Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2532 (11.3.1926)
- Date
- 1926-03-11
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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iZWe 6 Men, Drmnerßkq «rdaakealesrn «tf fitffenmng. Zeniugrad, die sowjetruffische Hauptstadt, hat ein eigenartiges wissenschaftliches Institut, das im Ausland nicht Zanz mcheLamüc Institut für Gehirnkun-e. In diesem hat nun vor kurzem der Moskauer Gelehrte Doktor Tschechowsikoj einen bemerkenswerten Vortrag über seine Versuche auf dem Gebiet des GÄxmkenlesens auf Entfernung gehalten. Nach dem Bortrag wurden Experimente vorgeführt, bei denen die Studenten und wissenschaftlichen Mitarbeiter die Bevsuchspersonen waren. Eine Versuchsperson wurde in ein Zimmer des Instituts gebracht und di« andere in ein davon entfernt liegendes. Die Person, die die Gedanken übergab, hatte die Aufgabe, bei dem Fixieren eines leeren Mattes Papier mit höchster Konzentration der Aufmerksamkeit eine geometrische Figur oder eme einfache Zeichnung mit höchster.Genauigkeit vorzustcllen. Der Empfangende zeichnete das Bild, auf das der Nchergeber^e sich konzentriert hatte. Es stellte sich heraus, daß es möglich ist, die Gedanken nicht nur auf die Person zu übertragen, die sich tnt Nebe nzimmer befindet, sondern auch auf Personen, die sich in einer anderen Stadt aufhalten. Die Möglichkeit der Uebertragung ist bei durchschnittlich 40 Prozent der Versuchspersonen beobachtet worden; bei geübten Versuchspersonen steigerte sich der Prozentsatz auf 70 Prozent. Der Vortragende erklärt ein solch interessantes Phänomen wie die Gedankenübertragung in der Entfernung als Wirkung elektromagnetischer Wellen der Gehirnarbeit, wie das die Akademiker Bechterew und Äasarew bereits bewiesen haben. Die Gedankenarbeit des Gehirns ist begleitet von Schwingungen der elektrischen Energie, für die das Knochengerüst des Schädels kein Hindernis darstellen kann. Die Folge davon ist, Laß man ölektromogneti-sche Wellen auffangen kann. So ist es der Narurwissenschast gelungen, dieses scheinbar rätselhafte Gebiet zu ewbern. 8i» neuer Verfahren für tzdelfteinschlifl. Das Schleifen der Edelsteine wird noch immer nach dem gleichen Verfahren ausgeführt, das man schon vor Jahrhunderten angewandt hat. Da dieser Prozeß nur mit der Hand vorgenommen werden kann, erklärt sich auch her hohe Preis vieler Steine, der besonders 'bei Halbedelsteinen oder auf synthetischem Wege hergestellten Steinen -die Kosten auf ein Vielfaches ihres eigentlichen Wertes erhöht. Man hat allerdings schon öfter den Versuch gemacht, Edelsteine mit Hilfe von Maschinen zu schleifen; aber bis jetzt ist keiner von ihnen geglückt. In Anbetracht der Wichtigkeit einer Schliffverbilligung lra: nun der Mineraloge Seebach eine Methode angewandt, die den Schliff auf chemischem Wege ausfährt. Dem neuen Schleifvevfahren liegt vor allem die mineralogische Erscheinung zugrunde, daß bei zahlreichen (Äelsteinen ein prächtiges Feuer zu erzielen ist, wenn der Schleifer -bei seiner Arbeit die streng kristallographische Orientierung berücksichtigt. In der Praxis aber verteuert -dies wieder den Schliff außerordentlich, weil diese Orientierung nur mit Hilfe komplizierter optischer Methoden möglich ist. Durch die neue Methode wird dieses Verfahren überflüssig. Nach einer entsprechenden Vorwärmung »vechen die rohen Edelsteine in eine Schmetze von ' Alkalibisülsat gelegt und bleiben hier mchrere Stunden liegen. Nach dem Erkalten löst man die Steine mit Wasser aus der Schmelze heraus und hat nun auf diese Weise an Stelle der vorher ungeschliffnen und glanzlosen Gebilde wunderschöne, sarcenglänzende Edelsteine, die ohne toeileres als Schmucksteine; Verwendung finden können. Da das Verfahren sich für alle Edelsteins eignet, karln es zweifellos dazu beitragen, manchen Sn in. dessen mühsamer Schliff ihn bisher für viele unerschwinglich machte, zu mäßige»! Preis in den Handel zu bringen. - Können die Pflanzen hören? Mn dieser etwas sonderbaren pflanzenphysio4oF«schen Frage beschäftig: sich, wie amerikanische Blätter berichten, seit einiger Zeit om Lmev'ckanischer Privatgelehrter namens James H a ws an, der in der Nähe von Boston große Gärtnereien besitzt und zu seinem Spezialfach die Biologie der Farnkräuter und gewisser Orchidtenarten erwählt hat. Der Gelehrte teilte Zeitungsberichterstattern mit, daß er in seinem Glashause seit Jahren eine Reihe von seltenen Pflanzungen unterhalte, die er selbst betreue und deren ÜebensvechAtnisse er aufs eingehendste studiere. Bor nngssähr zwei Monaten sei mm auf einem benachbarten Grundstück eine Kesselreparaturwerkstätte errichtet worden, die naturgemäß eine sehr lärmende Tätigkeit entsalte. Allem er habe dieses Moment weiter nicht beachtet und sei nach wie vor seiner Arbeit rvachgegangen. Zu seinem Erstaunen habe er jedoch rmch Verlauf von einigen Wochen die Wahrnehmung gemacht, daß einige Farnkräuterarten sowie etliche Orchideen gegen früher ein etwas abweichendes Aussehen zeigten un$> insbesondere ihre Blattstellung, tvie durch sehr sorgfältige Messungen festgestellt werden konnte, leicht verändert war. Lange forschte der Gelehrte nach der Ursache diffes Zustandes, der er erst einem Pflanzenbazillus oder atmosphärischen Einflüssen zuschrieb, bis ec aus dein Gedanken verfiel, es könnte der anhaltend laute Lärnl in der Kesselschmiede irgend tvi>e pflanzenphysiologische Wirkungen Hervorrufen. Professor Hawson teilte diese Vermutungen einigen seiner Schüler mit und nun werden bereits an mchreren pflanzenphysioloMchen Instituten der Univn äußerst minutiöse Versuchsreihen unterhalten, denen das Problem Nigruwde liegt, ob und in welchem Maße anhaltend starke Schallwelkn aus bestimmte Pflanzengattungen, eine physiologische Wirkung ausüben. Die Versuche werden in völlig verdunkelten Räumen unternommen, da man annimmt, das durch die Ausschaltung der Roitzwirkung des Lichtes der Empftndungsapparat der Psmrzen m erhöhtem Maße aas Schallwirkungen reagieren dürste. Mentt ton 44*501 ■■..T.horafr.JÜDISCHE BOHNE t«i«p Montag den 15. Mär» 1926, abends 8 Uhr »önderviooteilune ZuHl 50» MAln SondeivorMellong Ischejkalt, »loffer mit Frau Lora Glflcktmann In der Titelrolle Emladuugtn sind an der Kasse des Restaurants M. Oppcrer, 2. Bezirk, Taborstratae 12, za haben Möbelfabrik JACQUES WALLIS Wien, /., Wollzeile 21 Wohnungseinrichtungen bis zum feinsten Genre, reichhaltiges Lager in fünf Stockwerken pHiHimimimiiiiiiitiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiHiiniiiiitiinTiii^ 1 Räumungsverkauf! | 1 Echte Perse r-Teppiche I 5 €L Bahaderian, I., Plankengasse 7 g: f. 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In der Tat fand der Kommissär im Vorzimmer einen Mann vor, der schwere Handfesseln trug. Der Unbekannte erklärte, er sei Schauspieler und trete allabendlich in einem kleinen Vorstadttheater auf. Seine Rolle schreibe ihm vor, inl letzten Akt mit Handfesseln auf der Bühne zu erscheinen. Als nun der Vorhang kurz vor 12 Uhr gefallen sei, habe er die Fesseln ablegen wollen, aber cs sei ihm dies merkwürdigerweise nicht gelungen. Da er nun Gefahr'gelaufen sei, bei längerem Zuwarten den letzten Zug zu versäumen, sei er Wohl oder übel genötigt gewesen, den Weg zum Bahnhof mit gefesselten Händen anzutreten. In der Bahnhofshalle sei er dann von dem Herrn angehalten und, da er sich nicht habe wehren können, nach der Wache geführt worden. Die Nachforschungen bei der Polizei ergaben, daß die Geschichte in der Tat stimmte. Man brauchte nicht lveniger als eine Stunde, bis es endlich gelang, das widerspenstige Schloß der Handfesseln zu öffnen und deu 'Schauspieler aus seiner peinlichen Lage zu befreien. fliue eigenartiseBerfichernns gesenBerbrecher. Die Unzulänglichkeit der New-Aorker Polizei in der Bekämpfung des Berbrechergesindels siihrte kürzlich bei einer Versammlung von Bürgern der Hudson-Metropole zu einem ungewöhnlichen Beschluß. Es wurde ein Lkriminalausschüß eingesetzt, dem die Ausgabe zufällt, allen Personen, die zu dem Fonds brr „Marshall Scillmann Movement" einen Beitrag zeichnen, R-inge einzuhändigen, die ihnen Schutz gegen die Verbrecher gewähren sollen, deren Spezialität es ist, Personen aufznsangrn und zu entführen, um ein Lösegeld zu erpressen. „Stillmann Movement" ist ein Verein zur Unterstützuyg von Verbrechern, die den Wunsch und den Willen haben, ein besseres Leben zu beginnen. Der AuH'chuß hat bereits aus den Kreisen der New-Aorkec Verbrecherwelt die bündige Versicherung echalten, paß sie den mit dem Ring versehenen Personen unbedingten Schutz gegen jeden verbrecherischen Anschlag gewähren wird. Personen, die fünf bis fünfzig Dollar zeichneten, erhielten: einen Zelluloidring, solche, die hundert Dollar für den Fonds spenden, silberne Ringe, und Personell, die fünfhundert Dollar zeichneten, goldene Ringe. Mit jckbem Ring wird dem Zeichner ein Schreiben ansgehändlgt des Inhalts: „Wenir Die von Räubern überfallen tverden, jo erklären Die, daß Die Mitglied der „Marshall Dtillmann Movement" sind, und zeigen ihnen als Ausweis Ihren Ring und dieses SchreÜW." 11. März Nr. 2888 . —-.-... -I llll „ |. Man hat bereit entzprecheiwe Maßnahmen getwsst«, mt J00.000 Ringe an jene New-Norker verteilen zu können, die sich dieses Mittels des Selbstschutzes bedienen wollen. Wien, Ti, März * Da- Wett«. Gestern tvar es witchig und kalt. Die Bon« aussage kündigt veränderliches, wärmeres Weiter an. * KcmmerMmt Ludwig Klausner. Der Bundespväkibent hat den Gcneralvlrektor der D e l - K a - Schuhindustrie- und Hände ls-A.G., Herrn Gremialrai Ludwig Klausner, zmn Kammerzialnit ernannt, .stvinmerziailrat .Klausner genießt nicht. war durch Führung der Del-Ka-A.-G., die zu den größten Bronchmnnternchmnngen Oesterreichs gehör:, als Fachmann einen außerordentlichen Rnf, sondern hat sich auch durch seine öffentliche Tätigkeit i-m Wirtschaftsleben Oesterreichs als Vertreter seiner Brarckenintcressen große Verdienste um den Handel im allgeureupLn rrtvorben, die in der ihm Merl gewordmen Ehrung nun ihre Anerkennung finden. * Todessturz eiues Kindes. Dienstag abends ist dev Vierernhalbjährige Alois W« inberger aus einem Fenster der elterlichen Wohnung, Tegengasse 65, aus die Straße gestürzt Md mit zevschniehertenr Schädel tot liegen ßdfcfie&en. Die Eltern, der 39jährige HAssarberter Alois Weinberger und seine Frau, hatteir zu der Zeit im Kino geweilt. * Ein unvedlkcher Gaskaffi«. Am 9. d. zeigte die Gemeinde Wien, städtische Gaswerke, beim Kommüffariat Favoriten an. daß ihr Kassier, der 27jährige Johann Kuhtreiher, einkaffierde Beträge in der Höhe von 3000 Schilling veruntreut habe. Kühtreiber hatte am 4, b. seiner Direktion ein Schreiben geschickt, in dern er seine Verschlungen zugab; er gestand, daß or einen größeren Geldbetrag unterschlagen habe und flüchtig sei. Die Frau des Vermißten teilte mit, ihr Gatte sei am 6. d. schon um 10 Uhr vormittags nach Hanse gekomnren und lMbe ihr geklagt, daß er Schulden habe und nicht lvisse, wo er einen Ausweg finden komite^ Er werde fortgehen und sich eine andere Beschäftigung suchen. Er packte dann einen Rucksack mit verschiedenen Gebräuchsgegmständeu voll und verließ um etwa 4 Uhr nachmittags die Wohnung, ohne sich seither tvieder blrcken zu lassen. * Festteleuchtung und Militärkonzerte am Sonntag. Die HeeresmnsiNapellen der Garnison Wien veranstalten anlMich des Wiener Festsonntags im Anschluß an die Zchnte Iubilaumsmesie folgende unentgeltlichen Konzerte unter freiem Himmel: Sarnstag den 13. d. im Stadtpark (beim Strauß-Denkmal) von 15 bis 16.30 Uhr. Sonntag den 14. d. auf dsm Ratharsplatz von 10 bis 11.30 Uhr; vor der Urania von 10 bis 11.30 Uhr; auf dem .Heldenplatz von 11 bis 12.30 Uhr; auf dem Karlspilatz von 11 bis 12.30 Uhr; ans dem Platz denn Mcvria-Theresien-Denkmal von 15 bis 16.30 Uhr; vor dein Gebäude des Bundesministeriums für Heerwesen von 16 bis 17.30 Uhr; beim beleuchteten Rathaus von 20 bis 21 Uhr; beim Leuchtbriunnen von 20.30 bis 21.30 Uhr. Das Rathaus wird am Sonntag von 20 bis 21 Uhr, der. Hochstrahlbrumren am Schwarzenbergplatz von 20.30 bis 21.30 festlich beleuchtet. ■ ‘ * Einstellung des Flugvrrkehres auf der Strecke Wien- Krakau—Lemberg—Warschau. Der Fkugverkchv mit Polen ist bis auf weiteres eingestellt; damit ruht derzeit der gesamte Fliugpostverkchr. . ' * Das große Messeprogramm im Zirkus Hageubeck. Ein Programm, überreich an Sensationen, ist das Märzprogramm des Zirkus Hageubeck. Inl Mittelpunkt des Interesses stehen HÄ allen Besuchern die wundevbar dressierten Seelowen, die zehn prachtvollen bengalischen Königstiger, die herrlichen, mächttaen Eisbären und die putzigen Kragerwären. Eme Sensation ersten Ranges aber ist der dressierte See-Elefant, welcher von Hagerweck zmn ersten Male nach Europa gebmcht und hier in Wien pn ersten Male vorgeführt wird. * Deu Haupttreffer acht Tage vor der Ziehung vettanst. Ans Warschau wird gemeldet: In Warschau sack» die Ziehung der inneren Dollarprämien statt. Der Haupttreffer in der Höhe von 40.000 Dollar fiel auf eine Nummer, die dem Inkassanten des polnischer Postsparkassenamtes Gololewski gchort hatte. Gowlewski hat jedoch sein Los vor acht Tagen einem Kollegen um 6 Dollar verkauft. * Vorstellung der Akademieklaffe Dk. Beer. Hevmarm B a h r s gute, zarte und doch cheatevfeM Komödie *3) i c & i n* d e r" ft ein vortroM-iches Uebungsstück. Die Rollen sind modülatwnsfähia, üid 5öomik steckt in der Fabel und darum können die Akteure Tragödie spieen. Und natürlich sein, denn die Himptrollen evnwgllchen es, jung zu bleiben. Da hat besonders Hawsi Stadler gezeigt, daß sie schon sehr bald bühnenreif ft. 5karl S a illaba schlt noch die Beweyungssichecheit, büe sein jüngerer Kriege Fvievrich Eckhardt schon besitzt. M't der Darstellung des Alters gmg es freilich schwieriaer. Hans Hen ning er und Walter S i m m e r l haben Talent, doch ft des letzteren G^chver und Pathos nicht immer angebmcht. Otto Hartman« «st noch kein ältlicher Salongraf. I. th. * Raleigh-Motorüidtt. Diese Weltmarke, auch in Qesterrc-ich berühmt durch den Sieg der vorjährigen Alpensahrt wird wie alljährlich durch die Generalverwet-ung Aviauto. Barber u. Ca, Wien, 1. Bez., Biberstaße 9, auf der Wener Meffe, Rotunde D- Ostg., Stand Nr. 8206, ausgestellt. Sensation erregt speziell .ls neue Modell 17, 176 Kubillzentkmeter, BiertaktrNaschine. die schon zu denn billigen Preis von 1680 S. mit weitgehenden Zahlungserleichterungen geliefert wiit».^ Nachdem der Preis so> außewldentlich billig ist, ist dieses Betriebsmittel auch sonen Kreisen zugänglich, die bisher em Motorrad sich nicht anschaffen konnten. * Der Dichter David Bergelsohn und die Jewsettia. Die Moskauer Zeitung „Emes", das Organ der jüdischen Sektion der konlmunlstischen Partei, derössentlicht ein Schreiben des bekannten jiddischen Dichters D. Bergelsohn, der gegenwärtig in Berlin lebt. Herr Bergelsohn, der vor mehr als vier Jahren Rußland verlaffen hat, bedauert es, daß er in der früheren Zeit eine Kampfstellung gegen die Jewsektia eingenommen hat. „Ich aebe,^ schreibt Bcrgelschn, ,piese Erklärung ab, chne jeden Druck von außen, sondern sie toird mir einzig und allein von' meinem Gewissen diktiert, da ich mit Herz und Seele bei der großen jüdische «Arbeit bin, die die Jewsektia durchführt.^ BergÄsohn fügt hinzu, er erwarte keine Kompensarionen für dieses Bekenntnis, da er nicht die Absicht hat. jetzt nach Rußland zucückzukchreu. * SOjUhriges JubiläUim der Chetvra Kadffcha k» Meuer- Neustadt. Aus Wiener-Neustadt wiw uns gemeldet:. Die hrestze Chewra 5iadischa beging kürzlich ü' feierliche' Weise das Fe't ihres fünfzigjährigen Bestandes. Nach de: von C6cwc«ltmer Heinrich Weiß gehalten»», eindrucksvollen Festrede »and e'ne Festsitzung statt, bei welcher de langjährig.'» verdienstvollen Mrrglredcr und gewesenen Obniännri des Vereines, die Her-ren Samuel Frankl, Adolf Mayer, Mck)izinalrot Dr Wilhelm Wolf und Chefredakteur Aaron Weiß zu Ehrenmitgliedern ernannt Nlld ihnen durch Vorsteher-Stellvertreter, Herrn Jakob Jaul, Chrendiplome überreicht wurden. Drr Obmann des Berernes, Herr Samuel Frankl, gwachte aller jener Männer, welche sich um den Verein verdient gemacht hatte« und insbesondere des im Jahre 1917 verstorbenm Rabbiners Benjamill W e l ß s. A. * Eröffnung des Dalumn-Jnstituts für Parästinawffpmfchast in Greifswald. In GreifÄvalld tvurde das neu errichtete, untew Leitung von Prof. D. Dalman stehende Institut für Palästin«- Mschung in Gegenwatt des Nniversitätskurawrs und der Dekane der chevlogischen und der plii>losoph!schen Fakultät seiner Bestrmnmng i'Levgeben. Es erhält auf Anordnung des Kultusministers die Bezeichnung <Äustay/-Dalma-n-Jnstitut flir PaWinawiLeuichaft.