Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2524 (3.3.1926)
- Date
- 1926-03-03
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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*sm, MttrmQ Mutige SöföwmeitftSfte is Karlsbad. Aus Prag wird gemeldet: In Karlsbad Sam es heute .rdends nach einer soziaVemokratifcheu Versammlung zu blutige» Zusammenstößen mit der Polizei. Rach Schluß einer sozialdemokratischen Kundgebung gegen die Sprachenverordnuag wollten sie Teilnehmer an der Versammlung sich in einem langen Zuge zur politischen BezirkSverwaltung beiden, um dort ein Memorandum -n überreichen. Beim Theatereafe stellte sich ihnen jedoch ein Zug der Staatspolizei entgegen und wollte ihnen den Weg nicht freigeben, da der Umzug bei der Polizei nicht angemeldet worden sei. Es gelang de» soziawemokratischen Abgeordneten, welche den Zug führten, Zusammenstöße zu verhindern und den Polzeikommissar dazu zu bewegen, den Weg freizugoben. Kaum aber war die Ddmge weitergezogen, als sich ihr neuerlich Polizei entgegenstellte, die nun mit Gewalt die Demonstranten zu zerstreuen suchte. Dabei hieb die Polizei mit Gummiknütteln auf die Menge ein. Die Vordechen Reihen der Demonstranten konnten nicht Drück, da die Menge von rückwärts nachdrängte. Zahlreiche Versammlungsteilnehmer spränge,! in die Tepel, um den Polizeiknüppeln zu entgehen, mck> wateten an das andere Ufer des Wusses. Dort wurden sie aber von einem zweiten Polizeiaufgebot empfangen, wobei sogar Revolver gezogen wurden, ohne daß es jedoch zu einer Schießerei kam. Nachdem mehrere Personen verhaftet worden waren, wurde die Ruhe wieder hergestellt. Sine errrgtr Srene I» ein« Snbabefttt «erichtsfaal. Der Fleischhauer Ml, BM^Pch, 2. März. (Tel^Komp.) Die königliche Tafel als Berufnngsmstanz hat heute die Strafe des WeiMurers Josef L ü b i, der bei einer Wirtsha-usrauferei den Jnßurter'.sten Matthias Tremmel erstach und vom Strafgericht zu sieben Jchren Gefängnis verurteilt wurde, auf vier Jahre herabgesetzt, mir der Begründung, daß es sich nicht um vorsätzlichen Mord, sondern um Mord' in heftiger Erregung handle. Zu allgemeiner Ueberraschung «Karte Löbl, daß er gegen dieses Urteil Rekurs einlege. Löbl rief in großer Erregung, daß er es sich zur Ehre anrechne, im Kerker zu .sitzen, wenn die Csongrader Bom'benatitentäter frei ge sprachen werden. Ms der Vorsitzende ihn beschwichtigen wollte, ergriff Löbl einen Sessel und wollte chrr gegen d:e Präsrdentenestrade schleudern. Justizsoldaten überwältigten Löbl und brachten ihn in seine Zelle zurück. — LöA .war seinerzeit bei der erqtm DechaMung von epileptischen Anfällen ^fallen worden. ' . Gesunde Frauen erhalte» keine Alimente — in Amerika. . Bis bor kurzem war es' in den BerermKeu Staaken selbstdevstäildtich, daß junge Frauen, die aus irgend einsn Grunde geschieden wurden, Zeit ihres Lebens von ihrem Mann unterstütze werden mußten. Nachdem sich aus dieser Praxis vre Gerichte mit der. Zeit, eine Art Heirats- und Dcherdungssport mtwickelt hatte, wagte kür^ich ein Richter zu erllüren, daß er nicht daran denke, den vielleicht hart avbeiterwen Mamr Zeit seines Lebens mit der'Versorgung einer Frau zu belasten^ die ihn womöglich mrr . geheiratet hat, um sich später mit oiaer lebenslänglichen Rente bezahlen zu lassen. . Jetzt hat der Btzekan^er James F. Fiel ding, früher Gouverneur von New-Jerseh, sich diesem Vorbild augaschlossen und erklärt, daß gesunde Frauen arbeirten könnten» anstqtt ihrem geschickenen Mann aus der Tasche zu liegen. Durch die bisher übliche Olmrentierungwerde nur die Faulheit der Fraa bestärkt, während der Mann trotz allen ,U«hes häufig Wirtschaftlich mmiert werde. . '" V Setzelamiffe des Schachbretter. . Rach.ein« morgeMMschev ErMnng verlangte Nassir, Erfinder des SchachsPlÄ-es, von Behuv, dem König ypu Indien, Belohnung aus das erste der 64 Felder des Schachbrettes er» Wejzerckorn und auf jedes folgende doppelt soviel ysie ms dm» vochergchenden, was eine unmöglich zu liefernde GelreidemassL ergabt. Nun hat sich ein gut« Rechner die Mühe grben, auLzmechnen, wieviel die Fordervl^ ausmacht. Die heträgt 18 Trillionen 73.709 Millionen 651.650 Wetzenkörner. Das wäre ein Haufen Weizen, zu deren jährlicher Erzeugung die ganze Erde, frei von allen Weyen, Wüsten, Seen und Wüsten, und wenn sie der beste Weizenbcden wäre, beinahe 76mal so gwß sei« müßt«. Zur Fortfchaffung der anfthnNche» Moste waren 688.499 MVlionrn 948248 vierspännige Wagen nöchg, tte dicht Weinatzchr: M.666mal rund vm die Erde reichten^ "; i ' Sie nngebitbeten «»lschemtten. Die Kontrollkommission d« Moskauer Parteileitung stMe bitten Revisionsbericht über die im Gouvernement vorgenommene»»' Prüfungen der politischen und allgemeinen Bildung der Partei- Mitglieder vor. Nach dem Bericht sind 63 Prozentder M4L-- glied er politisch absolut ungebildet, und was d-ie alligerneiwe Bildung betvisst, so sind 9748 Mitglieder fast als A »aiphabe t e n anzusprechen, von denen 80 Prozent sogar n«r mit Mühe ihren Namen zu schreibe« verstehen. ' Dl sws MoÄaner Gouvernement zu den fortgeschrittensten tu Landes gehört, so fragt es sich, wie es in den weniger cd« gar uichr Lntwicketten Gebieten Sowjetrußlands um die Bildung der Mitglieder der führenden kommunistischen Partei aussehen mag. «enenUversa»«!»»» Des Smincs Sozlalr Hilssge«eiaschaft. Am 2. o. faifb die GeiwraWersaMMLung des Vereins Soziale Hiissgemeinschast statt. Me Zahlen» welche Frau Arütta Müller Coyeu aus dem Tätigkeitsbericht der SaMen Hkbfsgemvin schuft verlesen forntte, geben ein beredtes Zeugnis dafür, daß dieser Verein trotz der ungeheuren Schwirriochiten auch in d^sen letzten Jahren Großes und BorbiMiches geleistet hat. Es strtd folgende Daten hervorzuhsben: Das Hüfsbureau hat in 1666 Fällen inter veiriert. Die K r a n t c «f u r f o r g e, welche für die jüdischen Armen Wiens aus dem Grunde ungemein wichtig ist, weil eben die nicht nach Wien zuständigen Juden, wenn sie mittellos sind, keine. Spitaksaufnahme erwirken können, bat in 1228 Fällen Hilfe geleistet. Die W ö ch n e r i n n e n f i'i r f o r g e tvurde von 689 Frauen lin Anspruch geumnmeu. Sk verteilte auch 6A3 Stück Wäsche. Me K i n d e r f ii r s o r g e hat 236 Kinder in die Wald schule Allarid und 332 «in Spitälern und Echolungsheimen untergebracht und 676 unterernährten Kindern Zubnßen an Milch und Lebensmitteln geboten, m 114 Fällen Küstplätze verschafft u«b Kostgeldbeiträge geleistet. Die Tagesheimstalte für schul Pflichtige Kinder verköstigte »»nid überwachte nu Jcchre 1923 ständig 120 Kinder. Ein Teil der P o g r o m w a i f c »t, und ,-oar jene, welche bereits für einen Berns ausgebrlvel rvaren, wurde»! in Triest, P a l ä st i n a uns Kanada versorgt. Die oe»»tsch e A ktion hat 200 Kinder für die Dauer von einigen Mmaten nach Wien gebracht. Im Rchmen der B e k l e i d u n g s a k t i u n >vur den 3276 Stück Kleider an Evwachsme u»rd Kinder verteilt. Die Lebensmittelaktion Hai 6800 Dosen Kondensmilch, 88.1 Kilogramm Mehl, 954 Kilogramm Fett und andere Lebensmittei verteilt. In den Jahren 1983 und 1904 wurden cm die jüdischen Pslegtinge in Alland sowie in der Bersorgungsanstalt Lainz n,vd in Spitälern zu Pesiach Mazzoth, Kartoffeln, Wein und Milch verm. Frau Anitta Miller-Cohen iejjte sodann der Bersautmlung mit, daß der Verein Soziale Hilfsgeminschcrft die Erricht u n g eines jüdischen Bolksheimes Ä» der Leopold-- st a d t beabsichtigt. Dieses Bollsheim soll Kinder, Jugendliche und Erwachsene an sich herangichen, sie zum gegenseitigen Zusammenschluß und zum gegenseitigen Kennenleruen führen. Durch gediegene Vorträge, Unterrichtskurse rchv. soll für eine Fortbildung iveitester Kreise gesorgt werden. Herr Rabbiner Dr. F e n ch t w a n g sprach sodann über die modernen jüdischen Problmre in seiner ungemein anschaulichen und dabei durch den warmen Genrütston zu Herzen gehenden Art. Er wußte der Versammlung die heutige schwere Lage der Wiener Judenschast vor Augen zu führen. DSe. Wiener Oeffentlichkeii wird Mit großenk Interesse, aber auch mit großer Befriedigung den Tätigkeitsbericht der Sozialen Hiffsgenceinschast entgegennehmen. Sie »nag über in all den» hier Gesagten auch eine Mahnung und einen Ansporn eMicken. Me Arbeit für den Keren Haieffnb. Eine Resolution der ostgalizischen Zionisten. — Die 5kultusgemeinbrn Lemberg und Triest für den Keren Hajeffod. — Die Fortschritte in Amerika. Ir» verschiedenen europäischen Lärideru »oerden jetzt die größten Anstrerrgurrgen genracht, unr die Eingänge für den Keren Hajeffod zu heben. Mitte Februar fand die Konferenz der ostgalizischen Ziorristen statt, welche bezüglich des Keren Hajeffod eine Resolution angenommen hat. In dieser heißt es: In Berücksichtigung, daß dos beschlossene Palästmabudget vou 600:000 Pfund ein Minimalbudget ist, das ««sschließlich die wichtigsten und unenwchrlichsten Ausgaben für . die Sicherung der nornralen Entwicklung des Aufbauwerkes im VechAtnis zum jetzigen Stande der Enrwandenlrvg deckt, und daß der Keren Hajeffod in den ersten vier Monaten leider nur 60 Prozent dieses Minimaldudgets decken"konnte, was schon bisher gwßen Schaden verursacht hat, und daß es eine große Gefahr für unser Ausbauwerk bedeuten würde, üvenn'der Keren Hajeffod nicht das ganze Budget decken könnte,'/in Berücksichtigung ferner, daß die in Ostgcckizien herrschende Wirtschaftskrise eine Verringerung der Leistungsfähigkeit bewirkt hat, ewchcht es die Köiiserenz als unumgänglich, eine große »md intensive-Propaganda fürde» Keren Hajeffod einzuleiten und neue Deklaranten .-zu ge- - Winnen, um die Eingänge nicht nur auf der bisherigen Höhe zu erhalten, sondern sie so weit zu [teigem, daß das auf Oshgrlizien entfallende Kontingent voll anfgvbwcht wirb. Die Pflicht der Gewinnung ariderer Juden für der» Kererc - Hajessod -obliegt jedem Zionisten, der dieser Aufgabe jedoch nur da»»n gerecht werden kam», wenn er selbst seiner Pflicht gegenüber dem Keren Hajessod genügt. Die Kouserenz stellt mit Befriedigung fest, daß zahlreiche jüdische Gemeinde«, besonders die Lernberger Gemeinde, beschlossen Men, in ihr Budget eine Subvention für den Keren Hajeffod » «inMstell Die Konferenz wendet sich daher mit einem heißen APM an alle : anderen jüdischen Gemeinden, diesem nachahmenswerten Beispiel zu folgen-und zum Ausbau Erez Israels beizutragen. Günstige Resrrltate zeitigt die Keren-Hastssob-Kampagne in Hofland. JnScheveningen wurden bisher über3000 holl.Gulden gezeichnet, in Utrecht eneicht das bisherige Sammelergebnis einen Betrag von 4280 holl. Gulden.! *- In Italien ist ebenfalls eine erfolgreiche Hajessod-KampgM durchgeführt worden. Es wurden für das Jahr 1986 lOOjOOO Lire gezeichnet. Die Msche Gemeinde Triest hat in ihr Budget siir den Keren Hajessod «inen Betrag von 15.000 Lire ausgenommen. Besonders günstig verlief die Mion in Meran. - .. Der United Palest!ne Appeal ist laut oen letzten Berichten hart cm die Grenze von 2 Millionen Dollar gelangt. Die 5iampagneleitrr sind von diesem Airfangsergebrris überaus befriedigt, das.ihnen den eivdgültigen Erfolg verbürgt. Die New Yorker Kampagne hat inzwischen den hohen Betrag von 835,776 Dollar erreicht: für die kommender» ztvvi Wochen wird die Erzielung der WMn Dollar erwartet. ft« grobe zirliuseß der «fern» Mm» tSuftler. Das Progrannn des großen ZtrkuSfestes, das der Journalisten- und Schrifistellerverein Concordia und der deutschösterreichische Bühnenverein an» Freitag bei Hagenbeck veranstallet, ist vollständig fertiggestellt: Der Beginn des Festes ist auf 9 Uhr abends festgesetzt. Dar Programn» lmttet: l. Abteil nng: 1. Wiener O-erettenschlager, dirigiert von den Komponisten, anSgesührt von» Konzerlorchester W. G a »» g l b e r g e r. 2. R -:m i s ch e Reitersptele auf vier Pferden, ausgeführt yvn Herrn P e t o l e t t i jnn. a. G. 3. B a y r i s ch e B a n t x « h o chzeit: Frl. Dora Kaiser (Theater a. d. Wien) itnb Herr Max Nenfeld (Filmbühne) unter Mitwirkung--ejner Eusembletruppe. 4. Wildwestzu Pferde: Herr Rudi Fränzl, Solotänzer der Staatsoper. 6. P o uyd r e ssuren: Frau Else Wohlgemut (BurgtheWr). tt. Hrrndetheaterr Frm» Lily M a r b e r g (Burgtheater). 7. Heiterer M a n e g e - E n t r'a c t r die. Herrej»- Wilheln» Schmidt (Burgtheater), Gustav Werner (Earl-Theater- und Philipp Z e S k a (Burgtheater). 8. S e chTrakehner Hengste in Freiheit vorgeführt von. Ludtvig Stärk. 9. Anrazonenballett ausgeführt vchn Ballett der Staatsoper unter Leitung des Ballettmeisters D u b o i S. II. Abteilung: 10. Wiener O p e r e tteüch l a g e r dirigiert von den Komponisten. 11. B o x.k a in p f, ausgeführt von den Damen Hedy Pfund »neue r und Till», Losch, Solotänzertnnen der Staatsoper, Schicdsrichtir Herr N etn c t h, Mimiker der Staatsoper, Ringrichter Herr Hmrry B aur vom W. A. C. 12. Prof. Georg R e i rn e r s mit dem tanzende»» Pony Lehmann. 13. Komisches En t x, e c: die Herren Hans M a r r, Ferdinand Mayerhos er.und Wtlhelnr Schmidt vom Burgtheater. 14. G r o ß ech i t n d ischerDressurakt aus dem Zirkus Zentral: Elefmlt, Pferde utib Bajaderen, vorgeführt vyn; : Frm» Haus» N i e s e. 16 F t a k e r l i c b, aus den» Kntschbock gesungen von Fritz Werner (Earl-Theater). 16. Hagenbecks S e e l öw e n mit Hans Mose r. 17. Hohe ch u l e ans dem Lipizzaner Hengste R e g e n t, geritten von Herrn Krones (Deutsches Bolkstheater). 18. (5lair-e Born von der Staatsoper mit der smgenden En:e. 19. Q-u ad-r-rl l e z n Pferd, gcritten von Frau Sonik Rainer (Volkstheater) — Herr Robert Balberg (Modernes Theater). Frau Wern B a b berg - For st — Herr Andersen (Burgtheater), Frau Magd.» Sonja (Filmbühne) — Herr Frank-Medel sky (Reinhardt-Bühnen). Frl. Annh H o e s z r i ch (Burgtheater) — Herr En»merich R'e-imers (Burgtheater). Zu Beginn der Bprstellrmg Aufzug aller dienstftrien Soloinitglieder. der Wiener Theater als Stallmvisier unter der Führung Viktor K ut scher as (Deutsches Volkstheat'er). Nach der Vorste'l'lu ng stehen Sonderwägen der Straßenbahn »»ach allen Richtung«u z-ur Versü g u n g. Die Ausgabe des geringen Restes unverkautfwr. Karterr erfolgt bei der Kaffe des Zirkus Hagenbeck (Zirkusgaffch sowie in den Bureaus der Concordia, 1. Bez., Rudokfsplatz 12,' und des BühneMreins, 1. Aez., Torotheergasse 6—8. ■ StattenoMeile in der Straßenbahn. BckalinMch ist das Fußballspiel in EnAänd z»k tnu..i Gegenstand der nationalen Leidenschaft gewochsn. Die heimikehrenden Fußballspieler sind offenbar oft noch jo - indie Ereignisse des Wettkampfes versunken, daß sie auf ihre Mitmenschen keine Rüch'icht uchmen. De Stadtverwaltung vom Manchester hat sich daher auf Grund zahlreicher Klagen veranlaßt--gescheu, in den StraßenbahnverLchr Wagen einzusetzen, die nur für Frauen be.strm»nt sind, und zwar aus Strecker», aus ihenen die Straßenbahnen van den heimkehrenden Fußballspiels^' 'und von dem vielleicht nicht mirlder angeregt^ ZuWmsMjW^chkvL^ lverden. Kn Wachebeamter erschießt einen Selchermeifter. In Notwehr gehandelt. — Daß Ende eines Triichns. Gestern abends hat sich ir» Favoriten eir» rufscheNevLegendek Borsatt abgespielt. Ein Mann, der einen WachebLamten mit einein scharfen Fieischerlneffer mit dem Erstechen bedrohte, wurde vm» diesem m Notwehr durch eSnen Revolverschuß getötet. Der 43jälhrige Selchermeister und Fleischhauer Franz K wd elj hatte nachmittags in seinem Lokale arg exMdievt und Mutter-nüd Soh>» mißhandelt und gefährlich bedroht, iveshakb bqide das Wachzinrrner Rrtdolfshügel um polizeiliche Assistenz 'eyuchten. RayonsinsPÄtor Ferdinand Schmidt, der-Kudej als EWdente»» kannte, eilte herbei, u»»d als er in den Loden eintreten vrollte, nn» den Mann zn vechasten, trat ihn» dieser in angetvunWem Zustande entgegen, mit einem etwa 30 Zentimeter scharfenMeischermesser, wonttt er gegen die Brust wes Wachebeamten lossteche»» wollte. In seiner Notwehr zog der Wachsbautte seiysv. Die»»st-- revolver und gab gegen den Angreifer einen Schuß ab Me Kugel drang dem Mann durch die Unterlippe in Mund und H»als und führte den sofort »'ge n T od des Nkannes heMei, Wied« ein FamUiendramn in Meidling. Ein Vater geht mit de» Küchem in de« Tod.; In Meidling hat sich gestern vornrittags wieder ein.Fümilien-- drama abgespielt. Im Hanse Hetzendorferstraße 150 wurde^der dort wohnhafte Schuhlnacher P e tz l mit feinen beide»» Kinderwjm Atter von sechs und zchn .Jahren in der mit Le u ch t gaße!.-erfüllten -Wohnung bei geöffnetem Gashahn bewußtlos aufgesunden. Die von der Rettungsgesellschaft vorgenominvnen WiebrMe-bhügßversuche blieben bei allen drei Personen erfolglos. Petzl, ein : 37jähriger MLanr», war seit längerer Zeit von seiner Frau geschiede-n. Er wohnte mit einer Lebensgefährtin. In einem Abschiedsbr-ief betzeichnet Petzt als Mjäche der Aat die Hohr» S.tL«tr.r'N uvd i h.