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Wiener Morgenzeitung · 1926-02-07 · Heft 2500 (7.2.1926) · p. Seite 13

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2500 (7.2.1926)
Date
1926-02-07
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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St 9800 Men, Sonntag SBHgttet 7. Kbrmrr 1936 m*n Mn hinkender Fahrgast wird vom Straßbähnpersonül aus v«r fahrende» Elektrischen gestoßen. Bor dem Strasrrchter des Bezirksoerichtes Fünjhaus (Oberlandesgsrichisrat Dr. Nehoda) fand gestern die fortgesetzte und aleichzeitige Schlußvechandlung gegen den Wagenführer Eduard Pf oft 'und den Schaffner Eggenhofer statt. Bon der Pols«; wurde über den beispiellosen Fall folgende Anzeige erstattet: Der Beamte Anton Bauer, der infolge eines Gebrechens hinkt, stieg mn 15. Juni gegen viertel 12 Uhr nachts rn der Thaliastraße, Ecke Panuenaasse, in den Straßenbahnizug der Linie 9, ver gegen Hernals fuhr, um. Er be stileg die vordere Plattform des Triebwagens. WHrend -der Zug von der Haltestelle abfuhr, beschuldigte der Wagenführer den Fchrgast. d^ er 6 c i t« n! c n sei. Nun erschien auch der Schaffner und erklärte nach vochergegangener Rücksprache mit dem Wagenführer gleichfalls, baß Bauer betrunken sei. Beide, Schaffner und Wagenführer, wollten den angeblich Betrunkenen während der Fchrt aus dem Wagen drängen. Bauer wehrte sich gegen die Annahme. baß er betrunken sei: nun stieß ihn der Schaffner von: fahre.»den Zua herab, wobei Bauer xa Boden fiel. Unge achtet der Hilferufe Bauers fuhr der Straßeiwahnzug ab. ohne anzuhatteu, überfuhr so^ar die Haltestelle, ohne sich um Bauer weiter zu kümmern. Die Angeklagten erklärten, daß Bauer betrunken war. Pfost gab an, daß Bauer schwankte und daß er gegen ihn die Hand hob. Das Benehmen Bauers sei kein normales gewesen, auch habe er immer mehr geschrien. Er wollte nicht anssteigen. Schließlich mußten wir ihn vom Wagen entfernen. Wir lösten chm die Hände dorr den Stangen und schoben ihn hinunter Bei bitfyer Prozedur hielt der Wagen. Bauer gab an, baß er nichts getrunken hatte, er sei überhaupt kein Trinker. Er habe sich über das Benehmen der beiden Angeklagten sehr aufgeregt, bfi» ihn, weil er 'infolge ‘ seines Gebrechens — er have einen verkürzten Fuß — taumette, für betrunken hielten und aus dem fahrenden Zug. ohne anzuhalten, warfen. Dort fei er liegen geblieben Zeugen hatten angegeben, daß Bauer nicht den Emdrrck .eines Wtrunkenen machte. Er habe klar und vernünftig gesprochen; der Wagen ha>bc auch nicht angehalten. Der Oberpostkontrollor Hans Tichy gab an, er habe gesehen, wi!e die Angeklagten den Bauer von. r ü ckwärts heruntergestoßen haben und habe gehört, wie Eggenhofer sagte: „Fahren wir n n r". Dabei fei der Wagen weitergefahren. Boi der gestrigen Verhandlung wurden mehrere weitere Zangen, und zwar die im Dienst damals gestandene:: Schaffner, omverücmnnen. Die sagten entlastend für ihre Kollegen aus. Insbesondere behaupteten sie, Bauer habe geschrilen und gestitullort wie ein Betrunkener. Richter: Er hat getaumelt, weil er einen verkürzten Fuß hat. Und wenn jemand schreit, so ist dies noch kein Beweis, daß er betrunken ist. Nach durchgcführter Verhandlung verurteilte der Richter die beiden Angeklagten zu. je drei T a g e n A r r e st, jedoch 6 c b h n g t. Das Bcwsisversobren hübe , ergeben, daß Bauer mn Boden lag, nachdem er aus dem Wagen gestoßen worben ist. Erschwerend ist der Umstand, daß die Tat im Dienste geschehen rst von Angeellten, die das fahrende Publikum vor Gefahr schützen sollen, nicht aber Handlungen 'begehen, die die Passagiere direkt iht größte Gefahr bringen. Volkswirt. Li« amerikanische Ephinr «nd die Wiener BSrleuhausie. Die Verlegung der «tterikanftchen Börsenspekulation. Die Bewegung, welche in den letzten Wochen an dev Wiener Börse emsetzte und hier an einzelnen Tagen einen häuffeartigen Charakter verriet, hat, wie allgemein bekannt ist, in erster Reihe von amerikanischen Käufen ihren Ausgang genommen. Es ist bisher von mancher Seite versucht worden, die Persönlichkeit des Käufers festzustellen. Dies ist aber nicht gelungen, weil der Käufer feilt Inkognito sehr peinlich wahrt. Nur soviel ist bekannt geworden, daß die amerikanischen Käufe, welche bei drei Wiener Großbanken durchgeführt werden von einem einzigen Auftraggeber herrühren. Es ist die seine amerikanische Jnvestement-Companh, die schon seit einiger Zeit den drei Großbanken die Liste der Papiere, für welche sie Interesse hätte,' ungeschickt uNd auch gleichzeitig das Knrsli m it, bis zu welchem die Känfsumme gohen dürfe, angegeben hat. Diese Limite wurden bei einzelnen Papieren bereits zweimal erhöht. Erst vor zwei Tagen ist eine solche neuerliche Erhöhung um 5 bis 7 Prozent eingclangt. Wer die Hintevmänner dieser Jnvestement-Corrrpany sind, war bis jetzt nicht zu erfahren. Schließlich interessiert dies nur den Wiener Markt insoferno, als daraus Schlüsse auf die Absicht, welche diesen Käufen zugrunde liegen, gezogen werden könnten. Man muß versuchen, aus den Vorgängen in Deutschland gewisse Analogien für die Wiener Börse äbzuleiten. Bekanntlich haben sich für den Ankauf deutscher Werte in Amerika dre» große Gesellschaften gebildet. Es sind dies die European Shares Jnc., der auch die Darmstädter Bank, der Hamburger Marburg und einige andere größere Firmen angehoren, die Swedish-American Invest e m e n t - Corporation, welcher die Nockefeller- Gvuppe nahosteht, und die German Credit and Invest e m c n t * C o r p o r a t i o n, welche für die in der letzten Zeit vielgenannte Firma Dillon Read u. Cp. gemeinsam Mit Mendelfohn und zwei deutschen Banken die Kaufgeschäfte besorgt. Neben diesen drei Gesellschaften, welche die Aktieukäufe mehr aus industriepolitifchen Motiven he-, sorgen, indem sie in gewissen deutschen Industriezweigen Fuß zn fassen beabsichtigen, w:e in der E l e k t r i z i t ä t s i n dustrie, Stahlindustrie, den montanistischen Betrieben, der Gummiindustrie usw., haben noch in Amerika Ad-H oc-Gesell schäften gebildet, die mir zu spekulativen Zwecken deutsche Aktien auflaufen, in der Absicht, dieselben bei günstiger Kurslage wieder abzustoßen. Die Hintermänner dioser Gesellschaften sind Kapita-- listen, die wahrend der letzten amerikanischen Borseirhausse große Gewinne eingoheimst. diese bereits realisiert und die Gellter nunmehr für neue Gewinne auf den europäischen Börsen verwenden wollen. Sie verkörpern also nichts anderes als eine Verlegung eines Teiles der amerikanischen Börsenspekulation nach Europa. Alle Anzeichen sprechen dafür, daß die amerikanische Investenlent-Company, die den drei Wiener Großbanken in der letzten Zeit ihre Aufträge hat Munmen lassen, zu den Gesellschaften der letzterwähnten Art gehört. Schon aus der Art der Aktien, welche für amerikanische Rechnung ausgekauft.wurden, ist ersichtlich, daß hier ke i n e pr odnktionspolitischen Absichten bestehen, die auf eine Beherrschung österreichischer Jndustriounternehmungen hin. auslaufen würden. Es sind Aktien der mannigfachsten Art in jeder beliebigen Menge in Auftrag gegeben worden. Der amerikanische Auftraggeber ist wohl,, wie aus den Aufträgen ersichtlich ist, über die Marktlage in Wien sehr genau r n f o r m i e r t, zeigt aber kein Interesse für die innere Wirtschaftslage der einzelnen Unternehmungen, deren Aktien in Kunterbunt znsamiiiengckauft werden. Nicht der I n h a l t der Aktie, sondern die Kursmöglichkeit, die in diesen Papieren liegt, sck)eint das Hauptmpiiv für die Aktionen des neuen österreichilsch-amerikanffchen Trusts zu bilden. Die spekulative Msicht dieser amerikanischen Jnvestement-Company tritt allzu stark hervor, als daß man an andere Aufkauf-- Motive denken könnte. Die Mittel, die dieser Gesellschaft zur Verfügung stehen, scheinen sehr umfangreich zu sein. Es wird großzügig gearbeitet und derjenigen Bank der Vorzug gegeben, welche rasch, ohne viel Bedenken die Aufträge durchführt und die betreffenden Pakete verschafft. . - In Deutschland wird die Tätigkeit solcher ad hoe gebildeten amerikanischen Gesellschaften mit einem gewissen Argwohn betrachtet. Es wird befürchtet, daß diese Gesellschaften zur Unzeit ihre Kursgewinne realisieren könnten und dadurch das Vörsenniveau wieder erheblich drücken könnten, so daß eine Deroute die notwendige Folge sein müßte. Es schemt, daß die österreichischen Wirtschaftsfaktoren, die seil zwei Wochen ununterbrochen gegen eine forcierte Kurssteigerung auftreten, ähnlich wie in Deutschland Argwohn gegen solche amerikanische Spekulationsgesellschaften hegen. Denn schließlich bedeutet dies nichts anderes als eine allzu starke Ausdehnung der lokalen und mitteleuropäischen Spekulation auf einen Faktor, der mH ungleich mehr Mt teln ausgestattet ist und viel größere spekulative Exzesse be gehen kann, die dann im.Falle ihres Mißlingens dem heim! scheu Markt nicht zu großem Vortel gereichen könnte, im Gegenteil, dein Wiener Markt. große Verluste zu bereiten geeignet wären. Es wird an der Wiener Börse sehr leicht vergessen, daß Amerika zweimal der Wiener Börse ihr ganzes Vermögen genommen hat. Das eine Mal aus Anlaß der Fraukenspekulation, als die New-Aorker Frankenhauffe die Wiener Frankenbaisse zu Boden warf, und das zweite Mal anläßlich der darauffolgenden Kursderoute, als Amerika und England die zu den niedrigen Kursen in den Jnflattonsjahren 1921 nnd 1922 auf dem Wiener Platze aufgekauften Werte im Jahre 1924 dem Wiener Markte wieder zur Verfügung stellte und dieser unter großen Verlusten das aus Amerika angebotene Material aufnehmen mutzte. Die Wiener Börse, hat tvohl an ausländischen Käufen nur dann ein Interesse, wenn sie zwecks dauernder Anlage des fremden Kapitals in Oesterreich getätigt wurden. Sie kann aber immöglich ein Interesse an kurzfristigen Käufen haben, wo. der Rahm vom ausländischen Kapital abgeschöpft wird und der Bodensatz der Wiener Börse verbleibt. An einer solchen Ausartung der Spekulation kann niemand in Oesterreich ein Interesse halben. Und gerade so wie kurzfristige Kredite den notorischen Kapitalsmangel Oesterreichs nicht dauernd beleben können, so können kurzfristige EMterckimfe, selbst wenn sie von noch fo' kapiialskräftigen amerikanischen Kreisen entriert sind, nicht die Getvähr dafür bieten, daß dadurch die Gesundung des Wiener Marktes ernstlich erzielt wird. Wenn der spekulative Charakter der auswärtigen Käufe erkannt ist, dann ist eine um \<o stärkere Vorsicht notwendig, die die Wiener Börse vor eventuellen Eklats belvahrt. In dieser Hinsicht sind die Warnungen der maßgebenden Wirtschaftsfaktoren nicht vollkommen zu mißachten. Die Vorsicht war immer der Tapferkeit besserer Teil; auch in der Betätigung an der Börse. Dr. Max Roscnberg. Tagung der Hoizbrancheverbilnde. Die Die handelspolitische Bedeutung der Rundholzausfuhr. krisenhafte Lage der Möbelbranche. In einer vom Reichsverbande der Hotzhändler cinberufeneu Versammlung der Holzbrancheoerbände besprach Gremialsekretär Dr. Müller die aUgemeiue handelspolitische Lage und kommt dann aus die Frage der Rundhvlzanssuhr zu sprechen. Für Rmrdholz gelte ein Ausfuhrverbot und überdies e^re Ausfuhrabgabe, was eigentlich ein Widerspruch sei. Es wäre anzustreben, auch hier das Ausfuhrverbot auszuheben und im Verhandlungswege mit den Einfuhrländern zu vereinbaren. daß sie ihre Einfuhrzölle auf Schnittholz möglichst herabsctzen, damit die Einfuhr ermöglicht werde. So wäre es möglich. Handels^litik auch im Sinne des Waldbesitzcs nnd der Sägindust', ie zu treiben. Mit dem Augenblicke, in dem der Mangel an Rundholz behoben sein wird, was in allernächster. Zeit durch den Export an Runcholz durch Rnßländ rrßd Finnland sein wird, werden die Einfuhrländer ihre hohen Einfuhrzölle aus Schnittmaterial falten lassen. Präsident des Verbandes der Möbelindustricllen und Möbelinteressenten, Norbert Bäck, schildert in anssührüchcr Weise die Znsiändr aus dem Möbelmarkte. Detailnnd Engroshandet besitzen säst nur mehr Ratenkundschast, der Export leidet ungemein unter den Exportzöllen und wird rroch dadurch bedeutend vermindert, daß Einkäufer aus den Snkzessionsstaaten durch ihre Zahlungskrästigkeit die Preist der Wiener Tischler derart drücken, daß der österreichische Möbelexpor» tcnr, der nicht über die zur Barzahlung nötigen Geldmittel verfügt, nicht rnchr konkurrenzfähig sein kann. Redner erhofft sich nur von der Belebung der Bautätigkeit eine Gesundung der Möbelbranche« Sskomptlerung von Sewerbewrchseln Vnrch die Poftsparlaffe. Die Negierung beabsichtigt, wie HartdÄsittdrisber Sdttttf Schürff in einer Versammlung der Kundenschnekder mitteilte, den Gewerbetreibenden Kredite aus öffentlichen Mitteln zu gewähren. Auch das neue Postsparkafsenigesetz enthält einen für die GSlverbetrei-benden sehr wichtigen Passus. Die Postsparkasse wird nänrlich nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes G e w e r b e w e ch s e l, die sowohl von ihr als auch von der MtionMauk br'Her nicht rngenornnren wurperr, eSkomPtieren. Privatverkehr und Geldmarkt. Der gestrige private Esfekien- Handel lurhm sehr lebh aft e Fovmen an. Nach den letzten Rückgängerr iin-solge Entlastungsalbgaben der Spekulation zogen die meisten Effekten tvisder an. BomerkenÄvert waren die umfangreichen Auslandsaufträge, ivelche besonders den Aktien des Wiener Banöörreins, ElektrilziftäMoeoten, einzelnen TranSportwerten bedeutende KurSbesserungen brachten. Aber auch die übrigen Effekte» schlossen mit echeblichen Kursavancen. — Die WochenProlongation hatte keinerlei Schrvieritzköitzen aufzuweisen. Das Geldanlbot übertraf bei weitem die Nachfrage. Die Reportsätze blieben unverändert. Das Wirtschastskomitee des BNkerbnudes «nd die zwischenstaatlichen Derkehrsbeschränkungen. Wie uns nrirgeteilt wird, wurde die Sitzung des Wirtschastsveobandes des Böllepbundes für den 1. März emberufen. Auf dem ProgrMlM stchen u. a. der Antrag einer iuternationalen Konvention über die Aufhebung der (Sin* und Ausfuhrbeschränkungen, der seinerzeit vom Völkerbund ausgearbeitet und den eirrzelnen RegievtlUgen vorgelegt wurde, damit sie der: Standpunkt der Industrie- und Handelskorpovatibnen zu diesem Antrag im'tLeklen. Weitere ProgvammpnMe sind die Ursprungsbezsichnungen bei Waren, eine interimtionale Konvention -bezüglich einer Vereinfachung der Zollformalitäten, Wechselrccht, unlauterer Wettbewerb. Gleichzeitig mit der Sitzung des Wirtschaftskouritees wird oine Sitzung des gemischten Komitees für Me Frage der Wirtschaftskrise stattfinden. __ Insolvenzen. Der Konkurs wurde eröffnet über die Alpenländische Forstbctr!! ebö- und Holgindustrisgosellscha st m. b. H., 1. Bez., Frankenberggasse 2, und über Georg Baudisch, 15. Bez., Krienchildplatz 10. —'Das Ausgleichsverfahren wurde über Joses B l a n k st e i n und , Hermann Korn, 7. Bez., LerchenselderstWße 69, eröffnet. Bevorstehende Emission der tschechoslowakischen Arrosierungöanleihe. Wie die Prager Blätter hören, wird die Arrosirrungsanleihe, die zur Umwandlung der Eisenbahnproritäten in ein neues tschechostowakischcs Papier dient, demnächst emittiert werben. Der Termin der Emission wurde auf die Zeit vom 16. Februar bis 15. März festgesetzt. Die Enrission wild den Geldmarkt nicht belasten, da, wie verlautet, die Einzahlung auch mit Kasienscheinen erfolgen kann. Zur dringeltden Beachtung. Ditz Plager Messeleitung rnacht darauf aufmorcksaim, daß bereits mchr als zwei Drittel der Maschinenhalle, damnter die größten verfügbare» Stände, besetzt sind und es affo Än . eigensten Interesse der Aussteller ist, sofort ihre Anmeldungen eSnzusenden. Ebenso sind auch in den meisten anderen Branchen sehr viele Standflächen beveits vergäben und es ist kein Wunder, wenn stets bei jeder Messe eine große- Anzahl von vevschWeuen verspäteten Anmeldungen aus Raummangel unberücksichtigt bleiben muß. Dir Gießereigruppe, tvelche aberurals selbständig auf der Prager Frühjahrsmesse (21. bis 28. März 1926) vertreten fein wird, beansprucht eine mehr als doppelte Standfläche als aus der letzten Prager Frühjahrsmesse. Wiener Produktenbörse. Twtz umfangreicheren Angebotes wurden nur wenige Abschlüsse getätigt, da die Käufer mit ihren Aufträgen schr zurückhaltend sind. Ungarischer Weizen blieb unverändert. Nach Roggen bestand wenig Interesse, weswegen sich He Preise ernläßigten. Hafer blieb bei geringen Umsätzen unverändert. während das Geschäft in Mais sehr gering war. Ein bedeutendes Anbot bestand in Mehl, welches unter dem Atarktvretse leicht ausgenommen wurde. Es notierten: Weizen: Inländischer 41.— bis 41.60, Un-, garischer Tdetß 79/80 Kilogramm 45.— b'S 47.50, Ungarischer 42.— bis 4450, Jugoslawischer 76 Kilogramm —.— bis Jugokkavischer 77/78 Kilogramm —. - bis —. Roggen: Inländischer Marchfelder 2750 bis 28.—, Pester ©oben 26.75 biS 27.25. Gerste: Brauware inländische 32.— bis 37. — , böhmische mährische bis —. M a t S: Jugoslawischer 2075 bis 21.75. Cinquantin neu 32.— bis 83.— Hafer: Jnlandi'cher 28.— bis 29.50. ReiS: Italienischer 81.— bis 82.-. Bmma 62.— bis 63.—. Mahlprodukte: Grieß mländtscher 81.— bis 82.—. Weizenmehl 0 inländisches 76.- bis 78.—. Kochmehl 2 inländisches 67.- bis 69.— Brotmehl inländisches 45.— bis 49 - Berliner Börse vom 6. Februar. Infolge des Wochenschlussss drückten Gewinstrealisationen zahlreiche Werte des Montanmarktes und die Kaliaktien. Fest blieben Bankaktien und die SchiffahrtS werte. Die weitere Ermäßigung des PrivatdiskonteS auf 6% verhaft dem Gesamtmarkt zu einem f e st e n Abschluß. Es notierten- Türtenlosr 3N25 Süd. Lombarden neue —, >i?esterreichi-che Staattzbadn 23.—. Tarmüädwr Ban 124—, Deunchk Ban> 12450 Dresdner Bank 113 75 Oel'errechische Kredit 7.75 ^ekerteichische itänderban» —Retchsbani 166.—, Wiener Bankveren« 5 — Untonban 6.25 Daimler Motorev 36.—, Dynamit Nobel 89.25, Felten & Guilleaume 113.25. Sie revilenkurse. Zürich» 6. Februar. lDeviienkurle von 12 Uh».) Berlin 12357»/« »33.60,. Holland A'810 20817»/,,. New-Avr' 518.87'/, ^18»/,,). London 3'23»/. (25.34'/« >'artS 19 44 (19 46'/,.. Mailnuo 20 89 '20.88'/,. Brut,et 2360 (38.60 , »«ovenutigen 128.10 (12820 Sroitvolm 138.90 189.—,. c«Io 105,60 105 65 Awdru 78 35 73.35,. Buenos MreS 314.- 814 -j. 1 U<w 16 86 (15.36,. BttdaveÜ 0.007270 (0.007265). : ntares« 426 (2.26), Belgrad 9.14 (9.15.. Soüa 365 »65. Warlchau (7l.-x Wie« 73 05 78 07'/,' >ür 100 Schilling. Aiarfcha«, 6. Februar. (Debilen.) Belgien —bi» — Berlin —bi» Holland —.— bis —, 3o«bo. 35 44 bis 35 62. Aew-Aori 727.- bis 731— Baris 37»8 ots 27.47, dchweir 140 45 bis 141.15, Budayest —bis Braa 21.50 bis 21.66, Wie» 10350 bis 108,— 100 Schilling. Italien 29 38 bis 29.52, Stockhot« —v<— Bnkarest -.- dt»

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