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Wiener Morgenzeitung · 1926-02-07 · Heft 2500 (7.2.1926) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2500 (7.2.1926)
Date
1926-02-07
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Bett« b Men, Sonnksq Ocihayi Bubikopf'Haarschniit ist Kunst, das Beste, sein Hinne - Haarfärben seine Dauerwellen einzig IX., Währingerstrasse Nr. 15 Kurze Nachrichten. Der belgische König Albert lourbc an 1 Wilson i v «inu iwmvt uh stelle bos Präsidenten Wilson einstimmig zum austvärtigcn Mitglied der Pariser Akademie sür moralische und politische Wissenjclmftcn ernannt. Ter russische Botschafter in Paris, Krassi n, ist ernste lich an Blutarrnut erkrankt. Der frühere rumänische Thronfolger Carol soll, nach einer Meldung der Grazer „Taaespost". seinen Thronverzicht Patrouillieren. Die Streikbewegung in Hongkong nimmt größere Formen an. so daß Matrosen dcr britischen Seestreitkräfte in den Sttatzen patroillieren. Der „Matin" glaubt zu wissen, daß nicht nur Polen einen ständigen Sitz rm Bolkerbundrat fordern wird, sondern daß auch die Rede dewon sei, außer Spanien als Vertreter der europäischen neutralen Staaten einer südamerikanischen Macht einen ständigen Sitz einzuränmen. Inland. Jas Mietengesetz. Sine stürmische Sitzung der Wiener Arbeiterkaunner. In der gestrigen Sitzung der Wierter A r b c i t c r ta m* Are r kam es bei de: Beratung der Stellungnahme der Mietengesetzvorlage zu stürmischen Zu sa mmen stoßen zwischen der sozialdemokratischen Mehrheit und den Vertretern der christlichen Gewerkschaften, wobei auch die Galerie sich in die Beratungen einzumengen versuchte. Es dauerte geraume Zeit, bis der Kammerreferent Dr. H a i n d l über die Stellungnahme zum MieLengesetz berichten konnte. Er bezeichn nete die Regierungsvorlage als ein schweres Attentat auf die Volkswirtschaft. Die Kammer müsse sich deni Sturm von Hunderten von Versammlungen anschl.eßen. Auch die Antwort dcr Kammer müsse „nein" lauten. Sodann polemisierte der Referent gegen die Gedankenarmut der Regierungsoorlag?. Er schlug hiebei, wie dies in sozialdenwkiatischen deulschösierreichischeu Kreisen zum Gebrauch geworden ist, kräftige antisemitische Tone an und nannte ausgerechnet Dr. Seipel einen Anwalt der Hausherren von Tarnopol und Drohobycz. Die Debatte über das Referat verlief unter Tnnnllten imd kam zu keinem Resultat. Auslassung der Lierarzmiinftituts? An maßgebender Stelle tragt man sich mit der Absicht, die Tierärztliche H o ch s ch u l e a u f z u l a s s e n. Die Erhaltung dieses Instituts und des Tierspitals kostet, wie das „Welt-Blatt" berichtet, jährlich schwere Milliarden. Dazu Lmmnt noch, daß in der Republik, die nur c'ute kleine Armee unterhält, der Bedarf an Tierärzten sehr gering ist. Ob das Institut ganz aufgelassen oder der Apparat verkleinert werden soll, darüber schweben noch die Verhandlungen. Jedenfalls will man bald eine Lösung finden. Man derckt unter anderem an die A-usbildung -der Tierärzte an den Universitäten, gleichlaufend mit der der -Humanärzte, wobei natürlich die Veterinärstudenten Gelegenheit haben werden, den klinischen Studien an einenr Tierspital zu obliegen. Sie Kammer der deutschen Studenten. Eine Wahlkomödic an der Wiener Universität. Die Wahlen zur Kammer der deutschen Studentenschaft «n der Wiener Universität wurden gestern beendet. Die Beteiligung war trotz der eifrigen Agitation durch die Hakcnkreu;- studenten äußerst schwach. Zahlreiche deutsche Studenten hadert, angewidert durch das provokante Benchinen der RadcmstuÄenten, eine Wahlbeteiligung abgelchnt. Der jüdischen Studentenschaft steht das Wahlrecht überhaupt nicht zu. Sie dürfen sich nur prügeln lassen und bestenfalls die zehnfachen Ausländergebühren zahlen. Diesozialistischen und „deutschfreiheitlicheri" Studenten haben sich der Stimmen enthalten. So haben sich also Pie Herren von der deutschen Hochschulkammer selbst gewählt und eine erkleckliche Anzahl von Mandaten herauskonstpuiert. Auf die von dem clfsemestrigen Diplomkaufmann K ö r b e r geführte Gruppe entfielen 24 Mandate, die noch radikalere Gruppe der nationalsozialistischen Studenten erhielt 8 Mandate urrd die katholische Studentenschaft 19 Mandate. Daß der größte Teil der Studenten der Kamnier der deutschen Studentenschaft fernsteht, was durch Byhfott der Wohl deutlich genug ausgedrückt wurde, wird die 51 Herren nicht hindern, sich als Gesamtvertretung der Studentstischast zu gebärden und Professoren und Hörer zu terrorisieren. Ike letzten Tage der „Weißen Woche" bei Brüder Schiffmann.' Ter ungemein große Zuspruch, den das Warenhaus „Brüder Schiffmann". 2. Bez., Taborstraße 48. in den letzten drei Wochen gelegentlich der „Weißen Woche" zu verzeichnen hatte, bewüst die stetig wachsende Popularität dieses führenden Leopoldstädter Warenhauses. Trotz der allgemeinen Wirtschaftlichen Notlage drängte sich das Publikum zu den ungewöhnlich billigen Okkasionskäusen in Weißwaretr. Cs zeigte sich wieder einmal, daß man denl Konsumenten nur Besonderes bieten '-»ruß, um seine Kauflust anmregen und ihn daueuw Äs Kunde zu gewinnen. Wer mit der Qualitätunb dem Preis der gekauften Ware zufrieden ist. kommt immer wieder und empfiehlt die gut« Bezugsquelle seinen Freunden uns Bekanntzm. Zahlreichen Wünschen entsprechend hat die Firma Brüder Schisfmann den Okkasionsoerkauf in Weißwaren aller Arr bis Samstag den 13. Februar verlängert. Dieletz:cnTage bringen eine reiche Auswahl in allen Weißrvaren zu noch bedeutend billigeren Preisen und versäume niemakrd diese außer ordentliche Kaufgelegenheit, Meirer Morftruzeitims_ Tagesbericht. Sie Woche. Das Grauen schleicht überall umher... Denn unergründlich ist die rucnschliche Seele, letzten Endes sind die schrecklichsten Untaten irnmcr entschuldbar. Dem Menschen als Individuum rnuß oft verziehen werden, während ihm alS-Gesellschaftstvesen die Arase auferlegt wird. Je kleiner diese imnzer vorhandene Kluft, desto größer die Gerechtigkeit, die sonst nur zu einem arntseligen Werkzeug der sozialen Ordnung herab*-, sinken würde. Auch Josefine Heider, die Raubmörderin, die mit 18 Jahren schweren Kerkers bedacht ivurde, ist noch des menschlichen Verständnisses würdig. Die Menschen sind gewöhnt — und das zum Teil mit Recht — zu urteilen: „Ach, nur ein gatlz gewöhnlicher Raubmord, wie uninteressant!" Und glauben damit auch schon den Täter als Verbrecher mit einheitlichem Charakter oder besser mit einheitlicher Charakterlosigkeit aburteilen zu können. Ging, mordete und stahl — dies ist für die meisten die einfache, banale Historie eines Raubmordes. Daß auch hier, auch im „einfachsten Fall", irgendwo rief verborgen ein Schicksal ruht, vor dessen niederschmetternder Zerstörungskraft am Täter selbst man erschauern würde, Übersicht man gemeiniglich, allzu oft. Eine Schwangere, selbst ein uneheliches Kind, wird in der Gesängmshystcric eines Kindes entbunden, klammert sich daran und verleumdet in'der VerMiflnng die eigene Mutter! Ahnt man da nicht schrecklichstes Leid, Kampf vor- und nachher?! Ter Raubmord und die Verleumdung sind sicherlich furchtbare Verbrcchertaten und Instinkte, die gebändigt und bestraft tverden müssen, sie sind aber nicht unmenschlich, denn menschlich ist jede Tragik, die das Bewußtsein quält und unter der man leidet. Nnd nochmals: Auch der einfachste- Raubmord hat seine Tragik... Würde man einmal die verschiedenen Verbrechen, die in einer Woche aus den nahen nnd aus den fernen Ländern gemeldet werden, auszählen und in ihnen diesen letzten Rest von tragischem Schicksal suchen, ein Grauen würde sich austun, das nur die Nerbenstärksten ertragen könnten. Der schassende Künstler sinder da Material und Ausgaben genug; das eind'riugende, erfassende Auge muß er nur haben, und den Sirrn sür die richtige Wahl. Ta kommt aus Paris die Nachricht von dem ver-! heirateten, begürtetcn, bisher immer harnrtoscn — vielleicht tvar cs aber doch nur Schein?! — Provinzler Fourmcntin,> dcr aus einer kurzen Geschäftsreise nach der französischen Hauptstadt dort eine Zusallsöekaunlschaft »rächt und in dem. darauffolgenden intimen Tete-a-tete die Partnerin eines Wortes wegen erwürgt. „Du hast denselben Hals rvie Jules",, soll die Frau denr Mörder gesagt' haben. ■ Eine bewußtseinrau bende Eifersucht har über ihn nun unumschränkte Macht, gewonnen und trieb ihn zur Tat. Im Gefängnis hatte der Irrsinn die Erinnerung an Frau und Kinder vollkommen ausgelöschj und nur noch das zweite Ich dos eifersüchtigen Mörders lebte in der Wirklichkeit. Wann ist dieses Ich geboren, vor ein paar Tagen in Paris oder lebte es schon früher als unsichtbares .Hausmitglied am Familicntisch in der Provinz?, Wie nnd tvarum kam es zum Vorschein? Gib: es und wo liegt die Schuld? Verhütungsmaßregeln, Therapie?! Wissenwir auf diese Fragen eine erschöpfende Antwort, können w'r dieses „interessante" Schicksal enträtseln? Ebensowenig, wie den Raubnwrd, oder ebensoviel loie jedes andere Berbr-chen. Tder verstehen wir schon ganz die Frau, die, um Mut zu beweisen, in einem Zirkus in den Löwenkäfig geht, und fomu zu .Hause, als der Mann den Mut bezweifelt, ihn aus Wut durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt? Oder erklärt schon zur Genüge die vor langer Zeit, während der Lehrzeit erhaltene Ohrfeige und das Racheverlangcn den plötzlichen Zorn des 19jährigen Schmiedgehilsen Rudolf Koller, der seinen älteren Kollegen nicdersticht? Und sogar die niederträchtigen Fememorde, die hinter verschlossenen Türen abgeurteilt Werder:, enthüllen die nicht die Uuberechenbarkeit des menschlichen Wesens, wie sic sich nur noch in sclbstvernichwnden Kriegspsychosen, in religiösem Hexewvahn und abgefeimtem Chauvinismus äußert?! Die Zeit, die Umstände und der böse Wille bedingen vieles, der Mensch aber bleibt verstrickt in ein Schicksal, mir dem zu ringen es den erhabensten, wenn auch aussichtslosen Sinn seines Lebens bedeutet. * Dieses Ringen darzustellen, seine tiefsten Wurzeln zu erfassen, bezeugt wirklich großes Künstlertum., Und in diesem Sinn ist der jetzt viel und allseits gefeierte Romain Rolland ein Künstler. Ter rote Faden, der sein ganzes Schassen durchzicht, ist der Kampf des Menschen mit seinem Schicksal, mit sich selbst. Das ist die Idee der Heldenbiographien, das der Sinn von Romain Rollands Beziehung zur Symphonie, als .Harmonie der Dissonanzen, zur Musik. Ans dieser tiofsten Menschenkenntnis, die auch eine Welt- und Naturkeuntnis ist, stammt auch sein Pazifismus. Es ist nicht die Friedensliebe der Nur-Fcigen, der Zitternden, der Tch.vachcn — obwohl auch diese ihrerseits berechtigt ist —, sondern ein Pazifismus, der aus furchtbaren Einsichten in die Tragik des Menschenschicksals konimt, der um der innereit, unabwendbaren Leiden des Menschenwillens ihn von den äußeren, abwendbaren befreien lvitt. Dieser Pazifismus ist optimistisch oder er hat zumindest der: Willen zum Optimismus, weil er in der abgründigon, dunklen Erde der schrecklichen Natnrgewalten seine Wurzel,? fKit. Das als Künstler vielfach wundervoll gestaltet rntd als Philosoph zur Grundlage seiner Menschenliebe geinacht zu haben, ist des 6l)jährigen Romain Rolland höchste Ehre. - I. th. * Der neu« Palästinafilm gelangt h e v t r, Sonntag, im Schot:-? u r i u g - K i n o mn halb 11 Uhr vonnittags zur Aussühruiig. D:c einleitend« Ansprache hält Herr Leo De nd rvwitsch. _7. frfotmr im_Nr. 89« mj €uv erdfdUetz! durch Dr. Hoffbau«rt \ f Entfettungs -Tabletten IH ■ Dieselben sind von bester Wirkung, angenehme» Oe* WM M schmack, vollständig aatchldtlcb, stelleu eine schlanke, M graziöse Finnr her, ohne Difitzwang oder Aenderungder Wß m j. Lebensweise. Prompte Oewiehtsabnahme. m Mi Vom Volksgesundheiteamt bewilligt Nr. 911 1 Kein Abführmittel Keine Schilddrüse Depot: Apotheke „Zum Römischen Kaiser”, Wien, l.,Wollzelle 13 Prgsident Ir. Leon Reich in Men. Sein Vortrag Im großen Konzerthaussaal. Dr. Leon Reich, der Präsident des jüdischen Sejm« klubs, wird, wie schon angetündigt, morgen Montag iru großen Konzerthausfaal einen Vortrag über: Amerika—, Polen—Palästina (das jüdiische Problem) halten. Der Vortrag begegnet im Publiku-nr dem lehafteften Interesse. Karten bei Heller, i. Bez., Bauernmarkt 3, und an Abendkasse. Girre Besvüßungsfeiier. Die Zionistiische Arbeitsgemeinschaft Vers anstaltet morgen Montag um 10 Uhr abends im Rostaurant Toncllo, Wien, 2. Bez., Lilicnbrunngasse 2, einen Kominers zu Ehren des Präsidenten des jüdischen SejnMibs, Herrn Dr. Leon Reich. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft werden aus diesem Wege hlezn eingeladen. -avid Rothblum — SV Jahre att. Von E. Torezhner. Unauffällig, bescheiden und zurückgezogen begcht Dr. David Rochblunt nwrgen im engeren Familienkreise seinen 60.' Gchurtstag. .1876 in Krakau von bürgerlichen strenggläubigen Eltern ge-; boren, kam er im frühesten Kindesaltcr in den „Chsder", dann ins- : Belh Hamidrasch. Er erwarb so großes talmudisches Wissen. Schon während dieser Zeit begann er seine hebräische schriftstellerische' Tätigkeit und entzückte die Leser durch sein klassisches Hebräisch. Seine Begabung und sein Wissensdrang brachten cs auch zuwege, daß er, noch in: Beth .Hamidrasch sitzend, sich für den Eintritt in das Obergymrlasiltm vorbereitete. Er bezog cs auch und absolvierte es mit Vorzug. Im Herbst des Jahres 1897 kam er als Abiturient' nach Wien, trat in das Rabbinerscininar ein und besuchte gleichzeitig die philosophische Fakultät. Doch das Studium im Seminä". schierr ihm, der — tote gesagt — von Haus aus großes Wisset« aus rrnftrenl gesamten Schrifttum mitbrachte, nicht die cchosste Befticdigung zu bringen« Er rrat also bald aus. und tauschte die philosophische Fakultät gegen die jnridtsche ein, au der er zum ■ Doktor promovierte. Gleich als-er nach Wien kam, im Jahre 1897,. dem ersten ' Jahre des politischen Zionismus, reihte sich der junge Gclchrte ui.ch ' Akademiker der großen Schar jugendlicher Kämpfer für die zionifti« schen Ideale an. Er. war einer der vielen, die die Studentenschaft aus dem Osten für die neue Idee cntflannnten und er sammelte eine große Zahl von Mitkämpfem in der Verbindung „Bar äkochba", deren Präsident und geistiger Führer er viele Jahre hindurch war. Von da ab bis heute als VizepräsDent der vom^ Landeskomitee ringe setzten Nationalfondskonmnssion ist er. - mitimmrr gleichbleibendem jugeMichem Jener nnd Eifer m brr , zionistischen Bewegung tätig. A« die jüdische Bevülkerung des v. Bezirkes! Das Präsidium der österreichischen Keren- Hajessod-Kommission (Palästma-Aujbausonds) sendet üns den nachstehenden Aufruf: Im Laufe des Monates Februar findet nn 9. Bezirk eure Werbeaktion sür den Aufbau Palästinas (Keren .Hajessod). statt. Dieses Ausbauwerk ^ist in den letzten Jahren weit über den illahnren einer Parteiangelegenhvit hinauszuwachsen. Es arbeitet nur mit geringen Mitteln, <wer es hat in dcr erfolgreichen Besiedelung größerer Landstrichs und in der Gründung der Universität in Jerusalem Leistungen anfzulveisen, die bei gerecht denkenden Menschen ohne Unterschied des Glaubens und Stanunes Teilnahme verdienen und auch schon gefunden haben. Selbst iu Ländem mit hoch entwickeltem staatsbürgerlichem Bewußtsein, wie Ameriiä und Frankreich, haben sich nicht nur Juden aller Parteien, soudem auch Christen zu Gesellschaften für die Forderung des jüdischen Palästinawerkes vereinigt, ohne daß darin irgend ein Mbruch ihrer Archänglichkeit zu ihrem Vaterlande erblickt wird. Wir kennen die allgemeine wirtschaftliche Notlage und be? sonders die unserer Wiener Wohilsahrtsanstalten. Twtzdenr richten wir an unsere engeren Biitglieder die herzliche Bitte, die Werbeaktion für den Ausbau Palästinas (Keren Hajessod) nach Lttästcn zu unterstützen. Wer diese Bitte erfüllt, der fördert die produktive Arbeit unserer Brüder, entlastet gleichzeitig unsere Stadt von Vermehrung der Arbeitslosigkeit unb erhöht überdies seine eigene Ehre. Siegfried Beck, Hofrat Univ.-Pwf. Dr. Ehr mann, Hofrat Pwf. Dr. S. Frankfurter; Börserat I. G l 6 ck, Obmann des Ternpelvercines, 0. Bez., Müllnergasse; Dr. Leo Goldhammer, Bizepräsident des Zionistischen Landeskomitees; S. Ko hu, £Xv mann des „Ohel Abraham"; Dr. Josef Löwe »Herz, Vizepräsident der Israelitischen Kultusgemeinde; Sofie Löwenherz: Banureister Edmnnd M e l ch e r; Sabine P a ß w eg; Rabbiner Dr. Schwarz; Bezirksrat Dr. Georg Weiner; Ministerialr'.u M. Werner; Bezirksrat Sinwu Weiner. * ..Hilf dir selbst!^ Die Aktion .Hilf dir selbst!" (Siche Inserat, letzte Seile) bietei Frauen und Mädchen sotvie abgebauten Angestellten die Dtöglichkeit guten Fortkomntens durch.Kurse über Hcr- 'tellung und Modernisierung von Kleidern, Hüten und Wäsche sowie Lehrkurse über Schönheltspflege, Anfertigung von Haudarbnten für Haus und Beruf. Tages- und Menokurje,. »

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