Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2518 (25.2.1926)
- Date
- 1926-02-25
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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drke 8_Wien, Donnerstag_ Wiener Mgggciiartftfffg' "" '" * SS. Mruav 1SS6 SK. DM-' MitMaLterLichen Genveiindo. Ter älteste bis jetzt a-nsgesundcire. km historische ll Mnsenm anfbeitvahriie Grabsteiir stäinmt ans denr Jahve 1281, ist also älter als die erste urkundliche Er- »vühlmnA des jüdischen FrM>ofes und der alten Baseler Gesireinde. Es dirrste daher als sicher angenommen Nvwden. daß dort eine jüdische Geate:i>nde bevoits fern zwiÄften Jahrhundert ll'vstattden habe. Ende I9N sind nun zlvei Iveiteve jüdische >Gvatzsteine gestruden dwovren. Beide sind aus rotem Schwarzchrldeandstein. Ter eine, in der Höhe vwr 92 Zentimeter und nt der Breite von 32 Zerrtimoter, wunde im Hause zwm Ehrenfels, Ada rein sgaste 12, entdeckt, ist jeidoch n-icht sonderlich out erhalten. Besser erhalten ist derjenige, der ans den: Hos des alten^ Zeughanses amsoe^raben nmrde und von 1281 stammt. Er ist der einzige, bis setzt, der nachweislich ans dem alten Judensriedhof „zc Spalon" gesunden iv-urde. * Der Gnmmistrumpf und die ftine Halskrause. Tolans die dichter nur von der Schönheit der kleinen Füßchen schwärmten, die unter dein Rock kaum hervorluaten, brauchte di-e Tanre sich über die Beschaffenheit ihrer Fesseln nicht den Kops zu zerbrechen. Als aber dan« das Bein in die Erscheinung trat, da erkannte man mit Mißbehagen, wie sehr die dicken Fußgelenke die Linie des Beines aind di-e Grazie des Ganges beeinträchtigten. Tie Schönhcitsspezialisten begannen sofort mit der Veredelung der Fußknöchel, erfanden Gummibänder, durch die sie eingeschnnrt werden, und Massagen, die mit besondereil Salben vorgenommcn lverden. Während es' so mit verhältnismäßig geringen Mühen glückt, den Fesseln eine ertrag- Siche Form geben, so hat die häßliche Nackenlinie bisher allen Mühen der Schönheitsdoktoren gespottet. Wenn bei dein jetzt io modernen ganz kurzen Schnitt des .Hinterkopses sich allerlei Fettfalten und sonstige Unschönhciten zeigen, bann merkt sie Dame erst, wie kleidsam die Locken waren, die ihren Nacken neugierigen Blicken verbargen. Auch hier versucht man dttrch Massage einzuwirken, aber tvcnn das Rasiermesser den Nacken wieder ganz freilegt, so wird dadurch meistens die Berschönorungsacheit zunichte gemacht. Tie Mode, die ja stets bereit ist, der Tamenivelr in ihren Nöten Ku helfen, hat sich auch dieses Problems angenommen und schon mancherlei Hi'.ssiiiittcl bereitgestellt, durch die man die Mängel des Nackens verdeckt. Man trag: schmale Schals, die um den Hals geschlungen werden und mit den Enden auf den Rücken herunter - hängen; man trägt hohe Perlenhalsbänder, aber dieser Halsschmuck hat immer etwas Unorganisches und Gezwuilgenes. und so ist der neueste Aushilssireg, ans^ den die Schneider verfallen sind, die Einführung eurer steifen Halskrause, die fein gefaltet ist und dem kurzgeschnittenen Bubikopf eine pikanre Umrahmung verleiht. Dies: Krausen, die wie ein halber Pierrot-Kragen anssehen, erscheinen letzt immer häufiger in den neuen Pariser Modellen. Kunst, Bühne, Buch. Slowakischer Rationaltheater. „Rastclbinder." — Carl-Theater. Der zweite 'Abend des slowakischen Ensembl.es brachte e n anspruchsloses Lustspiel, „Rastclbinder", dessen biedere Heiterkeit man sich lhiitc gefallen lassen können, wenn nicht die Figur eines dumm gezeichneten und noch dümmer gespielten jüdischen Geld- Verleihers dem jüdischen Referenten dir Lust daran genommen hätte. Mit Ausnahme der Roll: des Juden wurde wieder ausgezeichnet gespielt, insbesondere von den Damen Rintöva und Qrszaaooe. p. h. ..Scheiden tut wohl." Neue Wiener Bühne. Dieser Schwank von Julius Horst, der hier uraufgcsührt Kunde, hat drei schr lange Akte. Die Länge der Akt: ist ihre Schwäche. Tenn stellenweise ist die Sache wirklich blödsinnig-lustig und man lacht. Wer aber hält di> langweiligen Intermezzi, die abgedroschenen Gemeinptätze und die sogenannten „Verwicklungen" ältesten Kalibers durch? Bis man zum Lachen kommt, ist man so ermiÄet, daß Scheiden wohl täte. Dieses Scheiden ist aber gar nicht ' so ernst zu nehmen, es scheint nur so, so lange man die „Assekuranz". d. h. eirrrn besseren Ersatz in sicherer Aussicht hat. Dq aber indiesem Stück die Liebe ohne Ansehen der Person waltet, kriegt sich der Ersatz' und die Eheleute bleiben brav beisammen. 7. In der Aufführung mar die Spielleitung Herrn Ranzenhosers das Bpste,;Die Lachstürine des Publikums waren nur selten dem Text, nicht immer auch der schauspielerischen Leistung, viel öfter dagegen der polternden, aufs Groteske eingestellten Regie/ zu verdanken. Gespielt wurde im allgemeinen gut. Von den Gästen bot sogar Marcel Be narb eine sehenswerte Komikrrleistung. Aber auch Christi Herman-Srorm wurde von Szene zu Szene besser und zum Schluß zeigte sich so etwas, wie Temperament und Talent. Gabriele Zervy suchte recht mondän einen Mann, und Willy Schumann, der Schwächste im Quartett, war kein schlechter — in jeder Bezichuug — Gatte. Die Hausschauspirler Franz Sch.öber uns Fritz Götze gefielen besonders in kleinen/ Episodenrollen. Fu der letzten Peit sind allzu oft die Schauspieler besser, als die Stücke. Eine schr wichtige Krisenursache. l. ih. Jas zirturfeft der Wiener MhnenMnftler. Die Vorbereitungen 511 dem großen Zirkusfeste der Wiener Bühnenkünstler, das Freitag den 5. März d. I. abends bei Hägen deck (Zirkusgasse) stattfindet, sind nunmehr so tvejt vorgeschritten, daß der größte Teil des Programms seststeht. Während der vergangenen Woche haben hervorragende Damen und Herren des ernsten und heiteren Theaters unter der Leitung des Oberregisseurs des Zirkus Hagenbeck, des berühmten Reiters Petoletti sein, mit den herrlichen Tieren geprobt und jo prächtige Ergebnisse erzielt, daß man sagen kann, die equestrischen Produktionen der Wiener Künstler und Künstlerinnen, die Dressurakte und die Clownpiecen werden als vollendete Leistungen der Zirkuskunst sich darbieten. Von den Nummern, die bisher fertiggestellt sind, seien vorläufig folgende erwähnt: 1. Quadrille zn Pferde: die Damen Marion Lessing t Renaissancebühne), Donik Rainer (Deutsches Bottstheater), Magda Sonja (Filmbühne), Balberg-Forst (Berlin), und dje Herren Andersen (Burgtheater), Fr ank-Medelsty (Reinhardt-Bühnen), Emmerich Reimers (Burglheater) und Balberg (Modernes Theater). 2. Fahrschule: die Herren Hennings (Burgtheater), Krön es (Deutsches Volksrheater), .Petoletti jun. (Zirkus Hagenbeck) und Philipp Zesta (Bnrgtheater). 8. Frecheitsdressur: Frau W 0 h l g e ul n t h (Bnrgtheater) mit vier schottländischen Pvuuys. 4. Jockeiakt: Solotänzer F. R. Fränzl vom Staatsopernballett. 5. Hohe Schule, geritten von Arnold K 0 r f f (Deutsches Volkstheater). 6. Dressurakt: Otto Treßler (Bnrgtheater) mit Hilnd mtb Katze. 7. Damenboxkampf, ansgeführt von den Solotänzerinnen des Staatsopernballetts, Tilly Lösch und Hedy P f u n d m c y e r. 8. Dressurakt: Raoul A 8 l a n (Burgtheater) mit dem tanzenden Ponny Lehmann. 9. Hunw ristischer Manegcakt, ausgeführt von den Herren: Oberregisscur Professor Georg Reimers, Hans M a r r (Burgtheater) und Karl F v r e st (Deutsches Volkstheater). 10. Auf dem Kutschbock: Fritz Werner lenkt den Jiakerwagen in die Manege und singt ans dem Kntschbock das Fiakerlied mit neuem Text. 11. Amazonenballett, ausgeführt von 16 Damen des Staatsopernballetts. Hiezu kommen lwch besondere Ueberraschungen, so eine lustige Dressurnummer Hansi Rieses, sowie heitere Prodllktionen, altsgeführt von hervorragenden Mitgliedern der Staatsoper. — Während der letzten Tage sind sowohl bei der Concordia als auch beim Bühnenverein hunderte voll Airsragen mtb Vormerkungen eingelangt, die allein schon crTcmtcu lassen, daß dieses Fest auch zu einem glänzenden Ere i g n i s der W i e n e r Gesellschaft sich gestalterl wird. Der Vorverkallf wird morgen Freitag an der Tageskasse des Zirkus Hagenbeck sowie in den Bnreans der C 0 ncordia. 1. Bez., Rudolfsplntz 12, und des dentschösterreichischen Bühnen verein es, 1. Bez., Dorothecrgassc 6-8, eröffnet. Aus de» Theatern. Burgtheater. Morgen, 7 Uhr abends. „E i n i d e a l e r G a t t e" (Theatergemeinde Serie C, rote). Sl t a b t m t e t b t a 1 e t. Morgen. tJiB Uhr abends. „Onkel Toni" (Abonnement IV. Gruppet. O v e r n t h e a t e r. Wegen Indisposition der Herrn Kammersängers P i c c a v e r gelangt heute, 7,8 Ubr abends, statt ,D e r M a S k e « b a l l" „R i g 0 l e t t 0" mit den Damen Kurz, Paalen, Konrath, Jovanovic, Petrini, den Herren GrosaveScu, Duhan, Madin, Stehmann, Arnold. Zec, Norbert zur AuMhrung. — Morgen. 7 Ilhr abends, als Vorstellung der Theatergemeinde.Serie b, n e u e i n st u d i e r t, unter musikalischer Leitung Felix Weingartners, „Othello. R e d 0 n t e n s a a l. Morgen, 7.8 Uhr abends, „D e r Barbier von Sevilla. V 0 l k s 0 v e r. Morgen Uraufführung von Julius Bitt- „Genera 1 d’a m o u r , Text von Julius Wilhelm und Paul Frank. Deuts cheSBolkstheat er. Morgen, 7,8 Uhr abends, Erstaufführung des Lustspiels „Die neuen Herren" (l.es nouvesux messieurs) von Robert de FlerS und Francois de Croisset. — Sonntag, 7,4 Uhr nachmittags, spielt das Ensemble des Deutschen Volkstheaters im R on a ch e r - T h e a t e r den Schwank „Die vertagte Nach 1." Theater inderJosefstadt. Die heute stattsindende Aufführung von „Gesellschaft^ beginnt ausnahmsweise um 8 Uhr abends. — Morgen 7-8 Uhr abends, füniundzwanzigste Aufführung des neu einstudierten Lustspieles ,J h r k l e t n e r F r e u n d" von Jacques Nathanson Deutsch von Berta Zuckerkand!). Johann-Strauß-Theater. Sonntag nachmittags LehärS „R a st e l b i n d e r." Roland-Bühne. DaS Volksstück „'S l e tz t e M a l" von Rudolf Rohrbacher, Musik von Heinrich Strecker, wm'de zur Aufführung angenommen. — Sonntag, 3 Uhr nachmittags. große N ach m i t t a g S - A k a d e m.i e mit Hans Moser. Sigt Hofer, Jacques Rotier, Eugen Jensen, Bogia HorSka, Komp. Bela Laszki usw. Kleine Äunstnachrichten. Ein neues biblisches Schauspiel, „Die Königin v0n Saba" von Andreas Hembertzer, gelängte in Schwerin zur Uraufführung. Es hat euren merklm'rrdigen Inhalt: Die Königin von Saba kommt als ,-Tochter der Sonne", um dem König Salomo eine grüßere und freiere Auffassung von — Menschenwürde beizubringen, DasWerr saüd freltndlrche Aufnahme. — Eine Oper, „I u d i 1 h'f von Artur Hon egg er kam in Monte Carlo zur AuWhrung. Der Text ist von Rene Morax. Honeggers Oratorium „Könrg. D a v i d", eine sehr wertvolle Schöpfung, wurde unter - Zernlmschs Leitung in Prag herausgebracht. — In Berlin besteht das Projekt, im Großen Schauspielhaus eine Art Runds u n k t h e a t c r zu schaffen. Es sollen Ensemblegästspiele aller Berliner Bühnen stattfinden. Gnrndprinzrp, rst: Schaffungeines Theaters, bei oem es neben den anwesenden Zuschauern auch Rundsunkhöver gibt. Dadurch soll eine B e rbi'lligung der Eintrittspreise erzielt werden.: —; Das berühmte Bild R e mb r a n d t s, „Porträt e i n e.s jungen Mannes", wurde dem schwedischen Grafen Karl .Wachtmeister von einem Amerikaner um den Preis von - 410.000 Dollar abgekauft. Das Bild war mehr als 300 Jahre im Besitz der gräflichen Familie. Die schwedische Regierung hat den Verkauf gebilligt. — An der Berliner Volksbühne ging ein neues Revolntionsdrama von Alfons Paquet, das Schauspiel „Sturmflut", mit starkem äußeren Erfolg'in! SKne.. — Henrik Glytzenstein, der, wie wir berichtet haben,' gegenwärtig in Warschau weilt, arbeitet an einem großen jüdischen Kriegerdenkmal, das auf dem Warschauer lüdischeri Friedhof Ausstellung finden soll. Die Habimah in Warschau. Das Moskauer hebräische Künsttheater Habimah trifft morgen in Warschau ein upd wird Montag seine erste Vorstellung im Theater Nowosci geben. vereine, Bortriige und Bersmnmlungen. . Z i 0 il i st i s ch e B e z i r k 3 s e k t t 0 n Leopoldst a d l. . Heute, 8 Uhr abends, im SektionSbeim. 2. Bez., Zirkusgasse 33, Vortrag Dr. Gelber ttberr „I ü d i s ch «'Geschichte." Leopold st ädterVolk» heim, 2. Bez., ZirkuSgasse 48. Beginn^neuer Kurier 7 Uhr: Menschenkenntnis. Englisch. Gesanqskurs, Französisch, Bürgerliches Recht, Die Wiener Komödie, Deutsche Sprachlehre, Französische Konversation. Chenrie, Vorschule der Mathematik. Schicksal und Freiheit. Runsthtstorische ttebungeri. Darstellende Geometrie. 8 Uyr r Englisch H, Französisch II, Kattenlesen, Goethe und Schiller, Machtidee und Sittlichkeit jm staatlichen Leben. B v i 0 i 11 e« a »e * J3 0 119 6 e i m, 20. Bez., Stromsträße 78. Heute Beginn neuer Kurse; 7 Uhr: Grundlehren der Mechanik, Hygiene der Frau und de» Kindes, Oesterreichische Verfassung, Schiller, Stenographie, Gesangskurs, Rechtschreiben. Die Entwicklung de» Leben» ans der Erde. 8 Uhr: Wärme und Wärmekraftmaschinen. Astronomie. * Hebräischer Kurs. Ditz Zionistische Jugendgruppe Leopoldstadt eröffnet am 1. März einen neuen Anfängerkur» für Hebräisch. Anmeldung täglich von 7 bi» 9 Uhr abends im Heime, 2. Bez., ZirknSgaffe 33,1. Stock. Lar Wische Lfterfest naht... Tie Hausfrauen decken ihren Bedarf. Der Kanfmanck ttW Vorsorge, irm seine Knnbschaft zu beftiedigen. Er werß, daß'da» ivellbokannte Kokos-Speisösett „Delfia" der Firma Rudolf Moll, Wien. 48. Bez., das von Sr. Ehrwürden Herrn Rabbiner Fürst der Adßjisroerl Schiffschnl attestiert ist, sich größter Beliebtheit erfreut. Der Engrosbezug erfolgt dtirch die Firma Sußmann u. Schn, Wien, 3. Bez., Wassergasse 10, Telephone 90-6-18 und 49-105. Ferner zum Backen, Braten. Kochen, Salat Prima hollän. disches Soya-Tasclöl, extra verge. Prüna Grieß-Teigivarcir' der Teiglvarenfäbrik Gunz Co., KijppereÄ-Lnacks der Jchn Braadland Ltd., Stavanger, Prima schweiz. Emmentaler SchachteMse „Bernina". Himbeersaft, Marmeladen, Kanditen asm. sind ibenjalls durch die Firma Sußmann it. Schn zn b'Z'.chen. Radioprogramm. Heule Donimstag den 25. Februar. 11 Uhr: Kolrzer: (nach Ansage). — 16 Uhr 16 Min. r .Konzert. Komzak: An der grünen Narenta, Walzer; Benedikt: „Die Rose von Erin", Ouvertüre; Rubinstein: Melodie. Trat de Cavallerie; Massenet r „HerodkaS", Phantasie; Josef Strauß: Deutsche Grüße; Hercherson r Schöne Frau. — 17 Uhr 1b Min.: Mä chen der Weltliteratur XVH. Türkische Märchen. Dora Mtklosich, Helene Lauterböck. — 18 Nhr 10 Min.: Mitteilungen an» den Bundestheatern. — 18 Uhr 25 Min.; Enttotcklung der Elektroindustrie. Oberbaurat Ingenieur Rudolf Czetsa. — 19 Uhr 10 Min. r Esverantokurs. — 19 Uhr 40 Min.: Englisch. — 20 Uhr: „Siegfried". Dritter Akt. Siegfried — Kammersänger Adolf Löltgen; der Wanderer — Kammersänger Gustav Fußverg; Erda — Opernsängertn Hilde Salinger; Brünhilde — Opernsängerin Dnly Schimork. Gerichtssaal. Die Lirettoren der Naufmiinaifchen Bank not dem Sttasgerscht. Der dritte Bechandlungstag. Am dritten PechanÄungstag in dem Prozeß . gegen die Funktionäre der DesIcrrctchisch-Kcmsmännischeir Bank wurde gest-rm zunächst der Angeklagte Prokurist Walter Feldmann verhört. Fitldmann war Borstanb-Stellvertretor der Wechselstube Wollzeile und wurde dann Leiter der Zentralwechselst>ube. Der Angeklagte vrtlärt, sich 'b\ keiner Weise schuldig zu fühlen. Er sei. immer von der Aktivität der Bank vollkommen überze u gt gewesen. Die Bilanz habe er nicht übevprüft, weil das nicht in sein Ressort gehörte. Bon dem Umfang der B e a m te n k 0 n t i' hatte er in sofern e Kenntnis, als die Unterdeckung der Gesamtsaldi' Nach Palästina ist Passage erster Klasse (Marseille—Jaffa tour und retour) billig zu verkaufen Näheres in der Administration des Blattes KUNSTMÖBELFABRIK 520 JOH. GRÜNWALD'S WS£ 1^ FleUdimarkf 17 I., WeifeibarttMte 11 Wohnungen, GesdiSfülokalc, Ctik, Kino», Theater, nach eigenen Entwürfen. Siels grosses, assortiertes La^er 5 MORGEN Eröffnung des II., Glockengasse 10 IC Enorm billige Einführungspreise IsssIssm llüiitaH erhält am Eröffnungsjeaer Kauter 5^cssf °m es» ^JIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIItllllllllllllltlilllllltllfllllllllllimiillllllllllllllllllllUIIIIIIIUlHllltillL HILFSFOND DER ANGESTELLTEN DE& WARENHAUSES BRÜDER SCHIFFMANN N.. TABORSTRASSE Nr. 4« Heute; Donnerstag, den 15. Februar 19&4, um 7,9 Uhr abends in Olympia-Sälen I., Rotgasse Nr. 3 unter Mitwirkung erster Wiener Kunsikratte Hane Ritter (Bürgertheater), Eugen Strchn (Direktor der Savoy-Bar), PrI. Emm« Seifert (Kla$iervirtUOSlrt)r Llly Scbwars u. a. Sri», luibri MW tä- " i 99999999999999999999999999999902 13112^418765635036713814790799^1^3