Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2505 (12.2.1926)
- Date
- 1926-02-12
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2979076-2981549-2981592--25531-3013184- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Haifa 1× ep/1047930
OCR text
# Wien, Freitag Wiener Morfienzeilung 12. Februar 1926 .Seit? 3 Land, kündigt der Unterrichtsminister sogar eine Reihe von Verschärfungen an. In der letzten Sitzung der Unterrichtskoinmisfion verlangte Abgeordneter W'ygodski namens des jüdischen Klubs, in das Budget des Unterrichtsministeriums eine Position von 12, Millionen Zloty für das jüdische Schrrllvesen einzustellen. Abgeordneter W y g o d s k i besprach ausführlich die Lage der jüdischen Schiller und Studenten. Wahrend die Juden in den Mittelschulen kaum 7 Prozent ausmachen, ist ihre Zahl an den mittleren und höheren Fachschulen bei weitem kleiner. In besonders scharfer Weise besprach Abgeordneter W h g o d s k i den Numerus clausus. In feiner Antwort erklärte Unterrichtsminister G r a b s k i, chm sei nicht bekannt, daß in Polen ein Numerus clausus bestehe. Es sei vom jüdischen Klub unverantwortlich, eine diesbezügliche Agitation int Inttitb Auslände zu führen. Abgeordneter Wygodski protestierte gegen diese Vorwürfe, die auf nichts anderes hinanslaufen, als den Juden eine antistaatliche Tätigkeit vorzuwerfen. Er wundere sich, daß Uuterrichtsmittlster Grabski noch keine Gelegenheit hatte, die Existenz des Numerus clausus zur Kenntnis zu nehmen. Ae jüdische Bevölkerung in PMftina. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung.") Jerusalem, 11. Februar. Die von der . statistischen Abteilung der zionistischen Palästinaexekutive zufminnengcstellten Ziffern zeigen, daß Palästina als jüdisches Einwanderungsland an erster' Stelle steht, daß der Prozentsatz der Juden zu der übrigen Bevölkerung Palästinas aut höchsten ist und daß die Mische Bevölkerung Palästinas infolge ihrer Vermehrung in den letzten Jahren unter den jüdischen Zentren der ganzett Welt den 14. Platz einnimmt. Während des am 30. Juni 1925 abgeschlossenen Berichtsjahres der BereinigtenStaaten wurden dort 10.392 Juden zugelassen, während in dent gleichen Zeitraum 29.142 Juden nach Palästina kanten. Man schätzt die Zahl der jüdischen Einwanderer nach Argentinien auf 7800, nach Kanada auf 4200. Seit Ende des jüdischen Jahres 5682 (Oktober 1922) bis 5685 (Oktober 1925) wuchs die Zahl der Juden in Palästina um 52.754. Ende 5682 zählten sie 85.312, Ettde 5683 93.290, Ende 5684 109.977, Ende 5685 138.066. Sie machen 16,5 .Prozent der GesamtbevAkerung aus, womit ein höherer Prozentsatz erreicht ist als in Polen, das mit 12,9 Prr^ent den nächstgrößten Prozentsatz aller Länder aufweist. Eine andere Tabelle zeigt das Anwachiseu der Immigration. Wie aus dieser Statistik hervorgeht, ^tvug die Zahl der nach Palästina kommenden Juden während desmit dem 30. September 1923 endenden Jahves 10.674, für das Jahr, das mit dem Zig. September 1924 endet 13.228 und für das letzte Einwandevungsjahr bis 30. September 1925 32.192 Personen. Nach den statistischen Angaben sprechen. 30 Prozent der Einwanderer — Männer, Frauen und Kinder — bei ihrer Ankunft in ■ Palästina Hebräisch. Sie jüdischen Lanvarbelter in Palöftina. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitnng.") Haifa, 11. Februar. Hier fand ein? Koiisereuz der Vertreter der Arbeiterschaft der verschiedenen Kolonien und Siedlungen statt. An der Kon'erenz, die mehrere Tage dauerte, nahmen 60 Vertreter teil, die von 4000 landwirtschaftlichen Arbeitern gewählt worden waren. Herr Ko l l e i erössnete die Komoren; und b.'tonte die Wichtigkeit der Stärkung der Idee der tand-!virtichaü''iichen Arbeit airter den Juden. Die Konferenz beschäftigte sich vorwiegend mit der gegenwärtigen und zukünftigen Lage der jüdischen landwirtschaftlichen Arbeiter. Es wurden Referate über di- Lage der Landwirtschaft in den einzelnen Siedlungen sowie über Kolonisaiionsmethoben gehalten. Die daranschließenücn Debatten zeichneten sich besonders durch ihre Sachlichkeit aus. Ein Vertreter der Jemeniten führte darüber Klage, daß mmr sich um die Lage der Jemeniten in den einzelnen Siedlungen nicht kümmere. Er verlangte Berücksichtigung der wirtschaftlichen Bedingungen, unter denen die Jemeniten arbeiten. M crem ins if >ii forderte engere Beziehungen zwischen den landwirtschaftlichen Siedlungen und dem Hechaluz. Man müsse über die Grenzen der bereits bestehenden Siedlungen hinansgehen mtb die Gründung neuer 2 i c d l u n g s p u n k t e in Angriff nchmen. Schon in den ersten Sitzungen war es klar, daß ein Großteil der mm Li?, *, Erhaltung unserer Kraft und Gesundheit Der Kalkmangel unserer Nahrung ist die Ursache vieler Schwachezustände. Wislenschaftl-cki ervtobt als zuverlässiges Wittel zur Anreicherung der täglichen Nahrung mit Kaln ist Wehr als 3000 ärztliche Autoritäten baden den Evert des »ialzaus gutachtlich bez ugt. Probe und aufklarende Schrift über die große Wichligüsit genügenden KalügehalteS unserer Nahrung» besondersbet englischer Krankheit (Rachitis) // Skrofulöse// Hautausschlägen // Nachtschweißen // Lun genleiden // Blutarmut//Ermüdungszu st an den//Asthma Heufieber // chronischem Schnupfen // Alterserfcheinungen // für werdende und stillende Msttter sowie für die Entwicklung und Zahnung der Kinder * versendet auf Wunsch kostenlos Johann Ä. Wülfing, Berlin SW.48, Friedrichstr. 231. Kalza« m Packungen ,u 90 und 45 Tablttien <8 4.74 rejv. 8 3.85) sowie in einer Pulvervacku-g zu wo Gramm (3 5.17) in Apotheken und Drogerien. 1119 landwirtschaftlichen Aröeilerschaft das Bcjtrebeit habe, die Mi« jdjeit Siodlnngen durch neue Anlagen;>t vergrößern. In den letzten zwei Jahren wurde das Haugtaugemnerk ans Die Stärkung und wirtschaftliche Fnndieruna Der bereits bejiehenren Siedlungen gerichtet. Es wird dem Keren Hajesfod weiterhin gelingen, durch regelmäßige Zuschüsse die bereits erfolgte Fundierung der Siedlungen aufrecht zu erholten, dann kann angenonrmen werden, daß cs ein leichtes sei!n wird, au die Gründung neuer Siedluugspunkte heranzutreten. In einer eigenen Sitzung beschäftigte mau sich auf Grund der von den Herretr Lust und Go lob erg erstatteten Referate mit der Frage der Beschäftigung von nur jüdischen Arbeitern in den jüdischen Kolonien. Die Referenten verlangten, daß di>e Frage der jüdischen Arbeiterschaft in den Kolonien keineswegs auf Grund von Teilkompromissen zu lösen ist. Man Msse auf radikale Weise es zustande bringet!, daß in den jüdischen Kolonien nur jüdische Arbeiter oeschäftigt tverden, ivenn anch die anderen Arbeitskräfte billiger sind. Mm müsse zu diesem Zwecke eine Art Vermittlungsstelle begründen, die die landwirtschaftlichen Arbeiten, ähnlich wie beiint Solelboneh"bauliche Arbeiten, im Wege von Liefcrungsverträgen übernehmen sollen. Diie derzeitige Lage der jüdischen Arbeiter in den einzelnen Kolonien sei infolge der Konkurrenzfähigkeit der billigeren arabischen Arbeiter unsicher. In der letzten Sitzung wurden noch Referate über die Lage Sie Notlage des emopMchen Fadentum». Ein Appell des Joint an die amerikanische Judenheit. New-Aork, 11. Februar. (I. T. A.) Das Joint Distribution Committee erließ einen neuen Appell an die amerikanische Judenheit, in welchen! gesagt wird, daß die Lage der jüdischen Gemeinschaften tu der Alten Welt, insbesondere in Polen und Beßarabien, so verzweifelt sich gestaltet hat, daß schnellste Hilfe nottut. Zum ersten Male aber seit dem Bestehen des Joinr sind seine Kassen leer. Während der. 15-Millionen- Dollar-Drive unter der Leitung von Mr. David A. Brown erfolgreich vorwärts schreitet und sich überall, int Lande gut entwickelt, fehlt es inzwischeit an dent nötigen baren Gelde, ja es ist sogar ein Manko von 2,500.000 Dollar vorhanden, so daß die Hilferufe ans Europa ungehört bleiben müssen. Die ausführlichen Berichte des .Herrn Vernarb Kahn — heißt es in dem Appell weiter — sowie Telegramme und Briefe aus maßgebenden Quellen reden von einer wirklichen Katastrophe im jüdischen Leben Osteuropas; alle Institutionen für Kinderfürsorge, medizinische und kulturelle Arbeit haben ihre Tätigkeit unterbrechen müssen. Sogar in D e u t s ch l a n d, wo 'man bisher Joint-Unterstützung entbehren konnte, stehen die kulturellen Anstalten vor d e m Zusammenbruch. Die jüdischen Kreditgenosienschaften in Polen müssen gestützt werden, wenn nicht das letzte Gerüst des jüdischen Wirtschaft körpers einstürzen soll. Ein Fememörder — Svion? Berlin, 11. Februar. Wie das „Acht-Uhr-Abendblatt" erfahren haben will, soll der wegen Beteiligung an den Fememorden verfolgte ehemalige Oberleutnant von Pannwitz aus polnischem Gebiet unter dem Verdacht der Spionage verhaftet worden sein. An amtlichen Stellen ist über die Verhaftung Pannwitz' bisher nichts bekannt. Musik. Novitäten von Bnfonl und Strawlarkd in der Volkroper. Ein neues Chorwerk von Julius Bittner. Die Worte Goethes an Eckermann, den „Faust" müßte einer komponieren, der in Italien gelebt hat, so daß er seine deutsche Natur mit italienischer Art und Weise verbinde, Wersen geradezu auf Busoni hin. Er komponierte nicht nur einen „Faust", sondern unter anderen Opern auch eine „Brautnacht" und das theatralische Capriccio „A r l e ech i n o", und in jedem dieser Werke erkennnt sich der Zuschauer irgendwie in einem Spiegel. Ist es in drr „Brautnicht" ein Zauberspiegel, so ist es im „Aleechino" der Lachspiegel der alten „Commedia dell' arte", in welcher sich die Welt lebenswahr int kleinert wiederspiege'lt. Der „Arlecchino", „der gerade Mann in bunt geflickter Hose", vereinigt in sich Scherz, Satire und Ironie mit tieferer Bedeutung. Er geht als Schalk und als Kriegsmann, als Ehemann und als Sieger durch die Komödie, er verhöhnt in liebenswürdiger Form die menschlichen Schwächen, gewinnt die Frau des weltfremd idealen, für Dante schwärmenden Schneidermeisters, und wird seirt eigenes Weib an den bald schmachtenden, bald schmetternden ritterlich tuenden Liebhaber glücklich los. All diese Typen, zugleich mit ihnen ein witzelnder Doktor und einen weinseligen Priester als unentbehrliches Zugehör der Commedia, umspannt Busoni mit seiner Musik, die gleich seinen Typen weder alt noch — trotz kühner Modernismen — neu, sondern ewig währ ist. In seinem gewissermaßen neuen Opernklassizismus, der Wagner kühl achtet und Mozart heiß verehrt, verbindet sich deutsche mit romanischer Kultur. Die Kultur, der Intellekt, die Ironie sind stark, die Sinnlichkeit ist schwach. Es sind helle, heitere Klänge, in denen, wie stets bei Busoni, der Geist mächtiger ist als das Fleisch. Leicht, sprühend, überreich an instrumentalen Köstlichkeiten und Drollerien, doch auch im vokalen Teil ergötzlich —> etwa im kunstvoll einfachen Soloquartett —, strebt diese geistige Musik dem Lichte und der Höhe zu. Sie ist ein Juwel an Kleinkunst für die Liebhaberbühne einer nahen Zukunft, doch kaum ein Zugstück für das Durchschnittspnblikum der Gegenwart. Zeigt Busonis „Arlecchino" stärkste Geistigkeit, so strömt S t r a w i n s k y s „Geschichte vom Soldaten" den stärksten Erdgeruch der russischen Landschaft aus, der hier (im Jahre 1918) durch das französische Parfüm des späteren Strannnskh kaum noch verfälscht ist. „Die Geschichte vom Soldaten", der vom Teufel seiner Geige (feiner Seele?) berauscht und durch alle Höhen und Niederungen des Lebens geschleift wird, zeigt noch mehr Strawinskys echtes Russentum als ein späteres „russisches Europäertum". Mit seinem Textdichter C. F. Namuz hat er den unfehlbaren Theaterinstinkt gemeinsam, beide schaffen die ganz eigenartige Formverbindung des Vorlesers mit lebenden Bildern. Die größte Lebendigkeit wird freilich erst durch Strawinskys einzigartiges siebenköpfiges Kammerorchester erzielt, das von höchster rhythmischer Potenz erfüllt ist. Der Rhythmus ist Anfang und Ende der Soldatengeschichte, er bedingt die Form und den in seiner Mannigfaltigkeit ganz wunderbaren Klang des Werkes, er ist das Skelett, das von dem Fleisch der Mordik und dem Blut der Melodik umschlossen ist, die in dem dämonischen GeigeNsolo den Zuhörer behext. Doch trotz allen Hexentanzes, trotz aller bewußten Banalität und trotz gewollt grellen Mißklanges wirkt diese Musik völlig rein in ihrer unpathetischen reichen Erfindung. Me himmelweit sie auch in ihrer objektiven Klangwelt von Mozart entfernt sein mag, sie ist ihm nahe in ihrer Unberührtheit von allem Verkrampften, von allem Literarischen, sie ist ein Geniestreich „unserer" Zeit. Uttd mag auch manchem verzopften Nörgler ein Gruselt: ob des Mißklanges überkomnten; wer fühlen will, der fühlt die organische Notwendigkeit der neuen Klänge, die der Genialität des Kunstrverkes als Ganzem untertan sind. Die beiden neuen Werke wurdet: vom russischen Regisseur Marholm prachtvoll ans dem Geiste der Musik heraus inszeniert, von Leo Kraus mit Schwung dirigiert. „Arlecchino" entführte in die Welt der Marionettett, „Die Geschichte vom Soldaten" ins russische Märchen. Nanrentlich letzteres bot wunderschöne Einzelheiten: So die als Käfer kostümierten Musiker, die Leo Kraus als Heuschrecke auf der Bühne dirigierte, und die reizende Mnra Ziperowits als tanzende Prinzessin. In höchster Eindringlichkeit wirkte Herr Feldhammer als Vorleser, Herr Teübler als Soldat, Herr Rainer als Teufel. Im „Arlecchino" taten sich die .Herren Bandler, Tiemer, Frischler und Feldhammer und die nick-liche Frau Gerö als- Kolwnbme hervor. Auch allen übrigen Milwirkenden gebührt hohes Lob; sie alle vereinigten sich zu einem künstlerisch hochwertigen Ensemble, dem man von den Nöten und Krisen der Bolksoper kaum etwas anmerkie. ä Wen die Circe ,L)Per" einmal bezaubert hat, den läßt sie nie wieder los. Julius Bittner hat neben seinen zahlreichen Opern Symphonien und Lieder geschrieben und gelegentlich das schöne Wort geprägt, jede Art von Musik solle irgendwie ein Lied sein. Doch bei allen Abstechern ins Undramatrsche ist er Dramatiker geblieben und er bleibt es auch in feiner „Großen Messe", die er als fünfzigjähriger Meister geschaffen hät. Mit viel besserem Recht als Anton Rubinstein für seine Oratorien, dürfte Bittner für seine Messe den Titel „geistliche Oper" in Anspruch nchmen. Dentt trotz allen mystischen Mefseeinschlages und trotz der äußeren symphonischen Gelvandung — wohl nach dem Beispiel von Mahlers „Achter" verbindet er den Einleitungssatz des ,Kyrie" mit dem Scherzo des „Gloria" urÄ drei Mfttelsätzen und hängt als rauschendes Finale ein „Te Teum" an — bleibt er Dramatiker, der etwa im „Credo" mit der gleichen Sinnenfälligkett die Nägel des Schlagwerks jn den Marterpfahl einhämmert, wie das Grabgeläute der Glocken erklingen läßt. Ja selbst im „Agnus Dei" mit seiner bang-schaurigen Ganztonskala und dem mittelalterlichen Quintenorgatrmn des Chores klingt die Mystik diesseitig, uttd die Herrlichkeit des Himmels im „Sanctus" ist v«t heidnischem Jubeltanz mtL italienischer Opernkoloratur erfüllt. Nicht, gotische Strenge, sondern barocke sinnliche Pracht kennzeichnet diese fast heidnische „Messe des Lebens", über der sich — allen gelchrten Fugen und Doppelfugen zum Trotz — ein südlicher Opernhimmel bisweilen wölbt. Im „Tedeum" gar gerät die Messe völlig außer Rand und Band, die Fugenherrlichkeit beinahe aus den Fugen; immer höher schlägt die mächtige LebettÄvelle entpor und es schlt nicht viel, daß der Naturbursche Bittner, der Kontponist des „lieben Augustin", der das feuchtfröhliche Volkslied liebt, zum Lobe seines lieben Herrgotts in ein „dreimal hoch!" ausbricht. Bier Trompeter: aus der Höhe verkünden schließlich nicht nur die Ehre eines wohl gelaunten Diesseitsgottes, sondern auch den Lobpreis Bittners, der in seiner an schönen Einfällen reichen Messe, mit allem technisch-artlst'lschert .Handwerkszeug reich ausgestattet, sein Aieisterstück vollbracht hat. Dem großen künstlerischen Erfolg gesellte sich ein ganz ungewöhnlich lvarmer Beifall zu. Immer wieder rief man den beliebten Tondichter, mit ihm den vortrefflichen Dirigenten Paul v. Klenau und die mittvirkenden Solistet: F ö r st e l, Bittner (die Gattin des Tondichters), Szekelyhidy und Manowa rda. Sie alle zeigten sich, gleich dem Chor der Singakademie und dem Symphonieorchester, ihrer ebenso schwierigen wie dankbaren und schönet: Attfgabe durchaus gewachsen. Erwin Felder.