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Wiener Morgenzeitung · 1926-02-27 · Heft 2520 (27.2.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2520 (27.2.1926)
Date
1926-02-27
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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MU-M. m vSnE 1 Men, Mener Mor-aenMuns remissto« «ratlanns t Paris, 26. Feb»»r. Wie der ,HempS" MZ Bukarest Nrekdet, habe daS Käbinect Bratianu feine Demission überreicht. Der Berichterstatter fügt hinzu, der Rücktritt sei zwar noch nicht offiziell, doch betrachte die Opposition die .Krise als b e r e i t s eröffnet, b<i sie hem Ministerium daS Recht äbfpreche, nach der Niederlage bei den Komnmnalivlchlen weiter im Amte zu bleiben. Ucber die Bildung eines neuen Kabinetts könne nra-n noch nichts sagen, da, wenn auch logischerweisc die Opposition die Regierung bilden sollt-e, man allgemein an eine solche Lösung noch nicht glauben wolle. Inland. Wieder eine Hetze gegen den Minister Benesch. Das Wiener Tagesorgan der Hakenkreuzler nirmnt wieder Sic Gelegeiheit wahr, Oesterreich neue Feindschaft zu schaffen. Es widn«t gestern über den Besuch des tschechischen Außenministers Benasch in Wien, dem dieser Tage ein Besuch des Leiters des BllndrSpressedienstes, Ministers Ludwig, in Prag vorangcgangen war, die folgenden Winke: „Tie im Borjahre geplante Wiener Reise des tschechischen Außenministers Dr. Benesch wurde bekanntlich „mit Rücksicht auf die geplanten Demonstrationen der Hakerrkreuzler" ab-' gesagt. Tos war das Klügste, was Dr. Benesch tun konnte. 4dm will er abermals den versuch unternehmen, nach Wien zu reisen. Wie verlautet, foTl er am 6. März hier cmtrcjfcit. Tr. Benesch hat sich abermals einen ungünstigen Zeitpunkt erwählt. Denn es ist wohl klar, daß ein Wiener Besuch des tschechischen Außenministers just in dem Augenblick, da in Oesterreich die Anschlußfrage auf immer breiterer Grundlage wenigstens in wirtschaftspolitischer Hinsicht praktisch ins Rollen gekommen ist, nicht Widerspruchslos hmgenommen werden wird. Wahrend selbst unsere Regierung sich über dich: Tatsachen nicht mehr achtlos hinwegsetzen kann, will nun plötzl i ch Tr. Benesch, der fanatische Verfechter des Planes einer Art neuer Tonausöderation unter tschechischer Vorherrschaft, herein platzen und durch einen Besuch in Wien unsere Staatsmänner zwingen, bei den offiziellen Empfängen von den „guten Beziehungen" zwischen Oesterreich und der Tschechoslowakei zu faseln und den gegen dm Anschluß gerich'ettn Quertreibereien damit einen Rückhalt zu bieten. Für den Kenner der politischen Verhältnisse ist diese geplante Reise Dr. Benesch' nichts anderes als eine aufgelegte Provokation der;u 95 Prozent anschlußfreundlich und gegen die Tschechoslowakei eingestellten deutschen Bevölkerung Oesterreichs.. Dazu komm: noch, daß die Wiener Reise Dr. Benesch' anscheinend mit vorbedacht genau in jene Zeit fällt, m der alljährlich in ganz Oesterreich die großen Gedenkfeiern für die Märzgefallenen Sudetendeutschlands stattftnden. Das wird in der Bevölkerung gewiß die richtige Stimmung für den Empfang Dr. Brnesch' abgeben." gung betreffend den Mischen FviedhofsgruNd". Im Jahre 1666 wurde ein „Kays. Consens über den mit gomainer Judenschaft den 18. Deeembris 1655 aufgerichteten Vergleich" herauSgogeben. Dann folgt ein „Stolagebührvertrag zwischen der Pfarre Sankt Stefan und den Wiener Juden". Das denkwürdige Jcchr 1670 ist durch drei Akte vertreten, die sich sämtlich auf die Austreibung dtt Juden beziehen. „Revers der Judenschaft Gatts Ackher betvf.", heißt der Kaufvertrag über den Friedhof in der Seogaste, der damals das Eigentumsrecht der Juden au diesem Grunde wahrt«. Es sind aus dem 17. Jahrhundert ferner noch vier Akte vorhanden, die sich mit Frioichofsangelegenhelten beschäftigen, wie es nach der im Jahre 1670 erfolgten Judenaustrewung nur sÄbstverstäichlich ist, und erst vom 18. Juni 1691 ist ein« Urkunde des Grasen von Kaunitz, betreffend die Jüdengemeinde in Kaunitz, auf Pergament vorhanden. — Das Ateste Gsburtsbuch ist aus dem Jahre 1784, das älteste Sterbebuch aus dem gleichen Iah« un) auch das erste offizi-elle Sitzungsprotokoll in Misch^eutscher Sprache trägt die Jahreszahl 1784. Das erste Trauungsbuch ist erst aus dem Jahre 1785. Wie man sicht, jür den Historiker reiches Material, dar nur zum geringsten Telle bisher verwertet wurde. Es wäre auch noch zu wünschen, daß das Präsidium -der KultuLgvmemde den komplizierten Weg zur Erreichung der BerösientlichungserLaubnir vereinfachen möge. Denn soll ein Archiv Ächr nur eine tote Sammlung vergilbter Akten sein, sonder« eine Institution, die berufen ist, zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu vermitteln, nmß eden Weg zum großen Publikum finde,», und «ngekchrt wird sicherlich auch die Oeffentlichkeit durch Verwahrung wichtiger F a» miliendokumente im Archiv ihrer Wertschätzung und ihrem Interest« Ausdruck geben. Nur in intensiver Zusammenarbeit mit den breitesten Volksschichten kann ein öffentliches Archiv sowohl der Wissenschaft als auch dem Lebe« dienen. An beiden Teilen liegt es jetzt, diese Zusammenarbeit zu ermöglichen, zu erleichtern Md zu fördern. „Sott Stimm" im städtische» SlektriMtswerk. Ein« dringliche Anfrage im Gemeinderat. In der gestrigen Gemeinderatssitzung, in der eh« Reihe von Geschäftsstücken erledigt wurden — so wurden unter anderem auf Antrag des Stadtrates Sieg! fast 11 Millionen Schilling für Wohnhansbanten, 785.000 Schilling für Anschaffung von Motoren und Fahrschaltern bei den Straßenbahnen und eine BeitragSleistnng für die Auswanderungsaktion ehemaliger Kriegsteilnehmer nach Ksül-Orda in der Kirgisenrepublik, die etwa 1000 Personen umfaßt, bewilligt —, stellten die Christlichsozialen Stöger und Untermüller einen Dringlichkeitsantrag, wonach die Gemeinde aufgefordert wird, eine Untersuchung in der Defraudationsaffäre der Betriebsräte des städtischen Elektrizitätswerkes, Rohner, Zeuner und M l i e k o, durchzuführen. Wenn die Gelder, um die es sich hierbei handelt — so hieß es in der Anfrage —, auch nur Gewerkschaftsgeldcr, keine Gemeindegelder sind, so liege es doch im Interesse der Gemeinde und der Angestellten derselben, unverzüglich und in voller Oeffentlichkeit Klarheit über diese Angelegenheit zu schaffen. In seiner Begründung führte Gemeinderat Stöger ans, daß es sich bei dieser Defraudation nicht etwa, um die Entgleisung einzelner, sondern uni eine Korruption in einer Reihe von B e r t"r etungskörpern handle, die in beängstigendem Maße anwächst. Was bisher über den Unterschleif bekannt wurde, scheint noch nicht alles zu sein. Es ist zu befürchte«, daß diese Mißstände durch Versäumnis der Kontrolle einreißen konnten, und deshalb sei es hoch an der Zeit, die Schuldigen aus den Reihen des städtischen Personals zu entfernen. Diesem Dringlichkcitsantvage wurde die Dringlichkeit nicht zuerkannt, tveshalb sich auf den Bänken der Opposition großer Lärm erhob. Rufe, wie „Es ist ein Skandal! Defraudanten werden geschützt! Wahrscheinlich ist zu wenig gestohlen worden! Wegen 200 Millionen steht es doch nicht dafür! Das Landesgericht wird zu klein werden! Es werden noch mehr dazu kommen!" wurden laut. Bürgernreister Seitz suchte beruhigend einzuwirken und erklärte die Ablehnung des Dringlichkeitsantrages damit, daß bereits von der Direktion der Elektrizitätswerke eine Untersuchung in dieser Angelegenheit eingeleitet wurde. Soafnlti etnofrotlfdie KorruPtlonsMe. In einer Wählerversammlungsrede beim „Grünen Baum" 'chrotete Abgeorneter Kunschak die in den letzten Wochen rekannt gewordenen Korruptionsfälle in der sozialdemokratichen Partei weidlich aus. Er erinnerte daran, daß die Sozialdemokraten vor Wechnachten die Auflösung des Nationalrates forderten, jetzt aber sehr schweigsam geworden seien. Die Lust an der Vornahme von Neuwahlen hätten ihnen die letzten Korruptionsfälle ausgetrieben. Vor kurzem sei im Gaswerk der dortige sozialdemokratische Führer abgetan worden, weil ihm verschiedene Unregelmäßigkeiten nachgewiesen wurden. Am Dienstag sind zwei solcher Führer aus dem Gemeindedienst entlasten worden. Vorige Woche kam die Affä« mit der Winex, heute über die Defraudationen im Elektrizitätswerk, wo unter den Händen von Gewerkschaftsführern HundertevonMillionenverschwuuden sind. Die Aufdeckung der Skandalaffären will kein Ende nehmen und es wurde dadurch sine Atmosphäre geschaffen, die die Sozialdemokraten für die Durchführung von Wahlen durchaus nicht günstig halten. Re unzufriedenen Aroler. Der Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten des Bundesrates — so was gibt es nämlich auch — ließ sich gestern vom Bundeskanzler Dr. Ramek einen Bericht über die Lage erstatten, die durch die sogenannte Mussolini-Rede geschaffen wurde. Die Tiroler Bundesräte erklärten, die Mitteilungen des Bundeskanzlers nicht als befriedigend ansehen zu können. Maffenklagen von Penstoniste« gegen die Gemeinde Wien beim Berfassnngrgerichtrlios. Zweihundert städtische Pensionisten, darunter ehemalige Amtsdirektoren und Leiter der städtischen Bezirksämter, werden demnächst gegen die Gemeinde Wien beim Versastungsgerichtshof eine Klage überreichen, wejl sie gelegentlich der letzten Besterstellnng der aktiven Gemeindeangestellten durch Dienstvorückung übergangen wurden. Die sogenannte Automatik, wonach. den Pensionisten dieselben Besserstellungen wie den aktiven Angestellten zugesichert sind, wurde »ieSmal, wie Stadtrat Speiser in öffentlicher Gemeinderatssttznng erklärte, außer Kraft gesetzt, weil von den Gemeindeangestellten derzeit viel höhere und anstrengendere Dienstleistungen gefordert werden. Ueber diese Äußerung lud die Pensionisten sehr ungehalten. Kurze Nachrichten. Der Austausch der Ratifikationsurkunden Über das' dsutschranzösllche Handelsabkommen hat heute in Paris stattgefunden. DaS Abkommen tritt in der Nacht vom 88. Februar zum 1. März m Kraft. Das Gesetz über die Steuererrfläßigung in Amerika ist vom Präsidenten Coolidge unterzeichnet worden und somit in Kraft getreten. General P a n g a l o 8 hat mitgeteilt, daß er sich demnächst noch Italien begeben werde, um mit Mussolini über die beide Lamer interessierenden fragen zu beraten. Der ehemalige Leiter des Prestobureaus im italienischen MinilstevpräWum, Cesare Rossi, der in der Malteotti-Angele- «vlbeit t-mwrMlittiert evscheint. ist nach <miü**** -27. fcfotttff 19% Xfc Tagesbericht. varach Kahme »g Fahre av. Wir erfüllen eine freudige Wicht, wem» vir der Mt W erst zugekommenen Nachricht Raum geben, daß Baruch K aha nt in Ploesti, der rumänischen Kleinstadt, am 1. Jänner d. I. das Patriarchenalter von 90 Jahren erreicht hat. Den Zionisten d» alten Garde-, die zu Herzls Zeiten und nach seinem Tode in Wie« für den Zionismus gewirkt haben, braucht man nicht erst erkläre^ wer Baruch Kahane ist. Bis zu Kriegsausbruch, der ihn nach feinem ZuständigkeitÄmid Rumänien zurückscheuchte, lebte Kahaue in Wien. Er und seine inzwischen verschiedene Frau führten ei« ärmliches, karges Leben, erfüllt von der einen gwßen Idee, alles, was sie in einem tätigen Leben erwachen hatten und was st? sich vom Munde absparten, zur Förderung des Zionismus, zur Stärkung des Jüdischen Nationalsonds zu verwenden. Der Keren-Kajemech-Landesstclle Oesterreich, die damals unter Leitung Dr. E. M. Zweigs stand, gelang es 1909, Kahane zu bestimmen, daß er sein Testament in eine Stiftung von 100.000 Franken umwandelte, die den öderen Kajemech in Stand setzte, in der Kolonie Ben Schemen die fortab „Dioschaw Kahane" genannte Arbeitersiedlung zu errichten. Große Begeisterung erweckte es am Hamburger Zionistenkongreß, als von der Tribüne diese erste große beispielgebende Stiftung verlautbart wurde. In der Folge hat Kahane die Zinsen, welche ihm ans dem mit der Stiftung verbundenen Leibrentenvertrag gebührtet!, immer wieder zu neuen Zuwendungen an den Nationakfonds bellützt, um den Moschaw Kahane durch Einführung der Geflügelzucht nftv. auszugestalten. Es ist bezeichnend fitt die Seelengröße dieses Mannes, daß er seinen 90. Geburtstag durch eine neue 100.000-Lvi- Spende gefeiert hat. Seine Zutvendungen haben hiemit bereits die Summe von 6000 Pfund Sterling erreicht. Die Versammlung der Keren-Kajmreth-Kommissäre Wiens vom 23. d. beschloß, Kahane he-rzlichst zu beglückwünschen. Alle Zionisten Oesterreichs und weit darüber hinaus schließe:: s»S» diesen Wünschen voll Dankbarkeit an. Staatsrat Rene Worms gestorben. Aus Paris wird uns berichtet: Der vor estrigen Tage« im Ätt-er von 67 Jahren hier verstorbene StaatSrat Reue Worms zählte zu den angesehensten Vertretern der sozialen und staatspolitischen Wissenschaften. Geboren in Rennes als Sohn des berühmten Rechtsgolehrten Emil Worms, erwarb er sich bald nach Absolvierung seiner Studien durch sein umfastendes Wisten einen, über die Grenzen Frankreichs hinausrsichenden Namen. Er wurde Professor für soziale und Rechtswissenschaft an der Rechtsfakultät von Caen rmd später an der Pariser Sorbonne, wo er eine Zeitlang auch Professor Henry B e r g s o n in der Lehrkanzel für Milosophie vertrat. Sein Hauptwerk „Die Philosophie der sozialen Wissenschaften", von dem ein Teil erschienen ist, konnte er nicht mehr vollenden. Er war der Gründer des titt-eonationaleu In-- stituts für Soziologie und Chefredakteur des Organs dieses Instituts, der „Revue de Sooiologie". Der Verstorbene, der auch verschiedene hohe öffentliche Aemter bekleidete und schließlich StaatSrat wurde, bekannte sich mit Stolz MM Judentum und nahm an den sozialen und kul-! iurellen Arbeiten der französischen Juden regen Anteil. Nene Worms besaß das OMerskreuz der Ehrenlegion und sein früher Wgang wird von der gesamten französischen Presse und der wissenschaftlichen PMizisttk als schwerer Verlust für die wistenschaftlich-. Welt aufrichtig bedauert- »er Rttualmordwahnstm». Kostmo, 26. Februar. In dem bei Kowno liegende« Städtchen Eirogole hatte dieser Tage der jüdische Ladenbesitzer Machisjahu G a d seine 14jährige Tochter gezüchtigt. Als man! aus dem Hause das Weinen des Kindes hörte, stürzten die christlichen Nachbarn ins Haus und nahmen den Juden mit der Begründung fest, daß er angesichts der herannahenden Osterfeiertage die Absicht habe, ein christliches Kind zrt Ritualzwecken zu „schlachten". Auf Grund dieser Angaben wurde von -der Ortspolizer eine gründliche- Hausdurchsuchung durchgeführt. Die antisemitischezr Vereine benutzten diese Gelegenheit zu einer Hetzkampagne. Die jüdische Ortsbevölkerung lebt in einer schweren Panik und ersuchte den jüdischen Sejmiklub mn entsprechende Intern vmtion. ■ Ae Berfkcherungsaktion des Kere« Kajemeth. Bekanntlich hat das Keren-Äojemech-Hauptbmeau vor Ich- Nesstist diese Aktion in einer Reihe europäischer Länder, Wie auch' in Palästina selbst, eingeleitet, um die Mittel deS Keren Kajemech M starken und die Investierung von Prämien in Palästinawcrten möglich zu machen. Zur Stärkung dieser Aktion und Klärung diesbezüglicher Fragen hat das Keren-Kajemeth-Hauptbureau Herrn Dr. E. M. Zwei g, Leiter des Departements für Testamente, Stifttmgen und Versicherungen, noch Europa entsandt. Genannter amtiert int Bureau der Keren-Kajemech-Vorsicherungsabteilung für Oesterreich, Wien, 1. Bez., Kärntnerstraße 28 (Telephon 77486), und ist dortjelbst bis auf weiteres von U bis 1 Uhr täglich M sprechet- 8t» folgenschwerer Kamineinsturz. Aus Luxemburg wird gemeldet: Bei der Reparatur eines großen Kamins aus der M i ch e v i l l e h ü t t e bei Esch stürzte der Kamin unter riesigem Getöse plötzlich ein und begrub ein« größere Zahl der bei der Re-- paratur beschäftigten Arbeiter unter sich. Bisher wurde«! a ch t L e i ch e n ans den Trümnwrn gezogen, doch dürfte sich die Zahl der Opfer noch erhöhen. Die Ursache des Unglücks ist noch nicht asklärt. »

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