Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2519 (26.2.1926)
- Date
- 1926-02-26
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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fft. UW , DM, Fres^g Wiener Mseftenzekuns 36. ^eSrttär 1936 Äftf f Kunst, Bühne, Buch. Siumal und nicht wird«. „Banknote«.- — Modernes Theater. Diese Freude! Pflichtgemäß setzte ich mich hin, das Re- 1 jerat zu schreiben, tief bekümmert, wie ich daS anfangen soll. Da erreicht mich die Nachricht, daß daS Stück (samt der Begleitmusik) unverzüglich rrach der Premiere abgesetzt wurde. Ein herrliches Gefühl der Befreiung, diese Komödie nicht anzeigen zu müssen. Herrn Direktor Körner hätte die Nichtaufführung der Komödie „Banknoten" von Felix Langer ein hohes Pönale gekostet. Er tat gut daran, das Pönale auf die Besucher der Premiere abzuwälzen. Sie empfanden es gar nicht so schmerzlich. (Staunenswert, wie urteilslos das Theaterpublikum ist.) Wir aber dürfen uns den Schauspielern zuwenden und feststellen, daß fast alle Mitwirkenden daS unmögliche Stück bewundernswert gut spielten. Der anmutige Herr Ley und der treffliche Herr Witt mann sind besonders bervorzuheben. O. A. Lar Sitfusfeft der Bühnenkünstler. Das Programm, das gestern veröffentlicht wurde, ist Mittlerweile um einige neue Sensationsnummern bereichert worden. H a n s i N i e s e wird als Dompteuse einer imposanten Elefantengruppe auftreten. Auch Lilly Mar borg vom Burgthoater wird das Publikum mit einer aufsehenerregenden Tierdressur überraschen. Alle Komiker Wiens haben sich vereinigt, um dem Feste durch Intermezzi und Zwischenaktsnummern eine besonders heitere Note zu geben.. So werden u. a. zum ersten Male in der Manege erscheinen die Komiker Grünbaum, Hofer, Moser, Waldemar, Mayerhofer, Häußermann, Glawatsch, Farkas, Pirk^ Franz, Jmhoff, Artur und Emil Guttmann. Eine besondere Neuheit fesselnder Art wird das Auftreten sämtlicher Girls von Wien bilden. Die Vienna-, Donau-, Champagne«, Apollo- und andere Girls werden eine Monster-Tanzmld Gesangsnummer bieten. Der Vorverkauf der Karten wird heute vormittags an der Tageskassa des Zirkus Hagem« b e ck sowie in den Bureaus der Concordia, 1. Bezirk, Rudolfsplatz 12, und des deutschösterreichischen Bühnenvereines, 1. Bezirk, Dorotheergaffe 6-8, eröffnet. Aus den Theatern. Burgtheater. Morgen, 7»8 Uhr abends, „Lady W i n'd e r m e res F ä ch e r". Alademietheater. Morgen, Vs8 Uhr abends, „Unterwegs." Operntheater. Morgen, 7 Uhr abends, „H o chz e t t i m Fasching." R e d o ü t en s a ä I: Motgm, 7*8 a I I»i t«* s o ire e." ' Deutsches V o l k 8 t h s a t e r. Heute, 7,8 Uhr abends, Erstaufführung des Lustspiels „Dis neuen Herren" (1.88 nouveaux messieurs) von Robert de FlerS und Francois de Croisset. Raimund-Theater. Morgen und Sonntag, 7,4 Uhr nachmittags, „Aschenbrödel." Renaissaneebühne. Hansi Niese gastiert Sonntag, V-4 Uhr nachmittags, in der Gesangsposse „Die Näherin." Modernes Theater. Täglich, 8 Uhr abends, „Sensation" — Sonntag, 7?4 Uhr nachmittags, Tanzveranstaltung Thea v. Uyy und Ernst Walt. Ronacher - Operettentheater. Sonntag, 7,4 Uhr nachmittags, bringt ein Ensemble des Deutschen Volkstheaters den Schwank „Die vertagteNacht"z«r Darstellung. Volksoper. Die für heute angesetzte Premiere von Julius Bittners Operette „General o'a m o u r" mutzte infolge Erkrankung einer der Hauptdarstellerinnen, Fräulein Mizzi Weiß mann, die sich eine schwere Kehlkopfentzündung zugezogen hat, auf Mittwoch den 3. März verschoben werden. Statt dessen geht „Der Bettelstudent" in Szene. Beginn halb 8 Uhr. Die für heute gelösten Karten behalten entweder für die Premiere am 3. März ihre Gültigkeit oder können an der heutigen Abendkasse für die heutige Vorstellung umgetauscht werden. Ernst Tollers „Entfesselter Wotan" gelangte an der Berliner Tribüne zur Uraufführung. Im Mittelpunkt des Stückes steht der Friseur Wilhelm Dietrich Wotan, der sein Volk erlösen will, indem er es nach Brasilien führt. Ein ehemaliger Offizier und ein jüdischer Schieber sind die Helfer des Kolonisators. Die Auswanderergenossenschaft bricht aber zusammen, der „entfesselte Wotan" wird m Schutzhaft genommen. Ralph Artur Roberts tvar in der Hauptrolle hervor ragend. Jüdisches Künstlerkabarett. Heute und morgen gelangt im jüdischen Künstlerkabarett, 2. Bez., Praterstraße 60, bte Komödie „Der betrogene Mann" zur Aufführung. Das Programm des Publikums. Das . norwegische Philharmonische Orchester hat einen interessanten Versuch gemacht, die Zusammenstellung des Programurs dem musikintereffierten Pu- Mum selbst zu überlassen. Bor seinem nächsten großen Konzertabend hat das Orchester bvkanntgegvben, daß das Programm eine Ouvertüre, eine Suite oder ein anderes Orchesterwerk und eine Symphonie enthalten solle. Doch welche Stücke in diesem Rahmen gespielt werden, kann das Publikum selbst bestimmen. Jeder hat Gelegenheit, biis zum drittletzten Tage vor dem Tlbend seine Proarammwünische dem Orchester schriftlich mitzuteilen. Die Wahl der Stücke wird dann durch die jeweilige Mehrheit in jedem Programmpunkt bestimmt. Jüdisch« EnzhklopLdie. Die Herren Dr. Georg Herlitz und Dr. Bruno Kirschner, Berlin, ersuchen uns um Aufnahme folgender Mitteilung: Zahlreiche Anfragen geben unz Veranlassung. bekanntzugeben. daß die von uns seit sechs Jahren vorbersitete Jüdische Enwklopadie im Manuskript fast vollständig iertiMstellt :st und die Druckerei bereits seit September 1925 an der Herstellung des Werkes acheitet. Die Jüdische Enzyklopädie, ein für die weitesten, auch nichtiüdische Kreise bestimmtes Nachschlagewerk des gesamten jüdischen Wissens auf wissenschaftlicher Grundlage, wich voraussichtlich drei umfangreiche Bänd« in Lexikon formal umfassen. An den Text schließt Ach ** Eedchnt«« Mshirrt« AM. dex zahlreiche Külder, Land-. Nach Palästina ist Passage erster Klasse (Marseille—Jaffa tour und retour) billig zu verkaufen Näheres ln der Administration des Blattes Im Vtrlyg R. L ÖVIT, Vian, I. FleUchmarkt 1 Die Schriften von Voltaire Mat ammmuttM, 9(wNm "" am***, Bvosdblfeii * M.— “ Gebunden S U.~ Das Reckt zu leben und die Pflicht zu sterben Sozialphilosophische Betrachtungen BvoadHert 5 fiebernden S S>N lieber Reimen BeWknofuog von Vorurteilen und Aberglauben, vqn blWchalfil BroadM S *80 Gebunden » t!» Fürst Bismarck und der Antisemitismus der Menschenfreund und Vorifimpfer für hfivOetlchtuber die kutturfem(Sj[däen ökonotmschen undpolifiscfien Grunätegan' derÄntisemitlsimi, BHMdhlerl S 430 Gebunden S «10 Philosophie des Strafrechts Gespräche mit Popper-Lynkeus Preta gebunden S 0.— Bachhandlang k.LÖW'rr,I.,Rotentnrmjtr22 JÜDISCHES KÜNSTLERKABARETT ' II., Prateretrasse 60 / Leiter; Max Streng Heute und morgen, 7t9 Uhr abends Neu! Neu! Der betrogene Mann große Lachkomödie Ausserdem reichhaltiges Programm jüdischen Persönlichkeiten der Vergangenheit und Gegenwart dar. Die Zahl der Mitarbeiter aus dm meisten Ländern mit jüdischer Bevölkerung beträgt bereits 170 jüdische Gelchrte und Schriftsteller aller Richtungen, darunter die ersten Namen der jüdischen Wissenschaft, der Literatur, des politischen Lebens usw. Die fachliche Redaktion der Beiträge Mögt außer den beiden Herausgebern. Dr. Herlitz und Dr. Kirschner, den Herren Prof. 1 Dr. Jsmar Eibogen (Literaturgeschichte), Dr, Josef Meist (Geschichte), Dr. Max Soloweitschlk (Bibelwissenschast), Doktor Felix A. T h e i l h a b e r (Biographien), Dr. Robert Weltsch (Moderne Judenfrage) Und Rabbiner Dr. Max Wiener (Religionswissenschaft). Um peinlichen Mißverständnissen und Verwechslungen zu begegnen, betonen die Herausgeber, daß weder sie noch der; Jüdische Verlag. Berlin, in dem das Wer! erscheint, an irgend eine Stelle (Gemeinden, Organisationen oder Private) mit der Bitte um finanzielle Unterstützung herangetreten sind. Auch gegenüber den leider von gewissen Seiten verbreiteten Gerüchten, die Jüdische Enzyklopädie werde überhaupt nicht erscheinen, genügt es, auf obige Mitteilungen hinzuweisen. Der genaue Termin des Erscheinens der Bände — im Äaufe dieses Jahres — wird noch befanntgegeben. karten, Knnstbeilagen nsw. enthält und für den die Unterlagen 1 ebenfalls bereits vollständig vorliegen. Ter Porträtteil stellt eine lückenlose Zusanimensassung von Bildern aller hervorragenden Nadioprogramm. Heute Freitag den 28. Februar. 16 Uhr 18 Min.: Konzert. Aus dem Opernreperlotre der Woche. Mttwirkend: Opernsüngerin Grete Radrag. — 18 Ubr 10 Min.r Wochenbericht für Sport und Fremdenverkehr. Oberbanrat Ingenieur Deinlein. — 16 Uhr 2b Min.: Astronomischer Kurs. II Uhren- und Zeitkontrolle. Dr. H. Krumpholz. — 19 Uhr 10 Min. r Französisch. - 19 Uhr 40 Min. r Englisch. H. - 20 Uhr 16 Min. r Konzertakademie. R. Wagner: Ballade der Senta aus ..Der fliegende Holländer": A. Catalinir Arie aus „l.» Wally" (Enben, ne andro lontana), StaatSoperniängerin Marte Remeth; Ätzet r Arte aus „Perlenfischer"; DelibeS; „Coppeliia", Valse (Operusängerin Paula Hentke; Cellovorträger Beate Reichert); Strauß: Allerseelen; Marx: Hat dich vie Liebe berührt; Weingartner: Ltebesfeier (Kammersängerin Wanda Achsel-ClemenS). Am Flügel: Professor Erich Meller (StaatSover). - 21 Uhr 1b Min.: Heiterer Wiener Vortragsabend »usammengestellt und teilweise verfaßt von Edmund Skurawy). vereine. VorlrSge and Bersammlungr«. ZionistisckieBezirkSsektion Leopoldstadt. Heule, 8 Uhr abends, im SektionSheim, 2. Bez., Zirkusgasse 33. Vortrag Rabbiner Dr. Wundermann Mer: „M o r e n e b u ch t m." Predigt im Pazmanitentempel. Heute um a/*6 Uhr abends während des Abendgotle»dienstes Predigt des Herrn Rabbiners Dr. S. F u n k. Klub radikaler Zionisten in Oesterreich. Montag den 1. März um 8 Uhr abends nn Cafe Wiener Bürger, 2. Bez-, Praterstraße 11, Vollversammlung. Diskusstonsabend. Themar Aktuelle Fragen. In schwerer Notlage^ Ein jüdischer Kriiegsinvalider sprach in unserer Rodaktion vor und ersuchte uns, die jüdische Oeffentlichkeit aus seine schwere Notlage aufmerksam zu machen. Seine Frau lag bis gestern im Wiedener Krankenhaus, er seDst hat -in der Zwischenzeit die beiden Kinder in: Alter von 14 Monaten und drei Jahren betreut. Die Mutter ist leider bettlägerig, er selbst ist erwerbslos. Dringende Hilfe tut not. Spenden sind zu richten an: Moses Unger, 10. Bez., Wa'ldgasse 35, Tür 10. tzerichtssaal.. Sie Sinltoten der Kaufmännischen Bant vor dem Strafgericht. Auch gestern dauerte der Andrang d'er Zuschauer ungeschwächt an. Nach Eröffnung der Verhandlung stellte Der- .teidiger Dr.'Herrdegen den Antrag auf Einvernahme des Rechtsanwaltes der Kaufmännischen.Bank, Dr. Bogner, darüber^ daß sämtliche Funktionäre der Bank im guten Glauben an ihre Bonität gewesen seien. — Staatsanwalt Dr. H e itinger erklärt, er habe nichts gegen die Bernchmung des Dr. Bogner, könne aber nach dem, was das Beweisverfahren ergeben habe, vorläufig auf,die beantragten Zeugen nicht vorzichten. Der Gerichtshof bchrelt sich die Beschlußfassung vor. - Rechtsantvült Dr. Leo Budil war Verwaltungsrat der Kaufmännischen Bank und gibt Auskunft über die im Ver- Wattungsrat vorgebrachten Kreditanträge. Es wurden dann noch einilge Zeugen vernommen sotvie die ^letzte Bilanz der Kaufmännischen Bank besprochen, die ein sehr bedeutendes Defizit äuswies. Handelsschnldirektor Weyde war Ausgleichsverwalter bei der Kaufmännischen Bank. In seinem Bericht erwähnt er schr auffällige Umstände bei den Spekulationsk o n t i von Direktor Oswald, Ferdinand Fischer und des Beamten H ü b n er - P r akis ch. Der Sachverständige führt in seinem Bericht, den der Vorsitzende verliest, aus: Die kaufmännischen Kredite würden teilweise ohne richtige Üeberlegung, ohne' richkUge Ueberprüfung der , Sachlage gewährt. Das Konto Dr. M o l t e r e r wies ein Passivsaldo von 1,9 Milliarden auf, wofür eine Deckung, v o n 400 Millionen vorhanden war. (Entvüstungsmfe im Zuhörerraum.) Der. Prdzeß wird heute fortge- Mi. ' Durch den Misitärarzt bei der Musterung invalid gs worden. Unter den Jnvalidenverhanölungen, welche in den letzten Tagen den Verwaltungsgerichtshof beschäftigten, besano sich eine, die ein seltsames Nachspiel zu. den Krregstaaen bildet. Der Landsturmmann Michael S t r a-s f ti c r nahm, ohne eingerückt zu sein, die Invalidenrente für sich in Anspruch, Werl ihm bei der Musterung im Jahre 1916 dun? den rücksichtslos und ungestüm amtierenden Militärarzt der r echt e Arm ausgerenkt („Auskeaelung durch schroffes Heben des Armes") worden sei. Nach oem Gutachten des ärztlichen Sachverständigen bei der Jnvalidenschätzungskommission handelte es sich um eine Schüttellähmung des rechten Armes. Da festgestellt wurde, daß Straffner schon in der Schule mit der linken Hand schreiben mußte, wurde angenommen, daß nur die Verschlimmerung eines schon früher bestandenen Leidens . durch ein militärisches Ereignis (Verletzung des Armes durch unvorsichtiges Hantieren des Militärarztes bei der Mustenmg) vorlag, uno wurde demgemäß dem Rentenwerber von der Jnvalidenentschädigungskommisston Klagenfurt nicht die volle Rente, sondern nur eine Teilrente zugesprochen. Infolge des vom Bundesministerium für soziale Verwaltung gestellten Ueberprüfungsantrages hat nunmehr der Verwaltungsgerichtshof auch den Teilrentenzuspruch als rechtswidrig aufgehoben, weil, wenn auch in der Präsentierung schon eine Heranziehung zur Militärdienstleistung, gelegen ist, zur, Begründung eines Rentenanspruches doch eine militärische Dienstleistung yätte Nachfolgen müssen. Da aber der Rentenwerber überhaupt keinen Militärdienst leistete, fehlen die Voraussetzungen für eine „Verschlimmerung des Leidens durch, imutärische Ereignisse". Der Vorfall bei der Musterung sei nicht erwiesen worden. Freispruch einer Kindesmörderin. Am 19. September des vorigen Jahres wurde im Haust 15. Bezirk, Zinkgasse 4, in einem Gangklosett die Leid)e eines neugeborenen Kmdes gefunden. Es wurde festgestellt, daß die im Haust bei ihrer Tante wohnende 18jährige Hausgehilfin aus St. Georgen am Wald in Niederösterreich, Marie Just er, kurz vorher em Kind zur Welt gebracht und es getötet habe. Die Juster war als Hausgehilfin auf verschiedenen Plätzen tätig, zuletzt seit September 1924 bei einem Kaufmann. Ettva zwei Monate nach ihrem Dienstantritt kam es ihrer Angabe nach zwischen ihrem Dienstgeber und ihr zu einenl intimen Verhältnis. Sie hatte schon früher mit einem Straßertbahnbediensteten ein Liebesverhältnis. Im Mai 1925 brach sie die Beziehungen zu ihrem Dienstgeber ab, weil er ihr versprochene Geschenke Nicht gab. Am 1. Juli verließ sie den Dienstposten. Sie gestand, in der kritischen Situation ein Band d e Ni K i n d u m d e n H a l s geschlungen zu haben, daß es keine Luft bekam. Der Tod des Neugeborenen ist durch Würgen und Drosseln erfolgt. Die Aerzte stellten aber aud) Brüche ani Körper des. Kindes fest. Die Psychiater erklärten, daß von einer Geistesschwäche oder Geisteskrankheit der Angeklagten keine Rede sein könne. Sie habe die Tat auch nicht in einem Zustand der durch die Geburt yervorgerufenen vorübergeheuben Geistesstörung verübt. Gestern hatte sich die Juster vor dem Schwurgericht zu verantworten. Die Geschworenen, darunter v: e r. F r a u e n, beantworteten die Hauptfrage auf daS Verbrechen des Kindesmordes mit 12 Nein, die Eventualfrage auf fahrlässige Tötung mit 12 I a. Die Zusatzfrage auf abwechselnd« Srnnesverwirrnllg wurde mit 12 Ja beantwortet. Auf Grund dieses Berdntes verkündete der Vorsitzende den Freispruch der Angeklagten.