Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2538 (17.3.1926)
- Date
- 1926-03-17
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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W7V77, VMlErMH menet motftenzertunn TT. TtTuTT^ 1320 -an^zoaB Tagesbericht. Ser fliegende BScherverschleißer. Eine Gestalt ans der Leopolvftadt. Seine Provinz ist hauptsächlich jener Gassenkomplex, der sich-beiderseits der Taborstraße hinzieht, mit der großen Anzahl Mischer Kaffee-- und Gasthäuser, die von jüdischen Gasten besucht werden. Dort ist Schmicl Packenträger täglich zu sehen in feinen alten, oft zerrissenen Kleidungsstücken, jedoch in auffallend sauberer Leibwäsche. Schon seit Jahren ist er im Besitz einer Kautschukgarnitur, aus Kragen, Plastron und Manschetten bestehend. Kragen und Plastron sind blendend weiß, die Manschetten jedoch hat er gestreift und farbig gewählt, weil sie sehr oft mit staubigen Bücherregalen, noch mehr aber mit klebrigen Gasthaustischen in enge Berührung kommen. Schmie! Packenträger verschmäht es, seine Bücher und Broschüren mittels einer Handtasche oder ähnlichen Behelfes wie ein „Hausierer" hevumzutragen. Er pfropft mit ihnen feine sämtlichen Taschen voll. Zu diesem Behufs zieht er einige Neberröcke an und versieht sie nebst den schon vorhandenen eigenhändig noch mit etlichen geräumigen Laschen. Unter der Last seiner Ware werden die Schultern stets abschüssiger. Vor Jahren war sein Kinn noch glattrasiert. Freilich durfte ihn der Friseur mit keinem Rasiermesser, sondern mit einem Enthaarungsmittel behandeln. Er ließ sich „summieren", wogegen vom religiösen Standpunkte nichts einzuwenden war, zumal die frömmsten ungarischen Juden sich dieser Prozedur skrupellos unterzogen. Seitdem er aber ganz ergraut ist, schämt er sich des glatten Kinns und läßt den Bart ungeschoren. So gefällt er auch seinen meistens frommen Kunden tresser, für die er Gebetbücher, Bündel, Zizes (Schaufäden), ja sogar Tefillim, Mesuses und Käppchen bereithält. Diese Sorte seiner Ware trägt Schmiel Packenträger in den oberen Brusttascherl, die Broschüren dagegen iu den unteren „Etagen", obwohl er diesen mehr zugetan ist als sogar den Reliquien, die er nur aus Pietät in seinen sicheren Taschen unterbringt. Ein großes Kunterbunt bilden seine Bücher und Broschüren in hebräischer, deutscher und jiddischer Sprache. Meist sind es antiquarische, stark zerlcsene Exemplare, die er zum Kauf anbietetoft solche, die jede Aktualität eingebüßt habe»». In seinen unergründlichen Taschen befindet sich die „Kattowitzer Konferenz", „Der Lemberger Judenpogrom", „Die Notwendigkeit einer jüdischen Heimstätte" und ähnliches mehr. In vielen Fällen ist Schmiel Packenträger der alleinige und einzige Verschleißer jener Sorte von Büchern, deren Autoren keinen Verleger finden können. Dem odiosen „Selbstverlag des Verfassers" entgehen sic nur dank des Entgegenkommens von Schmiel Packenträgcr, der diese „Werke" in seinem eigenen „Verlag" erscheinen laßt.. In den Kreisen der Skribenten wird fleißig gespart, um die Druckkosten bestreiten zu können. Auch da ist Schmiel Packenträger nützlich und hilfreich, indem er zwischen Autor und Drucker selbstlos vermittelt. Prinzipiell ist er gegen das „Bildnis des Autors", ioelches jeder an der Spitze seines Werkes auzubriNMu bestrebt ist. In der Nische eines Volkskaffeehauses wird jedoch darüber noch des längeren verhandelt, bis Schmiel Packenträger nachgibt, sobald er von der Zahlungsfähigkeit des Dichters an den Drucker überzeugt wird. Denn er, Schmiel Packenträger, trägt die Verantwortung. Während er sich nicht ganz ungezwungen und frei in jenen Lokaler» bewegt, die unter der Aussicht der Adas Schiffschul stehen, bei d«M Betreten das Aufsetzen der „Jarmelke" unbedingt gefordert.wird, befreit sich Schmiel Packenträger von jeglichem Zwang, wenn er zwischen „seinen" Ratenhändler» ist. Diese sitzerr .des Abends in einer jener bMigen Weinhallen, wo kein Zechzwang besteht, erzähle»» einander von abenteuerlichen Touren zu ihrer» Kunden, bei denen sie kaum die fällige Rate „derwrschi" haberr, trinken und spielen Karten. Schmiel Packenträger nähert sich dem Stammtische ohne Gruß und kramt gleich seine Ware aus. Taschenkakender finden hier Absatz, manchmal auch ein kleines Gebetbuch in Taschenformat für ein „Baermrzweh", in seltenen Fällen auch eine dünne Broschüre, wenn sie von Schmiel Packenträger ganz besonders empfohlen worden ist. Hier verzehrt er sein Nachtmahl, schiebt daun fei«« alte Brille auf die Stirne und vertieft sich in eine Broschüre. Manchmal doziert er den Inhalt einer solchen vor den Ratenhäudlern, meistens daun, wen,» es sich um eine Abhandlung über Erez Israel handelt. Die Ratenhändler halten in ihrem Erzählen inne, nicken und stützen müde ihre Kopfe. Schmiel spricht eindringlich und laut, halb jiddisch, halb deutsch, und fuchtelt nervös mit der Broschüre. Auf dem Heimwege setzt er- ^dns Gespräch laut fort, obwohl er mit sich allein ist. In später Nachtstunde traf ich ihn einst in lautem Selbstgespräch, in der Rechten eine Broschüre» in der Linken feinen alte«, hellbraunen Halbzhlinder mit zerrissenem Band. Aus einem Gasthanse kamen zwei junge Männer mit Stöcken und Gemsbärten auf den Hüten. Als sie Schmiel Packenträger erblickten, fingen sie zu schimpfen an. Einer schaute sich vorsichtig um und hatte nicht übel Lust, mit seinem Stocke gegen Schmiel auszuholen. Ich kam zur rechten Zeit; Schmiel duckte sich und klammerte sich an meinen Arm. Er versuchte zu lachen, aber seine Stinttüe zitterte. Ern Wachmann wmde stchbar und die beiden Zecher entfernten sich schimpfend^ Eine Weile gingen wir schweigend nebeneinander, «nd, als toäre nichts geschehen, begann mir Schmiel die „Notwendigkeit einer jüdischen Hermstätte" auseinanderzufetze», diesmal besonders leidenschaftlich. I. T< ger. Sine »ofotrie Deborah iu Pakstimi. Aus Jerusalem schreibt man uns r Eine Gruppe oft* Mzischer Juden erwarb in der Nähe von B e i s a n eine Fluche von 5000 Durram Boden, wo noch im Verlauf dieses Sommers eine Kolonie erbaut werde» soll. Die Kolonie wird nach derProphetinDedorah benannt werden. Verlassene Schiffe. Tragödien auf dem Ozean. Patrik Bauz berichtet im „Sunday Expreß" von der Auffindung von M e e r e s g e h e i m n i s s e n, deren Rätsel nie gelöst wurden. Da sind die beiden älteren Falle der „Maric Celeste" und des amerikanischen Schoners „I. Hopkins", die beide in völlig seetüchtigem Zustände unter vollen Segeln anfgefunden wurden. DK- See war ruhig. Das Kücherrfeuer brannte. In der Kapitäns^ kajüte des Scharrers lag eine tickende Uhr ans dem Tisch. Daneben stanv ein nur halb geleertes Glas mit Rum und Master. Aber ein Boot schlte, und neben tont Steuerrad steck:? ein blutbeflecktes Klappmesser im Teck. Einige Jahre vor dem Krieg sichtete ein nach Cumeao laufender Dampfer den englischen Dampfer „Triton", und da dieser augenscheinlich steuerlos war, stchr ein Boot zu ihm hinüber. Man hatte ihn offenbar in größter Hast verlasterr. Die Kesselfeuer brannten noch. In der Kambüse stand noch das Frühstück für die Mannschaften und die Off-igiersmeste. In dem Quartier d.r Mannschaft und der Heizer sah es aber böse aus. Decken und Kleidungsstücke lagen wild durcheinander. Das eine Rettungsboot fchlte, das andere war nur ausgeschwungen. Ab:r da war ein Neufundländer an Bord, ein im normalen Zustand sicher prächtiges Tier, das, sichtbar in namenlosem Schrecken mit gesträubtem Haar auf dem Deck herumirrte und sich nicht beruhigen ließ. In der Kapitänskajüte lag ein nicht abgefeuert.r Revolver auf dem Bett. Etwa' drei Seemeilen nördlich von F e r» a u d o N or v n h a wurde vor einigen Jähreu im Südatlantik eine amerikanische Brigg aus-gesunden, die in der Dünung mit flatternder Leinwand h:stig auf und nieder schwankte. Als das ausgefandte Boot sich ihr näherte, war kein Zeichen des Lebens zu erkennen, nur im Bortop hockte eine Gestalt. Es war sehr schwierig, an Bord des schwankenden Schiffes zu kommen. Beim HmarMettern sah man, daß :in um das Schiff laufendes weißes Band dick mit Teer übermalt war und ebenso der Name des Schiffes. Das Ruder wurde besetzt, und man ging an die Durchsuchung. Die im Vortop kauernde Gestalt erwi.s sich als ein großer Affe, der die Ankommenden mit fletschendem Gebiß und aus Wut wie Furcht funkelnden Augen cmslarrte. Die Vordcvdeckkabinen waren leer und in großer Unordnung, die Lagerstätten ausgcräumt. Ein Paar Seestiefel, eine leere Seekiste mit eingeschmettertom Deckel, eine alte schwarze Pfeife, ein Hausen Kehricht, das war alles. In der Küche stand ein Topf mit verbranntem Reis, daneben eine Pfanne mit Rum und Kaffee. Die Hauptlucke war offen, das D:ck im Umkreis verkohlt, die Ladung unter der Luke verbrannt und mit dicker, fettiger Aschenschicht bedeckt. Nach dem Forträumen fanden sich darunter verkohlte Häute und mit Effenibärrderu beschlagene Kisten. Bon der Hinterkabine nach vorwärts fand sich eine Reihe braunroter Flecken, offenbau getrockneten Blutes. Daneben hinlaufend, hier und da die Spur eines blutigen linken Fußes, an dem die große und die Nachbarzche fehlten. Kugelspuren an der Skuevbordwand und der Hm-ter- Mnne. Auf dem Boden lag die Scheide eines Matrosenmesters, eine vom schweren StrefÄadfatz zertretene Damenuhr. Das große Boot fchlte; an seiner Stelle lag ein Hänfen zertretener Biskuitbrocken. Me Wasstrfässer waren ausgelassen. Eine wundervoll gebaute kleine Jolle mit vielen goldenen Verzierungen, blendend weiß gestrichen, war mit Axt, Säge und Hammer zertrümmert. In der Hinterkabine lag in einer Ecke ein mngestürzter Rohrliegestuhl. Um eine Stange b:r Lehne war der Uutmnstromte weiße Zeigefinger einer Fr am geklammert. Unter Trümmer« ein Paar zierliche DamenpantoMln, z.rvisieue Urvterkleider, eine blutige Pinne, an der ein Büschel grauen Haares klebte. In einer Ecke lag der mAers-rtzte, magere Körper eines Mannes mit grauem Haar und kurzem» gelben Ziegenbavt, .nur mit Hemd wrd Hosen bekleidet. Das Gesicht war furchtbar zorschmettert, seine MÄdung mit Blut getränkt. Er war von Stich- und Schußwunden durchlöchert, die Rücken seiner Hände von Schnittwunden zerfleischt, Dir Rechte hielt noch einen Fetzen blauen Jerseystoffes. Nichts gab einen Anhalt. Hermngfftreutes verkohltes Papier deutete auf die Vernichtung des Logbuches und aller Schfffspaprere, Auf dem zerwühlten Bett des Kapitäns fand man noch eine Photographie, welch? eine reizende junge Frau darstellte, die ein Kind nffijrt, und über dem Rücken ihres Stuhles auf sie niedeEckend einen Untersetzten, mageren QMKr mit grauem Haar und einer Art Äon Ziegenbart. Große Unterschkamng «irres ltrrlierrW« Banlierr. Dir mim Carusos geschädigt Ans F iorenz wird berichtet: Der Bankier Giovanni G i n do t t i ist nach Unterschlagung von dre^Millionen L i r e geflüchtet. Unter den Geschädigten befinden sich außer der W1 t w e C a r « s o S, die eine halbeMtllion verliert, auch Mtglieder der amerikanischen Kolorrie. Erdbeben in Nldserdien. ArrsB elg rad wird berichtet: In Südswbieu wurde gestern um 5 Uhr nachmittags ein heftiges Erd» bebe n verspürt. Der längste der Erdstöße dauerte volle 5 Sekunden. Nach den bisher vorliegenden Nachrichten wurden in einigen Dörfern fast sämtliche Häuser zerstört, doch sind Menschenleben nicht z« bekT-er-ge n. Grand in einer Arrhandlnng. 8000 Bügel «nd 180 Asse« verbrannt. Ans N e w - N o r k wird berichtet r In einer groben Tierhandkmig der Stadt brach ans bisher unbekannter Ursache ein großer Brand aus, dem etwa tausend K a n arienv L g e l und vb e a s o v i e l e anderes ögel sowie MM» Af f en mW andere Tiere zum Opfer fielen. - Swoboda~Sdiuhe i fertig und nach ttech I $!ngerstra$e 5 -.- 1-j Bauernmarkt 1 Verhaftung eines Mädchen-Sudlers Irr Vöcklrrbvttkk. Aus Linz wird berichtet: Me der „Öberösterreichischen Tageszeitung" gemeldet wird, wurde Freitag in Vöcklabruck der Hauptmann a. D. I. Szabo der ehemaligen Kafferjägergarnison iu Vöcklabruck verhaftet und dem Bezirksgericht eingeliefert. Szabo steht im Der dacht, an einer ‘ Mödchenhändlergesellfchaft beteiligt zu sein. Eine Hausdurchsuchung soll ein u n g eheuer belastendes Material und viele Bilder junger Mädchen zutage gefördert haben. Die Verhaftung sei auf eine A nzeige einer ehemaligen Köchin des Haupü warmes erfolgt, die gegenüber den Mädchen die Rolle der Hausfrau spielen »wußte. Unter lvelchen Borwänden die Opfer ms Haus gelockt wurden, Und über den Umfang des „Geschäftes" wird erst die Untersuchung Auffchluß gebe»». ©3«ibo ist tschechoslowakischer Staatsangehöriger und bezieht auch aus der Tschechoslowakei feine Pesinvn. Der reichste Marm von Snrova. In Liner malerisch gelegenen Billa von Monte Carlo ist kürzlich eine ältere Dame gestorben.' In Monte Carlo wußten nr wenige, daß sie die reichste Fra r der Alten Welt war. Denn Lady Zaharosf, die Gattin des englischen Milliardärs und Waffen fabrikanten, die seit ihrer Eheschließung mit dem Londoner Krösus in Monte Carlo wohnte, lebte still und zurückgezogen in ihr«»» von einem herrlichen Go riet: umgebenen P.ilais. Die kostbarsten Gemälde, die in heu letzten zwei Jahrzehnten in Paris, London und New-Dork bei sensationellen Versteigerungen zürn Verkauf gelang: waren, wanderten in dieses Palais. In einer Anzahl von Glasschreine»» reihten sich hier Porzellane von unschätzbaren» Werte, Prachtstücks antiker Goldschmiedekunst und Miniatulbllder italienische: und spanischer Meister aneinander. Insbesondere war die spanische Kunst im Palais der feinsinnigen Milliardär»»» vertreten. Denn Frau Zaharosf war eine gebürtige Spanierin >Md ist mu* durch ihre zweite Ehe mit dem» Londoner Krösus englische Staatsbürgerin geworden.. Lady Zaharosf war in ihrer Jugend eine oielgese-ierte Schöuheit, eine bekannte Erscheinung in' der twrnehmsteu Gesellschaft von Madrid. Nach dem Tode ihres Gatte»», des Herzogs von Marche j a, führte sie ein Zufall mit dem Mster Z har off zusammen, der sich auf einer Vergnügungsreise in Dpanien befand. Zaharoff verliebte sich in die Dpanierm. Aber erst nach eine: Freundschaft von Men Jahren entschloß sie sich, ihre Hand dem Londoner Krösus zum Ehe>bund zu reichen. Der Bräutigam war damals bereits . 74 Jahre alt. Seither lebte Lady -Zaharoff, vor» wenigen Freunde»» umgebeu, -in Monte Carlo. Die Pflegte -nur Men ihren Gatten nach London zu begleiten. Nun kovMt aus Monte Carw die Nachricht, daß . sie dort/plötzlich ge- - stovben »st. Sir Ba sil Z-aho-roff. gilt als der reichste Wann ser Alte»» Welt. Sein Vermöge»» wird auf den phantasWhen Brtr^z 'von äibe: dreißig MMonen englische Pfund geschätzt, Er ist ein Solf-mademau, der sich aus der größten Arrnut zu dem unermeßlichen ReichtM» hmanfgearbsilek hat. Er ist ein gehörenn1 Grieche und hatte seine Juge»»d rin Armenviertek vor» Konstantinopel verbracht. Er war »« rascher Aufeinanderfolge Hcmdwerksburschr, Zeit-ungsverkäofer und Feuevlvchrinann. Wie er sich die Grundlage seines Vermögens geschaffen hat, blieb bis auf den heulen Tag ein G-ehe-ruru is, obgleich Über öi: Karriere des erxgWchen MuIümMardärs schr viel geschrieben,, so- -gar mehrere Bücher derösfentücht worden sind. Wegen dieses Gc heimnrsies, das auf dem ersten Teil ferner Lausbchn Legt, »raunte man ihn in London.Ahe mhstery man of City". Nach Irrfahrten in China und Japan kam Sir BasÄ Zahawst nach Mexiko, »vo das Glück diesen gewandten Mann, der damals bereits über einiges 'Kapital verfügte, plötzlich in die Höhe hob. Er bsfrßt-e sich mi: WaffeEeferwWn, Die Kvryrmkt'.r war überaus Anstig, on»»» die müwlamerckanischrn Staaten lagen in steter Fehde miteinander. Es 92b ständig Gaerillakrkege «nd nach Waffen ljerrschte übemus rege Nachstage. Dies machte sich Zaharoff K«mtze, der sozusagen die BÄisftrung der msttela»»»eriLmffchen Staaten nrono- , poWrrt hat. Am Anfang des Jchrhurrdertü tim Sir BWl Zaharoff bereits Hanptaktionär ein«: arrtzesehenen eu-gl:- schen Waffenfabrik. Der gemMgste Coup seines Lebens, der ihm dann uuMlige Millionen eimragen Me, gelang ihm efft mit dem AuSh ru ch ve-s Wett kr ieges. Durch Besirchemg zahlreicher hoher OMere war es. chm geglückt, bei d«u rnKsi-che n obe^st^n Ar 'in e^Lv'MM'a »r-do durchz^setzr»», daß die Waffe»» für das ruWhe Heer nicht «S Frankreich, sonder» von jenen englischen FabvÄen, an denen er interessiert war, bezogen wurden. Auch die Nachkriegstzei: blick feinen gvotzzuyige» gesthäft-- lichen Unternehmungen günstig und Mr Basti Zaharoff Sbechügelte halb an Reichtmu und Einsttch die bedeutendster» Lcmdoirer Iudchrrekönige. Bor «Wger Zeit zag sich der GrsÄ von der Mrmg 'feiner unzähligen Betrüg zurück und lebt de: Wochltatigt unb feinet Wotzen PorÜche für D»nst. mummmmmmm