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Wiener Morgenzeitung · 1926-02-20 · Heft 2513 (20.2.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2513 (20.2.1926)
Date
1926-02-20
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Sie jüngste Phase des vkUifchra Imperiums. Von Professor Dr. Wilhelm Stein. Ti« beginnende Auflösung des englischen Weltreiches 'festzustellen, gehört heutzutage schon zum Befähigungsnachweis deS kontinentalen Politikers: Tie nationalistischen Strömungen und die Selbständigkeitstendenzen der Dominions von innen her, die dauernde Kampfstellung Sowjetrußlands von außen erscheinen als die Hauptgefahren. Tazu sei durch die Zerschmetterung Deutschlands das seit Jahrhunderten traditionelle europäische Gleichgewicht gestört unschließlich wären durch die Pariser Frie-sverträge derartig tiefe Eingriffe in die private Rechtsordnung vorgenommen worden, daß das nicht ohne Konsequeltzen auf das allgemeine Rechtsgefühl bleiben könne. Aber alle diese Propheten verkennen das Wasen der britischen Staatsklugheit. Dieses Weltreich, das heute schon einen Staatenbund (Commonwealth of Nation-) darstellt, ist nicht ein starres Gefüge, welches auf unabänderlichen Prinzipien ruht, sondern bildet ein durchaus labiles, allen Veränderungen sich elastisch anpassendes System, m welchem sich alle Abstufungen der Verfassungsformen und Bevölkerungs- Mischungen vorfinden. Für unsere kontinentale, immer in festen Kategorien sich bmvegende Staatsauffassung ist der reibungslose Uebergang der Macht von der liberalen zur arbeiterparteilichen und dann zur konservativen Regierung beinahe unbegreiflich. Und doch sucht England überall sein mutterländisches parlamentarisches System, die Verantwortung der Exekutive vor der Legislative, noch weiter auszubauen, so daß die letzten Befugnisse der Zentralregierung, wie Verleihung von Titeln, Adelsprädikaten und Begnadigungen, im Einvernehmen mit den Parlamentarischen Ministerien ausgeübt werden. Kanada, in der Zeit seiner wirtschaftlichen Erschließung, im engsten Kontakt mit dem Mutterlande, hat se.ne aus dem Jahre 1867 stammende Konstitution erst wieder in letzter Zeit äirch das Wappen- und Staatsangehörigengesetz beinahe ostentativ wettergeführt. Herrscht ja überall das Bestreben, durch oftmals grundlegende Verfassungsänderungen der vom Mutterlande einst verliehenen Konstitution die erreichte Autonomie zu demonstrieren. In London aber übt man kluge und taktvolle Reserve gegenüber solchen Steigerungen der Souveränität, indem selbst die zu Geboie stehenden Mittel des sofortigen Einspruches oder des Vorbehaltes der königl chen Entscheidung nicht angewendet Werdens So griff Lloyd George in den Streit der sozialistischen Regierung Australiens mit den Landgeiellschaften, hmter welchen das einheimische und Londoner Kapital stand, nicht ein. obwohl er darum angegangen wor-en war. Selbst d'e Verordnungsgewalt der Gouverneure und Generalgouverneure wird mehr und mehr eingeschränkt. indem ihnen in taktisch äußerst geschickter Werse beratende Kommisiionen zur Seite gestellt werden, die zwar meist durch Ernennung der einheimischen Bevölkerung entnommen werden, aber doch den gleichen kapitalistischen Interessen dienen, die London im Auge hat. Ist die Autonomie einzelner Dominions so stark entwickelt, daß sie nicht nur als selbständige Mitglieder im Völkerbund sitzen und dort öfter dem Mutterlande heftig opponieren, wie etwa in der Frage des S'.cherheitspaktes, sondern daß sie sogar selbst wieder eigene Mandate erhalten haben — Neuguinea, Samoa, Teutsch-Südwestäfrika —, so könnte man die Auffasiung von Julius Hatschek für berechtigt halten, daß die wahre Basis des britischen Imperiums der „Mavktzusammenhang" sei, auf dem sich erst der Ueberbau der Reichs- Politik erhebe. Zwar ist in der Vorkriegszeit die Reichsschutzzollbewegung der Imperialisten unter Chamberlains Führung gescheitert, aber die damaligen Kolonien waren zu großen wirtschaftlichen Konzessionen bereit, um den Absatz ihrer Bodenprodukte und Rohstoffe zu sichern; die Zollkriegsaffäre Zwischen Kanada und Deutschland wegen zu starker Bevorzugung des Mutterlandes ist noch erinnerlich. Heute aber wird Kanada vom Kapital der Union überschwemmt und dorthin ist die Wirtschaft kräftig orientiert. Südafrika deckt demonstrativ seinen Bedarf an Produktions- Maschinen und Berkehrsmaterial in Deutschland, und Australien hat aus rein egoistischen Motiven England zu dem so gefährlichen Experinient der Goldwährung gedrängt und schließt auf eigene Faust Vvrzngsverträge mit Neuseeland. Aber alle diese Vorgänge führen nur mehr und mehr zu einer Planwirtschaftlichen Umstellung der Oetonomie des gesamten Imperiums, die sich auch schon anzubahnen scheint. Die Abwendung von der amerikanischen Baumwolle und hin zu den eigenen afrikanischen und asiati'chen Produktionsländern, die stärkere Ausbeutung von Zinn und Kautschuk, der Nachweis, daß die englischen Kolonien 1911 volle 10 Millionen Pfund Sterling jährlich durch die bevorzugende innerenglische Kreditgewährung erspart haben, sind nur einige Symptome. Die in der Kriegsun- Nachkriegszeit erfolgte Intensivierung der Landwirtschaf! hat ebenso eine Regelung für den Absatz des kanadischen Weizens wie der südafrikanischen und australischen Wollzucht notwendig gemacht, so daß sich der Güterkreislauf innerhalb des britischen Bundes vollziehen könnte. Und wenn endlich darauf verwiesen wird, daß die indischen Auswanderer in Südafrika dem gemeinsamen Haß der Meißen und Neger in dem Augenblick ausgesetzt sind, wo etwa das britische Imperium zu rvanken beginnt, und daß ferner di« Taktik der russischen Sowjets heute nicht mehr die verschiedenen farbigen Proletariate zu fassen sucht, sondern sich an die Bourgeoisie wendet, die sich gar nicht so zweifellos für die unsichere kommunistische Zukunft und gegen die sichere Jnteressengemeinsckaft mit dem englischen Kapitalismus entscheiden mutz, wenn wir diese beiden letzten Argument« beachten, dann ist das Schicksal des britischen Bundes oenn doch nicht auf flüchtigem und trügerischem Schwemmsand gebaut, ___Wiener ' | Tagesbericht. ««jüdische Weisheit. Für die „Wiener Morgenzeitung" nach den Quellen bearbeitet. Liebe. Jede Lick«, die an einem Dmge ha'tet — mit dem Dinge ist auch die Liebe dchin. Tie aber nichi an einem Dinge haftet, geht nieirolS dahin. Sctch eine Licbe, dre an einem Dinge haftet, war de Liebe zwischen Awnon und Thamar: eine Liebe aber, die nicht an einem Tinge hastet, die Liebe zwischen David und Jona.han. * Eine Liebe, in der nicht Zucht der Strcnge ist, ist keine Lieb«. * Mer ist ein Held? Wer seinen Feind zum Freunde macht. * Rabbi Schim'on ben Cleasar sprach: Begütige deinen Nächsten nicht, während er ini Zorne ist, tröste ihn nicht, während sein Toter vor chm liegt, frag' ihn nicht aus, während er ein Gelübde tut, und trachte nicht, ihn zu sehen, wählend er der Verderbnis erliegt. _ Amerilanisch'fWsche Gelehrte an der gernsalemer UnlberfiM. Aus New-^ork wird uns berichtet: Wie bereits gemelle: wurde, hat sich Bros. Tr. Davidson nach Jerusalem begeb'n, um dort B^rlcsungen an der hebräischen Universität zu harten. Pros. Daodson a:I: als Autorität auf dem Gebiete der hebräischen Literatur d.s Mitte.aiters, einem Wissensgebiet, das gerade letz das Jnvress: nicht nur der jüdischen Gelehrten im besonderen Maß: be'chästigi. D'e Reise Prn Davidsons hat aber in gewissem Sinne auch potiiische Bedeutung. Der Gelehrte, der ordentlicher Professor am New-Norker jüdisch tywlogischen Seminar ist, konnte dem Rufe der Jera.-lc.mer Universität nur bann Folge leisten, wenn er von seine: c Institut für den bestimmten Zweck einen einjährigen Urlaub erhielt. Nun sicht das New-Aorker Rabbinerseminar, an d-ssen Spipe der berühmte Forscher Prof. Schächter wirkte, auf streng konservativer Grundlage, und die Zustimmung, daß einer der angoich'cniten Profess.'ren o eier konservativen Rabbinekbildungsanstalt an der von den AgUdisten als radikal verschrienen Jerusalemer Universität Vorlesungen halte, wird in amerikanisch-jüdiichcn Krcisen als emc genau bedachte Stellungnahme aufgefaßt. Es wird übrigens angenc mmen, daß nunmehr auch andere I ü ö; ’ d> i Gelehrte aus Amerika sich-für Vorlesungen an der hebräischen Univecs'.ät von Erez Israel zur Verfügung stellen werden die hebMche Bibel in B'indeMritt. W'c uu§ aus )! e iv - M o c 1 berichtet wird, hat das Kuratorium des irrigen , üb:'chen Blindeninstituts be- 'ch.asjcr., oie -römische B.bel n.Blindenschrift (System Braille) yerauszu eben Das Karr:".mm rechnet damit, daß diese erste hcb'.äi'che Bibc. m Bl:n)en;cht.ft auch die jüdischen Blindeninstitute und Btmderiheime in anderen Ländern in Anspruch nehmen werden. Tie Direktion des New Parker jüdischen Blindeninstituts (Bech-Haiwrim-Association, 71, Second Street No-v-Aobk, Direktor Scheftel Niedelman) steh: wegen näherer schriftlicher Ausfimfte zur Verfügung. «Indien»!« des rnffilch-Wischen Gelehrten Marion. Professor Jizchak Ber M a r k o n dürfte der einzige jüdische Gelchrte von eurcpischem Ruf sein, der gegenwärtig in Rußland wirkt. Er ist Prozessor am Institut für wissenschaftliche Literatur- und Srpachenforschung an der Leningrader Universität. Im Auftrag dieses Institut.8 unternimmt jetzt Professor Markon eine Studienreise in Deutschland und England. Wie der Gelchrte dem Mitarbeiter des Rigaer „Frühw.orgen" gegenüber ausführte, werden sich fiin« Forschungen zunächst aus dem Gebiete seines Spezialfaches, der Geschichte der Kar 8er, benregen. Seit dem Tcde des Professors H a r k a w i und Tr. P o z n a n s k y s ist heute Pros Ma'.kon der einzige wissenschastliche Forscher der G.schichte der Karner. Ferner hofft Markon Materialien zur Geschichte der mittelalterlichen religiösen Poesie, über die er gegenwärtig ein größeres Werk schreibt, zu finden. Markon, der Mitglied der russisch-byzantinischen Kommission in der russischen Akademie der Wissenschaften ist, hat den Auftrag, besonders die Quellen des 10. bis 12. Jahrhundertzu studieren. Prof. Marken erhielt gleichzeitig eine Einladung von der Berliner Gesellschaft, zur Herausgabe der neuen jüdischen Enzyklopädie in deutschir und hebräischer Sprache, wegen seiner Mitarbeit an diesem großen Merke, nach Berlin zu kommen. Wie Prof. Markcn ernchnt, hat er den Plan zur Herausgabe einer solchen Cnzprcpcdie bereits im Iahe 1912 in die Oeffentlichkeit getreten, die Ausführung des Planes sei jedoch durch den Ausbruch d.S Weltkrieges verhindert worden. Erwähnt sei bei diesem Anlaß, daß an diesem monumentalen Werk außer Prof. Markon, Oberrabbiner Prot. Dr. C h a j e s (Wien), Pros. Dr. David S i nr o n s e n (Koxerbagen), Llterralbiner Prof. Israel Levy (Paris), Profetor Marx (Ame- :ka, Pros S. D u b n o w, CH. N. B i a l i!, Sanel Tschernichowski und andere Mitarbeiten. Pwfesior Markon wird der R'.ihe nach in den Bibliotheken in Breslau, Be lln. Frank urt am Main, München, im Brilish Museum und in den Unüersitätsbiblio.heken von Cambridge und Oxford arbeiten. Mischer Anbei e Meeting. Montaq den 22 b-, 8 Uhr avend«, im Okymvtas « a I, l. Bez. Rotgasse 6. Redner Tr Desider Friedman«, Sßxüfi'ent de» Zioniitt chen Landesverbandes kür L^ellereich. Prof. Tr Viktor Kellner, D reklor des n dtichen t*ie.jgumuaiium», und cand. '«r. pol. Benjamin A t z l u. SO. 9ttm , ffios Ift Moder I Auf unsere Rundfrage bei den größten Männern der AegkO» wart haben wir folgende Antworten erhallen: Kasimir Edschmtd: Mode ist sublime Seelenunlb Köche»- kultur auf erotischer Grundlage. Hosmannsthal: Mode ist eine Frage der ätherischen Kulltnr. Leider verlieren auch die schönsten Verse, wie die vollendetste« Bügelfalten, mit der Zeit ihren Glanz. Im übrigen: siche meine sämtlichen Werke. Einstein: Die Mode ist nichts weiter als ein« BestätiArng meiner Relativitätscheorie. Alfred Kerr: Mode ist immer daS, was ein großer Geist tut;» und waS die Kleinen nachahmen. Es fragt sich nur: wer ist der große Geist? (Daß ich es selbst bin, ist mir allerdings keine Frage!) Hauptmann: Soeben mit meinem jüngsten Drama „Nach Sonnenuntergang" beschäftigt, kann ich mich nicht über die Mode von heute äußern! .Hermann Bahr: Trotzdem ich bisher alle Moden mitgemacht habe, wundere ich mich, warum ich noch immer nicht modern geworden bin? BonselS: Modern wirb man nur, wenn man das richtige Rezept befolgt. Meines lautet: auf einen Liter Syrup. fünf Tropfen Mystik und drei Messerspitzen Erotik. Dor Erfolg (Auflage 100.000) kann nicht anSbleiiben. Keyserling: Was ich über die Mode denke, ist in meiner „Vision der kommenden Weltanschauung" enthalten, die fort 12. Heft meines „WegeS zur Vollendung" (Otto Reich! Verlag) cm November erscheint. Antizipierend kann ich nm sagen, daß meine „Schule der Woishect" nicht das Geringste mit Mode zu tun hat.. Courts-Mahler: Ja, es ist wahr, nach langem Zögern halbe ich mir die Haare schneiden lassen und trage jetzt einen Bulb'clkopf. Man muß modern sein. Nicht nur im Schreiben. Mein nächster Roman heißt: „Bubikopfs erste Liebe". Thomas Mann: Auf dem Zacclbevberg meines Rcchmes angelaccgt, bemerke ich mit Wehmut, daß der Weg von der modernen Literatur zur klassischen kürzer ist als ich dachte. Kisse Mo ns. (Aus dem jüngsten Hefte der Monatsschrift „Der Bücher^ w u r m") Nnnftfanve in Rußland. In den Archiven deS Großfürsten Konstantin Konstantin»« willch sind nach einer Moskauer Meldung eigenhändig von M o z a r t und Beethoven geschriebene Notenm a n u s k r i v t e gefunden worden. Wetter wird von neuen archäologischen Forschungsergebnissen in der Krim berichte'. In der Gepend von K e r t s ch ist eine G r a b st ä t t e auigefundeu worden in der sich e>n weibliches Skelett mit einem goldenen Dtadem auf dem Schädel und zahlreichen Schmuckgegenständen vorfand. Man nimmt an, daß das Grab au» der Zeit der G o t e « stammt. _______ Sfe zeichnvng des SteimeitmeiMen. Wie ein Schuljunge eine Akademie hereinlegte. Von zwei Schuljungen wurde 1914 tu einem Kehrichthaufen unwe't vom Schulgebäulde in C h e r b o r n « bei London ein Knochenrest aufgefunden. Einer der Schuljungen verfiel auf die Idee, auf der Knochenpilatte irgend eine Kritzelei anzubringen, unt mit dem angeblichen „archäologischen Fund" den Gymnasiallehrer Mister Steele, einen Mann, der im Rufe eines außerordentlch tüchtigen Archäologen steht, zum Narren zu halten. Der Streich gelang über. Erwarten. Mister Steele „erkannte" die Zeichnung als sehr interesiante Reliquie urzeitlicher Kunst. Ta er die Frage, aus welchem Zeitalter das Kunstwerk stammte, nicht entscheiden konnte, beschloß er, sich an eine Autorität aus dem Gebiete der Archäologie zu wenden. Seine Wahl f:«il auf Sir Artur Woodward. Dieser fällte das Urteil, es handle sich zweifellos um die Zeichnung eines Steinzeitmenschen. Das ,Mnstwer^ — die Zeichnung stellt den Kopf eines Psevdes dar — fesselte derart seine Aufmerksamkeit, daß er das Ergebnis seiner Untersuchung m einem mit großem wissenschaftlichen Apparat verfaßten Bändchen unter dem Titel „Ein paleolitisches Kunstwerk auf einem Knochen" veröffentlichte. Kurz vor der Herausgabe des Buches hielt der Gelehrte erst in der R o h a l S o c i e t y, dann in der Geologischen Gesellschaft Borträge über den bedeutsamen Fund, die den Beifall der gelehrten Körperschaft fanden. Anläßlich des Vortrages in der Geologischen Gesellschaft hatte eine Anzahl Fachleute Gelegenheit, den Knochen mit der Zeichnung zu Prüfen. Keinem einzigen fiel ein, daß es sich um die Kritzelei eines Schuljungen handle. Mlster Steele, der Gymnasialprofessor in Cherborne, der auf seine Entdeckung wahrscheinlich nicht wenig stolz gewesen sein dürfte, veröffentlichte gleichfalls eine Abhandlung über die Steinzeitzeichnung und gab als Zeichen seiner Anerkennung je ein Exemplar der Broschüre den beiden Jungen, die ihm den Knochen gebracht hatten. Profesior W. I. Soll«8, ein jüngerer Gelehrter, erkannte nun durch einen Zufall den Irrtum und machte darauf Professor Artur Woodward aufmerksam. Tann machte er einen der Schuljungen ausfindig, die seinerzeit den Knochen in einem Kohrichtshaufen neben dem Schulgebäude in Cherborne gefunden hatten. Er erhielt eine voll« Bestätigung seiner Behauptung. ISS ftilo vynamlt egbfobiert. Aus Preß bürg w:rd gemeldet: Gestern abends expl-s dierten in einem bei einem Tunnel :n der Nähe von Polana bei Miava gelegenen Lager etwa 125 Kilogramm Dynamit. Drei während der Explosion in der Nähe befindliche Arbeiter wurden getötet. Das Stützgerüst des Tunnels stürzte infolge der Explosion in einer Länge von eltta 40 Meter ei». Die Wiederherstellungsarbeiten sind im Zuge.

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