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Wiener Morgenzeitung · 1926-02-21 · Heft 2514 (21.2.1926) · p. Seite 12

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2514 (21.2.1926)
Date
1926-02-21
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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Seite 1B Mett, SonMg t ..- i ihm i ui«——' - An—fiis ,L>Ybnk" hat, hm auf den jüdischen und nichtjübischen Bühnen Europa-, auch auf der englischen Amerikas den SiegeSzug angetrek«. Di« Inszenierung des „Dybuk" im Neighbonchood-Playhouse hat in der amerikanisch-englischen Theaterwelt großes und berechtigtes Aufsehen erregt. Die Spielleitung wurde dem in Amerika weilenden Mitglied des Moskauer hebräischen Theaters „Habimah", David W a r d i, übertragen, der eine fast genaue Reproduktion der Moskauer hebräischen Inszenierung schuf, eine Inszenierung, die bekanntlich dem genialen, friih verstorbenen russischen Regisseur W. Wachtangoff, einem seine eigenen Wege gehenden Schüler Stanislawskis, zu verdanken ist. Diese Inszenierung sowie die außerordentlich feine Nachschöpfung Wavdis gibt ein klares Md von der originellen Auffassung des „Dybuk" durch Regisseur Wachtangoff. Er hat den ,Dybuk" des folkloriftischen, volkstümlich-abergläubischen Moments gänzlich entkleidet und ihn, auf das Legendenhafte eingestellt, zu einem Prachtvollen Mysterium von der reinen Liebe umgeformt. & I. (Htt ParlamentMck Sangwtllr. Aus London wird uns gemeldet: Ein Mitglied des Unterhauses hatte sämtliche Sitze des Londoner Little-Theaters, in dem Zangwills Drama über den Zukunftsstaat aufgefichrt wird, vollständig aufgekauft und dreihundert Unterhausmitglieber eingeladen, die Vorstellung anznsehen. Am Schluß der Vorstellung wurde Zangwill, der in einer Loge saß, aus dem Publikum zugerufen, ob er oft das Parlament besucht habe, was Zangwill verneinte. Daraufhin erfolgte die Frage, wieso es ihm dann möglich gewesen sei, so gut gewisse Auswüchse des politischen Lebens zu karikieren, worauf Zangwill, der nie um eine Antwort verlegen ist, mit der Erwiderung Beifallsstürme ausloste: „Erklären Sie mir, meine Herren, wie es Dante möglich war, die Hölle zu beschreiben?" Aus de« Theatern. Akademietbeater. Morgen. V,8 Uhr, „D i e Fahrt Ins Blaue" (Abonnement II. Gruppe). Volksoper. Morgen „W i l h e l m T e l l". DeutschesVolkstheater. Freitag den 26. dfindet die Erstaufführung des Lustspiels „Die neuen Herren" von Robert de FlerS und Francois de Croiffei statt. Die Komödie „Der Garten Eden* von Rudolf Oesterreicher und Rrchols Bernauer wurde zur Aufführung in der nächsten Spielzeit erworben. Exl-Bühne im Neuen Wiener Stadtt h e a t e r. Heute. 3 Uhr nachmittags, „Die goldene E v a" mit Anny Evera und Alfred Geraich a. G. Raimund-Theater. Die heutige literarische Matinee, in der Klaus Mann und Pamela Wedektnd vortragen, beginnt um '/»1.2 Uhr vormittags. Carl-Theater. Anfangs Marz gelangt die Overette „Die verbotene .Frau', Buch von Felix Dörmann und Karl Geiold. Musik von Max Wallner, zur Uraufflrhrung. Modernes Theater. Die Premiere von Felix LangerS Komödie „Banknoten" ist für Mittwoch den 24. d. angesetzt. Nächsten Sonntag nachmittags findet eine Wiederholung der Tanzveranstaltung Thea v. Uyy und Ernst Walt statt. Im Burgtheater mußte die heutige Abendvorstellung wegen .Erkankung der Frau P ü n k ö s d h abgeändert weckend Statt „Peer Gynt" gelangt die erfolgreiche Novität „Lady Minderm e r e s Fächer" mit den Damen Devrient-Reinhold, Höserich und Marberg und den Herren Aslan, Günther und Marr in den Hauptrollen zur Aufführung. Am Abonnement erste Gruppe. Anfang 7 Uhr. Kurt SonuenfeldS „Hände", ein Drama der Leidenschaft, gelangt im Modernen Theater anfangs März in der Jnszemerung von Ludwig Körner zur Uraufführung. Das elektrische Auge. Zwei junge dänische Wissenschaftler, Bengt Strömgren vnd Knud Nahbeck, haben eine neue Konstruktion eines astronomischen Meßinstrumentes erfunden, das weit über die Kreise der Astronomen hinaus das größte Interesse erwecken wird: das elektrische Auge. Eine der wichtigsten Aufgaben für die Astronomie ist bekanntlich, mit größter Genauigkeit die .Bewegung der Sterne zu messen. Die Beobachtungen dazu machte «an bisher mit dem Auge, natürlich unter Benützung eines Fernrohres. Der menschliche Organimus läßt jedoch unzählige Fchlerquellen zu, die leicht zu Trugschlüssen führen können. Das brachte Strömgren auf den Gedanken, statt des menschlichen Auges ein elektrisches Auge vor das Okular des Fernrohres zu setzen. Die Schwierigkett war nun, das schwache Licht der Sterne am Ausschlag eines Meßinstrumentes in Erscheinung zu bringen, um automatisch registriert zu werden. Die neuen Errungenschaften der Radiotechnik kamen da den jungen Wissenschaftlern zu Hilfe. Es gelang ihnen, ein Meßinstrument mit den notwendigen Eigenschaften zu konstruieren. Am Okularende des Fernrohres fft eine geschlossene Zinkkapsel mit einer photoelektrischen Zelle angebracht. Wird diese von einem Lichtstrcchl getroffen, so wird ein schwacher Strom erzeugt. Durch ein kompliziertes Elektroverstärkersystem wird dieser seine Stromstoß nun verstärkt auf ein Telegräphenrvlais übertragen und kann nun registriert werden. Es fft klar, daß solch eine photoelektrffche Registrierung das menschliche Auge bei weitem übertrifft, ' Der Kräfteverbrauch bei der Hausarbeit. Die Gelehrten haben durch Versuche festgestellt, was die Hausarbeit für Kräfte erfordert. Außer den normalen Kalorien (Wärmeeinheiten, eine Kalorie fft die Wärmemenge, die nötig fft. die Temperatur von einem Liter Waffer um einen Grad Celsius $4 Ä8 hex MM her Ache schon gllM jn AMruch Wiener Moraerrzeituna E Julius Chajes, der beliebte 13jährige Klaviervirtuose, gibt fern diesjähriges Konzert Mittwoch den 3. März um halb 8 Uhr abends im mittleren Konzerthaussaal. Karten Konzerthauskassa, Guttmann. Das große ZirkuSfest der Bühnenkünstler. Das Komitee des Journalisten- und Schriftstellervereins Concordia und des Deurschösterreichlschen Bührreirvereins hat sich mit Rücksicht auf die umfassenden technischen Vorbereitungen veranlaßt gesehen, die Abhaltung des großen Zirkusfestes der Wiener Bühnenkünstler um eine Woche zu verschieben. Es findet Freitag den 5. März ün Zirkus Hagenbeck statt. Emil Bernhards „Mirabean" gelangte in B o ch u m zur Uraufführung. Das Drama, ein Trauerspiel in fünf Akten, behandelt das Schicksal des Simson der fanzösiMii Revolution. Die Aufführung brachte dem Dichter (der bekanntlich Rabbiner ist) neuerdings einen' starken Erfolg. Kleine Kunstnachrichten. Werfels „Bocks-Gesang" ging in New-Aork am Theatre Guild in Szene. — Ernst Toller reist nach Sowjetrußland. Das Zentrale Kunsthaus in Leningrad bringt ein Drama Tollers zur Aufführung. — Walter Braunfels kam in Halle im Rahmen der städtischen Symphoniekonzerte mit einem ganzen Kompositionsabend zu Wort. Ein Klavierkonzert, Orchestergesänge und seine „Don-Juan"-Variationen fanden starken Beifall. — Die New-Aorker Metropolitan-Oper soll in einen Neubau einzichen, welchen der Bankier Kahn, zwanzig Blocks von dem alten Gebäude entfernt, errichten will. Die Kosten des geplanten Neubaues werden mit rund zwei Millionen Dollar beziffert. Gerichtssaal. Der gnsammenbrnch der Lekerreichischen Kavfmönuischen Bank. Mitte Juli 1921 ist die kaum mehr als ein Jahr vorher gegründete Oe st erreich: s che Kaufmännische Bank jäh zusammen gebrochen. Die Bankleitung hatte sich leichtfertige Kreditierung an kreditfähige Personen zuschulden kommen lassen, die leitenden Banksnnktionäre selbst ließen sich in gewagte Spekulationen ohne jede Deckung ein und selbst die kleineren Beamten spielten wild auf Kosten der Bank. Diese Tatsachen gelangten der Oeffentlichkeit durch eine Anzeige des Obmannes des Betriebsrates, Alexander Dumat, au den Reichsverein der Bankbeamten zur allgemeinen Kenntnis und alsbald setzte ein gewaltiger Run auf die Kassen der Bank ein. In langen Reihen stellten sich die vielen hundert Einleger, zumeist kleinere und mittlere Kaufleute, vor den Kassen au. Die Bank geriet dadurch in eine unhaltbare Situation: Nach anfänglichen Versuchen, einen Teil der Einleger zu befriedigen, die Oeffentlichteit aber durch optimistische Verlautbarungen zu beschwichtigen, mußte sie schließlich, da die vorhandenen Geldmittel zur Befriedigung aller um ihre Einlagen besorgten Kunden nicht ausreichten, die Schalter schließen und um die Einleitung des Ausgleichsverfahrens anfuchen. Nun mußten die Konti in der Bank abgeschlossen und die Bilanz des zusammengebrochenen Instituts ausgestellt werden. So wurden bald krasse Fälle von Unregelmäßigkeiten, Verstöße gegen Treu und Glauben zutage gefördert, und die leitenden Funktionäre der Bank, Präsident Franz Schallaböch, die Direktoren Johann F e l d m a n n uitb Ferdinand Fischer, der geschäftsführende Direktor Josef Roberr O s w a l d und der Prokurist Malter Feldmann, sind in Strafuntersuchung gezogen worden. Die Staatsanwaltschaft erhob gegen sie die Anklage weigen Vergehens der fahrlässigen Krida. In einer auf vier Tage anberaumten Vechandlnng, von morgen bis Donnerstag, haben sich nun Schallaböck und Genossen vor einem Schöffensenat des Straflandesgerichtes unter Vorsitz des Oberlandes^richtsrates Dörr zu verantworten. nimmt, werden verbraucht: beim Häkeln acht Kalorien, beim Stricken zehn Kalorien, beim Flicken zchn, beim Anzieher: der Kiinder 24, beim Kehren 29, beim Zimmeraus- Wischen 40 bis 50, beim Wäschewaschen 55 dis 70, beim Bügeln 24, beim G e s ch i r r w a s ch e n 22 usw. Diese Angaben zeigen, wie verschieden der Kräfteverbrauch bei den Hausarbeiten fft, aber auch, daß man die Arbeiten der Hausfrauen mehr würdigen sollte als es gewöhnlich geschieht. Helrd, eine Hettum-Quecksilber-Vervindung. Einern englischen Gelehrten, I. I. Manley in Oxford, soll es gelungen sein, das Helium durch elekritsche Glimmentladungen unter ganz bestimmten Bedingungen in eine Verbindung mit Quecksilber überzuführen. Die Verbindung, Helid genannt, soll sehr fest sein, erst in hoher Hitze wieder zerfallen und bei — 190 Grad schr leicht von Holzkohle absorbiert werden. Ueber alle weiteren Eigenschaften sowie über die besonderen Bedingungen, unter deiren die Verbindung zustande kommt, schweigt noch der Entdecker. Diiese Entdeckung wüvde, wenn sie tatsächlich zutvifft, nichts weniger als ein vollkommene Revolution auf dem Gebiete der theoretischen Vorstellung von dem Atombau bedeuten. Bisher bezeichnet? man Helium bekanntlich als Edelgas, — Ebenso Argon, Xenon, Neon und Krypton — weil es sich vollkommen indifferent zeigte, und aus keine Weise zu einer Verbindung mit irgend einem anderen Elemente zu zwingen war. Mn GrubengasarrzHiger. Dem Ingenieur Nellissen ln Bielefeld fft es nach langjährigen Versuchen gelungen, einen Grnbengasanzeiger zu konstruieren, der alle schlagenden Wetter anzeigt, so daß besser; Emstchrung im AevgbU GojaHM aus? 21. Februar 1926 Nr. 2814 Sine Stunde vor Oer Hinrichtung begnadigt. Aus Lemberg, 19. d., wird uns berichtet: Bon dem noch immer hier in Tätigkeit befindlichen Standgerichte wurde gestern nach zweitägiger Verhandlung der 21jährige Landwirt Adalberi Svcha wegen Verbrechens des Meuchelmordes zum Tode o u r ch Erschießen verurteil:. Dem Angeklagten war zur Lasi gelegt worden, daß er am 4. d. den Gcndarmeriekormnattdanten Johann Besterda, als dieser in einem Torfe bei Lemberg in einer Schenke saß, durch einen durch das Fenster wohlgezielten Gewehrschuß meuchlings niedergejchossen hat. Der Angeklagte hatte auch vor dem Standgericht die Tat zugegeben, nur die Tötungsabsicht bestritten und erklärt, daß er den Gendarmen, der die Einwohner schikaniert habe, durch einen Schreckschuß warnen wollte. In dem um 12 Uhr mittags verkündeten Todesurteil wurde gleichzeitig die Hinrichtung für 8 Uhr nachmittags desselben Tages festgesetzt. Während Socha in die Armensünderzelle gebracht und alle Anstalten zur Hinrichtung getroffen wurden, begab sich der Vorsitzende des Gerichtshofes und der Verteidiger des Socha aus die Hauptpost, uu: sich wegen einer eventuellen Begnadigung rasch auf telephonischem Wege mit dem in Warschau weilenden Präsidenten zu verständigen. Rasches Handeln war um so dringender geboten, als es bekannt war, daß der Präsident um 2 Uhr nachmittags aus Warschau verreisen muffe, und die Hinrichtung, wie erwähnt, für 3 Uhr angeordnet war. Um 2 Uhr fanden sich endlich der Vorsitzende, der Staatsanwalt und der Verteidiger in der Armensünderzelle ein und teilten dem Delinquenten mit, daß soeben der Präsident auf telephonischem Wege seine Begnadigung gewährt habe und daß die Hinrichtung unterbleiben werde. Socha ivarf sich den Mitgliedern des Gerichtshofes zu Füßen und dankte ihnen unter Tränen für ihr Einschreiten. Vereine. Bortriige und versammlnngea. Zionistische Bezirkssektion Leopoldst a d t. Morgen. 8 Ubr abends, im Sektionsheim, Zirkusoaffe 33, Vortrag Dr. Goldhammer über „Palästinakunde". — Zionistische Sektion VI/VIII. Dienstag den 23. d. 8 Uhr abends, 8. Bez., Bennoplatz 1 s. Vortrag Dr. Martha H o f m a n n: „Assimilantensplegel aus Leben und Literatur" mit anschließenden Rezitationen. — Zionistiiche Jugendgruvpe Leovoldstadt. Heute. 9 Uhr vormittags, Zusammenkunft im Helme. 2. Bez. ZirkuSgasse 33. Nationalfondsarbeit. '/s8 Uhr abends Heimabend. Dienstag ab V*8 Uhr abends Kurie. Mittwoch, 7 Uhr abends, außerordentliche Generalversammlung Tagesordnung: 1. Statutenänderung. 2. Wanl der Kaffenrevisoren. 3. Eventuelles. Donnerstag ab V,8 Uhr abends Kurse. — Wiener Beth-Hamidrasch, 3. Bez., Ferdinandstraße 23. Heute, 5 Uhr. Lektor Dr. S. G e l b h a u s: „Sifre". 6 Uhr, Lektor Dr. S. Rubin: „Die Estherrolle kritisch beleuchtet". * Einen Säuglingspflegekurs mit Lichtbildern und praktischen Uebungen, veranstatler vom Verein SäugtmgZ- und Kinverfür orge. Die Vorträge halt Herr Primarius Dr. Karl Grünfeld am 28. d.. 2., 5, 9. und 12. März von 5 bis 6 Uhr im Wissenschaftlichen Klub, 6. Bez., Getretdemarkt 7 (Eingang Dreibufetsengaffe). Anmeldungen an die VereinSkanzlei. 9. Bez., Zimmermannplatz 9, täglich zwischen 9 und 4 Uhr (Telephon 21-0-11). Trauerandacht. Sonntag den 7. Mar (21. d.) findet im Leopotdstadier Tempetverein A e ich e 1 A w r o h a m. 2. B e z.. Pazmanitenq asse 6, anläßlich des fünfzigjährigen Bestandes deS Vereines eine Trauerandacht für die in den letzten Jahren verstorbenen Dereinsmitglieder statt. Klub radikaler Zionisten in Oesterreich. Morgen -um 8 Uhr abends findet im Cafe Mariahilf, MariaWvrstraße 89, eine Versammlung statt. Tagesordnung: Was wollen die radikalen Zionisten? Referenten: Hans Kan dl und Oberbaurat Stricker. Zutritt haben alle organisierten Zionisten. schälten könnte. Die staatliche Versuchsstelle in Derne bei Dortmund hat in ihrem Gutachten erklärt, daß die Erfindung berufen sei, di«e Explosions- und Erstickungsgefahp auf ein Mindestmaß herabzudrücken. Da der Apparat die in der Grube vorkommenden Gase selbst in Bruchteilen von Prozenten angezeigt, fft er absolut zuverlässig. En.benützt weder elektrischen Strom noch GWHdrähte und auch keine Flcunme .oder sonstige entzüiwungsgefährliche Stoffe, so daß er keine Gefahr für den Grubenbetrieb bedeutet u:w unbedingt schlagwettersicher ist. ' Mn neuer Msenrohstoff. Bei der Untersuchung norddeutscher Meerge-biete hat man itt letzter Zeit ein bisher uübekanntes Metall entdeckt, daZ sich, seiner außerordentlich reinen Beschafferchett wegen, äls vorzüglicher Rohstoff für die Herstellung von Effen und Stahl eignet. Die Lagerstätten des neuen Cffenrohstoffes, der den Namen Weißcisenerz echielt, böstchen aus unregelmäßigen Nestern, deren Ausdchnung jedoch viele Hunderte von Metem beträgt bei einer Mächtigkeit von ungefähr Kvei Meter. Man findet das Weißeffenerz in Form weißer, toniger und wasserreicher Massen au den Nioderungstovf gebunden, der seinerseits wieder vom Uebergangsmoor bedeckt ist. Da es sich nun beim Niederungs- und Uebergangsmoor um sogenannte interglaMe Bildungen hagelt, das heißt um solche, die ün Verlauf einer zwischen zwei Eisperioden eingeschobenen eiSfreren Zeit enfftarwen sind, so muß auch das Weißeffenerz einer interglazialen, also eisfreien Periode entstammen. Die weit ausgedehnten Lager des Weißeisenevzes taffen mit Sichechett auf Mengen von mehreren hunderttausend Tonnen des neuer: Roh-, stoffes schließen. Die Evsparnis einer: Sekunde. Die Leitung der Lorrdoner Straßenbahn wirbt bei den Fcchtgästen für schnelleres Ein- und Aussteigen und rechnet aus, daß durch eine Kürzung des Aufenchaltes anjeder Haltestelle um nur 1 Sekunde allein an Bevwaltuugskosten der? Straßenbahn in einem Jahr über 20.000 Pfund erspart werdet könyM. --«ich, . Was dir Technik Neues bringt

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