Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2535 (14.3.1926)
- Date
- 1926-03-14
- Page
- Seite 16 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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CCTlt 1T5 SSttlf, T0NNM Wien, I. Maria-Theresieri’Strasse 10 GegrQndet 1SOO empfiehlt sich zur kulantesten Durchführung sämtlicher Banktransaktionen im In- und Auslande Korrespondenz in allen Sprachen Volkswirt. Gefährliche Balorifierungssvekulationen. Die letzten Vorgänge auf dem Wiener Anlagemarkt. Der Anlagemarkt stcht wieder im Mittelpunkt des Interesses der Wiener Börse. Es ist dies nicht das erstemal und dürfte auch nicht das letztem«! sein. Ob die Enqueten und Beratungen der Bürsenkammer zu irgend einem positiven Resultat führen werden, ist mehr als fraglich. Tenn schließlich 'liegt doch die Lösung des ganzen Problems nicht so sehr in der Frage, ob verloste oder nichtverloste Pfandbriefe gehandelt lverden sollen und ob das eine oder das andere Papier deui Schranken oder der Knlisssse zugüwiofen werden wag, sondern vielmehr in der Frage der B a l o r i s i eru ng als solche. Diese Frage läßt sich aber nicht von einem Tag auf den anderen und auch nicht durch noch so große 'Hausseemotionen löjcit. Merkwürdigerweise wird in dieser Hinsicht ein viel größerer Optimismus an den Tag gelegt, als e§ die Tatsachen rechtfertigen. Es wird immer ans das Beispiel der Nachbarstaaten verwiesen und nicht bedacht, daß die Lage der österreichischen Finanzen eine ganz andere ist, daß Oesterreich lange nicht mit demselben Maßstabe gemessen lverden dürfe und daß die Valorrsationsdurchfühmng in Oesterreich ein viel schwereres Problem ist als in sämtlichen anderen Staaten. Man verwaise ja nicht auf das Beispiel Polens. Schließlich 'hat gerade dort die Lösung des Balorisationsproblems leine allzu günstigen Folgen gezeitigt. In der Tschechoslowakei, wo eine teilweise Valorisierung durchgeführt ist, läßt sich vorläufig noch kein abschließendes Urteil über die Aussichten für die Zukunft fassen. Die deutsche Valorisierung hat Mängel gezeigt, die noch lange nicht repariert sind.; Was Rumänien betrifft, entbehren vorläufig alle an diese Frage geknüpften Kombinationen i eb e r realen Grnndtzag e. Rumänien denkt vorläufig nicht daran, in dieser Hinsicht weitgehende Zugeständnisse zu nrachen. Seine Finanzlage gestattet ihn: dies momentan gar nicht. Be: so starken Währungs-schwanknngeu kann mail nicht an Valvrisationen denken. Es wurden an die Lösung der Siebenbürger Lokalbahnsrage Hoffnungen geknüpft, die völlig ungerechtfertigt sind. Wen» von 17 Bahnen die Prioritätsaktien mit 15 Prozent in nichtfundrerte Staatsschuldverschrrrbungen, die auf Schweizer Franken lauten, umgewandelt werden sollen, so bedentet dies bei der fünfprozentigen Verzinsung dieser Staatsschuldverschreibungen lange noch nicht eine loprozentige Valorisierung. Es würde dies vielleicht bei den jetzigen Kursverhältnissen höchstens eine Valorisierung von 8 Prozent bedeuten. Aber selbst diese Valorisierung ist auch noch lange nicht sicher. Pie wurde bisher vom Mi nisterrat noch gar nicht anerkannt und, was das wichtigste ist, sie betrifft Bahnen, deren "Aktien in den Tresors zweier Bnda-pester Banken liegen. Diese beiden Budapester Banken haben noch andere Interessen in Siebenbürgen, bei denen sie zweifellos als Konrpensatiou gewisse Zugeständnisse gemacht 'haben, so daß diese Einlösung mehr als ein Vertrag zwischen diesen Banken, denn als eine Regelung des Balorisationsproblems angesehen werden kann. Die Valorisation derjenigen Eiiseubahuaktiengesellschaften, deren Aktien -im Publikum verbreitet sind, wie Arad k s a n a d c x, 2 amoSta l c r usw., ist bisher rundweg äbgelehnt worden. Die Verhandlungen, die gleichzeitig geführt wurden, haben kein Resultat gebracht. Es ist also vorläufig keine allgemeine Valorisierung in ^Rumänien vorgenommen worden, und wenn deutsche Blätter meldeten, daß Rumänien schon an die Anerkennung des Innsbrucker Protokolls unb des Prager Akkords schreitet, so war hier der Wunsch der Vater des Gedankens. Für absehbare Zeit ist an eine solche Anerkennung nicht zu denken. Das ungarische Balorisabionsgeisetz, das vor einigen Wochen im Parlament emgebracht wurde, ist nicht geeignet, den Valorisationsoptimisten als Grundlage zu dienen. Tatsächlich hat es nieniau-deu befriedigt und bedeutet eine vollkommene Enttäuschung. Es wurde infolgedessen auch zurückgezogen. Die Optimisten hatten nun gehofft, daß Teleki, der im Falle des Belhlen-Sturzes für das Fi nanzressort in Aussicht genommen ivar, später energisch bas Valorisationsproblem lösen werde. Im Anschlüsse daran hat sich auch eine starke Hausse in Pfandbriefen entwickelt. Nun aber ist Teloki 'durch die Fran-kenfälschungsasfäre so schwer kompromittiert, daß die ungarischen Finanzen ihm schwer anvertraut werden dürften. Ter erste Entwurf hat die Frage der Einlösung der ungarischen Pfandbriefe offen gelassen. Daraufhin wurde auch fleißig spekuliert. Es ist vorläufig noch völlig ungewiß, ob es gelingen wird, den Valorisationsstandpunkt in dieser Hinsicht durchzusetzen. Die ungarische Agrar- und Kommerzlalbank und auch die anderen Hhpothekarinstit'Ute haben einen so weitreichenden Einfluß, daß die ungarische Regie- , _Wiener Moraenzeitünst_ rnng es nicht wagen wirb, Beschlüsse zu fassen, die irgendwie größere Anforderungen an die F i n a n z k r a s t dieser I u st i t u t e stellen würden. Unter diesen Umständen ist es vorläufig sehr gewagt, an eine österreichische Valorisation zu denken. Die Genfer Verhandlungen der letzten Woche haben gezeigt, daß die österreichischen Finanzverhättnisse lauge noch nicht als so konsolidiert angesehen lverden, daß die Kontrolle abgebaut werden könnte. Die 310 Millionen Schilling, die aus den Restkroditerr zurückgeblieben sind, 'können noch lange nicht als freies Guthaben der österreichischen Finanzwirtlschaft angesehen werden. Ihre Berlvcndung ist bis auf Kleinigkeiten bereits vorherbestimmt. Die österreichischen Budgeteinkünste sind vorläufig höher, als ursprünglich angenommen wurde. Es fragt sich aber, ob diese Einkünfte bei audaueruder Krise sich in derselben Höhe werden halten können. Allgemein wird zugegeben, daß der 'Steuerdruck, der auf der österreichischen Wirtschaft lastet, unmöglich auf die Dauer von ihr ertragen werden kann. Seit Jahr und Tag wird eine Erleichterung dieses Steuerdmckcs gewünscht. Der Völkerbund ist ungehalten, daß diese Ermäßigung bisher noch nicht vorgcnommen wurde. Doch die iin Rational rat sitzenden Parteien lasset! sich für eine solche Steuerermäßigung noch Zeit. Sie wollen die Gelder, die sic aus der blutenden Wirtschaft ziehen, fiir ihre Packeleien verwenden. Mit der Zeit wird sich eine solche Politik furchtbar an der österreichischen Wirtschaft rächen. Die österreichische Finanz wird sich auf ein viel niedrigeres Niveau einstellen müssen. Ob dann unter diesen Umständen viele Mittel für eine Valorisierung bereitstehen werden, ist noch sehr ungewiß. Durch den Prager Akkord ist schon ein Teil der ' Vorkriegsschulden valorisiert. Dies ist in der Kursgestaltung dieser fundierten Schuldverschreibungen bereits vorweg genommen. Die Lasicn für diese Verpflichtungen müssen im Budget erst bestimmt lverden. Sie lverden zweifellos der österreichischen Wirtschaft schon an und für sich große Verpflichtungen auferlegen. Es wird auch schwer sein, die einzelnen Pfalldbriefinftitute, die ihre Pfandbriefe verlost Habel!, in der nächsten Zeit zur Aenderung ihres Standpunktes zu veranlassen nnd sie von dem Grundsätze „Krone ist Krone" bei der Einlösung der Pfandbriefe abzubvingen. Trotzdem soll nicht geleugnet werden, daß vielleicht einmal die Möglichkeit der Jnangrissnaihme des Valorisationsproblems nicht ausgeschlossen ist. Wogegen aber entschieden ausgetreten werden muß, ist, daß schon jetzt die Valoris a t i o n s h o f s n u n g e n an der Börse in den Kursen a l l z u st a r k e s k o m P t i e r t werden. Eiüc Spekulation a la Longue mag vielleicht einen Kern von Berechtigung besitzen. Eine Spekulation für kurze Zeit ist in dieser Hinsicht völlig verfehlt. Infolgedessen sollten sich, wenn schon spekulative Ansicht vorhanden ist, au einer solchen nur die finanziell potentesten Kräfte beteiligen. Wenn nwn aber in den letzten Wochen das Treiben an der Wiener Börse beobachtet hat, so mußte man zu dem Schluß konimen, daß gerade das Gegenteil davon der Fall ist. Schwache Kräfte, die über minirnale Mittel verfügen, die nicht einmal ihre Regiekosten entsprechend glattstellen können, drängen sich in immer steigendem Maße zNm Geschäft heran, kaufen in der Hoffnung, rasch wieder verkaufen zu können, und kümmern sich nicht um die Fundamente, die dieser Spekulation zugrunde liegen. Diese schlvachen Hände sind cs, welche dem ganzen Geschäft den Charakter der Seriosität zu nehmen drohen. Es würde dies nicht von allzu 'großer Bedeutung sein, rvenn nicht dadurch sie selbst am 'leichtesten zu Schaden kommen könnten. Die Sucht, ein Geschäft zu machen, ist leicht verständ- 'lich. Tos Drängen nach einem, wenn auch kleinem Geivinn kann niemandem verargt werden. Dennoch muß aber darauf' 'gesehen werden, daß diese klsinen Gewinschoffnnngen nicht in um so größere Verlustchancen umgoivandelt werden. Die technische Marktlage für die Vorkriegswerte ist lange nicht 'so günstig, daß man sich dem Trubel ohne weiteres auvertrauen dürfte. Die kleinen, schlvachen Hände verfügen nicht über die Mittel, um sich in eine waghalsige, auf unbestimmte Zeit dauernde, mit Gefahr von Rückschlägen mehr als genug verknüpfte Spekulation eiulassen zu müssen. Sie sind am wenigsten dazu geeignet, die Verluste aus solchen Spekulalionshoffnungen auf ihre« Rücken zu uehmeu. Tr. Ai a x R e s e u b e r g. Kündigung des österreichischen Handelsvertrages mit der Tschechoslowakei. Hundert Zolltarispositionen sollen geändert werden. Var zwei Tagen ist der Handelsvertrag mit der Tschechoslowakei gekündigt worden. Als Ursache dieser Kündigung wird der Um'itauo angegeben, daß die Einfuhr der Tschechoslowakei nach Oesterreich dreimal so groß sei als die Oesterreichs nach der Tschechoslowakei. Es sind iusolgeüesseu Modifikationen einzelner Tarispüsten notwendig, welche der österreichischen Wirtschaft eine größere Exporttätigkeit nach der Tschechoslowakei evinöglichen sollen. Es handelt sich unc zirka 100 Tarifposten, die eine Erhöhung im österreichischen Zolltarif erfahren sollen. Vorläufig ist es iticht sehr wahrscheinlich, daß die Tschechoslowakei den österreichischen Pvstulaten nachgüben werde. Wieder bürften sich langwierige Verhandlungen ergeben, bis auf beiden Seiten ein Eiiivernchmeit erzielt werden wird. Bis dcchill bleibt selbstverständlich der bisherige österreichische Zolltarif in Kraft. tzWerbet Abonnenten siir die t . „Wiener Morgenzeitung" I x?. itteu 7kr. 2339 Umschwung ans Den internationale« Getreide« märlten? Baissedccknngen oder Frühjahrsbedarf? Ans Cbilago lverden höhere Oiotteruugcn für Weiizcn gemettel: Auch in den übrigen Getreideforten ist die Haltung der amerikanischen Börsen fester gewowen. Die Ursachen dieser plötzlichen Kursänderung sind vorläufig noch nicht bekannt. Bon der einen Seile verlautet, daß sie mit Deckungen der Kontermine zusarmnenhängei!, welche ihren Verpflichtungen numnchr uachkonmreit will. Eine zweite Ansicht hingegen erklärt, daß die große Gruppe, welche in den letzten Monaten die umfangreichen BaissefpekülationeN entriert hatte, nunmehr angesichts der geänderten Haltung der New-Aorkcr Finanzkreise ebenfalls eine Wendung vorgerrommect habe und sich a la hausse engagieren wolle. Endlich wird auch der größere Bedarf für den Fri'chjahrsanbau ins Feld gesichrt. Ans Wien hat die feste Haltung der überseeischen Plätze keine größere Rückwirkung ausgeübt. Die Käufer sind zurückhaltend, da sie der Steigerung nicht recht trauen und auch keinen großen Bedarf halben, die Berkünser aber erhoffen eine weitere Steigerung. Weizen ist infolge dessen fast gar nicht begchrt, zumal da dile österreichischen Mühlen weiter schr zurückhaltend sind. Etwas lebhafter war das Geschäft in Mais, lvo Transitware für Hainburg mi) Anlwcrenp gchanoelt wurde. Rnmän-ischer Mais ist bereits in größeren Mengen znm Ansbote gelangt. Für Hafer zeigte sich ein geringer Bedarf. .An der gestrigen Börse notierten: Weizen: Inländischer 40.— bis 40.50, Ungarischer Theiß 79/80 Kilogramm 43.— bis 45.50, Ungarischer 41.— bis 44.—, Jugoslawischer 76 Kilogramm —bis —, Jugvllavischer 77/78 Kilogramm —bis —. R o g g e n t Inländischer Marchfelder 26 75 bis 27.25, Pester Boden 25.25 bis 25.75. G e r st Brauware inländische 30.— bis 34.— , böhmische mährische —- bis —Mats: Jugo» 'lawischer 20 — bis 21.—. C i n q u a n t i n neu 80.— bis 31.— Hase r : Inländischer 27.50 bis 28.50. Reis! Italienischer 78.— bis 80.—. Burma 62.— bis 63.—. Mablprodukte: Gries; ntländischer 80.— bis 81.—, Weizenmehl 0 inländisches 75.50 bis 77.—, Kochnrehl 2 inländisches 66.— bis 68.—, Brot« mehl inländisches 42.— bis 47.—. Privatverkehr und Geldmarkt. Fin gostölgeü privates Effektenhalddel von Geschäft zu Geschäft zeigte sich weiter ein ge« steigertes Interesse für die fest verzinslichen Papiere. Hauptsächlich sind diese Effekten auf ausländische Rechnung gekauft wordert. Wesentlich höher wurde bie österreichische Goldrente taxiert. Sehr: fest lagen auch Siidba-hnprioritäten und Staatsbahnaktien. Südq bahnprioriltäten sind infolge des höheren Kurses in Paris von der Älrbitrage gesucht, während Staatsbahnaktien von der Kontermine zur Deckung anfgenonmlen werden. Diie Umsätze waren im allge-- nrenlen nicht bedeutend. Kammersitzltng der Wiener Prodllktenbörsc. Am Mrtttvoch' den 17. d. findet an der Wiener Produktenbörise eine Kammersitznng mit folgender Tagesordnung statt: Beratung über ein Regulativ für diie Legitinrierrms von Personell zur Ausübung dev B e r m i t t l e r t ä t i g k e i t an der Börse; Festsetzung des Ter- Nlincs für die Voruahnle voll Ergäilzlmgslvahlell; Anträge des Wirtschaftsausschusses; Bericht des Obmailnes des EmtrittÄiberwachungsausschnsses über die Stattae'bung und Mlchnuilg von Kartenausuchen; Erledigung voil Eiilsprüchell gegen Beschlüsse des EintrilttsübeÄvachungsansschusses betreffend die Nichterileneruug von Börsenkarten für das Jahr 1926. Bevorstehende Verknappung des Geldmarktes. Alle Augsichen sprechen für eine Berknappullg des Geldmarktes. Der Bedarf ,;u »leoio ist stärker als allgemein erwartet wurde. Einzelne Jndustrieunternchuluugell sind nrit größere,l Anforderungen zur Wiederallfilchme ihrer Betriebe all die Banken herangetretell, was diese zniin Appell an den Geldinarkt veraillaßte. Wenn auch gestern noch für tägliches Geld 7Vi bis 73/s angeboten wurde, wird doch der Ansicht Ansdruck verliehen, daß itt der nächsten Woche der Taggeldsatz etwas stärker steigen iverde. Insolvenzen. Die Firma Müller u. Nosenzweig, 1. Bez.. Vorlanfstraße l, habe», mit Passiven von 5 Milliarden ihre Zahlungen eillgestellt. Der Kreditorenverein voll 1870 Weit hat einen Ausgleich voll 60 Prozent, zahlbar in 18 Monatsraten', unter guten Garantien angenommen. Die Firma Hermamc Nasch, Tuch- und Schafwolln>are>t ett gros, 7. Bez., Stlftoasse 21, hat mit Passiven voll zirka einer Milliarde ihre Zahlungen eingestellt. Es wird ein außergerichtlicher Ausgleich artgestrebt. Die Firnla Fratelli Beraha, Textilwaren, 2. Bez., ZirkuSgasse 20. hat -mit Passiven von zirka 12 Milliarden ihre Zählungen eingestellt. Der K v ll k u r s wurde eröffnet über Moses Jakob, Bank- und KonlmissionSgeschäst, 9. Boz., Porzellangasse 54; über H. 2teinitz u. Comp., 5. Bez., Rechte Wienzeile 75. Mangels Deckung' der Kastell wurde das Koilkursverfährell über Josef Granser eingestellt. Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über Osias Grnrtberg, Pchhälldler, 2. Bez., Leopoldsgassc 32; über Frida Provisor, ParfümeriMarecharrdlnug, 20. Bez., Streffleurgasse 13; über Siegfried B a ch n e r, Damenmodenhaus, 4. Bez., Margaretenstraße 5; über Karl Spriilger, Kaufnlailn, 3. Bez., Neulinggasse 11, und über Anton Kesten berge r, Gastwirt, 2. Bez., Nordbahnstraße 62. Die Tätigkeit des Postsparkassenamtes im Febrmr 1926. vlach dem letzten Ausweis des Postfparkassellanltes vom Februar 1926 betrugen die Einlagen 3,248.606 Schilling. Rüchahlungen wurden im Betrage von 1,586.630 Schilling geleistet. Der Stallid der Spareinlagen hat sich somit uiu 1,661.975 Schilling vermehrt. Jnl Scheckverkehr betrüget! die Einlagen 658/666.244 Schilling, die R'ückzahluirgen 648,767.123 Schill!nv. Die Gnthäben auf deic Scheckkontt siild um 9P99.121 Schilling gestiegell. Die Umsätze in beiden Geschä'ftsZiveigeu betrugen 1,312.208.604 Schilling Das Gesamlguthaben ilut Sparnnd Scheckverkehr beläuft sich auf 178,961.210 Schillina. Die Anzahl der Tvilnehuter hat sich im Sparverkchr um 2780 auf 2,472.685, im Scheckverkehr um 7-4 auf 178.770 echöht. Weiterer Rückgang des Zloth. Die in den letzten Tagen aufgetreteue Schiväche des Zloty dauert au. Die flaue Haltung ist auf die schioierigeit Bechaud'luuge»k der polnische» Regierung über eine Anslaltdsanleihe zurückzilsühren. In Berlin senkte sich die Devise Warschau von 52,36 ans 51,77. Für den Dollar jvnrden