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Wiener Morgenzeitung · 1926-03-10 · Heft 2531 (10.3.1926) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2531 (10.3.1926)
Date
1926-03-10
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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MM» ät&H 9R. «ool 28iett, Mrttüvoch Altjüvische Weisheit. Für die „Wiener Morgenze:tung" nach den Quellen bearbeitet. Lebensweisheit. Einer Ueberlieserung zugige pflegt m die an Erkenntnis Gelauterten in Jerusalem also zu handeln: Sie Unterzeichneten kein Dokument, wenn sie nicht wußten, mit wem fic Unterzeichneten; sie faßen nicht zu Gericht, wenn sie nicht wußten, wer mit ihnen saß; sie setzten sich nicht zu einem Gastmahl, wenn sie nicht wußten, wer mit ihnen Mt Mahle teilnahnt. * Rabbi Eleasar sagte: Wer nicht einen Platz Bebens sein eigen nennt,* ist nicht in vollem Sinne Mensa). Denn :s heißt: Die Himmel, Himmel sind des Herrn, und die Erde hat Er den Menschen gegeben! * Schriftdeutung. Rabbi Jehuda sagte: Wer einen Schriftsatz buchstäblich übersetzt, ist ein Aigner, wer aber Eigenes hin;udeu:et, ein Lästerer. Mensche« Mendel Dulihk!» 70. Geburtstag. Am 13. März vollendet der bekannte hebräische Schriftsteller Menachem Mendel Dulitzki sein 70. Lebensjahr. Dulitzki wurde im Jahre 1856 i» Bialystok geboren, schrieb schorr als junger Jeschiwahbachur he trätsche Gedichte, die er dem in Wien erscheinenden hebräischen literarischen Organ „.Haschachar" zuschickte. SmolenM erkannte in ihnl ein dichterisches Talent und veranlaßt ihn. sich mit der modernen hebräischen Literatur zu beschäftigen. Als 18jähriger Jüngling »vanderte er nach Wien, um P e r e z Smolenski kennen zu lernen. Smolenski führte ihn in d'e hebräische Literatur ein und gab ihm Anregungen zu seinem literarischen Schaffen. Nach Rußland zurückgekehrt, widmete er sich gänzlich der hebräischen Literatur. In Kiew hatte er im Jahre 1881 Gelegenheit, die Pogrome mitzuerleben, und unter dem Eindruck der Depression, in der sich damals insbesondere die jüdische Intelligenz Rußlands befand, schrieb er im Jahve 1884 seinen Roman „Mibajith u michuz" (von innen und außen), in dein er mit künstlerischer Begabung die seelische Verfassung der jüdischen Intelligenz und Jugend schilderte. Er schloß sich auch der chawewe-zionistischen Bewegung an und wurde ihr Dichter. In seinen Zionsliedern besang Dulitzki das Leid und die Hoffnung des jüdischen Volkes. Un-cr dem Eindruck dieser Lieder hatte der Führer der russischen Haskalahbcweguug, der bekannte hebräische Dichter Jehuda Leib G o r d o n. auf seinem Sterbebette die Verfügung getroffen. daß man seine Feder nur. einem einzigen, als würdigen Nachfolger seiner Dichtkunst, Dul'tzki, übergeben möge. Dulitzki arbeitete in jenen Jahren eifrigst an allen hebräischen Zeit- und Sammelschriften mit. Im Jahve 1892 wanderte Dulitzki nach New-Dork aus, wo er bis zum heutigen Tage wohnt. Hier begann auch Dulitzki jiddisch zu schreiben. In den jüdisch-amerikanischen Zeitungen verWntlichte er eine ganze Reihe von Romanen aus dem jüdischen Leben in Ruß'and und Amerika. In den letzten Jahren behandelte er in seinen Romanen vorwiegend Sujets aus der jüdischen Geschichte'. Nur hie und da veröffentlichte er auch hebräische Lieder. Anläßlich seines 70. Geburtstages hat die jüdische Gemeinde in B'ialystok ein spezielles Komitee eingesetzt, das die , Herausgabe feiner gesamten Mischen und hebräischen Schriften in Angriff nehmen still. Der BorlragMklns des zkoMischeu Lander, komttee». Im Rahmen des Vortragszyklus spricht morgen Donnerstag den 11. d. um halb'8 Uhr abends im Klubheim der Hakoah, 1. Bez., Wipplingerstraße 21-26, Herr Professor Dr. Wilhelm Stein üb:r ,LLelwmchauunasMunblagen des Zionismus". Karten sind rin Zionistischen Bureau und vor dem Vortrage selbst zu beheben. (ffn nettes chemischer k'ement. Einer KabelrneL>mig aus New-Aork zufolge habe Doktor Hopkins von der Universität Illinois ein bisher unbe- 1‘amiieS chemisch s Element entdeckt, das zu den sogenannten seltenen Erben gehört. Cs hat das Atomgewicht 61 und ordnet sich im periodischen System der chemischen Grundstoffe zwischen bem Neodym und «dem Samarium ein. Die Darst llung des neuen Clements soll nach jahrelangen Vorarbeiten schließlich durch Anwendung von Radiumstrahlen gelungen fein. Sine FSnlminutruehe. Eine Ehe, die den Rekord an Kürze schlagen dürfte, hat Le ah Arnold, eine junge Dame der Gesellschaft von San Franzis ko, hinter sich. Vor einiger Zeit verlobte sie sich mit einem jungen Engländer. Vor der Hochzeit erklärte nun der Bräutigam, er werde das amerikanische Bürgerrecht erwerben. Die Braut hatte dies nämlich zur unerläßlichen Bedingung gemacht. Nach der Trauung in der vornehmsten Kirche der Stadt fragte die Braut ihren Mann, als sie Arm in Arm zur Kirchentür gingen, ob es nicht schön sei. Amerikaner zu sein. Zu ihrer Verblüffung antwortete er, daß er keine Naturalisterungspapiere habe und auch gar nicht daran beute, das Bürgerrecht zu erwerben Auf der Stelle verließ ihn die junge Frau; sie sprang in ein Auto und verschlvand vor beu Blicken des erschrockenen Mannes und der Gäste. Jetzt ist sic geschieden, tveil ihr Man« nicht Amerikaner werden wollte. fBteitct Moraenzellirim 10. Marz 1926 /■mh Wieder eröffnet! mmm Hotel National Wien, II. Taborstrasse 18 Telephon 4£*5*93 Vollständig neu eingerichtet, zenttale Lage, 2Ö0 Zimmer mit messendem kalten u. warmen Wasser, Bäder, Zentralheizung, Litt. Kaffeehaus und Restaurant im Hause! Massige Preise! Nette Lei tung 1 Mistel A. wirst MahamMa von Kaschmir. Ein Telegramm aus dem fernen Osten besagt, daß Sir' Hart Sing, der 32jährige Thronfolger des Herrschers von Kaschmir, im Nahmen einer verschwenderischen Feierlichkeit zum Maharadscha von Kaschmir gekrönt worden ist. In diesem Zllsammenhang erinnert man sich in London eines schlanken jungen Mannes mit tiefdunklen Augen, schwarzen Haaren tmd brauueul Teint, der in der Uniform eines englischen HauptmanneF an allen vornehmen Vergnügungsstätten als der beste, unermüdlichste Tänzer gegolten und das Herz so mancher schönen Londonerin erobert hat. Dieser junge „Offizier aus der englischen Kolonialarmee", von dem es nur ganz wenige wußten, daß er Neffe und Erbe eines der reichsten Fürsten Indiens, des Herrschers von Kaschmir, ist, verliebte sich eines Tages in die Gattin eines Londoner Handelsagenten, in die schöne Frau Robinson. Es folgten Vergnügungsreisen nach Cannes, Nizza und Deanville, bis eines Tages.das Liebespaar in einem Pariser Luxushotel von dem Gatten der Dame überrascht wurde. Robinson zog seinen Revolver und erklärte dem Inder, entweder unterschreibe er einen Scheck, der auf die Bagatelle von einigen hunderttausend englischen Pfunden lauten sollte, oder er werde ihn erbarmungslos niederknallen. Der Inder Unterzeichnete den Scheck. Frau Robinson fiel in Ohnmacht. Herr Robinson steckte Revolver und Scheck ein und verließ das Hotel. Erst später stellte sich heraus, daß der Maharadscha einer Erprcsserbande, der sein eigener Adjutant angehörte, in die Hände gefallen war. Der Prozeß, der dem Liebesabenteuer folgte, hielt London wochenlang in Atem. Auf eine Weisung des- Außenministeriums hielt der Gerichtshof den Namen des Haupthelden der Affäre zunächst geheim. Man Verlautbarte nur, es handle sich um eine überaus hochstehende Persönlichkeit, deren Namen in "den Akten nur als M r. A. bezeichnet wurde. Wer ist Mister A.? Man zerbrach sich vergebens den Kopf, schließlich forderten alle großen Blätter mit Berufung auf die Gleichheit jedes englischen Bürgers vor dem Gesetz die Preisgabe des Geheimniffes. Die Ueberraschung war unbeschreiblich, als es sich herausstellte, daß Mr. A. der Thronfolger von Kaschmir sei. Vergangene Woche wurde nun Harr Sing zum Maharadscha von Kaschmir gekrönt. Die Stadt Jammu war bis auf. die letzte Hütte beflaggt. Unter einem mit Palmen und Fahnen geschmückten Triumphbogen ritt Hari Sing, der neue Herrscher auf seinem Lieblingselefanten, umgeben von zwanzig Leibgardisten und gefolgt von den 2telteftcn seines Hofstaates, in die Hauptstadt von Kaschmir ein. Prachtvolle Diamanten zierten seinen seidenen Turban; sein Mantel, aus goldenem Brokat, war mit funkelnden Edelsteinen geschmückt, deren Wert allein über eine Million Pfund darstellen dürfte. Rechts und links ritten auf zwei riesigen Elefanten zwei hohe Offiziere, der eine mit der Flagge von Kaschmir in der Hand, der andere trug auf einem seidenen Kissen die Kronjuwelen des Landes. Vor einer Pagode, wo in malerischer Tracht — zum Teil auch auf Elefanten sitzend — bereits die Maharadschas der Nachbarländer, unter ihnen auch der König von Patyala, versammelt waren, hielt der Zug. Posaunen erschollen, ein alter Brahmine trat hervor und salbte mit Oel die schwarzen Locken des jungen Herrschers. Dann setzte Hari Sing, dem alten Brauch folgend, sich mit c i g e n e r H a n d die Krone von Kaschmir aufs Haupt. .. „Teutelrrab" und „Schneckenpost". Bor einiger Zeit erschienen in Wien Ankündigungen eines .neuen Spi.les, das „Teufelsrad" genannt wurde. Es bestand aus einer Pappschachtel mit einem Spielplan, der Felder und Nummern auswies, aus verschiedenfarbigen Holzklötzchen und einem Wurf t und hatte einen Verkaufspreis von 70 Groschen Um den Vertrieb dieses Spieles wirksam zu propagieren, wurde es mit einer Rärse-lausschrMmg verbunden, bi rvelcher den Lösern eines Silbenrätsels gegen Ernsendung von 2 Schilling für jede richtige Lösung Prämi n voll 60 Schilling in Aussicht gestellt wurden. Dieses Silbenrätsel war anscheinend sehr seicht zu lösen. Es bestand aus 13 Worten von verschiedener Bed utnng, deren An angsbuchstaben das Wort Teufelsrad ergaben Es. gab aber, waS die Mr freilich nicht wissen, konnten, 1400 verschiedene Möglichkeiten, um zu der richtigen Auflösung zu gelangen Io ergab sich üir den Unternehmer di> Möglichkeit eines ausgezeichneten Geschäftes. Er erhielt 27.000 Zuschriften mit Auflösungen und 54.000 Schilling eingesendet und hatte hlefür nur sieben Prämien von je 60 Schilling zu bezahlen. Darm erblickte nun 'die Mirtschas.spolizei den Tatbestand des Betruges und nahm den Unternehmer, namens Auron Wimmer, ff st. Er wurde oem Landcsgericht eingeliefert. Der Mann soll das gleiche Manöver schon in Deutschland aufgcsiihrt haben, nur führte das von :hm dort propagi.rte Spiel den Namen „Die Schneckenpost"' Das Testament auf dem Taschentuch. Der Oberste Gerichtshof in Lös Angeles hat dieser Tage das Urteil in einem originellen ErbschastSpwzeß zu Men. Die Hauptrolle Mt in diesem Prozeß einem Taschentuch zu, das sm Vermögen von 1,200.000 Dollar darstellt. Am dem Taschentuch sieht nämlich die letztwillige Verfügung George W. Haseltins, eines Sonderlings, geschrieben, besten Hinterlassenschaft mm durch das Urteil un erwähnten Prozeß unter den Erben zur Aufteilung gelangen jofl, George W. Haseltin, der mchr als eine Million Dvllar hinterlassen har, ist trotz dieses Riesenvermögens in größtem Elend gestorben, Ter Mann wohnte im Keller eines prachtvollen Perlais aus dem Broadway und fristete sein Leben aus fceu Almosen, die -hin die Passanten vor der Kirche, wo der alte Bettler seinen Standplatz hatte, zu schenken pflegten. Daß George W. Haseltin ein selbst nach amerikanischen Begriffen be deutendes Vermögen besaß, davon hatte natürlich in Los Angeles niemand eine Ahnung. Es gib: Bettler in den amerikanischen Großstädten, die M Doppelleben führen. Sie suchen tagsüber das Mitleid freigebiger Menschen zu erregen und führen abe.tds aus dem erbettelten Geld ein auskömmliches Leben. George W. Haseltin gehörte nicht zu dieser Soru: amerikanischer Bertller. Er war ein pachologischev GeizhÄs, der sich während seiner Jugend durch gelungene Börsenspekulationen ein bedeutendes Kapital erworben harte und sich in den späteren Jahren aus Sparsamkeitsgründen auf den Bettel verlegte. Mr. Haseltin.hat — wie dies aus den später anfgefnndenen Auszeichnungen des Bc-rstorb:ncn hervorgcht — den größeren Teil des erbettelten Geldes erspar: und aus das Konto seines Guthabens in einer großen Bank erlogt. Bor Jahresfrist wurde. Haseltin krank. Er wurde in das Armen kranke nh äus in Westlake Convalcszent Home überführt. Sein Zustand verschlechterte sich rapid und dem bchandcluöert Ar;: war es bald klar, daß der Mann nicht mchr zu retten sei. Eines Morgens siel er in Ohnmacht und kam erst abends znm Bewußtsein. Er fühlte {eilten Tod nahen und verlangte von der Pflegerin Feder und Papier, um seine letztwillige Verfügung zu treffen. Die Pflegerin, Miß Miau Pelkey, war nicht wenig überrascht, sie konnte sich nicht recht vorstellen, daß der alte Bettler etwas besitze, worüber es sich verlohnte, ein Testament zu machen. Da sie das Krankenzimmer nicht verlassen durfte, bat sie ihre Kol' legin, Frau Madelame Higging, Feder und Papier zu bringen. Höchste Eile war geboten, denn bic Kräfte des Patienten ließen merklich nach. Ein Zufall wollte/daß Frau Higging in der Eile kein Papier finden konnte: Nur Tinte und Feder. Die Pflegerin verfiel nun auf den Gedanken, das Testament, das ihr der Sterbende zn diktieren begann, auf ihr Taschentuch zu schreiben. Mit Aufgebot seiner letzten Kraft unterfertigte Me. Haseltin die seltsame Urkunde. Die beiden Pflegerinnen bedachte, er mit Legalen von je zehntausend Dollar. Als Haupterbl'n setzte er eine Frau namens Lorraine Mason ein. Die beiden Pflegerinnen dachten, der alte Mann sei in seiner TobesstuM irrsinnig geworden, und legten dem Testament keine besondere Bedeutung bei. Um so größer war ihre Ueberraschung, als es sich herausst-ellte, daß der Mann ein Vermögen von über einer Million Dollar hinterlassen hat. Auch das herrliche Palais in der Norü-BMidway, irr besten Keller der Greis gewöhnt hat, gehörte dem vermeintlichen Bettler. Bald meldete sich auch die Erbin Lorraine Mason, .eine Witwe, die in Chicago lebt. Um die Erbschaft entstand ein Prozeß. Eine Schwester des Ber.storben.cn verlangte die Annullierung des Testaments, das übrigens einen großen Formfehler auffvies. Wie erinnerlich, waren bei der Untersertigung des Testaments nur die zwei Pflegerinnen anwesend, dir die letztwillige Verfügung zugleich als Zeugen unterschrieben. Nun dürfen nach den amerikanischen Gesetzen Erben nicht zugleich Zeugen sein. Dem Ausgang des Protestes, in dessen Mittelpunkt die seltsame, auf dem Taschentuch geschriebene Urkunde steht, sieht nt<** in Los Angeles mit großem Jntereste entgegen. Sine Bluttat in Budapest. Ms Budapest wird gemeldet: Heute spielte sich hier eilte furchtbare Bluttat ab. Ztvci Detektivs waren in eine Wohnung in der Waldzeile gekommen, um dorr nach einem Maler zu recherchiere», der der Veruntreuung verdächtig ist. Während die Detektivs mit der Besitzerin der Wohnung, in der der Akrler in Untermiete wohnte, verhandelten, stürzte plötzlich aus dem Nebenzimmer ein Zigeuner mit gezücktem Messer auf die beiden los. Der Mann, ein Mitglied einer brannten Budapester Zigeunerkapelle, rvar erst am Morgen nach Hause zurückgekehrt und durch die beiden Tetck'.ivs aus dem Schla f geweckt worden. Als er ikui hörte, daß es Polizisten waren, die seinen Schlaf störten, ergriff ihll eine sinnlose Wut. Die beiden Detektivs flüchteien vor dem Rasenden aus der Wohnung, doch der Wütende verfolgte sie in wilder Jagd tvcppans und die Treppen hinab durch.das ganze Haus, bis sich der eine der Verfolgten. des mitdem Messer auf ihn einstürmenden Zigeuners nicht wehr anders zu ettvehreu wußte, seinen D i e n st r e v o l v e r zog und dcu Rasenden n i ede r s ch v ß. Der Zigeuner brach, von drei Schüssen getroffen, tot zusammen. Irr dritte Messetag. Der Zustrom von fremden Interessenten steigerte sich auch gestern lwch. Im Messe Palast ist nach wie vor Ke gesauue kunstgewerbliche Produktion Gegenstand lebhaftesten Beifalls und Interesses. Auch gestern erstreckten sich die sehr zahlreichen Kaufordrw in diesen Waren fast über dis ganze Welt. In üer Neuen Bürg hat die Wiener Dalnemno-'- konfeHion besonderes Interesse gefunden. Das äußre Bild der Rotunde war durch starken Zuzug aus den Bundesländer» charakterisiert, auch die Natiolui.staaten waren durch zahlreiche Einkauset vertreten. Es elUvickeite sich in den nieifteu Branchen ein t-phastes Geschäft

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