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Wiener Morgenzeitung · 1926-02-10 · Heft 2503 (10.2.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2503 (10.2.1926)
Date
1926-02-10
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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«elfe 4 Men, Mittwoch Wetter Moraenzertnnz 10. Februar 1026 Sk. öS« „Amerika - Polen - PalSftina." -er Vortrag der PrSlldeate« de» jüdischen «lab» Im poialschea Sejm Sr. Leon Aekch 5 CTAp tß WtIHBftAND r aus naturechten, besten Weinen in amtlich piomblartan Mixhsn (Erlaß des Ackeibaumlnlstenums Zl. 16199/474 ts 1904) nach wie vor die führende Market ÜBERALL ZU HABEN! gäbe. Das Haus Dazsonyis sei nur ein einzigeSmal von Detektivs beobachtet worben, als der französische Publzst Sauerwein bei dem Abgeordneten zum Essen geladen war. Diese Maßnahme wurde jedoch nur im Interesse der persönlichen Sicherheit Lauerweins getroffen, da Man befürchtete. daß Lauerwein Insulten seitens völkischer Elemente ausgesetzt sein könnte. Während der Rede des Innenministers betrat Ministerpräsident Graf B e i h l e n den Litzungssaal. Der legitimistische Abgeordnete Stephan v. Rakovszky empf'ng den Grafen Bethlen mit dem Zuruf: „Verschwinden Sie von hier!" Das .Haus ging sodann in die Debatte über den Entwurf der ungarisch-italienischen Konrention betreffend den gegenseitigen Lchutz der italienischen und ungarischen Staatsbürger in beiden Landern ein. Die Rassenschühler-Dernonstration. Budapest, 9. Februar. (Tel.-Komp.) Der Vollzugsausschuß der ungarischen Rassenschützlerpartei faßte Ijcute abends unter Vorsitz des Abgeordneten Göm bös den Beschluß, zu Ehren der Regierung Bethlen. die wie es in einer parteiamtlichen Verlautbarung heißt, auch in den gegenwärtigen schweren Zeiten den nationalsoz'alistischen Willen energisch zum Ausdruck bringt, in den nächsten Tagen eine Massenkundgebung'in Budapest unter Teilnahme zahlreicher vö.kischer Verbände aus der Provinz zu veranstalten. Sie dlrfeige im Fustkzvalai». Paris, 9. Februar. (Havas.) Der Advokat Jacques Sadoul hat in den Mandelgängen des Justizpalastes den Advokaten Guelfu, der ihn einen Verräter nannte, ins Gesicht geschlagen. Ter Präsident der Advokatenkammer bat eine Untersuchung angeordnet. -er neue Seift io der Mrkek. Konstantinopel, 8. Februar. (I. T. A.) Das Handelsdepartement begann mit der Durchführung des Gesetzes, wonach in den Warenhäusern das nichtmoslomitische Personal durch Moslemiten zu ersetzen ist. Der Inhaber einer der größten jüdischen Firmen Konstantinopels, Herr Orosdi-Back wurde aufgesordert, binnen wenigen Tagen sein jüdisches Personal zu entlassen und Türken einzustellen. Man befürchtet, daß außer Armeniern und Griechen auch tausende Juden durch dieses Gesetz brotlos gemacht werden. Judentum der Messias und seine Zeit sin fernes Ideal vom Ende der Tage war, glaubte Jesus, diese Zeit sei mit Johannes dem Täufer angebrochen, man müsse sich schon auf den Messias und das unmittelbar zu erwanende Ende der Tage vorbeveiten. Daher auch seine radikale Echik mit ihrer rigowsen Aszrse, ihrer Backenstreichfreuvigkeit, chrer Feindesliebe, ihrer Familienzerstörung uns ihrer prinzipiellen Gegnerschaft gegen jede Ari des Reichtums. Es war eben eine Echik vom Ende der Tage, die das Judentum, lcbens- und kampfes'reudig, nie akzeptieren konnte. Der große Irrtum der Apostel war es, diese Ethik vom Ende zur Echik vom Anfang zu machen. Und so wu:de das Christentum lebens kindlich und jense'ttsdürstend und die Kluft zwischen Judentum und Christen- :unl immer tiefer. Ter jüdische Schöpfer des Christentums hat unbewußt etwas geschaffen, was dem lebensbejahenden — der Gott der Juden ist ein Gort der Gerechtigksit, der Geschichte, die Sünder müssen hier Buße tun und das Himmelreich ist auch wesentlich vom Diesseits — Judenmm ganz entgcgengesrtz: war. Der Riß der Religionen war getan. Um also schließlich richtig beurteilen zu können, was Wise mit seinem Ausspruch über Jesus gemeint hat, und endgültig darzulun, wie fern -ihm jede religionszerstörende Absicht lag und wie cs ihm nur um die ethische — also jüdische — Wesentlichkeit Jesu zu tun war, möchte ich hier die entscheidenden, zusammen sagenden Worte Klausners in deut'chrr Uebertragung an'ühren. .Mas bedeutet heute Jesus demjüdischen Bolk?", fragt Klausner. „Er kann für unser Volk, heißt es in der Antwort, weder „Gott", noch „Sohn Gottes" im Sinne der Dreisaltiss ütslehre kein — diese zwei Begriffe sind für den Juden nicht nur Lästerung uns Schmähung, sondern auch unverständlich. Auch ein „Messias" ist er Tür uns nicht: das Himmelreich — die Messiastage — sind ja bisher noch nicht angebrochen. Zum Propheten fehlt ihm das Vevständttis für den Staat und die Tröstung des Volkes auch im politisch-nationalen Sinn. Er ist auch für das jüdiiche Volk kein Gesetzgeber unv kein neuer Religivnsstifter, dies wollte er ja selbst gar nicht sein. Unv ein Lehrer oder Pharisäer-Rabbi ist er auch nicht, weil er die Pharisäer am meisten bekämpft und deren positive Seile, im Sinne der Erfassung des nationalen Lebens und der Stärkung des nationalen Bestandes, nicht erfaßt hatte. Jesus ist aber für das jüdische Volk ein großer Ethlker und ein Künstler der allegorischen Parabel ... Ünd wenn der Tag kommen wird, da diese echische Lehre sich bedien wird von der Hülle des mysteriösen Glaubens und von den jöundergeschichten, wird das ethische Werk Jesu zu einer der schönsten Perlen der jüdischen Literatur aller Zeiten werden." Wir haben gestern kur; über den Bortrag Tr. Leen Reichs berichtet. Nachstehend geben wir die Grunc^edonken seiner sehr eingehenden, eindrucksvollen AuS'ührungen wieder. Amerika — Polen — Palästina, die drei jüdischen Zentren der Gegenwart, sind von einander grundverschieden. In Amerika und Polen wohnen je drei Millionen Juden, in Neiv-Pork allein eineinhalb Millionen. Palästina hat nur 160.000 Juden und dennoch wiegen diese 160.000 die sechs Millionen in denanderen jüdischen Z e n t r e n a u f ja sogar die 12 Millionen Juden, die über die ganze Erde zerstreut sind. Kein Wunder, wenn der Blick der Juden der ganzen Welt aus Palästina gerichtet ist. Redner wandte sich sodann dem ersten jüdischen Zentrum. Amerika, zu. Bei den amerikanischen Juden ist eine dreifache Heimatsliebe zu konstatieren, nämlich die Liebe zu ihrer neuen Heimat, Amerika, zu ihrer alten Heimat in Osteuropa und die Liebe zu ihrer wirkliche» Heimat, P a l ä st i n a. Die amerikanischen Juden bilden eigene Vereine, die alle Leute verbinden, welche aus der nämlichen Stad: Polens stammen. Der polnische Jude der nach Amerika kommt, findet bei seinen Landsüuten die vollste moralische und, wenn es sein muß. auch materielle Unterstützung. Redner selbst h:be dieses Zusammengehörigkeitsgefühl anläßlich seine? letzten Be'uches in Amerika beobachten können. ®8 ist nicht richtig, daß die G isteseinstellung der amerikanischen Juden nur auf die Mi Begriffe „Busineß" und „Bluff" eingestellt ist. Sie haben auch Sinn für Ideale und für Mildtätigkeit. Während des Krieaes h'ben die amerikanischen Juden 7 2 Millionen Dollar für ihre verunglückten Brüder in O steuropa aufgebracht und auch jetzt wieder veranstalten sie einen Füns-Millioncn-Dollar-Drive für Palästina. Das jüdische nationale Pewi'ßllein wird durch die zahlreichen in Amerika erscheinenden jüdischen Zeitungen und durch das jüdische Theater w-ch gebasten, dessen beste Vertreter Morris Schwartz und Rudolf Schildkrau: sind. Bei der Besprechung der Krimfrage, die Dr. Reich bestenfalls als momentanes soziales Hilfswerk bezeichnet, dem er Palästina gogenüberstellte, das die nationale Wiedergeburt de8 jüdischen Volkes brinaen soll, gab Redner ein« treffende Charakteristik der drei Männer die im Mittelpunkt der jüdischen Oeffentl'chkei: in Amerika sieben: Stephen W i s e, LouiS Marshall und Louis Brandeis. Palästina ist nicht mehr wie früh:r für die Amerikaner eine Angelegenheit der Bourgeoisie, denn die jüd'schen Arvelter Amerikas haben erkannt, daß sich Palästinaaufbau mit Sozialismus wohl vereinigen lasse. Die Frage der Jewish Agency ist jetzt wohl etwas in den Hintergrund getreten, dagegen beherrsch: der Keren Hajeffod in Amerika die Gemüter. Kein amerikanischer Jude kann sich einem dolce far niente hingebeu, wenn er sieht, was für Großtaten in Palästina vollbracht werden. DäS dritte ^Problem, das die amerikanisch-jüdische Oefsenllichkeit beschäftigt, ist die hebräische Universität in Jerusalem. Die Universitätsgründung, das Symbol der jüdischen Ethik, ist für uns von größter Bedeutung. Während ringsum noch der Weltkrieg tobte, hat Professor Weizmann den Grundstein zu ihrer Errich ung gelegt. Sodann wandte sich der. Redner der polnischen Frage zu und behandelte ausführlich das Zustandekommen der polnisch-jüdischen Verständigung. Als die ersten jüdischen Deputierten in den Sejm eintraten, wurden. sie boykottiert und alle ihre Anträge abgelehnt. Nach vierjähriger har:er Arbeit ist es gelungen, eine Verständigung herbeizuführen und unter der Aegyde Skrzynski die. unter Bilinski begonnenen Unterhandlungen zu einem gedeihlichen Abschluß zu bringen. Wir haben erklärt, daß wir loyale polriische Büraer sein wollen und daß wir dafür vollständige Gleichberechtigung verlangen. Wir sind die einzig« Minderheit, i n d e r i r r e d e n t i st i s ch e Ideen nicht Fuß fassen können. Dennoch wst'd diese Einigung von ein'elnen Ministern, vor a"em von G r a b s k i, der ein gefährliches Doppelspiel treibt, gestört. Die jüdischen Sejmdepusterten konnten es Verbindern, daß der Numerus clausus Gesetz wurde, icher sie konnten es bisher nicht verhindern, daß der Numerus clausus in der Praxis dennoch geübt wird. Man sucht durch alle möglichen Mittel die wirtsch'ftlichen Existen'en der Juden zu untergraben. Dabei bedenkt man aber nicht, daß durch den N'ederbruck, der jüdischen Existenzen auch .zahlreiche andere Existenzen in Mitl e i 4 e n s ch a f t gezogen werden. Man hat uns zum Boöwurf gemacht, d'ß wir in einer Deklaration das Aufgehen der prinzipiellen Oppcsition erklärten. „Ich anerkenne" — führte Dr. Reich aus — „de« geraden Weg der Politik, ich kann aber nicht die Politik des geradeu Weges anerkennen. Wir können uns nicht ans einen S:andpunkt stellen und von di.sem um keinen Preis äbgehen» denn das wäre für uns viel zu riskant." Anders liegen die Verhältnisse in Palästina. Dort hat das jüdische Volk eine Entfaltungsmöglichkeit und kann seine Nation le Eigenart wieder erlangen. Die Vertreter sämtlicher Kulturnationen, die rur llniversitätseröfsnung nach E«z Israel kamen, sahen und wurden besiegt. S8 ist ein PHTuomen, das sich jetzt der ganzen Welt offenbar: und das zur realen Tatsache geworden ist. Palästinabefruchtetdi« großen jüdischen Zentren Amerika und Polen. DerBlick des ganzen jüdischen Volkes istnachErezJsraelgewandN Kommers zu Ehren Dr. Leon Reichs. Ueber Veranlassung der Zionistischen ArbeieSgemein« schuft fand Montag abends zu Ehren des hier weilenden Präsidenten des jüdischen Klubs. Herrn Abgeordneten Dr. Leon Reich, ein Kommers statt. Unter den Anwcsenden bemerkte man außer den Mitgliedern des Direktoriums auch zahlreiche prominente Vertre'er der hiestgen Zionistischen Organisation und Mitglieder der Hiesigen Kolonie ostgalizischer und polnischer Juden. Herr Dr. F i n k e l st e i n eröffnete den Abend mit einer längeren Ansprache, in der er die Tätigkeit des Abgeordneten Reich als Führer der galizischen Richtung und Präsidenten des jüdischen Klubs schilderte. Namens der hier lebenden Ostjuden sprach er ihm den Duck für seine Dienste im Jntercffe des jüdischen Volles aus. Dr. Desider Friedmann begrüßee namens der Zionistischen Landesorganisation in herzlichen Worten den Gast und schilderte die gegenseitigen Wechselbeziehungen zwischen den einzelnen zionistischen Landesorganisatiomn. Wenn auch Dr. Reich jetzt auf parlamentarischem Boden schwere Kämpfe zu bestehen habe, müffe er doch das Bewußtsein haben, daß er diese Kämpfe für die gesamte Judenyeit führe und der großen zionistischen Idee zum Siege verhelfe. Dr. Josef L ö w e n h e r z brachte Erinnerungen aus der Zeit seiner gemeinsamen Mi:arbeit mit Leon Reich und erwähnte, daß die hier lebenden ostgalizischen Zionisten, eingedenk ihrer zionistischen Erziehung, hier im Dienste der zionistischen Seche stehen und sich stets freuen, wenn sie den -Fortschritt d:r jüdischnationalen und zionistischen Sache in Polen verzeichnen. Professor Moses Rath begrüßte Leo Reich in einer längeren hebräischen Ansprache, in der er den Unterschied der früheren jüdischen Politik der Affimilanten und des jetzigen Klubs darlegte. En besonderes Verdienst habe Dr'. Reich sich erworben weil er es verstanden hat, die jetzige Judenheit Polens in die Bahnen einer positiven undaktivenPolitikzu leiten. Herr Direktor Boxenbaum schilderte die Jahre der ersten zionistischen Tätigkeit in Galizien unter Führung des jungen Dr. Reich. . Präsident Dr. Reich dankte dann in bewegten Worten den Veranstaltern dieses Kommerses und den Vorrednern, die seiner Politik Worte der Anerkennung zollten. Er schilderte sodann die Schwierigkeiten, auf die ein jüdischer Politiker stoße. Aber über alle Klippen hinweg müffe einem jeden jüdischen Führer 'die zionistische Idee als Leitstern dienen. Der Optimismus, die Opserbereitschaft unserer Chaluzim erfüll: uns mit einem neuen Lebensinhalt und gibt dem jüdischen Führer Kraft und Ausdauer, in seiner Arbeit auszuharren. Gemeinderat Dr. Plaschkes zog dann in launiger Weise eine Parallele zwischen der Tätigkeit des jüdischen Klubs und derjenigen hierzulande. Eine Gruppe ostgalizischer Chaluzim trug sodann hebräische Lieder vor und mi: einer palästinensischen ,Horah" wurde der Kommers geschloffen. Besonderer Dank gebührt den Veranstaltern. insbesondere aber Herrn Gerschon Wittlin, für diese Veranstaltung, die eine größere Anzahl von Zionisten für einige angenehme Stunden vereinigte. Abgeordneter Dr. Leon Reich über die gegenwärtige Lage im jüdischen Klub. Abgeordneter Dr. L e o n R c i ch hatte die Freundlichkeit, sich gegenüber einem Mitarbei:er unseres Blattes über die gegenwärtige Situation im jüdischen Klub zu äußern. Auf die Frage unseres Mitarbeiters, was eigentlich die letzte Veranlassung zur Krise im jüdischen Klub gegeben hat. erklärte Abg. Reich, daß er persönlich schon seit langem die Absicht halle, die Stelle als Präsident des Klubs n: e d e r z u l e g e n, da die gegenwärtigen Verhältniffe innerhalb des Klubs eine sachliche Tätigkeit paralysierten und ein ruhiges Arbeiten unmöglich machten. Man darf nicht vergeffen. daß jede politische Betätigung eine große Nervenanspannung und viel Geduld verlangt. Insbesondere triff: dies auf die jüdische Politik zu. in der man schrittweise arbeiten muß. Die oppositionelle Gruppe im jüdischen Klub will diese Voraussetzungen jeder politischen Betätigung nicht anerkennen. Man müsse auch bedenken daß er als Präsident des jüdischen Klubs auf keinen Fall nach außen und nach innen zu kämpfen in der Lage sei. Die fortwährenden Neibuiwen inn rhalb des Klubs, unnütze Deballen über die Zweckmäßigkeit der VerltändigungspolitLk (Ugoda) — die, nebenbei bemerkt bereits mehrmals mit einer starken Klubmajorität beschlossen wurde —, wären Grund genug gewesen, um ihn zur Demission zu veranlassen. Er habe jedoch auf Drängen seiner engeren Freunde bejchloffen, die allgemeine Zionlstenkonferenz, die. wie bek'nnt. für den 7. März einberufen wurde, abzuwarten, da diese Konferenz allein die endgültige politische Richtlinie der zionistischen Fraktion im Klub zu bestimmen habe. Trotzdem haben die Abgeordneten Dr. Schipper, Har:glaS und Senator Körner es für notwendig gefunden, schon vor dieser Konferenz angesichts der nichtzlonistischen Gruppierungen im Klub eine ganz unbegründete Opposition einzuleiten. Auf die Frage unseres Mitarbeiters, ob diese Opposition nur von der engeren Parteigruppe des Abgeordneten Grünbaum (radikale Zionisten) belieben wird, erklärte Abg. R e i ch, daß in dieser I» mmm

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