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Wiener Morgenzeitung · 1926-02-28 · Heft 2521 (28.2.1926) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2521 (28.2.1926)
Date
1926-02-28
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Veite 8 Men, Zonniag Wiener Morfterizeliiirttz 28. Februar 1026 Nr. SM Oeskays Bubikopf'Haarschnitt ist Kunst, sein HSnne-Haar/ärben das Beste, seine Dauerwellen einzig IX., WMhringerstrasse Nr. 15 Ae Woche. Wissen ist Macht . . . Ern bekanntes, beliebtes Sprichwort. Besonders gerne gebraucht von Leuten, denen der Weg zu dieser Macht verschlossen ist. . . Ter anderen Wissen ist ihre Macht. So ein Ringelspiel: Wissen ist gleich Bücher plus Erfahrung plus Verstand. Bücher Sauft man um teures Geld, „erfahren" kannst du ohne Geld leider viel mehr als mit lebenserleichternden Münzen, und Verstand sollte eigentlich Reichtun: und Wohlleben bedingen, bringt aber, ernst genommen, viel häufiger nur Ruhm, einen knurrenden Magen und sonstige Vorrechte der „Gebildeten" ein. Man versteht die Seltenheit des Wissens, wenn es das Ergebnis dieser widerspenstigen Summanden sein soll. Das liegt so an der komplizierten Differenziertheit unserer Gesellschaft, an der Engmaschigkeit des wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Lebens der Gegenwart. Der Mensch vermag noch kaum hindurch zu schlüpfen: er bleibt willenlos in irgend einer zufälligen Verstrickung hängen. Das Buch zum Beispiel, heutzutage die erste und wichtigste Voraussetzung jedes eingehenderen Wissens, welch bittere Ironie, welch groteskes Paradoxon hat das grausame Leben daraus gemacht. Die ganze Tragikomik, die itt den heutigen Verhältnissen unr das Buch liegt, bringt ganz wunderbar das letzte Heft des „Dimplizissimus" zum Ausdruck. Es liegt mir tvahrlich fern, für irgend eine Zeitschrift Propaganda zu treiben. Dieses ausgezeichnete Heft der satirischen Zeitschrift ist aber ein Erlebnis nnd ans dem Huinor grinst dir die Fratze des sinnlosen Lebens entgegen. Du blätterst Witze und liest Tragödie. Tragödie, die schrecklicher ist als viele andere, die diesen pompösen Namen mit mehr scheinbarem Recht tragen; die, obwohl nur dunkel von Druckerschwärze, tiefer begründet ist als manche blutrote. Die Tragödie des Buches ist eine allgemeine, sozusagen überindividuelle, sie geht jeden Menschen an und ist vielfach erst die.Ursache des persönlichen, individrrellen Mißgeschickes. Wenn man überlegt, wie viel Bücher täglich und jährlich in der Welt produziert werden, wie wenig darunter wichtige, wertvolle sind, wie viele überflüssig, wie wenige erreichbar, wie viele müßtest du und ich und er gelesen, studiert und verdaut haben, unl wissensreicher, machtvoller, glücklicher zu sein, wie wenige dagegen. dein kurzes Leben, deine beschränkten Mittel, deine freie Zeit dir kennen zu lernen erlauben, und schließlich, wie viele dir vieleicht mehr Klarheit, Bewußtsein' verleihen, aber dir gleichzeitig dein Glück rauben können — versteht man erst ganz den Sinn des Wortes von der ' Tragödie des Buches. Wenn z. B. auf dem Titelblatt dieser Buch-Nummer des „Simplizissimus" die Fülle der Bücher über Technik und Politik, über Radio und Kreuzworträtsel, über Mystik und Kochkirnst bei gleichzeitiger Armut der Literatur karikiert oder der Witz erzählt wird vom jungen Bibliophilen — am dazugehörigen Bilde liegt er ausgestreckt aus der Chaiselongue —, der die Bibel gerne lesen möchte, es aber nicht kann, weil keine Erstausgabe aufzutreiben ist — so erlebt man wirklich die ungeheure Berwirung, die das gedruckte Buch mit seinen Antoren, Verlegern, Händlern, Liebhabern, Lesern in der Welt immer wieder stiftet. Der Mensch muß auch vor den Büchern bestehen. Die richtige Wahl und das richtige Lesen sind eine sehr seltene und schwierige Shtuft. Nur die wenigsten treffen es, denn dazu gehört Persönlichkeit und Zeit und Geld . . . Man komme mir nicht mit Leihbibliotheken, obwohl diese unzweifelhaft ihre große Bedeutung und ihren Sinn haben; aber schwer arbeiten und gut wählen und noch besser lesen und auf eine Bibliothek angewiesen sein — das ist gar nicht, gar nicht leicht. Das können nur die jungen Bureaubackfische, die aber meistens bekanntlich viel lesen, aber fragt nur nicht, w i e und was... Schon seltener Arbeiterinnen und ganz selten Arbeiter . . . Hier ist der Punkt, wo tvahre Bolkserziehung und Volksbildung einsetzen müssen. Sie sind die lebendigen Vermittlerinnen der mannigfaltigen, unerreichbaren Fülle des Buches für den arbeitenden Menschen — und das ist augenblicklich die Mehrheit der Menschheit — sie wählen und lesen und erklären ihm das Buch. Er hat dafiir weder Zeit noch Geld. Nur den lebendigen Wunsch und die Sehnsucht und den Sinn, der kultiviert werden will. Das ist die tiefste Bedeutung aller Arbeit am Volke, die ihm nicht nur low Wissenschaftlichkeit geben will, sondern lebendige, geistige Gegenwart zu verdeutlichen sich bemüht. Sie will es aufklären und erheirern, sie will es erschüttern und erheben, aber nie mit unnötiger Last beschweren. Die Volksbildung ist für das Volk das Buch, das es nicht liest, die Kunst, die es nicht kennt, die Wissenschaft, die es braucht. Und das in der! 2 5 Jahren seines Bestehens dem Wiener arbeitenden Volk gewesen zu stzjn und als Ziel der Zukunft sich ausgerichtet zu haben, ist die vornehmste Ehre des jetzt jubilierenden V o l k s h e i m s. * Zwei Kinderfeste haben jetzt ein bezeichnendes Licht auf das Minderheitsproblem geworfen. Die Polnische Zeitung „Czas" ärgert sich über folgerten Satz in der Begründung eines strengen Urteils, das ein deutscher Richter in Schlesien gefällt hat: „Am 9. August veranstaltete die Polnische Gräfin Sierakowsta in Houigfelde ein Kinderfest, das von deutscher Seite als eine Herausforderung (!) aufgefaßt werden mußte." Die Posen regen sich hier also aus, daß die Deutsche» sich aufregen. Am selben Tage hat sich aber auch die Wiener „Deutschösterreichische Tageszeitung" aufgeregt, daß die Italiener sich aufregen. Der italienische Konsul in Klagenfurt hat sich nämlich beim Bezirkshanptmann in Villach beschwert, daß auf einem alldeutschen Kinderfest in Villach eine Tafel vorangetragen wurde, die angeblich Beleidigungen nnd spöttische Bemerkungen auf Duce Mussolini enthielt . . . Jeder zetert und koppelt um Seines und gegen Fremdes. Das könnte nmn so ins unendliche aufzählen und in diesem Falle z. B. bei den Polen sich nach dem Befinden der Ukrainer erkundigen, bei den Italienern nach dem der Deutschen nnd schließlich die „Dentschösterreichische Tageszeitung" um ihren Standpunkt zu den Foderungen der Wiener Tschechen befragen. Und alle zusammen mühten noch immer schamrot werden, wenn die Rede auf die Juden kärne . . . Und dann gerade auf Kinderfesten treibt man intensive nationale Propaganda. Wie lange noch wird die blindwütige Verhetzung dauern, die nur fremde Sünden sieht und eigene zu Kitvdertugeuden erhebt?! Ein internationales Kinderfest ist die erste Voraussetzung des Völkersricdens ... * Für den Humor des Auslandes sorgt immer wieder Amerika . . . Ein merkwürdiges Land: alkoholfrei, sorgenfrei, notfrei, verstandesfrei . . . Selbstverstärtdlich gibt es in allen diesen Belangen ganz ansehnliche Ausnahmen. Mit Erlaubnis oder trotz Verbot schnmggelt man Schnaps, Kununer, Unglück und — last not least — Besinnung ins Land der strengen Einreisebestimmungen ein. Jedes Land schuldet den Vereinigten Staaten Geld, jede Woche fährt irgend eine europäische Persönlichkeit nach Amerika betteln, Künstler, Diplomaten, Schriftsteller, Politiker — alle pilgern sie zum reichen Onkel unr Dollar . . . Und der Onkel wird fetter und feister, sein Blick trübt sich und reicht mir bis zum Nabel des eigenen Bauches und die groteske Gestalt mit dem winzigen Haupte lallt lüsterne Worte von Tugend und Sitte . . . Des geistig unschöpferischen Neichtmns Angstzittern . . . Ein wohlbekanntes Gesicht. Die geschiedene — vielleicht mehrmals geschiedene — Gräfin Vera Catheart mußte einige Tage in Ellis Island darüber Nachdenken, wie hochmoralisch die Amerikaner sind. Die Einreise wuvde ihr nämlich verboten, weil sie „das Verbrechen der moralischen Verworfenheit begangen hat". Aus demselben Grunde wurde vor einigen Tagen eine Frau wieder beim Betreten der keuschen amerikanischen Erde angehalten. Die maßgebenden amerikanischen Behörden glauben eben, die Trunksucht durch Alkoholverbot und die epidomiehafte Scheidungssucht durch Einreiseverbote an geschiedene Frauen bekänlpfen zu können ... Zu höheren, inhaltsvolleren, positiven Moralschöpfungen können sich die Busineßleute jenseits des „großen Wassers" nicht aufraffen. Hierzu fehlt ihnen die Zeit, die sich in den 23. Stock eines Wolkenkratzers verkrochen hat, und der Geist, der in einem zwergartigen Ford-Auto das Riesenrennen des Kapitals fährt. Und die Religion sanieren sie mit Theatervorstellung und Jazz. Eine Kirche in Los Angeles hat schon mit großen: Erfolg die Jazz-Musik ausgenommen und erfreut sich zahlreichsten Besuches. Wie müssen sich nur die Neger freuen, daß Motive ihrer wilden Nationalmusik auch die weißen Unterdrücker zu ihrem Gott führen? Wie freut mich dieser grinsende Triumphhohn der Schwarzen, die sogar in der Religion über die Weißen zu siegen beginnen! . . . Denn sonst nichts gegen den Jazz. Zu einem gütigen, allwissenden Gott führen alle Sprachen und alle Wege . . . Ein Zeichen der Zeit, eilt Symbol für den Menschen ist allerdings seine freie Wahl, lind die Amerikaner haben gewählt. . . -i- Mt Purim endet diese Woche. Mit dem luftigen, lauten Maskenfest, das nur halb ernst genommen und nicht ganz geglaubt wird. Heute besonders sind der Harnane zu viele, als daß man sie alle an Baumstämme hängen könnte. Und an Befreiung durch Fraueufürsprache und -gunst denkt heute kaum jemand; die Freiheit, die (vollen wir uns ganz anders erringen. In diesem Sinne kann uns weder hier noch in Palästina das Fest etwas bedeuten, es ist kein Freifest für uns. Auf ein Los wollen (vir uns auch nicht mehr verlassen . . . Von dom ganzen blieb uns heute noch der Rummel, die Maske, die .Huldigung und der Dank an die rettende — in ganz anderem Sinne rettende — Frau ... An die Liebend, Geliebte, an die Umworbene, an die Erwählte, an die Mutter! Das Fest wird in Palästina ein ausgelassenes Ballfest werden, unser Karneval, vielleicht der letzte Tag der Maskensestc des Jahres. Und so eine Zeit braucht jedes gesunde Volk, die Zeit der Freude, der Werbung, des Sich-Findens. Purim kann und soll in Palästina ein Naturfest werden, das hinter der Maske des Festes die Nöaske des.Alltags ablegen läßt. Denn nur diese Maske, die wir immer tragen, scheidet die Menschen und entfremdet sie und die ulkige, absichtliche, aufgesetzte, seltene kann sie näherbringen. In diesem Sinne ist Purim das Fest der Erhaltung der Gattung, der Rettung des Volkes. Im Symbol der Ertüchtigung des Leibes. l. th. 8a der kommende« Woche ivewen vom Warenhaus Brüder Schiffmann. 2. Bez., laborftraße -18, die Restbestände und angestaubte Weißwaren von vrr cchgelausenen „Weißen Woche" zu beispiellos billigen Okkasionspreßen abgestoßen. Ein« außerordentlich günstige Kaujgetegenheit, welche sich die Hausfrau nicht entgehen lassen darf. In wenigen Tagen beginnt dann die große,MWahrsokkaswn" mit unerhörten Angebote», welch« die stets steigende Leistungsfähigkeit dieses führenden Levpoldstädter Warenhauses neuürlich beweisen werden. Wir werden auf diese Veranstaltung, welche mit einer fabelhaften Innendekoration, „Eine Nach: im Reiäre der Kirschenblüt-r". verbunden ist, noch zurückkommerr. m Wieder eröffnet! Hotel National Wien. II. Taborsfrasse 18 Telephon 42-5 ~93 Vollständig neu eingerichtet, zentrale Lage, 200 Zhitmer mit Messendem kalten u. warmen Wasser, Bäder, Zentralheizung, Lift. Kaffeehaus und Restaurant im Hausei Mftulge Preiset Nene Leiitmtf! Gitte Feier im hebräischen Technikum in Haifa. Gedenktafeln für Wissotzki nnd Ink ob Äctzkff. Am 3. Februar feierte das Hebräische Technikum itt Haifa eine intime Feier, die der Enthüllung zweier Gedenktafeln auf die Namen von Kalonymos Zeev W isso tzlk i und Jakob Schiss gewidmet war. W i s s o tz k i hat vor nahezu zwei Jahrzehnten die erste Anregung zur Schaffung einer technischen Lehranstalt in Palästina gegeben, und die Mittel, die seine Erben aus seiner Hinterlassenschaft zur Verwirklichung dieses Gedankens stifteten, legten die ersten Grundlagen zur Aussichrung dieses Planes. Schiss hat im weiteren Verlaus der Entwicklung durch bedeutende Spenden die großzügige Ausgestaltung des Werkes ermöglicht. Die frühere Orgauisarion, der Jüdische Verein für technische Erziehung in Palästina, beschloß bei seiner Gründung, nach Vollendung der Bauten eine Erinnerungstafel auf den Namen Wissotzki zu errichten. Das palästinensische Exekutivkomitee, das die Leitung des Technikums gegenwärtig in seiner Hand hat, nahm es aus sich, diese Verpflichtung einznlöseu und beschloß, dieselbe Ehrung zugleich auch dem inzwischen verstorberten Jakob Schiff zu erweisen. Diel beiden aus Messing getriebenen Tafeln, die ihren Platz in der Eingangshalle des Hauptgebäudes gefunden haben, sind das Werk des Bildhauers A. S:rich, der als Lehrer für Zeichnen und Modellieren am Technikum wirkt. Achad Haam, der Wist sotzki sehr nahe staud und an der Schöpfung der Anstalt wesentlichen Anteil nahm, hat den Tex: fux die jenem gewidmeter Gedenk:afeil entworfen. Die zweite Tafel wuvde von Schmarjahu Levin verfaßt, der in enger Beziehung zu Jakob Schiff gestanden und für das Technkkum in AmerWa -sehr wirksam gearbeitet hat. Die Feier wurde durch den Direktor der Anstalk, Hervtz M. Hecker, eröffnet. Er begründete den Anlaß der Feielf und schilderte, daran anknüpfend, die vielseitige Bedeuürng des Technikums als kutureller und realer Faktor im Aufbau des n-euen jüdischer: Palästina. Zum Schluß wies er auf das gleichgültige Verhalten der Oeffentlichkeit gegenüber der Au-« statt hin, die noch schwer um ihre Existenz zu kämpfen hat und darum aus die tätige Unterstützung weiter Kreise angewiesen ist. Herr M. U s s i s ch k i n, der Vorsitzende des palästinevsischen Exekutivkomitees, widmete seine Rede vornehmlich Wissotzki, den: er lange Zeit nahegestanden hat. Er gab ein lebensvolles Bild von diesem Manne, der ein vorbildlicher Vertreter jenes charakteristischen Typus eines gebildeten Orthodoxen war. Zugleich erfolgreicher Kaufmann und hoher: Bestrebungen dienender Idealist, widmete er die Früchte seiner Arbei: in nahezu unbeschränktem Maße edlen Ausgaben. Einer der ersten Zionisten Rrrßlands und voller Liede nnd Begeisterung dem Zionsideal ergäben, Me er doch scharfe Kritik an vielen Erscheinungen innerhalb des Jischuw und stellte für ihn das Gebot tätiger. Arbeit ails oberstes Prinzip auf. So ivar es eine Konsequenz seiner grundlegenden Einstellung, daß der erste Betrag arts feinem Nachlaß der Schaffung einer Stätte gewidmet wurde, die der Förderung der Arbeit in Palästina dienen soll. Als Letzter sprach Rauben Brainin, der eben einen viermonatigen Aufenthalt in Palästina abgeschlossen hat. Der erste Teil seiner Rede galt der Würdigung von Jakob Schiffs Persönlichkeit. Obwohl eine andersgeavtete Natur und einem ganz verschiedenen Milien angehörend, zeigte er doch im Grunde viele wesensgleiche Züge mir Wissotzki. Auch er vereinigte in sich die rastlose Aktivität des großen Kaufmannes mit der Hingabe an geistige Interessen und einen: großzügigen Wohltun. Obwohl er früher dem Zion-smus ablehnend gegenüber stand, wußte er doch die Bedeutung realer Wirksamkeit in Palästina zu würdigen und fand dadurch seiner: Platz unter, den Förderern des Technikums. Seine letzten Jähre brachten ihn der Bewegung zum Aufbau des jüdischen Nattonalheims näher und sein nur zu früher Tod verhinderte 'ihn, eine intensivere Tätigkeit in dieser Hinsicht zu entfalten. Danach gab Brainiu in eindrirrglicher Darstellung die starken Urw unvergeßlichen Eindrücke wieder, die das Technikun: während einer zweitägigen eingehenden Besichtigung aus ihn gemacht hat. Der besondere Charakter der Anstalt ist der, daß an ihm die Lehre aufs engste mit der Arbeit Vevknüpft ist ü:ü> dadurch zu einem Lebensqmll für Palästina lverdelt wird. -Hier ist ihm das Wunder widerfahren, Wissenschaft itt exakter Ausdrucksweise, in hebräischen Lattten zu vernehmen ünd dessen bewußt zu werden, wie ihre Kürze und Prägnanz der wissenschaftlichen Sprache angemessen ist. Das Technikum ist berufen, starken Anteiil an der realen und geistigen Regeneration des jüdische« Volkes zu nehmen, * Bis September 1926 betrug der Peitvag des Ke re* Hajessvd zum Technikum, an dessen Gründung « welenllich beteilig: war, über 201)00 Wund Sterling.

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