Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2538 (17.3.1926)
- Date
- 1926-03-17
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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, mm8 Me«. Mittwoch ggfette» MokstenzeriUng fT. Mär: 1SZ6 Sie Hmdertjahrfeier des Seitenftettentemvels. Feüversammwng «ad Feftgottesdknft. Die Festlichkeiten aus Anlaß des hundertjährigen Auviläums des Stadtteinpcls in der Seitenstettengaffe begannen gestern mit einer feierlichen Plenarsitzung des Vorstandes der Kultusgemeinde. Den Vorsitz führte Präsident Professor Dr. Alois P i ck. Als Gäste tvaren Oberrabbiner Dr. CHajes sowie der Präsident des Bethausvoristandes, Herr Anton B e ck. mit den Mitgliedern des Vorstandes erschienen. Der Vorsitzende ernannte zu Verifikatoren des Protokollcs die Mitglieder des Bertreterkollegiums und getvcsenen Vizepräsidenten der 5l«ltusgemeinde Siegnrund K a u d e r s und Dr. Desider Friedman n. Er beauftragt«: mit der Protokollfuhrung die AmtSdirektoren und ersten Sekretäre der ^Kultusgemeinde Dr. Emil Adler und Guido Fuchsgelb. Präsident P i ck richtete sodann an die Anwesenden eine Ansprache, irr der er sagte.- „Am Vorabend jenes öcnHvürvigen Tages, an weichem hundert Jahre seit der EinweilMn,a des iftoclitijchen Bethauses der Inneren Stadt verflossen sein werden, haben wir uns in diesem Saale zu einer außerordentlichen Plenarsitzung zusammeirgefunden. Von den Wändcir grüßen uns. erinnernd, mahnend und begeisternd, die Bilder jener Männer, deren Wirken für die Wiener Iubeirfchaft von unvergänglicher Bedeutung war. Die haben die Fundaenente geschaffen, und zum großen Teil auch jenen herrlichen Bau ausgcführt, den zu hüten und Lveiterzugestalten Msere chrcnvollc Pflicht tvar und ist. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeind:, in dessen Funktionsperiode der hundertjährige Bestand des Siadttempels sallt, war sich im klaren darüber, daß diesem Gedenktage nicht Mw die Bedeutung eines hnndertjährügen SynagagenjubWums hukommt, daß er vielmehr einen Meilenstein bedeute: in der Geschichte der Wiener Judenschaft, an dem Hält zu machen, Rückschau zu pflegen und Ausblicke auf die Zukunft zu eröffnen, sich wohl ziemt. Ter Kultusvorstaird hat ein Komitee, bestehend aus den .Mitgliedern des Präsidiums, dem Oberrobbrner Herrn Dr. H. P. Shajss, dem Obmann der Kommission für Kultus- und 'rituelle Angelegenheiten, Herrn David Dohan, und dem Vizepräsidenten des Bethausvorstandes, Herrn Dr. Elias Münz, damit betraut, dem VertreterMegium geeignete Vorschläge zu erstatten, um die Hunberüahvfeier würdig und angemessen zu begehen. Ich habe die Ehre, Ihnen die vom Vertreterkollegium gebilligten und gemäß der Ermächtigung des Plenums zur Durchführung gelangenden Maßnahmen zur Kenntnis zu bringen: Im Anschluß cm uns-cre heutige Plenarsitzung werden wir uns in das Gotteshaus begeben, um einem Festgottesb reust beizuwchnen. dessen Prvigramm genau jenem entspricht, »rach welchem vor hundert Jahren die Einweihung dieser Dyna- «gcye stattgesunden,hatf Dtorgen, am 17. März 1926, um 8 Uhr abends, werden wir in einer Feftvcrsammlung, welche in: großen Dofiensaal stattfindet, tu« de« Vertretern der Regierung und der Beuche,: .einem größeren Teil nuferer Gemäindemitglieder die Bedeutung unserer Jubiläumsfeier durch den Mund unseres Vizepräsidenten Dr. Jakob O r n st e i n. verdolmetschen. Die Erinnerung an diesen Fest- und Jubeltag unserer Gemeinde dauernd zu erhalten, dienen die so l ge u d-e n Besch lüifs-c des dorbewitenden Komitees und des ' Vertreterkollegiums: In unserer Gemeindebibliochek ^findet sich das handschriftlich ausgefertigte erste Statut für das „Bethans der Israeliten im Wien" vom Jahre 1829 mit den Originalunterschriften der damaligen Vertreter der Wiener Judenschaft und jenes großen Die Wiege des sranMchen Judentums. Von P. Swesdttsch. AcÜ .hem nnelodischen, graziösen Wort Serpentine verbindet der gegenwärtige Stadtmensch die Vorstellung von fröhlichem Satten, lauter Musik, ausgelassener Fröhlichkeit. Einen gal^ anderen Sinn stellte ehemals dieses Wovr dar, wenn man es in dettr provencalischen Städtchen CarPent ras, in der Nähe-der Papststadt Avignon, aussprach. Hier bedeutete cs damals /das Ghetto. Und auch jetzt noch heißt diese lange, enge, finstere, schmutzige Gasse, die sich durch eine Reihe von hohen toren Häusern hinschlängelt — ,Serpentine". Die brennende Sonne der Provence wirft nie einen Strahl in diese düstere Gasse. Auch der Mond zieht es vor, freudigeren Städten sein Sillberlicht zu spenden. Die Regen- Pfützen^ trocknen-hier nie vollkommeu mrd die Schnmtzhaufen bilden so unappetitliche Hügel, daß man glauben könnte, sie hüten getreu die Traditionen der alten, sehr alten Zeit, als noch diese Gasse bei Sonnenuntergang von beiden Seiten mit schweren Schlössern abgeschlossen wurde und ihre Bewohner die engen Grenzen des Ghetto ohne Lebensgefahr nicht überschreiten durften. Jetzt wohnt kein einziger Jude in dieser Gaffe. Die Häuser stehen teilweise teer, teilweise werden sie als Warenlager benützt, und nur einige von ihnen, die erfolgreicher als die anderen den Ansturm der Jahrhunderte abgewchrt haben, dienen noch als Obdach für zuströmende italienische und algerische arbeitslose Proleten. In dom jetzigen Carpentras sind/die Juden an den Fingern abzuzahlen. Es sind noch vier bis fünf jüdische Familien vorhanden, die selbstverständlich ihre Wohnungen dort, wo es ihnen beliebt, mieten. Das ist alles, ivas hon dem jüdischen Element in Carpcmras, das mit Recht als Wiege des französischen Judentums betrachtet ilverden.kann, geblieben ist. Schon im zweiten Jahrhundert der christlichen Aera existierte in Carpentras eine kleine jüdische Gemeinde, aus der sich später viele andere jüdische Gemeinden, die sich in der ganzen Provence bis nach Marseille «tftraww, atawuei# hatten» Teiles der Tolerierten, die es s,uigcheiße!i. Dieses Stach! würbe siaksimilicrt und mi: einem Anhang verscheu, der eine Studie ar« der F«der Dr. Brrichard Wachsteins, des getehrten Vorstandes unserer Geniemdobibliothek, von hohsm historischem Wert '.'nchält. In nn«fassender Weise find die Familiengeschichten der tt r b ebe r und Gucheißer dieses Sratnts so darqcstel!:, daß ein Spiegelbild jener Zeit sich unserem geistigen Auge darbietet. Das Werk wird nur in dreihundert Exemplaren hcrgestellt und soll solchen Personen als An-erkennnna unserer Gemeinde über Borstandsteschsuß verliehen werden, die sich um die. JudenschÄft Wiens besondere Verdienste erworben haben. Es soll ferner jenen wissenschaftlichen Bibliotheken in der ganzen Welt, ivelche mit unserer Gemeindebibliolhek -in wissenschaftlichenr Verkehr stchen, je ein Exemplar gewidmet werden. Eine weitere Denkschrift wir-) über Auftrag des Kultus- Vorstandes von Rabbiner De. Max G r n n w a l d verfaßt und wird in einer für die Jngend angemessenen Weise dir Schicksale drr Men« Judenschas. sowie das Entstehen und die Entwicklung unserer Gerrwinde beleuchten. Noch vor Schluß dieses Schuljahres trollen wir die Festschrift an alte jüdischen Schüler und Studierenden der Weener Schulen zur Verteilung bringen lassen. Das vorbereitende Komitee nnd das Bertveterkollegiunr haben ferner beschlossen, die Historische Kommission der Israelitischen Kulmsgemeinde zu beauftragen, aus Aulaß des Jubilläums, das wir' feiern, die Berfassnng einer wissenschaftlich wohl fundierten Geschichte der Juden in Wi, zum Gegenstände der Beratung unch»Beschlußfassung zu machen und hierüber sowie über die Frage einer PveisauSschreibung zur Erlangung perianeter Arbeiten 7:m Kultnsvorstande Anträge zu stellen. ' Das Vrrlreierkollegiuui hat beschlossen, dem Plenum in Antrag zu bringen, dasdas handschriftliche Protokoll der heutigen Pteuarsitzung persönlich von den Mitgliedern des KMtusvorstandes, dem Oberrabbiner und dem Präsidium des Bechausvcrflandes unterfertigt, nnd baß dieses Protokoll unter Anschluß des gegenwärtig in Geltung stehenden Statutes der . Israeli tischen Kultusgemeinde in Wien, gleich denc ersten Statut des „BerhaNses der Israeliten in Wien", unserer Gerne iudcbibl-ioth c k e inverle ibt werde. Die Anträge des Präsidenten wurden einstimmig zum Beschlüsse erhoben. Sodanit wurde das Protokoll von allen 'Anwesenden unterfertigt. Alle Teilnehmer verfügten sich sodann zu dem Festgottesdienst, der um 7 Uhr abends begann. Die Synagoge, * deren hundertjähriger herrlicher Bau schon durch seine Architektur großartig wirkt, war mit Blumen und Blattpflanzen reich geschmückt, ebenso die Gedenktafeln für den ersten Prediger J'^saäk Noa Mannheim e r und den ersten Oberkantor P r o f c f f o r Salomon Sulzer. Vor der Bundeslade befand sich der im Jahre 1826 in Verwendung gestellte, ein Kunstwerk damaliger Silberstickerei darstellende Vorhang. Im Gotteshause hatten sich die Vorsteher der Kultusgenteinde, die Bethausvorstände, Delegierte sämtlicher österreichischest Kültusgememden, die in Wien wirtenden Rabbiner, die Vertreter der Bezirkskommisftonen sowie der Fürsorgeinstitutionen, die Lehrer und Beamten der Kultusgemeinde, ferner Zöglingsabordnungen der Waisenhäuser und Heimstätten oingefunden. In: zwölften Jahrhundert gehörte die jüdische Gemeinde in Carpentras zu den sehr reichen und sehr angesehenen und konnte sich den Luxus erlauben, eine Synagoge zu erbauen, die ein genaues Abbild der Amsterdamer Synagoge (erbaut im siebenten Jahrhundert) darstellte. Diese Synagoge, die jetzt Avischen Mi Häusern eiugezwängt ist. wird als cin nationalhistorisches Denkmal -der französischen Kultur behandelt, den Touristen lvie alle übrigen lokalen Denkmäler gezeigt und sozusagen vorgeführt. In der Synagoge, deren Wände so viel zu erzählen hätten, herrscht Muscentälte und Museenreinheit,,die sich von der Kälte und Reinheit anderer vergessener Tempel durch das unverwesliche Aroma der Zedern des Libanon unterscheidet, aus deren Holz der Ätlmemor und die ganz wundervollen siebeuarmigen Leuchter geschnitzt tvurden. Das längliche Schiss des Tempels imponiert durch seine strengen, reinen Linien, überall Zedernholz und grauer Stein, denk die deutlichen Schlisse der Kristallüster entgegemvirten, und nur in einer tiefen Nische ein einziger greller Fleck: ein kleiner goldener Fauteuil, überzogen mit purpurrvtenr gemustertem Damast. In diesen Fauteuil legte man für einige Sekunden den Nengeborncn vor der Beschneiduug. Dieses rührende Spielzeug symbolisievle einen Thron, der dort Neugebornen mit der Größe Israels verband; richtiger aber könnte man schon sagen, daß diese wenigen Minuten der Allszeichnung, für 'die Qualen und Erniedrigungen, die ihrer ibarieien, sie entlohnen foütcn. Das Judentum der Provence \jo.l seinem Bolle keine Philosophen und Dichter geschenkt, wie es bei dem Judentum vo,l Spanien uud Syrien der Fall rvar. Dafür äbcr verfügte das provencalische Judellturn über berühmte Rabbiner, die i-n den sittsteren Häusern des engen und schmutzigen Ghettos die sekuläre Weisheit zu erforschen suchten ilnd seine ausgezeichneten Prediger lrnd Redner machieu sich die Verteidigung und Beschiitzung ihrer Glaubensgerloffe« zur Allfgabe. Diese Berteidigung mld Bcschützuug vranchteu die Juden der Proveilcc oft. Die Historiker verzeichuett ilbereiustiinmend die besondere Gastfronndschaft, dic die Juden, als sie in derri ganzen übrigen Wieder eröffnet! Hotel National Wien, II. Taborstrasse 18 Telephon 41-5-93 Vollständig neu eingerichtet, zentrale Lage, 200 Zimmer mit fliessendem kalten u. warmen Wasser, Bäder, Zentralheizung, Lift. Kaffeehaus und Restaurant Im Hause I M&tsigc Preise! Neue Leitung! Mit Dem Vortrags des vou Professor Sülzer vertonten „Mah town" nnd des Psalms 84 in der Vertonung von Löwenstamnr durch Oberkantor Kaufm ü tt rt und den Tempelchor unter Leitung des Cchordirektors Z e l l n i t wurde der Gottesdienst eingeleitet. Oberkantor Mathias brachte den Psalm 24 und das Gebet beim Oeffnen und Schließen der Bundeslade zum Vortrag. Bei der Aushebung der Thorarolleu assistierten die Präsidenten des Bethausvorstandes, die Herren A. Beck und Dr. E. Münz. Oberrabbiner Dr. Chajes ergriff hierauf zur Festrede das Wort. Meiuc lieben Freunde! Lockend wäre dte Ärrfgade uud veiz« voll, in dieser Stunde das Jahchundert vor eure Augen zu zaubern, das heute zu Ende gehl und zu erMen, wie in diesen Jahrhundert sich die Welt geändert hat und wie wrr uns zu der Wett geändert haben. Reizvoll und lockend wäre es und eigentlich eine leichte Aufgabe. Man könnte Arttichestn ausstelleu und davon, berichten, wie Var hundert Jahren kaum so viel Juden m dieser Stadt lebten, als heute diese Shwa-Mge Men. Daß wir im Laufe des Jahrhunderts doch ungefähr be'i der ersten Biertelmillion Juden angelangt sind, eine Entwicklung, wie sie, wenn marn von amerikanischen Städten absicht, etwa wir iir New- York, das. vor hundert Jahren noch tausend Juden hatte u«b heute eineinhalb Millionen zählt, einzig daftcht. Es wivd sich in Europa kamn eine Gemeinde finden, die nrit uns gleichen Schritt halten konnte. Man könte davon erzählen, wie wir vor hundert Jahren Sklaven warm, und daß wir heute doch freie Mäuschen sind. Gewiß, wir sind auch heute bedrückt, aber wir könmn uns verteidigen, ja sogair weit mehr, wir können auch an- Ö-rcifie n. Vor hundert Jahren durften wir uns nicht der-, teidigen, denn was m-an uns gewährte, war Gno-de und nicht unser Recht. Vor hundert Jahren hat sich die Jude-ngemeinde Wiens ausschließlich aus wohlhabenden Leuten zusammengesetzt, aber ihre geistige Entwicklung war devavf, daß es damals keinen Menschen gab, der für die Entwickluing des Judentums oder der Menschheit irgend eine Bedeutung Dhabi hätte. In dem abgelansenen Jahrhundert hpben wir aus allen Gebieten des meisiWichen Wissens führende Menschen hervorgBracht, nnd wir habe« d-em Jude>ubu-m Mntsche-idend-e-s gegeben. . . Bor wenigen JohrzchnteN nahm v«r hier die Bewügmtg ihre« Rvsgach, die den größten und entscheidensten Enrslutz aus das Judeutum mrd seine Zukunft hat. Es.ist ein hiftoviischss Ereignis, das wir heute feiern, -und es ist unsere Ausgabe, diesem Ereignis gerecht zu werden.uud nächt zu übertreiben. Für den Historiker ist es sehr schwer, die Kräfte kennen zu lernen, die beim Entstchen eines geschichtlichen Europa verfolgt waren, in Südfrankveich fanden. Jur achten Jahrhundert und ^sonders während des Ausenchaltes der Päpste in Avignon, im vierKehnten Jahrhundert, buchen-die Juden in allen Äadten des Tals von Doro-us Md Rhone Synagogen bauen. Die Zahl der Juden -war zu der Zeit in der Provence so groß, daß im vierzehnten und sünsZchuterr Jahrhundert die Tagungen -der Rabbiner der ganM Wett in LlvigNM sta ttsandem Trotzdem waren auch dort die -Juden gozwungett, besondere Abzeichen zu trägem Die Männer mußten auf der Brust das Abbild eines Rades tragen, die Frauen mußten sich so frisieren, daß die Zopfe auf dem Scheitel zwei Hörnchen bil-> deten. Me durften nicht während der kirchlichen Progeffionen/ während der Volksfeste und an Somtagetl auf der Straße erscheinen; in vielen Städten wurde ihnen sogar verboten, neue Waren feilzübieten, sich an christliche Apotheker und Hebammen zn wenden und sogar ohne geschäftlichen Anlaß mit Christen zu sprechen. So kann man m der großen Bibliothek von Carpentras die Protvkcllte eines Prozesses gegen einetr Juden lesen, der defchuldigt war, ein „conversatmm familiaris", das heißt in freundliches Gespräch Mt einer christlichen Frau geführt zu haben. Und trotzdem galt damals die Provence als „jüdWes Dorado". An den Juden wurde sogar auf Grund päpstlicher Privilegien eine so milde Art der Hinrichtung angewendet, daß sie den Neid und den Haß der christlichen Verbrecherwelt gegen die Juden heworrtes. Die Juden, die hingerichtet iverden sollten, wurden nämlich nur „zerknallt". Das war eine „sehr angenehme Art" der Hinrichtung, versichern die Historiker der Provence, demr der Hingerichtete durfte das Bewußtsein verlieren, schon nach dem erstell Schlag mit zwei Eisenstangen, de« zwei Scharfrichter im selben Moment von beiden Seiten gegen seine Schläfen aussührten; die übrigen Schläge verursachten ihm schon keinen Schmerz nrchr und wurden nur zur Beängstigung der Zuschauer hinKUgefügt,