Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2528 (7.3.1926)
- Date
- 1926-03-07
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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Wien, Sonntag Wiener Moraen-ieltung 7. Mar; 1926 S-VeH Nr. SM Re Ssteneichische Polizei «ad das aavoleoaifche Sanhedrln. Von De. R. M. Gelber. IV.*) Anzeige« über Mffche Spione in Frankreichs Dienste». Ms der Wiener Großhändler Bernhard Edler v. Eskcles eine Einladung der Notabelnversammlung erhalten hatte, in der er aufgefordert wurde, das Umlanffchreiben vom L. Oktober den Wiener Juden mitzuteilen, d^mit sie das Werk der Notabelnversammlung fördern, erließ v. Sumerau ein neuerliches Schreiben an sämtliche Landeschefs, in dem er diese Tatsache mitteilte, da er annahm, daß zu gleicher Zeit auch ähnliche Einladungen an die „Matadoren der jüdischen Gemeinde anderer .Hauptstädte" abgegangen sein dürften. Er ersucht, dieser Angelegenheit fortdauernde Aufmerksamkeit zu scheinen, da sie auch vom Kaiser mit besonderem Interesse verfolgt werde. Ferner gibt er bekannt, daß ihn der Kaiser beauftragt habe, trotz der bereits getroffenen Vorkehrungen eine noch weiter verschärfte Kontrolle der Passantenlisten an den Grenzen zu üben sowie Erhebungen zu pflegen, ob nicht doch etwa einzelne Juden nach Paris gereist sind. Aus diesem Grunde empfiehlt er, jedem möglichen Zusammenhang der österreichischen Juden mit der Versammlung zu Paris nachzuforschen und zu verhindern. An den Grafen Lovaez in Triest richtete v. Sumerau ein eigenes Schreiben, in dem er ihn verständigte, daß nach zuverlässigen Nachrichten die Juden in Triest für die Reformen Napoleons und für die Ideen der Notabelnversammlung „ganz besonders gestimmt" fein sollen. Es sei daher notwendig, dies scstzustellen und eventuellen Folgen entgegenzuar!beiten. Da die Juden in Triest keine Gemeinde haben, daher im wesentlichen kein Zusammenhang mit dem Pariser Sanhedrin möglich sei, wäre es viel leichter, einige der tonangeben- ’bett Juden zu gewinnen und „in das Interesse des Staates" zu ziehen, damit durch diese weiter gewirkt und die Judenschaft über „die wohltätigen Absichten der Regierung unterrichtet werde". Sumerau informierte den Kaiser, daß er seinen Befehl wegen Erhebung des Eindruckes, den die Einberufung des San'hedrins nach Paris auf die Judenschaft Oesterreichs mache, vollführt habe. Er werde die Vorgänge auf dem französischen Judenkongreß ununterbrochen verfolgen und alle diesbezüglichen Mitteilungen der Staatskanzlci zur Verfügung stellen. Bis nun feien ihm aber keine Resultate der angeordneten Beobachtungen gemeldet worden. Er sei bereits in der Lage mitzuteilen, daß die .Judenschaft in Wien von 9kapoleons Plänen nichts erwarte und in der ganzen Anlage eine bloße Finanzspekülation wittere. Seiner Meinung nach scheine doch „die Beschränkung der Juden in Ungarn, deren Bekanntmachung gerade in dem Zeitpunkt der Einberufung der Notabelnversammlung fällt, mit ihrem Kontrast" einen nicht, ganz günstigen Eindruck gemacht zu halben. Diese Mitteilung nahm Kaiser Franz zur Kenntnis und ersuchte um Vorlage weiterer'Berichte. Kaum waren, einige Wochen verstrichen, befürchtete der Kaiser doch irgend welche Beeinflussung des Sanhedrins auf die Judenschaft seines Staates. In einer eigenen Resolution verfügte er, auch Juden, welche keine Untertanen sind, ohne Aufse'hen genau in ihrem Betragen zu beobachten und zu kontrollieren, ob sie auch nicht zur Beförderung unerlaubter und stattsgefahrlicher Korrespondenzen, „und zwar wie man behaupten will", auch als Boten gebraucht werden. Ferner hielt der Kaiser, da man schon damals von Preußen als 'bevorstehendem Kriegsschauplatz sprach und demzufolge viele Juden nach Galizien flüchten könnten, es auch für wichtig, eine Einwanderung nach Galizien zu verbieten, weil diese für dieses ohnehin mit einer übermäßgen Anzahl Juden überschwemmte Land von äußerst nachteiligen Folgen werden könnte. Daß die österreichische Regierung überall eine Anhänglichkeit der Juden zu Napoleon witterte, war ja eigentlich nicht zu verwundern. Fortwährend liefen Anzeigen ein, daß in Sachsen und in anderen deutschen Gebieten, „die Juden insgesamt den Franzosen anhingen und sich daher auch als Spione gegen die Preußen gebrauchen ließen". Als in der Notabelnsitzung vom 26. September 'beschlossen wurde, Maßregln zu treffen, ihren Aufruf auch nach den Ändern gelangen zu lasten, mit denen „wir (Frankreich) im Kiege sind", glaubte die Polizeihofstelle besonders vorsichtig sein zu müssen. Man wußte ja, daß Napoleon aus politischen und kriegstaktischen Gründen ein besonderes Bedürfnis hatte, mit den Juden der ganzen Welt einen Kontakt aufrecht zu erhalten und sich ihrer für seine Politik als Instrument zu bedienen. Es ist daher begreiflich, daß die österreichische Regierung jeder Anzeige, die nur darauf Hinweisen könnte, einen besonderen Glauben schenkte. Als der Polizeihofstelle anfangs Oktober von einer besonderen Quelle die Mitteilung zukam, daß eine von einer französischen diplomatischen Person geleitete Kundschaftsanstalt existiere, die von „Wien bis in das Innere von Rußland gcheu und von Juden größtenteils gemeiner Art geführt werden soll" und von Sfpecke zu Strecke postenmäßig Mitglieder dieser Kundschaftsanstalt ausgestellt werden, um auf diese Art die „Nachrichten mit auffallender Schnelligkeit bis zn dom Mittelpunkt" zu überbringen, hielt die Polizcihofstelle es nicht für ganz unwahrscheinlich. daß diese „Spionage eine der ersten Früch.e der Wiedergeburt des Judentums sein dürften, welche aus Frankreich hervorgchen sollen. *) Die Polizeihofstelle beauftragte sogleich die in Betracht kommenden Stellen, kein Mittel *) Siehe „Wiener Morgenzeitung" vom 17., 31. Februar und 5. Mär;. *) Rundschreiben von Sumerau vom 20. Oktober 180(5, Archiv des Ministeriums des Innern, Polizeiakten Nr. 1129 l. a., 1206, Sei Regen, Wind, Kälte wird man leicht von Erkältung befallen. Man muss daher rechtzeitig Sorge dafür tragen, dass im Hause nie fehle der in seiner schmerzlindernden Wirkung einzige echte DIANA- FRANZBRANNTWEIN mit Menthol welcher für Massage, Einreibung, Umschläge und als Ourgel wasser gleich unentbehrlich ist Ueberall erhältlich. unbenützt zu lassen, um diese geheimen Anzeigen zu prüfen und die nötigen Gegenmaßnahmen zu treffen. Besondere Angst hatte die Regierung vor den südlichen Provinzen, wo es von französischen Emissären wimmelte, die die dortige Bevölkerung in den Bannkreis der napoleonischen Einflußsphäre zu ziehen versuchten. In jedem Schreiben und Dekret, irr jeder Resolution griff diese Besorgnis Platz und aus jeder Zeile sprach die Angst eines eventuellen Einverständnisses der dortigen Juden mit den französischen Emissären. Man glaubte iit Wien, durch eine stete Beobachtung der Stimmung der intelligenten jüdischen Kreise und durch eine scharfe Kontrolle aller jüdischen Bevölkerungsschichten sowie Einführung von speziellen Maßnahmen zur Verhinderung ihrer Abreise nach Paris, die Judenschaft Oesterreichs und seiner einzelnen Provinzen für die Absichten Kaiser Franz des Ersten zu gewinnen. Inwiefern dies gelungen ist, wollen wir in den folgenden Kapiteln untersuchen. Nie ßrvlostonskat ftrovÄe in Präs. Die Anfräumungsavbeitcn. Aus Prag wird uns gemeldet: Die Aufräumungsarbei- «ten an der Explosionsstätte in der Tischlergaste schreiten rasch vorwärts. Handwerker und Genietruppen arbeiten Tag und Nacht. Der Schutt, der auf der Straße lagerte, ist bereits wegge'schafft. Noch heute wurde mit der: B a u a r b e i t e n zur Reparatur der .Häuser begönnert und im Laufe der nächsten Woche soll bereits alles in alter Ordnung sein, bis aus ein Haus das abgetragen iverden nmß. Der Minister für nationale Verteidigung, Stribernh, besuchte die Verletzten und stellte ihnen Entschädigung durch den Staat in Aussicht. Nach Ansicht des Finanzministeriums häben die Beschädigten nur dann Anspruch auf vollen Ersatz der erlittenen Schäden, wenn Schuld oder Fahrlässigkeit vorliege, nicht aber, wen» das Unglück auf höhere Gewalt zurückzuführen sei. Das natZonale Verteidigungsministerium vertritt den Standpunkt, daß höhere Gewalt vorliege. TroAem sei es bei der Regierung eingeschritten, damit den Geschädigten ausgiebige Hilfe geleistet werden e SB. A. van Berkel. der Pionier, der seit Zwanzig Jahren bekannten Schneidemaschine Berkel, der vor dem Kriege erfundenen gewichtslosen Zeigerwaige, hat nunmehr auch in Oesterreich festen Fuß gefaßt. Seit zwei Jahren sicht man die holländischen Berkel-Wagen in allen Geschäften. Es hat sich herausgestellt, daß die Berkel- Wage kein Luxus ist, sondern ein eminenter Gebrauchsg egen stand. Es dürfte daher interessant sein, einiges über die holländische Fabrik und deren Tätigkeit zu erfahren. Die Erfindung der Schneidemaschine zum Schneiden von Flch'chwaren hat setnerzeit berechtigtes Auffchen erregt und den Holländer, Herrn W. A. van Bevkel, als den Erfinder ftt allen zivilisierten Staaten durch eingetragene Patente berühmt gemacht« Die Schneidemaschine erfreute sich bald eines so starken Absatzes, daß van Berkel sich genötigt sah, die Fabrikation dieser Schneidemaschine auf breiter Grundlage aufzunehmen, wodurch zunächst in Rotterdam eine Fabrik entstand, während gleiche Fabriken in Berlin und in bctt Bereinigten Staaten mit dem Namen U. S. Slicing Machine Company, La Porte (Indiana) folgten. ,MODELL-D* Modell D. Die nette Berkettvage mit Preistabelle (Gewicht und Preis zeigend). Während die Niederlage in Amerika auf die Anfertigung von Schneidemaschinen beschränkt blieb, ging die Hauptfabrik in Holland und die Fabrik in Berlin nach dem Kriege auch zu der Herstellung von automatischen Wagen für den Ladenbetrieb über,, die ebenfalls eine immer aufsteigende Richtung genommen hat. Weitere Wagenfabriken sind in Mailand und Brüssel gegründet worden. Daß Oesterreich trotz der allgemeinen Krise die Berkel- Wage in so großem Maße aufnahm. beweist, daß hier ein Requisit geschaffen wuüde, welches geldsparetib wirkt. Die Borteileder Berkel-Wage sjnd auch wirklich sehr groß, da sie sich meist früher bezahlt macht als sie voll seiten der Käufer bezahlt wurde. _ Die Generalvertretung oer Firma Maatschappij van Berkels Patent in Rotterdam — die Firma B e r k e l - B e rtri>:b, Wien, 1. Bez., Biberstraße 9 — gibt/weitest» gchente Zahlmtgserleichterungen. Es ist daher nicht nötig, mehr oder minder gelungene Imitationen tu verwenden, wenn Mt gl-ichen Preis die absolut verläßliche Origiualwage Berkel bezöge»: werdett farm." Ausnahmezustand in Fischern. Sine« Vororte Karlsbads. Prag, 6. März. (Tel-Kontp.) Die gestern in Fischer» erlastenen strengen Ausnahmsverfügungen »vurden lediglich wegen des in der Nacht vor: Mittivoch auf Donnerstag erfolgten Angriffes auf einen Polizisten erlasten. Polizei und Gendarmerie habet st r e n g e. Bereitschaft, da die K o m m u n i st e n D e m o n st r a t i o n e n beabsichtigten. Fischern, das ungefähr 10?000 Einwohner zählt, bietet nach 9 Uhr abends den Anblick einer toten Stadt. Reisetrde, die sich zum Karlsbader oberen Bahnhof begeben, müssen sich vor den patrouillierenden Gendarmen legitimieren und der» Zweck ihres Aufenthaltes auf der Straße Nachweisen. Wildwest in Wkago. Ein verwegener Raubüberfall. Nach einem Funffpruch des „Berliner Tagcblattes"tz<ms Chikago wurde dort gestern ein äußer st verwegener Raubüberfall verübt. Acht schwer bewaffnete Banditen drangen m das Be rrvaltmtgsgebäude der International Hawester Company ein, durchschnitten die Telephonleitun gen, feuerten mehrere R c v o I v e rschüsse ab und Mangen die 2 8 Angcste[Iten mit Vorgehaltenen Revolvern, sich aus den Boden niederzulegen. Sie erbrachen hierauf den Kassenschrank und raubten das gattze Bargeld. Die Banditen entkamen mH 80.000 Dollar. Reue Fabrikate der Tabalregie. 6 Sekt 1. Dezember vorigen Jahres ist die „Gemischte Au8länderzigarre", wie damals bereits gemeldet wurde, nicht mehr Um allgemeinen Berkchr, sondern nur mehr in den Grenzgübietcn als Ichutzfäbrikat gegen illegale Einfuhr auswärtiger Erzeugnisse erhältlich. Die angesichts dieses Zweckes durchgefuhrte Verbesserung der Qualität dieser Zigarre machte auch eine Erhöhung ihres Preises von 9 auf 10 Groschen für ein Stück notwendig. Da für den allgemeinen Jn'landsoerschleiß als nächst billigste Sorte die Portoriwzigarre (IQ Groschen pro Stück) verblieb, mußte an die Einführung einer an die Stelle der „Gemischten Ausländer-, zigarre" tretenden wMMen Bolkszigarre geschritten werden. Als solche kommen jetzt die „Gemischten Ausländerstumpen" heraus. Die Qualität werfet Sorte wirb jener der früheren „Gemischten Ausländerzigarre" vollständig gleichkominen. Durch die Wähl her Stumpenform (ohne Schluß) kann diese neue Sorte maschinell hergestellt werden, wodurch eine höhere Leistung und Rentabilität als bd der .Handerzeugung erzielt wurde, so daß mit Rücksicht darauf eine sehr mäßige Preiserstellung (8 Groschen für ein Stück) erfolgen konnte. Gleichzeitig mit dieser neuen Zigarrensorte wirv auch eine neue Zigarettenjorte „Harun" zum Preise von. 10 Groschen für ein Smck in den Berkchr gesetzt. Diese ist mit der früher unter dem gleichen Namen vertriebenen, ausgelassenen, schlankeren Korkmundstückzigarette im Charakter der Aegyptischen dritter Sorte nicht identisch. Sie stellt vielmehr ein ausgesprochenes Luxussabrikat dar, ist mit einem Strohmundstück verschen und wird ausschließlich aus feinsten türkischen Tabaken der erlesensten Provenienzen hergestellt, wodurch fts ein ganz besonders mildes und fernes Aroma von übelster Eigenart erhält und vor allem für den verwöhnten Qualitätsvaucher eine willkommene Abwechslung bieten wird. Ihrem Charakter entsprechend, wurde die neue Zigarette, und zwar sowohl für den Ausdruck auf dem Fabrikat selbst als auch für das Bild an der Innenseite des Kartons (Vista) ein türkisches Motiv (Moschee) gewählt. Außerdem werden die Packungen des neuen Luxusfabrikates als erste mit einer Jnnemmchüllung aus Staniol verschen jeftt. .. . Mit der Ausgabe diefer Neuerscheinungen wird anläßlich der Wiener Frühjahrsmesse begonnen, bei welcher Gelegenheit die Tabakregte in üblicher Weise in.ihrem Mestepavillon im Rotundengebäude die Erzeugung dieser Sorten vorführen wird. Die Exposition der Regie hat feit dem Vorfahre eine Erweiterung durch Zubau eiües allgemein zugänglichen Ausstellungsraumes erfahren, in welchem Darstellungen aus dem Gebiete der Tabakkultur und des Betriebes teilweise auch im Film gezeigt wevden. , . Set neue Grohsender. Grundlose Beschwerden. In einer Prestokonferenz machte gestern der technische Leiter der Ra vag, Professor Schwaiger, Mitteiümgeu über den neuen Großsender auf dem Rasenhügel, über besten Betriebsfähigksit in der letzten Zeit bekann'lich heftige Kontroversen entstanden sind. Profestor Schwaiger erinnerte daran, daß diese Beschwerden nach der Eröffnung des Stubenringselckers gerade von solchen Leuten, die in der unmittelbarsten Umgebung des Stubenringes wohnten, lauwurden. Es war dies darauf zurückzuführen, daß diese Monnenten ihre Empfangsapparate noch auf den alten Sender im Technologiischen Gewerbemuseum eingestellt hatten. Nach Beseitigung dieser Mängel verstummten alle Klagen. Dieselbe Beobachtung kann man jetzt beim Rofenhügclsender machen. Der Fehler liegin den meisten Fällen im eigenen Heim. Wenn die Beschwerdebriefe ein Vielfaches der Zustimmungskundgebungen erreichen, so muß man darauf Hinweisen, daß eben nur Mißvergnügte zur Feder greifen. Der Pofteinlüuf an Befchwevdebriefen kann also kein richtiges Bild über die Gebrauchsfähigkeit des Großsenders geben. Die Gebiete növdlich von Wien konnten eine Zeitlang lden RosenhügeLseNder überhaupt nicht abhören, weil in Brünn fast gleichzeitig mit Wien eine Sendestation von der ^halben stärcke des Rosenhügolfenders eröffnet wurde. Eine grundlegende Besserung in der leidigen Frage der Wellenkollvsion ist durch die in den letzten Tagen erfolg'e Aenderung der Wellenlängen durch die Rundspruchunion in Genf eingetreten. Seicher haben die Beschwerden über den neuen Großsender tvefentlich nachgelassen. Die Ravag läßt alle Beschwerdeführer durch ihre Organe besuchen, um die Fehler in den Aufnahmsapparaten, die in den meisten Fällen noch nicht auf die neue Wellenlänge eingestellt sind, zu befeitigen. Nachrichten aus den: fernen Ausland, ja selbst aus Nordamerika, berichten nur Günstiges über den neuen Großsender. Anschließend an diesen Vortrag wurde mitgeteilt, daß bei der echen Uobertvagung aus der Staatsoper am '12. d. W Meisterfinger" zur AuMhrung gelange«. >