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Wiener Morgenzeitung · 1926-02-28 · Heft 2521 (28.2.1926) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2521 (28.2.1926)
Date
1926-02-28
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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Nr. 2521_ Dien, Eonn lag Worten des trefflichen Stückes.) Er fängr den Vogel wieder ein. Suzcmne »vor ein«: Nacht, eine einzige Nacht, bei dem jungen Ge- LeAen und der Graf wußte von dieser Nacht. Sein Nebenbuhler, einer von den großen „neuen Herren", war nur Eintagsminister itttö geriet — auf die verzeihlichste Ar:, nämlich durch Verliebtheit — in das Netz der Korruption. Ihn rechtzeitig zu retten, Suzanne zum Werkzeug der Rettung zu machen und sie neuerdings ins wohlige Nest zu locken, ist das Gegenmanöver des alten Herrn. Ts glückt. „Wie bin ich dir dankbar!" flötet die Kleine. „Mir Aingts, als flüsterte sie: Hoch liebe ich dich!" sagt sich der alte Graf und die Autoren lassen den Vorhang sollen. Es gibt Anspielungen auf die roten Politiker. Humorvolle und billiger'.', lustspielmaßige, schtvankhaste oder gar nur Possenreißerische, aber sie sind niemals verletzend. Der Gegenpart wird nicht niinder witzig hergenommen und der Völkerbund kriegt auch eins weg. Die angesagte „Demonstration" — sie wäre blamabel Vjeivefert — blieb aus, tvar ivchl airch von keinem Vernünftigen bcabsichrigr. Die kurziveiligeu vier Akte sind auf das konventionelle Lust-- spiclacrüst aufmvntiert — aber wer merkt die Konstruktion, wenn Fräulein K o epp ko auf der Szene steht! Berückend, ihr kleines Mädchen ans. der Provinz, das Schloßherrin wird. Tatsächlich die vorn Weihnachtsmann überreich beschenkte kindliche Jugend. In Augenblicken — just wenn die Situation kitschig ist — bring: sie den Liebcssrühling ans die Bühne, die kleine Zauberin, und man preist den Anlaß. Zwei ausgezeichnete Partner, der charmante Herr Hom m-a und der anmutige Herr Edthoser, jungenhaft aufgeräumr und frisch, geleiten sie durch das Stück und mit ihr das Lustspiel zinn vollen Erfolg. Otto Abel es. Die Faden and das Theater. Eine Londoner Versammlung des Vereines für jüdisches Theater. — Ein Brief Bernard Shaws. — Die Ansprache Zangwills. Die I T. A. meldet unter dem 23. Februar aus L o udon: Gestern hielt im Kleinen Theater zu London der Verein für jüdisches Theater eine Versammlung ab. Zu Begiuu derselben wurde ein Brief Bernard Shaws verlesen, in welchem der berühmte Dramatiker sein Ausbleiben mit der Motivierung entschuldigt, daß er nicht in der Lage sei, in einer Versammlung für jüdisches Theater zu sprechen, da er nicht Anspruch erheben könne, Jude zu sein, und sogar sein Anspruch, ein Christ zn heißen, bestritten wird. „Ich weiß", schließt Bernard Shaw, „daß die Irländer, zn denen ich gehöre, vielfach als Abkömmlinge der 10 verlorenen Stimmen Israels gelten; diese Hypothese wird jedoch sowohl von Juden als von. Irländern znrückgewiesen." Hierauf hielt der Präsident des Vereines, Israel Zangwill, eine längere Ansprache, in der er ansfiihrte, die Inden hätten ihre intellektuelle Verpflichtung für Bernard Shaw, eine Verpflichtung, die jeder Bürger für den Dichter hat, doppelt erfüllt; sie find nicht nur Verehrer seiner Schöpfungen — alle Uebersetzer und Verleger Shaws sind Inden. „Shaw versicherte mir einmal, daß er niemals von Juden betrogen Worden sei. Resultat dessen ist, daß sich bei "Herrn Shaw die Vorstellung erngenistet hat, die Juden hätten kein anderes Lebensziel, als seine Uebersetzer und Agenten zu sein. Auch in Amerika haben Juden Shaws Popularität als Dramatiker befestigt, indem sie als die ersten „Die heilige Johanna" von Shaw zur Darstellung brachten. Plastisches Hören. Eitle ganz wesenDche Steigerung des Genusses beim Hören von Rundsunlkcirbietnngen ließe sich erreichen, wenn es gelangen würde, das plastische Hören, auch stereophomsches Höret! genannt, dnrchzu führen. Darunter versteht man die Wiedergabe der Darbietungen einschließlich der Staum« und Tiefenwirkungen, wie iman sie stets empfindet, wenn man sich im Vorführungsraum selbst befindet. Demgegenüber wird die heutige Art der Uebertragung flächenhast genannt. Der Vergleich der gewöhnlichen Photographie' Mit der stereoskopischen Betrachtung macht uns den Unterschied deutlich. Es sind nun Versuche im Gange, die auch hier eine Lösiytg erzielen wollen. Wenn man einen ungefähren Eindruck davon gewinnen will, wie das plastische Hören wirkt, so bediene man sich des Kopfhörers und des Lautsprechers gleichzeitig. Der Lautsprecher wird mit Hilfe eines ParallelwiderstandeS so eingestellt, daß seine Lautstärke an dem Orte des Hörenden genau so groß empfangen wird wie die aus dem Kopfhörer stammende. Sobald diese Einstellung erreicht ist, entstcht der Eindruck des Räumlichen. Man hört die einzelnen Instrumente eines Orchesters aus verschiedenen Richtungen. Diese Wirkung beruht ans den gleichen Vorgängen, bie den Eindruck des Plastischen im Konzert- oder Bortragssaal verursachen. Die Schallwellen erreichen beide Ohren nicht genau zu derselben Zeit. Die größere Entfernung des Lautsprechers bewirkt beim. Nnndstlnkempfang den Zeitunterschied. Es luiit) nun äugest rebt, durch geeignete Methoden der Besprechung schon den» Sender die stereophonische Wirkung MusWhren, so daß am Empfänger keine Abänderung vovzuuchmen ist. Wird dies erreicht, so wird auch das von manchem Rnndfmrklieichaber lästig empfundene „Grammophonhaste" des Lautsprechers verjchwindett. Wo ta$ Gold hinkommt. Die Welterzeugung von Gold ist gewaltig mit) immer höher steigt sie. Bor 28 Jahren waren es nur etwa 100 Millionen Dollar im Jahr, jetzt sind es Wer 80V Millionen Dollar. Mer auch so gibt es noch zu wenig, wie ja di« meisten unter uns schmerzlich feststellen nrüssen. Die Ursache davon ist, daß ullgcheure Mengen, holdes jahrM, jahrM dem Verkehr entzogen, zu Schmucksachen Wiener Moraenzeltuna__ Dem Verein für jüdisches Theater", schloß Zangwill, „mangelt es an Geld und Manuskripten. Zur Aufführung gebracht wurden Lessings „Nathan der Weise", Zangwills „König der Schnorrer" uitb ein Stück aus denk englisch-jüdischen Leben." Mr. C. B. Cochran, der berühmte Darsteller, führte aus, die Theaterleiter müssen dem jüdischen Teil der Zuhörerschaft sehr dankbar sein Der Jude ist der verständstisvollste nnd dankbarste Zuhörer. Das zeigt sich meist an den Sonnabend-Vorstellungen, da die Theater zn 75 Prozent von Inden besucht sind. Die Juden Englands haben der Entwicklung des modernen britischen Dramas vorwärts geholfen Pr!madomie>l<Fieber in Amerika. Das erste Auftreten der neunzehnjährige Marion Talley aus Kansas City im Metropolitan Opera Honst, dem heißerschnten Ziel aller Opernsterne der Welt, gab Anlaß zu Orgien des Lokalpatriotismns, die selbst int Lande der unbegrenzten BegeisterungssähiMt chresgleichen suchen. Miß Talley, die Tochter eines Eisenbahntelegraphisten, ist die jüngste Sängerin, die jemals als Primadonna in der führenden Opernbühne der Vereinigten Staaten ausgetreten ist. Nachdem sie entdeckt worden war, brachten ihre Mitbürger die Mittel auf, nm sie in Paris und Wien ansbilden lassen zu können. Und als der große Tag, aus den ganz Kansas City gewartet hat, endlich gekommen war und die kleine Dtarion ihr Debüt als Gilda in „Rigoletto" feiern konnte, begaben sich Hunderte von begeisterten Lokalpatrioten in Sonberzügen auf die lange Fahrt nach New-Aork, nm den Erfolg ihres Lieblings nötigenfalls mit Handnnd Lungenirast zn unterstützen. Viertausend Besucher füllten das Hans, während draußen weitere zehntausend vergebens nur Einlaß kämpften und berittene Polizei den Platz vor den: Opernhause säubern mußte. Im Saale selbst nahm die Begeisterung der Farmer ans Kansas City solchen Umsang an, das; die Vorstellung empfindlich gestört wurde. Hervorrust auf offener Szene und nach Mfchlüssen waren nicht zu zählen. Inzwischen drahrcte der glückliche Papa-Telegraphist hinter den Kulissen ans einem eigens gestellten Appara: die Kunde vom Erfolg in alle Welt. Die Kritik ist zwar durchlvegs freundlich, läßt aber noch nicht erkennen. oO Miß Tallev ct*u zweite Pgtki oder Jeritza werden wich. . Aus den Theatern. Burgtheater. Morgen, '.',8 Uhr abends, „D e r Richter von ,Z a l a m e a" lTheateraemeinde. Serie B, blaue). — Am 13. März findet die Etstauffnbrnna von „L'A i g- , l o n , Drama von Edmond R o st a n d, in deutscher Nawdichtnrig von K l a b n n d, statt. A k a d e m r e t v e a r e r. Dienstag „Die W e l t. t n d e r m a n s t ch langweilt". — Freitag den 5. März findet die deutsche Uraufführung von „Marie oder Ans s a n f t e A r t", Komödie von Claude Roger Marx deutsch . Berta Zuckerkand l, statt. O p e r n t d e a 1 e r. Morgen. 7 Uhr abends. „Z a ubcrfXÖte" (Theatergemeinde Serie A, weiß). V o l r 8 o p e r. Morgen „Die s ch ä n e H e l e na." — Am 2. tmd b. März tritt T « i k o K i w a als B u t 11 t« f l l) auf. Die Künst erin wird in ihren eigenen Originalkostümen anftreten. Deutsches Volkstheater. Als nächste Neueinstndier»tng gelaugt Shakespeares Lustspiel „Was i h r w o l l t" mit Alexander M o t s s i zur Aufführung. Das Gastspiel MoiffiS beginnt SamStag den 20. März. -- Sonntag den 7. März, 8 Uhr nachmittags, findet eine Festaufführung von Shaws „Die heilige Jo Han na" statt. Der Aorveravbeitet, znm größten Teil ckber aufbewcchrt und sogar verloren werden. Wie eine englische Zeilschrist berechnet, werden von beit Juwelieren und Goldarbeitern in jedem Jahre fast 160 Tonnen Gold verarbeitet, von denen kaum ein paar Pfund wieder in Umlauf kommen. Riesige Goldmengen weiden znm Vergolden anderer Metalle, für echte Goldfarben u. a. verblendet. Die schlimntsten Goldverbrancher aber befinden sich in China nnd Indien. In Jndieir gilt es als ein frommes Werk, die Kuppeln berühmter Tempeln wieder zu vergolden und bei einer solchen frommen Tat werden oft Golpinengeu int Werte von Hnnderttanstnden verwendet. Bor kurzem verwendete ein indischer Rajah 17.000 englische Goldstücke dazu, um in jeder Fensterscheibe seines Palastes in der Mitte ein Goldornament anbringen zn lasten. Zwilchen zehn und zwanzig Millionen Dollar >n Gold verfchwind>'» jährlich in China nnd etwa ebensoviel in Indien. All dieses Gold wird von den Eigrutümern vergraben, und es kommt dort gar nicht.so selten vor, Daß so ein Habgieriger stirbt, ohne jemand-m st et Familie das Geheimnis des Goldschatzes anznoertranen. so daß t.;j Gold fit i,i.met v. > ren >st. Drahtlose Geschoftlenkun«. Von den Vereinigten Staaten, von Frankreich und England werben derzeit im geheimen Versuche angestellt, die Funktelegraphie für Kriegszwecke nutzbar zu machen. Einer amerikanischen Mitteilung zufolge soll es amerikanischer« Ingenieuren gelungen sein, mit Hilfe der Fimktelegraphie Geschosse ans Entfernungen von 60 bis 150 Kilometer von der Abschußstelle aas nach vorher bestimmten Orten;n leiten. Frankreichs und Englands Versuche sollen sich in der Richtung bewegen, führerlose Vornbettflugzeuge durch Fltnklvellen steuern zn können. Tteinkohlenteev als Beleuchtmrgsmittel. Schon seit vielen Jahren ist man bemüht, einen Ersatz für Lenchtpetrolenm zu finden, einen Ersatz, der ein helleres und dabei billigeres Licht zn liefern imstande wäre. Der Spiritus hat sich fiir diese Zwecke gut bewährt, aber die Spiritrtslampe konnte gegen die Petroleumlampe nicht auskommen, da der Preis des Kreun- 28.ftctaiv 1020 S'i e 11 stellung geht ein von Heinrich G l ü ck s m a n n verfaßter, von Erika Wagner gKproct,ener Piolog voran. Da« Erträani« fließt dem Siipendienfonds der vandeliwkademcker zn. Theater tu d r r I o i e s st a d t. Die Crstanskührnng von „Alles und nichts oder der Tran m vonSchale int b ff e r n", Zaubeipasse mtt Gesang in 9 Bildern, nach Johann Nestroy, von Egon Friedell und Hans Saßmann, findet Freitag statt. Infolge der Vorbereitungen zu hteser Premiere entfallt die tenitpc Nachmittagsvorstellung ^Gesellschaft." Da« Geld für die gelösten Karten wird . ölt den Tageskassen bis 13 tlhr mittags znrückerstattet. R a t m n n d - T h e a t e r. Montag den 8. Mürz eröffnet Max Pallenberg ein auf sieben Tage berechnetes Gastspiel Der Künstler wird in „D e r gläserne Pantoffel", „D e r W a n w a u", „D i e D a m p f m a 7 ch i n e", „F am i l i e S ch i m e k und „D e r H e r r M i n i st e r^ mtftreten. Renaissaneebühne. Freitag den 6. März findet die Premiere der nächsten Novität „Küsse mich" („Einbrassez moi") von Tristan Bernard statt. Carl-Theater. Freitag, 7 Uhr abends, Uraufführung der Operette „D i e v e r b o t e n e Frau" von Felix Dürmann und Karl Gerold, Musik von Max Wallner. Bürgertheater. Für die eifolgreiche Revue '-3 o « nt a I d e r .L i e b e" wurde die bekannte Soubrette Klara K a r y, welche derzeit am Metropoltheater in Berlin tätig ist, sowie Frl. Niizzi Brach vom Renen Operettenhaus in Hamburg engagiert. Modernes TheatvL Gegenwärtig wird die in Berlin anfaeflihrte Groteske „Das G e s p e n st e r s ch i t f" pon Rudolf Lothar und OSkar Ritter vorbeietlet. A p o l l o t h e a t e r. Ab 1. März gastieren ün Rahmen der Revue „Apollo? Nur Apollo!" Mme. Aoonne Molöne. Tänze mit lebenden Schlangen, und .,M n t t L I e f f", amerikanische Negerexzentriqne. Die Revue kann infolge anderweitiger Verpflichtungen nur mehr bis Ende März gespielt werden. ___ Der 75. Gebmtstag Alexander Girardis, der 21. April 1926, wird durch ein Fest im Theater an der W^en begangen werden, welches das Denkmalkomrtre ve-ranstaltet. Das große Zirknssest der Wiener Bühnenkünstler. Das Programnt dieses am Freitag abends bei Hagenbeck stattfindenden sensationellen Festes ist fast vollständig fertiMstellt worden. In den -letzten Tagen wurden noch folgende Attraktionen gewonnen: Lilly Marberg erscheint in einer Dvrssurnnmmer, Maire Born von der Staatsoper wird sich mit der berühmten singenden Ente Produzieren, Herr Krön es die hohe Schule reiten und der Solotänzer der Staatsoper Rubi Fränzl in der Nummer „Wildwest zu Pferde" debütieren. Frau Lotto Medelskh und Herr Arnold Korff werken Dienstag den 2. März von 4 bis 6 Ilhr nachmittags in der im Warenharts Gerngroß stattfindenden Theateransstellnng die Gäste empfangen und Autogramme geben. E Julius Chajes, der 13jährige Klavieroktuose. spielt an seinem diesjährigen Klavierabend am 3. März im mittleren Konzerchanssaale: Bach-Bnsoni: Clmconne; Brahms: Ballade G-Moll, Rhapsodie H-Moll; Julius Chajes: Sonate F-Moll (Älllegro becitjo — Scherzo — Tranermarsch — Finale), Mannskript-Nransführnn'g: I. Marx: Albnmblatt: Liapounow: Carillon; Chopin: Etüde As- Dnr, Etüde A-Moll, Noctnrno C-Moll, Polonaise As-Dur, Op. 53. - Karten: Konzertkasse Guttmann. Fest dä Buches in Spanien. Der spanisch? Ministervat hat böschloffen. jedes Mhr ein Fest des Buches zu feiern, und zjlvar um Tape vorr Cervantes' Geburtstag, am?.O k- /tobe.r. Man will.durch diesen Festtag die allgemeine Aufmerksamkeit ans das Brtch lenken, nm die Krise, in der sich der spanische Bztchhanbel befindet, zu übevlvinden. In sämtlichen Schulen, und Hochschulen, in Kasernen und aus KrrejgSschisifen soll an diesem Tage eist bestinrmtes Stück vorgelesen werden. A-ußechem, wird das Kultusministermm gute Bücher kostenlos verteilen; die Gemeindeverwaltungen haben Mittel bereit Erstellen, nm ebenfalls Bücher austeilen zu können. Materials sich zn hoch stellte. Wienun in einer der letzten Sitzungen der römischen Mcwemie der Wissenschasten mitgeteilt tvnrde, scheint der Steinkchlenteer bevttsen, das Peirblestm zu ersetzen. Cs ist in der Tat gesungen, einen festen Beleuchtungskörper ans ihm zu gewinnen, der den Vorteil hat, ein ungleich helleres Licht als Petroleum zu geben; da andererseits auch für die Brennstunde itne füns Gramm des neuen Materials verbraucht wird, so würde man dadurch auch eine ungleich billigere Beleuchtung erhalten. Es handelt sich dabei freilich nur nm eine aliademische Frage, demr es ist nicht recht ernznsehen, weshM man heute, wo das elektrische Licht so billig urrd so bequem ist, es nötig hat, nach einem Ersatz - für das Leuchtpetwleum zu suchen. Mnr Mesenivvüche. Die Vereinigten Staaten von NordcrmerW sind nicht mit das Lartd der größtert Ausmaße, sondern attch das der größtangelegten Pläne. So wird jetzt im Rordwchen der Union ein kühiter . Plan aus techn-ischem Wege erüvogen. Es bestcht die Mich«, eine riesenhafte Eisenbahnbriücke von Detroit zum kanadischen User des Erileisees zu erbauen, wodurch eine direkte Verbindung nach Toronto ltnb Montreal ans der einen mch Buffalo und den atlantischen Küstenhäsett auf der anderen Seite zustandekominen würde. Die Zustimmunig der kanadischen Regierung hä>tgt von einer noch abztthaltenden Volksabstimmung in der Provinz Essex ab. Kommt dieser Platt znr Aussührung, daun wird der Brückenbau laut Voraitschlag auf 30 Millivnen Dollar zu sichert kommetr. Der Bau selbst soll siins Jahre dauern. Die Brücke wird so breit gebaut werden, baß ans ihr, attßer beit Geleisekkörpern für die Eisenbahn, fünf verschiedene Straßen (für Fußgänger, Radfahver, Wagen. Automobile, Tier«) ncheneinattdcr z>t liegen kommet». Dechnkscheö Allerlei. Vom Fernsehen: Edmorh Bellin, der Ersüiöer einer Vorrichtung zur telegraphischett Uebermittlnng von Handschristett uitd Zeichnnngeu, hat mitgeteilt, daß innerhalb einiger Woche»« das Fernsehen mit Hilfe de; Fun'ktelegraphie vollettdet« Tatsache feist werbe. Zn dieser Anschauung sei er ans Grund von Versuche>l gekommen, die er in seinent Laboratorium in Malmaisolt ausgestellt hübe. Roald A m » ndse n hat mit der Nkarconi Co. einen Vertrag abgeschlosseti, itach welchem in dem Luftschiff, mit dem er seine nächste Fahrt nach den» Nordpol unternehmett will, eine Ftnlartlage eingerichtet werden soll. Die Funkstelle n>id» Sendeanlagen Mr FmÄtetegraphie und Fuwktelevhon-ie erbätten eich. 1 Was die Technik Neues bringt f ^iiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiMiiniiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiil

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