Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2505 (12.2.1926)
- Date
- 1926-02-12
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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M. SM Men, Freetz Mmt Msrftrvkzelr««<r m ffclSnm m Als weitere Veranstaltungen folgen: am 24. April die Neuinszenierung von Grillparzers „Traum ein Leben", im Mai und Juni Goethes „Egmont" und Schillers „Don Carlos". Mit „Don Carlos" wird ein Zyklus eröffnet, in dem sämtliche Dramen Schillers zur Aufführung gelangen werden. Außerdem wird eine dramatische Dichtung Gerhart HauptmannS und einige Werke aus der modernen österreichischen Literatur in das Repertoire des i^ürgtheaterS ausgenommen werden. Die Direktion bereitet die Herausgabe einer illustrierten Festschrift über den Werdegang des Burgtheaters vor, welche Aufsätze über die historische Entwicklung enthalten wird. * tUBet Aufforderung des Bühnenvereins haben sich eine große Anzahl der namhaftesten Wiener Schauspieler und Schauspielerinnen bereit erklärt, im Rahmen der in den Räumen des Kaufhauses Gerngroß veranstalteten Theaterausstellung „160 Jahre Wiener.Theater" an Mittwoch« und Samstagnachmittagen zwischen halb 4 bis halb 5 Uhr Autogramme zu geben. Den Anfang machen die Mitglieder der StaatSoper, Claire Born und Leo Slezak, die sich für morgen zur Verfügung gestellt haben. Km Vollversammlung der Schauspieler de« Burnlheaters. Streikdrohung. Aus Anlaß der Vorgänge im Burgtheater — Nichtern-euer-rng von 33 Verträgen, Verlängerung der Spielzeilt — fand gestern vormittags eine von fast sämtlichen Mitgliedern des Buvgtheaters .besuchte Versanunlnng im Foyer des Hauses statt, welche drei Stunden wahr e. Es nahmen auch seitens des Bühnen-- vereins Präsident S:'irk unk Sekretär Eisler sowie Delegierte der Technischen Union teil. Es wurden zwei Resolutionen gegen Direktor Hcrterich gefaßt, m welchen er aufgefordert wird, bekanntzugeoen, ob die 33 Kündigungsbriefe etwa seiner Initiative entspringen oder ob er sich wenigstens gegen ihre Abfassung gewchrt hat. Eine deute Ne,.'lu::rn lautet: „Die Schauspieler erwarten von der Bundestheatervevwaltung, daß bezüglich der Massenkündigungen und Urlaubsverkürplngen sofortige Verhandlungen cingeleitet werden. Sollten diese zu keinem günstigen Resultat führen, als günstiges Resultat wird einzig vie bedingungslose Zurücknahme der 33 Kündigungsschreiben anfgefaßt, wevden die Mitglieder mit den schärfsten gcwerks ch a f t l;i ä) t n Mitteln Vorgehen. Am den Theatern. Burgtbeater Morgen. */,8 Ubr abends, .Lady WiudermereS Facher" (Abonnement IV. Giuppe) Atabemieiveo'er Morpen, V,8 Uhr abends, „Altweibersommer." Hierauf „Der Selige." Operntheater. Morgen, '/»? Uhr abends. „Der Rosenkavalier." B o l k s o p e r. Heute „T i e f l a n d" mit Bland. Morgen SamStag „G ötterdämmerung". Als Guirune gastiert Frau Fini R e i ch - D ö r i ch, als Siegfried Kammersänger Adolf L ö l t g e ». Deut'ckeSVolkstdeater. Die SamStag-Borstellung entfällt wegen der Redoute. Sonntag, */,4 Uyr uachmittagS. „W e i ß e F r a ch t". Ratmund-Theater. Morgen, V,4 Uhr nachmUtag«, ..Dornröschen". Sonntag nachmittags „Der gläserne Pantoffel". Theatertn der Josefstadt. Gunnar T o ln a e S spricht Sonntag den 14. d., vormittags 11 Uhr, über den Weidegang des FtlmS und wird Dichtungen seiner Heimat zum Bortrag bringen. Carl-Theater. Heute 60. Aufführung der Operette „Donna Gloria". Morgen und übermorgen finden die letzten Aufführungen statt. Ab Montag gelangt täglich die Straußsche Operette „F r ü h l i n g s l u f t", neu inszeniert, zur Aufführung. SaniStag, */»4 Uhr nachmittags, findet eine Sonderveranstaltung des SuggestorS „BrSe-Audruffen vor geladenen Gästen statt. Roland - Bühne. Heute, 8 Uhr abends, Premiere der Komödie .Paula PeltkansPleite" von Armin Friedmann und Ludwig Nerz mit Gisela Werbezirk. Eine Uraufführung in der Volksoper. Am 19. b. findet in der Bollsoper die Uraufführung von Hermann Heinz Ortners ./Das Märchen", Musik von Frau; Moser, statt. Es wirken der Dprechchor der Volksoper, das gesamte Ballett uud eine Tanzgruppe aus dom Ensemble Bodenwivser mit. Dereiue. Lorttllge und Versammlungen. Zionistische Bezirkssektion Leopoldstad t. •> eute. ‘/98 Uhr abends, im Sektlonsheim, Ztrkusgafle 84, Vortrag Rabbiner Dr. Wuudermanu über „More nebuchim". . * Im Bethaufe Mikdafch Mcat. 2. Bez.. Hochedlingevgasse 8, finden jeden Lainsiag zwei uomttettjche Vorträge, um Uhr und um '/,& Udr, statt A m tragender, Rabbiner Dr. Wundermann. Die Aufgaben der WMvirischastkonserenz des Völkerbundes. Ueber dieser Thema spricht Ämistag den 13. d. um 7 Uhr abendS im Hörsaal 83 der juristlscheu Fakultät an der Universität Rudolf G o l d s ch e i d in dem von der Völkerbundliga der FriedenSgesellschast und der FrauenliW veranstalteten Vortragszyklus. Das neue Heim der Döblinger Zionisten. Die zionistische BezirtSlek ion und Fiauengruvve Döbling hat ihr neues He.m m» Cake Döblinger Cottaae 19 Bez.,Stlberg a i f e 19. bezogen In dem neuen Lokal, das speziell hergerichtet wurde, werden von nun an alle Zusammenkünfte stattfinden Der nächste Vortrag findet Montag den 16. b., */,9 Uhr abends stntt. Herr Hugo R e ch n t tz e r wird über „Erinnerungen aus den Anfängen der zionistischen Bewegung in Wien" sprechen. ,_ Radioprogramm. Heute Freitag dm 12. Februar. 16 Uhr 15 Min.: NachmittagSkonzert. Mltwttkeud Frieda Herzderg Blatt i Violine). AuS dem Opernrevertoire der Woche. 18 Udr 10 Min.r Wochenbericht iür Sport- »nd Fremdenverkehr. Oberbaurat J»g. E,w>n Deinlein. — 18 Uhr 2b Min., Die Wiener Pr vatgalerien. Untv-Prof. Dr. Hans Detze. — 19 Uhr 10 Min.r Französischer Sprachkurs — 19 Uhr 40 Min. r Englisch für Borge chrtttene. — 20 Uhr Id Mütr „DaS Fürstenktud", Operette. Serichtssaal. Ser .z«sammeal»r«ch der Vepvblik*. Tin politischer Preßpro-eß. In dem monarchistilschen Blatt ^Oesterreichische Nachrichten" war am 6. August deS vorigen Jchres Mter dem Titel „Zusammenbruch der Republik" em Artikel erschienen, der sich hauptsächlich mit der Ermordung Mohapeis befaßte und sich hierbei in Ausfällen gegen die Republik im allgemeinen, insbesondere aber auch gegen den republikanischen Schutzbund erging. In dem Artikel wurden weiters im Zusammenhang mit den Angriffen gegen den republikanischen Schutzbund auch Angrifft gegen die Regierung und gegen die Polizei erhoben. In dem Inhalt deS Artikels erblickte die Staatsanwaltschaft einerseits den Tatbestand des Verbrechens des Hochverrates, andererseits das Vergehen der Herabwürdigung von behördlichen Verfügungen. Da der Verfasser des Artikels nicht eruiert werden konnte, wurde lediglich gegen den verantwortlichen Redakteur Dr. Robert Wolf die Anklage tvegen Vernachlässigung der pflichtgemäßen Obsorge erhoben. , In der ersten Verhandlung hatte der Beschuldigte den Standpunkt vertreten, daß in dem Artikel nur eilue berechtigte Kritik enthalten sei. Der Verteidiger Dr. Haus Gürtler hatte die Vorladung des Präsidenten Schober, weiters die Vorladung deS Rayons'mfpektors Kremser beantragt, des letzteren zum Davoift darüber, baß gelegentlich des Falles Mo« hapel diie Polier genötigt war, durch das Verhalten von Mitgliedern des Republikanffcheri Schutzbundes di« Flucht zu ergreif e n. Weiters hatte der Verteidiger die Vorladung des Vizekanzlers Dr. W a b e r und des Landeshauptmannes R i n i e I c n beantragt. Der Richter hatte in der ersten Verhandlung die Vorladung des Präsidenten Schober und des ReviievinspektorS Kremser beschlossen. Zu der gestern vor dem Vorstand des Strafbezirksgerichtes 1, Hofrat Ho fl mayer, fortgesetzten Verhandlung waren weder Präsident Schober noch der Inspektor Kremser erschienen. Vom Präsidenten Schober war eine Zuschrift eingelangt, daß ihn das Bundeskanzleramt aus prinzipiellen Gründen in vorliegender Angelegenheit des Amtsgeheimnisses nicht entbinden könne. Bezüglich des Zeugen Kremser hatte das Polizeipräsidium in einer Zuschrift an das Gericht erklärt, -aß es diesen Zeugen nicht vom Amtsgeheimniß entbinden könne. Der Staatsanwalt Dr. Schwarz sprach sich zu Beginn der gestrigen BechaMung gegen die Zulassung eines Wahrheitsbeweises aus- Der Richter beschloß, die BechaMung zu vertagen und Äs Zeugen zur nächsten BerhaMung'den Vizepräsidenten Dr. Waber zu laden, weiters den Strafakt des Schwurgerichtes in der Affäre Mohapel zu vequSrieren und an das Polizeipräsidium unter genauer Bekanntgabe des BeweischemaS die Anfrage zu richten, ob RahonSinfpÄtor Kremser nicht des Amtsgchsilnnisfts entzünden werde. Eim'ige Anträge des Verteidigers, daruyftr den , auf, neuerliche Ladung -des Polizeipräsidenten Schober, lchnte das Gericht ab. Ile Schadenersatzllage der DeposttenbankglSubiger gegen dle Großbanken. Die Urteile zugunsten der Großbanken abgeandrrt. Im schriftlichen Wege sind nunmchr vom Oberlandesgericht unter dem Vorsitz des'Hofrates Dr. S.pringer die Urteile über die Berufungen in dem Prozesse der Gläubiger der Depositenbank gegen die Großbanken'wegen der bekannten Communiques anläßlich der Stützungsaktwn der Depositenbank herabgelangt. Das Oberlandesgericht hat in seinem Urteil dem Standpunkt der Großbanken Rechnung getragen, es hat ausgesprochen, daß für die Einlagen der Depositenbank sie nicht ersatzpflichtig sind. Dies hauptsächlich aus dem Grunde, well die Großbanken in ihrem Com-- munique nur von der Uebernahme eines Aktierrpaketes sprechen und Großaktionäre für die Schulden der von ihnen repräsentierten Gesellschaften nicht verantwortlich sind. Das Oberlandesgericht rügt allerdings, daß das Communique der Großbanken nicht ganz wahrheitsgemäß war, daß es vor dem Kauf der Aktien, statt wie es tatsächlich der Fall wur, von einer Option sprach, und daß weiters die Höhe der von den Großbanken ursprünglich in Aussicht genommenen Kreditbeteiligung nicht angegeben wurde. Die prinzipielle Entscheidung wird natürlich erst der Oberste Gerichtshof fällen, den die Klager wahrscheinlich anruftn werden. Ile varmat-Mcho'e. Aus Kassel wird der „Dossischen Zeitung" telegraphiert: Die Verhandlung gegen den stellvertretenden Direktor in der Landeskasse, Landesrat Dr. Poppe, und die Brüder Wilhelm und Fritz Katzenstein »endete mit der Freisprechung der Angeklagten. Die Brüder Katzcnstein halten sich wegen aktiver Bestechung des Dr. Poppe zu verantworten. Die Bestechung sollte durch Hergabe eines Darlehens zu ungewöhnlichem Zinsfuß erfolgt sein. Die Beweisaufnahme und das Gutachten des Sachverständigen ergab die UnHaltbarkeit der Anschuldigungen. Die Anklage brach völlig zusammen. In der Urteilsbegründung wird betont, daß gegen die Brüder Katzenstein kein Verdacht mehr bestehen bleibt und die dolle Unschuld der Angeklagten erwiesen ist. Die Angelegenheit hat seinerzeit großes Aufsehen erregt und ist in politischer Beziehung rücksichtslos ausgebeutet worden. Die Erhebung der Anklage läßt sich Wohl nur unter dem Eindruck einer Barmat- Psychose erklären. Dias ffidische Haust as f&disclie Blatt« Volkswirt. I« wachsende Reichtum «wer»«. Eine Uebersicht über das Jahr 1925. — Der Rekord der Börsea» spCkulation. — Erwartetes Abflauen der Ban- und Automobllk-njmiktur. Das Handelsdepartement in Washington veröffentlicht eiue Uebersicht über die wirtschaftlichen BerhAtmsse tn U. S. A. im Jahre 1925, in der es u. a. heißt: Die Produktion 8 ergebnifse im Jahr« 1926 war«« bemerkenswert groß, der Handel stärker als je zuvor. Während bei ganzen Jahres war die finanzielle Lage ausgezeichnet. Kurzfristige Gelder stiegen von drei bis viereinhalb Prozent i« de« ersten zwei Monaten, auf sechs Prozent zum Jahresschluß <m. Für kommerzielle und industrielle Zwecke standen reichlich Gelder zur Verfügung. Die Einlagen in den Banken stiegen während des Jahres mrs 609 Millionen Dollar. Die Börse»- spekulation war größer als je zuvor. Aa der New-Aorker Börse wurden 450 Millionen Aktien umgefttzt, 170 Millionen mehr als im Jahre 1924. Der Börsenindex war starken Schwankungen unterworfen. Er betrug für Eisenbahn- und Jndustrieaktien Ende Dezember auf seinem höchsten Punkte 134 gegen 101 auf seinem niedrigsten Punkte. Die entsprechenden Ziffern im Jahre 1924 waren 107, beziehungsweis- 82. In den ersten elf Monaten des JahreS gelangte neues Kapital im Gesamtbeträge von 6623 Millionen Dollar zur Ausgabe, davon 540 Millionen für Anleihen auswärtiger Regierungen. Drc Eisen- und Stahlindustrie arbeitete durchschnittlich mit 86 Prozent der Kapazität. Die Jahresziffer von 44,2 Millionen Tonnen Jngots stellten einen Rekord dar. (36,8 Millionen Tonnen im Jahre 1924, 43,6 MAionen Tonnen im Jahr« 1923.) Die B a u i n d u st r i e hatte Aufträge für vnnd siebeneinhalb Milliarden Dollar, nur eineinhalb Milliarden Dollar mehr als mr Vorjahre. Die Löhne waren in dieser Industrie rm allgemeinen hoch, so daß die Kaufkraft der Bevölkerung stieg. Für das kommende Jahr erwartet man allerdings ein Msiauen der Konjunktur in der Bauindustrie, da die Wohnungsnot überwunden ist und die spekulative Bautätigkeit die Nachfrage überschritten hat. Auch die A u t o m o b i l i n d u st r i e hatte im Jahre 1925 ei« Rekordjahr, jedoch erwartet rnan hier gleichfalls ein Abflauen des Geschäftes. Jwr Jahre 1926 arbeitete die Textilindustrie mit mchr als neunzig Prozent ihrer Kapazität, was ein« Zunahme vyn dreizehn Prozent gegenüber dem Vorjahre bedeutet. Der Verbrauch von Baumwolle war um 860.000 Ballen höher als im Vorjahre. Die Baumwollernte war mit 16,603.000 Ballen, um zwei Millionen höher als die des Vorjahres. Es wurden um zwei Millionen Ballen mehr exportiert äls im Jahre 1924. Der Baunrwollpreis war durchschnittlich 23,5 Cent pro Pfund gegenüber 27 im Vorjahre. Die Lage der Landwirschaft war im allgemeinen günstig. Trotz einer Erhöhung des Weizenpreifts um 40 Cent pro Bushel in den letzten zwei Monaten des Jahres hat der Gesamtwert der, Weizenproduktion infolge der geringen Ernte kein« Erhöhung erfahren, wie denn überhaupt das laMvirtschaftliche Gesamteinkommen sich auf der Höhe des Vorjahres hielt. Der seit Monaten andauernde Streik im Anthrazitbergbau rückt den dauernden Verlust gewisser Märkte in den Bereich der Möglichkeit. Die Braunkohlenproduktion erreichte mit zwölf Millionen Tonnen in der Woche die höchste Zifftr seit fünf Jahren. grosse Befolg! MAXBROD Geheftet S 9, gebunden S 11.70 FeljxSal^rtschrelbt: „Wie lebhatt und lebendig das Heute km Bache von Max Brod sich spiegelt, braucht nicht erst gesagt oder gezeigt zu werden. Das funkelt und sprüht einem ja mit vielen Lichtreflexen in die Augen. Reubeni ist eigentlich auch kein Roman, so wenig wie etwa Gogols „Tarass Bulba“ ein Roman genannt werden kann. Genau wie „Tarass Bulba* ist dieser Reubeni ein Heldengedicht, ein Volksepos, darin die Wirklichkeit phantastisch erhöht, glühender gefärbt, intensiver bewegt, sich mehr und reicher vor uns aufschiiesst, als sonst in vielen Wirklichkeitsschüderungen. Der Charakter des jüdischen Volkes ist in der Fülle vieler Gestalten, der niedrigsten wie der erhabensten, mit ruhiger Wahrheit gezeichnet Und im Rhythmus des Vortrages, ln diesem gebändigten Rhythmus tobt eine hinreissende Kraft Es ist die Kraft des scheinbar Schmächtigen.* rjaxHcrnrjar^-Nelss^chrdMi „Brods Roman ist vielerlei. Ein glänzend geschriebener Geschichtsroman... Ferner ist Brods Roman Kritik am heutigen Judentum und in dieser Kritik Mahnung, neue Zielsetzung. Drittens ist er allgemein menschliche, freie, weitere ethischeWegweisung. ..* Buctihantflung R. Uult, Wien, i Rotenturmslrass« 38 Ficisclimarkt 1