Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2516 (23.2.1926)
- Date
- 1926-02-23
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Wf«, NmW' evk«m> * M 9!t. 551» Ae Soge in Krez Israel. gestützt, daß ein dieser Stadt momentan 2000 Arbeilsloh üibt. Redner weist au Land reicher eUfrctit nach, daß Grazer Minoritiitspalitik. -y. W i e n. 23. Fibruar. In Graz ist am Sonntag fitr das Recht der deutschen Minderheiten mtf freies Bekenntnis zu ihrem Bolle und zu ihrer Kultur demonstriert worden. Die Demonstration be« stand darin, daß nationalsozialistische Truppen am Vormittag das Stadltheater blockierten, in welchem zugunsten eines Mischen WohltätiFeitsvereine» jüdische Dilettanten Otto Ludwigs Makkabäerdrama aufführten. Das ist sicherlich ein echt jüdischer Anschlag aus den deutschen Charakter der Stadt, und die deutsche Jugend wird es nich: verstehen, daß die Stadtbehörde die Polizei aufgeboten hat, um Weiterungen zu vechüten. Tenn das deutsche Leben wird ja allenthalben mit Füßen getreten. Die deutsche Jugend soll:e nicht das Recht haben, eine jüdische Theatervorstellung mit Skandal und Stinkbomben zu stören? Daß es das Werk eines deutschen Dichterbetraf, muß nicht auffallen. D'ese deutsche Jugend von heu:e liest die gesammelten Werk« von Chamberlain, Zwerina und Onderka, sie kennt die Geheimnisie der Weisen von Zion. Bon Otto Ludwig weiß sie mch:s. Er hat zwischen Himmel und Erde" tiefe und schone Gedanken über Menschlichkeit geschrieben, muß also« Jud sein. Wir werden wohl demnächst hören, daß auch Lieder des Vogekreiders mit Radau beehrt werden, wei er die deutschen Fürsten nicht mit gebotener Un:ertancnehrfurcht betrachtete und weil seine Sprache eine verdammte Aehnlichkeit mit den osteuropäischen jüdischen Volksdialekten besitzt. Diese Grazer Ternonstration hat ihre politische Bedeutung. Sie ist an sich eine Tat der Bubokratie, in deren Hände das deutsche Voll geraten ist. Sie ist aber auch ein Ak:, der im gegenwärtigen Augenblick besondere Beachtung finden muß. Denn sie zeigt, daß der Nationalismus der frechen Phrase immer am schärfsten sein eigenes Volk betrifft. Die deutschen Minderheiten wollen ihr eigenes, national bestimmtes Leben führen. Sie wollen ihre Sprache erhalten, ihre Kunst pflegen, ihre Jugend erziehen. Sie wollen das Rech, frei üben, -as jedem Volke zusteht und das nicht erst einer Bekräftigung durch internationale Abmachungen bedarf. Es ist ja die Schande unserer Zeit, daß Selbstverständlichkeiten durch Verträge geschützt werden muffen, die blutleer sind und bleiben, weil hinter ihnen kein guter Wille steht und weil die Völler sich gewöhnen, naturgegebene Rechte auszutauschen und als Kompensationsobjekt zu verschachern. Die Politik der Repressalien siegt über das Moralische, das sich nach Fichte rmmer von selbst versteht. Ter deutsche Philosoph, der dies gesagt hat, stand unter dem Zwange seiner Zeit, und er haßte die französischen Bedrücker Preußens. Er stand in der Minorität, und Minoritäten sinimmer moralisch, solange es sich um sie handelt. Damals und heute. Wo sie aber in der Majorität stehen, dort mn sie das, was sie bei anderen als unmoralisch verwerfen. Weil die Deutschen in Südtirol von Entnationalisierung bedroht sind, stürmen in Graz die Jünglinge eine jüdische Theatervorstellung. Wenn die Südtiroler Frage tatsächlich vor den Völkerbund gebracht wird, dann wird der Faszisrnus nur die Bericht über die Grazer Demonstration vorzuleMn brauchen, um die Beschwerden der Meraner und Bozener Deutschen zu entwerten. Das ist die nächste politische Folge der Stinkbombenpolitrk. Die Demonstration. lieber den Vorfall wird uns von unserem Grazer Mitarbeiter noch nachstehendes berichtet: Der Grazer Kranken- und Wohltätigkeitsverein Bikur Cholim bereitete seit Wochen eine Drlettantenvorstellung von Otto Ludwigs Drama „Die Makkabäer" vor. Die Veranstalter mieteten für diese Vorstellung vor geladenen G ä st e n das Grazer Stadttheater, und zwar für Sonntag vormittags den 14; Februar. Die Vorstellung mußte zunächst um eine Woche verschoben werden, da di« Hakenkreuzler eine Demonstration angesagt hatten. Für den 21. Februar wurde jedoch die Vorstellung fest angesetzt, da die Polizei hinreichenden Schutz verbürgt hatte. In der verflossenen Woche machte der nationalsozialistische Genreinderat Melber diese Veranstaltung auch zum Gegenstand einer Interpellation. Der Bürgermeister wird in einer dieswöchentlichen Sitzung des Gemeinderates antworten. Schon auf dem Wege zum Theater wurden einzelne Besucher behelligt, ohne daß es jedoch zu ernsteren Ausschreitungen kam. Es ließ sich keiner von den geladenen Gästen von dem Besuch der Veranstaltung durch die Drohungen der Hakenkreuzler abhalten. Das Haus war gefüllt. Die Vorstellung an sich verlief ungestört. Es wurden wohl Stinkbomben geworfen, die aber nicht die beabsichtigte Wirkung erzieltem Der durch die Geschosse der Attentäter, die sich in diese geschloffene Vorstellung eingeschlichen hatten, verursachte üble Geruch war nicht allzu stark zu bemerken. Nach der Vorstellung zogen di« Theaterbesucher durch die Sporgaffe ab. Dank der ausgezeichneten Vorsorge der Polizei, die unter Leitung ihres Kommandanten Stürzer den Sicherheitsdienst mustergültig versah, konnten die Hakenkreuzler die nach Hause gehenden Theatergäste nicht behelligen; nur auf dem Hauptplatz kam es zu einigen Keilereien. Die Vorstellung, an welcher auch drei Berufsschauspieler mitwirkten, machte einen ausgezeichneten Eindruck. Die anwesenden geladenen Kritiker der Grazer Presse gaben ihrem Bedauern darüber Ausdruck, daß ein« wütige Aufführung eines Werkes von Otto Ludwig, dazu noch zu wohtatigen Zwecken, von sogenannten deutschen Kulturträgern zum Gegenstand lärmender Kundgebungen gemacht worden war. Im Rahmen des vom Zionistischen Landes' komiree veranstalteten Bortr.igSzyklus sprach kürzlich Dr. E. M. Zweig vom Nationalsondshauptbureau in Jerusalem über „Die Lage in Erez Israel". Wir lassen hier einen Auszug auden Ausführungen dieses Kenners der Verhältnisse folgen: Die politische Lage in Palästina hat sich gerade in der letzten Zeit bedeutend verbessert.. Inmitten des von Kampf und Streit aufgewühlten vorderen Orients ist Palästina geradezu eine F r i e d e n s i n s e l. In Syrien, unmittelbar an der Nordgrenze Palästinas, tobt seit einem halben Jahre der Aufstand der Drusen und ihrer arabischen Parteigänger gegen die französische Mandatsmacht, die sich trotz Aufbietung vielen Militärs nur mühsam behauptet und schon viel von ihrer Autorität eingebüßt hat. Da» Ost. jordanland, ein Teil de- MandotSgcbietts Palästinas, wird von der Woge der aufstrebenden WahaSitenmacht umbrandet, und Aegypten .m Süden Palästinas von innerem. politischem Zwist erschüttert. Wenn in Palästina trotz der dentonstrativ bekundeten Sympathien der gesamten arabischen Bevölkerung mit den syrischen Aufständi'scl^en keine Spur einer Auflehnung gegen die englische Mandatsmacht zu merken ist, so erklärt sich dieser scheinbar« Gegensatz aus dem alten Widerstreit der Kolonialmächte. Frankreich, von seinem Rivalen England schon früher aus Aegeypten und Palästina hinausmanövriert, suchte sich wenigstens in Syrien mit allen Mitteln zu halten. Die aufständischen Drusen, welche als Vorkämpfer der arabischen Freiheit gelten, fühlten sich seit jeher als Parteigänger Englands. Die Erbitterung der arabischen Welt gegen Frankreich, das Damaskus bombardiert hat, stellt sich nun als eine Art Sympathie für England dar, dessen Mandatsherrschaft sich vergleichsweise als mild unb segensreich erwies. Die palästinensischen Araber, verwirrt durch ihren inneren Zwist und cntrnutigt durch den Sturz der Haschimitenfamili«, klammern sich an die Hoffnung, die Einheit aller arabischen Gebiete wenigstens unter englischer Herrschaft zu ermöglichen, sei es denn um den Preis der Annahme der Balfour-Teklaration. Die Ruhe in Palästina ist so eindrucksvoll, daß die Antizionisten in aller Welt durch Verbreitung orientalischer Märchen, wie von Attakiernng englischer Truppenabteilungen durch palästinensische Araber, diesen Eindruck zu verwischen suchen. Dem stehen jedoch klare Tatsachen gegenüber, wir der ständige Abbau der Garnison, die 1925 dem Englischen Steuerzahler nur noch 640.000 Pfund, kaum ein Fünftel der Auslagen für 1919, kostet. Und nun wird auch die englische Gendarmerie durch eine «'.Heimische, aus Landesmitteln bezahlte, ersetzt. ' ' Der Erfolg der ruhigen rc n dausgleiche nd e n Politik Englands, welche eine nachträgliche Rechtfertigung Samuels in sich schließt, hat nicht nur zur Annäherung der Araber, sondern auch der Juden Palästinas an England geführt lind hierdilrch sogar zu einem — «innigster,S äußerlich — friedlichen Zusammenleben von Juden und Arabern. Lord Plumer, der nene Statthalter Palästinas, weiß anscheinend dom militärische,t Standpunkt ans den Wert der Juden zu schätzet,. Ties hat sich beim Gcdächtnistage der Besetzung Jerusalems durch die Briten nnd bei jener feierlichen Uebergabe der jüdischen Bataillonsfahnc in die Verwahrung der jüdischen Hauptsynagoge Jerusalems gezeigt. Auch unter Plumtrs Regime werden wohl noch iinmer e h e r d i e A r a b e r als die Juden begünstigt, aber die allgen,eine Entwicklllng des Landes, welche besonders i'm Ausbau des Verkehrswesens augenfällig wird, .kommt denn doch zllnächst den agileren, tatkräftigen Juden zugute. Daß die Restriktion der Einwanderung nachgelassen har, geht unztveiselhaft aus der gegen die Vorjahre mächtig anwachsenden Emigrantonzahl hervor. Wenn neuerdings wieder das ChaluElement gegenüber den „Kapitalisten" oorwiegt, so ist dies für das Gleichgewicht der Kräfte nicht vorteilhaft. Der Prozentsatz de^ Juden im Ärnde steigt unaufhaltsam. Tie Ärmst, daß die Engländer Palästina zu ihrer Kolonie umgestalten, scheint verfrüht. Die Juden werden bei Einrichtung ihres NationalheimS noch Zeit haben, die politischen und wirtschaftlichen vor- und Nachteile einer Einfügung in das britische Imperium diurchzudenken. Daß die Juden ihre B e s ch w e r d e n gegen die Mandatsmacht m.r Ausdauer Vorträgen, ist bei der Artung der am Aufbau des Landes nicht übermäßig interessierten englischen Beamtenschaft nicht bloß zweckmäßig, sondern dringende Pflicht. Zuletzt habe dies die Afsefath Haniwchar.m, da8 jüdische Parlament Palästinas, nach Wiederherstellung feiner Einheit laut Auftrag des Zionistenkongreffes .n würdiger Form getan. Unter diesen Forderungen ist besonders jene nach Bereitstellung von R e g i e r u n g s l a n d für die jüdisch« Besiedlung und nach Durchführung einer planmäß.gen Bodenpolitik hervorgehoben. Mit Ausflüchten, wie sie kürzlich di« Palästinaregiernng durch den Mund des Kolonialminister» Amery auf die Interpellation Kenworthys gebraucht hat, alles Land sei schon an die Araber vergeben (denn «» sind Ausflüchte), wird sich England vor dem Mische» Volk und dem Völkrdmw feiner Verantwortung nicht entziehen können. Die alarmierenden Nachrichten speziell über die Wirb IchaftSkrifr i» Tel-At^i» wsrdßv vor Mm darauf der Prozentsatz der Arbeitslosen in Palästina und sogar in TA-Nwiw weit hinter den betreffenden Quoten der m e i st e n e u r op ä i s ch e n Staaten, Oesterreich gewiß nicht ausgenommen, zurückbleibt. Ju einem E i n w a n d e r u n g S l a n d e wie Palästina ist naturgemäß die Krisis sozusagen -er Normalzustand. Ter Hauptgrund für die Hemniung der Banavbekten liege dar'»,, daß der Geldzufluß aus Polen stocke. Dennoch werde in dein „gefährdeten" Tel-Awiw auch jetzt, an europäischen Verhältnissen gemessen, geradezu fieberhaft weitergetaut. Sar ona ist schon eingekreist und da» arabische Jaffa folgt nach. Daß .Haifa, Jerusalem, Liberias und die Kolonien von der Krisis unberührt bliebsn, ist bekannt. In diesem Zusammenhang kann man auch die zwei aufschießenden Stadt« .Herzlia und Jesveel erwähnen. Und wenn in den alarmierenden Berichten der Stillstand dre.er Fabriken in Tel- Awiw hervorgehoben wird, so muß demgegenüber das Gedeihen so vieler anderer Fabriken in dieser Stadt und andere wärts im Lande erwähnt tverden. Besonders die Sleltrlsizierung Palästina» durch Ruthenbcrg ist im raschen Fortschreiten. Vorübergehend« lokal« Wirtschaftskrisen müssen an der erfreulichen und in ihrer Bedeutung nicht genug gewürdigten Tatsache gemessen werden, daß das Palästinabudget der Regierung nun schon das dritte Jahr einen stets steigenden Ueberschuß aufweist. Daß die Hebung derjüdischenLandwirtschaft für die Fundierung unseres Paüistinawerkes und zur Schaffung eines Hinterlandes für anfere städtischen Siedlungen sehr noiwendig ist, darüber sind sich alle jüdischen Faktoren im Lande einig. Besonders die Zionistische Organisation arbeite planmäßig in dieser Richtung. Der Jüdische Nationalfonds hat den größten Teil feiner Einkünfte für den Erwerb ländlichert Bodens gewidmet und die Zionistische Exekutive, beziehuirMveise deren KolonisatiouSreserent, Ingenieur Kqplausky, tut alles menschenmögliche, um diese Böden aus K e r e n«H a j e s s o d - M i t t e l n rasch der Besiedlung zuzuführen. Allerdings bedeutet der ganz unbefriedigende Stand der Einnahmen für die beiden Fonds eine schivere Lähmung dieses Strebens. Dennoch ist kein Grund zu tiefgreifender Besorgnis. Der Jischuw hat sich noch jeder Krisis zu entwinden gewußt. Schwierigkeiten wirken oft anregend, reformierend. So haijüngst die Ueberfüllnng in den Städten das Problem der Derpslarrzung Mischer Arbeiter in di« alt«« Kopmien der Lösung nahegebracht. Sine neue Arbeiterpartei kn Palikftina. Ablehnung des Klassenkampfes. In, Laufe des letzten Jahres ist in der palästinensischen Oefsentlichkeit wiederholt eine zionistische Gruppe in Erscheinung getreten, die sich Organisation der Arbeiter-Zionisten (Histadruth Hazionim Haamlanim) nennt. Am 8. und 9. Jänner d. I. hat in Tel-Awiw eine Sitzung des Zentralkomitees der Arbeiter-Zionisten stattgesunden. Außer den Mitgliedern des Zentralbureau» waren Bevollmächtigte aus Jerusalem. Tel-Awiw, Haifa und Nachlath Jehuda zugegen. Referenten waren: Dr. M. L o u r i o, A l t m a n n, W e i n st e i n und andere. Es wurden folgende B es ch l ü s s e angeilümmen: 1. Politik. Eine längere Nosvlutwn wendet sich gegen die offizielle Politik der Zionistischen Organisation, gegen ihre Stellung in Angelegenheiten der Jewish A g e n e y, gegen die Auslösung des demokratischen Charakters der Zionistischen Organisation und gegen die Aufgabe des Prinzips des politischen Zionismus. In Anbetracht des Umstandes, daß unsere politische Ideologie der der R e v i s i o n i st e n verwandt ist, hat die Organisation der Arbeiter-Zionisten in Angelegenheiten der Politik ihre Aktionen von Zeit zu Zeit mit denen der Revisionisten (Jabotinsky-Gruppe) zu koordinieren. 2. Soziale Grundlagen. Als Basis für die Organisation der Arbeiter-Zionisten erkennt das Zentralkontitee an: Arbeitende Landwirte (Awodah Azmith), Arbeiter, Handwerker (diejenigen, die nicht von Ausbeutung anderer Arbeiter leben), arbeitende Intelligenz. 3. K l a s s e n k a m P f. Das Zentralkomitee lehnt den Klasse »kamPf al» Mittel zur Verwirklichung der nationalen und sozialen Aufgaben deS Zionismus ab. Der Zionismus ist eine über den Klassen st e h e n d e B e w e g u n g, die ihre Aufgabe nur durch gemeinsamen Kampf und gemeinsame Arbeit aller sozialen Schichten unseres Volkes verwirklichen kann. In Palästina müssen Bedingungen geschaffen werden, die es ermöglichen, in Zukunft soziale Kämpfe zu vermeiden. Die sozialen Gegensätze müssen beseitigt werden.' Trotz Ablehnung des Klassenkampfes al» Mittel der Verteidigung der Arbeiterintereffen und trotz Ablehnung der künstlichen Zuspitzureg der sozialen Gegensätze erkennt das Zentralkomitee an, daß in der Wirklichkeit wirtschaftliche Diffevenze» -wischen den verschiedenen Schichten bestehen. Diese sozialen Kämpfe müssen durch Schiedsgerichte geschlichtet werden. 4. Streik». Da» Zentralkomitee anerkennt daß Recht der Arbeiterschaft, sich des Streik» al» Maß AWÄ