Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2508 (15.2.1926)
- Date
- 1926-02-15
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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{ », 9h>n(% SoIIfsemeinUe und Anleihe. Von Hugo Rechnitzer. HK gcht recht leibhaft zu bei Zionisten und Ntchtzionisten. MeiboSkopartig wechseln die Erscheinungen. Heute gibt es Revisionisten, morgen empfinden die radikalen Zionisten und R« »Freie Vereinigung" das Bedürfnis nach einer Revision deß Zionismus, dann entdecken die Anierikaner ihr Herz für RuPand und die Krim, und unsere liebe Agudas, die das Monopol auf wahre Frömmigkeit direkt vom lieben Gott gepachtet hat, laust gar -um Herrn Lehrer, um den bösen Bruder zu vettlagen. Und doch wäre nichts unrnhtiger, als diese Erscheinungen von Uneinigkeit allzu tragisch zu nehmen. Im Gegenteil müssen wir unS ihrer freuen, denn sie sinh Beweise von Leben und der Versuch, der eigene» Meinung zum Durchbruch zu helft«. Nur Totes regt sich picht. Venn diese Ledensäutzerungen sich oft auf falscher Fährte bewegen, so muffen wir, um sie auf den richtigen Weg zu dringe», vorerst de» historischen Werdegang erkennen. Da gelangen wir allerdings zu Resultaten, die ^ute einen Anachronismus und ein organisches Gebrechen darstellen, besten eheste Beseitigung erforderlich ist. Die Juden haben durch ein Jahrhundert den fatschen Traum geträumt, Angehörige der Völker zu sei», unter denen sie leben. In logischer Konsequenz konnte ihre Zusammenfassung als Juden nicht auf nationaler, sondern nur auf religiöser Basis erfolgen. Sie fand ihren Ausdmck in Kulturgemeinden. und so blieb es bis heut«. Die Kultusgemeinde umfaßt die heterogensten Elemente, dm vollkommen freisinnigen, oft auf höchster ethischer Stufe stehenden Juden, der von warmer Liebe für sein Volk erfüllt ist, und den Zeloten, für den die Erfüllung von Gebräuchen doS Wesen der Religion und des JudeftinS bedeutet. So müssen in der KultuSgemeirche Dissonanzen entstehen und sie ftWst kann unmöglich eine wirksame Vertretung chrer Mitglieder abgeben. Im Interesse der Einigkeit müsten die einzelne» Gruppen chre Ueberzeugung unterdrück» und an der Kulturgemeinde von heute hat niemand ein Interesse. In einer Zeit, in der wir unS von altem assimilatorischem Phraftntum abgewendet und zu dem Gedanken „Wir sind ein Voll, e i n Volk" durchgerungen haben, kann nur die B o l k sgemfinde die Basis für die Organisation der gesamten Judercheit bilden, Kultusgemeinden mögen innerhalb und unabhängig von einer Bolksgemeinde in der von ihren Mitgliedern gewünschten Anzahl entstehen. Jede Schattierung kann sich ihre KultuSgemeinde Hilden, jeder kann nach seiner Fasson selig werden, wenn er die hiezu notwendigen Institutionen selbst bezahlt. Ein Beispiel hiefür bildet die' Sephardimgemeinde in Wien. Den Volksgemeinden aber obliege die politische Vertretung der Juden als Minorität-Volk (für jedes Staatsgebiet durch eine Exekutive), die Wahrung ihrer Rechte als Staatsbürger, die Hebung der sozialen Einrichtungen, die Errichtung von nationalen Schulen und die Förderung der Schaffung unserer Heimstätte. Dies ist heute um so leichter möglich, als ja durch die Anerkennung der Juden als Volk seitens des Völkerbundes auch eine rechtliche Grundlage für die Errichtung von BMgvneinde» i» allen Staaten gegeben ist. Ebensowenig als religiöse Anschquungkdifserenzen kann man Menschen mit diametral enlgegengesttzlm politischen Ans sichten in einen Topf werfen. ®§ nw daher ein Fehler, daß zum Beispiel in Oesterreich eine zionistische „Partei" sich politisch betätigte. Der'Mandatar, der einfach als Zionist gewählt wurde, konnte ebensogut kapitalistisch als sozialistisch orentiert sein. Dies ist jedoch nicht egal, wrnp man von ihm erwartet, daß er nicht bloß die Juden gegen Angrifft verteidige, sondern auch wirtschaftspolitisch mitarbeite. ES ist daher d-e Gründung von politischen Gruppen und Parteien zu fördern, insbesondere ist eine jüdische Sozialisten- Partei zu gründen. Diese hätte die Mischen Sozialisten auS anderen Parteien zu übernehmen, wodurch einerseits der Hypertrophie an Mischen Fichrern bei den anderen Parteien gesteuert würde, andererseits die Führer veranlaßt würden, ihre antisemitischen Allüren, durch die sie sich bei ihren arischen Genossin beliebt machen wollen, zu unterlassm. Durch die Glicherung der Juden in politische Parteien würde auch klar zutage treten, daß es ein Trugschluß ist, aus der Tatsache, daß eine andersnationale politische Partei viele Inden M ihren Führern zählt, auf die Gesinnung der jüdischen Masse zu schließen. Bei den Wahlen', in den Gemeinderat der jüdischen Volksgemeind? werde» sämtliche Parteien eingreisen, daher wich der jüdische Gemeinderat ein treues Spiegelbild der politischen Struktur seiner Wähler bilden. Seine politische Tätigkeit wird dann nicht als solche der Zionisten, sondern der Juden überhaupt bezeichnet werden. Anstatt Mo, wie bisher, jede religiöse oder politische Differenz mit dem Hinweis aus die zionistische Idee und mit dem Schlagwsrt der Einigftil erschlagen zu wollen, scheint es mir nötig, dieselbe» ir» Interesse einer gesunden Entwicklung unseres Volkes sich hpst entfalten zu lasse». Gerade dann werden sich Alle tm Zionismus finden, weil die Gegensätze in den jüdischen Gemeindestuben und nicht mehr auf zionistischen Tagungen j» Erscheinung, trete» werde». Sg zum Beispiel, wich die Frggtz, tzh die Leute in Palästina fromm genug leben, keine zionistische Landeskonferenz und keinen Kongreß mehr interessme» könne», da jede K-gltusgemeipde — auch in Palästina — autonom ist. Die Schaffung pon Posksgemeinden wich es ermöglichen, ein sichereres Puvget für das Äufbqmvövk aufzustsllen, als es bis heute möglich war. Während es bei der Kül tu sgemeinde gfttm» MormmHektnnft 18. Februar 1888 8t. 8008 schon mit Rücksicht auf ihren Namen abgelehnt wurde, für nationale Zwecke entsprechend beizusteuern, ist ez bei der Volksgemeinde natürlich, daß sie vor allem das Palästinawerk unterstützt. Die kritischen Momente her Geldknappheit und die Schwierigkeit, die präliminierdrn Ausgaben auch zu leisten, können um so weniger aufhören, je größer die Ansiedlung, und dam» die Erfordernisse werden. Es ist unmöglich, daß diese auf dem bisherigen Wege der Spenden von den Zionisten allein auf die Dauer aufgebracht werden können. Ganz abgesehen davon, daß der größere Teil der Zionisten in Ländern mit wirtschaftlicher Depression und entwertetem Gelde wohnt, aiso doppelt leistungsunfähig ist. Mollen wir daher das Aufbauwerk von Zufällen wirtschaftlicher Natur und von der Gebefreudigkeit unabhäng'g machen und ihm stabile Einkünfte sicher», so ist es notwendig, außer den Spenden, di« Leibehalten werden sollen, die Volksgemeinde zur Basis des ganzen Aufbaues zu wachen. Die Steuer, welche diese Gemeindeinderganzen Welt per Kopf für Palästinazwecke erhebt, sichert denselben eine jährlich wiederkehrende Einnahme, mit der fix gerechnet werden kann. Es ist für das Gelingen der Heimstätte von ausschlaggebender Bedeutung, daß die Ansiedlung in nicht zu langsamem Tempo erfolge. Abgesehen von der Verbilligung einer Kolonisation im großen, wächst bis zu einem gewissen Stande die Ausnahmsfähigkeit des Landes in geometrischer Progression Mit der stärkeren Einwandemng. Ts sind daher möglichst rasch möglichst hohe Beträge bereitzustellen. Mit den Spenden allein Wich es trotz aller Begeisterung der Gebenden und der Animierenden kaum gelingen, solche große Beträge auf einmal aufMringen. Aber schon die bisherigen Leistungen berechtigen zu der Annähme, daß sehr große Summen dom edelsten Zrecke als Darlehen gegeben würden, wenn es eine auch nur mäßige Verzinsung gäbe. Die Situation schreit nach einer großen inneren Anleihe in Pfund Sterling, welche, nehmen wir an, mit höchstens 5 Prozent verzinSbar, mnerhaüb 60 Jahren durch Verlosung amortisiert wird. Die Verzinsung sowie die Rückzahlung der Amortisationen hätte der Jischuw zu leisten, der die nötigen Mittel durch Einhebung einer separaten Steuer aufbringen müßte. M Zeichner kämen alle Zionisten, Palästinafreunde,. Volks- und Kultusgemeinden. Vereine und Korporationen in Betracht. Wenn es vor mchr als 2H Jahren gelang, Hunderttausende von Pstrnden für Aktien der Irischen Kolonialbank als Subskriptionen zu erhalten, obwohl damals sowohl die Existenzfähigkeit dieses Unternehmens als auch 'das Gelingen der zionistischen Idee durchaus nicht feststand, so darf man heute — wo die Juden mit den Colonial Trust shares wohl bessere Erfahrungen machten als mit den Kriegs- und anderen Anleihen europäischer Staaten — auf einen vollen Crfo'g einer inneren Anleihe auch ohne hypothekarische Sicherstellung rechnen. Der Jischuw hätte durch die pünktliche Erfüllung seiner Verpflichtungen gegenüber dm Inhabern der inneren Anleihe einer vom Keren Kajemeth später auszugchenden großen, hypothekarisch sichergestellten äußere» Anleihe den Weg zu ebnen, an welcher sich dann dys gesamte Finanzkapital der ganzen Welt, und zwar nicht nur das Mische, gerne beteil gen wird. Die Schaffung vy» Volksgemeii'.den als Basis des organischen Aufbaues unseres Volkes, sowie die Finanzierung des PaWinÄverkes durch Anleihen, erscheinen mir als di« wichtigsten und dringerchsten Probleme der Judrnheit. Me ArbeUeifirdl««» in Zedro. «in großes Tiedlungoprojekt für 130V Familien. Aus Jerusalem wird uns geschrieben: Infolge eines hrhen gefaßte» Beschlusses des Keren-Kajemech-l'Urael-Dinktpriums stcht di« Realisierung eines wichtigen Projektes bevor, dessen Inangriffnahme seit langem dringend gewünscht wurde, Das Direktorium hat. wie bereits kurz hmchtet, beschlossen, 5000 bis 550Y Dumm seines Bodens in Jedro (in bet Bucht von Haifa) Pr eine pprstädtische Arbeitersiedlung z»r Beringung zu stells», in der IM Familien angesiedelt werden Mn. Die Schaffung geeigneter LcheiMdingungen Kr die zahl, reiche» Arbeiter, dis sich in den letzten Jahren in den Städte» niedergelassen haben, wurde seit langem dringend gefordert. Mehrere Jahre hindurch wurde in der zionistischen Presse lebhaft Über die Form diskutiert, die eine solche Arbeitersiedlung haben Müßte, um den Bedürfnissen zu genügen. Die neue Siedlung wird Bolstadtcharakt?r haben und den ersten Schritt darstellen zur Ausnutzung des wertvollen Jedwhodens, wo man in Berbinhung mit hem Hgisaer Hasen eine große Entwicklung erwart?» kan». Ausgedchnte Ameliorqtionsq'.beiten werden tzorgenommen werden, um de» ganzen Besitz, her eine weitgehend? Drainage erfordert, z» mhesftrn, Gewisse .Zonen werden für landwirtschaftliche Zwecke he, timmi und bewässert werden, um eme intensiv? Karten? Wirtschaft zu ermögliche», ebenss wird für eine Gruppe weiblicher Landarbeirer Boden bereitgestsllt fverd-n. Die Kosten der Ameliarqtionsacheiten wird zur Hülste di« Acheiterqrganisation.tragen, ein Viertel wird der Kersn Kajqmeth l'Israel Übernehmen unter der Bedingung, daß der Keren Hajessod den Restbetrag heckt. Die mit diesem neuen llnternchmeit i» Zusammenhang tehrnben Arbeiten werde» die Schwierigkeiten der augenblicklichen l; he i ts las i gf? i t erleichtern helfen. Der Voropt selbst wsch zchchttch z»x Lösung des ständig wichtiger werdenden Wohnungs- »ohbnns fsir hie qMachjende städtische Acheitesb?völftru»g! Mittagen. Minister vraditi u«B her Stnmenu crnnlns- Warschau 14. Februar. $. T. A.) In der gestrigen Sitzung des unterrichtsauKschusses des polnischen Sejm kam es zu einem Wortwechsel zwischen dem Unterrichtsminister Stanislaw Grabski und dem jüdischen Deputierten von Wilna Dr. Wigodsky. Dr. Wigodsky protestierte gegen den an den polnischen Universitäten in ganz ungesetzlicher Weise geübten Numerus clausus und gegen die amtilichevseits den jüdischen Studenten, die nach dem Ausland gehen wollen, in den Weg gelegten Hindernisse. Minister G r a b s k i erwiderte, es gäbe in Polen keinen Numerus clausus, der Jüdische Klub verbreite in Polen wie im Ausland grundlos Gerüchte. Dr. Wigodsky wies die Aeußerungen des Ministers zurück, die geeignet seien, die Meinung zu erweck», daß sich die jüdischen Deputierten antistaatlicher Umtriebe befleißigen. In einer nachfolgenden persönlichen Konferenz zwischen Minister GräbSkt und Mg. Dr. Wigodsky bevollmächtigte Grabski den jüdischen Abgeordneten e i n e a u s irdischen Deputierten und Senatoren zul ammengesetzte Kommission zu schaffen, die in edem Falle zu bescheinigen haben w:rd, ob der betretende Student, der sich ins Ausland begeben will, auch wirklich S t u d i e n z i e l e und keine anderen Absichten verfolgt. Wie verlautet, ist eine solche Kommission bereits goschaffen worden. Prinz starol. Bukarest, 14. Februar. (Orient-Radio. — Verspätet ein* getroffen.) Prinz Karol sandte von Mailand aus an den rumänischen Patriarchen Dr. Miron Christea als den Hörsten Staatswürdenträger ei» Schreiben, worin es heißt: „Viele glauben, daß ich das Opfer einer Verschwörung bin und gezwungen wurde, den bekannten Schritt zu tun. Ich kann versichern, daß ich nach meinemeigenen Willen und im vollen Bewußtsein gehandelt habe. Diejenigen, die meinen Vater für diesen Schritt verantwortlich machen, begehe» damit eine schwere Sünde gegen den Allmächtigen. Ich bin glücklich, zu sehen, daß .in diesen traurigen Stunden alle politischen Elemente einen Block umdenHerrscher bilden, und ich hoffe daß dieser Blo^ unerschütterlich bleiben wird." Flucht einer Bankier«. Der Schwager yitroens. Rom, 14. Februar. „Popol1>} R^ma" berichtet, daß drr iiablenische Banker Max B o n d i sich nach L' s l o und seine Fra» nach M e n t o n e geflüchtet haben. Ein römischer Juwelier habe die Anzeige erstajtet, daß Bondi kurz vor seinem Zusammenbruch Schmuck im Werte von 300.000 Lire gekauft habe, ohne zu bezahlen. Ebenso habe Bondi bei einem Pariser Juwelier Schmuck im Werte von 3 Millionen Franken gekauft und nur 200.000 Papierfranken Angabe geleistet; der Rest wurde .in Wechseln auf ^seinen Verwandten, den Automohilfabrikqnten Citroen, gegeben. Die Uffizien. Rom, 14. Februar. Eine Kundmachung der Unterrichts- Verwaltung stellt auf Grund einer genauen Unterstlchung fest, daß die Gerücht« über die Baufälligke^t der Uffrz:en in Florenz weit übertriehsn sind und fünf im Jahre 1903 angebrachte Baupwben keinerlei Veränderungen ausweifen. ■ Die Annen Risse, die sich gtzeigt haben, berechligen zu keinerlei« Lumruhigung, D'k UnjeksuchtlNg werde fortgesetzt werden. Ae rate« des weiße« stich«. Rom, 14- Februar, Bum Gericht von Triest, das demnächst über die Taten des angeblichen Jnd'anerprinzen Elch, richtig Edgar Laplante, urleisen sollte, hat der Verteidiger des Hauses Khevenhüller, das um 1,300.000 Lire geschädigt worden ist, den Antrag gestellt, das Verfahren dem Gericht von Turin abzutreten, wo der Jndfanerprinz verhaftet worden ist. Die Staatsanwaltschaft wird über diesen Antrag demnächst entscheiden, * Organisation zionistischer Frauen. Die Fortsetzung des Seminars der Frau Dr. Martha H 0 f m a n n über „Idee nutz Geschichte des Zionismus" findet heute um 5 yhr nachmittags im Klubheim der Hakoah. 1. Bez., Wipplingerstrahy 24-W, statt. ' rr ♦ Eine seltene Hormperntion. Me erste Bluttat des heurigen Jghrrs war der Uebcrfall srs Schlossergehilfen Josef Fl'ckr auf Frg'l »»h SchwieMMNlt?r. F »cker, angeheitert Heimgelomon-N w-ir. hatte oo» »na Smr.,:e«rmutt,r Vovwürft drs'sqlb bekommen. und gleich einen Hirschfänger geholt und blindlings auf hie beiden Frauiu losgestochen. Dw Schwiegermutter Mac!« Bozek harte sr leichr, dis Frau, die S5:äl:r>ge Hilfsarbeiterin Aloisia Flicker, durch Stichs ins rn'li?in tödl.ch Wlßtzt. Die Frm war bepagl.'os u-rd sch-.en verloren. S'.e wuche auf die Un-'ül'l'.üe-'l gebracht. Assistent Dr. Na hier konnte den Puls überhaupt nicht -ehr fühlen. Die Untersuchung ergabt daß das Herz an zwei itellen d u rch b 0 h r t war. Dp. Rather nahm an der Frau Nähte yox und die Operation gelang. Am 11. d. konnte Frau Flicker d.is Spital vollkommen geheilt verlassen. * Schnellzugsvßrbindung Wien-Pqssau--Berlin und Wien Kolzhurg—N'iinchm. Die Generflldimktpn der Oesterreichischen Bundeshabne» teilt mit: Eine hechnders für den Geschäftsverkehr Wichtige B^chessenlna des Verkehres zwischen Wien und Berlin wurde in den letztsn Tagen in einer Fchrp.'gnkpnfereru in München für die mit 15. Mai in Kraf: trsteiihe Sommerfahratputsig heschioffen. Der von Berlin über Passau nach Wien ver- MkM Schnellzna l) M w rh pprch Kitrmns de« Sah zeite» bet gleicher Ahfahn von Berti» um O Minuten früher als jetzt in Wien ein treffen/während der G genzug D 165 bst gleicher Ankunft in Bd'lin um 40 Minutp« später als jetzt von Wien ebgrüm rt, so daß »wische» de» ZÜM y W NNd P M in Me» ein Mtflütm po» Pollen nenn S unden, in Berit» von ibß.r 8'/, Gtunden ur Beriügung stehen wird Ab 15 Mai autet al>o der Fabrplanr Zug P 158 Berlin ab 18.43, ‘8 ipzig ab tzl ßS, Baffaü m ab ß üß, Wien Westba nhof an 925, Zug v 155 Wt n West ab 1825, Lmz an 21.22, Passau an 28.15, Leipzig an 6.88, Berlin Anh -Bhf. an 9.05.