Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2509 (16.2.1926)
- Date
- 1926-02-16
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Gerl? 4 &«>«!, -pseE Poftfettitlfittut 16. Februar 1926 Nr. S8« {VVVvVVWWVWVWVWvvv WWvV) 5 ti w|,nbranc i aus naturechten, besten Weinen Mn amtlich ptomblarlan Maschen (Erlaß des Ackjibauminister.ums Zl lbl99/474 es 1904) nach wie vor die führende Marke! ÜBERALL ZU HABEN I Sie Keren'-aleffoS-Mion. Sämiliche Mitarbeiter der Leopoldstadt, die Propagandaniateriaiicn und Blocks übernommen haben, werden auf diesem Wege ausgesordcrt. das gesamte Material abzuliefern und die 'Blocks zu verrechnen. Letzter Verrechnnngstermin: 2 0. Februar. Tie 7 rire-Lertung amtiert tätlich im Hem der Zionistischen Bezirkssektion, Wien, 2. Bez., Zirkusgasse 33, von 6 bis 8 Nhr ab.nds. Irr kr'olge »er Keren-HakeM-AMon. Der Airsruf dos Londoner Keren-.H-ajessöd-Trr>ecktowums, die Arbeit für den Palüstinaaufbaufonds mit größter Intensität a u f z u n e h m e n, Hst bvrevtS die -rsten günstigen Erfolge gezeitigt. Ans Amerika kommt di« erfreuliche Nachricht, daß bereits ein Fünftel des a m e r i! o in i scheu P a löst r n a d r i v e s gesichert i st. Deik der Baltimorckonisereng wurden nämlich in verschobenen Orten Beträge in der Gesamt- Höhe von einer M i l 'l i o u Dollar aufgebracht. Mit den Gsldern, die von dem United Appeal in diesem Jahre singe, .-fangen sind, hat Amerika bereits über eineinhalb MiNionen Dollar für Palästina gesammelt. In der Bukowina laistet die Keren-Hajessod-EM t-ive, an deren Spitze Bankdivektor Max Seid mann sicht, fruchtbare Arbeit. In diesem Kaleridorijnhoe wurde bisher die Aktion bloß in Czernowitz durchgsfiihrt. Die Anzahl der Zeichner hat sich beinahe verdoppelt. T«r durchschnittliche Zeichnung betrag ist pro Kopf 2820 Lei Das von dem Keren-Hajessod-Direkwvium für die Bukowina vorgefchritibene Kontingent wird zuversichtlich erreicht werden. Ans K o w n o liegen sehr erfreuliche Ber'chte über die Aktion vor, welch« dort unter der Leitung von Leib Jaffe für den Keren Hajessrd anfangs Februar begonnen wurde. In Holland wurde eine energ'iche Kampagne Singeseitet, an deren Spitze die Herren van R aalte, Dr. Friede m a n n und Dr. Goldstein stohen. Großen Eindruck hat der Aufruf des Obervabbiners von Großbritannien, Hertz, gemacht, den er an die holländischen J.den gerichtet hat. Auch m Palästina macht die Keven-Hafesstd-Abbsii schr günstige Fortschritte. Irr HSnveorull de, r-tt«. LSzSri ist e n kleines, ganz kleines Städtchen und wäre wohl nie in e'ntt größeren Rande bekannt geworren, wmn nicht... Starb )a in Läzüri. einenächst Szatmar in R mänirn gelegenen Ortschaft dr reiche Lm^wirt Ladislaus IzarSz, und dem Toten wurde auf Wunsch der Witwe seine wertvolle goldene Uhr mit in den Sarg gelegt. Al? nun die Witwe nach einigen Tagen das Grab ihres Gatten be'ucht-, stellte sie mit Ents tzen fest, daß d'escs geöstne' worden sei. D'e Gendarm.r e forschte alsbald den Täter in der Person des Baiernbri.schen Acz»l aus, der ein um'assendes Geständnis ab'öQte Aczäl gab zu Protokoll, daß er die G r a b st 8 t t e mit Hilfe eines Zige>'nerS aufgegroben habe und daß beide vor der Verübung de. Tat einen Liter Branntwein zu sich genommen hätten, um sich Mw anz'i'ri ik.'N. Dem Zigeuner graute jedoch vor der Ta: und Aczdl blieb all'in. Der Orig n'l'tät halber sei dag mir Aczsl a^,genommene Protokoll in folgendem wiedergegeben: . So bl'eb ich zur mitternächtigen Stunde -auf dem Friedhof allein. Vom nahm Kirch'urm fch'ug die Uhr zw'lf. Die Nach: war stockfinster und die Wirkung des g'nossmen Alkohils begann sich zu verflüchtigen. Trotzdem a bei'e^e 'ch weiter und entfernte den Sargdeckel. Ich wolle gerade die Hand ausstr.cken. um mih der Uhr des To:en zu bemäbtigen als mich unbe"'chre'bliches Grauen erfaßte. Ich fah näml ch mit voller D'U'lichkeit. daß die Hand der Leiche sich m:r e n r g e g e n st r e ck r e und meine Hand berührte. Deutlich fühlte ick d'e knochigen, eiskalten Finger. Bon irrsinniger Furcht getrüb.n, ergeiff ich de Fluch: ..." So weit die Angaben des Le'chenrärvberS. I'lbstverständ'ich war der ein'älri'e Baucrnbursche das Opfer einer Halluzluation geworden. Die nähere Un.'rsuchunq des F'lles ergab, daß in dem Arrgmblick, da Aczöl die Haud nach d?r Uhr ausstceck^, er in der Dunkelheit einen M-mren' den Lei'bnam berührt hatte. AezSl w'vde der Staa'sonwalfchait ü'>rg ban. Die Witwe des Sz'r'äz, auf deren Wunsch die aold.me Ubr bei der Luch.' be'assrn wurde, hat sich unier dem E'nd'uck d.'s geschilderten Vorfalles ein's Besser n besannen und die Uhr an sich genommen. Runränien aber hat sein Tagesgespräch. Die Affäre Wrlsz. Die Haftbeschwerde zurückgezogen. Die Ratökannner des Land-?s.aerichtes, die gestern vormittags unter dem Borsitz des Präsidenten Dr. Altmann tagte, hat sich mit der ursprünglich eingebr-chten Haftb.schwerde des b schuldigten Alexander We i Sz nicht beschäftigt. Die Beschwerde war vor der Ratskammersitzung zurückgezogen worden. Man nimmt an, daß der Verteidiger Dr. Robert Steiner die Beschwerde deswegen zurückgezogen hat, weil nach seiner Auffassung mögl:chenwe''e in Sr n"ck>'*en Tagen eine Enthaft u n g des Beschuldigten erfolgen wirf Sine GtllBrung der W'ener jüdischen Nut tu,> gemeinde. Da.Ä-HIkStag". Die Korrespondenz Herzog schreibt: Die Israelitische Kultusgememde in Wien übersendet uns d'e st -ende Erklärung: ,^Jn den Zeitungen wurde für den 28. Februar ein W.lthilfssammeltag für die notleidenden jüdischen WohlfahrtSrnstttutionen in Wien anaekündigr. Sowohl d'e Jfreelit.'chL Kultusgemeinde als auch die zur Vertretung der der Wiener jüdschen Wohlfabrtsinstitutionen berufene Zentralstelle für jüdische soziale Fürsorge in Wien stehen dieser von privater Seite aus^henlden Aktion ferne.. Es ist auch unrichtig, daß Herr Oberrabbiner Doktor Cha fes dm veranstaltenden Komitee angehöre. Eine diesbezügliche Erklärung wurde auch dem Vundeskanzlera m t übermittelt." Auf diese Erklärung antwortet die Exekutive des jüdischen Welrhilfssammeltages daß das Ergebnis der Sammlung notleidenden jüdischen Institutionen ohne jeden Unterschbch zugeführt werden wird. Demgegenüber verweisen wir auf die gestern seitens der Z e n t r a l st e l l e für jüdische soziale Fürsorge öffentlich gestellten Fragen: 1. Nachdem das Blindeninstitut, das Elis'b ch-Heim, das Waisenhaus in Banden, der Ausspeiseverein Einheit und andere bedeutende jüdische Wohlfahrtsinstitute erklärt haben, daß sie mit dieser Sammlung nichts gemein haben, möchten wir um Aufschluß bitten, für welche Wohlfahrtsinstitute gefamm'lt wird. .2. Die Wiener Kultusgemeinde, die Zentralstelle für jüdi'che soziale Fürsorge in Wien und die Leitung der Ägudas^Jisroel in Wien haben erklärt, daß sie nicht hinter die'er Sammlung sieben. Welche jüdische Körperschaft ist also der Veranstalter oder sind als solche eine :>der mehrere Privatpersonen zu betrachten? 3. Bon den gleichen anonymen Veranstaltern wurde anfangs Jänner dieses Jahns mit großer Reklame ein Sammeltag Niederösterre'ch-Burgenland durchgeführt, der auch Sammlungen in Wiener Kaffeehäusern und Bergnügungslokalen mit einschlcß. Es wird nun höfl'ich't gefragt, welche W o h l f a h r t s i n st i t u t i o n v"n dem Ergebnis auch nur emen geringen Betrag erbal'en hat und von und v o r w e m die Rechnungslegung erfolgte? Sin vlerzekiolishri-er 8at?rm9rfttr. Aus Mainz wird gemeldet: Der vierzehnjährige % o h n eines hiesigen E i s e n b a h n b e a m t e n hat gell rn ''einen Vater erschossen, weil dieser ihn wegen eines c - e h e n s kö r p e r l i ch z ücht ig t e. Der Revrloerschuß ocrUtzte den Vater so schwer, daß er unmittelbar nach der Tat starb. Ter Knabe wurde verhaftet. Sie Bettler au« dem Motorrad. Eine Filmrolle von Pat und Patachon haben zwei dänisch« Landstreicher Mahcheit werden lassen, wie eine Meldung auS Itzehoe erkmnrn laß!. Danach haben sich zwei Bettler in aller Gemütsruhe der neaen Zeit durch Anschaffung eines Motorrad es zur schnelleren und besseren Ausüb>ung ihres Gewerbes angcpeßt. Auf einer neuen und tadellos bererf:en Maschine machen die beiden Kunden" zurzeit die Runde durch das deutsche NordzchleSwig. Daß sie ein Motorrad besitzen, wurde durch einen Reisenden entdeckt, den die beiden wiederholt in mehreren Dörfern um Benzin angebe t t e l t hatten un'ex dem Vorwand, üe wollten sich Oelfleckm im Anzug'entfernen. Der Reisende traute den beiden Gentlemen nichr recht und folgte ihnen eines Tages, um zu sehm, wozu sie das Benzin brauchten. Dabei entdeckte er, daß sie vor dem Dorfe ein Motorrad der st eckt halten. Die Polizei, die benachrichtigt wurde, stellte fest, daß die be'drn Bettler das Motorrad auf rechtmäßige Weise erworben und auf Heller und Pfennig abgezahlt hatten. Die beiden führten sogar genau Buch über die Geschäftsunkosten, die gar n'cht gering waren. Sie versteckten das Motorrad immer außerhalb der Dörfer, die sie „abklopften". Die beiden modern'n Landstreicher, zwei jünger« Leute a-8 Kopenhagen, sitzen nun zum erstenmal hinter schwedischen Gardinen. Qtrngro*. D« zah'rvichen Kunden, die durch den großen Andrang an den Packtischen verhinde-rt wcuren, die?lussoi>guing ihrer bezahlten Waren abzuwarten, können tiiefe an den folgenden Tagen m unserer Möbelabdeilung im 1. Stock gegen Bor- Weisung des Kausfcheines beheben. Wmters haben wir Borhchvl.'ngen gvtrossen, die eine klaglose Abwicklung des Derkchrs gewährleisten. vtndruch beimWaMaurr t'chechoslowMchen Gelavdttu. Berlin, 15. Februar. (Tel.-Komp.) Wie Europapreß au» Warschau meldet, trurde in der- Wchnung ocs tschechoslowakischen Gesandten in Wa schau, Tr. Flieder, ein EirLruch verübt. Die G.'mrh in des Gesandten sch ug Lärm, worauf die Einbrecher unter Zu.ücklasjung ihrer Werkzeuge stückt'ten. Es besteht der Verdacht, daß rs die Einbrecher au^ geheime diplomatische Dokumente abgesehen hatten, die sich in drr Pauzerkasse dcs Geändten besind.n. Dlni jüdische Haus fl as jüdische Blatt, Letzte Nachrichten. Sin« m«, am-kttonttche flnleihe an Bolen? Im Anschluß an dl« schlesischen Transaktionen HarrimanS. Aus Berlin wird telegraphiert: Die „B. Z. am Abend" meldet auS Warschau: Die Verhandlungen der H a r r i m a n- Gruppe über den Ankauf der polnisch oberschlesischen Zinkgruben von G i e s ch e 8 Erben sind nunmehr abgeschlossen Neben dem Kaufpreis, den die Gesellschaft erhält, gibt Harriman der polnischen Regierung eine Anleihe von ^hn Millionen Dollar. Al» Gegenleistung wird die Harriman-Gruppe von der polnischen Vermögenssteuer befreit und erhält eine Reihe von weiteren Steuer- und Zollerleichterungen. Ein diesbezügliches Gesetz wird in den nächsten Tagen dem Sejm zugchen. Sfe Rabblnektkmserenz. Die Agudah fordert di« Klerikalisiervng der Gemeinde». — Mitteilungen de» RegierungsverlreterS. Warschau, 15. F.bruar. Die Rabbinerkonierenz nahm in ihren letzten Sitzungen einen stürmischen Verlauf. Anlaß hiezn bor des Referat des agudistisch<n Abgeordneten Rabb. Lew in (Sambor) über das jüdische Gemeindegesetz. Er legte eine Reihe von Resolutionen vor, in denen er die Abschaffung des weltlichen CharakrerS der jüdischen Gemeinden verlangt, da die jüdischen Gemeinden nichts anderes als nur religiöse Ange.egenheiten zu vertreten haben. Ferner sprach er sich gegen die Beteiligung der Frauen an den Wahlen zu dm jüdischen Gemeinden aus. Besonders kraß aber ist die Forderung, daß dem Rabbiner als Repräsentanten der religiösen Angelegenheiten das Recht zugesprochen werden soll, jeden Beschluß der jüdischen Gemeinde, der nach seiner An'icht den Satzungen der Thora nicht entspricht, aufzuheben. Ferner soll d,.r Rabbiner vas Rech: haben, jüdische G emeinde rate, die nicht nach dm Satzungen der Religion leben, aus den Gemeindevertretungm auszuschließen und chre Mandate zu annullieren. Diese echt agudahmäßig gehaltenen Resolutionen wurden von einem Teil der Delegierten auf das schärffte bekämpft. Der Forderung der Agudah nach Schaffung von rein religiösen Gemeinden trat Rabb. L i p s ch ü tz entgegen, der erklärre, daß keinem Juden und keinem Rabbiner das Recht zustche, Teile der jüdischen Bevölkerung, wmn sie auch nicht religiös gestimmt find, von der jüdischen Gemeinichaft abzustoßen. Im Gegenteil, der Rabbinerverband müßte für den Ausbau der jüdischen Gemeinden eintreten und die Erweiterung seiner Kompetenzen cmstteben, da dem Rabbinertum d<r Geist des Klerikalismus ebenso fremd sei, wie die von der Agudah vertretenen Anschauungen. Der Vertreter des Unterrichtsministeriums und Referent für jüdische Angelegenheiten, Ministerialrat Adelsberg, machte interessante Mitteilungen über die Zusammensetzung der jüdischen Gemeinden in Polen. In Kongreßpolcn bestehen gegenwärtig 37 9 Gemeinden, in denen bereits Wahlen durchgeführt wurden. Sie zählen 232 3 gewählte Repräsmtanten. Von diesen gehöwn 1458 der Agudah ober den utlparteiischcn Orchodoxen an, ferner zählen sir 257 Zionisten, 186 Misrachisten, 17 Volkisten, 2Zeire-Zion, 88Bundisten, 21 linke Poale Zion. In Kleinpo.'en (Galizien) bestehen 252 Gemeinden, in denen jedoch noch keine Wahlen nach dem neuen Gcmeindestatut durchgeführl wurden. Die Zahl der jüdischen Gemeinden in den Ostgebieren ist noch nicht bekannt, da das Unterrichtsministerium erst jetzt ihre Organisierung in Angriff genommen hat. Ministerialrat Adelsberg sprachlich gegen die Forderung der Agudah aus, die. Eingänge aus der Schechita den Rabbinern zu überlassen, da die Gemeinden aus diesen Eingängen ih« Haupteinnahmen beziehen. Die Agudah- Vertreter verlangten, diese Eingänge den Rabbinern zu überlassen, mit der Begründung daß es den religiösen Anschauungen der Massen wider'preche, aus den Eingängen der Schechita jüdische und hebräische Schulen zu echalten. BerSnderuniien im Bölkerbundsekretarkat. Wie di« Politische Korrespondenz erfahrt, wird das Sekretariat des Völkerbund.8 nicht nur durch den bevorstchrnden Einttitt Deutschlands eim nicht unwesentliche Aenderung erfahren, sondern besonders auch dadurch, daß -m Lause dieses Jahve» die auf sieben Jahre goschlossenen Kontrakte Mit den an der Spitze der einzelnen Sektionen stehenden Direktoren des Völkerbundes ablaufen. Von diesen Kontrakten werden nur einige verlängert werden. Untergeneralsekretär Dr. Nito-be, der seit 1920 diese Funktwu aurübl«, scheidet von seinem Posten: an seine Stelle dürfte ein deutscher Reich-angehöriger kommen. An die Stelle de- Direktor» der politischen Sekt-on, de» Franzosen Mantoux, kommt d.r Japaner H. S i g i m u r a. der wiederholt Delegierter Japans bei den Bölkerbundversammlungen war. An die Stelle de8 bisherigen Direktor» der wicht'gen juridischen Sektion, des Holländers Prof, van Hamel, der für die nächst n drei Jahre die Stelle eine» OberkommissärS des VölkerbundeS in Danzig einnimmt, kommt der berühmte brasilianische Rechtsgelehrte Tr. Fernändez, der sich wiederholt auch für Oesterreich eingesetzt hat. Auf wütere sieben Jahre wurden vom Bölkerbundrat oi« Mandat« deS Stellvertreters des Generalsekretärs, N. Avenol (Frankreich), d z Untergeneralsekretärz Prof. Atto-! i e o (Italiener), der Direktoren der Minorsiätensektion C o l b a n (Norweger), der ökonomischen Finanz- und Transitsektion, Sir Artur S a l: e r (Grofbritannien), der JnsormationSsektlon P. C o m e r t (Franzosr), der hhg'enischen Sektion. Dr. R a j ch m a n (Pole), und der Abrüstungssektion. M. Madariaga (Spanien), verÄngert. sie Uttatfe auf Bin Suhatett« StMttoAt?. Au» Budapest wirberichtet: Die kommunistische Studentin Alice V i d e 1 y, die vor einiger Zeit in einem Straßenbahntvagen den Detektiv der Oberstadchauptmannschaft. A ndrejka, mit einer Reitpeitsche attackiert hat, wurde heute in ordentliche Untersuchungshaft genommen.