Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2509 (16.2.1926)
- Date
- 1926-02-16
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 2509 _Men, Dienstag_ Tagesbericht. AltWWe Weisheit. ür 8 k e „Wiener Morgenzeitung" itach den Quellen bearbeitet. Schweigen. Wohl dem, der hört und schweift; hundert Ucbel wendet er hon sich n*. Rabbi Miba sagte: Da? Schweigen ist der Zaun der Weisheit. * Zoen. Rabbi Schiin'on bar Nachmam sagte im Namen des Rabbi Jochanan: Wer sich dem Zorne hingibt, über den erlangen alle Höllen Gewalt. Tenn es heißt: „Entferne den Zorn &»»§' deinem Herzen und tilge das Böse aus deinem Fleische!" -r- Die drei Namen. Du.findest, daß der Mensch drei Naimn führt: Einen, den hm Vater und Mutter geben; einen, wonrit ihn die Leute nennen; einen,, den er sich selbst erwirbt; der beste von allen ist der letztere. Glossen. Die Braut Movanszkys, Fvl. Hohldampf, ertrug nicht die schwere Last des Wissens um einen Verbrecher. Sie beichtete, indem sie alle ihre Gewissensbisse ihrem Tagebucho. anvertraute. Diese Aufzeichnungen erleichterten ein wenig ihr Gewissen, aber auch der Polizei das Herbeischaffen von Schuldbewcisen gegen Moranszky. Auch Aristid I a n k o v i ch, der Emissär der Fälscherbande, führte ein Tagebuch. Am wenigsten konnte es er selbst ahnen, daß seine Tagebuchblätter zum gesuchten (Zcitungs-) Artikel werden können. Sein Tagebuch und nicht seine falschen Noten, fanden willige Aufnahme. Er wollte auf unblutige Art in fremde Kassen einbrechen, es gelang ihm aber nur, ftir eine Weile, der Einbruch in die Journalistik. Die gesamte Presse veröffentlichte seine -Aufzeichnungen. * Die französische Wochenschrift „Cyvano" veranstaltete eine Berühmtheitenkonkurrenz. Das Publikum wählte nach eigenem Ermessen seine Favoriten. Marschall Foch mit über 300.000 Stimmen, ist der erste, dann folgen die anderen. Fast zu gleicher Zeit stellten zwei Berliner und ein Wiener Arzt eine Statistik über Blinde auf, deren Zahl in Europa 300.000 beträgt. Sollten dies jene 300.000 sein, die ihre Stimme für Foch abgegeben haben!? Die Zahl der Blinden muß doch eine weit größere sein, denn innerhalb verschiedener Staatsgrenr-en leben genügend Blinde, die bereit sind, für „ihren F o ch" zu stimmen! Diese Berühmtheitenkonkurrenz ging vor sich in der .Heimat Romain Rollands, in einer Zeit, in welcher dieser Edle seinen 60. Geburtstag feierte. Bon den über zwei Millionen abgegebenen Stimmen erhielt Romain Rolland keine! * Da lebten Hunde und wußten nichts von der Politik, die ihnen zum Glücke fehlte. . . „Mensch und Hund" heißt es in Brehms Tierleben „ergänzen sich hundert und tausendfach. Sie sind sich die treuesten Genossen." Und siehe da, diese Freundschaft konnte doch den Hund nicht dazu bringen, dem Menschen auch auf dem Gebiete der Politik Gefolgschaft zu leisten. Doch der menschliche Ehrgeiz ließ nicht locker; politische Gegensätzlichkeit führte zu einer Spaltung im Wiener Tierschutzverein. Ab nun werden die hilfsbedürftigen Hunde die Wahl , haben zwischen bürgerlichem und sozialistischem Tierschutzverein. * Im Süden Europas ist die Atmosphäre erhitzt, trotz der übernatürlich kalten Witterung, die heuer Italien überrascht hat. Duce Mussolini spricht zündend über den Brenner. Roden wiederhallen in den Parlamenten. Die Locarno-Sonne überschatten vorläufig kleine Wölkchen. Die Menschen bleiben unverbesserlich, die einen berauschen sich an ihren eigenen Worten, die anderen lassen sich mitreißen und wollen nicht einsehen, daß schließlich der Haß beide vernichtet, den Gehaßten und den Hasser! Bernhard Shaw nimmt Stellung gegen den Applaus. Dieser, meint er, bleibe Vorbehalten bei politischen Reden, denn die Vergnügungen sind nur dazu bestimmt, den Beifallssturm hervorzurufen. Es ist doch zu gefährlich, den Rat Shaws' zu beherzigen. Der Applaus im Theater kann , uns höchstens die Gefahr bringen, einem schlechten Stück oder einem schlechten Darsteller ein kurzes, sonst aber unschädliches Leben zu erhalten. Der den Politikern gezollte Beifall ist gefährlicher. Er macht den Politiker übermütig, die Masse berauscht sich an seinen Worten, und auch ein kurzes Dasein eines schlechten Politikers kann uns unerhörten Schaden einbrinaen. Der bei politischen Primadonnen ausbleibende Beifall kann sie, zum Heile der Welt, rechtzeitig zmn Verschwinden zwingen! * Eine sonderbare Meldung teilt mit, daß demnächst auf der helebtesten Automobilstraße zwischen Nizza und Monte Carlo eine Affenfarm errichtet werden soll. Affen, die zu verschiedenen Versuchen benötigt werden, sind selten geworden und so sollen sie nach dem südlichen Europa, - wo sie früher einmal geweilt haben und von der vordringenden ' Zivilisation ausgerottet wurden, gebracht werden. Nun werden sie, in ihre alte Heimat gebracht, verwundert den Menschen zuschauen. Ich würde mich stark schämen, sollten unsere „armen Verwandten", wie Darwin die Affen nennt, alle Menschen, nach den sich gegenwärtig im Süden abspielenden Vorgängen beurteilen. Caveat! . .. Tulo Nuffenblatt. __Wiener Morgenzeituns_ War geht auf der Sonne vor? Di; 2termvn:en des Kontinentes haben in den letzten Tagen iibereinstimmend die Beobachtung gemacht, daß auf der Sonne die F.ecken in überrasch.>nder Weise zuneymen, so daß sie schon fast ein Fünfzigstel der Oberfläche einnehmen und solcherart auch mit freiem Auge gu: sichton sind. Dese Ta:sache erlaubt uns, uns einen Begriff von b r Gr ße der Sonn'nflecken zu machen; die Entfernung der Sonne von der Erde berücksicht gend, können wir mit freiem Auge erst solche F ecken beme ken, die zumindest einen Durchmesser von 33.000 Kilometern haben, günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt. (Ter Umsang unserer Erde beträgt bekanntlich 48.000 Kilometer.) Die Seesternwarte in Hamburg hüte schon in d'n letzten Monaten eine lebhlfle Tätigkeit aas der S mne ein: rap de Zunahme der Flecken festgestellt. Vom 10. bis 23 Tezemb.'r durchquerte ans ihrem Ro.ationsweg e ne Sonnenfleckengruppe die nördliche Hälfle der Sonne, die nach den voraenommenen M ssungen eine Läng von über 250.000 Kilometer hatte. Am 25. Dezember tauchte dann am O'trand der Sonne cm neuer Sonnenfleckenkrater aus. in dem rund — e'nennir'b'a.il!end E-dkug ln bequem Platz finden hätten können. Das und Dimensionen, die wir Menschen uns nicht einmal mehr vorzustellm ve-mögen. Das gehäus e Auftreten von n neu Tonnenflecken ist auf den Umstand zurück;-führen, daß wn gegrnwärt'g einem sogenannten Sonnenfleckenmox-mum entgegero hen. Es 'st gewiß interessant, daß gerade vor einem Jahrhundert, nämlich int Iah e 18-6, die Periodizität der Sonnenf ecken, über deren Entstehung und Wirkungen die Ansichten o:i ©elehren auch heute noch stark auseinande gehen. endeck: w>rde. Mm errechnete eine durchschnittliche Dauer der Periode von zwölf Jahren mit einem regelmäßigen Maxima und Mnima Die lezrten Swuenfleckenmaxima waren 1916 1905, 1894, 1883 und 1878. Es handelt sich bei den Beobachtungen in den letzten Tagen um zwei neu aufgetaachte Sonnenfi eckengruppen, die beide mit freiem, natürlich entsprechend geschütztem Auge wahrgenommerr werden können und eine sehr eindrucksvolle Ersck» inung darstellen. Wie lange die neuen Flecken zu sehen sein werden, kann nicht beurteilt werden, da die Veränderlichkeit der SonuenAecken sehr goß ist. Viele von ihnen ändern oft innerhalb 24 Stunden ihre Gestalt teils durch Zerfallen, ie:!3 durch Zusammenflüßen mit anderen; viele verschwinden gänzlich. Die'e Tatsachen sprechen für die Richtigkeit der Ann'hme, daß es sich bei den Sonnenflecken um große Gruiptioiten m der gasförmigen äußeren Sonnrnhülle Handel:, in welcher ständig die fürch erliche Temperawr von rund 6000 Grad herrscht. Wrs nun die Wirkungen der Samrenflecken auf die Erde und das auf dieser herrschende Leben betrifft, so gehen die Meinungen der Äelebr'enwe'lt darüber ebenfalls sehr auseinander. Während ein Te'l von den Astronomen das E scheinen neuer Sonnenflecken mit d'm Auftreten von jähen T.mperaturveränderungen, Sturm- und tzochwasserkawstrophen in B-rbiudittg bringm. will, leugnet der andere Teil wieder jeden solchen Zusammenh ng Sicher haben hingegen die bisherigen Beobachtungen ergeben, daß das Auftauchen neuer Sonnenflecken aus der Erde große Störung n. die sogenannten magnetischen Gewitter, hevorzurusen pflegt, die sich besonders beim Telegraphieren sehr unangenehm bemerkbar machen. B sher sind von den neu ausgerauchten Sonnenfleckengruppen noch keine solchen Störungen gemeldet worden. Gewöhnlich pflegen diese sogenannten magnetischen G Witter auf der E'de dann besonders heftig aufzutreten, wenn die Sonnensl-cken bei ihrer Rotation um hen Sonnenball die Mittellinie der Sonne püsiwen. Es ist daher ausgeschlossen, daß uns die neu ausgewuch en Sonnensleckengruppen in der nächsten Zeit stärkere solcher magnetischen Gewitter und noch andere Ueberraschungen bringen werden. Freilich ist unser Wissen von di.'sen Dingen int Weltenraum noch so unsicher, daß da die beste Prophezeiung das — Mworten ist. Drahtlose Telephonle zwischen Amerika und tzns'and. Versuche zwischen Rugby und Long Island geglückt. Aus London wird uns gemeldet: Die am 7. d. vorgonommenen Versuche, telephonische BoMnduug ans drahtlosem Woge zwischen der Station in Rugby (England) und der amerikanischen Station Lang Island heMlstellen, hatten ganz außerordentlichen Erfolg. Obwohl die Gespräche hauptsächlich während der ungünstigeren Tagesstunden geführt wurden, war die Kla he'it der Stiurmen bemerkenswert, und jeder Satz so verständlich, als wemr er an einem Telephon in derselben Stadt gesprochen worden wäre. Die Verschiedenheit des Amerikanischen vom „Mntter"-Engkisch,'jede kleinste Nuance in der Betonung war klar und höchst amüsant. Sämtliche Konversationen gingen über eine Distanz von 3000 Meilen, und die ungeheuer starke Enorgiestation in Rugby arbeitete weit unter ihrer vollen Kraft. Es wird daher nicht mehr lange dauern, bis mau die erzielten Resultate dem allgemeinen Publ'lkum wird zugänglich machen können, und bis man zum' Verwandten in New-Bork nm einen telegraphischen Zuschuß wird telephonieren können. Die Perspektiven, die sich eröffnen, sind einfach nng Heuer. Zu bedauevn sirrd nur die Romanschriftsteller, da der ,-verlorene Sohn", der sonst gewöhnlich in Amerika spurlos verschwinden komrte, nunmehr dort mit Leichtigkeit vom Papa antelephoniert und der vollkommeuen Berzeiihurrg versichert -wevden kann. Doch es bleibt noch eine Hoffnung: Der Vater muß ja die Delephounurmnev nicht kennen. Was nrachen aber in Hi'.ckmlst die unglücklichen Korrespondeiüen Eerikauischor Blätter, die voll ihren Redakteuren lolephonisch werdell herulngchetzt werden können? 6’tt mhker'öter Selbstmord in Budoveft. Aus Budapest wird gemeldet: Der technische Rat der Pester Ungarischen Kommerz.albank, Nikolaus Tarnoky, hat heute abends aus unbekannten Gründen Selbstmord 16. Februar 1926 Keitß 8 Der Vortragszyklus der zionistischen Lande«' . komitees. Im Rahmen des Vortragszyklus spricht am DorinerSkag den 18. d. um halb 8 Uhr abeM im Klubheim der Hakoah, 1. Bez., Wipplingerstraße 24—26, Herr Tr. N. M. Zweig über „Die Lage in Palästina". Karten sind im Zionistischen Bureau, 1. Bez., Kärntnerstraße 28, zu beheben. Die Seheimniffe des Schlafes. Zwölf junge Studenten vom New-Aorker Carnegie-Institut für Technologie dienen derzeit als Versuchsobjekte für ausgeochnte Untersuchungen über die Psychologie des Schlafes, die im Pittsburger Forschungsinstitut für Psychologie in größerem Maßstab ausgeführt werüen. Um die Fähigkeit als Versuchsobjekt zu erwerben, haben dir Studenten seit längerer Zeit in besonders konstruierten Belten geschlafen, die mit Instrumenten ausgerüstet waren, um jede Veränderung der Lage während des Schlafes selbsttätig aufzuzeichnen. Die Versuche und Forschungen, die gegenwärtig im Gange sind, werden sich über eine ganze Reihe von Jahren erstrecken. Sie bezwecke»! die Lösung der verschiedenen Probleme, die hier m Frage komme»». Mn will feststellen, was eigentlich der Schlaf ist, wie marr seinen Grad messen kann, welche Bedingungen ihn auslösen, welche Schlafoauer die günstigsten Ergebnisse herbeiführt, und »velche Bettausstattung nötig ist, um ein befriedigendes Schlasergeb»ris zu erziehen. Die Arbeiten stehen' unter der Leitung des amerikanischen Physiologen Dr. H. M. Johnson, dem als Assistenten ein Psychologe unb ein Chemiker beigegeben sind. Die Studenten haben sich freiwillig in den Dienst der Sache gestellt. Jeder einzelne wird besonders beobachtet. Die Zwölf leben in einem eigenen Haus zusammen. Dr. Johnson ist der Erfinder eines „Chroiroskop" genannten Instruments, das dem Zweck dient, die Ermüdungsw»rkungen zu registrieren und fortlaufend das Wachsein des Gehirns des Schläfers altzuzeigen. Dr. Johnson konnte bereits seststellen, daß die durch Mangel an Schlaf herbeigeführte Ermüdung der durch Alkoholgenuß, Chloroformuarkose und Erschöpfung ausgelösten Ermüdung gleicht. Auf Grund dieser Feststell»rng ergibt sich die Folgerung, daß regelmäßige Stunden von Schlaf notwendig sind, um sich dir Jugend zu erhalten und ein glückliches Alter zu sichern, da ein allgemeiner Nervenzusammenbruch oft genug durch ungenügenden Schlaf oder Schlaflosigkeit hervorgerufen wird. Es gilt heute als Axiom, daß der Schlaf »vährend der zwei Stunden vor Mitternacht wchltäriger wirkt, als viele Stunden Schlaf »rach Mitternacht. Dr. Johnson aber versichert, daß „Die Hygiene und der soziale Wert des Schlafes in der Hauptsache durch die Tiefe des Schlafes bedingt ist als wirksame Kraft zur Erholung von oer Ermüdung. Ike Kunststücke des Telepathen. In Mödling hat vor kurzenp ein „Klopfgeist" die ganze Bevölkerung wochenlang in Atenr gehaltert. In einem bestimmten Hause konnte jeder, der es nur wollte und so oft er es wollte, mit bebendem Herzen und schloternden Knien, das Klopfen wahrnehmen. Spät, aber doch gelang es, dieses überirdischen Wesens, das unterirdisch sein Unwesen trieb, habhaft zu werden. Es war ein siebenjähriges Mädchen, das krank im Bette lag und zuerst aus Zeiwertreib, später aber-— wie es nachher schadenfroh eingestand — um sich an der Durnmheit der Erwachsenen zu ergötzen, mit den Fingern am Bettrand trommelte. Das tvar ungefähr der Grundton, auf den der Telepath Br ec Andrussen seine gestrigen Varführungen vor einem geladenen Publikum stellte. Er ließ im Zuschauevraum ein Haar und zehn Paketchen Kaugummi verstecken und spürte die verborgenen Schätze mit einer Exakcheit auf, die einem Polizeihund alle Ehre gemacht hätte. Sein Medium braucht nur scharf daran zu denken, wo sich der Gegenstand befindet, und Brec Andrussen macht ' alles weitere. Er biegt Eifenstäbe wie einst Breitbavt und feine Rivalin Martha Farra. Dabei erklärt er mit einer Nüchternheit seine Kunst, als handle es sich unr die selbstverständlichsten Dinge der Welt. Man braucht nicht der stärkste Mann zu sein, man muß nicht nnt Geistern konspirieren, nur der Wille kann es rnachen. Oder er fordert den stärksten Mann im Saale auf, ihn zu heben; vergeblich. Dann wieder befiehlt er zwei Mädchen, die Hände zu verkrampfen, die Augen zu schließen, nicht sprechen zu können. Das Auge des Gesetzes aber kann er nicht schließen. Wachsuggestion und Hypnose sind verboten. Nur an Tieren, Kaninchen, Hähnen, eiuenl Uhu und einen: Bussard darf er seine Künste üben. Alles ist so kindlich einfach, jeder von ihnen kann es, wenn er nur will, sagt der Telepath immer wieder. Die Zuhörer, die gekomnreu sind, um Aufklärung zu erhalten, sehen einander verdutzt an. Am guten Willen soll es bei uns nicht fehlen, denkt sich jeder und sieht sich schon im Geist als Rothschild oder Rockeseller. Eine heitere Szene soll nicht verschwiegen werden. Im Zuschauerraum befanden sich auch die beiden G 0 l z e, die bekanntlich einander wie ein Ei dom anderen ähneln. Just d-r eine, ob es Arnold oder Enril war, wird sich nie ermitteln lassen, mußte das Frauenhaar in seiner Tasche verstecken. Andmssen sucht mit ekstatischer Miene. Seine spiritistische Begabung fattn ihn aber nicht davor schützen, den falschen zu erwischen. Die Anekdote weiß zu erzählen, daß einer für den anderen zur Musterung ging urrd da soll ihnen ein schäbiger Geist etwas allhaben können! Immer wieder versichert der Telepath: „Es gibt keine überirdischen Mächte. Lassen sie sich nicht bluffen." Wo aber das Geheimnis steckt, das konnte mall bei noch so starker Willensanspannung nicht erfahren. Zunr Trost versicherte Andrussen: „Versuchen Sie es doch einmal, sie iverden mir in den nächsten 10 Jahren bestinunt keine Kollkltrrellz machen." Statt Aufklärung trug man nur ' heftige Kopfschmerzen davon. R. S.