Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2533 (12.3.1926)
- Date
- 1926-03-12
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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"mm MWW.WAMWWMM jj^.^Wo Ctett, ffttlteg dienet Das ßnde des Falles Hau. Sa« Verb» chen vor zwanzig gch-kn. S«!bK«ord der Sr. ftarl -aa in Stallen. Am 6. Februar d. I. hat sich in Tivoli bei Rom ein unbekannter Mann «schossen. Lurch die Flngemkidruckkate, die in alle Welt geschickt wurde» stellt« di« Wener Polizei fest, daß der un-bekannt« SelHtmörder der frühen Professor des römischen Rechtes an der Washington-Universität, der RechtSanmalt Dr. Karl Ha«, ist, dessen Kriminalaffär« vor 30 Jahren di« größte Sensation erregte. Er war beschuldig:, seine Schwiegermutter, bl« verwitwete Frau Mcdizinalrat Dr. Molitor, erschossen zu haben. Karl ,£ou war im Jahre 1661 zu Groß-Lmgsn an der Mosel als Sohn wohlhabender Eltern geboren. Er hart« m Berlin» Freiburg i. B. unv in Italien zuletzt JuS studiert und alle Prüfungen mit Auszeichnung g macht. Als Neunzehnjähriger hatte er auf einem Ausflug in Zürich eine geistvolle, aber etwas exzentrische Studentin, Lina Molltor, die Tochter des Geheimen Modizinalvates Dr. Molitor in Baden- Baden, kennengel-rnt. Die Folge war eine romantische Liebesgeschichte zwischen den beiden, die damit endete, daß Fräulein Molitor eines Tages do^ e/erliche HauS verließ und in Zürich einen Selbstmords ersteh unternahm. Ihre Mutier bewirkte es schließlich, daß das Paar heiraten konnte. Die Gegensätze bestanden jedoch weiter, so daß Hau mit seiner Frau nach Amerika üb rsiedelie, wo er eine Stelle als Professor an der Washington-Universität erhielt. Semen deutschen Namen verwandelte er in Haw. An einem Novemberabend des Jahres 1906 wurde das Tel,, phon der Frau Dr. Molitor in ihrer Villa in Baden-Baden heftig angeläuiet. Eine männlich« Stimme mit amerikanische« Tonfall meldete sich. Im Aufträge des PostinsPektorS Gräfe wurde von dem Mann am Telephon dr Frau Dr. Molitor mitgeierlt, sie möge sich zur Einsichtnahme wichtiger Akten sofort im Postamt einfinden. Die Angelegenheit wurde als so dringlich dargestellt, daß sich Frau Molitor in Begleitung ihrer jüngeren, noch unverheirateten Tochter auf den etwa eine Viertelstunde langen Weg nach der Stad: begab. Kurz vor dem Telephongespräch war ein elegant gekleideter Mann am Telephonschalter deS Postamt s Baden-Baden erschienen und halte eine Verbindung mit der Billa Molitor verlangt. Als Frau Molitor mit ihrer Tochter durch die Kaiser-Wilhelm-Straße ging, , Mute fit aufittcm Gebüsch heraus erschossen. Eine Kugel war ihr mitten durch das Herz gegangen und sie blieb auf d.r Stell« tot. Die Tochter bemerkt« noch, daß der Mann hinter dem Gebüsch sich zurückzog und dann gegen dev Bahnhof enteilte. Die Personsbeschreibung stimmte genau mit der des Manneam Pcstscha.'ter. In Frankfurt a. M. wurde ermittelt, daß sich am Morgen d s Mordtages ein Mann einen falschen Bart »nd ein« Perücke hat ankleben lasten. Zwei Tage nach der Tat wurde Hau in London, wo er mir seiner Frau gerade eingetroffen war, f.'stgenommen. Cr stellt« in Abrede, mit dem Mord in Zusammerhang zu stehen. Im Untersuchungsgefängnis m Karlsruhe hat Hau die Schuld während der acht Momk langen Untersuchunashafl bestritten und allerlei Andeurungen gemacht, als ob myst.riöse Liebesgcschich-en seiner Schwägerin den Anlatz zum Morde gegeben hätten. Im V r.'oufe der Voruntersuchung hat sich Haus Gattin im Psäf ikoner Sse in der Schweiz ertränkt. Im Juli 1607 fand der Prozeß unter ungeheurem Jntereste des Publikums statt. DK Verhandlung war reich an Zwischenfällen und dauerte länger als eine Woche. Es kam im Verlaufe der Verhandlung wiederholt zu scharfen Auseinandersetzungen zwischen dem Vorsitzenden und den Vert rdrgern. Nur Hau blieb stets ruhig. Sogar als unter den 60 Zeugen die drei Schwestern seiner ertrunkenen Frau in tiefstem Schwarz auftraren und als erwähnt wurde, daß seinen Vater der Schlag mfolge der Aufregung getroffen hatte. Die Zeugen, die den Mann mit dem falschen Bart gesehen hatten, erkannten Hau in :hm. Am Tage der Urteilsfällung war der Andrang zum Schwurg> richtssaal sehr groß, so daß berittene Gendarmerie und zwei Kompagnien Grenadiere ausrücken mußten. Hau wurde zum Tote verurteilt «nd spater zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt. Er verkrocht« acht I a h re im Gefängnis und hat auch über seine Erfahrungen im Zuchthaus ein Buch geschrieben. Hau wurde dann, da man an Geist skrankheit glaubte, im vorigen Jahre in Freiheit gesetzt. Zur Vevbüßung deS Strasrestes wurde im November vorigen Jahres gegen ihn ein Steckbrief 'rlasten. Hau war unauffindbar. Jetzt hat er durch Selbstmord in Italien geendet. wir haben unsere Ansicht über d.e Notwendigkeit der ©rwei* terung der Jewifh Agency nicht geändert, die zum Ziele haben soll, diejenigen Juden zur Mitverantwortung für Palästina zu bringen, die bisher abseits gestanden und behauptet hatten, sie seien nicht Zionisten und könnten daher nicht m!thelfen. Wir glauben immer ncch, daß die richtige Auffassung der Verpflichtungen, die die Jewijh Agency mit sich bringtdie richtige Antwort geben kann. Wir glauben noch immer, daß ein Weg zur Zusammenarbeit gesucht werden kann. Aber das gleiche Verhältnis von Glauben und Vertrauen kann nicht wiederhergestellt werden ohne positive neue Leistungenvon seiten dernichtzionistischen Gruppe. WaS immer aber geMht, so gehen wir in die Zukunft mit einer deutlicheren Kenntnis vom Kaliber unserer neuen Freunde. Die Ueberzeugung wachst, daß die zuerst in Aussicht genommenen Formen nicht die Starke der Zionistischen Organisation, noch auch die Schwäche der nichtzionistischen Gruppe widerspiegeln. Es ist sicher, daß wir-von nun an aHeiten werden mit neuem Vertrauen auf unsere eigene Kraft, auf den Einfluß unserer eigenen Organisation und die Macht unseres unverwässerten Ideals. Inland. zum der iomnalftlfchen Tugend. Ein christlichsozkal-großdeutscher Antrag. Die Zionswächter der öffentlichen Moral, die christlichsozialen und groß-deutschen Abgeordneten, haben sich geeinigt, heute im Nationalrat gemeinsam einen Antrag auf Erlassen eine- BundeSgesetz.s zur Bekämpfung von Mißbräuchen im Presse»esen einzubringen. Deranlaffung für diesen Antrag war, wie in seiner Begründung erklärt wird, die in der lehren Zeit erfolge Aufdeckung von KorruptionSfällen. die ein grelles Licht auf die von einem Teil der Presse seit Jahren geübte Methode wer'«n, die durch das B rtrauen des Publikums auf da« gedruckte Won gegebene Macht in unlauterer Weise zu eigennützigen Zwecken auszubeuten. Die b stehenden presterecht» lichen, beziehungsweise strafrechtlichen Bestimmungen böten nicht genügende Handhaben, vor ebenso ungerechtf rtigten als wirkungsvollen Angriffen Schutz zu gewähren, dem BcstechungSwesen unvorsichtig angelegten, planmäßig durchgeführten Erpressungen beizukommen. Um diesem Uebelstand b izukommen wird min vorgeschiogen, daß in Hinkunft auch das Verlangen und die Annahme eines Entgeltes für das Unterbleiben einer Veröffentlichung mit Kerker von 8 Monaten bis zu einem Jahre bestraft werde. Ferner sollen der Wahrheit zuwiberlaufende Veröffentlichungen, die geeign-1 sind, jemandem kn seinem Erwerb, Fortkommen oder kau'männijclien Ansehen erheblichen Schaden zuzufügen, mit Arrest von X bis 6 Monaten od r mit Geldstrafen von 100 bis Z000 Schilling geahndet werden. Schließlich wird eine Aenderung des EirrfuhrungSgesetzeS zur Strafprozeßordmmg beantragt, durch die an Stelle der bish eigen Zuständigkeit der Gejchwornengerichte für Verbrechen und Vergehen in Preßfachen die Achöffengerich'sbarkeit tritt. Für die mit schweren Strafen b.dtohien Verbrechen und alle politischen Verbrechen und Vergehen hat, gleichgültig ob sie durch die Preffe begangen worden sind oder nicht, die Judikatur der Geschwornengerichte aufrecht zu bleiben. Den aktuellen Anlaß für diesen Antrag hat w Niger der Fall Pöffl, als der Fäll Weisz-Fu-chS gegeben. Man ist der Geschwornen nicht immer ganz sicher und vermeint, der Einzelrichter werde mit zwei Schöffen leichtt zu einem verurteilenden Erkenntnis gelangen. Ist die Annahme von Vermögensvorteilen für die Unterlassung einer Veröffentlichung eine Crpv ffung, dann ist nicht einzuschen, warum sie nicht unter den Erpressungsparagraphen des für all« Staatsbürger geltenden Strafgesetzes subsumi.rt werden kann. Warum soll auch hier für die Journalisten ein Ausnahmsgesetz geschaffen wreden? In jedem Stande gibt es räudige Schafe, es ist aber zum Beispiel noch nie inem Gesetzgeber eingefallen, die Maurer, unter denen welche sind, die absichtlich Ziegel vom Gerüst fallen lassen, unter ein eigens für dieses Delikt konstruiertes Gesetz zu stellen. Vielleicht ist d r Erpressungsparagraph unseres Strafgesetzes für ErprefsungSdelikte, begangen durch die Presse, nicht ganz zureichend. In diesem Falle würde aber auch eine Novellierung dieses Paragraphen d s Strafgesetzes ausreichend sein, um den den Antragstellern vorschwebenven Zweck zu erreichen. Do» Meowohi-rcht. Ein Vortrag Professor Kelsens. Ueter Einladung der sozialpolitischen Gesellschaft hielt gest vn in einem Hörsaal der Universität Professor Dr. Kelsen einen Vertrag über bas Thema des Lifteniwahlrechies. Ter Referent lehnte in seinen Ausführungen das jetzt geltende Wahlsystem der gebundenen Listen entschieden ab. weil bei ber jetziger, Praxis nur Leute ins Parlament kommen, die von einem Parteiklüngel ausgewählt werden und nicht das persönliche Vertrauen der Wähkr besitzen. Ebenso be.eichnete er es als durchaus unangebracht, daß das ganze Staatsgebiet '» ver>chiedene Wahlkreise geielli wird, so daß Leute, die auß.rhalb den Pari ren stehen und in einem Wahlkreis nicht über die zur Wahl erforderlichen Stinimen verfügen, d''e Stimmen, drc in einem anderen Wahlkreis für sie abgegeben werden, für sich nicht m Anspruch nchmen können. Prozessor Kelsen bezc.chnet. es als Notwendigkeit, daß pol ritsche Parteien best hen und forderte sogar ihre staatliche Au:orisierung und Organisierung. So lang andere als berufsständige Interessen stärker sind als diese, muß es parteipolitische Organisationen geben, die die bem'sständlgen Organisationen sprengen. Professor Kelsen machte dann einen Vorschlag für ein neues Wahlsystem. Er will vor all m die Wahlkreise abgeschaffr wissen und dann dar System der persönlichen Wahl ruf Grund eines Wahl- Vorschlages durch die politischen Parteien eingeführi wissen. Der ' Wähler wird sich für eine politische Partei entscheiden müssen und dann innerhalb der Pack: dem Manne seine Stimme geben, der ihm persönlich am meisten zusagr, Man wird aber auch die Möglichkeit haben, Leute/die auf erhall» der Parteien st hm, zu wählen unb für sie die Stimmen aus dem ganzen Lande zu r fla* ( mieren. Freilich birgt dieses System die Gisahr einer großen Stimmeirzersplilterung ,n sich. | An der an 'diesen Vortrag airschließer'den Deba.'t beteiligte sich auch der Nmiona.ral yno Eh.sredakicur der „Acheiterze.tung" , 12. Marz 1926 Sei* 5 ' Liga aktivißlfeher Zionifien (Revißoniften) 5etee»nr>s»: i X.. i.>lechtenstein5trnüe 11 Uehe» Aktivismus und Passivismus in Palästina spricht DR. WOLFGANG WCISL Mitglied desWaad Leumi (Jerusalem) Montag, 15. Märx 192«, 8 Uhr abends Im groften Saa>e des Hotel Poit, I, Fieisdunarkt Erscheinet zahlreich Eintritt frei Austerlitz, der sich für das ListeNvahl recht und für die Beibehaltung d r Wahlkreise aussprach. Auf den Vorschlag Kelsens, eventuelle Vereinigung von Reststimmen, fand Austerlitz den geschmackvollen Vergleich, man könne nicht Tiroler in die Lecpvldstadt versetzen. Man kann das auch anders fassen: A<ust.rlitz nach Innsbruck. _ Tagesbericht. Strahle« aus dem Weltall. Entdeckung neuer hochVndionktrver Strahlen. Aus Berlin wird uns gemeldet: Der Physiker Werner Kolhorster, der Physikalischen Technischen Reichsanstalt in Berlin hat in der Atmosphäre neuartig- Strahlen entdeckt. Es gelang chm, diese unter äußerst schweren Bedingungen am Jungfrauloch zu messen, wobei er feststellen konnte, daß sie außerirdischen Ursprungs sind. S:e weisen nämlich Eigenschaften auf, wie sie nur Strahlen haben können, die von sehr stark radioaktivenSto ffen herrühren. Solche hochradioaktive Stoffe existieren auf unserem Planet nicht, sie sind nur auf der Oberfläche der zum M i l ch st r a ß e n s y st e m gehörenden jungen Sterne feststellbar. Die Strahlen durchdringen zehn Meter Eis oder e i n M e te r B l e i und stellen so Energien dar, wie wir sie auf der Erde bisher nicht kannten. Dc. Kolhörster hat für seine Entdeckung unlängst den Leibnitz-Pvus der Akademie bekommen. Die Erforschung der von chm entdeckten Strahlen wird nach Ansicht maß-- gebender Physiker unsere' Kenntnisse vom Entstehen und Werden der Welten ivesentlich erweitern. Sin ffomet kommt. Sichtbarwerden des Kometen Ensor. Wie uns mitgeteilt, wird, befindet sich der am 14. Dezember 1925 von dsm Astwnomen Ensor an der Kapsternlvarte (Südafrika) in dem hoch am südlichen Hiammel stehenden Sternbilde des Netz.s entdeckte Komet auf schneller Wanderung nach Norden. Aus dieser hat er im Sternbilde des Wassermannes am 22. Februar den Aequator überschritten^ und damit ist er von der südlich:« auf die nördliche Himmels-- hälfte übergetreten, in ber iet seinen steil nordwärts gerichteten Lauf fortsetzt. Die Stembilder des Delphins und Füchschens hat er indischen ebenfalls d'.rrchwandert und ist am 7. März in das Bild des Schwans gelangt, an dessen Sterne dritter Größe Zeta er tags daraus sehr nahe vorü>berzog. Auf seinem weiteren steil nordöstlich gerichteten Lauf bewegt sich der Komet rm östlichen (linken) Teile des Schwans nunm hr auf das Bild des Cenheus zu, das er am 19. März erreichen wird, um am 20. März nahe an dem Sterne dritter Größe Zeta dieser Konstellatton vorüiberzuziehen. Das Sternbild des Schwans findet man gegenwärtig abends tief m Horizont gerade im Norden, und da der Kom:t schnell höher steigt, bietet sich in nächster Zeit Gelegenheit zu seiner Beobachtung. Einer russischen Meldung zufolge soll er schon mit bloßem Aug« zu sehen sein. Nach der Bahnberechnung von Crommelin und M:rton befand sich der Komet am 11. Februar 1926 in seiner Sonnennähe bei einem Abstande von 48.2 Millionen Kilometer; in Erdnahe wird er aber erst am 12. März gelangen, doch dabei nicht näher als 131 Millionen Kilometer heraniommen. 200 000 SoKat Schadenersatz. . Für die verlorene Liebe des Gatten. Aus New-York wird gekabelt: Der Oberste Gerichtshof des Staates Now-Nork hat die Filmschaufpielerin von Hollywood Miß Corliß Palmer zur Zahlung von 200.000 Dollar Sck>a)enersatz an Frau Ellinor B r e w st e r verurteilt. mit der Begründung, daß Miß Palmer d:r Frau Brewster ihren Gatten, den bekannten Ncw-Yorker Verleger Eugene B. Brewster abspenstig gemacht habe. Eugen Brewster Pt sich in Miß Palmer sterblich verliebt und vor kur^m die S ch e i d u n g s k l a g e gegen seine Frau atigestrengt, die vhrerleits dic Filmschaufpielerin aus 200.000 Dollar Sckxldenersatz für die verlorene Liebe ihres Gemahls rx'rklagte und mit ihrem Anspruch beim New-?)orker Oberst:« Gerichtshof nunmehr durchgedrungen ist. Fkuer >m A»wl>ott,«oter-Mude. Die Vorstellung abgchrochen. Gestern abends ist im Dache des Gebäudes, in dem daö Apollotheater untergebracht ist, im Hause Gu-mpendorferstraße 63, ein D a ch f e u«r ausgebrochen, das einiges Aufsehen erregte. Ter Brand wurde während der Vorstellung entdeckt. Die Hauptwache Mari 'hilf der Berussfeu-vwehr rückte sofort aus und auch von der Zentrale ging ein Löschzug nach dem Brandplatze ab. Es gelang das Feuer gegen balb 10 Uhr Nachts zu lok l'sioren. Knapp gegen 10 Uhr nachts, zu einer Zeit, da man auch im Z u s ch a u e r t a u m des Apoll»-