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Wiener Morgenzeitung · 1926-03-10 · Heft 2531 (10.3.1926) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2531 (10.3.1926)
Date
1926-03-10
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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ÖÄ « mnt MiMöch Wiener Morsenz-ttuns 16. m% 1926 M.«V -NNo NN» JftQDCSnil» MUm ClkAiAltAu GkAtt taM wh immmwqtz pi »pi fw ^9wpNMfiP4 RMiner Dr. Eisenstadt, der frühe« Oberrab- 8«er vo« Leningrad, äußerte sich in einem Gchnüch mit dem Londoner I. L. A^Gertveter Über die Lage des indischen ReLgiouAwvsens i« Rußland unter anderem wie folgt: Es bestehen in der Welt irrige Meinungen über Vre Rolle der Religionen in der Sowjetunion im allgemeinen und des jüdischen Religirmsweftns nn besonderen. Die Wahrheit ist, daß dre ReWonsübung in Sowjetrußland durch k e n e r l e i Gesetz oder Dekrer behindert ist. Man darf Lokale für Gottesdienste in Anspruch nehmen und Synagogen sowie Boche Midraschim, ebenso andere jüdische Religionsanstalten wie Ehawra Kadischa, rituelle Schächtungsanstalten und rituelle Bäder (Mikwa) unterhalten. Diese Anstalten müssen bei der ückrlen Bchorde angemeldet werden. Irrig ist die Annahme, daß es Juden nicht erlaub: sei, den Beschneidungöokt zu vollziehen. Die jüdische religiöse Gemeirwe (Kchilla) ist nach der Verfassung der Sotvjetunion als Privatgesellschaft erlaubt. Erst vor kurzem wurden überall jüdische religiöse Institutionen legalisiert, wodurch sie das Recht erhielten, von ihren Mitgliedern regelmäßig Gelder für den Unterhal: von Gottesdienstlokalen, für Gohälterzahlung an Rabbiner, Kan- Wren imd andere Knltusbeanrte einzuzichen. Obwohl dies alles einen großen Fortschritt bedeutet, rst dle jüdische Bevölkerung, insbesondere deren religiöser Teil, mchr befriedigt, da noch immer verboten ist, den Krüder» eine religiöse Erziehung zu geben. Die .Staatsschulden schließen jeden Reltgionsunterricht aus; daboi verbieten es die Ortsbchördeu, nachmittags oder abends Kurse für religiöse Erzichung abzuhalten. Die Frage der religiösen Erzichung wurde schon einmal (im Jahre 1922) in einer Sitzung des allrussischen Exekutivkomitees erhoberr, wobei der Staatsanwalt Krilenko mitteilte, daß in Rußland privater Religionsunterricht auch in Gruppen nicht behindert sei. Die Wahrheit aber ist, daß die lokalen Behörden der Ausübung dieser Erziehungsrechtes allerlei Hindernisse tu den Weg stellen. Die religiöse Erziehung rst für die gefttzestreuen Juden in Sowjetrnßland gegenwärtig die wichtigste Frage. Den Tataren und den anderen moslcmi tischen Völkern rst cs erlaM, private R e l i g i o n sschulen zu unterhalten. Dies widerstrebt nicht dem Sinn der Sowjetverfassuitg.' . Auf Initiative der Leningrader religiösen jüdischen Gemeinde wird tu diesem Jahre die e r st e K o n f e r e n z der jüdischen religiösen Gemeinden Rußlands statffinden. Es ist zu hoffen, daß die Regierung den Forderungen der. Konferenz nach Gestattung privater Erziehungsschulen nachgeben wird. Re Sprachensrage bei de» vEinenstsche» Gerichte». Aus Jerusalem wird uns berichtet: Bei einer der letzten Vechanvlungen vor dem hiesigen staatlichen Friedensgericht entspann sich zwischen den beiden Parteienvertretern eine bezeichnende Auseinandersetzung über die Sprachenfrage bei Gericht. Der Streitfall würde vor dem Richter L ibanon vechandrlt. Den Kläger, einen Juden, vertrat Rechtsanwalt Dr. Salonton Misracht, während ber Geklagte, ein Araber, vom Advokaten Ibrahim K e m <x l vereidigt wurde. Verteidiger K e m a l verlangte, daß das Verhandlungsprotokoll in arabischer Sprache geführt und ausgesertig: werke, da der Geklagte Araber sei und die hebräische Sprache nicht verstehe. Ueberdies sei Arabisch die Landessprache, aber auch in dem'Gesetz über die zulässigen drei Amtssprachen, englisch, arabisch und hebräisch, stehe die hebräische Sprache an letzter Stellet,. Erhebt jemand eine Einwendung gegen den Gebrauch der hebräischen'. Sprache, sso^ müsse die in der Reihmfolge ihr vorangehende aräbksche Sprache ^zur Anwendung getanen. ' 'Der Vertreter des Klägers, Dr. Misrachi, wendete sich , gegen die Rechtsaüffassung des Arabers. Es sei unrichtig, daß Arabisch die Landessprache sei. Int Gegenteil lehre uns die Geschichte, daß die h e b r ä t s ch e S p r a ch e vor dielen Jahren, viele Generationen hindurch die ausschließliche Landes- und Volkssprache geivessn "ist und heute gehört die hebräische Sprache zu den offiziellen Landessprachen. Im vorliegenden Falle aber sei ganz zweifellos die hebräische. Sprache anzuwenden, da sorvchl der Kläger als auch der Richter.und her Schristffchrer Juden seien und hebräisch verstehen. Er verweist aus Pen Standpunkt, den der Meile Friedensrichter, Muhammev Jussuf, einnmunt, indem er die hebräische Sprache selbst in. solchen.Fällen nicht zuiasse, in denen beide Streit-: teile Juden s'ind, weil weder er, der Richter, noch sein Schriftführer Vir hebräische Sprach: beherrschen. Dr. M i s r'a ch i erklärte, daß er bei jeder Gelegenheit mit allem Nachdruck den Standpunkt Vertreten werde, daß bei jeder Gerichtsverhandlung die hebräische Sprache ebenso gebraucht werden dürft, wie die arabische, da beide gleichberechtigt sind. Besonders aber ist dies der Fall, wenn einer der Streitterle Jude ist. . Die Debatte zog sich über eine Stunde lang hm. Schließlich curjchied der Richter, daß das Protokoll in hebräischer Sprache geführt werde. Bemerkt sei noch, daß in der letzten Zeit fast bei jeder Gerichtsverhandlung langwierige, erregte Debatten über die Sprachenfrage abgcführt werden. MmWerte Pferde. Bei Äen Ausgrabungen des ägyptischen Instituts für Altertumsforschung i-n Sakkara wurden unter anderem z w e i S ä r g e gesunden, die P f e r d e l e ich e n enchielren. Diese Pftrde, zweifellos die Leibpftche des betreffenden Pharao, tvaren genau in der gleichen Weist mumifiziert, wie man es von den ägyptischen MenschenVUWftn kennt. Es ist..dies der erste, Fund dieser Art. Lars der Raa» die Pries« seiaer Freu Offnen? Wie viel Aergcrnis und wie viel eheliche Brrstimtnung hat es zwischen Ehegatten schon wegen der leidigen Frage des Briesötffnens gegeben! einen Menschen, der Taktgefühl hat, hält sein Fentgesühl nttv die Achtung vor dem andern ohne »veitercs von einer solchen Indiskretion .w, und der Mann wird die Briese seiner Frau als deren unainastdares Eigentutn behandeln. Wo aber dieses Taktgefühl nicht vorhanden ist, ntuß man der striili- <Zen Frage elvu einmal rechtlich zu Leibe gehen. Wer einen verschlossenen Brief vorsätzlich ober nnbefwgtenveife öffnet, wi.d aus 2ürtrag bestraft. Befugt zum Oeffnen eines Briefes ist trur der, an den er laut Adresse gerichtet. Die Taffache der Verheiratung gib: keinem der Ehegatten das Recht, die an den mtderen Teil* gerichteten Briete zu öffnen. Wohl hat der Mann nach den gesetzlichen Bcstimntungen bei Meinungsverschiedenheiten, die das gettieinschfftliche eheliche Scbeit betrcfseir, das Enffcheidungsrecht, aber über die persönlichen Aitgclegetcheiten — und das ist ein an sie grichtcter Brief — steht ilptt kein Eittscheiduttgsrech: zu. Er darf auch Briese, die seine Frau an Dritte schreibt, nicht öffnen. Allerdings kann ihr Inhalt eilte gemeinsame eheliche Angelegenheit betreffen, nb.r die ihrn au sich die letzte Eulscheidung zustehr; aber er kann seiner Fv.ru eine schriftlich.' Aassprache über strittige Ehefragen nicht verbietet!. Jedenfalls aber barf er sich Kenntnis darüber, was sic über Eheangelcgenhriten an Dritte schreibt, nicht aus bctit Wege der Seibschilfe durch eigenmächtiges Oessnen verschlvssetter Briefe verschaffen. Handelt seine Frau seineut Willen entgegen, so kann dies mit: zu einer Zerrüttung des chrliä-eu Löbens 'ühren, Die dent Mann evetttrt'll Grund für eine Ehescheidungsklage geben kann. 2luch aus dent Argivchn der ehelichctt Untreue heraus darf der Mann die Briese seiner Fvau nicht öffnen, Er könnte, falls er in ihneit Beweise für ihre Untre,öernttttet, rechtlich nur Beschlagnahme der Briese als wichtige Beüveisstücke, deren Beseitigung droht, bei der DtaatsaMvaltschast beantraget!, ivorauf die Briese in seiner Gegenwart geöffnet werden können. Dasselbe Recht steht ttatürlich auch der Frau gegenüber dem Manne zu. > Soeben erschienen: Besuch in 8rez Israel von Mo Abeles 19 Vollbilder auf Kunstdruckpapier * Unter dent untttittelbaren Eindruck eitter Palästitta-Reife entstanden, gibt dieses Buch des geschätzten Wiener Schriftstellers und Kritikers ein überaus scharfes und lebensvolles Bild von „Erez Israel", der neuen jüdischen Siedlung. In seiner knappen, tempei amentvollen Art notiert und glossiert Otto Abeles wie er im Hochsommer 1925 das Land und seine Menschen sah, die Ebene Jesreel und die neue jüdische Stadt Tel-Awiw, Jerusalem und Safed, Liberias und Haifa, die jüdischen Bauern des Emek und der galiläischen Berge, die chassidischen Pioniere und die Städtebauer, die jüdischen Steinbrecher und. Fischer ✓ Eine fesselnde, liebevolle, aber auch kritische Darstellung der allerjüngsten Ergebnisse ziotustischer Arbeit in Palästtna, von zahlreichen ausgezeichnet gewählten Lichtbildern begleitet * Preis S. 4.50, in Kalbleinenba»»- S. 5.50 9t. Löwlt Beklag. Wien-Leipzig Wie man', in Amerika macht.. . Im vollbesetzten Autobus sitzt eine junge hübsche Dame, ihr gegenüber ein älterer Herr. Das Fräulein ist sehr nervös und spricht endlich den alten Herrn an: „Enffchulvigen Sie, sind wir noch nicht am Blank-Theater?" Der Herr scheint schwerhörig zu sein und wieder^rl: gatiz laut: „Wohin wollen Me fahren? Etwa zum Blank-Thratcr?" „Ja!" ,/Da müssen Die noch ein schönes Stück weitovsahreu. Wollen Oie vielleicht die neue Revue anscheu?" ‘ „Ja, ich hörte, sie wäre so gut." „Das will ich meinen. Prächtige M-usik, fabolhaste Ansstottung, und vor allem Witz und Humor. Ich habe schon lange kein so gutes Stück gesehen." Das Pub-likum muß das lmüe Gespräch' mit atth ö r e n, ob es will oder nicht. Aus einer anderen Ecke des Wagens mischt sich nun auch ein junger Mann in die UntechÄtitn-ß: „Da haben Sie recht, ich habe das Stück auch gesichert, Mnßic mich aber zweimal anstellen, bis ich Karten bÄontmen konnte." „Sehen Sie!" freut sich der ave Theakrsreund, ,/aber es har sich doch gelohnt, nicht währ?" „Na und ob, so etwas gibt es nicht alle Tage!". Paajst. — Nach einer Weile wendet sich der alte Herr zu seinem schönen Gegenüber: ,Mommen Sie, Miß, Sie müssen zum .Biank-The-ater anssteigen. Ich werde Ihnen den Weg zeigen." Me steigen aus, der junge Herr „zufällig" auch. Dann tvarten sie ein Weilchen. Ein Autobus kormnt — sie steigen tvicher ein. Uttd das ganze Gespräch spielt sich von vorne ab.'s Täglich hundertmal. Mit stritten „Nnancievungen", dem Charakter der einzsbnen Stckrtbezirke angepaßt. Es erübrigt sich tvohl zu sage», daß die dort -HectJchasteu — ■—: Propagandaangrstettte des.Blank-Theaters find. Aus Berlin wird geuvelldet: Durch einen Testamentsstreit sittd in einem Berlimr Bowrt gang nngehe«erlich« Familionzustände außgedeckt worden. Ein jetzt öbZahriy« Gärttter hatte vor 10 Jahren geheiratet. M8 seiner Ehe ging eine Tochter hervor, die, als ste 20 Jahre alt war, von ih«rem Vater mißbraucht wurde. Diastm VechAtnis entstammte eine Tochter, die der Vater, der zugleich der Großvater war, als sic bas 18. Lebensjahr erreicht hatte, ebenfaNs mißbrauchte. Auch sie wurde Mutter. Als der Mann jetzt ein Testament oufftellte, bedachte er seine beiden jüngsten Töchter, die zugleich seine Enkelin »nd seine Urenkelin sind, mehr als seine erste Tochwr, die.jetzt 10 Jahre alt ist. Insolgedesscn schrieb diese au die Polizei anonyme Briese, ivodurch der Skandal ateffam. Als die PoÄzei erschtm, um den Mann zu vcrhafteit, ergriff dieser die Flucht und ertränkte sich. Nun ist gegen die Tochter und die Enkelin ein Strafverfahren wegen Blutschande eingeleitet worden. Beidc sttid verheiratet, wurden dann geschieden und lebsn jetzt in wilder Ehe. Sia Batermord «ach vier Zähren »«kselÄrt. Seit cttva zwei Monaten sind beim Bezirksgericht Weitra der Wirtschaftsbositzer Johann Ander! und seine Frau Josesine Ander! ans Wethenalbern unter dem schweren Verdacht in .Haft, den alten Atrsnehrner Jahmru Ändert, den Vater des Wirtschaftsbesitzers, ermordet zu haben. Der Mord ist auf bestialische Weift am 11. Mai 1922 verübt worden. Der alte Mann war mit e i n g e s ch l a g e n e r Schädel decke in seiner Kammer ermordet aufgefunden worden. Der Täter hat sein Opftr mit besonderer Grausantfeit behandelt und ihm, als er schon sterbend auf dem Boden lag, mit Fußtritten mehrere Rippen eingeschlagert. Gleich nach der Entdeckung der Mordtat richtete sich der Verdacht der Täterschaft gegen das Ehepaar Ander!. Mann mrd Frau hatten sich aber verabredet und ihren damaligen Knecht Franz Vogler, der vollkommen schuldlos war, derart belastet und verdächtigt, daß er in Untersuchung gezogen lverden mußte. Weder gegen den Knecht, noch gegen das Ehepaar Ander! korrnte damals ein Müfsiger Schuldbsweis erbracht »verdeu, so daß das Straftersahren gegen alle Beschtrldigten eingestellt werden mußte. Erst in der letztst Zeit haben sich die Berdachismomeute gegen das Ehepaar Ander! neuerlich verdichtet tmd sie wrtrden nunmehr Mn zwenen stutu veryazret und dent Gefängnis in Meitra eingekiesert. Der Untersuchungsrichter hielt Frau Ander! die vielen nicht zu widertsgenden Beweise vor, und sie konnte, durch die Beweislast erdrückt, ihre ftinerKeitigen unwahren Angaberr gegen Bögler, die ihren Gatten entlasteten, nicht mchr aufrechterhalten. Die Eheleute Ander! wurden unter sicherer Bedeckung ztt einem Lcckalaugenschein geführt und' bei einer Gegenüberstellung wurde das gegen Anderl gesammelte Beweismaterial bestätigt. FMNng bei zwkeback. Frau Mode ist eine strenge.Wniym. Sie Herrschi mit dem mch'ichtsloftsten AbsalutiÄnus, erobert im Sturmschritt dke Welt und alles beugt sich ihrem Diktat. Sie kennt keinen Unterschied zstvisschen RePnAik und Monarchie, sie ist die Verwirklichung der großen International. Ihre Residenz hat sie an ter leichtlebigen Stadt an de? Seine, ocher sie reist auch viel in der Weilt herum, um sich von der Untertanentreue ihres weMichen Volkes zu überzeugen. Aus solchen Reffen ms Ausland begibt sie sich am liebsten in ihre Kweite Heimatstadt an der Donau, weil sie weiß, daß die Wienerin ihr begeisterte : Gefolgschaft leistet und weil sie ihre Freude daran hat, wenn sie sieht, daß Wien WN Miten Stützpunkt ihres Weltreiches wurde. Zur Zeit der Wiener Meffe weilt sie wieder m unseren Mauern und lhält bei Zwieback m der Aärntnerstvaße -Hof- . . / . . In dem prächtigen ModeschauKailott erteilt die Moioe jetzt alltäglich ihre Beschle: ,/Die Mockenfovm wird abgäschafft". an ihre Stelle /haben Falten und Plisfts zu treten.^ ,Me! Röcke haben wonrogl-ich ttoch kürzer gu sein. Die Taille soll etwas höher sein und die Jacke im Herrenschnitt (Smocking) getragen lverden. Hohe Mode soll auch das vierteilige Komplet sein, bestehend aus Roch Jumper, Jacke und' Cape, wie üibechaupt der ldegradierte Jumper wieder in alle -Rechte eingesetzt wird. Für den Mantel ist schwarzer Last Ar verwenden (schwarze Strümpfe sind wieder en voWe)." Die Modefarbe aber soll ch a r t r e n s e, ein zartes Grün sein, die Fache der Staatsrobe der FrWiugsgöstin. Auch andere zarte Pastelffavben dürfen daneben verwendet ^werden, Aarr Pastelle und ein umttes Bois de Rose. «Zu Ehren des hckhetr Gastes hat -das Hans Zwieback seine Räume schlich geschrnückt. Prächtige Blunrenkövbe zieren die Schaufenster und durch das ganze geräumige Haus zieht >der Duff von FrüWngsblu'Nlen. Die reizendsten Mannequins demonstrieren dert Witten der Königin Mode. Draußen auf der Kärntnerstraße will man vom Frühling noch nichts wissen. Es regnet rwch in Sttömen. Aber wem mau den Miß über die Schvelle von Zwieback setzt, da ist man mitten im lachenden Sonnenischein. Ueber Nacht kann auch auf der Rtntz« straße FrWi'Ng »veriden, daruut soll -man sich beizeiten besehen und den köstlichen Porftühling m Modenpalais Zwieback genießen« _ * Unveränderte zdmrckrLmmngsgtbShttn. Für tim Momk März ttetben die Gebühren für die KanqLretmglmg -unverändert. Sie betragen das Dreißigfache des Nietiiujes. dar iür den MvpÄ WM VÜA taoJfc liwdbw ift,

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