Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2521 (28.2.1926)
- Date
- 1926-02-28
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Kr. Ml Wm, LonnW Mlsver MökftMzelkMst A. $amt tm mt« ein Raubbersuch an einer Greisin. Gestern gegen halb 7 Uhr abends vechichte ein unbekannter, PHAnker, großer Mann der Bljcihrigen Piltualieichänblerin Kacha-- rma Kourek, Grieshofgaffe 12, in der Einfahrt chres Wohn« ha^eS khrr Tageslosung Von 300 25. j« entreißen. Tr streute ihr Pfeffer in die Augen, doch mußte er auf die Hilferufe der Krau flüchten. Zeine Ausforschung ist eingeleitet. Var schwarze Museum der König« von Spanien. Anläßlich der letzten Mordanschlages ans General Primo de Rivera, berichten französische Zeitungen, hat der König den General zur Stärkung seiner Nerven aufgesordert, sein schwarzes Museum zu besuchen. Der König hat nämlich in seinem Palast ein Zimmer eingerichtet, in dem Erinnerungen an die vielen Mordanschlagsversuche während seiner Kindheit und seiner Regiernngszeit mvfbewahrt sind. Man sicht Bruchstücke einer Bombe, die an seinem Hochzeitstaggeworfen wurde. Daneben 'findet sich das Äelett eines Pferdes, das in Paris das Opfer einer Bombe wurde, die dem König galt. Dolche und Pistolen in verschiedener Größe und von verschiedenstem Alter vervollständigen die Jammlungp Uebersall aas einen Geistliche«. Aus Prag wird berichtet: Wie „Lidove Noviny" aus Ungvar meldet, überfielen in Smewiro die orthodoxen Dorfbewohner in der Nacht die Wohnung des griechisch-katholischen Pfarrers, schlugen die Fenster ein und exzedievten derart, daß die Frau des Pfarrers wahnsinnig wurde. Zwei Tage später steckten fie die Wohnung des Kuva-iors der griechffch-katholiischen Kirche in Brand, Hin Bombenanschlag in Polnisch-Schlefien. Aus Breslau wird berichtet: In Laurahütte in Polnisch-Schlesien wurde heute nachts ein neuerlicher Bombenanschlag verübt. Der Anschlag richtete fich gegen das Haus des Werkmeisters Hoppe. Personen wurden nicht verletzt, doch wurde an dem Gebäude erheblicher Schaden angevichtet. Gattermatzers SchmShungm der Wischen Religion. Der Prozeß' gegen den Börsenagenten und Bmidesbahnheomten Walter Gattermayer wegen seiner vor dem Ziorvfterckonigreß in öffentlicher Versammlung begangenen Schmähungen der jüdischen Religion findet am Dienstag den 8. Mürz vor dem Schwurgericht statt. Die Berhandkm'g beginnt um 9 Uhr vormittags urft wird im LandeHgericht, 3. Stock, Saal 13, dnrchgchytt. mm Perserteppiche auf Teilzahlung I II Htumis CH, MMOL | lim, «HD N. Vlttair liitil Hk.« Reichhaltige* Lager * Tal. B0-7-S9 * Engrospreise < Hakoahner erhalten besonderen Rabatt! 649 MÖBEL In Monatsraten ohne Preiserhöhung Ch. Mandl & Sohn, Wien, III. Ulfedncr filrtel Hi. 4Z GegenOber Söd- und Oetbahnhot Reichhaltiges Lager * Tel. BO-7-39 * Engrospreise Hakoahner erhalten besonderen Rabatt! B1AIMSCHEINS NV2 Pflanzen-TSDMO Margarine | EKHS%J Unerreicht in Qnalftfti und Preis! Erzeugt unter streng ritueller Aufsicht Seiner Ehrwflrden des Herrn Obetrabbiners S. 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Hervorragend bewährt zur 0 Bekämpfung rheumatischer, gichtischer, «ervvfer Schmerzeu sowie gegen Kopsschmerzeu. Ad« fchätzlich», «ieStmsiHMMgen. We S<rtn( trti» nmnlttflSsr et». Vbm M-rzUich laben» hrgnnchte». - I» ave« ÄP»U>«K». -mimmiiinimmmmiiiiHmiiifiiiiiiiiimiiiiiiimiiiinimmiiiimmiiiiiiimmiiimii!^ IBETTFEDERN-SAMEK 1 i STEPP» UND DAUNENDECKEN | | MATRATZEN 1 | »-—> Qualitätserzeugnisse m | | Wien, II. GlocKengasse Nr.# f ^llllllllllllllllllllllillllllllll Telephon 47-200 lll|||||||||ll||||||lilimUIIIII|F Else Wilder Artur Terner V er1o bte Wien, lm Februar 1928 Möbelfabrik J. Spira FthK »• Itej, in. Siebeoiterogau« I—r Wohnungseinrichtungen (Ecke Karl-Schweighoter-Gasse) ■ Das bekannte Atelier lür | Herrengarderoben nadi Ma$ § A. BORENSTEIN 5 <VrU9i«r |l.f Hollandstrasse 10) 1 befindet sich jetzt m 1 SUr II., Laopoldsoasse 451 1 Zahlungeerleichterungen ohne Preisaufechlag. Emuh mmmummtBmmmamm KUNSTMÖBELFABRIK JOH. 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Durch übersichtliche Gliederung des umfangreichen Materials wird es auch dem Laien ermöglicht, sich über die Literatur auf allen Gebieten jüdischen Schaffens zu orientieren. Eia ausführliches Vorwort beleuchtet die Zusammenhänge zwischen jüdischer Bewegung uud jüdischer Literatur tos Uralia / Bastallan lla sofort 9er Maharadscha von gndore. Ans Bombay wird gemeldet: Der Mahavadschah vom dove hat auf den Vorschlag der Pegierung hin, dm Kommission zu ernennen, die seine Beteiligung an der Entsührung der Tänzevm Mnmtan Begum und der Ermordung ihres Begleiters untersuchen soll, sich veranlaßt gesehen, zngunstem seines Sohnes abzndaukeu. Wie schnell wllchk der Bart? Die Sorgen eines Mannes, der Zeit hat. Ein junger Norweger in Stabäl, der anschemevü mchtA anderes zu tun hat, hat sich die Zeit genommen, festgustellen, w i C schnell fein Bart wächp, und hierbei gefunden, daß das Wachstum des Bartes in einer Woche gange 3F Mllimeter trägt, was einem Wachstum von 0,020823 Millimeter in der Stunde, oder 0,000007787 Mllimeter in der Sekunde entspräche. Aber nicht genug damit, hat er die Wissenschaft auch um die Kemitnis bereichert, daß es ganze 5496 Jahre dauern würde, bis sein Bart, wenn er immer mit derselben Schnelligkeit weiterwachsen würde, eine Länge von einem Kilometer erreichen würde. Ob die errechneten Ziffern richtig sinh, wiffen wir allerdings nicht, da wir anfc«re8 zu tun haben, als diese nachzukontro^ lieren. Wer aber an deren Richtigkeit zweffelt, kann sich ja -Vie Mühe machen, sie nachzuprüfen, schreibt das norwegische Blatt, dem der junge Gelchrte das Ergebnis seiner eingehenden Beobachtungen, Meffungen und Berechnungen rmtteitt, dcqn. Shaw als »rllntigam. .Benmvd Sh »w, der große Dichter, göbt nicht Viel aus semeO ^äußeren Menschen", und das iväre bei Gelegenheit seiner Trauung für ihn beinahe sehr unangsnchm gewesen, ^ln meinem Hochgertsmorgen", erzählt er selbst in einer englischen Zeitschrift, „war ich nicht gerade hochzeitlich angetan, und befand mich m einem recht abgetragene« Jackett. Meine beiden Freunde, die mich als Trauzeugen begleiteten, hatten sich aber in chren besten Staat geworfen. Der Standesbeamte dachte natürlich nicht, daß ich der Bräutigmi sei; ich glaube, er hielt mich für einen Bettler. Er wandte sich daher an einen der Zeugen und wollte ihn mit meiner Braut Verehelichen. Glücklicherweise Wurde der Irrtum noch rechtlieitig entdeckt «ft ich gewann den Preis. Kne Pyramide mit elelttischee Annenbeleucht««». Mne amerikanische Forschungserpeditüm, unter Führung <oott Gelehrten der Harvard-Universität, beschäftigt sich gegenwärtig mrt der Feststellung weiterer Einzecheiten aus dem Grab in der CheopS- Pyvamide. Für dt Fortsetzung der Arbeiten hat sich eine bessere Beleuchtung w Innern der Pyramiden als dringendste Voraus-' setzung hevausgestellt, und man hat daher eine elektrische Nchtanlage geschaffen» die 4000 Kerzen liefern kann. Mt Hilfe dieser Anlage hofft man, jetzt in die Rätsel der Pharaonen-Gräbar «Mich einmal ftenügend hindmlMtW. * fönttgM,