Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2514 (21.2.1926)
- Date
- 1926-02-21
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Deik« Wien, GsnnW Sk. 3511 I tf: Klimt WsegenMuns 3f. JeVnM 1838 „ftultormobleme und Der Palästinaansbau/ Im Zyklus der Vorträge, welche d^s Zionistische I a n d e s k o m i t e e veranstaltet, sprach jüngst der Direktor dejüdischen Realgymnasiums, Herr Dr. Viktor Kellner, über das Thema: ,Kulturproblcme und der Palästinaaufbau". Zeine gedankenreichen Ausführungen gipfelten ungefähr in folgendem: Zionismus ist nicht Politik ohne Kultur »nd auch n.chi Kultur ohne Politik. Alles w?s jüdisches Leben heißt, gehört in den Zionismus. Die Situation des jüdischen Volkes ist von der anderer Völker dadurch unterschieden, baf; wir die Kontinuität unseres Erlebens verloren haben. Das Band, welches unS mit der Vergangenheit verbunden hat, droht zu reißen. .Wir haben nicht aufgchört, ein Volk 31t sein, aber die Einheit der Kultur, die Verbindung m't den Werken der Vergangenheit und Zukunft, geht allmählich verloren. Wen« man der Zersplitterung des jüdischen Geistes nicht bald begegnet, so hört das Judentum aus, eine Einheit zu sein. TaS Judentum droht in Jude nt inner zu zerfallen und dies konnte auch auf Palästina znrückwirken, indem es eine neue jüdische Siedlung würde, gleichwertig mit anderen jüdischen Siedlungen, also kein Zentrum. Aus lebendigem Naturwillen heraus muffen wir dieser Gefahr begegnen. Es ergeben sich in diesem Zusammenhang eine Reihe von Problemen, die der Vortragende behandelt. Schwierig ist die Frage: „Judentum —Europa". Wie wir Palästina nicht vom Getriebe der ganzen Welt isolieren können, so ist die jüdische KulMr mit Europa und der Welt verbunden. Wir haben nicht umsonst Opfer für Europa gebracht. Eine Gefahr für Palästina sei die drohende Amerikanisierung. Die Amerikaner haben mehr Sinn für Zivilisation als für Kultur. Als der Vortragende noch in Palästina wirkte, sei man davon durchdrungen gewesen, daß die Jugend die europäische Kultur aufzunehmen habe. Warum sollen die neuen hebräischen Menschen aufwachsen, ohne Bezichmlg zu Goethe, Beethoven, Schiller, Shakespeare? Das Judentum darf nicht bloß die moralische Kultur verircten, sondern muß auch die ästhetische -Kultur in Erez Israel in sich aufnehmen. Mas das Orientproblem betrifft, so habe das Judentum wohl keine „Mission" im Sinne der Rabbiner oder der „Union", hingegen bestimmt die Mission eine Brücke zu schlagen zwischen Orient und Okzident. Bei einem Einwandcrungstempo von 30.000 Juden jährlich entsteht die Frage, ob Palästina diesen Neuairkommenden genügend Kultur bieten wird, damit sie sich assimilieren können. Aus dieser Frage ergibt sich die Notwendigkeit sehr ernster Vorbereitung der Jugend vor ihrer Uebersiedlungnach Palästina. Sie muß unbedingt in hebräischer Sprache vor sich gehen, Hebräisch nicht als Form, sondern als Inhalt. Jedes hebräische Wort hat seine Geschichte, wer Hebräisch kann, kennt das ganze Judentum. Auch in Palästina muß die hebräische Ausbildung der Arbeiter ernst genommen werden.. Ein schweres.Problem ist der Kulturkampf, der in Palästina unbedingt entbrennen wird. Der Gegensatz zwischen Orthodoxie und Freiheit muß ausgetragen werden. Es ist zu wünschen, d^>ß der unausweichliche Kamps erst dann entbrennt, wenn wir im Lande fest verankert sind und er keinen Schaden mehr anrichten kann. Schließlich warnt der Vortragende vor der irrigen Meinung, daß Palästina heute geeignet sei, nur zu geben. Heute sind die schöpferischen Kräfte in der Diaspora zu finden. Diejenigen, die heute in Palästina leiben, sind noch nicht in der Lage, Originaljüdisches zu schaffen. Wir sollen von den Chaluzim nicht verlangen, daß sie uns auch Kultur geben. In Palästina ist jetzt nicht Schöpfung möglich, sondern nur Vorbereitung für die Schöpfung. Ae jüdische Jugend and die Wiener Kultusgemeinde. KuttuSvorstehe« Dr:. Isidor Älaber über jüdische Jugendsrageu. Im Rahmen einer I n g e n d v e r s a m m l u n g, welche die Jugendgruppe der Zionistischen Bezirkssektion Leopoldstadt Veranstalter«, sprach über dieses Thema das Mitglied des Zionistischen Klubs der Kultusvorstehung, Herr Dr. Isidor K lab er. Er führte im wesentlichen aus: Es gibt immer noch jüdische Mandatare, welche cs für eine Vermessenheit erachten, wenn die Jugend Probleme der Wiener jüdischen Kultusgemeinde zu behandeln wagt. Sind doch die Jugendlichen keine Wähler! Ich weiß mich eins mit den Mandataren des Zionistischen Klubs, wenn ich mich für schuldig erachte, der Jugend über die Arbeit in der Kultusgemeinde Rechenschaft zu legen. Ist es doch unser Ziel, eine volkSgemeinde zu schaffen und niemals Absicht getvesen, eine reine Kirchenöehörde zu dulden. Die Jugend hat v 0 r m e h r a l S e i n e m I a h r e in einer großen Versammlung einmütig Forderungen gestellt. Ter Vizepräsident der Gemeinde und Führer der Union, Herr Dr. Ornstein, hat ebenso wie der Führer der Vereinigung für soziale Tätigkeit Versprechungen gemacht, von dem zionistischen Vorsteher muß dies nicht erst betont werden. Was ist verwirklicht worden? Fast nichts! Es ist ein Recht der Jugerrd, zu fragen, wer ihren Wünschen und Forderungen Widerstand leiste:. Ich brauche es Ihnen nicht erst zu sagen, daß von unserem Klub alles geschehen ist, um die Beratung der Schulangelege »heilen zu fördern. Es ist sebswerständlich, daß wir nicht bloß für die schulpflichtigen Kinder jüdische Erziehungsstäiten zu soffen haben, sondern auch für die schulentwachsene Jugend alles tun müssen, um ihr Gelegenheit zu geben^ Hebräisch zu lernen, jüdische Ocikays BublkopM-faarschnitt ist Kunst, »ein Hinne-HaarfSrben das Beste, seine Dauerwellen einzig IX., Währingerstrasse Nr. 15 Geschichte und Literatur zu betreiben. Die alten Pläne Dr. Maximilian SteinerS für die Errichtung von Schulgemeinden müssen studiert werden. Aber es gibt führende Männer, die von „ostjüdischen und unseren Kindern" reden. Eine solche Scheidung werden wir niemals rugeben und wir werden uns mit der ZLtbvenlionen verteilenden Maschinerie nicht begnügen. Es ist erfreulich, melden, daß man einen Freitagabendgottesdienft für die rerfere Jugend eingerichtet hat, und, wie sie wissen, trifft Professor Rosenstld das Richtige in seinen Exhorten. Es wäre zu wünschen, daß diese Einrichtung erhalten und entsprechend erweitert würde. ES gibt noch eine Reihe anderer Probleme, die die Jugend interessieren. Bor allem die Errichtung rin« Schwesternschule im jüdischen Spital. Der Mangel an jüdischen Schwestern ist überaus fühlbar. Hospitantinnen können wegen Streikdrohung des Personals nicht eingestellt werden. Unsere Mädchen haben aber vielfach nicht die Mittel, um im Allgemeinen Krankenhaus die Schule zu frequentieren. Manche werden als Ausländerinnen nicht angenommen und das jüdische Spital darf sie nicht an stellen oder ausbilden! Mein Antrag zur Behandlung dieser Frage wird von Sitzung zu Sitzung vertagt. Die Herren der Majorität bringen solchen Fragen leider tvenig oder gar kein Interesse entgegen. Daß selbst das Versorgungshaus Probleme geben kann, die der . Jugend nahegehen, will ich bloß andeuten. Ich könnte mir z. B. vorstellen, daß zeitweise unsere Jugendgruppen den alten Leuten Festvorstellungen geben würden. Auch hier tvären jüdische Schwestern ein Segen. Das Problem der jungen jüdischen Aerzte tväre an anderer Stelle einmal ausführlich zu besprechen. Chaluzfürsorge ist eine Selbstverständlichkeit und wir müssen zugeben, daß nran beginnt, die Notwendigkeit dieser produktiven Fürsorge zu verstehen. Die Jugendfürsorge, die ja nur im Gebäude der Gemeinde untergebrachi ist — sonst aber bloß ein Verein wie andere — leistet, soweit ihre Kräfte reichen, so manches Gute. Freilich noch lange nicht alles, tvas man erhoffen konnte. Es wird vielfach über antijüdische Tendenzen in einigen Internaten Klage geführt. Doch man begnügt sich, Subventionen zu geben, alles andere zu beraten, wird aber ä n g st l i ch vermieden. Die Nicht,Zionisten besitzen &i;te im jüdischen Sinne, mustergülligen Institute, den zionistischen/ Gründungen aber wird Mißtrauen entgegengebracht, Zu bekämpfen wagt man sie nicht, daher feilscht man lieber um „Subventionen". Der Redner behandelte dann den ganzen Komplex der Probleme, welche die Jugendfürsorge betreffen/ von der S ä u g l i n g s f ü r s 0 r g e bis zu einer wahren Berufsberatung und Be r u fs e i n ste I l u n g. „Auch hier werden vielleicht erst die Enkel der Jugend von heute die Erledigung unserer Vorschläge erleben." . Die Ausführungen schloffen mit den Worten: Eine Gemeindcver-rvaliung, welche die obersten Güter des Volkstums nicht zu schätzen weiß, nämlich die schassende Jugend n n d i h r A u f b a u w e r k, verdient, daß die Jugend sie verachtet! Ich bin sicher, daß Sie, die kei ne Kultussteuer zahlen, doch die größte Ak ti vp0st im Budget dar st eilen. Der Jugend — ihr gehört unsere.. Arbeit, und wenn man die Jugerrd nicht wird verstehen wollen, dann siirchte ich, wird sie sich den führenden Männern recht ultangenehilt bemerkbar machen! Lar Böllerbaadamt für geistige Zusammenarbeit. Paris, 20. Februar. Das Bölkerbundamt für geistige Zusammenarbeit hat am 15. d. die Vertreter der hauptsächlichsten Bereinigungen und Institute versammelt, die in tZaris an der Entwicklung der Hochschulbezie-?)ungen zwischen den verschiedenen Ländern arbeiten. Es wurde die Frage aufgeivorfen. ob es angchracht sei, ei-ne Reihe von Be ran stal tu ngen über die Probleme d e S Hochschulwesens der verschiedenen Nationen zu organisieren. Sämtliche Teilnehmer sprachen sich zugunsten dieses Planes ans und arbeiteten einen Arbeitsplan für die demnächstige Durchführung dieses Projektes aus. Fraurawllasche sind nicht immer leicht zu befriedigen. Auch dann nicht, wenn sie den Ankauf praktischer Bcdarfsgegenständr betrrffen. Das Bestreben der Hausstau, ihren Vorrat an Leib- und Bettwäsche zu ergänzen, wirb immer wieder durch die Geldknappheit in der ÄnSfüyrung gehemmt und der Kauf schweren Herzens verschoben. ES wird daher seitens des konsumierenden Publikums besonders freudig begrüßt, daß das tvegcp seiner Itnlanz und Billigkeit' in der Leevoldsta-dt ksirencmrnierte Warenhaus Brüder Schiffmcmn, 2. Bez., Taborstraße 48. durch seine populäre Veranstaltung der „Weiße Woche" erlesene Oualitälswaren zu beispiellos billigen Preisen a:f den Markt bringt. Dm. Wünschen zahlreicher Kunden entiprechend. welche bisher ihren Bedarf an Weißwaren nicht decken kor,rite», haben Brüder SHiffmann den OkkasionSverkauf t«r „Weißen Woche" prolongiert. In beut Bestreben, ihre Leistungsfähigkeit neuerlich besonders zu beweisen, haben Brüder ®Mf» mann namhafte Fabriksbestände gegen- Kassa außerordentlich billig angc kauft und verkaufen dieselben unter Hinzurechnung eines äußerst geringen Nutzens ju Preisen, welch« auch dem Aermsten den jdauf ermöglichen. Niemand versäume diese außerordentlich günstige Karrfgelegenhek. Besichtigung ohne Kaufzwang jedermann gestattet. Kartenprovaganda. Bon Dr. Julian SilSerbusch, Czernckwiß. In der „Wiener Morgeuzeitung" vom 11. 8. P eilt Artikel von Dr. Benjamin Lew Usiel „Palästinakarten" abgedruckt, in welchem der Verfasser die PMstinakarten, die bisher vom Keren Kajemeth und vom Keren Hajessod heraus gegeben wurdert, bespricht und besonders die Vorzüge der letzten Reliefkarte des Keren Kajemeth, über auch ihre Mängsl hervorhebt. Im großen und ganzen hat er vollkommen recht. Es ist wirklich nicht notwendig, daß die Grenzen gegen Syrien und das Ostjordanland unrichtig eingezeichnet werden,, es hat gar keinen Sinn, das südliche Palästina willkürlich zu beschneiden und man muß auch nicht fürchten, gleich als Maximalst verschrien zu werden, wenn man auf eine PaÄstrnakartr auch das Ostjordanland ausnimmt, sogar wenn dieses Gebiet derzeit nicht mehr unter die Bestimmungen des Mandates fällt. Wir wollen uns aber nicht mit der als P r » p a ga n 8 i!arte wirklich guten Kart« des Keren Kajemeth beschäftige«, sondern wollen die Aufmerksamkeit der interessierten Kreist auf eine ganz allgemeine Tatsache hinlenken. Der Keren Kajemeth oder Keren Hejeffod treiben Propaganda' und geben zu ihrer Unterstützung Palästinakarten heraus. Gut! Propaganda ist eine unerläßliche Sache und foft in ihrer Bedeutung gewiß nicht verkleinert werden. Nichts fällt stärker ins Auge als eine solch? Karte, nichts wird sich eindrucksvoller einprägen als eine Kartenskizze, in die der jüdische Besitz eingezeichnet ist. Aber nur Propaganda und nichts mehr? Ist das die einzige Forderung, die wir an eine Karte stellen sollen? Wollen wir wirklich daran vergessen, daß jede Propaganda die Oberflächlichkeit fördert und daß jede Oberflächlichkeit sich letzten Endes bei 8er zionistischen'Arbeit bitter rächt? Jeder, der die neuesten Palästinakarten des Keren Kajemeth und des Keren Hajessod zur Hand nimmt (selbstverständlich gilt das hier Gesagte erst recht von den früher erschienenen Karten), gewinnt eine vollständig falsche Vorstellung von Palästina. Er sieht die jüdischen Kolonien und freut sich sicherlich über die großen Fortschritte zionistischer Arbeit in Palästina. Dann ftndet er noch die Namen von einigen größeren Städten, die er eigentlich bereits seit langem kennt, und — sonst nichts mehr. Nach den Karten zu schließen, ist das Land sonst vollständig unbewohnt und jeder, der nur ein wenig nachdenkt, auch wenn er das Land noch gar nicht gesehen hat, muß sich unwillkürlich fragen: Wo um Gosies willen lebt die jetzige arabische Majorität? Und gibt es wirklich gar keine arabischen Dörfer in Palästina? Auf den Karten erscheint zum Beispiel das weite Gebiet zwischen Näblus und Jerusalem vollständig leer und _ hat kartographisch dasselbe Aussehen, wie das Gebiet südöstlich von Jerusalem zwischen dieser Stadt und dem Toten.Meere. Und jeder, der Palästina gesehen hat, weiß es doch aus eigener Wahrnehmung, daß das Gebiet südlich von Nablus za. den fruchtbarsten in Palästina gehört, daß es dort, recht viele arabische Dörfer gilbt, daß alle Täler fruchtbar und bebaut sind und daß sogar sehr viele Berge Terraffen tragen und auch mit einer verhältnismäßig großen Zahl von Fruchtbäumen bepflanzt sind, während das Gebiet zwischen Jerusalem und dom Toten Meere mit Rech' die jüdische Wüste genannt wird und wirklich eine trostlose Einöde darstellt. Und trotzdem unterscheiden sich beide Gebestans den Karten durch nichts von einander. Es gdbt selbstverständlich auch Palästinakarten, die wisserisAtftlich einwandfrei sind. So die englischen Generalstabskarten von Palästina, die freilich nur ein«r ganz beschränkten Zähl von Personen zugänglich sind, die guten Karten des Wiener Militär-Geographischen Instituts, die im Reisehandbuch von Preß ausgenommen wurden, eine ältere hebräische Karte, welche der Karte von Fischer und Guthe nachgezeichnet ist und seinerzeit vom Wischen Verlag nt Berlin herausgegeben wurde ufw. Aber alle diese Karten sind veraltet, weil sie auf die Beräuderungen nach dem Kriege gar keine Rücksicht nehmen und weil für sie das Wische Aufbauwerk in Palästina fast überhaupt nicht existiert. Wenn der Keren Kajemeth und der Keren Hostssod sich nur auf die Kartenpropaganda einstellen wollen, so hat jedenfalls die Zionistische Organisation als die Trägerin des Aufbauwerkes die Ausgabe, den fühlbaren Mangel zu beheben. Sie soll eine Landkarte Palästinas herausgeben, dir nicht bloß auf die Erforderniffe der Propaganda Rücksicht nimmt, sondern die auch ein möglichst getreues Bild der tatsächlichen Verhältnisse in Palästina gibt. In dieser Karte soll der jüdische Besitz nicht nur mit Hilfe von konventionellen Zeichen vermerkt werden, er soll selbstverständlich auch in' seiner ganzen Ausdehnung im proze .wellen Bechälinis zur Gesamtfläche ekngezeichnet sein. Die .'arte muß selbstverständlich daS jiidifche Palästina besonders betonen, sie soll aber nicht sein und darf nicht, wie die Propagnndakarte, den Eindruck erwecken, daß wir im luftleeren Raum arbeiten. Es ist dies nicht nur eine Forderung von Wiffenschaftlichkeit, sondern auch eine Voraussetzung für die wichtige zionisti-- sche Erziehungsarbeit. Denn nur das klare Erkennen der R ea l i t ä t e n nt Palästina wird das jüdische Volk zur konsequenten, unbeirrbaren Fortsetzung der Arbeit für das schwere Aufbauwerk von Erez Israel befähigen. Schlafkrankheit «ad Mtztamanke. In Rußland fordert gegenwärtig die endemisch« Schlafkrankheit wieder zahlreiche Opfer. Dabei tritt nach Mitteilungen von Prof. G r i b 0 j e d 0 f f im „D »i* eine besondere psychische Entartung aus, indem bei den Au fangsstadien Kleptomanie, eine unwiderstehliche Neigung zmkt Diebstahl, auftritt. M—lüSiwfl