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Wiener Morgenzeitung · 1926-02-27 · Heft 2520 (27.2.1926) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2520 (27.2.1926)
Date
1926-02-27
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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feite (9 Me«. Ham-ias 27. WMkk KStz Na MattenaörSer. Aus Danzig nritb gemeldet: Gestern nachuiiuugs jst ein.' Kran Lieber ermordet aufgefrmden worden. Der Täter -ist der eigene Lohn der Ermordeten, ein Schwachsinniger. :.e auch seine Schwester ermorden wollte. Er wurde mit Gewalt aus der Wohnung entfernt und ins Gefängnis überführt, Na dreMrig« Herkules. In einem Städtchen des nordamerikanffchen Staates K e ukucky wächst, blüht und gedeiht ein dreieilchalbjährigcr Junge, der das anständige Gewicht von — fünfzig Kilogramm hat. Das 's! normalerweise das Gewicht einer erwachsenen Jünglings; das uierkwürdigste aber ist, daß der dreieinhalbjährige Stanley Ta ilor auch die Körperkrast eines gutentzwickelten Achtzchnjährigen hat und aus jedem Kampf mit den Erwachsenen als Sieger hervorgeht, so daß er unter den Jünglingen des Städtchens die Gewalcherrschast eines Tyrannen ansübt. Früher wäre eine solche phänomenale Erscheinung als erstklassige Sehenswürdigkeit in den Jahrmarktsbuden zwischen der Dame chne Unterleib und dem Schlangennlenschen gestellt word-en. Heute ist sie ein begehrtes Objekt fiir di-e — FÄmdarstellnng. Es haben sich auch bereits mehrere amerikanische Filmgesellschaften gemeldet, die den Eltern des Wunderkindes Verträge auf mehrere Jahre dorlegten, um sich das Recht der Vorführung im Film zu sicherrr. Denn man rechnet damit, daß sich mit den Jahren die Stärke des Kindes .zu herkulischer Kraft steigern wird. Gin RevolverkaMf in Lttakring. Zu wüsten Szenen ist es gestern abends ül Ottakring nach einem Wirtshausexzeß zrveier Ransbovde gckolmnen. Jnr Gaschause Schäfer in der Enenkelsttaße wÄlren gestern abends der 27jährige H:lfsaibei:er Rudolf Wiesinger und sein Bruder, der 23jährige Zünmernkann Johann Wiesinger, mit ihren Geliebten. Sie lvareu etwas bezecht und gerieten bald in Streit. Da der Wirt »ich: Ruhe nisten konnte, schickte er um Wache. Der in das Gasthaus eilende R-evierrnjpsktor :raf schon aus dem Wege dorthin die Rausenden, die einander in den Haaren lagen; die Geliebte des jüngeren Wiesinger, Anna Haubner, war arg bedräng:; man hatte ihr die Kleider ganz vom Leibe gerissen und sic rvar fast nackt. Zahlreiche Passanten hatten sich angchmmelr und sahen dent Kampfe zu. Der Inspektor arretierte alle. Rudolf Wiesinger widersetzte sich der Arretierung. Als Sukkurs herbeieilte, rief Wi-esinger: „Gchts wog, Wachbeute, Pülcher! Der w-ste, der mir herkommt, der is . . ." Und tatsächlich gab Wiesinger zielend einen Schuß gegen die Machebeamten ab, der jedoch fchl?ln.g. Ta zagen auch die Wachebeamten ihre Dienstpistolen und gaben auf den Wiesinger je einen Schuß ab, ohne aber zu treffen. Wiesinger ergab sich daraus. Die Wachebeamten visitierten ihn, fanden aber den Revolver nicht mehr bei ihm; plötzlich zog der Raufbold ein o f f e n e s T a s ch e n m e s s e r aus einem noch nicht durchsuchten Sack und wollte gegen die Polizisten losstechen. Als ihm dos nicht gelang, fuhr er selbst mit dem linken Arm über die scharfe Klinge und ritzte sich oberflächlich am Amt. Mit Mühe konnten dann er und sein Bruder mit den beiden Frauen zum Wachgimmer gebracht werten; dort benchm sich das Brüderpaar so renitent, daß es gefesselt werden muß-L. Auch gm Kommissariat Ottakring, wohin sie gebracht wurden, ergingen sie sich noch in wüsten Drehungen. Die Untersuchung durch den Wizeiarzt ergab, daß beide hx$l angeheitert, aber Mvechmingöiähig waren. tzrleichtenmgen Kr PalMnatonriften nm die Peffachzeit. Ebenso wie in den früheren Jahren sind Verfügungen erlassen worden, denen zufolge Erleichterungen bei Erlangung von Touristenvisa für Personen, die Erez Israel um die Pessachzeit besuchen wollen, gewährt werden. Nur die durch das Palästinaamt als Bona-fide-Touristen befundenen Personen, die somit nicht die Absicht haben, dauernden Aufenthalt in Palästina zu nehmen, werden ohne Schwierigkeiten das Touristenvisum zum Besuche PaläMas erhalten. Die Ankunft in Palästina, woselbst diese Touristen bis *5. Mai l. I. verbleiben können, darf nicht nach dem 2. April l. I. erfolgen. Das Mitnehmen von Kindern ist nicht 'Zulässig. Im Interesse einer glatten Durchführung der technischen Arbeiten empfiehlt es sich, die Reisepässe samt zwei Paßbildern zwecks Vidierung gemäß den erleichternden Sonderöeftimmungen bis 15. März l. I. beim Palästinaamt einzureichen. Jeder Tourist muß int Besitz eines gültigen, für Palästina sowie für die Rückreise ausgestellten Reisepasses sein. Bei einer genügenden Teilnehmerzahl für jeden vor Pessach aögehenden Dampfer sind Fahrpreisermäßigungen für die Hin- und Rückreise zu gewärtigen. Anmeldungen sind an das Palästinaamt, Wien, 1. Bez., Bauernmarkt 24 (Tel. 68-1-27) zu richten, woselbst während des Paneienverkchrs (täglich, mit Ausnahme von Samstag rmd Sonntag, von 10 bis 1 Uhr vormittags) nähere Aus- Arnfte erteilt werden. Rene Sigarrrn und Ugaretten. Stumpen und Harun. Die Tobakregie bringt in der ersten Märzwvche ein: um maschinell hergesirllte Zigarrensorte. Gemischte Ausländer 3lumpen, in der Qualität der im allgemeinen Verschleiß bereits auSverkauften Gemischten Ausländer-Zigarre (Kurze) zum Preise von 8 Groschen per Stück in den Trafiken zum Versauf. Ferner wird anläßlich der diesjährigen Frühjahrsmesse i;w neue Zigareitensorre, H a r u n, zum Preise v o n 10 Gmoschen in den Verschleiß kommen. Gs ist dies eine Äuxus- •/.gr'Uc feinster Qualität, aus den edelsten türtischrn Tabaken tt ttf.i't.'llt, dick, plakiott. nach eiNM besonderen Verfahren mjt richter-und predige* * TAL ARE UND BARETTE von S 65 aufwärts vorrätig und nach Mass beim Spezialisten 135 RUDOLF GOLDSTEIN, Zivil- und UnlforniKlnietöer Gegründet 1866 WlDlly lli TabOrStraSSft 84 Telephon 45-6-29 Elegante Herrenkleider nach Mass, mässige Preise, Zahlutigserleichterungen HOTEL CENTRAL Wien, II. Taborslrasse 8 a Stadtzentrum * 150 neu eingerichtete Zimmer » Zentralheizung, kalt- und warmfliessendcs Wasser, Telephone, Lift, Cafe-Restaurant * Preise von S 5.— aufw., h aufleatc 10% Rabatt.665 JÜDISCHES KÜNSTLERKABARETT II., Pratersirasac 60 / Leiter: Max Streng Neu! Neu! Heute 7,9 Uhr abends Der betrogene Mann große Lachkomödie usserdem reichhaltiges Programm Billige jüdische antiquarische Bücher! L. J, Agnon: Und das Krumme wird gerade. Aus dem Hebräischen von Max Strauss. Ausstattung von E. R. Weiss. Mit 5 Bildern von Josef Budko, Pappeeinband.S 4,30 Hermann Bahr: Die Rotte Korahs, Roman, broschiert. S 5.70 Marlin Buber: Drei Reden über das Judentum, gebunden .S 6.— — Die Geschichten des Rabbi Nachmann, gebunden ..S 4.60 — Die Legende des Baalschem, Pappeeinband S 6.— — Der heilige Weg. Ein Wort an die Juden und an die Völker.S 3.— — Die Rede, die Lehre und das Lied. Drei Beispiele.. . S 5.70 — Vom Geist des Judentums, Halbleinen . » S 6.50 — Mein Weg zum Chassidismus.S 1.30 — Ich und du, Pappeeinband.S 7.20 Jehuda Halevi: Ein Diwan. Uebertragen und mit einem Lebensbild versehen von E. Bernhard, gebunden.S 5.40 Theodor Herr!: Altneuland, Roman, Pappeeinband .S 5.70 Max Nordau: Die konventionellen Lügen der Kulturmenschheit . S 5.70 — Judentum im 19. und 20. Jahrhundert . . S 0.90 Arnold Zweig: Drei Erzählungen, gebunden S 5.40 — Abigail und Nabal, Tragödie, gebunden . . S 3,60 — Die Sendung Semaels, Pappeeinband . . . S 3.60 Wir bitten bei Bestellungen auf dieses Inserat Bezug nehmen zu wollen 207 zu beziehen dütch^^»t£öZütt Antiquariat, Wien t., Eleischmarkt 1 . und I., Rotenturmstrasse 22 Slrohmundstück versehen, die wegen ihres leichten Charakters, verbunden mit mildern^ feinem Aroma und sehr anigenehme-m Geschmack, eine von Kennern stark begehrte Sorte werden sollte. Wien, 27. Februar. * Das Wetter. Gestern hatte es sich aufgcheitert. Doch wnwe es merklich kälter. Die Voraussage kündigt heiteres Wetter mit Morgenfrost an. * Der Begründer des Hamburger „Israelitischen Famttienblattes" gestorben. Ans . einer Erholungsreise im fernen Süden ist dieser Tage der Begründer und Seniorverleger ves „Israeli bischen Familienblattes", Herr Max L e ß m a n n, nach kaum Kvvitägitzer Krankheit aestovben. Max Leßmann begann seine Verlagstätigkeit in Hamburg im Jahre 1887. Nach der Herausgabe von Zeltschristen lokalen Charakters gründete er im Jahre 1899 das „Israelitische FamiiienÄatt", in welchem er seine verlegevischen Pläne verwirklichte und an dessen Ausgestaltung er ununterbrochen arbeitete. * Die Bestattung Professor James Israels. Die Einäscherung des berühmten Berliner Chirurgen Pros. James Israel fand Mittwoch nachmittags im Wilmersdorfer Krematorium statt. Nach einem Beethoven Orgelvorspiel sang Oberkantor Davidsohn das Lied „Weinet nicht!" von Lowandowsky. Dann würdigte Prof. Seeligmann vorn Hauvtgesundheitsamt der Stavt Berlin im Namen der. jüdischen Gemeinde und des jüdischen Krankenhauses die Persönlichkeit des Dahingegangenen, der ein treuer Anhänger der jüdischen Kultur war. Er schilderte den hervorragenden Arzt und Menschen, der während 44 Jahren seine Kunst den Kramen der jüdischen.Gemeinde als Leiter der chirurgischen Abteilung ihres Krankenhauses gewidmet hat. Als Vertreter der Deutschen Chirurgischen Gesellschaft feierte Geheimrat Körte die wisstnschaft'.icke Bedeutung Israels, der ein hilfsbereiter Arzt und hervorragender Diagnostiker und nicht nur ein bedeutender Chirurg ge-veien ist Israels Name sei mit der plastischen und der Nierenchirurgie urtb mit der Entdeckung des Strahlenvilzes für immer verknüpft. Die „Litanei" von Schubert beschloß die eindrucksvolle Feier. * Ein vermißtes Tchneidermiidchen. Seit Montag abends ist die 19jährige Schneiderin Anna Hartl, Singrienergasse 19, aus der elterlichen Wohnung spurlos verschwunden. Die Angehörigen befürchten, daß sich das Mädchen, das an rechtsseitigem Klumpfuß litt und wiederholt Lebensüberdruß geäußert hat, ein Leiv angetan haben könne. _*tigq * Ein flüchtiger Wiener Realschüler in Bade« «tfgegrisfeH. Ms Baden bei Wien wird uns gemeldet: Vorgestern gegen 2 Uhr morgens wurde der Realschüler Franz Grüner, der aak seinem Elternhause in Wien entwichen war, von der hiesigen Sicherheitswache im Bahnihofpavk mifgeartffen und in Verwahrung genommen, da er als abgängig gemeldet war. Sein Vater, ein Postbeamter in Wien, wurde von der Anhaltung seines Sohnes verständigt. * Die täglichen Kasseneinbriiche. Donnerstag nachts lvurde» -in Wien wieder drei Kasseneiübrüche verübt. Ein Einbruch wurde bei der Firma Mendl u. Schönbach, Wäsche-und Schürzen« sabrik, 1. Boz., lllentorgasse 8, ousgoDhrt. Dort sprengten die' Täter eine eherne Kasse auf und erbeuteten 5000 Schilling. — Der -zweite Einbruch betraf die Kasse des Verbandes der Hausbesorger und Portiere, 9. Be;., Rögergasse 6. Die Täter sperrten mit einem -Nachschlüssel die Rollballen auf, gelangten so in das Lokal und erbrachen die Kasse vorne an den Schlössern. Ihre Beute betrug ettva 12.000 Schilling. — Der dritte Einbruch wurde bei der Tiefbolivnngäunternchnnmg Latzl n. Kutscha, 18. Bez., Gentzgasse 16, begangen, -vier kamen die Täter durch das Fenster in die Räume iind erbrachen die Kasse. Ihre Beute betrug mnd 723 Schilling. * Eine Kanone als Segenspenderin. Das erscheint uns Enwpäern, die wir den Weltkrieg erlebt haben, paradox. Im Orient dagegen ist es nicht ungewöhnlich, daß die Kanone als 'Symbol der Fruchrbarkeit angesehen wird. So steht vor dem KönigSpalast in Tcheran ein altes Donnerrohr, unter dem die Frauen hindurchschreiten, wenn sic sich Nachkommenschaft wünschen. Bon einer anderen „heiligen" Kanone berichte: Colin Noß in seinem soeben bei F. A. Brockhans erschienenen neuesten Reis-ewerk, das sich ,Heute in Indien" betitelt. Sie befindet sich in Batavia auf Java und steht versteckt in einem Winkel, so daß nur der Eingewechte oder vielmehr die Eingelveihte sie findet. Niemand weiß, wie alt sie ist. Nian nimm: an, daß sie noch ans der Zeit stammt, als Java portugiesisch war. Sic trägt eine late-ini>sch> Inschrift: Ex me ipsa reu ata sinn (Aus mir selbst heraus wurde ich geboren) und wird, ivie Eo!>in Roß Gelegenheit hatte, zu beobachten, sehr stark -in Anspruch genommen. Sie ist in ihrer ursprünglichen Gestalt kamn mehr zu erkennen, da sie ständig mit Blumen und Opfergaben vollkommen bedeckt ist. Ununterbrochen kommen Frauen, kaufen bei den ringsum postierten Händlern Votivgaben, entzünden sie an einem kleinen Opferfeuer und verbrennen sie unter Verneigungen und Gebeten -nnteryalb des Zündlochs. Neben Javanerinnen, Ehmesinnen und Malaiinnen sah Colin Roß auch Holländerinnen kommen, die gleich den Orientalinnen nicderknieten und dieselbe Zevmtonir wie die Eingeborener: verrichteten. Glückliches Land, wo Kindersegen noch erwünscht ist! I. Radiopxogemnm. Heute Samstag den 27. Febmar. 16 Uhr 15 Mn.: Konzert. —* 17 Uhr 30 Min.: Saatgutvorbereitung. Hofrat Ingenieur Emil Haunalter. — 18 Uhr: Die zum F'lm wollen . . . Friedrich Borges. — 18 Uhr 30 Min.: Uhland-Feier. Aus des Dichters Lebenswerk. Gesprochen von Hilde Wegner und Aurel Nowotny. Einleitende Worte: Dr. H. Nüchtern. Lieder, gelungen von Opernsängerin Annemarie Strehlau. — 20 Ubr:' „Der letzte Walzer." Operette von Oskar Straus. Anschließend * Heitere Abendmusik. _ Vereine. Borträge und Versammlungen. Jugendverein Erez Israel. Heute, 8 Uhr abends, Pnrimfeier im Saale des Wiener SchliftstellervereineS Schölle, 2. Bez., Lilienbrunngasse — Z i o n i st i s ch e Sektion Prater. Heute, 7 Uhr abends, und morgen, 9 Uhr vormittags, im Heime, 2. Bez.. Jungstraße 8, Krtath Megulalah. zu welcher hiemit alle Mitglieder'eingeladen werden. MatmonideS-Jnstitut, 3 Bez., Hetzgasse 40. Heute. 4t bis 5 Uhr, Dr. A. Kaminkar „Die Erinnerung an erlittenes * Unrecht." — Beth waad l'twrim, 9. Bez., Turkenstraße 9. Montag. 8 Uhr abends. M i s ch t e h w > i m ch a h umischloach manoth tachath hanhalath raw purim Hebräisch sprechende Gäste willkommen. — Zionistische Kulturgruppe XX, 20. Bez., Karl-Meißl-Sttaße 6/1. Morgen. y3ß Uhr abends, im renovierten Lokal im Anschluß an die Eröffnungsfe'er Purimfest m't besonders reichhaltigem Programm. Ein geführte Gäste willkommen. Mittwoch, 7a8 Uhr abends, beginnt ein hebräischer Kurs für Anfänger. Donnerstag, 7,8 Uhr abends, ei« jüdischer Geschichtskurs. Anmeldungen im Vereinslokal täglich von 7 bis 9 Uhr abends. T o y n b erhall e, 20. Bez-, DeniSgassv 33. Heute, 7 Uhr abends. Konzert. Soziale Hilssgemeinschaft Anitta Müller. Am 2. März um 6 Uhr abends findet in der Handels- und Geweybekammer, 1. Bez., Smbenring 8—10, die Generalversammlung statt. Tagesordnung: 1. Tätigkeits- und Rechenschaftsbericht 2. Wahl des Vorstandes. 3. Anträge. Vorträge: „Soziale Probleme der Gegenwart." Referenten: Herr Rabbiner Dr. Feuch-twang und Frau Anitta Müller-Cohen. Der neueste Palästinasilm „Der Pionier in Erez Israel" wird morgen um 7»H Uhr vormittags im Exzelsior.Kino, 2. Bez., Taborstraße 7b, vom Bund Wischer Jungwanderer vorgeführt. Frau Anitta Müller-Cohen wird den einleitenden Borttag halten. Klub radikaler Zionisten in Oesterreich. Montclg den 1. März um 8 Uhr abends tm Cafö Wiener Bürger, 2. Bez., Praterstraße 11, Vollversammlung. DiSkusstonSabend. Thema: Aktuelle Fragen. Hebräischer Kurs. Die Zionistische Jugenidgruppe Leopoldstadt eröffnet am 1. Märg vinen neuen Kurs für Hebräisch. Anmeldung täglich von 7 bis 9 Uhr albends im Heim. 2. Beg.. Zirtusgasse 33, 1. Stock. Restaurant „Vienna", Berlin-Charlotteubura, 5-antstvaße Nr. 133, das einzige in Charlottenbura unter Aufsicht der Synagogengemeinide Adaß Jisrovl stehende Restaurant, kann allen Reisenden um so mehr anfs wärmste empfohlen werden, als es durch seinen Besitzer, den bestbewährten Restaurateur Ch. Schleichkorn, persönlich nicht nur streng koscher, sondern auch in der Qualitäl seiner Küche ganz vorzüglich geführt wird und man oort wirklich .gut, koscher und oillig ipeisen kann. Wohin? Wohin? Heute ist Hausball im Hotel Caferestaurant I. Guth! Wenn schon die leden Samstag und Sonntag statt-, findenden Souper dansant, welche den Treffpunkt der besten GesellschastStteise bilden, zu auserlesenen VeranstaKungen zählen, st darf mit Sicherheit erwartet werben, daß der heutige Hausball mit den verschiedenartigsten Betustigungen und Ueberraschungen zu den schönsten Veranstaltungen des Nachfaschings zählen wird. Daß auch Küche und Keller nur das, Beste vom Besten bieten werden, bedarf keiner besonderen Erwähnung. „Wer hust?" ist der kurze Titel für das Jahrbuch der Fürsorge 1926, das wieder in großer Ausgabe erscheinen rst und die Fürsorgeeinrichtnngen in allen Bundesländern, nach sachlichen Gründen geordnet, nachweist. Es ist wirklich das einzige Nachschlagebuch dieser Art, das der Verfasser, bundesstaatlicher Fürsorgevat Raimund F ü r l i n g e r, ein langjähriger Praktiker aus dem Gebiete der Fürsorge, mühsam und sorgfältig zusamnienge tragen hat. Es sind nahezu 4000 Einrichtungen, die die Fürsorge vom Säugling bis »um Greis nmstssen, verzeichnet. Das Buck, kostet im Buchhartdel 3 Schilling und ist -bei Heinrich smki), 1, Äez.. Singerstraße 7. zu beziehen,

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