am 13. d. wurde die grundlose An-'\y «maß § 90 St.-P.-O. zurückgelegt. Es ist die> dw größte Genugtuung, welch in moralischer Hinstü,. Direktor Wechsler ö«, dieser Angelegenheit zuteil werden konnüe. Ler geheimnisvolle Snwelendiebstohl i« „Iiamanttlnb". Die Brieftasche mit den Juwelen gefunden. Wie berichtet, ist am 12. d. int „DiautanMub" <aaf dem Neuert Markt dem Juwelier Jakob Brandstätte r auf rätselhafte Weise in dem AugeMicke, da er mit einem zweiten Jmwelenhändler verhandelte, eine Brieftasche, die in ein weißes Kuvert gehüllt war und die Juwelen im Gosamiwerte von 18.000 S. enthielt, gestohlen wocken. Eine sofort vorgenommene Durchsuchung des Lokales sowie der Besucher, die sich freiwillig zur Verfügung stellten, verlief erfolglos. Auf geheimnisvolle Weise hat nun gestern die Angelegenheit insofcrne eine Aufklärung erfahren, daß das gesamte gestohlene Gut unversehrt aufgefunden wurde. Im Laufe des gestrigen Tages wurde nämlich auf Grund von Angaben eines Bekannten des Herrn Brandstätter auf der Stellage der Garderobe ein verschlosiencs weißes Ktuvert mit der Brieftasche mrd sämtlichen Schmucksachen BrandstätterS vorgefunden. Die Untersuchung wird fortgesetzt. Wien, 17. März. * Das Wetter. Gestern herrschte wieder naßkaltes, regnerisches Wetter. Die Prognose lautet: Veränderlich, kalt, Ne-gung zu Nickerschlägen. Moritz Nasch, mit Herrn Mfrck Tomafchoff aus Nitra- Novaky statt. * Tckesfall. Aus Bielitz wird uns gsschrieben: Am„3. d. stavb hier hochbetagt der Seniorchef der bekannten Te^tilfirma F. Rabinowitz n. Söhne. Der Verblichene, der Mischen Fragen stets warmes Interesse entgegenbrachte, schloß sich der zionistischen Bewsgung schon in ihren ersten Anfängen an mck diente ihr zeitlebens mrt stets v'gom Interesse an allen Angelegenheiten der jüdischen Renaissance. An, der Bahre des Berstorbenen trauern 7 Kmder. Mit rhnetd gab die gesamte jüdische Be-, völlerung unserer Stadt dem Verblichenen das letzte Gelerte. * Abbau beim Telephon. Mit Wirksamkeit 00m 1., _ bezw. 16. April 1926 wird die Dprechgebichr für bestellte Nachtgespräche im Inlandsverlckr von der halben dreifachen chrmgend) at-tf die Hälfte der ern fachen (gewrhnlich) Sprechgebühr hercktzesetzt. * Einbruch in der Leopoldstadt. In der Nacht auf Sonntag wurde das Geschäft des Markus Plachow, Franz-Hochcklünger- Gaffe 4, erbrochen. Gestchlen wurden Kleider und Stoffe im Werte von 5000 Schilling. Ä * Lebetckig verbrannt. Bei denr Holz- und Kohlenhändler Geovg Fleischesser in Simmering brach Montag nachts in einem Holzschuppen, der als Holz- und Kohlenlager und als Stall benützt wird, ein Feuer aus. Als die Berufsseueyvehr eintraf, stand der Schuppen bereits in Mammen, so daß die Feuerwchr nur mehr die Kohlenvorräte retten konnte. Bei den Mramnungsarbeiten fand man unter dem Leichnam eines Pftckes den Körper des 16jahrigen Hilfsarbeiters Franz Schüller vollständig verkohlt auf. Schüller dürfte bei dem Versuch, das Pfeck aus denk brennenden Stall zu retten, durch einen Huffchlaa. betäubt worden sein, worauf er den Flammen zum Opfer siel.'* Unter dom Bevoachte, den Brand gelegt zu haben, wucke der Zimmermamr Johann H e S n s ch w a n g dem Landesgericht eingÄteftrt. * Eine Seilschwebebahn aus den Anninger. Das Bundesministerium für .Handel und VevHr hat dem Ing. Franz P a w- Itcel in Mickling im Verein mit der Union-BaugeseMchaft Lt Wien und Oberbaurat Im. Josef Foaowrtz in Wien die Bewilligung zu technischeit Vomrüetten für eine Seilschwebebahn von Gumpoldskirchen auf den Anninger erteilt. E Füedmamis Glück ist kolossal! We im Vormonat hat auch bei der gciit^en Z'ehuna der tv. Klasse der Klaffen oiterte das von der Geschäftsstelle L u d w i g F r i e d m a n n, Wien, l., SalrgrieS 12. verkaufte Los Nr. S6S52 den Hauvttreffer von 30 000 S. (900 Millionen Kronen) gewonnen. Das große Los der Feberziebuüg (500 Millionen Kronen) wurde ebenfalls bet dieser vom Glück besonders begünstigten GeschäfS'lelle gewonnen. Für die kommende Hauptziehung V. Klaffe, welche die Milliarden* gewinne bringt, find noch Sole in geringer Menqe zu habe«. * Nciistrpdsuwetstützi'ng für die JnvalÄev. Gmer Abordnung des Zenttalverbandes der Krisgsinvaliden teilte gestern Sekticuschef Tr. Hock Mt, daß das MnanMinistePiuM de» Invaliden und den Hinterbliebenen eine Notstandsau S-- yilfe von insgesamt 1,600.000 S. »och vor Oster« anSmKm lassen werde. Tie Invaliden erhalten je nach chrer Erwerbsminderung Betröge von 10 bis 19 2v Wrsiven 9 W? 15 S. und Marsen 6 bts 9 S. * Ein jüdisch-christliches FrickerE in New-York bei ritueller! Tafel. Dieser Tage vereinigten sich in New-Dork 5P0 jüdische und chv'siliche Politiker und Funktionäre m einer Beratung über die Schaffung besserer Bmichungen zwischen Juden und Nichtjuden in den Bereinigten Staaten. Den Vorsitz führte der frühere Staatssekretär Hughes. Bei dem aus di^em Anlaß von dem Mderatwrat der chvWchen Kirchen in Anterika und der Bereinigten Synagoge veranstalteten Barckett wurden nur nach Ml-- schem Ritus bevettete Speisen serviert. Di« ^tokligten Rabvmer saßen mit bckecktem Haupt am Disch. Staatssekretär a D. Charles Hrwhes bat Rabbiner Urael Goldstein von der Synagoge B'nei Jeschurum, die Tafel durch einen Segensspruch zu eröffnen. Hieranz hielt Hughes eine mit Begeisterung außgenommene Ansprache, in der er ausführte, wUr verlangen internationalen gute» Willen, allem wir muffen damit in unserer eigenen Heimat anfangen. Wir wollen unsere amerikanischen Ideale von menschlicher und religiöser Freiheit befestigen undIntoleranz bekämpfen. Der Weite Redner, Dr. Cyrus Adler,, der an demfundamentalen Grundsatz der Mischen Lehre erinnerte: Kietze deinen Nächsten wie dich Mt/ erntete warmen Beifall. Als letzter sprach der Präsident der föderative». Kirchenrates Doktor Kadman. * vierzehnte öste«eiMche Klaffenlowr-e. Vei tvr Mrrn abaehaltenen Ztehung der iv. «vlaiie gewannen r 60.000 M daS Los Ar. 21 HSS r 30000 S. das Los Rr. SS 952; 10.000 S. das Los Rr. 74.*59 j je &000 S. Die Lake Nr. 41 959 n»b 92.676* ie 3000 S. Die Lo s Nr. 9317, 3775S. 65.741. 83.659 und 89.859*; je 1000 S. d-e Lo e Nr. 3917. 13599, 16.317. 18.720. 2V859, 73.757. 78.499, 95.380, 99402 und 99 924; außerdem wurden 8450 Gewinne zwischen 600 S. und 160 G. an« gelost. i