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Wiener Morgenzeitung · 1926-02-19 · Heft 2512 (19.2.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2512 (19.2.1926)
Date
1926-02-19
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Geitt j_B'«n. Am Wendepunkt. Bon Tr. Oslar Aardach, Hcnerelsekretär-Ltcllvertrerer der Jüdischen DölkeMndiiga für L-esterreich. Vor einigen Wochen habe ich in einer Mischen Zeitung deS Deutschen Reiches das Problem einer jüdischen Völkerbundliga für Deutschland zur öffentlichen Diskussion gestellt. In die Debatte hat kurz darauf der Zentralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens nkit besonderer Schärfe und, wie es sich versteht, in vollkommen ablehnendem Sinne eingegriffen, der in seinem Organe, der „C. V."-Zeitung, zuerst in einem redaktionellen Artikel, schon in der nächsten Folge aber durch die Feder seines bekannten Führers, LeS Herrn Tr. Paul Nathan, den bloßen Gedanken einer sol^n Gründung mit Zuhilfenahme aller sattsam bekannten Argumente der jüdischen Assimilation in Grund und Boden verdammte. An und für sich scheint diese Kontraverse weder von allgemein-jüdischem Interesse, noch von irgendwelchen sensationellen Umständen begleitet zu sein: die Stellungnahme der Spitzenorganisation der deutschen Assimilation war durch die von ihr gepflegten Tendenzen von vornherein gegeben. Was dieser Diskussion aber eine besonder« Bedeutung verleiht ist die Tatsache, daß eS sich hier zum ersten Male um ein Problem handelt, das weder in das Schema der reinen Palästinaarbeit, noch in daS der Landespolitik im engeren Sinne gepreßt werden kann, das ferner geeignet erscheint, über jüdische Kreise hinaus Interesse zu erregen und das schließlich gerade deshalb von unserer Seite nicht nur rein gefühlsmäßig, sondern in sehr wirkungsvoller Weise auch realpolitisch behandelt werden kann. Die Herren vom Zentralvereiu haben sich in ihren Entgegnungen nicht sehr angestrengt: sie antworteten, wie in hundert ähnlichen Fällen, daß die Juden des Deutschen Reiches sich als Deutsche zu fühlen hätten und jeder Versuch, sich von den Masten der übrigen Bevölkerung zu isolieren, gefährlich und unstatthaft sei. Im gegebenen Falle stünde die „Deutsche Liga für Völkerbund" bereit, jüdische Mitarbeiter zu empfangen. In meinen Entgegnungen in deutschen Blättern, in denen ich vorerst der Tätigkeit der deutschen Liga, die ich aus eigener Anschauung sehr zu schätzen weiß, alle Gerechtigkeit widerfahren ließ, konnte , ich nicht umhin, den nackten Tatsachen Rechnung zu tragen, insofern«, als ich mir leider Zweifel gestatten mußte, ob die Millionen deutscher Staatsbürger wirklich schon für den Völkerbundgedanken in einem Maße gewonnen wären, daß unter ihnen das jüdische Element eine verschwindende Minorität bilden könnte. Ich verwies vielmehr auf die Möglichkeit, daß eine Propaganda, die die deutschen Juden zur aktiven Unterstützung des Geistes von Locarno aufrufen würde, einen lebhaften Widerhall unter ihnen finden dürft« und richtete schließlich an die Herren vom Zentralverein, insbesondere an Herrn Dr. Nathan, der selbst im Vorstand« der deutschen Liga für Völkerbund sitzt, die direkte Anfrage, was sie unter den heute einmal gegebenen innerpolitischen Verhältnisten des Deutschen Reiches für schädlicher für den Völkerbundgedanken und daS deutsch« Judentum erachteten: Eine jüdische Völkerbundliga für Deutschland oder eine „verjudete" deutsche Liga für den Völkerbund? Diese Frage nicht zu beantworten hieße nach meiner Auffassung, dem Proben der Heranziehung des jüdischen Elementes für Locarno auS Furchck vor Weiterungen überhaupt aus dem Wege gehen und so die gute und auch heute noch gewiß gefährdete Sache in unverantwortlicher Weise wertvollster, aktiver und gewiß loyaler Mitarbeiter berauben. Wir sehen hier an einem typischen Beispiele, daß wir uns einem wichtigen Wendepunkt in der politischen Machtverteilung unter den divergierenden Strömungen des modernen Judentums nähern, während das bewußte Judentum mit unleugbarem praktischen Erfolge daran ist, den ihm folgenden jüdischen Masten den Wickereintritt in die Völkerfamilie zu ermöglichen, indem es sukzeflive ihnen die Teilnahme am internationalen öffentlichen Leben (durch die Gründung jüdischer Völkerbundligen, durch di« Mitarbeit in der Interparlamentarischen Union, an den Minderheitskongresten usw.) eröffnet, wird im gleichen Maße die jüdische Assimilation durch die politische Entwicklung an die Wand gedrückt, durch ihre verfehlte Einstellung selbst mundtot gemacht und lauft Gefahr, ernstlich in einem moralischen Ghetto isoliert zu werden. Während diese Erwägungen aber ganz allgemein gelten, hat der Zeitpunkt gerade für die Betrachtung einer auf das Deutsche Reich radizierten jüdischen Angelegenheit große Bedeutung. Tie „W iener Morgenzeitung" hat vor luiqem mit großem Rechte auf die Parallelität der gegenwärtig so aktuellen Frage der Deutschen im Königreich Italien mit der jüdischen Frage hingewiesen. Mussolini bringt dieselben Ausflüchte gegen di« Gewährung der Minoritätenrechte der Deutschen, ja gegen die Existenz ihres Mnoritätscharakters („ethnische Reliquie") vor, die wir Juden überall zu hören bekommen. Auf der anderen Seite aber — und das ist für den vorliegenden Fall sehr wichtig — hat Reichsaußenminister Dr. S t r e s e m a n n mit aller Deutlichkeit betont, daß das Reich den Schutz aller deutschen Minoritäten im Auslands als seine Pflicht betrachte. Wer die Vorgänge in den offiziösen internationalen Verbänden, wie etwa in der Union der Völkerbundligen, verfolgt hat, weiß, daß dort schon seit je diese Auffassung des deutschen Solidarilätsgefühles betätigt wurde Deutschland ist heut« daeinzige große Reich, das am Mirwritätenproblem überhaupt interessiert ist und deshalb sehr wobl die groß« Bedeutung der offiziösen Verbände zu schätzen weiß, die zum __Wen«* Mvkftemettttns_ Beispiel daraus erhellt, daß jelbst Blustolini, der sonst jede Einmischung so entschieden ablehnt, zu der letzten Generalratssitzung der Union der Völkerbundligen in Lausanne (unter Teilnahme Dr. Salo Baronals Vertreter der jüdisck-en Völkerbundliga für Oesterreich) einen Staatssekretär in spezieller Mission entsandte, um Erklärungen über seine Politik gegenüber den Deutschen Südtirvls zu geben. Gerade beim Minoritätenproblem weiß man aber die Mithilfe des bewußten Judentums Wohl zu schätzen und es ist gar nicht ausgeschlossen, daß gerade auf diesem, durch die Notwendigkeit der Jnterestengemeinschaft vorgezeichneten und von der internationalen öffentlichen Meinung gutgeheißenen Wege eine Annäherung deS deutschen an daS jüdische Element sich vollziehen wird; sehen wir doch schon in einer Reihe von Staaten, in Polen, der Tschechoslowakei und Rumänien, gemeinsame Berührungspunkte der deutschen und jüdischen Minoritäten in großer Anzahl. Das astimilationSlustige Judentum in aller Wett, besonders aber im Deutschen Reiche, muß daher in naher Zeit mit der Gefahr rechnen, daß sich als Produkt einer notwendigen politischen Entwicklung die Möglichkeit ergibt, daß sich gerade die Elemente, auf die es sich zu stützen vorgibt — Demokraten, Pazifisten, Völkerbundfreunde — und die bewußten Juden zu gemeinsamer Kooperation die Hände über seinen Kopf hinweg reichen und es so zwischen zwei Feuer kommt; gleichzeitig erhellt aber für dw jüdischnationale Bewegung die Aussicht, hier energisch und zielbewußt einen politischen Vorstoß von heute noch unabsehbarer Wirkung im Innern des Judentums führen zu können, eine Aussicht, die bei entsprechend zielbewußt organisierter Arbeit und hinreichendem politischem Verständnis um so mehr für sich hat, als die Chancen für das bewußte Judentum auf diesem Gebiete zweifellos sehr günstig sind und die Gelegenheit zur Initiative allein bei uns liegt. Unsere Sache wirb es in allernächster Zukunft sein müsten, diese Chancen nicht ungenützt zu lassen und den Beweis zu erbringen, daß wir Verständnis, Kraft und Geschick haben, eine günstige Situation auszunützen und zu einem Wendepunkte in der jüdischen Galuthgeschichte zu gestalten. Südttrol vor dem Völkerbund? London, 18. Februar. Das Reutersche Bureau meldet auS Genf, trotz der Erklärung Mussolinis, daß Italien keine Erörterung der Frage der deutschen Minderheit in Südtivo! zulasten werde, werde eS schwierig sein, eine solche Erörterung bei der nächsten Session -er Völkerbundversammlung zu vermeiden. Schon während der letzten Session habe Nansen auf dieFragederMinderheiten überhaupt hingewiesen und für dies« im Interest« des europäischen Friedens Schutz gefordert. Graf Apponyi habe gleichfalls für die ungari-' schien Minderbeiten in den Nachfolgestaaten eine aktivere Kontrolle durch den Völkerbund gefordert. Daraus ergebe sich, daß dieses Problem nicht leicht beiseite geschoben werden könne. Aus ürer Israel. Schocken ln Jerusalem eingetruffen. Jerusalem, 17. Februar. Herr S. Schocken jun., einer der Direktoren des Keren Kajemeth und Mitglied des Finanz- und Wirtschaftsrates, kam am 10. d. in Jerusalem an. Er haite sofort eine Besprechung mit seinen Kollegen über eine Reihe wichtiger Fragen. Die Bautätigkett in Haifa. Nach einem Bericht im Commercial Bulletin, dem offiziellen Organ der palästinensischen Regierung, wurden in Haifa während der letzten sechs Monate, endend mit dem 31. Dezember 1925, 236 Bauerlaubnisse für Häuser verschiedener Größen und 22 Erlaubnisse für Läden erleilt. Im gleichen Zeiträume des vergangenen Jahres wurden 122 Bauerlaubnisse gegeben und in der ersten Hälfte des Jahres 1925 250. Ter Mangel an Häusern ist geringer geworden, aber die Mieten sind weiter hoch. Die Bautätigkeit in Haifa wird durch die Errichtung des jüdischen Geschäftszentrums, dessen Kesten auf 60.000 Pfund geschätzt werden, belebt. Der Grundstein wurde am 29. Dezember 1925 gelegt. Die Bekämpfung der Tuberkulose in Palästina. Wie man uns aus Jerusalem schreibt, wurde vor einigen Ta'en im Hadassah-Hospital :n T «l - A w i w ein« besondere Abteilung für Tuberkulosekranke mit 20 Betten eröffnet, di« von der Liga zur Bekämpfung der Tuberkulose ausgestattet und gemeinsam von dieser Liga und der Hadassah finanz ert worden ist. Es ist dies die erste Abteilung dieser Art un Lande. Schon in den allerersten Tagen waren alle Betten mit Kranken belegt, welche von den Gesellschaften zur Bekämpfung der Tuberkulose in Jerusalem, Haifa und Tel-Awiw hingesch ckt wurden. Die schlechten Wohnungsverhäktnisse. in denen alle diele Kranken leb'en, haben nicht nur di« Krankheitsfälle an sich verschlimmert, sondern auch zur Verbreitung des Leidens beigetragen. Die große Bedeutung, die die E nrichtung von besonderen Hospitälern für die Behandlung dieser Krankheit hat» wurde schcn vor langer Zeit in England, Amerika und anderen Ländern erkannt, wo festgesteüt wurde, daß die Zahl der Kranken in dem gle'chen Verhältnis abnimmt, als die Kranker haiiseinrichtungen da'ür wachen. Einen beirächtlichen Teil des Geldes, z rka 300 Pfund, die für die Ausstattung dieser Abteilung von der Liga zur Bekämpfung der Tuberkulose aufgewendet wurden, brachte die Zionistische Föderation in Südafrika auf. 19. Hekeuar 1926 Nr. UM! Tagesbericht. Reinliche Scheidung. Zum „Abend"-Skaudal. Wenn die Anzeichen nicht trügen, wird die Affätd des Redakteurs Weisz vom radialen, sozialistischen „Abend" nicht bald zum Abschlüsse kommen. Ucker ei« Dutzend Namen zählt schon die Liste der Bestochenen und Bestecher, der Erprester und derer, die ein schlechtes Gewissen haben und Erpressungen schweigend erduldeten. Aber was bis jetzt bekannt wurde, führt zu dem Schluffe, daß es sich nicht um Einzelfälle handeln kann, sondern um ein System der Käuflichkeit, das eine ganze Schichte führender Kapitalisten, Journalisten und Politiker umfaßt. Die Träger der bis nun genannten Namen haben jahrelang vertrautesten Umgang mit Menschen gepflegt, die in der Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Journalistik Wiens eine hervorragende, vielfach eine entscheidende Rolle spielen. Es wäre mehr als naiv, wenn man annehmen wollte, daß die letztgenannte Kategorie aus ahnungslosen Engeln bestünde, die Jahre hindurch von der Art und dem Inhalt der Geschäfte ihrer Freunde auch nicht die blässeste Ahnung hatten. Solche Zustände müssen früher oder später zur Krise führen. Es scheint, daß die „Abend"-Affäre nur den Reigen eröffnet hat. Jeder politische und gesellschaftliche Skandal in Mittel¬ und Osteuropa wird von der antisemitischen Reaktion ausgebeutet. Das ist einmal so Sitte. Beim „Abend"-Skandal und den Skandalen, die er noch bringen dürfte, wird es gewiß nicht anders sein. Um so mehr, als die Leute, welche verwickelt scheinen, der überwiegenden Mehrzahl nach Juden und jüdische Renegaten sind. Es ist nicht verfrüht und überflüssig, schon jetzt festzustellen, daß das jüdische Voll, insbesondere aber der seines Vollstums bewußte, auf sein Volkstum stolze Teil der Judenschaft mit genußsüchtigen, prositgierigen, haltlosen, in fremden politischen Parteien und in fremder Gesellschaft schmarotzenden Assimilationsjuden nichts gemein hat und jcke Verantwortung für ihr Tun und Äffen ablehnt. Die Untersuchung gegen Alexander Weisz und Artur Fuchs. Die Untersuchung gegen den chemaligm Chefredakteur des „Abend", Alexander WeiSz, und den Jnseratenchef Artur Fuchs wird mit der größten Beschleunigung durchgeführt. In den letzten Tagen sind wichtige Zeugen öinvernommen worden. Die Zeugeminvernchmungen dürften sich bis Mills nächster Woche hinzichen. Der Vertreter deS Artur Fuchs, Dr. Leopold Katz, hatte gestern vormittags Unterredungen sowohl mit seinem Klienten als auch mit dem Untersuchungsrichter. Man glaubt, daß die Entscheidung über die EnthaftungSgesuche der beiden in kurzer Zeit, und zwar noch vor Beendigung der Zeugeneinvernahme, erfolgen werde. Sie Zustande in der Wiener israelitischen Kultusgemeinde. Mn Massenmeeting. Morgen Samstag um 8 Utir abends findet iw Saale „jurn Aadsahrer", 2. Vez«. Prater 86 (viS-a-vts WolNkreistrah«) «in von der zionistischen Sektion Prater veranftalletra Mafsenmeettug Natt. So werden dto Herren Dr. Defider Friedmann, Präsident des Zionistischen VandeSvorbonbes für vetterrcich, Dr Joses Löwenherz Vizepräsident -er Israelit.schen Kuitusgememde, vemetndrrat Dr. veopotd P l a f ch k e s and Sag. Stöbert Stricker, Mitglied -es Zionistische« Aktionskomitee«, sprechen. Thema: „Die Znststnd« in der Wiener jüdischen Knllnögemeinbe «nv andere adln N« Frage». Frruübertragung vvn Bilderu «ad Unterschritten in Leiterreich. Di« „R avag" toitt in der nächsten Zen Versuche machen, auf drahtlosem Wege Bilbübertragungen mit d e m B e l r n s ch e n S e n d e r, der sich in Frankreich zur Ucker-- tragung von Unterschriften, Fingerabdrücken und Bild.rn praktisch gut bewährt hat, durchjühren. In einer der letzten Sitzungen der „Ravag" wurde ein diesbezüglicher Beschluß gesoßt und nach Zustimmung durch die österreichische Postv.rwaltung wird in der nächsten Zeit der Versuch einer solchen Uebertragung von Wie n nach Graz gemacht werden. Die praktische Bedeutung dicser Unterschriften. und Bildübertragungen ist nicht sehr groß. Sie kommt vornehmlich sür die Polizei, die auf diese Weise in die Lage versetzt wird, Steckbriefe mit Fingerabdrücken und Bildern rasch zu übermitteln, in Betracht. Auch für den Bankenverkehr kann unter Umständen di« Uebertragung von Unterschriften Interesse haben, sofern nicht die Schristzüge durch die Uebertragung ungenau werden. * Aus Stuttgart wich uns geschrieben: Bom 80. d., 10 Uhr vormittags, bis 81. d.. 4 Uhr nachmittags, wechen alle deutschen Kurzwellensender und Beobachter ans Wellen von 80 bis 100 Meter tätig fein. Um Beobachtung und Mitteilung an die Hauptverkehr-leitung, Stuttgart, Pfitzerftraße 2d, wird gebeten. _ * Spezialorzt für Palästina gesucht. Die Frist zur Bewerbung um die in unserer Ausgabe vom 14. d. (Inserat, letzte Seite) ausgesck nietene Stelle sür einen Spezialisten für Ohren. SLasen- und Äachenirankhuien wurde bis 15. März d. I. erstreckt

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