Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2527 (6.3.1926)
- Date
- 1926-03-06
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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«r. 2527 Wien, SamSkag Wiener Moraenzettnna Zette S Re AnnMernng der Krise im Wische» Klub. Boa unserem Warschauer G.-Korrespondenten. Warschm, 4. März. Nach der letzten Sitzung des jüdischen Klubs, über die bereits gestern berichtet ward:, trat das Präsidium des z i o n i st i s ch e n O b c r r a t e s zusammen, um zu der geschaffenen Situation im jüdischen Klub Stellung zu nehmen. 2kbg. Hartglas hatte nämlich die Annahme des Präsidiums von den Entschlüsselt dieser Körperschaft abhängig genmcht. Er verlangte, das; der Oberrat jene zionistischen Abgeordneten ans Kleiupoleu, die c n t g e g c n dem Beschluß des Oberraleü gegen seine Wahl gestimmt haben, zur Verantwortung ziehen möge. Das Präsidium des zionistischen Oberrates beschloß, den Abg. Hartglas aufznfordern, die Wahl zum P r ä s i d nt ten a n zu n c h nt e lt und stellte fest, daß alle zionistischen Abgeordneten» die sich der Stimmenabgabe enthalten haben, gegen die Parteidisziplin gehandelt haben, weshalb ihnett die Mißbilligung ausgesprochen wird. In der heule stattgesundeneu Sitzung des jüdischen Klubs erklärte Abg. Dr. Hartglas, daß er die Wahl anuehme. Er gab bei dieser Gelegenheit eine längere Deklaration ab, iu der er fcststellte, daß durch seine- Wahl eine Ae n de rn ng in der Politik des jüdischen Klubs eillgetreten sei. Er habe nicht aus eigener Jnitial-ve kandidiert, sondern er wurde von der zionistischen Fraktion unter der Bedingung ihrer Mitarbeit aufgefordert, dieses schwere Anit zu übernehtnen. Er sei absolut kein Anhänger nner Opposition um Opposition willen, sondern vertrete den Standpunkt, daß man mit jeder Regierung verhandeln müsse, um mit Würde das zu erzielen versuchen, was den Juden 'm sinne der Verfassung und der Minderheitsrechte zustehe. Der jüdische Klub wird seine Stellung zur jeweiligen Regierung von der Durchführung der B e st i Innungen ^der Verfassung und der Minde.rhcitsverträge durch die Regierung abhängig mache n. Er erachte es als äußerst notwendig, z u m polnischen Volk die besten und freundlichsten Beziehungen anzuknüpsen, um die möglichst besten Bedingungen eines Zusammenlebens zu schassen. Er sei ein Gegner der KompromißPolitik als S Y st c in und wolle mit diesem System brechen. Hinsichtlich des Verhältnisses des jüdischen Klubs zu den nationalen Minderheiten erklärte Abgeordneter Hartglas, daß der jüdische Klub in all jenen Angelegenheiten, in denen die nationalen Interessen der sjUden mit denen der übrigen Minderheiten im Einklang itehen, ein Zusammengehen suchen wird. Jnsolange es ihm möglich sein wird, seine Anschauungen tzzit der der Mehrheit §es Klubs zu vereinigen, wird er die Präsidentschaft führen, sollte er aber keine Einigung erzielen können, dann werde er ioyalerweise sofort zurücktrete». Am Schluß erklärte er mit Rücksicht aus die gestrige Dekoration der Agudah, daß er, rer Präsident des Klubs, nicht nur für jene, die für ihn, son- .iiern auch für jene, die gegen ihn gestimmt haben, sei. lieber diese Deklaration, die Präsident Hartglas veriiesen hatte, entwickelte sich eine längere Debatte, in deren Verruf Abg. Reich 'bedauerte, daß Präsident Hartglas diese;Dcllavation nicht vor seiner Wähl verlesen habe. In der De- 2er Kampf argen dar Berliner i Zndenelend. Die Arbeit der „Ose" in Deutschland. Bon Rahel Lipschütz. Reicht weit vom Alexanderplatz liegt das sogmannte Scheunenviertel, der Wohn- und Sammelort der lichtschelten Gesellen Berlins. Hier ist, wie der Berliner sagt, imnter „was sos"; denn die häufigen Razzien sind immer sehr lohnend. Das ist der Stadtteil, der das Viertel der ärmsten Juden Berlins in sich schließt. Seine Straßen, die von den ans den Ländern Osteuropas, hauptsächlich aus Rußland, Polen und Galizien ausgewanderteu Juden bewohnt werden, bilden ein freiwilliges Ghetto innerhalb der Stadt. Hier finden sich die Aermsteu der Auswanderer zusammen, teils Berlin und Deutschland als Durchgangsland für weitere Wanderungen benützend, teils mit der Absicht, für längere Zeit hier ihre notdürftigen Lager aufzuschlagen. Es ist an dieser Stelle unnötig, das Elend, das hier herrscht, zu schildern. Judennot ist überall dieselbe und uns nur allztt bekannt. Das größte Elend ist aber da, wo Krankheiten in der Familie Vorkommen, rvcis bei den unterernährten Körpern und den ungesunden Wohn- und allgemeinen Lebensverhältnissen natürlich häufig der Fall ist. Zu der Sorge ums tägliche Brot gesellt sich dann die Sorge und Pflege des Erkrankten, der mtr schwer Heilung findet und für die zusammengcdrängt wohnendenübrigen Mitglieder der Familie eine ungehenre Gefahr bildet. Zudem sind diese Luftmenschen nicht wie andere Minderbemittelte in Krankenkassen oder ähnlich organisiert; sie gehören keinem Verbände an, der in Fällen der Not für sie sorgt; sie sind sozusagen deklassiert, und auch die allgemeinen sanitärett öffentlichen Institutionen stnd ihnen wegen der Eigentümlichkeit ihrer Sitten, Sprache usw. versperrt. Gerade diese Aermsteu sind der Gegenstand der Arbeit einer edelmütigen, uneigennützigen privaten Organisation. Die Gesellschaft für Gesundheitsschutz der Juden, e. V. „Ose", die in Rußland im Jahre 1912 gegründet wurde und dort vor dem Kriege viel von sich l)at reden machen, arbeitet seit Anfang 1925 auch in Berlin. Die Gesellschaft trägt ihren Namen von den Anfangsbttchstaben ihrer russischen Bezeichnung. Ihre Aufgabe und Tätigkeit besteht in der PhysisckM Regeneration der Inden durch wissenschaftliche Erforschung des Judentums iu seiner gesamten Biologie, durch hygienische Prophylaxis und Therapie. Lei Kege». Wind, Kälte wird man leicht von Erkältung befallen. Man muss daher recht* zeitig Sorge dafür tragen, dass im Hause nie fehle der in seiner schmerzlindernden Wirkung einzige echte DIANA- FRANZBR ANNTWEIN mit Menthol welcher für Massage, Einreibung, Umschläge und als Gurgel wasser gleich unentbehrlich ist Uet»erall erhältlich« klaration selbst bemerke er keine radikale Aenderuug der bisherigen Klubpolitik. Er stimme dieser Deklaration vollkommen zu. Die Abgeordw','» Schreiber, Rosenblatt und Senator Brande billigten ebenfalls den Inhalt der Deklaration, wobei sie betonten, daß sie überzeugt sind, Präsident .Hartglas werde strikte die Beschlüsse des Klubs durchführen. Namens der Misrachi. erklärte Abg. Fa r b stc i n, daß die Deklaration diese Gruppe vollatrf befriedige und daß sie diese Politik unterstützen werde. Namens der Agudah erklärte Abgeordneter L e w i it, daß seine Fraktion die Opposition als notwendiges taktisches Mittel, aber nicht als ein ständiges System erachte. Wenn Präsident Hartglas jede Gelegenheit in der Politik zum Vorteil der jüdischen Bevölkerung zu verwerten in der Lage sein wird, könne er überzeugt sein, daß er seitens der Agudah unterstützt werden wird. Hierauf wttrde über Antrag des Dr. Reich folgende offizielle Deklaration beschlossen: Iu Anbetracht dessen, daß der Präsident Hartglas in seiner Deklaration die Erklärung abgegeben hat, daß er als Leiter der Politik des jüdischen Klubs nichts ohne Zustimmung des Klubs unternchtnen und sich bemühen werde, ein friedliches Zusammenleben der Juden mit der polnischen Gesellschaft zu erstreben sowie im Wege von Verhandlungen mit der Regierung die größten Vorteile für die jüdische Bevölkerung zu erzielen, mit den nationalen Minderheiten aber nur in jenen Fällen, wo sie mit der polnischen Staatlichkeit nicht kollidieren, zusammenzugehen, nimmt der jüdische Klub diese Deklaration zur Z'denntuis. Hierauf beantragte Abg. Reiz c s, daß der jüdische Klub angesichts der jetzigen antijüdischen Politik des Unterrichtsministers Grabski den seinerzeiligen Beschluß, dem jetzigert Kabinett gegenüber eine neutrale Stellung einzunehmen, aufhebcn und sofort in die Opposition gehen solle. Die Beschlußfassung über diesen Antrag wurde bis zur nächsten Sitzung vertagt. Durch die äußerst vornehme und politisch kluge Deklaration des Abg. Hartglas ist somit im jüdischen Klub eine bedeutende Beruhigung eingetreten. .Man kann von einer e n d g ü l t i g e n L i q u i d i e r u n g der seit Wochen anhaltenden Krise un jüdischen Klub sprechen. Hoffentlich gelingt es dem neugewählten Präsidenten Hartglas, der seit Jahren in der zionistischen Bewegung in Kongreßpolen eine führende Rolle spielt, die Politik des jüdischen Klubs in jene Bahnen zu führen, die der jüdischen Bevölkerung wirklich positive Erfolge bringen. Als — bald nach dem Beginn ihrer Arbeit — der Weltkrieg ausbrach, wurde die Ose von der russischen Regierung, von der sie auch Subventionen erhielt, als eine Art jüdischen Roten Kreuzes für Hilfeleistung an russischen jüdischen Soldaten verwendet. Erst nach dem Kriege begann die Ose ihre eigentliche Arbeit an den durch die verheerenden Folgen des Weltkrieges, Bürgerkrieg und 'Straßenkampf, Progrome, Seuchen, Hunger und die dadurch entstandene vergrößerte Sterblichkeit, Degeneration usiv. stark geschädigten jüdischen Massen aufzunehmen. Ter Erfolg dieser Weit war groß. Es wurden in Rußland vorn April 1923 bisWbai 1921 unterhalten: ein Ambulatorium und Poliklinik mit 184.000 Besuchern, elf Krankenhäuser, sieben Jmpsstationeu, vier Desinfektionskolonnen, fünfzehn Kinderkrippen, Zwei Spielplätze und acht zahnärztliche und chemisch-bakteriologische Anstalten. Im Oktober 1922 verlegten die Leiter der Ose die Zentrale von Rußland nach Berlin, da ihr ferneres Wirken in Rußland unmöglich wurde. Zn gleicher Zeit entstanden Organisationen der Ose in Polen, Litauen, L.'ttland, Beßarabien und Rumänien. Im Jahre 1923 fand die erste Konferenz der Oseorganisationen in Berlin statt. Auf ihr wurde der Welwerband Ose gegründet. Jetzt bestehen außer den genannten noch Organisationen in Berlin, London, Paris,, Danzig, Finnland u. a. nt., insgesamt 42 Abteilungen. Iu Palästina unterhält sie das Pasteur-Institut. London ist mit der Menge seiner Menschen in Whitechapel, die die Ose zu Rate ziehen, eines der wichtigsten Arbeitsgebiete und wird von führenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens unterstützt. Berlin ist außer der Zentrale des Weltverbandes auch Sitz des deutschen Landesverbandes Ose und l)at ein eigenes lokales Komitee. Der deutschen Ose gehören neben finanziell unterstützenden Mitgliedern als praktisch arbeitende die bedeutendsten Vertreter der nredizinischeu Wissenschaft, im ganzen 120 Aerzte, an. Gerade die Aerzte und Juden Deutschlands, des Landes, das in Fragen der sozialen Krankheitsfürsorge unter allen Kulturstaaten mit an der Spitze steht, sind mit ihren reichen Erfahrungen auf diesen Gebieten dazu geeignet, die Ose iu ihren Bestrebungen zu fördern. Für die Juden Deutschlands, das eine besondere Fürsorge für die Juden entbehren kamt, ist cs eine moralische Pflicht, an der Fürsorge für die mitzuarbeiten, die sie bitter nötig haben. Die Einrichtungen der Berliner Ose koutmen also in erster Reihe den eingeivanderten Ostjnden zugute. Aeußerst wichtig ist die Belehrung der Massen iu sozialhypeuischer Hinsicht, deren Zweck rierzehntägig veranstaitete unrntaeliliche Vortragsabende mit Lichtbildern oder Fibor und die Verteilung von vovnlär- _6. M3rz 1K6 Zu erwähnen ist »och, daß der ueugewähue Präsident zu den besten Kennern des polnischen Perfassungswesens und der Minderheitsverträge zählt und daß er noch in der konstituierendst Versammlung des neu gegründeten polnischen Staates mit unerschrockenem Mut für die politische und nationale Gleichberechtigung der Inden eingetrcten ist. Abg. Hartglas gchört dein .polnischen Parlament seit dem Jahre 1913 an und ist einer der Mitbegründer des jüdischen Nationalrates. Der BudGester FSlschsrskandal. (Eigendienst der „Wiener Morgcnzeitung.") B » d a p e st, 5. März. Eine ergänzende Anklage. Die Staatsanwaltschaft hat heute eine ergänzende Anklageschrift gegen Tr. Bela V a r g h a eingebracht. Durch die Untcrstichitng wurde festgestellt, daß Vargha nach Stockholm reisen sollte; a doss h, W i n d i s chg r ä tz und R a b a hatten ihm einen auf den Namen Basil Worow lautenden falschen Paß verschafft. Vargha suchte sich für seinen Paß ein Visum zu verschaffen; da ihm dies jedoch nicht gelang, reiste er mit dem falschen Paß nach Wien, unt dort die nötigen ausländischen Sichtvermerke zu besorgen. Da aber seine Wiener Reise erfolglos war, unterblieb seine Entsendung ins Ausland. Jin Zusammenhang mit dieser Angelegenheit erhebt die Anklageschrift gegen N a d o s s y als A n st i s t e r und gegen Windischgrätz, Raba und Vargha als Komplicen die Anklage wegen Dokumentenfälschung. GnrveimaHrnc der Mrttrnsser. Die Staatsanwaltschaft hat beschlossen, die-Abgeordneten Stephan Friedrich, Markgraf Georg P a l l a v i c i n i, Albin L: n g a u c r. Elemer Huszar und Ludwig S z i llagh i einem Verhör zu unterziehen. Die genannten Abgeordneten sind die Teilnehmer an jenem Abendessen beim Abgeordneten Friedrich, wo P r i n z Windischgrätz seinen Plan der Fra nk e nfälschu n g s a k: i on vor getragen haben soll. Sollten sich die Abgeordneten ans ihre Immunität berufen, so wird die Oberstaatsamraltschaft das Parlament unt die A n s h c bung d e r I m m unität der genannten Abgeordneten ersuchen. Markgraf Pallavicini bei der Polizei. Abg. Aiavkgraf P a l l a v i c i n i erschien heute vormittags auf der Polizei, wo er int Beisein der f r a nzösische n P o li z e: b c a m t c n einvcrno inmen werden sollte. Markgraf Pallavicini erklärte jedoch, daß er jede Zeugenaussage verweigere und verlas eine Erklärung, in der er ausführt, daß er im Sinne des Jmmunitärsrechtes für feine im Parlament abgegebenen Aeußernngen einzig und allein der Nationalversammlung verantwortlich sei. Markgraf Pallavicini verließ hierauf wieder das Polizeigebäude. Belhlon kneift aus. Das Ung. Tel.-Korr.-Bur. veröffentlicht folgende Erklärung: Gegenüber den Anschuldigungen des Markgrafen Pallavicini werden die zustänmedizini-schen Broschüren dienen. Dem gleichen Zv.'ck dient die Errichtung eines Wandermuseums, das Modelle und Tafeln aus den wichtigsten Gebieten der Gesundheitspflege in allen größeren Städleu und Städtchen der jüdischen Siedlnngsländer zeigt. Im letzten Sommer gelang es der Berliner Ose, zweihundert Kinder der ärmsten Schicht ans Spielplätzen im Gruuewald sich tummelt: zu lassen. Acrzlliche Kontrollen ergaben gute Erholungen bis zu zehn Psitnd Gewichtszunahme in sechs Wochen. Nach Möglichkeit verschickt die Ose auch erholungsbedürftige Kinder. Städtische Verwaltungen und reiche Wohltäter, die 'längst den ungeheuren Wert dieser Gesellschaft cinzuschätzen gelernt haben, ermöglichen die Erfolge dieser nur auf Spenden, geringen Mitg'liederbciträgen :tnd Verträgen sich aufbauenden Privatgesellschaft. Für Krankheitsfälle und deren. Behandlung ist werktäglich eine Beratungsstelle im Judenviertel geöffnet, in der die Kranken untersucht und an Spezialärzte, Kliniken u. ä. zur Weiterbehandlung überwiesen werden. Durch Abmachungen der Ose mit bestimmten Heilanstalten werden ihre Kranken kostenlos untersucht, behandelt und erhalten oft sogar die Medikantente umsonst. Auch in Fragen der sozialen Fürsorge wirkt die Beratungsstelle vermittelnd und unterstützend mit. Auch die Erforschung der sozialen sanitären Lebensttnd Wohnverhältnisse der Ostjuden nahm die Ose zum Zweck einer Bessergestaltung vor. Weitere Fragen, mit denen sich die Ose beschäftigt, ist die schulärztliche Beaufsichtigung der Schüler der Talmud- und Thoraschulen, von denen es noch zwei in Berlin gibt, und die wissenschaftlich-statistische Bearbeituttg aller gemachten Feststellungen u. ä. m. Born März 1925, wo die Beratungsstelle der Berliner Ose geöffnet wurde, bis 1. Jänner 1926 wies sie 3000 Besucher auf. Bei der allgemeinen hygienischen Ausstellung, die vom Mai bis Oktober 1926 in Düsseldorf stattfinden wird, hat die Ose den jüdisch-wissenschaftlichen Teil der Ausstellung zu vertreten. Ein neues Projekt ist die Gründung einer Sportgmppe für die Berliner ostjüdische Jugend. Gemeinsant mit' dem Aiakkabiweltverband, der als Organisation mit seinen etwa 60.000 Mitgliedern der Ose angeschlossen ist, hu sie die große kulturelle Aufgabe, die in der Erfassung dieser Generation für den Sport liegt, auf sich genommen. Die Möglichkeiten und Notivendigkeiten der Ose sind also .unbegrenzt und kulturell höchst wichtig. Möge sie durch Sr-» reichung ihres Zieles zu dem unsrigen, der Renaissance des Judentums, in ihrer Weise beitragen. «BR»! e